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Abmahnung wegen Streaming

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Bereich" wurde erstellt von Bastard, 06.12.2013.

Beobachter:
Dieser Thread wird von 2 Benutzern beobachtet..
  1. Bastard

    Bastard Junior Rookie

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    Es geht um das Streaming eines :ornp:films "Amanda`s Secrets" über die Plattform redtube.com :yes:


    Quelle:
    http://www.infodocc.info/streaming-w...rechtsanwaelte

    Bisher undenkbar. Aber U+C Rechtsanwälte belehren uns eines besseren.Müssen sich da einige ein neues Hobby suchen.
     
  2. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    Dein Link ist tot!

    U + C

    Abmahnanwälte nutzen in der Regel die rechtliche Unkenntnis von Verbrauchern. Das Dumme ist, dass man auf solche Abmahnungen reagieren muss. Und wenn man keine Rechtsschutzversicherung hat, kommen da auch Kosten auf einen zu.

    Bezüglich der rechtlichen Situation bei Streaming-Portalen habe ich im Netz diese Seite gefunden:

    Streaming

    Auszug:

     
  3. Bastard

    Bastard Junior Rookie

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    Zuletzt bearbeitet: 06.12.2013
  4. awita

    awita Moderator
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    Die nutzen vielmehr eine völlig schwachsinnige Rechtslage aus, die ihnen in Deutschland geboten wird und die den eigentlich guten rechtlichen Gedanken hinter Abmahnungen ad absurdum führt.
     
  5. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    Da hast du vollkommen Recht. Das ist ist halt ein Zweiteiler, auf der einen Seite die Rechtslage und auf der anderen Seite die Unkenntnis der Angeschriebenen.
     
  6. Bastard

    Bastard Junior Rookie

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  7. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    Viele werden wohl zahlen und damit hat sich die Aktion für diese Abmahn-Anwälte schon gelohnt. Es würde mich nicht wundern, wenn dies Anwälte den "Honeypot" aufgestellt hätten....
     
  8. Jimperator

    Jimperator Rookie

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    Keine Panik.Rechtlich dürften solche Mahnungen nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Thüringen angreifbar sein, vor allem wenn die Streaming-Seite nicht offensichtlich rechtswidrig ist. Und ob durch das Streamen von Filmen überhaupt Urheberrechte verletzt werden können, sei bislang rechtlich umstritten und noch nicht höchstrichterlich geklärt.
     
  9. noFear

    noFear Rookie

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    Ich habe eine solche Abmahnung erhalten. Was emphielt Ihr, wie sollte ich mich verhalten?
    Rechtsschutz negativ bei mir.
    Abmahnung ignorieren?
     
  10. Jimperator

    Jimperator Rookie

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    @noFear

    WILDE BEUGER SOLMECKE Rechtsanwälte zu Focus:
    Generell sind Abmahnungen immer ernst zu nehmen. Wer den unschönen Brief im Postkasten findet, sollte aber trotzdem nicht zum Scheckheft greifen. Vor allem von einer Unterschrift der Unterlassungserklärung sollen die Betroffenen laut der Rechtsanwaltskanzlei WBS Köln absehen. Damit verpflichten sich die Unterschreibenden nämlich bei einem Verstoß zur Zahlung einer Vertragsstrafe von 5.000 Euro. Stattdessen sollte der Betroffene der Kanzlei U + C in Schriftform oder durch einen Anwalt mitteilen, dass er die Abmahnung als ungerechtfertigt empfindet. Wer auf das Schreiben nicht reagiert, hat nach Solmeckes Einschätzung mit einem Mahnbescheid durch ein Inkassounternehmen zu rechnen.

    Trotz (oder gerade wegen) diverser Urteile und Gesetzesänderungen finden Abmahner immer wieder neue Argumente, von verunsicherten Nutzern Geld zu fordern. Sollten Sie eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung bekommen, dann unterschreiben Sie diese nicht sofort. Wenden Sie sich damit stattdessen an die Verbraucherzentrale Ihres Bundeslandes (zu finden auf vzbv.de). Dort kostet eine erste Rechtsberatung meist 50 bis 100 Euro.

    Das ist günstiger, als sofort einen Anwalt zu beauftragen. Im Zweifel – vor allem, wenn Sie zu Unrecht beschuldigt werden – kommen Sie aber nicht um einen herum. Auch beim Schreiben der Unterlassungserklärung sollten Sie einen Anwalt zu Rate ziehen, da die Vorlage der Abmahner – natürlich – extrem zu Ungunsten des Nutzers formuliert ist.
     
  11. sprint

    sprint Senior Member

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    Rechtschutz würde wahrscheinlich sowieso nicht helfen, da du ja der vermeintliche Täter bist.

