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Kartoffelchips mit Eis

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von sprint, 12.11.2013.

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Dieser Thread wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. sprint

    sprint Senior Member

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    Nachdem ich wieder ein paar Wochen daheim bin, habe ich es geschafft, meinen zweiten Reisebericht zu beginnen. Den ersten hatte ich vor ein paar Jahren in einem anderen Asienforum geschrieben. Zuerst hatte ich noch vorgehabt, ihn hier nochmal zu veröffentlichen, hatte mich dann aber dagegen entschieden.

    Ich werde die einzelnen Teile nicht jeden Tag einstellen können, werde aber auch nicht ewig brauchen. Ok, nicht mehr viel bla bla, hier gehts los.

    Im Mai 2013 hatte ich beschlossen, mal wieder einen Spaßurlaub zu machen und dieses Mal auf die Philippinen zu fliegen. Recht schnell war ich mir aber sicher, keine der hier oft beschriebenen AC Reisen machen zu wollen. Als Ziel hatte ich mir Boracay ausgesucht, trotz der Warnungen hier. Auch wenn sich später herausstellen sollte, daß acht Tage zu viel waren, hat es sich dann doch gelohnt.

    Nachdem aber auch die Mitnahme eines AC Girls sich als nicht empfehlenswert herausstellte, hatte ich mich dann wieder bei DIA angemeldet. Dort war ich vor ein paar Jahren schon mal Mitglied, hatte aber mangels eigener Aktivität wenig Erfolg. Dieses Mal machte ich es besser und war jeden Tag mindestens eine Stunde aktiv. Nach kurzer Zeit schrieb mich dann ein Mädel an, sehr hübsch und 23 Jahre alt. Nach nicht allzu langer Zeit fragte sie dann zwei Mal nach Geld, damit sie sich eine Webcam kaufen oder eine kleine Geburtstagsparty für ihre Schwester ausrichten konnte. Sehr schnell kam mir das aber komisch vor und nachdem ich ein Mal gesagt hatte, dass ich kein Geld schicken würde, meldete sie sich für eine Weile nicht mehr. Beim nächsten Anruf heulte sie mir zwar vor, dass ihr das alles unheimlich leid täte, fragte aber 5 Minuten später schon wieder nach Geld. Dann habe ich das ganze endgültig beendet und mich einem anderen Kontakt zugewandt. Die Frau hatte ich schon sehr früh gefunden und angeschrieben, weil sie aussah wie Anfang 20 und nicht wie angeblich 36.

    Der Kontakt war dann von ihrer Seite aus aber eingeschlafen. Ich konnte ihn jedoch reaktivieren und wir trafen uns dann öfter in Yahoo oder Skype. Wir fassten recht schnell Vertrauen zueinander. Ich erzählte ihr auch, dass ich einen Scammer aufgesessen war und sie schämte sich regelrecht für ihre Geschlechtsgenossin. Ich erzählte ihr von meinem Reiseplänen im Oktober und dass ich eine Reisebegleitung sucht. Das „for fun“ hatte sie dabei wohl überhört, Zumindest sagte sie mir das später.
    Ziemlich bald sagte sie mir dann zu und ich habe angefangen, die Inlandsflüge zu buchen. Noch immer konnte ich nicht glauben, dass wirklich gleich einer der ersten Kontakte funktionieren sollte. Vor allem fragte sie mich kein einziges Mal nach Geld oder ob ich ihr dies oder das kaufen würde. Als dann kurz darauf von ihr die Frage kam, ob ich denn gesund sein, war meine Verwirrung vollständig. Ich hatte kein einziges Mal von Sex gesprochen und nun sprach sie davon. Jeder von uns versicherte zwar, dass er gesund sei, aber ich bestand trotzdem auf einer Untersuchung. Wobei ich sie regelrecht angefleht habe, das zu machen, da sie panische Angst vor der Untersuchung und den Spritzen hatte. Im Nachhinein war sie aber ganz froh darüber, es doch gemacht zu haben. Auf den einzelnen Peso so hat sie mir dann vorgerechnet, was das kostete. Ok, es war nicht billig, aber im Endeffekt gut angelegt.

    Der Termin kam immer näher und von meiner Seite aus war alles klar. Ich hatte mich total verliebt und auch umgekehrt war ich ihr zumindest nicht gleichgültig. Im Gegenteil, einmal hatte sie sich sogar verplappert und sich mit „I love - bye bye!“ verabschiedet. Ich bin da aber nie drauf eingestiegen, was ihr ganz recht war. Denn in ihren Augen schickte es sich nicht für eine Frau, den Satz als Erste zu sagen.
    Mittlerweile wusste ich auch, dass sie drei Kinder hat mit 17,16 und 12 Jahren und seit acht Jahren von ihrem Mann getrennt ist. Zu den Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass es auf den Philippinen keine Scheidungen gibt und sie im Endeffekt immer noch verheiratet ist.
    Ich wusste auch von ihren Figurproblemen, einem kleinen Rettungsring, dem sie meiner Meinung nach zu viel Bedeutung beimaß. Immer wieder fragte sie mich auch, warum ich denn ausgerechnet sie gefragt hätte und nicht eine von den anderen jüngeren und hübscheren Frauen bei DIA. Da musste ich mir immer schnell was einfallen lassen, da die Wahrheit nicht über Skype gesagt werden sollte.
     
