Willkommen

In unserem kostenlosen Thailand-Asienforum findest du alle nötigen und vor allem aktuelle Informationen, speziell über Thailand, aber auch über alle anderen asiatischen Destinationen, auf über 548.000 Beiträge verteilt.
Infos über die angesagtesten Nightlife Spots, GoGo Bars, Beer Bars, Disco- & Club Szene.
Auf www.thailand-asienforum.com erwarteten dich über 1.000 Reiseberichte und Impressionen mit mehreren zehntausend Bildern. Von Reisen nach Angkor Wat, Koh Samui, Peking, Koh Chang, Phnom Phen, usw., über den Besuch der Reisterrassen auf den Philippinen, bis hin zu den Liveberichten unserer Member, direkt aus den Metropolen Pattaya, Bangkok und Angeles City.

Willst du vollen Zugriff auf unsere Seite haben?
Dann registriere dich jetzt!

Aufhören mit Rauchen - aber wie?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Bereich" wurde erstellt von Pilo, 02.08.2015.

Beobachter:
Dieser Thread wird von 3 Benutzern beobachtet..
  1. Pilo

    Pilo V.I.P.

    Alter:
    56
    Registriert seit:
    08.09.2013
    Beiträge:
    2.975
    Danke erhalten:
    1.555
    Beruf:
    IT Techniker
    Ort:
    Im Süden der Republik
    Hallo Forenkollegen,

    Wenn ich so durch die Berichte browse, stelle ich fest dass sehr viele unter Euch der Rauchenden Gesellschaft an gehören.
    Wenn ihr das weiter tun wollt, dann tut es. Habe nichts dagegen. Ich persönlich bin auch nicht zum militanten Nichtraucher mutiert wie viele ehemalige Raucher das tun.

    Aber wenn ihr nur annähernd Euch damit mal beschäftigt habt, dann habt Ihr sicher schon sehr viel darüber gelesen was es da für Möglichkeiten gibt.
    Angefangen von Pflaster über Akupunktur zu Psychologen Meetings. Und sicher noch sehr viel mehr Hokus Pokus.

    Meine eigene Erfahrung hat mir jedoch gezeigt, dass es auch ganz einfach sein kann. Und im Nachhinein betrachtet war es für mich wirklich ganz einfach.
    Ich musste nicht leiden, hatte keine Entzugserscheinungen und es war irgendwie toll.
    Nein ich habe mir jetzt nicht statt nem Glimmstengel meinen Stengel blasen lassen.

    Ich hatte aber auch Angst davor dass ich es nicht schaffe. wirkliche Angst die mich davor immer davon ab gehalten hat es einfach mal zu versuchen.
    Ich bin felsenfest davon überzeugt da ist der Hund begraben. Also wer es schafft diese Angst zu überwinden, hat nach meiner Meinung eine gute Chance es auch zu schaffen.

    Was auch ein wichtiger Punkt ist, hat man jemanden der mit zieht.
    Sei es eine Partnerin die eventuell gar nicht Raucht, oder die selbst raucht und mit einem aufhören will.

    Ich könnte mir auch gut vorstellen zwei Kumpels die das gemeinsam durchziehen wollen.

    Aber hier mal die ganze Story.

    Ich habe mit 16 Jahren angefangen zu Rauchen. Es wurde langsam immer mehr. Am Ende waren es mehr als 40 Zigaretten am Tag.
    Die letzten 3 Jahre war ich dazu über gegangen die Zigaretten selbst zu drehen einfach um der Preispolitik ein Schnäppchen zu schlagen und das massenhafte Rauchen noch finanziell erträglich zu halten.

    Meine damalige Frau rauchte ebenso etwa 40 selbst gedrehte Zigaretten am Tag.
    Du kannst Dir vorstellen dass das heisst alle 3 Monate die Gardinen waschen und alle 2 Jahre die Wände streichen und Teppiche reinigen lassen.
    Der Aschenbecher in meinem Auto quoll ständig über und es gab im Teppich und vorne am Tür Holm schwarze Flecken.
    Das Auto roch für mich eben wie ein Raucherauto. Also eigentlich gut.
    Duft Baum? Pah das hat doch alles nichts genutzt. Duft Sprays hmmm ja kurz vielleicht.


