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geld scheffeln und mit nem schlepptop am beach sitzen.......

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Bereich" wurde erstellt von cyberbeno4, 25.01.2007.

  1. cyberbeno4

    cyberbeno4 V.I.P.

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    PokerStrategy: Hallo Sebastian, stell dich doch bitte zuerst unseren Lesern vor.
    miamivice: Ich bin Sebastian, 22, komme aus dem Pokermetropole Hamburg und spiele inzwischen seit 3 Monaten professionell Poker.

    Bis vor kurzem war ich noch in der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei einer im Süden Deutschlands gelegenen Bank. Im Grunde ging das Poker-Fieber schon Anfang des 1. Lehrjahres bei mir los, was mich schon fast dazu veranlasste die Ausbildung abzubrechen und nur auf das Pokern zu konzentrieren, aber Gott sei Dank hab ich mich dafür entschieden die Ausbildung durchzuziehen, auch wenn das Informatikwesen sicher nichts ist, was ich in Zukunft beruflich machen will (Wenn es denn mal mit dem Pokern nicht mehr klappt).


    PokerStrategy: Wie bist du zum Pokern gekommen?
    miamivice: Kurz gesagt: Durchs Sportwetten. Ich bin inzwischen seit ca. 6 Jahren in der Sportwetterszene tätig und habe dann Anfang 2004 einen Link zum Pokern gefunden, der ziemlich versteckt auf einer Wettseite war. Anfangs habe ich nicht einmal die Regeln gekannt und habe mich einfach mit 80$ an einen $1/$2 Tisch gesetzt, daraus innerhalb von einem Tag 270$ gemacht und mich natürlich wie der geborene Pokergott gefühlt. Leider war die ganze Kohle dann auch paar Tage später weg, was wahrscheinlich kein Wunder ist, wenn man nicht einmal die Handrankings kannte...

    Nachdem ich dann noch mal zwei 100$ Einzahlungen verloren habe, hab ich mir gedacht, dass das so nicht weitergehen kann und habe mir erstmal ein paar Bücher besorgt, die ich dann meist während der Arbeitszeit verschlungen hab. Angefangen habe ich mit WLLH, SSH und TOP, wobei mich Small Stakes Hold'em sicher am weitesten gebracht hat. Mit dem SSH-Wissen bin ich dann nach einer 600$ Einzahlung an die FL-Tische gegangen und habe dort ein halbes Jahr verbracht, nachdem ich dann Ende 2004 den Wechsel auf die Sit'n'Gos gewagt habe.

    Inzwischen habe ich knapp 25 Bücher gelesen, die mich bei der Weiterbildung perfekt unterstützt haben. Man muss dazu auch sagen, dass es PokerStrategy damals noch nicht gab und ich mir sozusagen alles selber beibringen musste.


    PokerStrategy: Du hast deine Ausbildung beendet und bist nun Vollzeit-Pokerprofi. Wie gut kannst du davon leben? Wie ist deine True Hourly Rate?
    miamivice: Im Moment kann ich mir keinen besseren Job vorstellen, bis auf die Tatsache dass ich in meinen Arbeitszeiten ziemlich eingeschränkt bin und mein Schlafrhythmus ziemlich im Arsch ist. Meine True Hourly Rate liegt bei knapp 400$ bei meiner Haupttätigkeit, dem 8-Tabling der 215er SNGs. Ich hasse feste Zeiten und die Jahre während meiner Ausbildung, in denen ich jeden morgen um 7 aufstehen musste haben mich ziemlich kaputt gemacht.

    PokerStrategy: Was haben deine Eltern zu dieser Entscheidung gesagt und sorgst du dich selber um deine Zukunft?
    miamivice: Natürlich waren meine Eltern am Anfang ziemlich skeptisch, aber inzwischen haben sie sich damit abgefunden und unterstützen mich auch bei meiner Entscheidung "Profi" zu werden. Ich selber mache mir natürlich auch Gedanken um meine Zukunft und habe mich entschieden, dass ich ab 2007 ein BWL-Fernstudium beginnen werde, dem ich mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie dem Pokern schenken will.


    PokerStrategy: In deinem SNG Artikel schreibst du, dass du ein passives Bankroll Management vorziehst. An welches BR Management sollte man sich halten, wenn man davon leben muss, wie du es tust?
    miamivice: Gerade dann sollte man sich lieber auf die sichere Seite begeben und sein BR-Managament durchaus konservativ gestalten. Die schlechte Zeiten kommen immer irgendwann und diese dauern dann auch nicht nur eine Woche, sondern können durchaus mehrere Monate (wenn nicht sogar mehr) dauern. Wenn man für diese Zeiten nicht ausreichend vorgesorgt hat, befindet man sich wieder ganz schnell auf dem Boden der Tatsachen und das Vorhaben "Professionelles Poker" ist schneller gescheitert als man gucken kann. Mit einem festem Einkommen kann man natürlich durchaus seine Shots versuchen, solang man diszipliniert bleibt und rechtzeitig die Levels runtergeht, wenn die BR nicht mehr reicht.


