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Im Land von Samsara

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Cavigliano, 03.12.2013.

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Dieser Thread wird von 6 Benutzern beobachtet..
  1. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Hallo Forumsmitglieder,

    das Leben ist manchmal merkwürdig. Ich hätte mir vor einigen Monaten nicht vorstellen können, Mitglied in einem Forum zu sein, wo sich sog. Sextouristen tummeln, geschweige denn, einmal einen eigenen Reisebericht zu schreiben.

    Aber es kommt oft anders, als man denkt.

    Die 13-tägige Reise habe ich Ende Oktober quasi von einem Tag auf den anderen gebucht. Ein unabweisbares Verlangen, zwischen diversen take-care-Verpflichtungen und meiner Person einen Abstand von mindestens 10.000 km zu bringen, ließ die Wahl - neben dem günstigen Preis - auf Pattaya fallen. Dazu kam, dass eine langjährige Beziehung in der Krise war. Hinzu kam eine berufliche Umbruchphase. Flucht war angesagt.

    Was ich vor Ort so genau veranstalten würde, dafür hatte ich keinen Plan, noch nicht einmal eine ungefähre Vorstellung. Bloß weg, hieß die Devise.

    Entsprechend „schräg“ war ich in Pattaya manchmal drauf, und da blieben „Cliffhänger, Pleiten, Pech & Pannen“ nicht aus. Es wird also keine „Prince of Pattaya - Story“ geben.

    Da manche Tage eher ereignisarm verliefen, werde ich hier keinen chronologischen Bericht verfassen, zumal ich mir unterwegs überhaupt keine Notizen gemacht habe. Ich werde den Bericht in mir passend erscheinende Themenkomplexe aufteilen. Wem das zu langweilig ist, einfach ausblenden, up to you.

    So, nun geht´s los:

    Ankunft und der erste Abend:

    Erst einmal ein Eindruck von der gepflegten Langeweile in dem Abflughafen Düsseldorf.

    Bild 845.jpg, Im Land von Samsara, 1

    Nach Zwischenstopp in Abu Dhabi landet der Flieger pünktlich in Bangkok. Die Einreiseformalitäten sind schnell erledigt. Ich begebe mich zum Meeting-Point am Gate 3. Für 19:00 Uhr habe ich per Internet einen Taxifahrer bei „Ann Taxi“ für 1000 Baht gebucht. Alle möglichen Fahrer stehen dort mit Namensschildern herum. Meines ist nicht dabei. Sofort werde ich von „Taxi-Freelancern“ angesprochen. Ein besonders öliger Typ, Marke „Rhett-Butler-Verschnitt aus Vom Winde verweht“ säuselt mir zu, dass er mir dieselbe Tour zum gleichen Preis anbieten könne. Ich glaube ihm aufs Wort. Zumindest für die ersten 50 km. Danach werden vermutlich Nachtzuschläge, freiwillige Benzinspenden und eine CO2-Abgabe fällig werden. Alternativ lockt eine vergnügliche Tramptour irgendwo in der Pampa. Ich lehne also dankend ab.

    Nach 30 Minuten begebe ich mich zum Tourist Office. In schönstem Euphemismus heuchele ich Besorgnis um Anns Fahrer, ihm sei doch hoffentlich nichts passiert. Die junge Frau hinterm Tresen lacht und ruft bei Ann an. Anns Antwort passt ihr nicht, denn das leise, freundliche „Quak-Quak“ wird auf einmal sehr energisch. Oh, die kann ja auch anders, denke ich. Sie gibt mir mit freundlichem Lächeln meine Reservierungsbestätigung zurück und sagt „20 minutes“.

    Exakt 20 Minuten später stürmt eine kleine, dünne, junge Frau in die Halle, fragt nach „Anns Customer“, schnappt sich meinen Rollkoffer und hastet zu ihrem Wagen. Ich renne ihr hinterher und kann sie gerade noch davon abhalten, mein 21 kg - Teil in ihren Kofferraum zu wuchten. Auf der Fahrt ist sie dann zum Glück weniger hektisch. Sie erzählt mir, dass sie nicht bei Ann angestellt, sondern selbständig sei und immer mal als „Springer“ arbeite. Zügig fährt sie mich zum Hotel. Dort bekommt sie das mit Ann vereinbarte Honorar + 100 Baht Tip. Sie rät mir noch, vorsichtig mit den Girls zu sein (ach ja?) und gibt mir ihre Handynummer für den Fall von „special excursions“. Soso.