    Der Erste Schritt geschah aber schon etwa 3 Jahre vorher. Meine Frau und ich beschlossen im Schlafzimmer nicht mehr zu rauchen.
    Dann 2 Jahre später, nachdem wir mal wieder das Wohnzimmer neu gestrichen hatten und einen neuen Teppich verlegt hatten, auch nicht mehr dort. Nur noch in der Küche und auf der Terrasse.

    Da wir Wohnmobilisten waren wurde im Wohnmobil auch nicht geraucht. Das hatten wir aber von Anfang an nicht gemacht. Höchstens mal im Winter bei offenem Seitenfenster dann am Fenster und Zigarette raus halten und raus basen und so.
    Denn in so einem engen Raum zu Leben und zu Schlafen und dann auch noch zu rauchen das war nicht so gut vor allem beim Schlafen.

    Irgendwann war der erste Versuch. Meine Frau und ich wollten es beide tun. Ich hatte tatsächich 3 Tage nicht geraucht und fühlte mich elendig. Meine Frau hats aber heimlich weiter gemacht. Als ich das raus fand wars vorbei und ich fing schon rein aus Protest natürlich sofort wieder an.

    Dann im Jahre 2005 wollte sie schon im Urlaub auf hören, aber ich war noch nicht Bereit dazu. So kaufte ich für den Urlaub gleich genug Tabak für uns Beide der für den ganzen Urlaub reicht. damit war das Thema abgehakt.
    Im Sommer 2006 dann hat sie mir klar gesagt wie will im Urlaub auf hören. Und da konnte ich mir die Blöße nicht geben und sagte spontan dann höre ich mit auf.

    Wir fingen an zu überlegen. Es waren noch 4 Wochen bis zum Start des Urlaubes.

    Wir überlegten uns unsere Rauch Gewohnheiten:
    Morgens auf stehen, Kaffee Maschine starten und die erste Zigarette.
    Dann zum Kaffe schon die zweite.
    Dann Duschen und schon eine Dritte.
    Dann auf dem Weg zur Arbeit die nächste.

    Wenn einer von uns eine an steckt, steckt der Andere aus Symphatie auch eine an.
    Wenn was nicht ganz so funktioniert wie man sich das vor stellt dann kam der Spruch: "Jetzt Rauch ich erst mal eine".
    Und der andere gleich mit. Und da gibt es sicher noch hundert weitere Beispiele zu welchen Gelegenheiten man sich gerne eine an steckt.
    Man denke nur mal an die berühmte "Zigarette danach".
    So war der Tagesablauf voll auf Rauchen ausgelegt irgendwie.

    Wenn ich zu einem Kunden ging habe ich mich gleich zu Anfang dafür entschuldigt dass ich Raucher sei und gebeten so etwa alle ein bis zwei Stunden mal für 5 Minuten verschwinden zu dürfen. Gefreut habe ich mich dann, wenn beim Kunden auch ein Raucher dabei war der die Raucherpausen sogar begrüßte.

    Naja, so war unser nächster Gedanke wann ist das anders?
    Wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind.
    Unsere Sommer Urlaube waren immer 4 Wochen und so war genug Zeit um bei einem Rauch Entzug über das Schlimmste weg zu kommen.

    Ich weiss noch genau wir wollten von Venedig mit der Fähre nach Patras in Griechenland fahren und dann einmal um den Pelopponais. Unser Entschluss war dass wir am Morgen, wenn wir in Griechenland von der Fähre runter fahren, nicht mehr rauchen.

    So berechnete ich genau wieviele Tabaksbeutel wir brauchen um am Abend vor dem zu Bett gehen auf der Fähre unsere letzte Zigarette zu rauchen.
    Wir kamen auf die Fähre und jeder drehte seine "Letzte" Zigarette. Diese wurde dann sogar noch versteckt so dass sie der Andere eventuell aufgrund von Tabakmangel nicht weg raucht.
    Der Tabak ging zur Neige und so konnten wir in den letzten Stunden auch nicht noch 5 Zigaretten pro Stunde rauchen.
    Ich weiss noch genau ich ging zwei mal hoch in die Bar und schnorrte dort ne Zigarette für mich.
    Ja und so kam es wir rauchten gemeinsam unsere "Letzte" Zigarette und gingen zu Bett.

