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Der ganz normale Wahnsinn – TH-PH und zurück

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von evensteven, 02.01.2016.

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Dieser Thread wird von 12 Benutzern beobachtet..
  1. evensteven

    evensteven Member

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    Hallo liebe Forumsgemeinde!

    Seit einigen Jahren bin ich Mitglied in diesem großartigen Forum. Meist bin ich stiller Mitleser, der fast täglich mal reinschaut. Gerne gebe ich auch mal Kommentare ab, um dem ein oder anderen weiterzuhelfen.
    Jetzt hänge ich gerade zwischen zwei Jobs, und das gibt mir die Zeit, endlich einmal was Längeres zu schreiben, und damit dieser Gemeinde etwas „zurückzuzahlen“.

    Ich habe über 10 Jahre meines Lebens in Asien gelebt und gearbeitet, zwei Jahre davon in Indonesien, den Rest der Zeit in Thailand. Da ich in diesen etwas über acht Jahren nur etwa 1.5 Stunden von Phuket entfernt gewohnt habe, bin ich regelmäßiger Gast der Bangla Road gewesen. Manchmal nur für einen Abend, manchmal auch länger. Ich kenne Phuket sehr gut und…

    Ich liebe Phuket!

    Ich mag die Atmosphäre auf der Bangla, ich mag die Abendstimmung, wenn die Straße zur Walking Street wird und es sich langsam mit Menschen füllt. Ich mag es, dass man hier nicht „typische“ Sextouristen sieht, sondern auch Familien, Frauen allein oder mit Freundinnen im Urlaub und eben auch junge Paare aus aller Welt. Diese besondere Mischung macht für mich den Reiz Phukets aus – anders als Pattaya, wo es eben praktisch nur um Sex geht.
    Natürlich ist Phuket auch teuer, teilweise wird mächtig Abzocke betrieben. Solche Läden meide ich einfach. Es gibt genug Bars in Phuket, um eine Auswahl zu haben.
    Phuket spielt zwar in Hauptteil dieses Berichts nur eine Nebenrolle, jedoch werde ich nach meiner Rückkehr immer wieder dorthin und auch über das dann Erlebte schreiben.

    Dieser Bericht enthält nicht immer echte Namen. Um den Darstellern ihre Privatsphäre zu erhalten, werde ich Namen der Personen und teilweise die Namen von Bars verändern. Außerdem gibt es leider fast keine Fotos. Ich bin ein Fotomuffel, bin ohne Kamera unterwegs und hole nur selten mein Telefon raus, um Aufnahmen zu machen.

    Dieser Bericht ist auch keine Erzählung einer Reise. Es ist ein Sammelsurium verschiedener Trips, teils längerer Fahrten, teils einzelner Tage. Manche der Erlebnisse liegen schon eine Zeit zurück. Und obwohl die Erinnerung noch ganz real ist, kann ich nicht gewährleisten, die eine oder andere Szene komplett wahrheitsgetreu wieder zu geben. Etwaige Lücken werde ich dann in thai-typischer Manier füllen, so nah am Wahrscheinlichen, wie es meine Kenntnis der Orte und Szenen zulässt.

    Ich wünsche allen Mitlesern viel Spaß und freue mich auf Rückmeldungen und/oder konstruktive Kritik.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2016
  2. evensteven

    evensteven Member

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    Ich bin herzlich willkommen.
    Ein Bekannter fährt auf die Philippinen zum Tauchen und sucht noch einen Partner. Tauchen kann ich. Sehr gut und sehr gerne. Und weil ich die letzten Monate wirklich hart gearbeitet habe, ist so ein Anstoß nicht das schlechteste.