  2. ollithai

    ollithai V.I.P.

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    ja, schöner Anfang, interressant zu lesen,

    aber was den Titel anbetrifft, ist mir noch nicht klar, nehme an, wird sich noch rauskristallisieren
     
  3. sprint

    sprint Senior Member

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    Ich war etwas unentschieden, ob ich diesen Titel oder irgendwas mit DIA nehmen sollte und habe mich dann dafür entschieden. Sollte ja nicht solo alltäglich sein und es wird sich schon noch auflösen. Man kann ihn aber tatsächlich wörtlich nehmen.
     
  4. fream

    fream Senior Member

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    bin auch sehr gespannt wie es weiter geht :)
     
  5. lahu

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    Bin auch dabei - nur weiter. Ist sehr interessant.
     
  6. Siggi477

    Siggi477 Senior Experte

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    Toller Anfang, bin gespannt wie es weiter geht.
     
  7. sprint

    sprint Senior Member

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    Kartoffelchips Teil 2

    In der Zwischenzeit war ich bei DIA nicht völlig untätig geblieben. Es bestand ja immer noch die, wenn auch minimale, Möglichkeit, dass sie doch noch absprang und so wollte ich gleich einen möglichen Ersatz parat haben. Mit der Ausnahme von ein oder zwei anständigen Frauen waren die meisten doch recht schnell als Scammer oder Gold-Digger zu identifizieren. Zum Teil habe ich mir dann auch den Spaß gemacht, mit ihnen zu spielen oder selbst Geld zu fordern.
    Die Frauen, die einen guten Eindruck machten, habe ich aber auch gleich darauf hingewiesen, dass sie irgendwie nur Ersatz wären und im allgemeinen war das auch kein Problem. Es war auch keine beleidigt, wenn ich ihr endgültig abgesagt habe.

    Anfang Oktober war ich noch für ein paar Tage auf einem Teleskoptreffen im tiefsten bayerischen Wald, bei dem ein mieser Handyempfang herrscht. Für mich war die Zeit schon verdammt schwer und ich war froh, sie nach diesen vier Tagen wieder in Skype sehen zu können. Und auch bei ihr hatte ich den Eindruck als wenn diese Tage ihr wirklich zugesetzt hätten.
    Inzwischen waren auch alle Bestellungen eingetroffen. Ein paar nette Dessous, ein Badeanzug, ein kleiner Stoffhund und zwei Gläser Butterkeks Brotaufstrich. Das hatte ihr eine Freundin aus Belgien empfohlen und es war tatsächlich das einzige, um das sie mich gebeten hatte ihr mitzubringen. Von meinem Vermieter habe ich noch zwei Flaschen Wein gekauft und dann ging es ans Kofferpacken.

    Am 11. Oktober gegen 16:00 Uhr war es dann endlich soweit. Ich verließ das Büro, ging die 200 Meter nach Hause und holte meinen Koffer. Als ich runter kam wartete das Taxi schon und brachte mich zum Bahnhof. Der Zug war erstaunlicherweise pünktlich und kam auch einigermaßen pünktlich in Würzburg an wo der ICE nach Frankfurt schon wartete. Auf der kurzen Strecke von Würzburg nach Frankfurt hatte er es dann doch geschafft, fast 20 Minuten Verspätung aufzubauen. Ich musste dann zwar noch weiter nach Rüsselsheim, wo ich mir gleich beim Bahnhof ein Hotelzimmer gemietet hatte, aber zum Glück fährt da die S-Bahn und wenn die eine weg ist, kommt die nächste kurz danach. In 5 Minuten war ich zu Fuß beim Hotel Eichsfeld, das zwar einfach aber sauber und zweckmäßig war. Außerdem wollte ich ja auch nicht mehr als die Nacht vorm Abflug in Ruhe zu verbringen. Denn mein Flug startete um 11:20 Uhr und es ist unmöglich, rechtzeitig zum Einchecken gegen 9:00 Uhr mit der Bahn aus Franken kommend am Flughafen zu sein. Die Nacht war ruhig und um kurz nach acht fuhr ich mit der S-Bahn zum Frankfurter Flughafen. Da ich diesmal mit Kuwait Airways geflogen bin, musste ich noch mit dem Shuttle zum Terminal 2 fahren. In der Halle war zwar schon einiges los, aber am Kuwait Check-in warteten nur sehr wenige, so dass ich innerhalb von ein paar Minuten meine Bordkarten hatte und nur noch auf den Abflug warten mußte.
    Und da machte ich meinen ersten Fehler. Im Hinterkopf hatte ich noch, dass irgendwo im Terminal 2 ein McDonald's sein musste, konnte ihn aber irgendwie nicht finden. Also bin ich beim Ankunftsbereich in ein Cafe gegangen um für 10 € ein völlig überteuertes und nur mittelmäßiges Frühstück zu „genießen“. Und so interessant ein Flughafen auch ist, so langweilig wird es dann doch mit der Zeit und ich war froh als es endlich Zeit wurde das Gate aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin kam ich noch bei einem kleinen Juwelier hier vorbei und kaufte ein paar Sterne als Ohrstecker. Denn sie hatten mich gebeten, ihr vom Teleskoptreffen ein paar Sterne mitzubringen und die erschienen mir der richtige Ersatz für diese viel zu schweren und zu heißen Dinger. Nicht zu teuer aber machten doch was her.