    Am nächsten Morgen war es dann sehr hektisch. Denn wir kamen in Patras etwas früher an als gedacht.
    So hatten wir da schon mal keine Zeit. Mussten uns fertig machen so dass wir bei Ankunft sofort von der Fähre runter fahren konnten.
    Ja und so ging es los.
    Ich kann mich genau erinnern, in einem Laden habe ich gesehen da gibt es Tabak und Papierchen zu kaufen. Gut.
    Denn ich hatte wirklich Angst dass ich es nicht schaffe. Aber so war ich doch beruhigter.
    Wir hatten dann Bonbons und Gummibärchen immer griffbereit und wenn es irgendwie zwischen den Fingern juckte, dann wurde eben zu irgend etwas essbarem gegriffen.
    Wir schauten gerade in den Ersten Tagen dass es uns nicht langweilig wurde und machten immer was anderes.
    Und wir konnten uns gegenseitig motivieren. Ah Schau mal, schon 3 Tage ohne. Schon ne Woche ohne, schon 2 Wochen ohne.

    Und es klappte.

    Ich weiss nur ein mal, ich wollte ein WM Deutschland Spiel sehen auf dem Camping Platz. Neben mir sassen 2 andere Deutsche die rauchten. Mir wehte der Rauch immer ins Gesicht. Ich versuchte mich anders hin zu setzen oder den Rauch mit der Hand weg zu fächeln. Meine Frau die hinter mir sass kriegte sich nicht mehr ein vor Lachen. Aber ich habe es aus gehalten. Ich wollte es aus halten. Ich musste es aus halten. Nur keine Blüße geben. Nicht das Gesicht verlieren.

    Wir kamen vom Urlaub zurück und bei mir war ab diesem Zeitpunkt kein Verlangen mehr nach einer Zigarette da.
    In den Ersten Monaten hatte ich Plätze gemieden in denen geraucht wurde. Aber das normalisierte sich dann nach einiger Zeit.

    Irgendwann - es war etwa 2 Jahre später - fand ich in einer Plastiktüte eine noch eingeschweisste Schachtel Zigaretten.
    Mir lief das Wasser im Munde zusammen, aber es war einfach die Tüte wieder weg zu packen.

    Und heute? Ich habe keine Probleme in Bars oder Gaststätten zu gehen in denen geraucht wird. Auch wenn direkt neben mir geraucht wird, stört mich das nicht.
    Das eizige wenn in meiner Umgebung jemand eine Zigarre raucht, das muss ich nicht unbedingt haben.

    Inzwischen sind 9 Jahre vergangen und ich bin sehr stolz darauf es geschafft zu haben ohne irgendwelche Pflaster oder sonstige Hilfsmittel.

    Das einzige Manko ist, dass ich im ersten halben Jahr 16 Kilo zu gelegt habe und mir daher wieder einige neue Klamotten kaufen musste.
    Ja ich weiss ich bin sportlich eher faul. Auch die vielen Bonbons haben ihr Übriges bei getragen.
    Doch ich fühle mich wohl und das ist doch das Wichtigste.

    ich bin davon überzeugt, wenn es jemand will, und dann noch einen Partner hat der das mit ihm duch zieht und motiviert, dann geht das. Und es geht sehr einfach.
    Man muss sich nur trauen und seinen eigenen Schweinehund überwinden.


    Wer macht es mir nach? Dem gebe ich im nächsten TTC oder AC Urlaub ein Bierchen aus.
     
  2. marinehuana

    marinehuana Senior Member

    Registriert seit:
    28.02.2014
    Beiträge:
    369
    Danke erhalten:
    60
    Ort:
    Nürnberg/Fürth/Erlangen
    Tja, ein leidiges Thema. Ich selber war Raucher und bin nun Gelegenheitsraucher (eigtl. nur im Urlaub). Habe mit 15 Jahren angefangen, hat sich natürlich bei mir auch gesteigert. Aber mehr als ne Schachtel am Tag war es bei mir nie. Nach dem Studium hatte ich einen Praktikumsplatz in Florida erhalten. Gegen Mitte des Praktikums war Silvester, und ich habe mir vorgenommen ab 01.01. in Miami rauchfrei zu werden. Auch wenn es mir schwer fallen würde. Die letzte Zigarette war also vor dem schlafen gehen nach der Party und die ersten zwei oder drei Tage war es auch hart, der Versuchung zu widerstehen nicht welche nachzukaufen.