    Zumal ich mal wieder Superman sein will. Ich tauche ein in die Rotlichtbars und fühle mich großartig. Ich bin mindestens 10 Jahre jünger, sehe aus wie George Clooney in seinen besten Jahren, habe das Portemonnaie voll mit Knete, die Hose voll mit Testosteron und bin so eine gute Partie, dass sich sämtliche Mädels im Umkreis von 10km nur danach sehnen, einen Abend mit mir zu verbringen. Sollten diese Attribute nicht ganz zutreffen, dann gibt es immer noch Alkohol. Nach dem Konsum diverser Tequilas darf jede(r) seine Meinung ganz unverblümt ändern.

    Also schnell mal die Route geplant: Mein Bekannter will mich in zwei Wochen in Boracay treffen. Das gibt mir etwas Zeit. Der Plan also: Ein paar Tage nach AC feiern, dann weiter nach Bohol, unter Umständen mit Begleitung, von dort nach Boracay und auf dem Rückweg zum Ausklingen nochmal in TTC vorbei schauen.
    Ich buche Flüge, schaue mich nach Unterkünften um, reserviere allerdings kein Hotel. Ich fliege gerne mit frühen Ankunftszeiten und suche mir selbst eine Unterkunft vor Ort. Zu oft schon bin ich durch Fotos online getäuscht worden oder mein Lieblingshotel war plötzlich durch eine Baustelle nebenan nicht mehr akzeptabel. Schließlich gehe ich erst spät ins Bett und will ausschlafen können.

    Das Schöne ist: Ich habe Zeit, reichlich Zeit. Ich schaue nach günstigen Flügen, Umsteigen erlaubt. Ich habe kein Problem damit, zusätzliche Stopps einzulegen, wenn ich dadurch Kosten spare. Erspartes Geld durch günstiges Reisen wird dann direkt umgelegt in die Unterstützung von bedürftigen Familien, deren Tochter zum Einsammeln von Spenden auf Walz geschickt wurde.

    Mit Air Asia fliege ich von Phuket über Kuala Lumpur nach Clark, komme pünktlich an, wimmle noch die ersten Taxifahrer ab, die glauben, mich ausnehmen zu können und lasse mich dann für eine akzeptable Summe in die Walking Street bringen. Es ist November, einige Hotels sind schon voll, nach ein paar Anläufen finde ich das Galaxy, man macht mir einen vernünftigen Preis – ein weiterer Vorteil beim Suchen vor Ort - und ich checke ein. Das Zimmer ist nicht riesig, aber es gibt ein Kingsize Bett, die Matratze ist der Hammer, und das Wichtigste: Ich bin mittendrin.
    Jetzt erst mal duschen, umziehen und dann nichts wie los. Es ist zwar erst früher Nachmittag, aber genau die richtige Zeit, um auf der Perimeter vorzuglühen.

    Noch schnell das Plastikgeld zum Auffüllen von etwaig schwindenden Reserven in die Tasche und los geht’s.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2016
  3. evensteven

    evensteven Member

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    Nach einer ausgiebigen Mahlzeit im Kokomos habe ich genug Grundlage, um meinem geliebten Tanduay zu frönen. Der Plan ist, die Perimeter entlang zu laufen, mich einfach treiben zu lassen, und etwas Barhopping zu zelebrieren. Sollte sich etwas Festes für den Abend ergeben, bin ich nicht abgeneigt. Jedoch will ich mich nicht zu früh entscheiden.

    Weit komme ich jedoch nicht. Vor der Cherry’s Bar (mittlerweile angeblich geschlossen) lockt mich ein süßes Ding mit ihrem Augenaufschlag. Sie heißt Mel, sieht nicht nur sehr sympathisch aus, sondern hat sich auch noch unsterblich auf den ersten Blick in mich verliebt. Und ich bin alles andere als grausam. Ich kann sie doch nicht einfach stehen lassen und weiterziehen. Sie schenkt mir Aufmerksamkeit und ihre Zeit, ich schenke ihr im Gegenzug ein paar Drinks und später dann die Early Work Release. Zu dieser Zeit zahlte man noch Bar und Honorar getrennt.

