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Armes Deutschland

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Bereich" wurde erstellt von Felix, 03.11.2007.

  1. Felix

    Felix Senior Member

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    Bremen (AP) Im Prozess um den qualvollen Tod des zweijährigen Kevin verdichten sich die Verdachtsmomente gegen den angeklagten Ziehvater Bernd K.: Die von der Verteidigung aufgestellte These, eine Erkrankung des Jungen sei Ursache der zahlreichen Knochenbrüche gewesen, kann nach Angaben eines Arztes weitgehend ausgeschlossen werden. Als er den damals 15 Monate alten Jungen im Kinderkrankenhaus untersuchte, fand er keinen Anhaltspunkt für eine Knochenstoffwechselstörung, wie er am Donnerstag vor dem Bremer Landgericht aussagte.
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    Die Verteidiger des wegen Totschlags und Kindesmisshandlung angeklagten 42-Jährigen eine solche Erkrankung als mögliche Ursache der Knochenbrüche und letztlich des Todes ins Spiel gebracht. Der Lebensgefährte von Kevins Mutter steht im Verdacht, den Jungen zu Tode gequält zu haben. Das Kleinkind war am 10. Oktober 2006 tot im Kühlschrank seines Ziehvaters gefunden worden. Rechtsmediziner fanden bei der Obduktion 24 alte und frische Knochenbrüche, von denen letztlich einer die tödliche Lungenembolie ausgelöst haben soll.

    Im Herbst 2004 war der damals knapp neun Monate alte Kevin erstmals mit multiplen Knochenbrüchen in einer Klinik behandelt worden. Der Arzt erinnerte sich im Zeugenstand, dass er beim Anblick der Röntgenbilder «schockiert und entsetzt» gewesen sei. Die Ärzte hätten Misshandlungen vermutet. Aufgrund eines erhöhten Kalziumwertes im Blut sei auch eine Stoffwechselerkrankung möglich gewesen. Bei einer späteren Untersuchung sei der Wert jedoch nur noch minimal erhöht gewesen. «Ich hatte zu dem Zeitpunkt keinen Anhaltspunkt dafür, dass eine Knochenstoffwechselstörung vorlag», sagte der Mediziner.

    Der Arzt schilderte auch seinen Eindruck von dem Jungen: «Das Kind wirkte auf den ersten Blick völlig normal, machte einen zugewandten, freundlichen Eindruck.» Bei den Untersuchungen des Kindes seien jedoch Defizite festgestellt worden: «Dass es zu klein und zu leicht für sein Alter war, nicht sicher sitzen und nicht laufen konnte und kaum redete.»

    Aussage auf Totgeburt bezogen

    Außerdem sagte am Donnerstag ein Polizist aus, der bei der Erstürmung der Wohnung besonders intensiv mit Bernd K. gesprochen hatte. Die Verteidigung wirft ihm vor, ihn unerlaubt zu Aussagen verleitet zu haben. K. hatte zunächst gesagt, seine Frau und sein Sohn seien tot. Daraufhin hatte der Beamte nach eigenen Angaben gesagt: «Das ist mir bekannt.» Er habe die Aussage auf eine Totgeburt der im November 2005 verstorbenen Lebensgefährtin bezogen, von der er aus den Akten wusste - nicht auf Kevin, sagte er vor Gericht. Die Verteidigung hatte ihm vorgeworfen, den Angeklagten mit diesem Satz dazu gebracht zu haben, etwas über den toten Kevin zu sagen.

    Die Polizisten hatten Kevins Leiche gefunden, als sie den unter Amtsvormundschaft des Jugendamtes stehenden Jungen abholen und in ein Kinderheim bringen wollten. Auf dem Weg ins Polizeipräsidium sagte K. nach Angaben einer Polizistin: «Ich bin das Schwein», das Jugendamt treffe keine Schuld. Vor Gericht schwieg der Angeklagte bisher zu den Tatvorwürfen.

