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Aufregende Tage in Bangladesh

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Vollpfosten, 27.04.2015.

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Dieser Thread wird von 20 Benutzern beobachtet..
  1. Vollpfosten

    Vollpfosten Experte

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    Hallo allerseits,

    durch die Bangladesh-Berichte von Pitcairn und Blackmicha habe ich mich mal wieder an meine viereinhalb Tage in und um Dhaka erinnert, die zwar wenige Jahre zurückliegen, mir aber vorkommen, als wäre ich erst gestern noch dagewesen.
    Ich kann als eiliger Touri mit meiner kurzen Stippvisite keinen ähnlichen Bericht wie die beiden abliefern. Wohl aber kann ich einen Eindruck davon vermitteln was einen normalen Touri in Dhaka erwartet. Wenn, ja wenn er jemanden wie SHAMIMA kennenlernt ...


    Tag 0 - Vorbereitung

    Dhaka war der Beginn meiner 3-Wochen-Asien-Tour, die mich dann weiter nach Jakarta, Borneo und AC führen sollte. Es sollte, wie alle meine bisherigen Touren, eine kombinierte Abenteuer-/Kultur- und Sexreise werden.
    Mir war klar, dass ich trotz meiner bisherigen Reiseerfahrungen ALLEIN in Bangladesh ziemlich verloren und vor Ort auf die Hilfe selbsternannter Guides angewiesen sein würde. Ich bin kein Träumer. Auch ohne Chance auf Frauenbekanntschaften. Außer vielleicht von Rikshafahrern vermittelte Bordellbesuche ... Kein sehr reizvoller Gedanke.

    Daher suchte ich vorab bei tagged nach Bekanntschaften in Bangladesh und fand teils atemberaubende Schönheiten. Aber wie bei tagged so üblich fast alles fakes. Außer einer, wirklich nur einer, SHAMIMA.

    Shamima ist Mitarbeiterin und die gute Seele einer kleineren NGO in Dhaka, schrieb in exzellentem Englisch und freute sich, dass sich ein Touri mal nach Bangladesh verirrte. Bisher hatte sie nur mit Geschäftsleuten zu tun. Ich schrieb ihr meine Wünsche für meine vier Tage, nämlich Sightseeing in Dhaka natürlich, dann eine Bootsfahrt und eine Fahrt über Land, um etwas von der Umgebung Dhakas zu sehen. Sie könne sich leider nur drei Tage frei nehmen für mich und versprach alles zu organisieren. Organisieren konnte sie. Das war ihr Job. Sie vermittelte mir auch gleich ein gutes Guesthouse in Banani, einem noblen Wohnviertel im Norden der Stadt. Zu einem Sonderpreis, statt für 50 bekam ich es für 15 Dollar. Shamima-Rabatt.

    Sex war in unserem email-Verkehr nie ein Thema. Obwohl ich es natürlich immer im Hinterkopf hatte. Aber Shamima vermittelte den Eindruck einer durch und durch anständigen Muslimin. Daher traute ich mich nicht das Thema anzuschneiden. Wie man sich doch täuschen kann ...
     
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  2. Pluto

    Pluto Junior Rookie

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  3. whynotinmuc

    whynotinmuc Junior Member

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    bin dabei, mal wie schon erwähnt ein Land wo nicht jeder hin fährt
     
  4. whynotinmuc

    whynotinmuc Junior Member

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    zu den mittlerweile allseits beliebten Cliffhangern, sollte man eine Peitschenhiebstrafe einführen. Ab 10 Cliffhanger in einem Thread gibt 5 mal Fußsohle ........ :lach:
     
  5. Vollpfosten

    Vollpfosten Experte

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    Tag 1 - Old Dhaka

    Auf die Minute pünktlich wie verabredet um 6.30 Uhr erscheint Shamima im
    Marino Guesthouse.
    P1410367.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 1

    Ich bin erst kurz vorher eingetroffen. Der Gulf Air Flieger aus Bahrain mit circa 250 Bangladeshi-Gastarbeitern und mir war
    zwar pünktlich um 4 Uhr gelandet. Mein Gepäck erscheint aber als letztes, daher die Verspätung.