    Wir hocken zusammen, schauen uns die müde hüftwackelnden Tänzerinnen auf der Bühne an, etwas Geknutsche hier, etwas Gefummle da, dann wird es Zeit zum Aufbruch.
    Durch eine Tür kommt man in den Nachbarclub, das Stampede. Dort gibt es einen Billardtisch und genau das wollen wir. Ich bin ein miserabler Poolspieler, doch sie ist tatsächlich noch schlechter. Nach ein paar Partien wird die Belegschaft des Stampede auf den Plan gerufen. Nachdem mir zwei Mädels eine Weile beim Spielen zugeschaut haben, sind sie sich sicher, hier kann man mit der linken Arschbacke Drinks gewinnen. Und so kommt es dann auch. Mel hat einen Riesenspaß, lacht sich schlapp wenn ich wieder mal verliere, und nach gefühlten 20 Runden der Schande und ebenso vielen LDs (vermutlich waren es nur 5 bis 10) ziehen wir zu zweit weiter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2016
  4. piper

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    Fängt ja sehr vielversprechend an...:super:

    Gruß Piper
     
  5. evensteven

    evensteven Member

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    Nächster Stopp ist das Typhoon (jetzt Monsoon). Hier arbeitet eine Freundin von Mel. Der Laden ist ziemlich voll, aber es gibt mit Glück noch eine kuschlige Ecke direkt links neben dem Eingang. Das Sofa ist halbrund in die Ecke eingepasst, wenn man hier sitzt, kommt man sich automatisch körperlich näher.
    Mels Freundin kommt dazu, bekommt ihren Drink, ich trinke weiter Rum/Coke, Mel nuckelt am SML während sie mir dezent den Schritt krault, wir quatschen unbeschwert und lachen viel, ich sitze im Sandwich da wie der König der Welt und fühle mich großartig.

    Nach einer Weile wird mir klar, diese Beiden will ich im Doppelpack. Allerdings meint Mel auf Nachfrage, sie hätte noch keinen 3er gehabt, überhaupt sei sie noch recht frisch in AC. Sie smst auf einem alten Cherry Mobile rum und ist so wenig abgebrüht, dass ich ihr das glatt glaube. Außerdem wird sie immer besoffener, viele SML brauchte sie nicht dafür, und ich bezweifle langsam, dass sie so versaut und ungezwungen im Bett sein wird, wie ich es mag. Ich bin im Urlaub und zahlender Spaßtourist. Da brauche ich keine Anstellung als Einreiter. Bevor ich also auch noch Mels Freundin auslöse, entsteht plötzlich ein neuer Plan in meinem Kopf: Ich schaue mich weiter alleine um, vielleicht treffen wir uns später im High Society noch einmal, denn die Mädels wollen nach Dienstschluss noch tanzen gehen. Mittlerweile ist es auch schon später, und wenn ich die ursprüngliche Idee des Bar-Hoppings nicht ganz außer Augen verlieren will, sollte ich weiter ziehen. Mel bedankt sich mit einem Küsschen für den arbeitsfreien Abend und will mich später unbedingt wieder treffen. Mal schauen.

    Einer der ganz großen Vorteile des alleine Reisens. Man braucht keine Kompromisse zu schließen, kann sich völlig unbeschwert treiben lassen, ist niemandem Rechenschaft schuldig, Spontanität bestimmt den Tagesablauf, und man lernt viel mehr andere Menschen kennen. Und man wird zum Gejagten. Nicht immer, aber hier und heute als ich kurze Zeit später das Gecko betrete.