    Ich empfand damals, dass das schlimmste eigtl. der Drang danach ist, etwas im Mund zu haben. Deshalb habe ich mir Minikarotten besorgt. Jedes Mal wenn ich eine rauchen wollte, habe ich mir einfach eine in den Mund gesteckt und vergessen war der Drang. Nach 2 Wochen war für mich das Thema erledigt. Gewichtszunahme hatte ich keine, da ich generell schwer zunehme.

    Es sind nun 3 Jahre vergangen und ich komme auch gut damit zurecht, wenn ich mal auf Parties oder im Urlaub rauche. Die Zigaretten, die mir überbleiben werden im Auto deponiert. Damit fahre ich ganz gut... aber ich denke, der wichtigste Schritt ist einfach, sich einen Stichtag zu setzen ohne Kompromisse einzugehen.
     
  3. Guenter

    Guenter Senior Experte

    Registriert seit:
    20.01.2013
    Beiträge:
    1.622
    Danke erhalten:
    52
    Liest sich saugut.
    Ich fing mit 15 an.
    Es waren spaeter 50 Zig am Tag.
    Mir war immer bewusst, dass Rauchen bloede ist.
    Dann das Buch,
    Endlich Nichtraucher von Allen Cair.
    Ich brauchte ein Jahr, um es zu lesen.
    Zwischendurcj habe ich es nicht wieder gefunden und habe 2 nachgekauft.
    Dann war es soweit. Ein Flug nach BKK. Erster Entzug.
    Ich stellte problemlos das Rauchen ein.
    Nach meiner Rueckkehr durften unsere rauchenden Freunde in unserem
    Wohnzimme rauchen. Kein Problem.
    Ist jetzt 11 Jahre her
     
  4. Guenter

    Guenter Senior Experte

    Registriert seit:
    20.01.2013
    Beiträge:
    1.622
    Danke erhalten:
    52
    Marinehuana
    Neee, lauft nur ueber den Kopf.
    Keinen Zwang ausueben und Disziplin verlangen,
    sondern erkennen , dass Rauchen Scheisse ist.
     
  5. baziee

    baziee Junior Experte

    Registriert seit:
    13.09.2012
    Beiträge:
    513
    Danke erhalten:
    48
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Niederbayern
    Homepage:
    ok, ich versuchs ab morgen! Mein tirak würde sich riesig freuen und ich mich somit auch.
    Aber sollte der Thread nicht woanders hin verschoben werden? Hat ja mit Reisebericht wirklich nichts zu tun.
    Ausser wir beschreiben den die reise des Rauches in die Lunge:lach:
     
  6. leinenlos

    leinenlos Junior Member

    Registriert seit:
    24.12.2013
    Beiträge:
    82
    Danke erhalten:
    1
    16klio ist schon arg in 6monaten,ein Bekannter von mir raucht jetzt auch 1jahr nicht mehr, auch 12kilo zugelegt in einem Jahr ,und er geht fast täglich eine stunde joggen, weil er einen Ausgleich braucht sagt er und es ginge ihm besser denn je.Aber er hat zu mir gesagt das er vom Rauchen träumt ,:lach:und es für ihn alle Tage eine neue herrausforderung ist nicht zu rauchen:würde ja auch gerne mal aufhören zu rauchen aber die Gewichtszunahme macht mir mehr Angst.
    Irgenwo her muss ja der spruch kommen ;Rauchen macht schlank :lach::lach:
     
  7. Siggi477

    Siggi477 Senior Experte

    Registriert seit:
    20.05.2012
    Beiträge:
    1.604
    Danke erhalten:
    120
    Ort:
    Rhein-Main
    Thread ist doch schon im Off-Topic...

    Also ich fand die ersten Tage bzw. besonders den ersten Tag ohne Zigarette am aller schlimmsten. Meiner Meinung nach sind die ersten 48 - 72 Stunden die aller härtesten. Der ständige Gedanke nach einer Zigarette... Bei mir war es nicht freiwillig, hätte freiwillig auch nicht aufgehört da ich maximal eine halbe Schachtel pro Tag rauchte und sich somit die finanzielle und meiner Meinung nach auch gesundheitliche Belastung doch in Grenzen hielt.

    Meine Frau hat mich gezwungen aufzuhören als wir zusammengezogen sind. Habe bis zum Tag ihres Einzugs bei mir fleißig gedampft, dann durfte ich ja nicht mehr. Nach den ersten Tagen hatte ich mich einigermaßen unter Kontrolle und glaube so nach 2-4 Wochen war dann auch der Drang weg. Aber ich persönlich hätte es ohne den starken Druck nicht geschafft.