    Shamima ist etwas zierlicher aber ansonsten so wie ich sie mir vorgestellt
    habe, gut 1,60 m, lange glatte schwarze Haare, hübsches Gesicht mit
    leichten Zügen eines Bergvolkes aus dem Norden wie sie mir erklärt, und
    trägt traditionelle Kleidung, Salwar Kamiz, lange Hose, langes Hemd und
    Schal. Nach dezenter Begrüßung, sprich Händeschütteln, mehr ist in
    Bangladesh nicht drin, und ein paar warmen Worten geht es gleich auf
    Besichtigungstour.

    Die Startzeit scheint mir ziemlich früh gewählt, hat aber entscheidende
    Vorteile wie ich später feststellen muss. Meine Begleitung scheint aus
    gutem Hause zu kommen. Jedenfalls wartet der Chauffeur der Familie auf uns,
    mit dem Zweitwagen, einem Fiat Punto. Mit diesem kommen wir zunächst zügig
    voran. Je näher wir aber der Altstadt kommen desto schwieriger wird es.
    Hunderte Rikshas und ein Vielfaches an Fußgängern kämpfen ums Fortkommen.

    Diese Menschenmassen, die bunten Gewänder der Frauen, die brökelnden, oft
    verrusten Fassaden der Gebäude, die vielen Reklameplakate, das Gehupe, der
    Lärm, die Gerüche. Ich schaue wie ein neugieriger Schulbub mit großen Augen
    aus dem Fenster und bin fasziniert. Um so was zu sehen und zu erleben,
    deshalb reise ich. Ich glaube, mein Mut, es mal mit Bangladesh zu
    versuchen, wird sich lohnen.

    P1410219.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 2 P1410225.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 3 P1410227.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 4 P1410346.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 5

    Der Fiat hat irgendwann keine Chance mehr, zumal der Fahrer, Shamima auch
    nicht, sich in diesem Teil der Stadt auszukennen scheinen und dauernd nach
    dem Weg fragen. Schließlich steigen wir aus, gehen zu Fuß, fragen uns
    durch, nehmen für längere Abschnitte eine Riksha.

    Inklusive einer Mittagspause haben wir bis zum späten Nachmittag alles gesehen, was auf
    meinem Programm stand, diverse Moscheen und Kirchen, den Pink Palace,
    Lalbagh, das Rote Fort, Sadarghat, verschiedene Basare, das Parlament usw.

    P1400969.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 6 P1400967.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 7 P1400958.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 8 P1400973.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 9 P1400977.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 10
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    P1410019.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 20
     
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  6. Vollpfosten

    Vollpfosten Experte

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    P1410032.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 1

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    Dann geht es zurück nach Norden, in die nobleren Viertel Banani, Gushan und
    Gulshan II. Im Gulshan Park gehen wir noch etwas spazieren. Der sei sehr
    beliebt bei Joggern und Spaziergängern und doch sehr schön schwärmt
    Shamima. Na ja, für mich sieht es hier eher aus wie auf einer Mülldeponie.
    Wir sind das einzige gemischte Pärchen. Hier und in der ganzen Stadt heute.
    Bangladesh ist wie erwartet männerdominiert. Der Frauenanteil auf den
    Straßen beträgt weniger als 10 Prozent. Pärchen gehen adrett nebeneinander.
    Kein Händchen halten, kein verliebter Blickkontakt. Natürlich kein
    Minirock, noch nicht mal kniebedeckte Röcke. Nichts davon ist zu sehen im
    Stadtbild.

    Die Atmospäre beeindruckt mich. Auch das Verhalten von Shamima, eine brave
    Muslimin, sehr freundlich und nett, aber zurückhaltend, immer sehr leise,
    fast schüchtern redend. Mit einem Lächeln und Händedruck verabschieden wir
    uns. "Bis morgen, schlaf schön". Ich möchte nichts riskieren und mit allzu
    forschen Avancen die nächsten Tage aufs Spiel setzen. Andererseits, wie
    toll wäre es, wenn wir uns näherkommen und nicht nur den Tag sondern auch
    die Nacht zusammen verbringen. Träumen darf man ja wohl ...