    Der Laden ist randvoll, es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Wo immer ich hinschaue entblößen Mädels ihre Brüste, es gibt Tequila-Body-Slammer mit wechselnden Partnern, und ich habe sofort nach dem Betreten drei Schönheiten an mir hängend, die nicht etwa mein Geld, sondern ausschließlich meine Gesellschaft und am liebsten meinen Schwanz wollen. Zumindest behaupten sie das. Ich nehme den Steilpass an und lasse meine Großzügigkeit durch ein paar Drinks erkennen. Jetzt ist die Situation nicht mehr zu retten. Die nächsten zwei Stunden verbringe ich mit Saufen, Fummeln und Zungenakrobatik. Und weil ich so viel Spaß habe, verschaffe ich einer von den hochgradig motivierten GROs den verfrühten Feierabend. Mariel ist zwar die älteste aus dem Bunde, angeblich 26, wobei ich sie eher auf 30 schätze, aber ihr Bauch ist straff, und sie sieht aus wie Anfang zwanzig. Außerdem küsst sie gut und gaukelt zumindest erfolgreich vor, es auch gerne zu tun. Wir trinken noch eine Abschiedsrunde und dann nix wie los.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2016
  6. evensteven

    evensteven Member

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    Auch Mariel will am liebsten eine Freundin besuchen. Die arbeitet im Carousel. Als wir dort aufkreuzen, sehen wir ihre Freundin nicht. Kein Wunder. Der Laden ist groß und unübersichtlich, und auf der sich drehenden Bühne in der Mitte kann Mariel sie auch nach der zweiten Umdrehung nicht finden. Also die Bedienung gefragt, und siehe da, sie ist noch hier. Sitzt allerdings gerade bei einem Customer am anderen Ende des Ladens. Also unsere wirklich zügig servierten Getränke samt Becher mit der Rechnung eingepackt und auf zu ihr.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie herzlich sich Freundinnen hier begrüßen. Als wenn sie sich seit Ewigkeiten nicht gesehen hätten wird sich geherzt und dann gequatscht, als ob es kein Morgen gäbe. Ihre Freundin wird wohl den Abend mit ihrem Kunden verbringen, zumindest hat er schon Barfine angekündigt, und so muss sie nicht mehr auf die Bühne. Der Kerl kommt aus Norwegen, ist nur etwas älter als ich und wirklich nett. Auch zeigt er entsprechenden Respekt seinem Mädel gegenüber, was ich sehr wichtig finde.

    Wir quatschen über dies und jenes, während die Mädels auf unserem Schoß sich freuen, sich zu sehen. Dass sie sonst wohl nicht so häufig beide am gleichen Abend ausgelöst, und dann noch den Abend zusammen verbringen können, muss gefeiert werden. Wir nehmen ein paar Drinks zusammen und ziehen weiter in eine andere Bar. Mittlerweile bin ich recht dicht und kann mich nicht mehr an den Namen erinnern. Erst an der frischen Luft komme ich wieder etwas zu mir. Kurzer Check meines Budgets: Mehr als zwei Runden Drinks hatten wir dort wohl nicht. Und da ich den aufkommenden Filmriss ahnte, bin ich erst mal auf Soda umgestiegen. Nicht ohne Erfolg. Der Laden hat sich zwar aus meinem Gedächtnis verflüchtigt, aber nach ein paar Metern an der frischen Luft geht es mir wieder gut.

    Einige Bars schließen jetzt schon, auf High Society habe ich keine Lust, zumal ich keinen Zickenalarm mit Mel will, und so beschließen wir, es geht ab ins Bettchen.

    Mariel gibt sich Mühe, aber ich bin doch ganz schön fertig. Nach einiger Zeit gebe ich auf. Ich könnte ohne Erfolg weiter bumsen bis morgen früh, aber das brauche ich jetzt nicht. Sie auch nicht. Und so einigen wir uns darauf zu schlafen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag, und den Hinweis, ich lasse mich gerne von einem Blowjob wecken, nimmt sie ernst, und wir haben eine tolle Zeit nach dem Aufwachen bevor ich sie auschecke.
     
  7. evensteven

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    In Thailand bin ich bekennender Fan von Sang Som. Obwohl ich die verheerende Wirkung von dem Zeugs kenne, lasse ich mich immer wieder darauf ein. Sang Som/Soda ohne Manao und in einer ordentlichen Mischung schmeckt mir wirklich. Das Problem ist der nächste Tag.

