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Ein Platz an der Sonne

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Caligula-, 15.01.2014.

Beobachter:
Dieser Thread wird von 10 Benutzern beobachtet..
  1. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Werde hier demnächst über meine Eindrücke meiner 5 Wöchigen Zambia und Tansania Reise berichten,leider waren die Menschlichen und Materiellen Verluste auf diesem Feldzug so hoch wie nie,so das der Bericht etwas eingeschränkt werden muss,ziemlich am Ende meiner Reise wurde mir doch tatsächlich der Rucksack mit fast allen Speicherkarten geklaut und es gibt leider von weiten Strecken der Reise keine Bilder,aber immerhin habe ich jetzt in 2 Krankenhäusern Tansanias eine Krankenakte.
     
  2. johnny thai

    johnny thai Senior Member

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    Hoffentlich ist demnächst nicht in ......
    Bin dabei, verspricht spannend zu werden.
     
  3. benzel

    benzel Senior Experte

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    Ich hoffe sehr, deine Krankenakte ist so, dass du wieder völlig gesund bist. Ich denke mir je nachdem wo du warst ( Region ) , waren die Krankenhäuser schon allein ein " Abenteuer ". Du wolltest ja abseits der touristischen Attraktionen wandeln und zum Beispiel die Serengeti meiden. " Menschliche Verluste " ??, ahne du hast schlimmes zu Berichten, denn die Armut dort ist sehr groß .
    Das mit dem Diebstahl hatte ich auch , in der Ukraine, war zwar sehr übel ist aber alles ersetzbar , bis auf die Bilder und vielen Daten , dass hat mich auch am meisten geärgert.
    Daher mein Rat speichern was irgend geht.
    Hau rein in die Tasten , bin dabei, deine letzte Reise war ja auch ein exotisches Land,
    Gruß Benzel
     
  4. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Tanzania,die Traumstrände Sansibars,Taucherparadiese und Korallenriffe und Türkisfarbenes Meer,der Serengeti National Park mit exklusiven Lodges,der Schneebedeckte Gipfel des Kilimandscharo und das exklusive Arusha,wer das erwartet kann gleich mal wegschalten,ich gehe wie immer den harten Weg.
    Tansania und Zambia sind scheiss große Länder wie ich feststellen musste,ich habe hier die abgefucktesten Busfahrten meines Lebens erlebt,20 Stunden im Bus bei Chuck Norris,Bibelfilmen und Gospel Gesang,völlig überladene Kisten,Technische Defekte und auf so manchen Bus warte ich noch heute weil ich schlicht weg abgezogen wurde.
    Bahnfahrten mit völlig abgerödeltem Gerät das selbst den Kakerlaken und Ratten Angst und Bange wurde,eine Schiffsfahrt mit einem Schiff aus der Vorkriegszeit (und damit ist nicht der 2 Wk gemeint).
    Nach Uganda und Kenia habe ich hier ein wahres Waterloo erlebt,zum Glück wurde ich am Ende nicht auf eine Insel verbannt.
     
  5. benzel

    benzel Senior Experte

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    das kenne ich meine erste Reise war 1991, Kenia mit Masai Mara , später Tansania / Serengeti und natürlich die Strände , Korallenriffe und Tauchen, alles Traumhaft sehr schön.



    Respekt , mutig , aber ich denke sehr gefährlich …., bin sehr gespannt
     
  6. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Hallo @Caligula-,

    habe unlängst Deinen Libanon-Bericht gelesen. Stark geschrieben. Du bist ja "hart im Nehmen".

    Ich bin dabei ...

    Der Verbannung auf die Insel bist Du ja wohl entkommen.

    Bin gespannt, wie es weiter geht.

    Gruss

    Cavigliano
     
  7. Siggi477

    Siggi477 Senior Experte

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    Sehr spannend, bin an Bord.
     
