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„Betreuter“ Sexurlaub mit Escort in Thailand, Dominikanische Republik, Brasilien, Ukr

Dieses Thema im Forum "Grubis Info-Ecke" wurde erstellt von Grubert, 25.01.2013.

  1. Grubert

    Grubert V.I.P.
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    „Betreuter“ Sexurlaub mit Escort in Thailand, Dominikanische Republik, Brasilien, Ukraine, Karibik, Südamerika, Asien, Osteuropa? Wie sinnvoll ist das?


    Ständig neue Angebote für einen „Sexurlaub mit Escort Service“ o.ä. finden sich im Web. Wer wie ich die Scene seit Jahren aufmerksam beobachtet stellt fest, dass es meist Eintagsfliegen sind und die meist dilettantisch geführten Organisationen sind sämtlich nach einer gewissen Zeit wieder in der Versenkung verschwunden. Schon dieser Umstand sollte zu denken geben.


    390.jpg, „Betreuter“ Sexurlaub mit Escort in Thailand, Dominikanische Republik, Brasilien, Ukr, 1


    Die Frage ist, was kann man von solchen Angeboten erwarten, macht es Sinn so etwas zu buchen? Das muss letztlich jeder für sich entscheiden. Da ich jedoch häufig auf das Thema angesprochen werde, werde ich im Folgenden versuchen, die Dinge mal nüchtern betrachtet etwas klarzustellen und Licht in das Dunkel der Differenz zwischen hohen Erwartungen und unrealistischen Versprechungen zu bringen.

    Wo anfangen. Am besten ich erzähle mal, wie es einem mir persönlich gut bekannten Kollegen erging, der vor vielen Jahren auf das Angebot vom „Brasil Club“ hereinfiel. Es waren deutsche Veranstalter, die die Jungs mit völlig überzogenen Versprechungen nach Recife in Brasilien fliegen ließen. Die Veranstalter sitzen mittlerweile übrigens ein, oder sie taten es, es ging um schwere Straftaten, die in Brasilien begangen wurden. Das sind dann Leute, die sich dort im Ausland nur über Wasser halten können, indem sie Landsleute abzocken.

    Mein Freund, damals absoluter Newbie in Sachen Singleurlaub, wollte mal richtig etwas erleben und buchte die völlig überteuerten 2 oder 3 Wochen in diesem Club. Er wollte eigentlich öfter die Mädels wechseln, denn, so meinte er, wenn schon, denn schon und warum dann nur auf ein Pferd setzen, wenn man alle haben kann? Der Veranstalter warb damit, dass auch häufige Wechsel bei den Mädels überhaupt kein Problem seien und dass alles im Preis inbegriffen sei. „Swingerparty“.

    Die Realität sah anders aus. Es ging los bei der toll beworbenen Anlage, ziemlich basic. Die anderen Gäste dort waren größtenteils mehr an der Vernichtung des billigen Bieres, welches dort am Pool stets in großen Mengen im Eiskübel vorrätig war, interessiert, als an Vergnügungen der Art, wie man sie eigentlich erwarten sollte in so einem Club. Sie saßen den ganzen Tag am Pool und ließen sich volllaufen. Es handelte sich eher um „betreutes Trinken”, als und „betreutes Ficken“, wovon mein Kumpel eigentlich ausgegangen war.

    Der Schock war heftig und kam gleich am ersten Tag: jeder der Teilnehmer wurde in einer Art Zeremonie mit einer der Anwesenden Mädels „verheiratet“ (mit allem Drum und Dran: “Pfarrer”, Ja-Wort, Reis und Hochzeitsstrauß…). Damit war klar, dass ein Wechsel nicht erwünscht war, und das sollte sich bestätigen. Bestenfalls ein Wechsel war möglich, andernfalls war sowohl der „Chef“ vor Ort sauer, als auch die Angebetete, die sich natürlich Hoffnung auf einen Liebeskasper mit zukünftiger, regelmäßigen Fernzahlungen für nichts machte, oder gleich ein Ticket nach Europa.

    Als mein Freund reklamierte und später auch durchblicken ließ, dass er einen ehrlichen Erfahrungsbericht im Forum schreiben werde, wurde er bedroht. Ihm wurden Prügel angedroht und die schöne Aussicht, seinem Arbeitgeber Informationen über diesen Sexurlaub, der dann eigentlich doch keiner war, zukommen zu lassen, incl. Fotos von der „Vermählung“ mit der brasilianischen Garota de Programa nebst ein paar netter Sätze.

    Also, wer sich in die Hände irgendwelcher Leute begibt, die er überhaupt nicht kennt und sich denen total ausliefert mit Name, Adresse usw. darf sich nicht wundern, wenn er vor Ort brutal verarscht wird. Dagegen kann man dann überhaupt nichts tun! Man ist der Dumme.