    Tanduay ist anders, qualitativ gesehen. Ich habe noch nie einen üblen Filmriss oder einen wirklich unbezähmbaren Brummschädel auf den Phillies gehabt, und dass, obwohl der gute Tanduay Dark Rum 80 % hat! Und zurückgehalten habe ich mich dort sicherlich nicht.
    Besonders gut sind die Happy Hours auf Boracay – zwei Drinks für den Preis von einem. In meiner Stammbar dort sieht das folgendermaßen aus: Du bestellst einen Rum/Coke und bekommst eine heftige Mischung. Vor dem zweiten Glas wirst du gefragt, ob nach dem Aperitif jetzt der Hauptgang ansteht. Das zweite Glas enthält genug Rum für eine mittelgroße Familie und stellt meistens die Weichen für einen gelungenen Abend.

    Dazu aber später….
     
  8. Hulk

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    Fängt ja gut an. Bin bekennender Phuketreisender und freue mich jetzt schon aufs Kopfkino.
     
  9. nuku61

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    bin auch bald in asien.AC phil ab 23.1.2016.Schöne Einstimmungslektüre.bin dabei.Aboniert Mach so weiter.nuku61:bye:
     
  10. evensteven

    evensteven Member

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    Wie gesagt: Phuket wird erst später in meiner Erzählung seinen Platz einnehmen. Ich hatte es erstmal nur erwähnt, um dem Leser etwas über meinen Hintergrund zu erzählen.
    Trotzdem schön, dass hier noch andere meine Leidenschaft teilen.
     
  11. evensteven

    evensteven Member

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    Nachdem Mariel weg ist, schlafe ich noch eine Runde. Ich habe einiges vor am Abend und will fit sein.
    Ich gehe zum 7/11, fülle meine Wasservorräte im Zimmer auf, kaufe eine Runde Snacks für die späten Abendstunden und setze mich dann in den Biergarten am Ende der Fields. Hier gibt es nicht nur kaltes Bier, sondern auch ordentliche kontinentale Mahlzeiten. Nach meinem verspäteten Frühstück ist mir klar: Geschmacklich geht es besser, aber die Portionen können sich sehen lassen.

    Ich will in die No Name Bar. Dort kommen angeblich immer Forumsfreunde zusammen. Außerdem legt Shovel wohl Wert auf gute Gästepflege. Also genau das Richtige für einen Alleinreisenden.
    Nach einem Spaziergang durch die Nachmittagshitze von Angeles komme ich am Germania Hotel an. Die Bar ist noch geschlossen, also muss noch ein Überbrücker her. Ich laufe zurück zur Perimeter und trinke ein SMB in einer dunklen Spelunke. Es ist nichts los, und auch die Mädels sind wenig motiviert. Gut, dass ich nur eine halbe Stunde rumkriegen muss.

    Als ich in der No Name auftauche, bin ich der einzige Gast. Die weiblichen Angestellten sind noch dabei, in den roten Eckcouchen lümmelnd, ihre Schminke zu perfektionieren, nur an der Bar selbst sitzt ein einladend lächelndes Wesen. Ich setze mich zu ihr, und sich stellt sich als Gina vor. Schnell wird klar, dass diese Frau ein Juwel in Angeles ist. Sie ist gebildet, sieht gut aus, ist höflich und wenig aufdringlich. Außerdem ist sie allein erziehende Mutter und stellt sich der Verantwortung. Sie geht bei Gefallen gerne mit, bleibt allerdings nie bis zum Frühstück. Denn wenn ihr Kind aufwacht, will sie daheim sein und das Frühstück bereiten. Wir sitzen mehrere Stunden einfach nur da, unterhalten uns angeregt über durchaus auch wichtige Themen der Weltgeschichte, und einigen uns nach ein paar gegenseitigen Testgriffen, den weiteren Abend miteinander zu verbringen.