  8. scoopy

    scoopy Senior Member

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    Bin dabei... Afrika klingt immer interessant
     
  9. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    @ all danke für das Interesse
    @ benzel die serengeti ist eigentlich ein Touristen Nepp,Tansania bietet wesentlich schönere Nationalparks(da kann Uganda und Kenia gar nicht mit halten) dazu später aber mehr

    Geflogen bin ich von München mit den Türken,der Hin und Rückflug war wieder einmal gelungen,die Airline bleibt konstant bei ihrer guten Leistung,ich hatte enorm kurze Umsteige Zeiten von knapp einer Stunde in Konstantinopel,hier hatte ich kurze Bedenken ob es reicht wegen Gepäck und so hat aber super geklappt.Eine Stunde ist Ideal.man kann noch auf die Toilette und wird nicht genötigt Stunden lange in Überteuerten Ess Tempeln einzukaufen.
    Auf der Linie München-Istanbul werden Airbus und beim Rückflug Boeing eingesetzt,beide ohne Entertainment System was aber bei der kürzeren Flugdauer ok ist,auf der längeren Strecke nach Dar es Salaam werden Boeing mit Entertainment System eingesetzt,das Deutsch sprachige Programm fand ich etwas eingesetzt aber der Flug geht ja nicht so lange wie nach Thailand.
    Komischerweise ist es aus München nicht möglich für beide Flüge einen Notausgangsplatz zu reservieren,von Dar es Salaam aus ging das ohne Probleme(wie schon zuvor in Nairobi).
    Der Julius Nyerere Flughafen in Dar es Salaam ist wesentlich kleiner als der Flughafen in Nairobi,die Einreisekontrolle ein Organisatorisches Desaster,man merkt das die Deutschen schon länger weg sind.
    Ich brauchte ein paar Minuten bis ich dahinter kam wie das ganze funktioniert,ein Grenzbeamter sammelt die Pässe und die 50 Dollar ein(man kann auch in Euro zahlen kostet dann aber 50 Euro) und bringt den Stapel in das Büro.
    Dort werden die Pässe dann bearbeitet,was natürlich dazu führt das die Reihenfolge willkürlich ist,wenn ein Pass fertig ist klopft der Beamte von innen gegen die Scheibe und dann begingt das raten von wem der aktuelle Pass ist,wenn sich keiner meldet wird der Pass dann umgedreht und das Foto gezeigt,ich habe ja schon viel gesehen,andere Länder andere Sitten.
    Vor dem Gebäude warten dann die Taxi Fahrer auf die Fluggäste,in die Stadt werden 40 US $ aufgerufen,was natürlich bei den 10km Entfernung absoluter Wucher ist,wen man weg läuft gehen sie auf 30 $ runter,das ganze ist "gewerkschaftlich" organisiert,Tricks wie an der Abflugebene ein Taxi zu nehmen funktionieren hier nicht,weil die Taxi Fahrer mit Schlagkräftigen Argumenten davor abgehalten werden Fahrgäste mit zu nehmen.
    Andere Reisende die ich später traf haben mir einhellig davon berichtet das es bei allen so läuft.
    Wenn man billiger in die Stadt will muss man bis zur Straße vor laufen und sich dort ein Taxi suchen oder ein Dalla Dalla stoppen(die Tansanische Version der Matatus).
    Busse habe ich vor dem Flughafenzu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen,kam aber auch um 4 Uhr früh an,in Nairobi weiß ich wo die Busse in die Stadt stehen und von wo aus in der Stadt man zum Flughafen kommt,das Dalla Dalla System in Dar es Salaam blieb mir bis zum Schluss verborgen.
    Die Fotos stammen nicht von meiner Ankunft