    Der Prozess soll am 13. November fortgesetzt werden. Neben der weiteren Befragung des Polizisten stehen die Aussagen von Kevins Kinderarzt sowie einer Tante und ihres Lebensgefährten auf dem Programm. Derzeit sind noch 13 weitere Verhandlungstage angesetzt.

    unfassbar......, ich nimm mal an, seine knochen hat sich der junge selbst gebrochen und hat sich dann in den kuehlschrank gelegt, nur um seinen armen vater zu belasten............. :hehe: :hehe:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.08.2011
  2. walhalla

    walhalla V.I.P.

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    hallo felix


    ist ein sehr tragischer fall und wie du schon in deiner überschrift mitteilst ---armes deutschland----


    aber deinen satz dazu finde ich doch ein wenig daneben gegriffen........ :byee:

    auch wenn das bestimmt anders rüberkommen sollte----



    gruss rudi
     
  3. dedo

    dedo Senior Member

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    hey felix, merkst du jetzt erst in welchem land wir leben???? das was du hier gepostet hast ist doch nur ein kleines beispiel in einen der unzähligen bereichen. wenn wir damit anfangen muss sich jeff sorgen um seine datenbank machen. ich für meinen teil lasse es und fange damit auch gar nicht erst an. ich wohne hier in diesem wunderschönen land und habe mich damit abgefunden. ändern kann ich nichts, auch wenn ich es mit meiner wählerstimme permanent mitversuche.

    gruss dedo
     
  4. Gerd

    Gerd Senior Member

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    Habe gerade eben im TV gehoert, 10% der Deutschen haben 70% vom
    Vermoegen. 5o% haben nichts.
    Armut in Deutschland. Was ich denke, sage ich lieber nicht. Aber ein Wort,
    soll doch der Spitzensteuersatz um 15-20% erhoeht werden; und das Geld
    den Armen zukommen lassen. Es tut uns wohl nicht sehr weh !!!

    Gruss

    Gerd
     
  5. Felix

    Felix Senior Member

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    nopic.jpg, Armes Deutschland, 1
     
  6. Martl77

    Martl77 Ðr.ЪنмşģĕĭŁ

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    Lies dir bitte folgende Geschichte durch und denk nochmal über dein posting nach. Gruss Martin

    Es waren einmal 10 Männer, die jeden Tag miteinander zum Essen gingen und
    die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Tag genau 100,00 Euro. Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:

    -Vier Gäste (die Ärmsten) zahlten nichts.
    - Der Fünfte zahlte 1 Euro. Der Sechste 3 Euro.
    - Der Siebte 7 Euro. Der Achte 12 Euro.
    - Der Neunte 18 Euro.
    - Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro.

    Das ging eine ganze Zeitlang gut. Jeden Tag kamen sie zum Essen und alle waren zufrieden. Bis - der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug, den Preis für das Essen um 20 Euro zu reduzieren. "Weil Sie alle so gute Gäste sind!" Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 80 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie wir besteuert werden. Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 20 Euro Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte? Die sechs stellten schnell fest, dass 20 Euro geteilt durch sechs Zahler 3,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:

    - Der Fünfte Gast, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
    - Der Sechste zahlte 2 € statt 3 € (33% Ersparnis).
    - Der Siebte zahlte 5 € statt 7 € (28% Ersparnis).
    - Der Achte zahlte 9 € statt 12 € (25% Ersparnis).
    - Der Neunte zahlte 14 € statt 18 € (22% Ersparnis).
    - Der Zehnte und Reichste zahlte 49 € statt 59 € (16% Ersparnis).
    Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.

    Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten. "Ich hab' nur 1 Euro von den 20 Euro bekommen!" sagte der sechste Gast und zeigte auf den zehnten Gast, den Reichen. "Aber er kriegt 10 Euro!" "Stimmt!" rief der Fünfte. "Ich hab' nur 1 Euro gespart und er spart sich zehnmal so viel wie ich." "Wie wahr!!" rief der Siebte. "Warum kriegt er 10 Euro zurück und ich nur 2? Alles kriegen mal wieder die Reichen!" "Moment mal," riefen da die ersten vier aus einem Munde. "Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!" Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Zehnten los und verprügelten ihn.

    Am nächsten Abend tauchte der zehnte Gast nicht zum Essen auf. Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest: Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können! Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute.