    Man kann davon ausgehen, dass die allermeisten „Erfahrungsberichte“, die sich in diversen Foren oder auf den Betreiberseiten finden, Fakes sind – entweder von den Betreibern selbst verfasst, oder es sind Gefälligkeitsberichte von der Sorte Leute, der die meisten von uns eigentlich lieber aus dem Weg gegangen wären.

    Jetzt mal abgesehen von solchen Gefahren und Betrügereien. Vielleicht gibt es ja doch den einen oder anderen Betreiber, der korrekt ist und fair, obwohl ich mir als erprobter Spaßreisender nicht wirklich vorstellen kann, wie die diversen Versprechungen überhaupt eingehalten werden könnten. Es werden i.d.R. viel zu hohe Erwartungen erzeugt bei den Kunden.

    Entweder man wird in eine etwas abgelegenere Gegend gebracht, wo es umständlich ist, die Scene selbst zu erkunden, und man sitzt mit den anderen den ganzen Tag zusammen und schlägt die Zeit tot, oder es sind irgendwelche Hotels, die man auch selbst buchen könnte (billiger). Dort wird man dann sich selbst überlassen, nachdem man seine Urlaubsfrau „zugeteilt“ bekam. Reklamieren? Wenig sinnvoll, und das weiß in dem Moment auch jeder. Man will ja auch seinen Urlaub irgendwie zu einem erträglichen Ende bringen und viele machen dann gute Miene zum bösen Spiel. Einklagbar ist eh nichts, weil der Veranstalter am Arsch der Welt sitzt. Außerdem, wer will schon mit so einer peinlichen Sache zum Anwalt?

    Warum sollte man also so etwas buchen? Nach meiner Philosophie sind Angebote dieser Art überflüssig wie ein Kropf und sollen nur dazu dienen, dem Veranstalter die Taschen zu füllen. Denn: es wird etwas für viel Geld verkauft, was es an diesem Ort, wo immer es auch sein mag, sowieso schon gibt: Sex gegen Geld. Das wäre so, als wenn ein Kneipengänger abends am Tresen steht und sein Bier nicht direkt und frisch beim Wirt, sodern über einen Zwischenhändler zu einem höheren Preis kaufen würde. Ziemlich unnötig also, und dämlich. Vor allem dann, wenn das Bier über den Zwischenhändler auch noch warm und schal ist.

    Man gebe sich nicht der Illusion hin, diese Mädels seien andere oder irgendwie „besser“ als die, die dort an jeder Ecke arbeiten und anschaffen. Es sind in aller Regel sogar exakt dieselben. Bekommen sie ein „Engagement“ für einen der Kunden für seine 2 oder 3 Wochen, prima, wenn nicht, arbeiten sie wie sonst auch in den Bars oder auf der Straße. Lasst Euch nichts anderes erzählen, das sind die üblichen Zwecklügen der Veranstalter. Von wegen „sicher“ und „Gesundheitscheck“. Die ortsansässigen Mädels vögeln eh mit ihren einheimischen Stechern wild durcheinander und wo die zwischendurch noch alles Taschengeld verdienen kriegt Ihr so oder so eh nicht mit. Und einen Conti nimmt doch sowieso nur der ängstliche europäische Tourist, wenn überhaupt.

    Übrigens, auch hier gehen Versprechungen und Realität weit auseinander: die auf den Websites abgebildeten Mädels sind oft nicht die, die vor Ort verfügbar sind. Natürlich sehen die auf den Fotos toll und verführerisch aus, die Damen, die dann dort auf der Matte stehen, na ja. Jeder hat ja einen anderen Geschmack. Aber die Fotos haben mit der Wirklichkeit oft wenig gemein. Oft sind es irgendwelche bratärschigen Torten der Marke “Oh mein Gott!”, oder Damen in fortgeschrittenem Alter, welche bei der heimischen Männerwelt keinen Stich mehr machen können, für die man normalerweise nicht ein paar tausend km fliegt, wenn man bei klarem Verstand ist.


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    Irgendwie ist es wie Pizza nach Italien tragen oder Sand an den Strand… an Orten, die sowieso quasi nur aus Puff bestehen und die Mädels an jeder Ecke nur darauf warten, uns verwöhnen zu dürfen, braucht doch niemand so eine geführte Veranstaltung. Meiner Meinung nach hat das nur Nachteile:

    - Unsicherheit/Erpressbarkeit gegenüber Veranstaltern, Reklamation nicht möglich, die können im Grunde machen, was sie wollen
    - Man zahlt für die gleichen Mädels und das Hotel mehr als nötig
    - Man ist an eine Künstlerin gebunden und kann kaum wechseln
    - Tagesablauf weitgehend vorgegeben, Langeweile ist vorprogrammiert
    - Man unterstützt die Ausbeutung der Mädels, die selbst nur einen kleinen Teil des Geldes bekommen (dafür werden u.U. zusätzlich „Geschenke“ und „Taschengeld“ erwartet)

    Wieso sollte ich mich für den ganzen Urlaub aufgrund eines (wohlmöglich gefakten) Fotos an eine einzige Nutte binden, die mir letztlich noch nicht mal wirklich zusagt und die auch noch unverschämt wird, wo es dort im Ort vielleicht jede Menge schönere und willigere Mädels gibt, die mir viel besser gefallen würden?