    DSCN3338.jpg, Ein Platz an der Sonne, 1 DSCN3339.jpg, Ein Platz an der Sonne, 2
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.01.2014
  10. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    ich habe in Dar insgesamt in 3 Hotels gewohnt da ich mehrmals auf meinen Reisen durch das Land nach Dar zurück gekehrt bin,das erste Hotel war die Q Bar&Guesthouse QBar & GuestHouse die in Sex Reiseforen einen hohen Bekanntheitsgrad hat,die Bar ist auf der Msasani Halbinsel nördlich außerhalb von Dar.
    Nebenan gibt es den New Maisha Club https://www.facebook.com/pages/New-Maisha-Club/141629192526669 und Coco Beach https://www.facebook.com/pages/Coco-Beach/149358401781461.Eine große Shopping Mall mit Restaurants und Bars die Slipway Mall The Slipwayfindet man dort auch,zudem die neu errichtete US Botschaft(nachdem die alte 1998 von der Al Kaida gesprengt wurde) und auch ein Krankenhaus ist nicht weit wie ich bald erfahren sollte.
    Die Gäste in der Q Bar sind recht gemischt,es findet sich ein breiter Querschnitt,zottelige Backpacker,Inder,Chinesen,Japaner und natürlich Nutten wobei ich in der Q Bar keine aus Tansania getroffen hatte,alle mit denen ich mich unterhalten hatte kamen aus Kenia,Uganda und Burundi wobei man nicht alles glauben sollte was einem da erzählt wird.
    Ich habe in einem anderen Forum gelesen das den Mädels in der Q Bar der Eintritt erschwert wird,das konnte ich so nicht beobachten,eher im Gegenteil ich hatte den Eindruck das die Türsteher und Kellner kräftig im Geschäft mitmischen.
    Die Zimmer in der Q Bar sind abgewohnt aber recht groß,bei mir ging die Klima Anlage nicht was sich in Dar als wahre Hölle herausstellen sollte(vor allem beim Ficken),der Dezember ist einer der heißesten Monate da Regenzeit.
    So etwas wie eine Joiner Fee oder gar Probleme bei der Mitnahme von Nutten gab es in keinem der von mir getesteten Hotels,es wurden in 2 Hotels nicht mal die Identitäten geprüft,meine Frage bei den Mädels sie ohne Probleme mit auf das Zimmer dürfen sorgte für Erstaunen,ich würde doch für das Zimmer bezahlen und wenn ich da mitnehme sei allein meine Sache,auch eine Logik :mrgreen:.
     
  11. Camaro63

    Camaro63 PS Bolide

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    Fängt schon spannend an, bin dabei
     
  12. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Durch den Diebstahl habe ich leider keine Fotos vom ersten Abschnitt,hier ein Strandabschnitt in Dar von dem man auf Coco Beach blickt,der Strand auch am Coco Beach ist leider teilweise vermüllt,die Beach Boys gibt es hier wie in Kenia wenn auch nicht so aufdringlich

    DSCN3705.jpg, Ein Platz an der Sonne, 1















    hat er die erste Bier Bar in Dar eröffnet?Interessanter Zufallsfund auf einem vergessenen Deutschen Friedhof außerhalb von Dar

    DSCN3802.jpg, Ein Platz an der Sonne, 2





















    Tansania ist auf verschiedene Arten völlig anders als Uganda und Kenia so mein Eindruck,einer der Gründe ist vermutlich das Tansania mehrheitlich Islamisch geprägt ist im Gegensatz zum Christlichen Uganda und Kenia,auch wenn es keine Offiziellen Statistiken darüber gibt kann man sich dieses Eindruckes kaum verwehren