    Im Hotel checke ich unkompliziert ein. Es ist das Navin Mansion2, ein Budget-Hotel direkt hinter dem Big C Extra in der Pattaya Klang. Gegen das Hotel lässt sich nichts sagen. Großes Zimmer mit Balkon, Einrichtung zwar etwas verwohnt, aber gute Matratze und alles super sauber. Da in unmittelbarer Nähe keine Bars etc. sind, ist ein erholsamer Schlaf auch garantiert (wenn man ihn will). Frühstücksbuffet gibt es nicht, brauch ich aber auch nicht, mir genügt morgens eine Suppe, und da hat man im Food-Court im Big C Extra beste Auswahl.

    Nach dem Auspacken und Umziehen - von Jetlag und Müdigkeit merke ich erstaunlicherweise nichts - begebe ich mich zur Pattaya Klang und von dort Richtung Beach Road. Nach kurzer Zeit sehe ich ein Restaurant, gut besucht, überwiegend Einheimische. Ein Tisch mit freier Sicht zur Straße wird gerade frei. Ich nehme Platz, bestelle mein erstes Bier (Singha), studiere die Speisekarte und wähle mein Gericht.

    Aahh, so lässt es sich aushalten. Es ist 22:30 Uhr und immer noch warm. Herrlich! Das Bier schmeckt.

    Da bemerke ich, dass ich vom Nebentisch aus angeschaut werde, und drehe meinen Kopf zur Seite. Am Nachbartisch sitzen - drei Ladyboys, unverkennbar, selbst für einen Newbie wie mich. Sie schauen mich alle ausdruckslos an. Spontan kommt mir eine Szene aus Prof. Grizmeks Tierfilmen in den Sinn, wo des Professors nasale Stimme verkündet: „Und in der Abenddämmerung wartet das Löwenrudel, wenn sich das Beutetier der Tränke nähert“. Ich lächele, rufe ein fröhliches „Hi Girls“ hinüber und drehe mich wieder um. Die Ladyboys lachen und unterhalten sich im weiteren angeregt.

    Nach dem Bezahlen entere ich einen Baht-Bus und ab geht es zur Beach Road. Dort ist Gott und die Welt auf den Beinen. Das Gewummer der diversen Bars ertönt. Die Freelancer-Parade ist zum Dienst angetreten. Alle möglichen Gestalten schieben sich über die Promenade.

    Zur optischen Untermalung anbei ein paar Abendfotos, allerdings nicht am selben Abend aufgenommen, und eines nicht von der Beach Road. Wer findet den Fehler?

    Bild 955.jpg, Im Land von Samsara, 2

    Bild 970.jpg, Im Land von Samsara, 3

    Bild 1038.jpg, Im Land von Samsara, 4

    Ich arbeite mich durch bis zur Walking Street. Auf you tube habe ich mir das ja vorher angesehen. In der Realität ist das dann schon eine ziemliche Reizüberflutung.

    Irgendjemand hat mir während des Fluges anscheinend das Wort „Newbie“ auf die Stirn tätowiert, denn sofort stürzen sich alle möglichen Mädels auf mich, fassen mich am Arm und versuchen, mich in ihre Bar, Disco etc. zu lotsen. Wäääh do yuuuu go? Come in! Unangenehm ist mir das nicht, sie sind nicht wirklich aufdringlich, das Ganze erscheint mir eher spielerisch, und nach einem freundlichen „maybe later honey“ geht es dann schnell weiter.

    Als ich einen großen Beerbar-Komplex betrete, bin ich im Ausweichen/Auspendeln der „Anwerbeversuche“ schon ziemlich routiniert. Da kommt ein Bargirl auf mich zu und macht genau meine Bewegungen nach. Sogar mein leicht selbstgefälliges Lächeln kopiert sie geschickt. Ich muss lachen, sie auch, und dann greift sie mich und sagt „catched you“. Es gibt dann ein paar lustige Entkommensversuche, wo sie mir immer „zufällig“ den Weg versperrt, dann nehme ich sie in den Arm und sage „sorry honey, my first evening, want to see all, and then maybe, I come back“.

    Nach der Beach Road gehe ich auf den Pier und sehe mir das Ganze aus der Ferne an. Das Lichtergeflacker und der ganze Lärm, der herüberwabert, wirken schon etwas unwirklich. Willkommen in der Traumwelt.