    Shamima fährt mit ihrem Chauffeur von dannen, ich gehe aber nicht ins
    Hotel, sondern spaziere durch die halbdunklen Straßen. Auch zu dieser
    Stunde radeln noch viele Rikshafahrer herum, die zumindest abends sofort
    das Thema "Ladies" anschneiden. Ein sehr jugendlich Aussehender will mir
    seine angebliche Schwester aufschwatzen. Ich entscheide mich aber für einen
    freundlichen älteren Herren, der mich unter unablässigen "Ohh, nice ladies,
    nice ladies" Gebrabbel nach 10 Minuten in der Nähe von Eisenbahnschienen
    vor einem erleuchteten Haus in einer noch recht lebhaften Gegend absetzt.
    Ein paar Gestalten nehmen mich in Empfang und führen mich in eine der
    oberen Etagen. Auf allen Stockwerken wuseln eine Menge Männer herum. In
    einem recht großen Raum mit Bett, TV und offener Dusche, das gut als
    normales Zwei-Sterne-Hotelzimmer durchgehen könnte, fragen sie nach meinen
    Wünschen. "Girl?, Boy?" Oh. Ich sage: "Lady, beautiful, not big" und
    schiebe ein "and young" hinterher, in der Hoffnung dass sie meine Wünsche
    nicht missverstehen. Tun sie nicht, zwei Minuten später stolzieren 6 Damen
    herein, alle in traditioneller Kleidung, alle naja, um die 20 würde ich
    sagen, die Hälfte betont lustlos. Voller Schminke.
    Ich wähle die aus, die mich am nettesten anlächelt und zahle ca. 20 Euro
    für eine Stunde, sicherlich recht viel, aber auch erst nach allerhärtesten
    Preisverhandlungen.

    P1410217.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 6

    Ich habe keine Erwartungen an tollen Sex. Und so kommt es auch. Es wird die
    übliche Rein-Raus-Nummer, mit einer höchst passiven Nutte, die daliegt wie
    ein Brett. Nach Vollzug erscheinen die Männer wieder, fragen, ob alles in
    Ordnung war, sagen: "next time, come" und führen mich in ein Obergeschoss,
    das wohl als Warte-und Umkleidezimmer für die Girls dient. Ich kann leider
    nur recht kurz reinschauen und sehe etwa 30 Mädels, angezogen,
    halbangezogen und nackt, einige etwas älter, einige jung, sehr sehr jung.
    "Come, come" sagen die Kerle dann und geleiten mich nach draußen zu meinem
    wartenden Rikshafahrer.
     
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  7. Santos

    Santos Der Fotograf

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    Urlaub in Bangladesh.......das ist mal was neues hier. Super Bilder und toller Bericht :wink:

    Bin schon sehr gespannt wie es hier weitergeht......



    Habe gerade deine neu hochgeladenen Pics gesehen. Das Girl ist in meinen Augen extrem hübsch ........
     
  8. sukhumvit

    sukhumvit Senior Experte

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    Mal was anderes! Bin dabei!

    Gibt es auch Fotos von deinem Zimmer?
     
  9. Vollpfosten

    Vollpfosten Experte

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    Von meinem Zimmer ? Ist das so interessant ? Na gut, hier issses:

    P1410351.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 1 P1410352.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 2 P1410353.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 3
     
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  10. sukhumvit

    sukhumvit Senior Experte

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    Mich interessiert es durchaus wie ein 15 Dollar Zimmer in Dhaka aussieht! Hätte es mir erheblich schlimmer vorgestellt ...
     
  11. Vollpfosten

    Vollpfosten Experte

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    Hast du vielleicht überlesen. Das Zimmer war eigentlich wesentlich teurer. Hab es durch SHAMIMA zum Drittel des Normalpreises bekommen.
     
  12. Nebulon

    Nebulon Experte

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    Also ich finde es sieht absolut wie ein 15 Dollar Zimmer aus :wink:

    Eine Woche hätte ich es dort sicher auch ausgehalten...
     
  13. paradies

    paradies Junior Member

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    Mal was ganz exotisches, sehr interessant, bitte weiter machen :mrgreen:
    Wie beurteilst du die Sicherheit dort?
    Hast du dich sicher gefühlt als Alleinreisender oder muss man dort unter ständiger Angst Reisen?
    Deine Lady sieht übrigens super aus.
     
  14. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    @Traveller0211: Sehr interessanter Bericht, flüssig geschrieben, tolle Fotos. Da lese ich gerne mit. Bangladesh steht für mich neben Saudi-Arabien und ähnlichen Verdächtigen eigentlich auf der Top-Ten-Liste der No-Go-Reiseziele. Umso interessanter, jetzt mal über Deine Erfahrungen zu lesen.