    Einen entspannten Traumurlaub unter Palmen stelle ich mir allerdings völlig anders vor. Da organisiere ich mir lieber alles selbst, das ist billiger, vor allem aber besser und meinen Vorstellungen entsprechend. Bin von niemandem abhängig, auf niemanden angewiesen, kann mir meine Gesellschaft und Freunde selbst aussuchen. Wenn mir das Hotel nicht gefällt, ziehe ich um. Wenn mir das Mädel nicht gefällt, nehme ich ein anderes. Die Chemie muss stimmen, auch wenn man mit einer bezahlten Torte zusammen ist, Girlfriendsex gibt es nicht auf Befehl oder aus dem Katalog. Das alles erreicht man nur durch Ausprobieren und face to face.

    Die Veranstalter versprechen viel, was letztlich gehalten wird ist Glücksache. Ich empfehle jedem, der einigermaßen auf eigenen Beinen steht, es zu machen wie ich. Voraussetzung sind lediglich etwas Abenteuerlust, Vergnügungswille und sich die richtigen Infos vorher (!!!) zu besorgen. Schaut Euch meine Reiseberichte und –führer an, dort findet Ihr das Allermeiste und Wichtigste an Infos, und die Fotos versetzen Euch in die Lage schon vorab zu sehen, was Euch in etwa erwartet. Ich verspreche Euch, so ein Urlaub wird aufregender und schöner, auch was den Sex angeht, als so eine organisierte Dummenveranstaltung für Leute, die ein Kindermädchen dazu brauchen, sich ein Bier zu bestellen.

    Aber jeden Tag steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden.

    Diese Mädels erwarten dass man nach ihrer Pfeiffe tanzt und sich alles so entwickelt, wie sie sich das vorstellen, der Veranstalter will, dass niemand mault und versucht den Deckel draufzuhalten. Versprechungen und geweckte Erwartungen? Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern! Die Kunden sind dazu da, die Kohle abzudrücken und den Rand zu halten. Wer sich das nicht gefallen lässt wird gemobbt, mundtot gemacht und es wird so hingestellt, als ob der Kunde die Schuld hätte. Als “Gegenmaßnahmen” von Betreiberseite gibt es Grillabende und viel, viel Freibier, um die Leute still zu halten. Aber selbst das kann ich woanders besser haben.

    Das Pseudowissen und die Pseudo Informationen, die man auf den Seiten solcher Veranstalter findet, sollen nur dazu dienen, Euch zur Buchung des jeweiligen Angebots zu bewegen und Sand in die Augen zu streuen. Es wird auch gern mit der Angst der unwissenden Kunden gearbeitet, Stichwort „Sicherheit“. Manche scheuen auch nicht davor zurück, neben offensichtlich gefakten „Berichten“ auf ihrer Seite auch noch ein „Testlabel“ oder „Gütesiegel“ einer Organisation anzubringen, bei der schon die ersten Treffer bei Google klarmachen, dass das Fake ist und schlicht gekauft. Das ist grobe Verarschung und Dummenfängerei. Offenbar halten die ihre Klientel für unsensibel und dumm genug, darauf hereinzufallen.

    Leider haben sie oft genug recht damit, denn es gibt viel zu viele naive und gutmütige Männer, denen beim Anblick eines Fotos mit kurzem Röckchen das Hirn in die Hose rutscht. Und die Aussicht auf einen Urlab mit der Art von Sex, die sie Zuhause nicht bekommen und von der sie seit langem träumen, tut ihr Übriges. Genau darauf bauen diese Veranstalter. Vor Ort hat dann kaum jemand die Traute sich zu wehren, man lässt es halt laufen. Immerhin ist’s ja schön warm und das Bier ist kalt. Wenigstens das will man mitnehmen von seinem “Traumurlaub”.

    Dabei wäre es so einfach, einen wirklichen Traumurlaub nach eigenen Vorstellungen zu realisieren, bei dem man selbst die Regie führt und nicht das bezahlte Personal. Ist doch so, ich zahle, also sollte alles so ablaufen, wie ich es will! Zumindest sollte gemachte Versprechungen eingehalten werden.
    Hier noch ein Auszug aus dem ehrlichen Bericht des Kollegen, den er dann später zurückgezogen hat, aus Angst vor Repressalien. Für so was viel Geld bezahlen? Meine Meinung: nicht geschenkt würde ich mir das antun.