    Wenig später spuckt ein Ausflugsschiff eine Ladung Koreaner aus. Einige Damen spannen mich sofort für Fotodienste ein. Sie wollen, dass ich sie mit ihrem Smartphone unbedingt so ablichte, dass hinter ihren Köpfen der erleuchtete Pattaya-Schriftzug zu sehen ist. Das Beweismittel! Es klappt.

    Dann begegne ich der ersten Horde Russen, die ebenfalls von einem Schiff kommen. Drei stürzen sich auf mich und deuten aufgeregt auf meine Flasche Bier. Häh? Ach so, klar, wo kriegt man das. Ich erkläre ihnen den Weg mit Handzeichen, und sie enteilen. Kurz vor dem Pier ist so ein kleiner Getränkewagen, der wird jetzt vermutlich komplett entleert.

    Ich gehe zurück zur Walking Street und setze mich mit Blick zur Straße in eine Beerbar. Mit einer Bierflasche in der Hand beobachte ich das Treiben. Was da für Leute herumlaufen, unglaublich. Aufsehen erregt ein fetter Araber, der - man glaubt es kaum - von zwei Pinguinen, äh ich meine natürlich von seinen beiden schariakonform gekleideten Ehefrauen begleitet wird, die ordnungsgemäß zwei Meter hinter ihm herlaufen. Irgendwann stoppt die Gruppe, eine der Frauen holt ihr Smartphone raus und fotografiert auf Teufel komm raus. Ich bedauere, dass ich meine Kamera jetzt nicht dabei habe.

    Es kommt immer wieder zu ergreifenden Jagdszenen, wenn sich die Girls auf einen unsicher wirkenden jungen Mann stürzen und ihn unter wildem Handgemenge in eine Bar verfrachten. Köstlich.

    Bald erscheint auch eine holde Schönheit, die mir Gesellschaft leistet und der ich einen Ladydrink spendiere. Die üblichen Fragen „Where do you ..“ usw. Ich versuche erst gar nicht, den Newbie zu verbergen, wozu auch, ist ja interessant, die Reaktionen zu beobachten. Leuchten jetzt neonfarben in ihren hübschen Augen die Dollarzeichen? Meine zynische Erwartung wird enttäuscht, kein „Ladydrink-Abgreif-Verhalten“ o. ä. Sie ist einfach freundlich, lustig, wir amüsieren uns beide über das, was da gerade auf der Walking Street so abgeht.

    So gegen 03:00 Uhr habe ich genug und gehe auf der Beach Road zurück. Dort ist offenkundig „Resteverwertung“ angesagt. Ein Ladyboy stürzt sich auf mich und erweist sich als besonders „anhänglich“. Für den (oder die) muss ich mir was einfallen lassen. Also lege ich ihm beide Hände auf die Schultern, sage ihm „you have such beautiful eyes“, er schaut etwas überrascht, ich nehme seinen Arm, deute einen Handkuss an und verschwinde. Er lacht mir hinterher.

    An der Ecke Pattaya Klang stelle ich fest, dass diese zu später Stunde nicht mehr auf der normalen Route der Baht-Busse liegt. Die Lage meines Hotels erweist sich zu später Stunde als ungünstig. Also muss ich einen Baht-Bus extra chartern. Einem freien Fahrer biete ich 100 Baht, erkläre ihm, wie er fahren muss (normalerweise über den Parkplatz beim Big C Extra, aber nach Mitternacht ist dieser verrammelt, und man muss einen Bogen fahren) und lasse mich zum Hotel kutschieren.

    Dort noch eine Büchse Bier aus dem Kühlschrank geholt, und erst jetzt werde ich so langsam müde. Schicht!
     
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  2. Nebulon

    Nebulon Experte

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    Toll geschrieben :super:
     
  3. pattayakurt

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    Der erste Tag in Patty .. geil .. Ich erinnere mich selber daran wie es bei mir war. Freue mich zu hören wie die Geschichte weiter geht.
     
  4. somtam

    somtam Rookie

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    Hey, Du schreibst klasse. Bloss nicht aufhören.
     
  5. Ghostrider_75

    Ghostrider_75 Junior Member

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    Gut geschrieben.

    Wenn ich das mit meiner eigenen FirstTime-Erfahrung vergleiche, wirkst Du recht abgeklärt auf mich. ;)
    Bin gespannt, wie es weitergeht.
     