    DSCN3693.jpg, Ein Platz an der Sonne, 3
     
  13. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Am ersten Abend habe ich erst mal langsam vorgefühlt wie das in der Q Bar so abläuft,zufälligerweise waren schon am frühen Abend 3 junge leicht Bekleidete Damen anwesend und zufälligerweise habe ich mich zum ersten Abendmahl ganz in der Nähe einen Tisch genommen.
    Schon nach wenigen Minuten war klar das sie eindeutige Absichten hatten und irgendwann haben sie bei mir am Tisch gesessen,eine kam angeblich aus Uganda und 2 aus Kenia da alle drei super aussahen war es schwer mich da festzulegen.
    Die eigentliche Show beginnt so ab 22 Uhr,da trudeln die Mädels dann langsam ein,wenn auch nicht in der Masse wie im Causarina oder Casablanca in Mombasa oder wie im Florida 2000 oder Black Diamond in Nairobi,schätze die Anzahl auf so 10-12 die pro Abend da waren (ohne Herren Begleitung).
    Die Männlichen Gäste könnten Unterschiedlicher nicht sein,bei ein paar wie mir war die Absicht wohl eindeutig erkennbar viele andere kamen dann doch tatsächlich nur wegen der Live Musik oder um sich zu betrinken da so manch einer mit der ganzen Familie aufschlug.
    Die Musik selber fand ich zum davon laufen,Sweet Home Alabama wechselte sich mit Barbie Girl ab und das Afrika.
    Da es mein erster Abend war war ich recht spendabel und habe alle drei Mädels eingeladen,die haben mich dann doch gegen Mitternacht schlicht weg sitzen gelassen und sind abgedüst,so etwas ist mir in Kenia wie Uganda noch nie passiert,hier hatte man eher Probleme die wieder los zu werden.
    Zum Glück hatte ich gleich eine neue an der Hand,Johanna 26 auch aus Kenia die ich dann weil ich dachte die war ein Glücksgriff gleich 3 Tage als LT behalten habe.
    Die war zwar ziemlich durstig aber dafür einen super Body und ganz ohne die Üblichen Afrika Hängetitten und im Bett ging sie auch gut ab.
    Die Q Bar macht gegen 01.00 dicht und die Karawane zieht dann weiter in die New Maisha Disco die direkt nebenan liegt.
    Am ersten Abend hatte ich aber keinen Bock darauf da ich auch ziemlich notgeil war.
    An der Bar wurde mir dann eine Rechnung von 100K Schilling präsentiert was ungefähr 50 Euro entspricht,auf der Rechnung tauchten dann Dinge wie Red Bull auf die ich definitiv nicht bestellt hatte,hier hatte sich offensichtlich jemand selber eingeladen,aufgrund dieser Erfahrung habe ich dann in Zukunft alles Cash bezahlt,da hier teilweise schon ein ganz schönes Gesockse abgehangen hatte.
     
  14. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Deutschland war nur wenige Jahre Kolonalherr in Ostafrika,hat aber deutlich sichtbare Spuren hinterlassen

    das ehemalige Kaiser Willhelm Denkmal vor der Lutherkirche(der Kaiser wurde natürlich entfernt)

    DSCN3670.jpg, Ein Platz an der Sonne, 1 DSCN3671.jpg, Ein Platz an der Sonne, 2
















    Die Evangelische Lutherkirche im Bayrischen Stil

    DSCN3666.jpg, Ein Platz an der Sonne, 3
















    Das Askari Denkmal wurde von den Briten errichtet,ein Wahrzeichen Dar es Salaams es gibt davon 3 in Ostafrika,Nairobi,Mombasa und Dar


    DSCN3680.jpg, Ein Platz an der Sonne, 4
     
  15. gonzo0815

    gonzo0815 Senior Member

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    mal was anderes - nur weiter so :strei:
     
  16. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Dar es Salaam ist ein einziges Verkehrschaos,im Moment sind alle Ausfahrtstraßen eine einzige Baustelle,es wird an einem neuen Nahverkehrsystem gearbeitet,die Busbahnhöfe sind alle so 7-10km außerhalb des Zentrums wie Ubungo(von hier aus läuft fast der ganze Fernverkehr)was die Sache für Touristen nicht einfacher macht und am Ende steht man trotzdem im Stau.
    Durch die teilweisen Unverschämten Preisvorstellungen der Taxi Fahrer in Dar und den verkehr habe ich es mir angewohnt Motorradtaxis zu benutzen die Boda Bodas,hier muss man aber aufgrund der Fahrweise ziemlich gute Nerven haben,ich war ja schon aus den anderen Afrikanischen Ländern einiges gewohnt,Dar es Salaam toppt in dieser Sicht aber alles,das die Fahrer nicht durch Wohnzimmer und Küche der Leute fahren ist alles.

    DSCN3636.jpg, Ein Platz an der Sonne, 1 DSCN3638.jpg, Ein Platz an der Sonne, 2 DSCN3639.jpg, Ein Platz an der Sonne, 3
     
  17. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Der Botanische Garten,stammt natürlich auch noch von den Deutschen,ehrlich gesagt hat sich hier vermutlich nicht viel verändert seit die Deutschen Truppen 1916 aus Dar abgezogen sind.
    Zuerst bin ich auf der suche nach dem Garten daran vorbei gelaufen da ich dachte das ist ne größere Verkehrsinsel,mit dem Botanischen Garten Entebbe,dem Uhuru Park Nairobi oder gar dem Lupini Park Bangkok überhaupt nicht zu vergleichen.
    Teilweise völlig vermüllt,alle Wasserspiele tot und sehr klein,und so was wird als eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt aufgeführt,das lässt dann doch sehr tief Blicken.