    Und so ähnlich funktioniert nun auch die Steuerreform: Die Menschen, die in unserem Land die höchsten Steuern zahlen, haben die größten Vorteile einer Steuererleichterung. Wenn sie aber zu viel zahlen müssen, kann es passieren, dass sie einfach nicht mehr zum Essen am Tisch erscheinen und nachher auch die Rechnung nicht mehr mit bezahlen. In der Schweiz und in der Karibik gibt es ja schließlich auch ganz tolle Restaurants.
     
  7. Capitan

    Capitan V.I.P.

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    Martl
    Du hast es wunderbar erklaert, sodass es wirklich jeder Doespaddel verstehen muss!!
     
  8. mickey

    mickey Junior Experte

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    @martl

    :super:

    sehr schönes gleichnis!!!!

    mickey
     
  9. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    @ martl

    Sehr schön dargestellt. Ich hoffe, es versteht jeder.
    Wir sind in Deutschland auf dem besten Wege unsere Leistungsträger zu verprellen. Was dann passiert...siehe Post von Martl.

    Gerecht ist unser deutsches Steuersystem nämlich überhaupt nicht. Das wäre es erst dann, wenn jeder den gleichen Steuersatz hat!

    Warum soll jemand der viel Leistung bringt mehr Prozent steuern bezahlen als ein Looser? In Euro bezahlt er doch immer mehr!!!
     
  10. junnie

    junnie V.I.P.

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    Ganz einfach deswegen, weil wir in einem SOZIALSTAAT leben, wo der wirtschaftlich Stärkere den wirtschaftlich Schwächeren unterstützt.
     
  11. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    Wir leben eher in einem Staat wo der fleissige den faulen unterstützt!!!
     
  12. junnie

    junnie V.I.P.

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    Tja, das ist eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis!
     
  13. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    So isses... :evil:
     
  14. Gerd

    Gerd Senior Member

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    Wenn ich sonntags in die Kirche gehe, so sehe ich viele Leute, die z.B. bei
    der Bergpredigt mit dem Kopf nicken. Kaum drausse, schreien die gleichen
    herum, die 3,5 Millionen Arbeitslose sind nur faul und ruhen sich in der
    sozialen Haengematte aus. In was fuer einer Gesellschaft lebe ich denn, wo es den gutbetuchten immer besser gehen soll und ein einigermassen gerechter Mindestlohn wie z.B. in Luxemburg, Frankreich, Belgien etc. den
    Menschen verweigert wird. Stattdessen muessen Hartz4 Empfaenger
    fuer einen Hungerlohn arbeiten, um den Wohlstand einiger weniger zu
    mehren.
    Den meisten von uns, die zig-mal im Jahr nach Asien fliegen, tun doch
    € 3000-5000 mehr Steuern im Jahr nicht sonderlich weh. Fuer andere ist
    das ein Vermoegen.
    Wir sollten nicht nur an Weihnachten ueber die anderen nachdenken, wir
    sollten es auch das ganze Jahr ueber machen.

    Gruss

    Gerd
     
  15. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    Vielleicht bin ich etwas egoistisch.
    Ich arbeite deutlich mehr als der Durchschnitt, habe ein hohes Risiko zu tragen und ernähre zig Familien. Warum darf ich hierfür nicht mit Erleichterungen rechnen sondern werde für mein Engagement auch noch bestraft?

    Am besten ich schmeisse alle raus, arbeite wieder alleine, habe kein Risiko und verdiene immer noch gutes Geld?

    Aber damit ist doch auch niemandem geholfen.

    Einige Freunde von mir haben auch schon das eine oder andere mal angemerkt dass es mir doch sehr gut gehe. Jeder von denen würde gerne mein Gehalt nehmen. Nur: Mit mir tauschen will niemand. Weil: zu viel arbeit, zu viel Risiko, zu wenig Freizeit, usw.

    Worüber reden wir denn? Jeder ist doch seines Glückes Schmid!
     