  6. MoB

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    Absolut cooler Bericht bis jetzt. Und genau das richtige für meinen ersten Trip Mitte März als Newbie nach Pattaya.
    Bin gespannt auf die Fortsetzung. Also von mir gab es schon mal 5 Sterne :)
     
  7. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Hallo zusammen,

    Danke für die freundlichen Rückmeldungen. Es tut gut, nicht in einem "luftleeren Raum" zu schreiben.

    @Ghostrider_75: Am ersten Abend habe ich mich tatsächlich "recht abgeklärt" verhalten. Fühlte mich irgendwie schnell schon ein bisschen vertraut. Es lag vermutlich an den diversen gelesenen Reiseberichten anderer Member.

    Das mit dem "abgeklärt" sollte sich dann aber rasch ändern.

    Habe heute einen "Freio" und werde "in die Tasten hauen". Mal sehen, wie weit ich komm.....

    Gruss Cavigliano
     
  8. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    So, nächster Teil....

    Thema: Erste Eindrücke von Pattaya

    Am ersten Morgen bin ich früh munter, gehe in den benachbarten Big C Extra, erwerbe eine Foodcard und frühstücke (köstliche Nudelsuppe mit allem Möglichen drin).

    Hier ein "idyllisches" Foto vom Hotel aus:

    Bild 932.jpg, Im Land von Samsara, 1

    Mit dem Baht-Bus fahre ich zur Beach Road. Dort laufe ich die Promenade Richtung Norden und dann komplett zurück bis zur Walking Street.

    Hier ein paar Impressionen:

    Bild 869.jpg, Im Land von Samsara, 2

    Bild 886.jpg, Im Land von Samsara, 3

    Bild 888.jpg, Im Land von Samsara, 4

    Wie bereits oft erwähnt wurde, wirkt die Promenade noch etwas steril. Sitzgelegenheiten sind rar. Die älteren Expats behelfen sich mit Klappstühlen, die schon anwesenden Damen des freischaffenden Gewerbes mit Matten und Decken.

    Dann geht es auf die Second Road. Das Abenteuer der Straßenüberquerung wird gewagt. Die rudimentär vorhandenen Zebrastreifen und Fussgängerampeln haben noch nicht einmal empfehlenden Charakter. Also eine Lücke in der ersten Spur gesucht, ein Auto in der zweiten Spur mit Handzeichen gestoppt und weiter durchgearbeitet. Geht doch.

    Allgemein stelle ich fest, dass das Verhalten gegenüber Fußgängern nicht im entferntesten so rüde ist, wie in manchen Berichten geschildert. Man muss halt ein bisschen aufpassen und kommunizieren. Schließlich möchte ja keiner hässliche Dellen und Beulen am Auto ......


     
  9. Cavigliano

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    So, hier ein paar Fotos vom Getümmel auf der Second Road:

    Bild 894.jpg, Im Land von Samsara, 1

    Bild 930.jpg, Im Land von Samsara, 2

    Dann geht es zum Central Festival auf der Beach Road. Die haben einen guten Food-Court. Süppchen geschlürft und auf zur Soi Buakhao. Die soll ganz interessant sein. Ist sie auch. Viele kleine Bars, Massageläden, zwischendurch ein protziges Hospital, das scheint mir hier alles noch ein bisschen bunter zu sein.

    Das ist sie:

    Bild 897.jpg, Im Land von Samsara, 3

    Kurz vor der LK Metro, gegenüber dem Subway (wer isst so was eigentlich in Thailand?) gibt es an einer belebten Kreuzung eine Bar, wo sich die Gäste - fast alles Expats - ein Bier aus dem Kühlschrank angeln, zahlen und dann nebeneinander an einem langen Tresen Platz nehmen. Von dort hat man einen besten Blick auf das bunte Treiben an der Kreuzung. Ich werde dort noch oft sitzen. Einfach Leute beobachten und entspannen.

    Mein Sitznachbar ist ein Rentner aus Österreich, der seit einigen Jahren in Pattaya lebt und sich irgendwo in der "dark side" ein Condo gemietet hat. Wir trinken ein Bier zusammen, dann muss er zum Markt, die Einkaufsliste seiner thailändischen Freundin abarbeiten...
    :hehe:



     
  10. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Hier ein paar Fotos, von der Bar aus geschossen:

    Bild 902.jpg, Im Land von Samsara, 1

    Bild 903.jpg, Im Land von Samsara, 2

    Bild 913.jpg, Im Land von Samsara, 3

    Bild 918.jpg, Im Land von Samsara, 4

    Dann irgendwo in einem kleinen Restaurant lecker gegessen und zum Duschen wieder ins Hotel gefahren. Später zur Abenddämmerung dann an die Beach Road.

