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Pattaya Boys AGoGo

Dieses Thema im Forum "AGoGos und Bars" wurde erstellt von SANTER, 20.05.2012.

  1. SANTER

    SANTER Junior Member

    Registriert seit:
    16.05.2011
    Beiträge:
    98
    Danke erhalten:
    1
    Boy a Go Go


    An einem lauen Mittwochabend ließ ich mich vom Motorradtaxi in der Soi Yamato absetzen, wo mich gleich eine Horde von langhaarigen Katoys in Empfang nahm.


    Drinnen sah es aus wie in einem ganz normalen Go-Go¬ Schuppen. Auf drei runden Tanztischen zogen drei Damen (?) in Bikinis ihre Show ab, und ich nahm meinen Beobachtungspo¬sten ein - in gehörigem Abstand.
    Das erste was mir auffallt: Diese geheimnisvollen Zwitterwesen haben ungewöhnlich lange und wohlgeformte Beine - da muss sogar manche Thaifrau wohl neidisch werden.
    „Bring mir mal ein Singha-Bier, SchatzileinI"
    Die Bedienung ist eindeutig weiblich, genau wie die Mamasan und die Kassiererin. Alle anderen fühlen sich unbeschreiblich weiblich, benehmen sich weibisch - nur an der Fassade wird noch gearbeitet. Sogar hier im Rotlicht der Bar kann ich mit mei-nem Kennerblick verschiedene Umbauphasen erkennen. Der ganze Laden riecht nach Silikon.
    Doch leider werden meine Studien dann abrupt unterbrochen, als eine grosse Thai mit lockigem Haar neben mir Platz nimmt und mir ihr Händchen reicht.
    „My name Karot. What is your name?"
    „Hotti”
    „Hello Horse. You pay drink for me?"
    Weil meine heutige Dienstreise auf Spesen geht, lass ich ihr einen Ladyboydrink kommen (kostet nur 120 Baht). Sie (?) schüttet sich die Cola in einem Guss in den Hals und zerbeißt die Eiswürfel mit ihrem kräftigen Kiefer, dass mir Angst und Bange wurde, wäh¬rend ihre freie Hand meine Weichteile inspiziert.
    You have big or small?" will sie wissen. - „Medium." „Yes. all Germans have medium."
    Hört sich so an, als hatte sie schon eine Menge Erfahrung. Vorsichtig deute ich ihr an, dass ich mich aus rein beruflichen Gründen in dieser Bar befinde und nur auf der Jagd nach einer guten, knallharten Story bin. Karot seufzt und meint: „Ja. viele Manner kommen aus Versehen hier rein. Wollen eigentlich Mädchen. Draußen steht ja nur GO-GO-BAR dran. Wenn du Story willst, musst du aber noch einen Drink ausgeben."
    Ich signalisiere ihr grünes Licht für die nächste Bestellung und bin froh, dass sie ihre Hand aus meinem Schoß nimmt.
    „Also, was ist mit der Story?"
    „Vorige Woche war ein Australier hier. hat sich gleich in Lek verguckt - siehst du: die Große da an der Stange?"
    Ich sehe Lek, die kopfüber wie ein Flughund geschmeidig an der Stange runterrutscht.
    Also er geht mit Lek nach oben - da sind Raume für Short- Time. Und als Lek nach der Dusche so splitternackt vor ihm steht, steht bei ihm gar nix mehr, er kriegt fast einen Anfall, als er sieht, dass sie ein Ladyboy ist - mit Schwanz und allem."
    “ Verstehe."
    „Hat dann für die Bar bezahlt, nicht für Action. Lek hat öfters so Probleme. weil sie echt aussieht wie Pujing, wie Mädchen. Vor einem Monat auch: Engländer geht mit ihr nach oben. aber sie ist schlau, sagt ihm. dass sie ihre Tage hat, und er glaubt ihr. Hat ihm dann anders geholfen."
    Ich verzichte auf die nähere Beschreibung dieser Hilfsaktion, denn mir fallt gerade ein zum Thema passender Witz ein:
    Fragt der Sohn: „Papi, Papi, was ist ein Transvestit?" „Da musst Du Mutti fragen. der weiß das!"
    Danach konzentriere mich lieber auf zwei Farang, die sichtlich angetrunken in die Bar wanken.
    Ein paar Minuten später haben sie 2 Katoys auf den Knien. 4 Drinks auf dem Tisch, und wenn man die Szene mit Röntgen¬blick durchleuchtet hätte, kamen 8 Eier auf engstem Raum zum Vorschein.
    Das wissen die beiden Flachmänner natürlich noch nicht. Und als sie fünf Minuten später bemerken, dass die Damen tiefere Stimmen haben als sie selber, fangen sie ein Riesenthe¬ater an. Wahrscheinlich ärgern sie sich Ober ihre eigene Blödheit. Sie produzieren dumpfe Brülltriaden, und die Show endet damit, daß die Kerle auf unsanfte Art wieder draußen auf der Soi Yamato landen (mit ihren wunderschön geformten Beinen können die Damen nämlich treten wie die Maulesel).
    'Eine Story hab ich noch", meint Karot, die sich wohl Hoffnung auf ein Extra-Trinkgeld macht. „Ist der Ao passiert, als sie letzte Woche in Bangkok war." „ist Ao auch ein Ladyboy?" „Ja klar, arbeitet aber in einer anderen Bar. Also...sie war ziemlich mau. alkoholisiert, hat sich in Bangkok verlaufen und landet in einer katholischen Kirche. Außer ihr ist dort nur noch ein jun¬ger Priester im vollen Ornat. Als der Geistliche. das Weihrauch¬gefäß schwenkend, in seinen langen weiß-violetten Gewändern an ihr vorüberwallt, kann sie sich nicht länger beherrschen:
    ..Dein Kleid ist einfach fetzig - good for Special-Show. Tirak! Aber hast du nicht bemerkt, daß deine Handtasche brennt?"
    Naja, ich bin jedenfalls froh. dass ich ausnahmsweise mal ohne Blessuren aus so einer Recherche rauskomme, bedanke mich bei Karot mit 200 Baht und bahne mir, von zig Händen betatscht, den Weg an die relativ frische Luft.
    Früher war an der Ecke vor dem MALIBU Soi Postoffice noch die sehens¬werte Tina-Turner-Parodie (der Sanger war natürlich auch männ¬lich) und bin froh. dass ich nicht den inneren Wunsch verspüre. meinen Körper kostenintensiv umzubauen. Obwohl - ein bis¬schen Fettabsaugen wäre eigentlich nicht schlecht.
    Auf dem Rückweg begegnen mir dann noch Gruppen von Schulkindern in Uniformen, die vermutlich eine Nachtwan¬derung gemacht haben. Und mir fällt ein, dass dieses Thema jetzt auch in Deutschland heiß diskutiert wurde.
    Las ich gestern noch in einer Zeitung: Brauchen deutsche Schüler eine Schuluniform? Viele Schüler sagen: Uniform finden wir super! Und welche Waffe dazu?"


    Ja, so ist die heutige Jugend. Am besten. man denkt mal einige Zeit darüber nach.
     
  2. Onkel Hermann

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