    Heute rauche ich ab und zu, vor allem in der Kneipe, auf Partys und im Urlaub. Ganz einfach weil ich das Rauchen nach wie vor mag, bin aber froh den Drang danach los zu sein und ganz frei entscheiden zu können wann ich mal rauche. Meine Frau siehts inzwischen auch etwas lockerer und tolleriert es zu den beschriebenen Gelegenheiten da sie weiß, dass ich jederzeit auch ohne kann.
     
  8. Guenter

    Guenter Senior Experte

    Registriert seit:
    20.01.2013
    Beiträge:
    1.622
    Danke erhalten:
    52
    Tja...
    ich habe 11 Kilo yugenommen und super Power gespuert.
    Das cEntscheidende
    ..Ich habe nie mehr an das Rauchen gedacht.
    Hab das kopfmaessig innerhalb eines Jahres abgearbeitet
     
  9. awita

    awita Moderator
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    02.06.2011
    Beiträge:
    2.179
    Danke erhalten:
    1.268
    Ort:
    Hamburg
    Der kommt wohl ganz einfach daher, dass er stimmt.

    Rauchen erhöht den Kalorienverbrauch des Körpers, da der Körper zusätzlich die Giftstoffe abbauen muss. Das liegt so etwa bei 5-15% des normalen Kalorienverbrauchs.
    Wer mit dem Rauchen aufhört, nimmt also schon zu, wenn er sich genau so ernährt, wie zuvor.
    Wenn man dann noch zusätzlich den Schmachter mit Schokolade, Bonbons oder Kaugummis lindert, geht das nochmal oben drauf.
    Man müsste also gleichzeitig mit dem Rauchen aufhören und eine Diät anfangen. :sc:
     
  10. Andy2006

    Andy2006 Experte

    Alter:
    51
    Registriert seit:
    18.11.2012
    Beiträge:
    1.322
    Danke erhalten:
    108
    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Ich habe 20 Jahre geraucht, bin von 20 normalen Zigaretten am Tag auf immer leichtere umgestiegen.
    Am Ende habe ich selbst gedreht, auch einen leichten Tabak mit Filter.
    Als mir mein Zahnarzt eine Wurzelbehandlung machen musst, sagte er ich solle das Rauchen doch wenigstens auf ein Minimum reduzieren, bis die OP verheilt ist.
    Mit dem Rezept für Antibiotika und Schmerztabletten in die Apotheke, genau vor mir die Nikotin Pflaster im Regal.
    Ich sagte der Verkäuferin dass sie mir auch davon eines einpacken soll.
    Hatte damals immer in der Mittagszeit die Lust auf eine Kippe verspürt.
    Das gute zu der Zeit war dass ich arbeitslos war, so legte ich mich dann auf die Couch zum entspannen, nach ein paar Minuten war die Lust verflogen.

    Der Hauptgrund wieso ich es geschafft habe war aber, dass ich es wollte.
    Irgendwie hatte mich die ständige qualmerei genervt.
    Die Pflaster habe ich, anstatt der drei Monate oder noch länger wie man sie nehmen sollte, nur lediglich drei Wochen benutzt.
    Die haben mir denke ich über die körperlichen Entzugserscheinungen des Nikotins hinweg geholfen.
    Man muss sich selbst aber immer wieder sagen, wenn man die Lust verspürt eine zu rauchen - nein, jetzt nicht.

    Bin inzwischen 11 Jahre ohne das Rauchen immer noch sehr glücklich und zufrieden mit der Entscheidung.
    Auch wenn ich dadurch dann einige Kilos zugelegt habe und es leider weiter nach oben geht.
    Drei Jahre nachdem ich aufgehört hatte, mit 43 einen Herzinfarkt bekommen.
    Die Ärzte haben es natürlich gleich aufs Rauchen geschoben.
    Ich sehe das eher anders rum, durch die Gewichtszunahme geht auch der Blutdruck in die Höhe, Hauptfaktor für einen Herzinfarkt.
     
  11. Pilo

    Pilo V.I.P.