    So ereignisarm verlaufen zukünftig in etwa die meisten Tage, falls ich nicht zwischendurch einen Badetag einlege. Einfach sich treiben lassen, das Gefühl genießen, tun und lassen zu können, was ich möchte, ohne auf irgendjemanden Rücksicht nehmen zu müssen. Herrlich.

    Alles, was ich vor Reisebeginn als Ausflugsmöglickeit in Erwägung gezogen habe (Elefantenfarm, Krokodil- und was-weiß-ich-nicht-Farm), das ganze Touristenzeugs interessiert mich auf einmal überhaupt nicht mehr. Was habe ich mit Krokodilen am Hut?
     
  11. riva

    riva Freier Hedonist

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    Bin gerne dabei. Lässt sich gut lesen. Vor allem in deiner Einleitung sehe ich ja schon einige Parallelen zu meiner Premiere vor ziemlich genau einem Jahr. Fände es toll wenn du ehrlich über deine Pleiten, Pech und Pannen berichtest.
     
  12. Camaro63

    Camaro63 PS Bolide

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    Da kommen Jugenderinnerungen hoch :hehe: Fängt gut an :super:
     
  13. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Ach so, noch etwas zum weiteren Verlauf. Da morgen für mich ein neuer Lebensabschnitt beginnt, möchte ich den Bericht aus "therapeutischen Gründen" heute abschließen. Ich werde jetzt eine Reihe von allgemeinen Themen abhaken, die für einige von euch vielleicht interessant oder für zukünftige Urlaube nützlich sind.

    Später kommt dann "Pleiten, Pech & Pannen". Vorher muss ich noch ein paar Bierchen kippen und hoffe, dass ich dann nicht zu blau zum Schreiben bin.

    irgendwie muss ich dann auch noch den besonders schrägen letzten Urlaubstag einbauen und von meiner "Flucht aus Bangkok" (na ja, da habe ich jetzt aber arg übertrieben) berichten.

    Es geht weiter:


    Nächstes Thema: Beaches


    Einer der Gründe für meinen Besuch war die Möglichkeit, zum ersten Mal nach Jahrzehnten wieder in tropischen Fluten baden zu dürfen.

    Der Hauptstrand von Pattaya bedarf kaum einer Erwähnung: schmal, Wasserqualität mäßig.

    Nach Norden wird es dann besser:

    Hier der Wongamat Beach:

    Bild 924.jpg, Im Land von Samsara, 1

    Gut besucht, aber Wasserqualität ordentlich und keine Speedboote etc.

    Danach gibt es dann eine Reihe von kleinen Stränden, die man von der Landseite her kaum erreichen kann. Die Inhaber von irgendwelchen Luxus-Condos haben umsichtig dafür gesorgt, nach Möglichkeit nicht mit irgendwelchen Cheap-Charlie Touristen in Berührung zu kommen. Nun, mich mussten sie an diesem Tag ertragen, habe mir dafür einmal sogar die Mühe gemacht, auf Klippen herumzuklettern. Kurz vor dem „Sanctuary of Truth“ war dann Schluss.

    Hier ein paar Bilder:

    Bild 914.jpg, Im Land von Samsara, 2

    Bild 938.jpg, Im Land von Samsara, 3

    Bild 943.jpg, Im Land von Samsara, 4

    Richtung Süden einzig erwähnenswert ist der Cozy Beach. Dorthin ließ ich mich das einzige und letzte Mal von einem Motorbike-Taxi fahren. Der Fahrer fuhr wie ein Irrer. Ich habe ihn dann gestoppt, und ihn darauf hingewiesen, „that I like to prefer to get in ONE PIECE to Cozy Beach". Außer dass diese Bitte seine Laune in den Zustand gesteigerter Heiterkeit versetzte, hat es nichts gebracht. Na ja, überlebt habe ich es ja.

    Bild 954.jpg, Im Land von Samsara, 5

    Jomtien Beach dann ist eher so eine etwas gepflegtere Ausgabe vom Hauptstrand. Da muss man nicht hin.
     
  14. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Anders hingegen Koh Larn. Ich war zweimal auf dem Twaen Beach. Der ist zwar ziemlich überfüllt, aber wenn man zum nördlichen Ende geht, wird es etwas ruhiger. Weißer Sand, jadegrünes, klares Wasser, etwas weiter draußen ist es stahlblau. Wenn man wirklich schwimmt, hat man das Wasser eh ganz für sich allein.

    Bild 1000.jpg, Im Land von Samsara, 1

    Bild 1023.jpg, Im Land von Samsara, 2

    Bild 1013.jpg, Im Land von Samsara, 3

    Bild 1017.jpg, Im Land von Samsara, 4


    Die jungen Herren in den schwarzen Badehosen stammen aus Pusan in Südkorea. Als ich ins Wasser ging, plantschten sie wie die Kinder herum und forderten mich auf, mitzumachen. Mit einem von ihnen bin ich dann raus geschwommen bis zum Ende des gesicherten Bereiches. Die Dünung war an dem Tag schon ganz ordentlich, teilweise sahen wir nur grünes Wasser um uns herum. Hinterher wurde er von seinen Kumpels als „hero“ gefeiert inkl. obligatorischem Erinnerungsfoto mit mir. Witzig. Schade, dass ich ihnen nicht meine e-mail-Adresse gegeben habe.

    Ach ja, und da sind da noch die Fähren nach Koh Larn. Da ist kurz vor meiner Ankunft eine Fähre gesunken, und es gab einige Tote. Natürlich hat sich dann die Obrigkeit eingeschaltet, und das Ergebnis ist nun das:

    Bild 995.jpg, Im Land von Samsara, 5

    Das Deck ist voll belegt mit leicht missmutigen Russen, voll eingepackt in flammneue Rettungswesten. Sogar ich werde genötigt, meine Weste auch anzuziehen. Ein deutscher Expat meint später zu mir, man „müsse sich keine Sorgen machen, in ein paar Wochen sind die Westen alle geklaut und verkauft und alles ist so wie zuvor“. Vermutlich hat er Recht
     
  15. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Oh, da hat sich eine Miniaturansicht eingeschlichen. Sorry. Und gegen die 4-Bilder-Regel habe ich auch zweimal verstoßen. Dto. sorry.
     
  16. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Nächstes Thema: Essen

    Kurz gesagt, Thai-Food ist m. E. am besten. Unschlagbar.

    Einzig bei Seafood habe ich darauf geachtet, dass es gut durchgegrillt ist, und an den Straßenständen an gut befahrenen Straßen sollte man auch nicht essen, es sei denn, die inneren Organe brauchen eine neue "Blei-/Cadmium-Legierung".

    Hier mein persönlicher Tipp (lag auch in der Nähe meines Hotels:(


    Bild 948.jpg, Im Land von Samsara, 1

    Bild 1005.jpg, Im Land von Samsara, 2

    Bild 1034.jpg, Im Land von Samsara, 3

    Das ist so eine Art Markthalle in der Pattaya Klang, relativ kurz vor der Second Road, von stadtauswärts kommend auf der rechten Seite. Auf google maps findet sich eine Eintragung unter "Pattaya Central Market". Ca. 10 kleine Imbisse, bebilderte Speisekarten, wirklich tolle Thai-Küche, Publikum ca. 3/4 Thais, 1/4 Farangs, meist Expats, für "Candle-Light-Dinner" natürlich ungeeignet.

    Mit meiner SLT war ich mal bei einem sog. Thai Barbecue Buffet, da braucht man schon eine kundige Anleitung, und wie die Thais das schaffen, derartige Mengen zu verdrücken, ist mir bis heute ein Rätsel.
     
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  17. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Neues Thema: Massagen

    Die sog. Waschstraßen habe ich nie besucht, und für Wellness-Massagen mit Happy End habe ich auch kein Interesse.

    In der Soi Buakhao gibt es einige Massageläden, wo zu einem unschlagbar günstigen Preis die Einheimischen hingehen. Faustregel: Wo offen einsichtbar einheimische Frauen sich massieren lassen, ist das Personal etwas älter, nicht so hübsch, aber qualifiziert. Ich habe meinen Stammladen gefunden, Fußmassage 100 BHT, jeweils 50 oder mehr BHT Tip, und alle sind zufrieden. Für Head-Shoulder-Massage für meinen bürogeplagen Nacken ist "my cruel No" zuständig, eine ca. 40-jährige Dame mit der ausgeprägten Neigung, ihre Kundschaft lustvoll zu quälen. Sie meint: "You want a massage, you get a massage". Als sie es einmal besonders arg treibt, säuselt sie mir ins Ohr: "If you don´t want a real massage, I call for a young girl with happy end".
    Ich sage sofort: "Yeahh, give me a young girl with happy end". Sie entgegnet: "YOU GET A REAL MASSAGE NOW" - und macht weiter. "My cruel No" halt.


    Rücken/Schulter/Nacken/Arme fühlen sich nach einigen Behandlungen so gut an wie schon seit Jahren nicht mehr.
     
  18. jogi1712

    jogi1712 Rookie

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    Super Cavigliano. Ich lese Deine Berichte sehr gerne und freu mich schon auf die Fortsetzung.
     
  19. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Nächstes Thema: Betrachtungen zu den lieben Mitmenschen

    Pattaya ist eine wirklich kosmopolitische Stadt, was die Zusammensetzung der Leute so angeht.

    Mir fällt auf, dass man - wenn man es denn will - fast jeden unter den Farangs, vor allem Expats, einfach so ansprechen kann, die meisten freuen sich darüber. Auch Gruppen, ob Deutsche, Australier, Engländer etc. ziehen einen gerne ins Gespräch.

    Oft gibt es spontane Einladungen, sei es zum Geburtstag eines gewissen Helmut auf der Naklua Road, zu einem Premier-League-Spiel in einer englischen Sportbar mit anschließendem Karaoke-Vereinshymne-Gegröhle (mein geliebter FC Kölle möge mir diesen Auftritt verzeihen) und, und, und .... Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.

    Auch die viel gescholtenen Russen, über die hier alle herziehen und die - wie mir scheint - von den Thais manchmal richtig "gemobbt" werden (gut, es gibt zuviele davon, und die Manieren sind manchmal schauderhaft), haben mir schöne Erlebnisse beschert. In "meinem" Massagesalon lerne ich ein älteres Paar kennen. Mir fällt auf, dass sie im Gegensatz zu mir nachlässig behandelt werden. Ihnen bleibt das auch nicht verborgen, und sie sehen immer etwas unsicher zu mir herüber. Mir ist das peinlich. Draußen spreche ich sie an. Sie ist Ärztin, spricht etwas Englisch, er ist Ingenieur, spricht etwas Deutsch. Verständigung ist also grundsätzlich möglich. Das ist das Hauptproblem mit den Russen. Die meisten sprechen so gut wie kein Englisch, auch die jüngeren nicht - Putin hat es ihnen wohl verboten.


    Auf jeden Fall, wir gehen noch einen trinken, und sie laden mich für den nächsten Abend zu einer Strandfete am Wongamat Beach mit ihren Kumpels aus ihrem ostsibirischen Nest ein. Die Truppe ist erwartungsgemäß äußerst trinkfest, ich bin es nicht, und nach dem Wodka-Begrüßungstoast meine ich, dass mir der Arzt weiteres verboten habe, was mit mitfühlendem Gemurmel zur Kenntnis genommen wird (vermutlich so: "Was für ein netter Kerl, und jetzt darf er nicht mehr saufen"). Aufgefahren wird Russen-Food, es gibt ja auch russische Restaurants. Es ist wirklich lecker. Bis auf das Ehepaar kann ich mich mit kaum jemanden verständigen, aber das stört nicht, meinen Spaß habe ich auch so. Die Frage nach deutschem Liedgut muss ich auch hier wieder mit der FC-Hymne beantworten. Lautes Gegröhle gibt es, als ich mich auf die Frage nach russischen Wörtern an einen blöden Kriegsfilm erinnere, wo ein muffiger russischer Wachtposten deutsche Kriegsgefangene unter ständigem "Nemetzki, dawai, dawai" durch die kasachische Steppe treibt. Ständig heißt es dann "Nemetzki, dawai, dawai". Vorübergehende müssen wohl gedacht haben, jetzt sind sie endgültig übergeschnappt. Wirklich gastfreundliche, herzliche Menschen.

    Auch die russischen Nachbarn, die ich auf Koh Larn bitte, auf meine Kamera aufzupassen, helfen mir sofort und verstauen meinen Rucksack unter ihrer Liege. Als ich wieder komme, bekomme ich ihn - nebst einer Flasche Bier - wieder zurück. Ich habe bei den Russen den Eindruck, irgendwie hätten sie gerne Kontakt, aber wissen nicht recht wie. Naja, ohne Sprache geht´s auch nicht wirklich.

    Beachtlich sind die optischen Unterschiede bei den jungen Leuten. Sie, oft rassig und fantastisch aussehend, er, oft den Eindruck vermittelnd, gerade "vor die Pumpe gerannt" zu sein, d. h. verziert mit Verband, Stirnpflaster etc. Tja, die Bürgersteige von Pattaya, falls vorhanden, verlangen ungeteilte Aufmerksamkeit, und beim Saufen passieren halt Kollateralschäden.