    DSCN3348.jpg, Ein Platz an der Sonne, 1 DSCN3349.jpg, Ein Platz an der Sonne, 2 DSCN3354.jpg, Ein Platz an der Sonne, 3 DSCN3355.jpg, Ein Platz an der Sonne, 4
     
  18. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Johanna hat mir dann am nächsten morgen (oder eher Mittag) Coco Beach gezeigt,Weiße waren hier nur vereinzelt zu sehen,den Strand fand ich jetzt besser als den in Mombasa,das Indische Ozean eignete sich auch in de Ebbe zum schwimmen(im gegensatz zu Mombasa) was störte war einfach der Dreck.
    Es gibt alle möglichen Verkäufer die aber weniger aufdringlicher sind wie in Kenia,einmal nein und man ist sie los.
    Der Strand wird vor allem von Afrikanern besucht,es waren auch viele Urlauber aus Kenia hier.
    Gegen Abend ging es dann in die Slipway Mall zum Essen,es gibt dort ein schönes Restaurant mit Terrasse am Ozean(aber mit gesalzenen Preisen).
    Zurück in der Q Bar habe ich dann noch mal versucht ein anderes Zimmer zu bekommen,angeblich war alles belegt,also wieder eine Nacht in der mörderischen Hitze.
    Nach einem kurzen Nickerchen und Frühabend Fick ging es dann wieder in die Bar zum Feiern,heute war Freitag und noch mehr los als gestern zudem gab es Live Musik.
    Störend empfand ich die ganzen Herren die an meiner Johanna rumgeschraubt haben,scheinbar nicht in der Lage sich eine eigene Prostituierte zu besorgen wurde meine angegraben,zugegeben die Auswahl war nicht besonders und es herrschte ein größerer Männerüberschuss,hier musste man seine Nutte härter verteidigen die die Falklandinseln.
    So verging der Abend mit ständig notgeilen Typen am Tisch oder an der Bar bis irgendwann ein ganzer Bus Inder auftauchte,hier kam ich dann mit einem Holländer ins Gespräch der für eine Indische Firma in Dar arbeitet und heute mit seinen Arbeitern auf Tour war.
    Er war auch schon weit gereist unter anderem des öfteren nach Thailand und hatte eine Indische Verlobte,hier ergaben sich schon ein paar Interessante Gesprächsansätze insbesondere wie schwer es ist in Indien als Ausländer an eine einheimische Frau heranzukommen.
    Irgendwann hatte sich eine Runde aus einem Inder,dem Holländer und einem Weißen aus Malawi gebildet und nach dem Zapfenstreich in der Q Bar ging es zusammen in den New Maisha Club der sehr zum Ärger der Taxi Fahrt nur 2 Minuten zu Fuß entfernt war,Johanna war natürlich mit dabei.
    Den Eintritt habe ich mit 20000 Schilling als ziemlich teuer im Kopf (umgerechnet knapp 10 Euro)Die Disco ist ziemlich groß und hat zwei Ebenen,unterhalten ist da aufgrund der Lautstärke fast nicht möglich,ich hatte den Eindruck das hier kaum Frauen waren,nach kurzem Abzappeln ging es in den Außenbereich.
    Ehrlich gesagt kann man sich den Eintritt sparen,die Disco hat einen großen Vorbereich mit mehreren Bars,Billard Tischen und einem Separe wo man Wasserpfeifen rauchen konnte.
    Wer nur etwas zum ficken sucht ist hier denke ich besser aufgehoben als in der eigentlichen Disco,es gibt mehrere Plätze von wo aus man den Eingang recht gut überblicken kann und sieht wer herein kommt.
    Aber ehrlich gesagt mein Eindruck war das hier im New Maisha Club die Kontaktrate nicht sehr hoch ist,kann natürlich täuschen da ich in Begleitung und Sternhagelvoll war aber meine Begleiter die alle allein waren wurden nicht einmal angesprochen,wenn ich das mit Clubs in Kenia vergleiche kommt mir das schon etwas merkwürdig vor.
    Wir hatten uns mit der Wasserpfeife in eine kleine Klimatisierte Bar zurückgezogen und beim bezahlen geschah das gleiche wie am Vorabend in der Q Bar,es tauchten etliche Getränke auf die von keinem von uns konsumiert wurden,zum Glück hat der Holländer alles bezahlt :mrgreen:
    Vor Mitternacht ist im New Maisha Club nichts los,und der Zirkus läuft bis die Sonne aufgeht.
     