    „Mega Party“ in Recife (alle Fotos in diesem Artikel sind original von dort)


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    Party/Programm


    Zunächst mal einige Zahlen: bei dieser Party waren einschließlich Bernd (Veranstalter) und mir 6 Männer dabei (der jüngste war H. mit 26 und der älteste P. mit 43 Jahren). Wie ich schon sagte wurden wir am Flughafen von etwa einem halben Dutzend Mädchen abgeholt und in den ganzen 2 Wochen waren insgesamt 9 Mädels da (die meisten mit dunkler oder sehr dunkler Hautfarbe im Alter von 24 bis 28 Jahren, nur 3 von ihnen sprachen mehr oder weniger Deutsch und 1 etwas Englisch). In der ersten Woche waren 7 anwesend, in der zweiten 4 und von den 5 anwesenden männlichen Gästen blieb O. (38) nur 1 Woche (er hatte nur 1 Woche gebucht).

    Praktisch gesehen war in der ersten Woche also kaum ein Frauenüberschuß (wobei ich die 2 überzähligen Mädels eher als Verzierung oder als Stimmungsmacher tagsüber ansehen würde) und in der zweiten Woche war das Verhältnis sogar genau 1:1. Bei 5 Männern hätte ich etwa 8 – 10 ständig anwesende Mädchen erwartet, aber bei diesem Zahlenverhältnis kann von Frauen aussuchen überhaupt nicht die Rede sein. Durch die Mentalität der Frauen war es eigentlich sogar eher so, daß die Frauen sich die Männer aussuchten. Schon am Flughafen soll es zu kleinen Reibereien gekommen sein, weil sowohl Cr. (24) als auch Jo. es beide auf H. abgesehen hatten. Cr. zog zunächst den kürzeren und mußte sich mit J. (31) begnügen (eigentlich eine sehr gute Partie), am Ende setzte sie aber doch ihren Kopf durch und schnappte sich H. als Jo. nach 1 Woche dann ging.


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    Das wäre ja alles nicht so tragisch gewesen, wenn es hier eine wirkliche Swingerparty mit ständigem Wechsel gewesen wäre. Aber es hatte alles seine korrekte Ordnung, schon am ersten Abend wurden alle Paare in einer improvisierten kurzen Hochzeitszeremonie verheiratet (mit allem Drum und Dran: “Pfarrer”, Ja-Wort, Reis und Hochzeitsstrauß…). Zunächst dachte ich mir nichts dabei und fand es ganz lustig; erst später merkte ich, daß es den Mädels damit schon irgendwie ernst war und auch die anderen Männer schienen zu meiner Überraschung eher monogam veranlagt gewesen zu sein. Kein Wunder, denn ein Wechsel gestaltete sich etwas schwierig. Mit meinem Mädchen (Ro., 26) hielt ich es z.B. nur 3 Tage aus, ständig redete sie auf Portugiesisch auf mich ein. Ich verstand natürlich kein Wort und langsam war ich nur noch genervt, auch im Bett war sie eine Enttäuschung. Was ich von ihr geboten bekam war einfache Hausmannskost. Dass nach Bernds Party-Bericht alle Brasilianerinnen blasen können wie die Weltmeisterinnen kann ich nicht bestätigen. Ro. hat sich noch nicht einmal 1 Minute mit meinem kleinen Freund beschäftigt und wollte dann gleich gefickt werden. Vom feurigen Temperament und der Initiative der Brasilianerinnen hab’ ich im Bett nichts bemerkt, möchte wissen wer diese idiotischen Gerüchte in die Welt gesetzt hat. Vor allem morgens sind die Brasilianerinnen kaum auf Touren zu bringen und einen guten Start in den Tag mit einer schönen Nummer gleich nach dem Aufstehen kann man hier vergessen (ich habe in meinem Reisefüher gelesen, daß in Brasilien mehr Ehemänner in den Puff gehen als in Europa – warum wohl…?). Ich bin fast verzweifelt und hab’ alles Mögliche probiert um Ro. zu “überreden” – keine Chance ! Nachher hat mir Bernd dann bestätigt, daß das für eine Brasilianerin ganz normal sei. Die seien wie Dieselmotoren und bräuchten eine lange Vorglühzeit. Anscheinend haben die eine andere innere Uhr, liegt vielleicht auch am Klima (Cr. war schon mal in Deutschland und sagte mir später, damals hätte sie hier mehr Lust gehabt).