    Alter:
    56
    Registriert seit:
    08.09.2013
    Beiträge:
    2.975
    Danke erhalten:
    1.555
    Beruf:
    IT Techniker
    Ort:
    Im Süden der Republik
    Danke für die vielen Rück Meldungen.
    Finde ich klasse. Jeder hat so seine eigene Motivation und seinen eigenen Weg es zu tun.
    Aber wie Guenter gesagt hat. es ist eine Kopf Sache..
    Wer es nicht wirklich will, der hat es da schwer. Es sei denn er bekommt Druck von aussen.

    Baziee ich wünsche Dir Glück. Und denke dran, jede Zigarette die Du weniger rauchst davon kann sich Kaew schon eine Portion Reis dafür kaufen.
    Ich werde Dich jetzt versuchen jeden Tag zu motivieren. weiter zu machen und nicht auf zu geben.
    Denke immer an die Portion Reis. Und es ist ein stückchen weniger das der UK mann von ihr hat.
     
  12. Gilmored

    Gilmored Experte

    Alter:
    56
    Registriert seit:
    20.09.2012
    Beiträge:
    1.101
    Danke erhalten:
    563
    Beruf:
    Falang
    Ort:
    Bremen
    Guter Treat !!!
    Ok :roll:
    Ich habe dieses Jahr 40 jähriges :? Mit 14 angefangen und rauche immer noch. So 40 am Tag werde es wohl sein. Meine Frau ( hat mal geraucht aber nicht viel) bekniet mich, seit wir uns in Thailand kennengelernt haben, doch endlich aufzuhören. Nicht weil sie militant nicht raucht sondern weil sei Angst um mich hat. Ok, ich mittlerweile auch :? Das Problem ist, ich rauche gerne ( sage ich mir jedenfalls immer wieder :hehe: ). Meinen "Versuch" damit aufzuhören starte ich beim nächsten Flug nach LOS im Dezember. Mal sehen ob ich stark bin.
     
  13. tischtuch

    tischtuch Experte

    Registriert seit:
    24.12.2004
    Beiträge:
    1.283
    Danke erhalten:
    1
    Ort:
    Schweiz
    Versuche mit der E Zigarette vom Rauchen wegzukommen. zuerst 18 mg liquid dann 11 dann 6 jetzt 3 mg. Mal schauen.
     
  14. sanuk61

    sanuk61 Senior Member

    Registriert seit:
    05.04.2014
    Beiträge:
    309
    Danke erhalten:
    56
    Beruf:
    ZS - Gutachter
    Ort:
    München
    Ich hab es auch mi E- Zigaretten gemacht und es hat geklappt.
    Bei mir war das Problem, dass ich im Außendienst arbeite und während der langen Fahrten viel geraucht habe
    Am Ende auch 25 Stück am Tag.
    Habe mir dann für die Fahrten E- Zigaretten besorgt aber noch mit Nikotin, nach vier Wochen dann ohne Nikotin
    versucht und siehe da kein Entzug oder sonstige Probleme.
    Das war letztes Jahr im November und seit dem habe ich zwei Zigaretten geraucht und kein Verlangen wieder
    anzufangen.
    Jetzt nuckele ich gelegentlich an den E - Zigaretten ( ohne Nikotin ) rum und gut ist. Und nebenbei spar ich mir noch
    den Urlaub weg. Kosten für die E - Zigaretten im Monat ca 20 €.
     
  15. lahu

    lahu Junior Experte

    Registriert seit:
    04.03.2013
    Beiträge:
    509
    Danke erhalten:
    45
    Ort:
    Chiang Mai
    Ich bin nun 58 habe mit 15 das Rauchen angefangen und vor 11 Jahren aufgehört. Da ich durch meine Tätigkeit immer mal wieder mit Ärzten zu tun habe und alle unter dem Strich das selbe gesagt haben: Statistisch gesehen stirbt der Raucher 10 Jahre früher als ein Nicht Raucher. Wenn Du aber (am Besten) spätestens mit 50 Jahren das rauchen aufhörst kannst Du von den 10 Jahren wieder 8 Gut machen. Das gab mir zu denken. Dann war da noch manchmal ein stechen in der Brust und meine Thai Frau, die unbedingt wollte daß ich aufhöre. Ich rauchte zum Schluss so 50 Zigaretten pro Tag!!

    Ich dachte immer man braucht eine gewisse innere Ruhe damit das aufhören leichte fällt. Alles Quatsch....