  16. Gerd

    Gerd Senior Member

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    @sabai11

    Hallo,
    auch ich habe eine 80-90Std.-Woche einschl. Wochenendarbeit.
    Firmenwagen selbstverstaendlich, Kreditkarten von der Fa. auch.
    Aber es ist doch so, viele Menschen haben auf Grund ihres I.Q. nicht
    die Moeglichkeit, mal in die oberen Gehaltsklassen zu kommen. Sollen wir die denn wirklich unten liegen lassen und bruesten uns hinterher, wie toll
    christlich wir doch sind?
    Mir sind viele Malocher in der Fabrik lieber, als irgendwelche Arschloecher,
    die herumposaunen, wie sie mal wieder Steuern hinterzogen haben.
    Da ich selber aus einer wirklich armen Arbeiterfamilie stamme, weiss
    ich sehr wohl, wie es ist, wenn mein Schulbrot mit Schmalz belegt war und
    der andere hatte Wurst drauf.
    Storys wie, ich bin Leistungstraeger halte ich gelinde gesagt fuer ziemlich
    bloed.

    Gruss

    Gerd
     
  17. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    @ Gerd

    Mir geht es ganz bestimmt nicht darum etwas hinauszuposaunen oder mich in irgendeiner Weise zu profilieren. Genauso zahle ich auch immer brav meine Steuern, auch wenn es immer deutlich zuviele sind. Ich würde lieber mehr Leute einstellen...

    Was micht aber auf die Palme bringt sind Stammtischparolen die immer von Leuten kommen die meist nicht mehr verdienen wie sie tatsächlich verdienen. Die größte Klappe haben meist die größten Trottel...

    Daher: Ich bin immer offen für alles, wenn es von den richtigen Leuten kommt. Der Rest kann mir gestohlen bleiben...
     
  18. Gerd

    Gerd Senior Member

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    ich moechte nur, das die Schere von den Armen und den Reichen nicht
    noch weiter auseinanderklafft. Darum meine Meinung: Mir tut es als Single
    wirklich nicht sonderlich weh, ob ich € 3000-5000 im Jahr mehr an Steuern
    bezahle. Es ist mir auch irgendwie scheissegal, wenn ich das Internat fuer
    die Twins ab Januar mit einer erhoehung von Sfr 80,-- mehr finanziere.

    Aber es ist mir nicht egal, wenn Familien ihre Kinder nicht richtig ernaehren koennen, nur weil ein Gerhard Schroeder meinte, er muesse
    Hartz4 einfuehren. Es ist mir auch nicht egal, wenn ich in unserer Gemeinde immer oefters sehen muss, wie die Armut in Deutschland
    groesser wird und die Reichen sich durch weniger Steuern sich ein
    Leben leisten, nur weil die Armen durch UST.-Erhoehung etc. und
    einer minimalen Lebensfuehrung es diesen ermoeglichen.

    Gruss

    Gerd
     
  19. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    Ich bin auch nicht geizig, aber irgendwann ist meine Schmerzgrenze erreicht.
    Und dann gehe ich, wie Martl so schön schrieb, eben nicht mehr in Deutschland essen, sondern in der Schweiz...
     
  20. Martl77

    Martl77 Ðr.ЪنмşģĕĭŁ

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    Wenn man sucht, findet man weltweit sogar noch mehr Leute denen es schlecht geht und denen man helfen müsste. Das geht aber nicht.

    Gerade in Deutschland geht es wirklich niemand richtig mies von der Absicherung her und Reformen in Richtung Hartz4 waren bitter nötig um überhaupt wieder einen Arbeitsanreiz schaffen zu können. Sicher trifft es auch einzelne Leute wie alleinerziehende Mütter die arbeiten wollen würden besonders hart. Aber jede Medaille hat auch eine Kehrseite.

    Es ist nun mal so, dass einer ohne Ausbilung, oder einer mit Alkoholproblem oder einer mit niedrigem IQ am Arbeitsmarkt nicht so begehrt ist wie ein Durchschnittsbürger.
    Aber warum soll jemand anders für Faulheit oder Dummheit anderer geradestehen müssen. Da hört sich meine Solidarität auf.

    Solidargemeinschaft ist super ! Jeden kann es mal treffen, aber bitte alles nur auf begrenzenten Zeitraum. Dann bin ich auch gerne bereit zu teilen.