    Ro. hatte aber noch eine ältere Schwester (Fa., 28) mit der ich mich sehr viel besser verstand, auch weil sie Deutsch sprach. Sie hatte schon gemerkt, daß ich mit Ro. nicht besonders glücklich war und Dienstagnacht sagte ich Fa., daß ich lieber mit ihr als mit ihrer jüngeren Schwester zusammen wäre. Kein Problem, meinte sie. Zufällig kam Ro. kurz darauf dazu und erfuhr dies von ihrer Schwester. Sie raffte ihre Sachen zusammen und rauschte mit hocherhobenem Kopf und der Bemerkung “Ha, Party!” aus meinem Zimmer. Als Fa. etwa 45 Minuten später nochmal vorbeikam, gestand sie mir, daß sie leider ein Problem hätte: sie hatte gerade ihre Tage. Und das fiel ihr erst jetzt ein, nachdem ich Ro. garantiert los war… Ich hatte die idiotische Hoffnung, daß sich das ändern könnte und wartete, aber am Freitag hatte Fa. angeblich immer noch ihre Tage und außerdem gab sie jetzt zu, daß sie das ihrer Schwester nicht antun könnte. Dann versuchte sie, mich wieder mit Ro. zusammenzubringen und meinte, ihre kleine Schwester wollte mit mir ins Bett. Nach mehreren Tagen unfreiwilliger Enthaltsamkeit war ich natürlich auch ganz schön scharf und da die Auswahl nicht groß war (eigentlich hatte ich nie eine Wahl), sagte ich mir: “Besser die als keine.” Ich überraschte Ro. am Nachmittag in einer Gemeinschaftsdusche und hab’ sie da schön eingeseift. Ich hätt’ sie am liebsten gleich an Ort und Stelle gefickt, aber wer möchte da nicht mal lecken…sie hat mich noch so lange hingehalten, bis wir in meinem Bett waren… Am nächsten Morgen hab’ ich sie heimlich nackt schlafend im Bett fotografiert, aber sie hat trotzdem irgendwie was gemerkt und war ziemlich sauer. Sie erzählte den anderen davon und als die die Bilder sahen und sehr schön fanden, änderte sie ihre Meinung und war sogar irgendwie stolz auf diese Bilder.

    Am Nachmittag machten wir einen Ausflug und sie fing an, mit J. zu flirten, vielleicht war das ihre Art sich zu revanchieren. Die Nacht verbrachte ich wieder allein und am nächsten Tag (Sonntag) ging die Flirterei zwischen Ro. und J. weiter. Und sie trank einiges und nicht nur Bier. Dann wurde sie langsam agressiv, schmiß mich und mehrere andere Leute in den Pool und wurde ziemlich handgreiflich. Ich erhielt eine deftige Ohrfeige als ich sie umarmen wollte und Bernd angeblich sogar einen Tritt in die Eier. Das war sogar ihm zuviel an Temperament. Montagmittag verließen uns Fa. und Ro. und am Abend kam Bernd mit Gi. (27) zurück. Er hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, etwas passendes für mich zu finden. Nach dem Frust der letzten Tage hatte ich eigentlich zu gar nichts Lust, aber als ich sie sah, rührte sich plötzlich wieder was in mir… Ich wünschte, ich hätte sie gleich zu Beginn der Party getroffen, denn sie sprach etwas Deutsch und war ein wirklich hübsches und liebes Mädel. Aber vor allem im Bett war Gi. genau nach meinem Geschmack, mit ihr hatte ich wohl den einzigen Benzinmotor Brasiliens erwischt, der schon morgens läuft (lag vielleicht auch daran, daß sie indianische Vorfahren hatte). Sie ergriff gleich nach dem Aufstehen die Initiative und kümmerte sich ausgiebig mit ihrer Zunge um meine Morgenlatte.

    Trotzdem hatte sie ein angenehmes, sanftes Temperament; manchmal etwas fordernd aber nicht bestimmend. Leider bin ich ja dann am Mittwoch krank geworden und hatte nicht mehr viel von ihr. Obwohl Bernd das ganze auf der Brasil-Club Seite als “Swingerparty” bezeichnet und versichert, das ein Wechsel jederzeit problemlos möglich sei, stimmt das also nicht. Wie man sieht sind die Frauen extrem eifersüchtig und hitzig, auch wenn das oft schnell wieder abflaut. Der viele Alkohol tut natürlich noch ein Übriges. Ein Wechsel ist nur mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung möglich und meist geht’s nur, indem man die erste ganz wegschickt bevor man die nächste holt. Ein Teilnehmer einer früheren Party bemerkte in einem Forumsbeitrag, daß Bernd sich dankenswerterweise um die “Entsorgung der Altlasten” gekümmert hätte. Das kann ich leider nur bestätigen, aber so stelle ich mir keine Swingerparty vor.


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    Die anderen waren doch nicht so monogam wie ich zunächst dachte und haben sich ihre Abwechslung in einer Disco in Recife geholt. Da die Jungs beim ersten Besuch Montagnacht noch in fester weiblicher Begleitung dort waren, lief da wohl noch nichts (ich war ja nicht dabei), aber Blut geleckt hatten sie. Denn der Discobesuch wurde insgesamt glaub’ ich 4 mal wiederholt, allerdings ohne Begleitung ! Die Mädchen wurden mit einer ziemlich offensichtlichen Ausrede (“Wir sehen uns nochmal das Gefängnis an, da dürft ihr ja sowieso nicht rein”) zu Hause gelassen (die waren natürlich ganz schön sauer und zeigten “ihren” Männern die rote Karte aus dem Spettus) und dann ging’s im winzigen Fiat spät Abends noch nach Recife.