  19. Caligula-

    Caligula- Junior Experte

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    Der Hauptbahnhof von Dar es Salaam dürfte auch noch aus der deutschen Zeit stammen auch wenn verdammt wenig Information über den Bau der sogenannten Mittellandbahn/Tanganjikabahn zu finden sind,durch mehrere Zufallsfunde konnte ich einen Teil der Geschichte Dokumentieren.
    Frohlockend bin ich gleich am ersten Tag meiner Ankunft in Dar (die Bilder stammen vom Ende der Reise da ich die ersten Fotos verloren hatte) in den Bahnhof einmarschiert,über Routen und ob der Zug überhaupt noch fährt konnte man über das Internet nur wenig bis gar nichts erfahren oder nur Unsinn.
    Der Bahnverkehr war vor wenigen Jahren komplett eingestellt ist nun aber wieder in Betrieb,es fährt ein Zug pro Woche(Freitags) nach Kigoma,über Morogoro,Dodoma und Tabora nach Kigoma.
    Nach ca 1 Stunde anstehen am 1/2 Klasse Schalter wurde mir mitgeteilt das alle Plätze belegt sind,da ich zeitlich etwas Flexibel war wollte ich den nächsten Zug nehmen der war aber auch schon ausgebucht,ich hatte hier zum ersten mal den Eindruck das man Ausländern gar kein Ticket verkaufen will.
    Zwar erörterte man mir die Möglichkeit der 3 Klasse aber die Strecke führt über 1250km Afrika und man muss mit mindestens 2 Tage Fahrzeit rechnen eher 3,was das bedeutet weiß jeder der schon mal in Afrika Zug gefahren ist,deshalb habe ich meine Reisepläne etwas umgeändert.

    DSCN3694.jpg, Ein Platz an der Sonne, 1 DSCN3695.jpg, Ein Platz an der Sonne, 2 DSCN3696.jpg, Ein Platz an der Sonne, 3 DSCN3698.jpg, Ein Platz an der Sonne, 4 DSCN3699.jpg, Ein Platz an der Sonne, 5 DSCN3700.jpg, Ein Platz an der Sonne, 6






























































    Der Bahnhof befindet sich Unmittelbar neben den Piers wo man nach Sansibar,Pemba oder Mafia Islands fährt (letztes Bild)
    Ich habe die Fotos an einem der vielen Feiertage geschossen deshalb ist der Bahnhof so leer,normal tobt hier der Bär auch wenn gar kein Zug fährt,es gibt sogar eine Bahnhofskneipe.
    Mit den Feiertagen ging mir Tansania richtig auf den Keks,wenn gerade nicht Sonntag war,gab es Christliche Feiertage,sonst Muslimische oder irgendwelche Sansibar Tage,man hatte zwar dann immer noch den Lärm von der Baustelle im Hotel aber es war verdammt schwer ein Internet Cafe zu finden das geöffnet hatte.
    In dem fotografierten Jeep saß ein Polizist der meine Fotografierwut gar nicht so toll fand und mich dann aufgefordert hat das Knipsen einzustellen,auch der Hinweis das der Bahnhof eigentlich Deutsches Eigentum ist hat da nicht geholfen.
    Aber immerhin,in Kampala wurde ich nach dem ersten Bild schon von Sicherheitskräften gestoppt.
     
  20. Beach'n'Sun

    Beach'n'Sun Senior Member

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    Toller Bericht, weiter so!