    Ach ja, und hübsch ist sie, "Deine" Shamima.
     
  15. Blackmicha

    Blackmicha V.I.P.

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    Nein , da gibt's eigentlich keine Probleme ! Nur sollte man , wenn HARTAL ( Streik ) ausgerufen wird , wirklich im Hotel bleiben . Anweisung von lokaler Firma !

    Bringe mal später noch nen Bericht mit Fotos , wo die Bomben vor unserem Hotel hoch gehen
     
  16. Vollpfosten

    Vollpfosten Experte

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    Bangladesh ist in Sachen Sicherheit aber sowas von völlig unbedenklich. Es sei denn man ist so durchgeknallt wie ich und möchte aus purer Neugier mal einen Low-Budget-Puff kennen lernen, den auch die Einheimischen aufsuchen. Davon berichte ich noch. Allerdings war mir lediglich die Umgebung unheimlich und die Gastgeber düstere Gestalten. Angst etwa um Leib und Leben musste man auch dort nicht haben.

    Zum Thema SICHERHEIT AUF REISEN könnte ich ansonsten einen ganzen Roman schreiben. Oder es auch ganz kurz machen: "Bange machen gilt nicht !!".
    Ich komme z.B. gerade von einer Urlaubsreise durch die Länder zurück, die in der aktuellen Mord- und Kriminalitätsstatistik die ersten Plätze belegen, nämlich Honduras, El Salvador, Belize und Guatemala, dazu noch Panama, Nicaragua und Mexiko.
    Resultat:
    Ich habe in den ganzen drei Wochen nicht einen einzigen unfreundlichen Menschen getroffen.Das galt für fast jeden meiner Urlaube bisher.
    Warum das möglicherweise so ist, ist aber ein anderes Kapitel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.04.2015
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  17. Vollpfosten

    Vollpfosten Experte

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    Tag 2 - Schifffahrt nach Chandpur

    Das Leben in Bangladesh wird von Wasser bestimmt. Die Lebensadern des
    Landes sind die mächtigen Flüsse. Und so wünsche ich mir für einen Tag eine
    Schifffahrt. Nicht um irgendwo hinzukommen. Der Weg ist hier das Ziel.

    Ich wünsche und Shamima liefert. Wir fahren mit ihrem Chauffeur zum Hafen, sie
    leitet mich durch das bereits am frühen Morgen mächtige Gewühl zu einem
    Dampfer. Wir werden begafft wie berühmte Filmstars. Das Schiff ist kein mit
    Menschenmassen überfüllter Seelenverkäufer, sondern ein einigermaßen
    passabel aussehendes Boot mit drei Decks.

    P1410044.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 1 P1410047.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 2 P1410049.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 3

    Shamima kauft für uns eine Kabine auf dem Oberdeck. Und sitzt die halbe
    Fahrtzeit telefonierend auf ihrem Bett. Dauernd bekommt sie Anrufe vom
    Büro. Ohne sie scheint der Laden zusammen zu brechen.

    P1410057.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 4

    Bis sie irgendwann entnervt das Telefon ausstellt.

    P1410063.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 5 P1410064.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 6

    Es dauert bis das Schiff ablegt. Ich schaue mir das quirlige Treiben im
    Hafen an und begutachte dann das Schiff. Hier oben sind nur wenige Leute,
    unter Deck die große Meute.

    P1410050.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 7 P1410053.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 8 P1410054.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 9 P1410059.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 10

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    P1410170.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 14 P1410171.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 15

    Unterwegs gibt es nicht wirklich viel zu sehen, stundenlang Zementfabriken
    und flaches Land. Das Interessante sind die Menschen und Orte, an denen wir
    unterwegs anlegen.

    P1410085.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 16 P1410086.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 17
     
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  18. Vollpfosten

    Vollpfosten Experte

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    P1410088.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 1

    P1410127.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 2

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    P1410115.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 7 P1410118.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 8 P1410120.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 9

    P1410151.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 10 P1410153.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 11 P1410155.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 12

    Wir fahren nach Chandpur, einer mittelgrossen Stadt ca. 3 Stunden entfernt,
    wollen etwas Sightseeing in der Stadt machen und dann wieder zurück. Aus
    dem Sightseeing wird nichts. Wir haben große Verspätung, so dass nur noch
    Zeit für ein schnelles Essen in einer Bruchbude am Wasser bleibt.
    Mit einem kleineren klapprigen Schiff, das bereits seit geraumer zur
    Abfahrt tutet, geht es zurück. Ich bin in großer Sorge, dass das Boot ohne
    uns losfährt und wir hier im Nirwana stranden, aber Shamima hat beim Essen
    die Ruhe weg. Sie ist halt Bangladeshi, sie kennt die Verhältnisse hier.