    Irgendwann vor eben etwas mehr als 11 Jahren sagte ich in einem Gespräch mit meiner Frau....Ich höre das Rauchen sowieso auf.... Sie fragte sofort WANN?
    Ich überlegte kurz (für Ausreden war es zu spät) und sagte dann .... Im neuen Jahr.

    Es war da noch etwa 3 Wochen hin und ich hatte Schiss je näher der Tag rückte. Ich sagte mir... ok ich werde es versuchen..
    Am Neujehrsabend hat es mich so angekotzt daß ich um 10:00 Uhr ins Bett ging.
    Zu meiner Überraschung war dann alles sehr einfach . ... alles nur reine Kopfsache. Ich habe es bis jetzt durch gehalten ohne eine Zigarette zu rauchen. Ab und zu rauche, bzw. paffe ich mal eine Zigarre oder einen Zigarillo ... wird aber auch immer seltener. Allerdings habe ich auch in diesen 11 Jahren ca. 12 kg zugenommen... Bin aber Happy damit...
    Ich hoffe Ihr schafft das auch ...... ich drück die Daumen.
     
  16. zzzpredator

    zzzpredator Junior Member

    Registriert seit:
    23.09.2012
    Beiträge:
    148
    Danke erhalten:
    13
    Beruf:
    Kutscher
    Ort:
    Thüringen
    Bei mir werden es im August 2 Jahre seit ich auf das Dampfen umgestiegen
    bin von heute auf morgen nicht eine Zigarette mehr geraucht .
    Hab auch über 30 Jahre geraucht am Ende um die 30 Stück .
    Kann mir nicht vorstellen wieder damit an zu fangen finde allein schon den Geruch
    so was von wiederlich .
     
  17. Guenter

    Guenter Senior Experte

    Registriert seit:
    20.01.2013
    Beiträge:
    1.622
    Danke erhalten:
    52
    @lahu
    Genau reine Kopfsache.
    Und das erklaertd dir Allen Cair hervorragend.
    Bei mir die gleiche Situation.
    Seit 11j Nichtraucher, ueber 10 Kilo zugenommen,
    aber problemlos auf jedes weitere Rauchen verzichtet.
     
  18. peacy

    peacy Senior Member

    Registriert seit:
    24.03.2013
    Beiträge:
    323
    Danke erhalten:
    32
    Ort:
    Südwest
    Ich hatte mit 15 angefangen zu rauchen. Mit 25 war ich dann bei minimum 2 Packungen Kippen pro Tag angekommen, meine Kondition war auf einem erbärmliches Niveau gesunken. Ich konnte auf der Arbeit kaum noch ohne Pause die Treppen bis in den zweiten Stock hoch laufen. Ich hatte mehrere erfolglose Versuche hinter mir, das Rauchen einzustellen oder wenigstens zu reduzieren.
    Dann stand ich eines Morgens unter der Dusche, musste kräftig husten und rotzte irgendeinen pechschwarzen Auswurf in die Dusche. Das war so ein Schockerlebnis, dass ich in dem Moment beschlossen habe mit dem Rauchen aufzuhören. Ich hab dann direkt meine angebrochene Schachtel so wie den Rest der Stange in den Müll geschmissen. Anschließend ging's zur Apotheke, Nikotinkaugummis kaufen. Auch mit normalen Kaugummis hab ich mich gut eingedeckt. Die haben mir wirklich gut über die ersten Wochen geholfen. Nach einer Woche hab ich die Nikotinkaugummis abgesetzt und nur noch die normalen gekaut.
    Die ersten zwei Tage waren sehr hart, danach ging es. Schlimm wurde es nochmal, wenn ich Abends unterwegs war, weil für mich zum Bier immer irgendwie auch ne Kippe gehört hat. Aber ich hab's durchgehalten. Geholfen hat auch, dass ich schon nach relativ kurzer Zeit körperliche Verbesserungen gespürt habe. Die Kurzatmigkeit war weg, Geruchs- und Geschmackssinn kamen zurück und der Husten hat auch nachgelassen.
    Mittlerweile bin ich fast 11 Jahre rauchfrei und mehr als froh darüber aufgehört zu haben. Ich hab aber seit dem auch keine Kippe mehr angefasst, weil ich befürchte sofort rückfällig zu werden, selbst nach so langer Zeit.
     