    PokerStrategy: Shot ist ein gutes Stichwort, was sind deine nächsten Ziele bezüglich online SNGs? Wohin soll es langfristig laufen?
    miamivice: Ich hoffe immer noch, dass bei PartyPoker so schnell wie möglich die (regulären) 1000$er und 2000$er SNGs eingeführt werden, damit sich die Übersharks aus den 530$ SNGs eine Stufe nach oben begeben. Mit meiner BR könnte ich die 530 oder 1000er ohne Probleme spielen, allerdings ist die Competition in den 530ern wirklich tough und die Variance somit auch höher.

    Langfristig möchte ich viele Major-Live-Tournaments spielen und mich mit den Besten der Besten messen. Die nächsten Stationen auf meiner Liste sind EPT Barcelona, EPT Baden und die EPM in Wien.


    PokerStrategy: Das ist ein gutes Programm. Was für Kosten muss jemand veranschlagen, der an solch großen Live-Events teilnehmen will?
    miamivice: Die Reisekosten sollten natürlich nicht unterschätzt werden und wenn man nicht in einem ganz schäbigem Hotel unterkommen will, kommen da locker $1000 pro Woche nur an Reisekosten zusammen.

    Das "Problem" mit den Buy-Ins habe ich erstmal so geregelt, dass ich Share an meiner Action verkaufe und somit nur einen Bruchteil des Buy-Ins trage. Das Staking (anm. d. Red.: Jemand gibt etwas zum Buy-In hinzu und bekommt im Gewinnfall entsprechend viel vom Preisgeld wieder) ist in meinen Augen eine gute Risikominimierung, allerdings wird es mir sicher schwer fallen $500K an die Staker abzugeben, falls ich dann wirklich mal 'ne Million gewinn


    PokerStrategy: Was sind deine Erwartungen bei den nächsten Offline-Events? Wie schätzt du dich ein?
    miamivice: Ich sehe mich als durchaus starken Turnierspieler und habe auch in der Vergangenheit einige Finaltables bei Live-Tournaments erreicht. Allerdings setze ich ich bei den großen EPT-Events erst einmal keine großen Erwartungen an, lasse das ganze auf mich zukommen und versuche das Beste daraus zu machen.


    PokerStrategy: Was war, sowohl online als auch offline, bisher dein größter Erfolg?
    miamivice: Offline: 3. Platz bei der Hamburger Meisterschaft für 5K, 8. Platz bei der deutschen Meisterschaft für 5K und einen 8. Platz bei den Austrian Classics im 750€-Turnier. Online war ich um einiges erfolgreicher, was sich natürlich durch die größere Samplesize erklären lässt. Online habe ich jetzt 4 Gewinne über $10.000 und einen Gesamt-Tournament-Win von knapp unter $100.000.


    PokerStrategy: Kommen wir nun einmal zu deinem SNG-Guide , den du für PokerStrategy geschrieben hast. An wen richtet er sich und wer kann alles daraus lernen?
    miamivice: In erster Linie richtet sich der Guide an Spieler die völlig neu in der Materie sind, aber auch an Spieler, die z.B. schon einiges an Erfahrung im NL-Cashgame haben und den Umstieg auf SNGs wagen wollen. Das wichtigste bei SNGs ist im Grunde das Thema ICM (Independet Chip Model) und dieses gilt es zu perfektionieren. Es gibt sicher einige SNG-Moves, die ich in dem Guide erkläre, die auch der erfahrene Spieler noch nicht kennt.


    PokerStrategy: Wird es in Zukunft noch weitergehende Strategie-Guides zu diesem Thema von dir geben?
    miamivice: Ich überlege einen umfangreichen Artikel über ICM zu schreiben. Ob das ganze realisiert werden kann liegt zum einen an meiner verfügbaren Zeit in den nächsten Wochen und zum anderen an PokerStrategy.


    PokerStrategy: Da können wir ja gespannt sein. Fürs erste bist du ja in ganz Europa auf Turnieren unterwegs. Zu guter Letzt muss natürlich noch deine SNG Challenge angesprochen werden. Wie sieht diese Challenge aus, und wie kam es zu der Idee?
    miamivice: Die ursprüngliche Challenge stand unter dem Motto "10 Tage - 100 Stunden - $20.000" und hatte das Ziel innerhalb von 100 Stunden Spielzeit $20.000 Reingewinn mit SNGs zu machen. Die Idee diese Challenge zu starten lag zum einen an der mangelnden Motivation in der letzten Zeit und zum anderen an der Tatsache, dass ich demnächst viel unterwegs sein werde und mir höchstwahrscheinlich wenig Zeit zum Zocken bleibt... und irgendwie müssen die Rechnungen ja bezahlt werden =)

    Das Problem war, dass mir nach ca. 5 Stunden Zocken die Konzentration abhanden gekommen ist und ich mich selber dabei ertappt habe wie ich mich lieber für andere Sachen interessiert habe (z.b. Buch lesen, Film gucken) statt die Tables aufmerksam zu beobachten.