    P1410157.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 13 P1410159.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 14

    Wir sitzen in unserer nicht ganz so komfortablen Kabine, erzählen und
    sprechen schließlich über unsere Lieblingsmusik. Das ist mein Stichwort.
    Ich ziehe mein Mitbringsel für sie aus der Tasche, einen mp3-Player mit
    Bildfunktion von Aldi, 39,95 Euro, auf den ich meine Lieblingsmusik und
    einige Bildern von mir geladen habe. Shamima macht große Augen, ist fast
    sprachlos: "Oh, i didnt expect this, thank you so much." Sie umarmt mich
    zaghaft, lässt schnell wieder los und sieht mich an. Unsere Gesichter sind
    nah beieinander. Ich streichele ihre Wange und sie umarmt mich wieder,
    dieses Mal so fest, wie ich es einem so zarten Persönchen gar nicht
    zugetraut habe. Als ich sie zart küssen will, drückt sie ihren Mund fest an
    meinen,öffnet ihn, stößt ihre Zunge hervor und es beginnen lange,
    leidenschaftliche Zungenküsse. Mehr geht im Moment nicht. Die Kabinentür
    lässt sich nicht ganz schließen, es gibt keine Fenstervorhänge und ein paar
    vorübergehende Gestalten schauen schon ganz neugierig, was wir hier drinnen
    treiben.

    Es ist schon lange dunkel, als wir zurück im Hafen von Dhaka sind.

    P1410173.jpg, Aufregende Tage in Bangladesh, 15

    Wir lassen uns zu einem Sushi-Restaurant fahren, dann ins Hotel. Vorbei an
    freundlich grüßenden, dann neugierig schauenden Hotelangestellten gehen wir
    nach oben aufs Zimmer.

    Ich brauche mir über den weiteren Fortgang der
    Ereignisse keine Gedanken zu machen. Shamima macht da weiter, wo wir auf
    dem Schiff aufgehört haben. Dann zieht sie sich in Windeseile aus, ich
    auch, wir wälzen uns auf dem Bett und plötzlich bin ich in ihr. Sie stöhnt
    die ganze Zeit laut, von Schüchternheit schon lange keine Spur mehr. Mal
    bin ich oben, mal sie. Es kommt mir vor als ob wir unendlich lange ficken,
    und das ist schön so. Ich weiß nicht, warum ich lange brauche um zu kommen,
    wahrscheinlich bin ich zu aufgeregt. Oder vielleicht auch zu erschöpft. Es
    ist gnadenlos heiß. Schließlich passiert es als wir auf dem Bett sitzen,
    sie auf meinem Schoss,die Hände nach hinten stützend. Unsere Becken bilden
    eine kleine Kuhle, in der sich unser Schweiß schon zu einem kleinen See
    gesammelt hat. Shamima kam vor mir, viermal, sagt sie. Keine Ahnung ob das
    stimmt. Zumindest einmal habe ich sie deutlich zusammenkrampfen gespürt.

    Wir kuscheln noch, dann duscht Shamima und geht. Schade. Es ist schon fast
    Mitternacht. Ihr Fahrer wartet unten seit 4 Stunden und wird sich schon
    heftig wundern wo sie bleibt. Und ihre Eltern werden sich noch mehr
    wundern, sagt sie. Noch nie, außer auf Reisen, hat sie woanders übernachtet
    als zuhause. Und immer allein. Moslems halt. Ich will sie nach unten
    begleiten, aber sie lehnt ab. Da muss sie nun durch, am besten allein. Die
    "Hall of Shame", jaja. Alle werden sie anstarren beim Gang durch die
    Hotelhalle, vermutet sie verschämt.
     
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  19. Santos

    Santos Der Fotograf

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    Toller Bericht und super Bilder dazu.......bin schon gespannt wie es weitergeht :wink:
     
  20. Liggi

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    Danke für den Bericht. Super ! Hast du noch Kontakt zu ihr ? Weitere Reise dorthin geplant ?