    Und ignorieren ist das verkehrteste was du machen kannst. Lies dir das Ding mal genau durch und lege Widerspruch ein. Oder wie das da heißt. Ein entsprechender Hinweis auch mit Frist muß enthalten sein.

    Hast du nicht einen Anwalt oder Richter in deinem Bekanntenkreis? Mit ersten Tips helfen die eigentlich immer. Und selbst wenn, eine erste Anfrage bei einem Fachanwalt ist nicht so teuer (vielleicht sogar kostenlos) und da das Honorar vom Streitwert abhängt, sollte sich auch das in Grenzen halten.
     
  12. Onkel

    Onkel Gast

    Jetzt springen sogar schon Spamer bzw. Pisher auf den Zug auf. Ich habe gerade eine Abmahnung erhalten mit zip-Datei im Anhang mit 'ner com-Datei drin. Echt witzig.
     
  13. nitelife

    nitelife Gast

    Von denen hatte ich in der letzten Woche 3... vielleicht kann ja mal jemand den Anhang öffnen und berichten, was dann passiert :wink: !
     
  14. schimmi50

    schimmi50 Junior Experte

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    Abmahnungen, die per Mail kommen, sollte man nicht ernst nehmen. Auf keinen Fall Anhänge öffnen.
    Das wird bei mir ungelesen gelöscht. Bekomme ich Minimum 3-4x die Woche.
    Man sollte nur reagieren, wenn das Schreiben per Post kommt.
    Selbst Verbraucherzentralen helfen da meistens weiter und die gibt es fast in jeder grösseren Kleinstadt.
     
  15. schimmi50

    schimmi50 Junior Experte

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    Ja super, ich wäre auch neugierig was passiert. Wenn es dumm kommt, kann derjenige uns aber dann nicht mehr informieren, weil sein PC gecrasht ist.
     
  16. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Hallo zusammen,

    ja, ja, die Abmahnwelle rollt wieder .....

    @Onkel u. a. : RAé verschicken niemals Abmahnungen per e-mail. Da flattert immer ein Schreiben nebst Vollmacht in die Post. So einen Mist also direkt löschen (ist genauso wie mit angeblichen e-mails vom BKA etc.).

    @noFear: Im Focus-Artikel von @Jimperator ist es zutreffend erklärt - auf jeden Fall reagieren. Wer einen RA beauftragen will, sollte im Internet nach Spezialkanzleien suchen. Die verfassen - genau wie ihre Kollegen auf der Gegenseite - dann jeweils standardisierte Schreiben und können, falls die Sache außergerichtlich bleibt, auch einen günstigen Pauschalpreis anbieten.

    Ob die U + C - RAé gegen die "Widerspenstigen" klagen, halte ich für eher unwahrscheinlich. Zum einen ist die Rechtslage beim sog. Streaming noch immer nicht höchstrichterlich geklärt, zum anderen ist das Kölner Landgericht, welches den Beschluss bzgl. Herausgabe der Adressen erlassen hat, evtl. irrtümlich davon ausgegangen, es habe sich um sog. File-Sharing gehandelt (da ist die Rechtslage klar). Zumindest wird in einigen Medien diese Vermutung geäußert.

    Erfahrungsgemäß lassen es professionelle Abmahner bei unsicherer Rechtslage nicht auf einen Prozess ankommen, da sich ein negatives Urteil schnell herum spricht (dafür sorgen dann die Kollegen auf der Gegenseite).

    Gruss

    Cavigliano
     
  17. sprint

    sprint Senior Member

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    Jeder Linux oder Mac User könnte euch sagen, was da drin ist. Die lachen nur über solche verseuchten Anhänge. Da ich die auch gleich entsorge, WENN ich mal welche bekomme, kann ich auch nicht sagen was drin steht. Ich kann nur versichern, daß die verseucht sind.

    Prinzipiell ist aber richtig, daß Emails einfach ignoriert werden können. Echte kommen immer per Post.
     
  18. sprint

    sprint Senior Member

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  19. awita

    awita Moderator
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    Die Sache hat aber auch etwas Gutes:

    Man muss sich diesen Absatz aus dem von @sprint verlinken Artikel mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Da fallen mir spontan die Beteuerungen der Politiker ein, die Bedenken gegen die Vorratsdatenspeicherung zerstreuen sollen ...
    Hier haben wir ja nun ein schönes Praxisbeispiel, wie eindrucksvoll diese richterliche "Firewall" funktioniert. :lach::lach::lach:

    Irgendeine x-beliebige Anwaltskanzlei bekommt also unter Vorgabe eines noch nicht einmal geklärten rechtlichen Sachverhalts einen Gerichtsbeschluss, um mal eben über 10.000 IP-Adressen auswerten zu dürfen.
    Da fragt man sich doch, warum die Daten nicht gleich in öffentlich zugänglichen Datenbanken jedermann zur Verfügung gestellt werden. Das würde wenigstens die Gerichte entlasten. :lach: