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Hat sich die Schweiz heute von Schengen verabschiedet?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Bereich" wurde erstellt von gabbiano, 09.02.2014.

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Dieser Thread wird von 2 Benutzern beobachtet..
  1. gabbiano

    gabbiano V.I.P.

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    King Ping hatte die Idee..Die Schweiz hat sich heute in einer denkbaren knappen (50.3 % Jastimmen) Abstimmung gegen die Masseneinwanderung entschieden. Damit drohen nun sämtliche bilateralen Abkommen mit der EU der sogenannten Guillotine-Klausel zum Opfer zu Fallen..eine unsägliche Situation.

    Wenn die EU will, kann sie alles neu Verhandeln. Die Frage wird sein: Wie geduldig ist die EU..

    Das hätte man sich sparen können..aber das ist nur meine Meinung..50.3 % waren anderer Meinung..
     
  2. FHAC

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    ... denke das will die EU nicht , wozu auch , sie funktioniert auch ohne die Schweiz....
     
  3. Pitcairn

    Pitcairn Gast

    Die Schweiz funktioniert auch (noch besser) ohne die EU. Schmeisst doch eure Mittel alleine in den Kohäsionsfonds.
    Irgendwann werden auch die EU-Bürger aufwachen und sich gegen die permanente Geldverdummung in Südeuropa auflehnen.
     
  4. redweed

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    Ja, klar. Die Schweiz funktioniert ganz wunderbar ohne die Firmenzentralen der EU-Länder, die aus Steuerspargründen in der Schweiz sitzen und dort Geld, Arbeitsplätze und Steuern bringen. Und ohne die Reichen, die in den EU-Ländern ihr Geld verdient haben.

    Mit dem Abstimmungsergebnis haben die Schweizer die Büchse der Pandora geöffnet. Kein EU-Politiker wird es schaffen, seinen Wählern zu erklären, weshalb die EU den Schmarotzerstaat noch länger sein Spiel treiben lassen soll.

    Wenn das Wählervotum tatsächlich umgesetzt wird, wird primär die Schweiz darunter leiden und die EU-Staaten vielleicht sogar profitieren.
     
  5. @redweed
    Das mit dem Schmarotzerstaat ist zwar eine sehr harte Formulierung aber trifft den Nagel auf den Kopf.
    Das ist aber schon länger so, und wird von den Eliten dieser Welt auch so gewollt.
    Man braucht ja auch ein nettes Plätzchen wo man unter sich sein kann und sich glücklich mit seinem Geld vereint.

    Warum also aufregen!!
    Unsere eigenen Machteliten in der EU haben doch gar nicht den Willen den Schweizern zu zeigen wie prima es ohne sie geht.
    warum???
    Ganz einfach, deren Kohle ist schon lange da und man braucht ja einen Altersruhesitz.

    vG
     
  6. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    Selten einen solchen Unsinn gelesen. Dir scheinen die Konsequenzen überhaupt nicht bewusst zu sein. Die Nachteile liegen vorwiegend auf der Schweizer Seite weil sich die Schweiz bei der möglichen Umsetzung des Volksentscheids reichlich Probleme einhandelt.

    In Südeuropa wird das Geld also dumm. Heißt das. dass das Geld in Nordeuropa proportional schlauer wird? :bang:

    Soweit ich informiert bin, hat sich die Schweiz vorbehalten nicht in den Kohäsionsfond einzuzahlen, sondern selbst zu entscheiden, wohin das Geld fließt. Ist dir schon einmal der Gedanke gekommen, dass sich die Schweiz dadurch in Europa isoliert?

    Es ist erschreckend, welche Erfolge rechtslastig ausgerichtete Parteien mit dem zweifelhaften Schreckgespenst "Überfremdung" erzielen.
     
  7. FHAC

    FHAC Junior Experte

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    ... soweit hast Du recht, aber in diesem Fall könnte es sich drehen, denn diese "Rosinenpickerei" und indirekte subwentionierung der Schweiz ist auch in der Politik mitlerweile (zumindest in D) ein ernst zu nemendes Thema, zumal der Ruf der Schweiz im Zusammenhang mit den ganzen Steuergeschichten arg gelitten hat.... aber was solls, Emmentahler Käse wird's weiterhin in D geben :shock:

    noch ein Aktueller Bezug dazu gefällig, wir ( also die Fa für die ich arbeite) beziehen ein PTFE beschichtetes Spezialgewebe von einer FA in der Schweiz, diese Gewebe könnten wir auch außerhalb der EU einkaufen, aber bisher ist der Preis bei Import aus Südkorea durch die zu zahlene Einfuhrsteuer nicht attraktiv, kommt aber demnächst auf die Schweizer Importe eine ähnliche Gebühr, dann beziehen wir dieses Gewebe aus Asien. Einkaufswert pro jahr ca 250T€.... im Einzelfall nicht viel , aber so werden nicht nur wir denken...
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2014
  8. bkk

    bkk Krung Thep

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    Die Schweiz ist doch gerade im Dienstleistungsgewerbe auf Gastarbeiter angewiesen.
    ZB in der Topgastronomie wo die Schlüsselstellen oft von Ausländern besetzt sind wird es Personalmangel und dadurch zu Qulitsätsabfall kommen.
    Nichts gegen Volksentscheide, aber diese war einfach nur dumm und nicht zeitgemäß.
     
  9. redweed

    redweed Senior Member

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    Mal ein konkretes Beispiel, wie die Schweiz Geld aus Deutschland abzieht:

    Ein produzierendes Unternehmen mit etwa 15.000 Mitarbeitern weltweit hat seinen Stammsitz und die meisten Werke in Deutschland. Die Finanzverwaltung und der zentrale Einkauf sitzt in der Schweiz mit insgesamt ca. 50 Mitarbeitern. Benötigt Deutschland (und natürlich auch andere Standorte) neue Maschinen oder Ersatzteile, so wird das über die Schweiz abgewickelt. Für die "Dienstleistung" der Bestellung schlägt der schweizer Standort je nach Kategorie zwischen 5 und 10% auf den eigentlichen Kaufpreis dazu. Analog läuft das beim Einkauf der Rohstoffe.

    Die deutschen Standorte zahlen also überhöhte Preise, die den Gewinn in Deutschland schmälern (bzw. sogar zu Verlust führen) und den Gewinn in der Schweiz aufblasen. Und das wo in der Schweiz letztendlich nichts wirklich geleistet wird.

    Der Firmeneigentümer wohnt natürlich auch in der Schweiz und spielt dort mit seinem in Deutschland verdienten Geld den Kunst-Mäzen.

    Nein, das ist kein erfundes Beispiel. Und ich bin mir sicher, dass es 100e oder eher 1000e deutsche Firmen gibt, die das gleich oder ähnlich machen. Wobei den Firmen natürlich nichts vorzuwerfen ist. Die "Schuld" dafür liegt beim deutschen Gesetzgeber. Wäre schön, wenn man derartige Möglichkeiten aus gegebenen Anlass abdrehen würde. In der Schweiz würden sie schön blöd schauen. Nur leider wird das nicht passieren; zumindest nicht so schnell.
     
  10. gabbiano

    gabbiano V.I.P.

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    Die Schweiz steht vor schwierigen Verhandlungen mit der EU. Die Personenfreizügigkeit ist das "golden Kalb" der EU, und eigentlich nicht verhandelbar. Auf der anderen Seite steht hier ein Volksentscheid. Die EU wird diesen nicht einfach vom Tisch wischen..das sind ja auch Demokraten. Und die wissen sehr wohl das eine Volksabstimmung in einigen EU Ländern wohl nicht viel anders verlaufen wäre.

    Nur am Rande: Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 24 %, Deutschland 10 %.

    Die Schweiz hat beschlossen zu den Kontingenten zurückzukehren. Ueber die Höhe dieser Kontingente wurde aber nicht abgestimmt, die sind offen. Und das könnte eine Möglichkeit sein, soweit auf die EU zu zu gehen, dass der Personenverkehr mit der EU praktisch beim Status Quo bleibt. So oder so, die Schweiz ist jetzt gefordert.

    Was die Rosinenpickerei angeht, muss man einfach sagen dass die Schweiz nicht in der EU ist. Die bilateralen Verträge wurden zwischen 2 Parteien ausgehandelt: Der Schweiz und der EU. Und die EU ist ja nicht irgendwer.

    Beschämend fand ich übrigen dass als erste die französische "Front National" der Schweizer Bevölkerung gratuliert hat..da bedanke ich mich aber..:?
     
  11. bkk

    bkk Krung Thep

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    Ja, " Geschäckle" hat das Ganze. Die Franzosen waren vermutlich nur die ersten..
    Da wird schon noch was kommen aus der "Szene".
     