    Gina ruft ein Trike, welches uns zur Walking Street bringt, und wir laufen Hand in Hand durch die Gegend. Sie würde gern ins Treasure Island gehen. Da wollte ich sowieso mal hin. Also rein, Platz gefunden und erst mal umschauen.
    Wir haben einen schlechten Tag erwischt. Von tabuloser Party nichts zu sehen, es ist wenig los, die Stimmung gedämpft. Entweder erholen sich die Angestellten gerade von einem heftigen Event, oder die Mamasan hat ein schlechtes Händchen bei der Zusammenstellung des Teams bewiesen. Eine Bekannte von Gina kommt und fragt direkt nach einem Drink, bevor wir auch nur 10 Worte gewechselt haben. Das ist für mich ein Abtörner. Als Gina mir bestätigt, es sei keine echte Freundin sondern „nur eine Bekannte“ ist für mich klar, hier muss ich nicht länger bleiben. Wir trinken aus und gehen. Schade! Ich hatte immer Gutes über das Treasure Island gelesen. Vermutlich sollte ich dem Laden eine weitere Chance geben.

    Es ist zwar noch nicht allzu spät, aber da Gina ja auch irgendwann nach Hause will, geht’s ab ins Hotel. Der Sex ist wirklich gut, es wird ein echter Marathon, wir kommen beide mehrmals über Los, und noch immer ist mir nicht ganz klar, wie sie es geschafft hat, mir mit dem Mund ein Kondom überzustreifen, ohne beim Blasen abzusetzen.

    Anscheinend hat es ihr auch gefallen. Als ich über ein Jahr später wieder in die No Name gehe, ist Gina nicht mehr da. Jemand bezahlt Steady Barfine für sie. Aber die Barkeeperin weiß wer ich bin. Komisch. Ich kenne sie nicht. Aber sie hätte von mir gehört…..Oh Mann! Die Nacht mit Gina war übrigens das erste Mal, dass ich Kamagra ausprobiert habe.
    Fazit: Taugt das Zeug!
     
  12. evensteven

    evensteven Member

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    Tag drei steht an, und wenn ich tatsächlich eine Begleitung nach Bohol mitnehmen möchte, sollte sich langsam eine Reiseführerin qualifizieren. Immerhin plane ich, eine knappe Woche dort zu sein, und es ist wohl eher ruhig dort. Umso wichtiger, sich nicht alleine zu fühlen.

    Ich stehe auf, erfrische mich etwas im Hotelpool und gehe frühstücken.

    Meine Tageseinteilung ist mittlerweile verschoben. Frühstück gibt es nicht vor 15.00 Uhr, selbst gestern konnte ich noch nicht sofort schlafen nachdem Gina weg war. Entweder lässt mein Körper aufgrund des Urlaubs ungeahnte Energien frei, oder aber der Zeitunterschied von Thailand zu den Philippinen – immerhin eine Stunde – gibt mir den echten Jetlag. Umso besser. Vormittags ist hier eh nicht viel los.

    Ich starte meine Tour wieder in Richtung Perimeter. Heute will ich aber definitiv nicht zu früh abbiegen. Die Schmuddelbars an der Mayon Extension warten sehnlichst auf meinen Besuch.
    Es ist noch recht heiß, doch glücklicherweise bin ich nach vielen Jahren in den Tropen an das Klima gewöhnt. Außerdem wartet ein kaltes Bier als Belohnung für meine Anstrengung. Und das wohl verdient, denn es ist doch recht weit zu Fuß.

    Irgendwie sprechen mich die grünen Fliesen an der Außenfassade an.

    Kennt ihr das? Du stehst vor ein paar Bars und musst dich entscheiden, welche Bar dir in der nächsten Zeit zu unvergesslichen Momenten verhelfen soll. Alle sehen gleich aus, überall lockt holde Weiblichkeit, und die richtige Eingebung könnte sich im nächsten Augenblick als Trugschluss herauskristallisieren.