    Details habe ich keine erfahren, aber doch soviel, daß jeder nach durchzechter Nacht mit einer Frau in einem Stundenhotel am Stadtrand von Recife gelandet ist. Nach allem, was ich über diese Disco gehört hatte, glaub’ ich nicht, daß die Frauen umsonst mitgegangen sind (ich vermute hier bekam Bernd auch seinen “Nachschub” her für die Party) und zusammen mit der Getränkerechnung und dem Stundenhotel dürfte da pro Abend ein hübsches Sümmchen zusammengekommen sein. Die Männer haben sich in meinen Augen wie frustrierte Ehemänner benommen, die mal über die Stränge schlagen und aus dem Ehetrott ausbrechen wollten, und daß, obwohl sie zu Hause einen ganzen Stall voller Hühner haben. Mag sein, daß ich deshalb keinen Spaß hatte, weil ich mich an diesem “Ausbruch” nicht beteiligte. Aber ich sehe nicht ein, daß ich bei einer “all-inclusive-Party” für fast 6.000,- DM noch zusätzlich annähernd 1.000,- DM (geschätzt) ausgeben muß, um wirklich Spaß zu haben. Irgendwas stimmt da nicht…

    Wie sah nun so ein normaler Tag im Club aus? Von den Ausflügen habe ich ja schon berichtet. Durch die durchzechten, langen Nächte wurde das Frühstück von Tag zu Tag immer später und von Gemeinsamkeit kaum eine Spur. So nach und nach trafen sich dann alle am Pool, gingen Schwimmen, lagen in der Sonne, spielten Wasserball oder gingen ins Dampfbad. Vor allem die Mädchen waren oft mit ihren Handies beschäftigt oder saßen vor dem fast ständig laufenden Fernseher. Am schlimmsten war die Zeit zwischen 18 und 22 Uhr, da liefen immer die sehr beliebten Telenovelas (Fortsetzungsserien ähnlich wie unsere “Lindenstraße” oder “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”). Dann hängt angeblich fast ganz Brasilien vor dem Fernseher und es soll nur sehr schwer sein, sich während dieser Zeit mit einem Brasilianer zu verabreden. Ich empfand die blöde Flimmerkiste als ziemlich nervend und langweilig, gerade in diesen Abendstunden hatte ich das Gefühl bei den Mädels völlig abgemeldet zu sein. Ich versuchte es sogar mal mit dem Spruch “Hallo, hier ist das Programm” und winkte – keine Reaktion. Die Droge Fernsehen war stärker. Vom angekündigten (erotischen) Programm wurde eigentlich nichts realisiert, daß die wenigen verbleibenden Punkte oft an anderen Tagen stattfanden, ist da schon völlig unerheblich, spricht aber für das Chaos bzw. die Unzuverlässigkeit des Veranstalters:


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    • Samstag: abends Anreise, danach Abendessen und Stringtangaparty bis in die frühen Morgenstunden
    o.k., aber einen richtigen Stringtanga hab’ ich in den ganzen 2 Wochen nicht gesehen

    • Sonntag: morgens: Joggen am Strand mit Mädels und ohne Latte!!!
    Fehlanzeige, vor allem die Morgenlatte war mein ständiger quälender Begleiter (s.o.)

    nachmittags: Strandparty mit Mädels-”Naßmachwettbewerb” – Der Verlierer erhält 1 Liter Gleitöl
    Fehlanzeige, Pussylecken in aller Öffentlichkeit ist undenkbar !

    abends: 1. Mega Party Abend mit aktuellen Party-Songs
    o.k., aber das fast jede Nacht bis zur Vergasung?

    • Montag: morgens: Historischer Frühschoppen mit Alt-Bier (es gibt auch Kaffee)
    Fehlanzeige, aber Pils und Kaffee gab’s eigentlich immer

    nachmittags: Bootsausflug zur “Liebesinsel” mit Nacktbaden
    Fehlanzeige, schon “oben ohne” ist für eine Brasilianerin undenkbar und selbst am Pool hatte alles seine Ordnung

    abends: Orgasmus Party – kommst Du auch ?!
    Fehlanzeige, die fand höchstens bei jedem im stillen Kämmerlein statt

    • Dienstag: morgens: “Blinde Kuh” mit nackten Mädels
    Fehlanzeige, siehe Nacktbaden

    nachmittags: Fahrt zum Shopping-Center Boa Viagem, dem drittgrößten Einkaufszentrum Südamerikas
    (Ausreichend Zeit zum Einkaufen)

    o.k., aber bei den Preisen kaufe ich lieber in Deutschland

    abends: Schlagerparty – da schlägts 13 GoGo-Girls daher
    o.k., aber wie GoGo-Girls haben sich die meisten Mädels nicht benommen