  12. FHAC

    FHAC Junior Experte

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    ... richtig, nur ist fraglich ob es die Zugeständnisse an die Schweiz in der Form nochmal geben würde... denn mittlerweile wird vielen klar was uns die indirekte Subvention der Schweiz kostet und wie der Gegenwert ist ... und mit dieser Ertscheidung wird der Gegenwert halt deutlich geringer ....

    ... nun ja, zum Einen, ich glaube ein ähnlicher Volksentscheid in D z.B. über die Zuwanderung von z.B. Türken, Romänen oder auch Bulgaren würde wohl noch krasser ausfallen....
    zum Anderen, die Nationalisten im EU Parlament freut diese Entscheidung ... nur glaube ich es ist für alle Seiten schlecht.
     
  13. gabbiano

    gabbiano V.I.P.

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    Die Kommentare aus der EU waren deutlich..das wird für die Schweiz kein Spaziergang.
     
  14. speckfisch

    speckfisch Senior Member

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    23% Ausländeranteil !!! Da kann ich auch ohne rechte Gesinnung das Ergebniss der Volksabstimmung erst mal verstehen.

    Bei genauerer Betrachtung stelle ich jedoch fest dass sich die Eidgenossen damit keinen Gefallen tun.
    Warten wir doch einfach mal die Quotenfestlegung ab.

    Womöglich müssen die Schweizer bald wieder selber kellnern....
     
  15. bkk

    bkk Krung Thep

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    Interessant ist wie das Abstimmungsergebnis zustande kam. Der deutschsprachige Teil hat im Gegensatz zum Rest der Schweiz wohl klar für eine Einschränkung der Zuwanderung gestimmt.
    Jetzt gehen vermutlich auch in Deutschland wieder die Diskussionen wieder los.
    Die Folgen sind noch gar nicht absehbar. Auf jedenfalls hat die Angst gesiegt. Den global agierenden schweizer Unternehmen droht der Verlust ihrer Spitzenkräfte und wirtschaftlicher Abstieg.
    Ihren Reichtum hat die Schweiz ua den Ausländern zu verdanken, egal ob die jetzt dort arbeiten oder ihr Geld dort hin bringen.
    Hoffentlich spielt die Schweiz nicht eine Vorreiterrolle, so das überall in Europa jetzt die Ausländerdiskussion wieder losgeht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2014
  16. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    Klar, 23% Ausländeranteil erscheinen ja erst einmal viel. Aber man muss letztendlich auch berücksichtigen, woher die Ausländer stammen. Der Bärenanteil der Ausländer kommt ja wohl aus den benachbarten Staaten und versorgt den Arbeitsmarkt in der Schweiz mit Fachkräften. Findet da jetzt eine Begrenzung statt, sieht es für den Arbeitsmarkt in der Schweiz brenzlig aus. Gestern noch habe ich im Fernsehen gehört, dass der Ausbildungsstand vieler Schweizer Facharbeiter eher schlecht ist. Zudem herrscht in der Schweiz Vollbeschäftigung, also beklagen darf sich da keiner.
     
  17. bkk

    bkk Krung Thep

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    Um so unverständlicher ist das Ergebnis.
    Europa kommt sicher gut ohne die Schweiz aus, wie mag das wohl umgekehrt sein?
     
  18. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    Letztendlich ist das Ergebnis auf den Populismus rechtsgerichteter Gruppen zurückzuführen. Ein guter Parameter dafür ist ja auch der Volksentscheid gegen die Minarette gewesen. Die Wahl liefert ja auch nur ein generelles Ergebnis und bietet keinen differenzierbaren Überblick darüber, welche Volksgruppen bezüglich Migration jetzt den Ausschlag gegeben haben. Das dürfte voll und ganz im Interesse der Rechten sein. Hatte man als Wahlparameter die infrage kommenden Volksgruppen berücksichtigt und das Ergebnis entsprechend gewichtet, hätten die Rechtskonservativen mit Sicherheit eine Schlappe kassiert.
     
  19. frank69

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    Bravo Schweiz !!! :bravo: Die "EU" wird es eines Tages es nicht mehr geben...die Eidgenossen aber schon !!!
    Wünsche mir so eine Volksabstimmung auch FÜR Österreich !!! :super:

    sawasdee frank69
     
  20. awita

    awita Moderator
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    Ist das so?
    Dann stellt sich mir die Frage, womit die Rechten dann argumentieren, bzw. woher diese Angst vor Ausländern (egal woher) dann kommt?
     
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