    Ich entscheide mich also für das Nifty’s und habe gut gewählt. Wieder bin ich in dieser doch eher abgelegenen Ecke von AC der einzige Gast, doch von Zurückhaltung der ambitionierten GROs ist diesmal keine Rede. Ich setze mich in die Couch direkt vor der winzigen Bühne und mache direkt Bekanntschaft mit drei der anwesenden Damen. Weil sie spontan so anschmiegsam sind und nicht gebettelt wird, gibt es auch gleich Drinks für alle drei. Nach der zweiten Runde LDs geht es los. Ich werde ausgepackt und abwechselnd von den drei Damen geblasen. Mama feuert sie an und ich weiß jetzt, woher der Ruf dieses Etablissements kommt. Der ganze Laden ist schmuddelig. Als Alternative zum Blasen hier wird mir die Couch im Hinterzimmer angeboten – was ich dankend ablehne. Das Teil sieht noch schäbiger aus als der Rest der Bar, außerdem habe ich gerade hier alles was ich brauche und ich will die Magie des Augenblicks nicht zerstören.

    Ein weiterer Kunde kommt rein und setzt sich direkt an die Bar. Er bekommt seinen Drink, doch weil ich mittlerweile nicht nur drei der vier anwesenden Angestellten, sondern auch Mama mit einem Drink ausstatte, ist leider niemand mehr frei für ihn. Er geht unverrichteter Dinge nach seinem Bier.

    Nach einer Weile habe ich auch genug. Es ist zwar ganz nett, aber zum Finish werde ich hier in der Bar nicht kommen, und auf Dauer wird mir der Spaß mit Drinks für vier Frauen dann doch zu teuer.
    Mama gibt zwar auch immer wieder einen aus, aber bis auf Blasen und Saufen passiert dann doch zu wenig, um mein Budget hier zu verprassen. Zumal es die erste Station meines Tages ist und ich noch mehr sehen will.

    Danke Mädels, zahlen und viel Spaß noch….
     
  13. evensteven

    evensteven Member

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    Nächster Boxenstopp ist das Eruptions. Nicht viel los, eine wirklich nette und ambitionierte Bedienung setzt sich zu mir und versucht sich in Small Talk, aber ich will weiter. Das hier war nur zum Runterkommen.

    Im Pony Tails geht was. Tanzgruppen der verschiedenen Bars treten mit mehr oder weniger ausgeklügelten Choreographien und in mehr oder weniger scharfen Outfits gegeneinander an. Es ist gerammelt voll und ich setze mich auf eine Couch nah der Bühne. Ich bestelle meinen obligatorischen Rum/Coke und werde direkt von einer Mitarbeiterin angequatscht. Sie ist jedoch überhaupt nicht mein Typ. Ich sage ihr, sie müsse ihre Zeit nicht mit mir verschwenden, außer einem Drink springt definitiv nichts raus, aber sie bleibt erst mal.

    Wir unterhalten uns über ihre Kolleginnen und ich bin erstaunt, wie wenig verärgert und freundlich sie ist. Immerhin ist klar, ich finde sie nicht scharf, im Gegenzug will sie aber von mir wissen, welchen Arsch und welche Brüste mir gefallen würden. Nun gut, warum nicht. Nach einer Weile zieht sie dann allerdings weiter.

    Das beste Gesamtpaket liefert eindeutig die Frau neben mir. Sie hat einen Sponsor, der ihr einen Blowjob nach dem nächsten kommen lässt. Und sie hat‘s drauf. Leckt und schluckt die Kurzen mit Sahnehäubchen in einer Manier, als ob ihr Leben davon abhängen würde.
    Ihr Sponsor geht aufs Klo und was ist das denn? Sie rutscht zu mir rüber, meint der Typ sei eh zu alt für sie und sie würde ihn abwimmeln. Und dann gibt sie mir einen Zungenkuss der es in sich hat. Bis später Darling. Na gut. Dann warte ich halt mal. Ich nehme noch einen Rum/Coke und ziehe mir die Show rein. Es ist ein durchaus gelungener Event. Nicht, weil es hier gute Choreographien zu sehen gibt, sondern weil die Mädels auf der Bühne das Ganze genauso wenig ernst nehmen wie die anderen Gäste. Es wird gelacht, gejauchzt und immer wieder kommt der Manager auf die Bühne, um seine Kommentare abzugeben und das Publikum zur Bewertung in Form von lautstarkem Applaus aufzufordern. Ganz großes Kino!