    • Mittwoch: morgens: Nackttauchen im Pool, wer erkennt seine Freundin am PoPo?
    Fehlanzeige, siehe oben…

    mittags: SPECIAL – Essen am lebenden Buffet? Spaß bei der Essenwahl garantiert!
    Fehlanzeige, darauf hatte ich mich besonders gefreut, denn der Vorschlag war von mir

    nachmittags: Strandtour nach Gaibú
    Fehlanzeige

    abends: Fahrt in die “Heiße Meile” von Recife oder Erholung im Club
    o.k., aber eine Alternative gab es für mich da nicht, den anderen aber hat’s so gut gefallen daß sie das noch 4 mal wiederholt haben

    • Donnerstag: morgens: Wenn ihr schon zu Hause seid?
    wie wahr… die Bande kam erst am späten Mittag mit Rändern unter den Augen zurück

    nachmittags: Urwaldfete mit Barbecue (im richtigen Urwald!!!)
    Fehlanzeige, den Urwald hab’ ich nie gesehen, die Grillfete gab’s schon (aber nicht sehr romantisch)

    abends: Bierfestparty, und wer am meisten schafft, den schaffen drei (!!) Mädels
    o.k., Bierfestparty war eigentlich immer, aber von drei Mädels gleichzeitig vögeln keine Spur, außerdem bekommt man nach so viel Bier sowieso keinen mehr hoch…

    • Freitag: morgens: Wet T-Shirt Party.
    Fehlanzeige, die nassen T-Shirts hatten höchstens wir Männer wenn wir uns ab und zu gegenseitig in den Pool geschmissen haben

    nachmittags: Ausflug nach Olinda, der historischen von der UNESCO geschützten Stadt
    o.k., die historische Altstadt ist ganz schön aber viel zu sehen gab’s nicht

    abends: Poolparty Natürlich kannst Du auch mal ausspannen und Dich ausklinken.
    Wir sagen Dir gerne was sonst noch läuft oder lassen Dir auch mal nur Deine Ruhe
    (wenn sie Deine Begleitung Dir läßt).
    Poolparty war o.k. (wurde meistens ziemlich naß…) aber Fehlanzeige bei der Ruhe,
    wenn eine Party läuft (und das war oft bis 03:00 Uhr morgens der Fall…)
    dann ist ausklinken und ausspannen völlig unmöglich (der Lärm ist überall zu hören)
    und die Begleitung läßt einem oft mehr Ruhe als einem lieb ist


    Die Motive der Mädchen sind verschieden, just for fun hat’s bestimmt keine getan, auch wenn das auf der Brasil-Club Seite immer betont wird. Einige sind alleinerziehende Mütter, halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und können sich sowas einfach nicht leisten. Über Geld und Armut spricht man nicht, aber ich glaube, mehr brauche ich da nicht zu sagen… Jedenfalls wäre keine abgeneigt einen deutschen Mann zu heiraten wenn sich die Möglichkeit ergäbe. Cr., Fa. und Gi. waren schon mal mit einem Deutschen zusammen (verheiratet), es gefiel ihnen allen gut in Deutschland und sie wären gerne wieder zurückgekehrt (deshalb auch die Deutschkenntnisse). Vor allem Cr. sagte mehrfach ganz direkt, daß sie mit nach Deutschland wolle (sie machte nur den Fehler, daß zu deutlich zu sagen und das gleich mehreren, u.a. auch mir). Fa. fragte mich mal, was ich tun würde wenn ich mich in Brasilien verlieben würde und dann zählte sie mir auf, was sie alles an deutschen Gerichten kochen kann… Trotz oder gerade wegen dieser recht eindeutigen Angebote hat aber keiner von uns seine Freundin gleich mitgebracht.


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    Unterkunft

    Selbst für brasilianisches Temperament “unkaputtbar”. Die Zimmer befanden sich in 2 Gebäuden, mein Zimmer (ca. 3 x 5,5 Meter plus 4 m² Bad) lag direkt neben Bernds Zimmer im 1. Stock des Hauptgebäudes, die restlichen 4 Zimmer (etwas kleiner) waren in einem Nebengebäude. Zum direkt am Meer liegenden Anwesen gehörte noch ein Swimmingpool. In einem direkt angrenzenden kleinen Gebäude befand sich eine Toilette, eine Dusche, ein Dampfbad und ein Whirlpool. Haupt- und Nebengebäude waren aus roten glasierten Ziegeln gebaut, die Böden gefliest, die Wände des Haupthauses waren mit vielen Lüftungsbausteinen versehen, die Fensteröffnungen wurden nur durch halboffene Fensterläden verschlossen. Obwohl die Zimmer vor dem Schlafengehen regelmäßig mit Insektenspray ausgesprüht wurden (was nur in geschlossenen Räumen etwas nützt), war ich nachts den Moskitos hilflos ausgeliefert.