    Her sind einige ausgewählte Statistiken seiner SNG Challenge:




    PokerStrategy: Du spielst ja 215 SNGs in deiner Challenge. Wieso gerade die und ist das auch dein "normales" Limit?
    miamivice: Normalerweise spiele ich einen Mix zwischen den 215ern, 530ern und 430ern (Ministeps 5), aber um die Challenge konstant bei einem Buy-In zu belassen habe ich mich für die 215er entschieden. Außerdem habe ich dort den Vorteil, dass diese im Minutentakt starten und man nicht wie bei den höheren Buyins bis zu 10 Minuten warten muss.


    PokerStrategy: Wie ist generell der Skillunterschied bei den SNGs? Was für Erfahrungen kannst du für die unterschiedlichen Limits weitergeben?
    miamivice: Der Skillunterschied besteht im Grunde darin, wie viele Spieler das ICM verinnerlicht haben. Bei den niedrigen Buyins (6$-77$) ist dieser Anteil dieser guten Spieler natürlich sehr gering und gerade deshalb lässt sich dort ein höher ROI erzielen. Die 109er und 215er sind dann schon eine Ecke tougher und in den 530ern findet man meist nur 1 oder 2 Spieler, die ihr Geld verschenken. Je höher das Buy-In desto wichtiger wird auch das Postflopplay Early Level.


    PokerStrategy: Danke für das Interview! Noch ein letzter Tipp an SNG -Spieler und wen möchtest du da draußen grüßen?
    miamivice: Noch ein Tipp für die SNGs:

    Man sollte die Situationen nicht zu mathematisch sehen, sondern sollte ein Gefühl für seine Mitspieler entwickeln und dementsprechend reagieren. Achtet auf die Betsizes wenn jemand eine starke Hand hat und auf die Betsizes (oder Raises) wenn jemand blufft und macht euch dazu Notes.
     
  2. jenne

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    tja wenn es mal so einfach waere ;)
     
  3. sabai11

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    Ein Freund von mir lebt seit Jahren von den Einnahmen als professioneller Pokerspieler. Und er lebt nicht schlecht... :mrgreen:
     
  4. jenne

    jenne Junior Member

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    ja, es kann klappen. man sollte halt nur am anfang kleine broetchen backen ;) habe ja auch schon den ein oder anderen betrag gewonnen aber an das grosse geld trau ich mich noch net ran.
     
  5. salas

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    Dann doch lieber eine Bar an der Beachroad aufmachen/übernehmen. :hehe:
     
  6. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    Was soll der Vergleich mit einer Bar? Damit lässt sich kein Geld verdienen???
     
  7. salas

    salas V.I.P.

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    @ sabai11,
    ist dein Kommentar ernst gemeint? 8)
     
  8. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    Ich kenne wenige die mit Ihrer Bar wirklich Geld verdienen. Kennst Du welche? Ich meine nicht zum überleben, sondern zum gut leben...
     
  9. salas

    salas V.I.P.

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    @ sabai,
    du gibst dir die Antwort selbst. :yes:
    Viele spielen Poker,gehen ins Casino oder probierens mit anderen Glücksspielen.
    Nur wenige können den grossen Gewinn machen.Das System braucht Verlierer,damit es überlebt.
    Genauso ist es mit dem betreiben von Bars in Thailand.
    Nur die wenigsten verdienen gutes Geld.
    Daher kann ich so gut eine Bar aufmachen wie Poker spielen.
    Die Illusion stirbt zuletzt. :wink:
     
  10. Sostengo

    Sostengo Experte

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    Nen Kollege von mir hat beim Poker auch mal locker eine für ihn stattliche Summe Geld verpulvert... :)
     
  11. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    Grundsätzlich schon richtig. Aber:
    Wer es professionel betreibt kann beim Poker über lange Zeit viel Geld verdienen. Mit einer Bar nicht. Daher schon ein Unterschied...
     
  12. cyberbeno4

    cyberbeno4 V.I.P.

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    willst du mir allen ernstes erzählen, das die gogos in der walking street oder in soi cowboy oder in patpong alles geldwaschbuden sind ??????.
    mag vielleicht für die mehrzahl der beerbars gelten , aber auch längst net für alle. die buffalobar fällt mir z.b. ein. persönlich kenne ich einen berliner, der von seiner bar recht ordentlich lebt, seit mehr als 10 jahren.


    das eine hat mit dem anderen absolut nichts zu tun. wieso sollte eine gut gehende bar eine benötigen, die schlecht läuft ? seltsame logik. leute die eine geschäftseröffnung von vornerein als glückspiel ansehen, sollten es besser lassen :hehe: .
     
  13. dedo

    dedo Senior Member

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    da fällt mir nur der spruch ein der auch eintreffen kann. wie gewonnen so zeronnen. ausserdem, trotzdem ich den artikel einmal interessant fand, hasse ich wie die pest diese anglo deutsche sprache/schreibweise.

    gruss dedo