  19. eintakter

    eintakter Junior Experte

    Registriert seit:
    22.05.2012
    Beiträge:
    543
    Danke erhalten:
    21
    Ort:
    Franken
    hmmm bin damals auch von 60 kippen am tag (nach 25 jahren rauchen) auf null in einem tag! hab dann auch 20 kg zugenommen (kotz)! 2 jahre ohne probleme nicht geraucht, dann gabs ne emotionale ausnahmesituation und ich hab mir ein paar angesteckt. danach wieder raucher (nochmehrkotz!). bin dann vor 2 jahren aufs dampfen umgestiegen. was soll ich sagen? passt! im urlaub zünd ich mir hie und da eine an, hab aber kein problem es wieder zu lassen.
    der vorteil am dampfen ist, ich kann ohne reue meinem laster frönen. ich hab ja eigentlich immer gerne geraucht. 9 von 10 kippen waren sucht, aber die eine eben nicht. mit e-zigaretten kann ich nach wie vor meinem bedürfnis nachgehen, fühl mich aber gesundheitlich wieder wie in nichtraucherzeiten. selbst bluthochdruck ist weg! und es ist auch nicht schädlich für die umwelt.
    für mich die beste alternative!
     
  20. BigAnaconda

    BigAnaconda Senior Member

    Alter:
    51
    Registriert seit:
    02.03.2015
    Beiträge:
    478
    Danke erhalten:
    133
    Ich hab über 20 Jahre geraucht und ich habe es gerne getan. Ich war wie der Typ auf den Werbeplakaten "Ich rauche gerne". In meiner "wilden" Jugendzeit in den 80ern haben die Leute zu etwa 90% geraucht. In meinem Freundeskreis, mit dem ich an den Wochenenden auf Tour war, hat jeder geraucht. Für die Frauen galt das gleiche. Meine Freundinnen haben ebenfalls alle geraucht. Auf meinen ersten Thailandflügen konnten wir es kaum erwarten, wenn im Flugzeug das "Rauchen verboten"-Symbol kurz nach dem Start aus ging und man genüsslich erstmal 1-2 Zigaretten rauchen konnte. Im Grunde war es fast überall erlaubt, zu rauchen.

    Wenn Freunde zu Besuch kamen, wurden als erstes die Zigaretten angezündet, egal wie verqualmt die Bude nachher war. Und es war gesellig, sehr gesellig sogar. Aufhören kam für mich nicht in Frage, weil ich das Rauchen als Genuss betrachtete, den ich im Leben nicht missen wollte. Daher hab ich auch gar nicht erst versucht, aufzuhören.

    Mit Anfang 40 kam dann aus heiterem Himmel der Tag, an dem mich die Zigaretten auf einmal anekelten. Das war zu einer Phase, wo ich stressbedingt fast zwei Schachteln pro Tag geraucht hatte. Spontan kam der Entschluss, in 3 Tagen (bloß nix überstürzen, das muss geplant werden) mit dem Rauchen aufzuhören. Und es hat mir überhaupt keine Probleme bereitet. Die ersten 2-3 Tage hatte ich gelegentlich kleine Schwindelanfälle, das wars aber auch schon körperlich. Psychisch war es ebenfalls problemlos. Ich muss Guenter da zustimmen, es ist reine Kopfsache. Da mich das Rauchen regelrecht anekelte, bestand überhaupt keine Rückfallgefahr. Im Gegenteil, ich war jeden Tag heilfroh, endlich Nichtraucher geworden zu sein. Problematisch ist lediglich am Anfang, dass man all die Situationen, in denen man geraucht hat, neu "lernen" muss. Aber auch das ist nach ein paar Monaten erledigt.

    Einziger Nachteil: Ich hab ebenfalls 10 Kilo anfangs zugelegt und muss seitdem sehr auf mein Gewicht achten. Als Raucher konnte ich essen, was ich wollte, ohne zuzulegen. Das ist jetzt vorbei. Als Ausgleich hab ich ein Jahr nach dem Rauch-Stopp mit dem Laufen als Ausdauersport angefangen und fühle mich heute topfit.

    In Gesellschaft stört es mich nicht, wenn andere rauchen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich den Geruch von Rauchern als nicht sehr angenehm empfinde. Als ich selber noch rauchte, war mir überhaupt nicht bewusst, wie man für Nichtraucher stinkt, wenn man 5 Minuten vorher eine Kippe geraucht hat. Umso schöner ist es, wenn man diese Sorge heute nicht mehr hat.