    Es dauert nicht lange, und der Sponsor meiner Couchnachbarin geht. Es dauert nur einen winzigen Augenblick länger und sie schmiegt sich an meine Schulter an. Sie heißt Michelle und ist ausgesprochen scharf.

    Nach einem weiteren Drink geht’s weiter.
     
  14. evensteven

    evensteven Member

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    Wir springen zusammen von Bar zu Bar, schauen im D-Time rein, dann im Dollhouse, danach geht’s ins La Bamba.

    Das Dollhouse ist riesig im Vergleich zu den anderen Bars. Die Choreographien sind auch nicht der Hammer, aber die ganze Aufmachung mit der runden Bühne in der Mitte und den Emporen hat irgendwie was. Andererseits ist mir der Club schon fast zu heftig. Ich bewege mich zwar hier in diesem Milieu, aber im Dollhouse fehlt mir die persönliche Komponente. Der Laden ist fast schon steril, die Mädels werden auf Körper und Nummer reduziert. Es sind so viele, dass sie mir fast verloren vorkommen in diesem Gewühl aus Bikinis und glotzenden Männern. Ich sehe auch wenige an Tischen oder Sitzecken mit den Gästen zusammen. Alles wirkt wie ein einziger Marktplatz. Auswählen, eintüten und nach Hause. Nur dass die Preise sich eher am oberen Ende der Skala bewegen.
    Nur gut, dass ich mit Michelle eine klasse Begleitung habe. Wir verstehen uns immer besser und auch ihr gefällt der Laden nicht. Schnell ist klar, hier müssen wir nicht länger bleiben.

    La Bamba ist eine andere Nummer. Die Aufmachung erinnert mich an das Gecko, die gleichen Leuchtfarben zieren die Wände, die Stimmung ist ausgelassen. Michelle schlägt vor, noch ein Mädel auszuwählen. Sie ist selbst Frauen gegenüber nicht abgeneigt, und hier gäbe es die ein oder andere, die ihr gefallen würde. Aber heute will ich mit ihr alleine feiern.

    Langsam reift der Gedanke, dass sie die Richtige Begleitung für meinen Aufenthalt in Bohol wäre, und obwohl wir uns erst so kurz kennen werde ich sie später fragen. Deshalb möchte ich mit ihr im Duett bleiben. Es ist in meinen Augen ein Testdurchlauf für die nächste Woche.
     
  15. Jackpot

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    Erstklassige Berichterstattung hier – macht wirklich Spaß zu lesen – da merkt man kaum, dass die Fotos fehlen.:tu:

    LG Jack
     
  16. evensteven

    evensteven Member

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    Vielen Dank für das Feedback. Aufgrund ausbleibender Rückmeldung hatte ich schon gedacht, ein Bericht ohne Fotos trifft auf Desinteresse. Ab Morgen bin ich für ein paar Tage unterwegs. Danach geht's weiter.
     
  17. Gecko-22

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    Keineswegs langweilig, authentischer Bericht. Bin schon gespannt auf die weiteren Erlebnisse!
     
  18. Hulk

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    Sehr interessant und gut geschrieben. Wir lesen und genießen.
     
  19. kelle

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    Ja stimme dir zu Jack.
    Schön weiter schreiben.
     
  20. peacy

    peacy Senior Member

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    Unbedingt weitermachen! Liest sich gut