    Eine Klimaanlage oder Deckenventilator gab es hier nicht, sondern nur in den Zimmern des Nebengebäudes (hier deshalb nur winzige verglaste Fenster). Dort war die Mückenplage geringer. Mein Zimmer sowie ein weiteres im Nebengebäude hatten ein Doppelbett, sonst nur Einzelbetten. Alle Betten waren gemauert und die Liegeflächen aus Beton gegossen, als Auflage einzelne etwa 7 – 8 cm dicke weiche Schaumstoffmatratzen. Auch die Sitzbänke sowie der Eßtisch des Aufenthaltsraumes im Erdgeschoß waren gemauert bzw. betoniert. Gesamteindruck: tropentaugliche aber sehr spartanische Bauweise. Der Zimmerservice: ja, es gab ihn, aber leider keine frische Bettwäsche oder Handtücher. Erst auf meine Nachfrage erhielt ich dann ein neues Handtuch.

    Dafür wurden überraschenderweise meine schmutzigen Klamotten (von Hand) gewaschen, obwohl ich das nicht gewünscht hatte. Der Hammer kam dann am letzten Abend, als mir Bernd eine Rechnung über 102,- R$ (ca. 120,- DM) für die Reinigung von 34 Kleidungsstücken präsentierte. Als ich ihm sagte, daß ich weder soviel schmutzige Kleidung hatte noch deren Reinigung gewünscht hätte, entschuldigte er sich mit der Bemerkung “Organisatorische Panne, vergiß die 102 Real”. Zitat Brasil-Club: “Wer also Wert auf den Komfort und Stil eines 5-Sterne Hotels zur Festspielzeit in einer europäischen Großstadt Wert legt, der wird sich bei uns sicher nicht immer wunschlos glücklich fühlen.” Ich hatte wirklich keinen Luxus erwartet, aber angesichts dieser Tatsachen halte ich diese Aussage für maßlos untertrieben und völlig irreführend. Dabei könnte man mit relativ wenig Aufwand (z.B. Moskitonetz, Deckenventilator, gute Matratze, Waschmaschine) den Komfort verbessern.

    Über die Lage der Anlage kann man geteilter Meinung sein, das hängt davon ab was man will. Ruhig und abgeschieden ist es in der Tat, die größten Krachmacher waren wir selber. Die Nähe zum Strand ist ebenfalls sehr schön, auch wenn man das bei einem Pool direkt am Haus nicht so ausnutzt. Aber bei einer Entfernung von 50 km bzw. einer Fahrzeit von 1 Stunde bis nach Recife halte ich das Wort “zentral” für nicht angebracht. Bernd war wie schon gesagt fast jeden Tag unterwegs um in Recife den nötigen Nachschub an Lebensmitteln und Getränken zu besorgen, dabei ging meist ein halber Tag drauf. Auch einigen anderen ging die lange Fahrerei auf die Nerven. Und “ungestört” stimmt auch nicht ganz, wenn einem die Nachbarn in Garten und Pool sehen können. Die meisten Häuser der Siedlung schienen nur am Wochenende bewohnt zu sein, aber wir hatten auch unter der Woche mal Zuschauer. Wer das Programm wirklich wie angekündigt hätte durchführen wollen, müßte schon ein Exhibitionist sein. Deshalb halte ich dieses Anwesen wirklich nicht geeignet für Open-Air-Swinger-Parties.

    Fazit

    Für mich war es eine herbe Enttäuschung. Eine 2-wöchige Sauf- und Kneipenorgie im Stil des “Ballermann 6″. Nicht Sex, Spiel und Spaß sondern normale Party und Alkohol standen eindeutig im Vordergrund. Der Eindruck den man von Brasilianerinnen hat, wenn man sie in Rio im Karneval oder im Stringtanga am Ipanema-Strand sieht, ist eigentlich falsch. Man glaubt, sie seien sexuell aufgeschlossen und freizügig. Aber das stimmt so nicht. “Oben ohne” ist wie schon gesagt völlig verpönt, auch wenn der Stringtanga mehr zeigt als er verhüllt. Aber dieser letzte Fetzen Stoff scheint wie eine unsichtbare Grenze zu sein und wehe wenn sie verrutscht, dann wird sofort gezupft damit die Nippel ja nicht zu sehen sind. Brasilianerinnen beherrschen meisterhaft das Spiel mit Feuer und Eis. Sie scheuen sich nicht, einen Mann in der Öffentlichkeit mit eindeutigen sexuellen Gesten heiß zu machen und bringen es fertig, ihn dann einfach stehen zu lassen. Wenn man da als Mann nicht die passende Strategie hat, macht es einen fertig. Für meinen Geschmack sind die Brasilianerinnen durch den katholischen Glauben zu sehr verdorben, da fühle ich mich in Deutschland doch wohler.

    *****

    Die hatten dann den meisten Spaß, als sie nach Recife reingefahren sind, nachts in die Scene, OHNE die angedienten Mädels. Das sagt doch alles. Das hätten sie auch einfacher haben können, billiger und besser – mein Reden. Lasst Euch nicht verarschen, Freunde!!!
     
  2. Grubert

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    Und dabei war er noch nichtmal in Sosua, wo viel mehr los ist.