    Schade, dass ich kein Russisch spreche, denke ich an einem Abend. Da stehe ich außen auf einem Baht-Bus-Trittbrett, und eine junge, bildschöne blonde Russin organisiert energisch die Sitzordnung in dem Bus so, dass neben ihr ein Platz frei wird. Dann winkt sie mich freudestrahlend herein. Ich sitze dann bei ihr fast auf dem Schoss. Mein lieber Herr Gesangsverein, schluck. Ich frage nach dem woher usw., aber außer "Russia" kommt da nichts. Wirklich schade.

    Aufgefallen sind mir einige Male Araber, erstaunlicherweise riesengroß, mit dunklen, fleischigen Gesichtern, die hier wie gestrandete Dromedare wirken. Was die hier wohl treiben?

    Wenig auffällig sind die Chinesen, angeblich eine der zahlenmäßig stärksten Besuchergruppen. An meinem zweiten Abend in der Walking Street haben sie ihren Auftritt. Der Bus versperrt in der Kurve die Fahrbahn, die Meute quillt heraus und nimmt unmittelbar nach dem Eingang zur Walking Street Aufstellung. Ein Führer hält eine Stange mit einem roten Fähnchen hoch, und in geschlossener Formation geht es los. Die römische Legion marschiert. Sachen gibt´s....

    Dann gibt es da noch die Inder. Die werden hier offen gehasst, das hat mir ein Bargirl ganz deutlich erzählt. Skandalös der Umgang mit den Mädchen. Die Grabscherei darf ich auch einmal mit ansehen. Ich habe nur einmal Kontakt mit einigen von ihnen, und der ist unangenehm. Ein junger Inder benimmt sich mir gegenüber so unverschämt, dass ich ihn voll "in den Senkel stelle". Das kann ich mir auch erlauben, denn einige Thais habe die Szene mitbekommen, und würden sich die Gelegenheit wohl nicht entgehen lassen. Bestimmt gibt es auch nette Inder. Aber die bleiben wohl zuhause.

    Die Thais: Höflich, leise, anfänglich eher reserviert. Wenn man aber nur paar Brocken Thai spricht (die Mühe habe ich mir im Flieger gemacht und man muss dafür wirklich kein Geistesheroe sein), immer freundlich lächelt, ein paar Witzchen macht, ist der Umgang wirklich angenehm. Einige scheinen irgendwie große Angst zu haben, im Umgang mit Farangs etwas falsch zu machen. Einmal frage ich eine junge Angestellte im Big C Extra nach einem Allerweltsartikel. Ihr hübsches Gesicht verzieht sich im Nu zu gefühlten 2.448 besorgten Fältchen, sie eilt von dannen und bildet mit Kolleginnen eine Arbeitsgruppe. Herrje, hätte ich besser nicht gefragt ....
    Da ist da noch die buddhistische Achtsamkeit. Das ist ganz deutlich spürbar. Die Thais kriegen (fast alles) mit, das fällt mir wirklich auf. Ich empfinde es als angenehm, "grobstofflich organisierte" Menschen kenne ich zur Genüge.
    Auch scheinen sie sich gerne über die Farangs zu amüsieren. Das stört mich nicht. Einmal "hake" ich doch einmal vorsichtig im Hotel bei der Rezeption nach. Der Grund des Amüsements: Ich gehe morgens pfeifend durch die Lobby. Stimmt.

    Ansonsten kann ich von keinem einzigen Fall von Abzockerei etc. berichten. Auch bei Taxifahrten gibt es kein "Nachgekobere". Preis ist Preis. Vielleicht habe ich auch einfach nur Glück gehabt.

     
    Zuletzt bearbeitet: 03.12.2013
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  20. Cavigliano

    Cavigliano Experte

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    Jetzt muss ich mal was loswerden.

    Die Schreiberei ist wirklich anstregend. Sich erinnern, in mehr oder weniger passende Worte fassen, runterschreiben, redigieren, Rechtschreibung, Kommata, Endkontrolle, neue Fehler entdecken, wieder bearbeiten ....

    Viele Berichte habe ich kommentarlos konsumiert, zu träge, auch nur einmal Danke zu sagen. Sorry + Danke an alle, deren Berichte ich gelesen haben.

    Ich weiß jetzt, was das für eine Arbeit ist.
     
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