    Vom Wartebereich aus rief ich dann noch einen Freund an und ließ mir die Adresse vom Hardrock Cafe in Kuwait durchgeben, da ich versuchen wollte, dort während der Umsteigezeit ein paar Gläser einzukaufen. Und dann ging es endlich los…
     
  8. sprint

    sprint Senior Member

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    Kartoffelchips Teil 3

    Der Flug mit Kuwait Airways ist ok. Die A 300 von Frankfurt nach Kuwait ist für normale Europäer viel zu eng bestuhlt. Ein Entertainment System ist praktisch nicht vorhanden. Das Essen ist gut, kann aber alleine einen Flug jetzt auch nicht retten. Etwa 5,5 Stunden dauerte der Flug bis nach Kuwait und ungefähr genauso lange dauert die Pause vor dem Weiterflug nach Bangkok bzw. Manila. Diese Pause in Kuwait war der schlimmste Abschnitt auf der Reise. Zusehen gibt es etwa für eine halbe Stunde und der Rest ist nur Langeweile. Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, während dieser Pause nach Kuwait in die Stadt zu fahren und im Hardrock Café ein paar Schnapsgläser zu kaufen. Das Problem war nur, dass niemand kapiert was ich wollte. Ich wollte wissen, wie es mit einem Visum aussieht und alle dachten immer, ich wollte den Flug umbuchen. Irgendwann war es mir dann zu blöd und ich beschloss, irgendwann in den nächsten Jahren mal eine Arabien Tour zu machen und dann für ein paar Tage dort zu bleiben.

    Endlich ist auch die Warterei zu Ende und es geht in eine A 340, die deutlich bequemer ist. Ein Entertainment System ist zwar theoretisch auch wieder vorhanden, praktisch funktioniert es nur sehr sporadisch. Aber wirklich interessieren tut es mich eh nicht, da sind mir die Podcasts auf meinem iPod deutlich lieber. Enttäuscht hat mich das Abendessen, das exakt das gleiche war wie auf dem ersten Flug.
    Ansonsten verlief der Flug äußerst erlebnisarm und nur der kurze Zwischenaufenthalt in Bangkok brachte ein bisschen Abwechslung in die Langeweile. Pünktlich gegen 16:30 Uhr landeten wir dann in Manila. Die Einreise ging erfreulich schnell und schon bald schwitze ich mir die Seele aus dem Leib. Natürlich hatte ich einen Teil meiner Klamotten in Frankfurt noch in den Koffer gepackt, aber nachdem Flugzeuge immer bis zum absoluten Nullpunkt herunter gekühlt werden, ist es nicht schlecht, eine Jacke dabei zu haben.

    Da wir am nächsten Tag gleich weiterfliegen wollten, hatten wir uns im Airport Hotel ein Zimmer genommen. Das Hotel ist zwar nur ein paar hundert Meter vom Terminal 1 entfernt, aber bei Regen ist auch das zu weit zum gehen. Eigentlich hätte ein Shuttle vorbeikommen sollen, nur war dem Fahrer wohl das Wetter zu schlecht. Irgendwann war es mir dann zu blöd und ich habe mir ein Taxi genommen, das mit 100 Peso zwar völlig überteuert war, aber immerhin wollte der Fahrer ursprünglich 300 Peso haben.
    An der Rezeption herrschte kurz etwas Verwirrung, da das Zimmer schon belegt war, doch dann kam die alles klärende Frage, ob ich Miss D. kenne! Damit sind die allerletzten Zweifel ausgeräumt – SIE IST DA!!!

    Eigentlich bin ich viel zu müde, um nervös zu sein, aber jetzt klopft das Herz doch ganz gewaltig. Mit dem Lift geht es in den dritten Stock und während ich noch zu begreifen versuche, warum in den Zimmernummern nicht nur Zahlen sondern auch Buchstaben verbaut sind, öffnet sich ein paar Meter entfernt eine Tür und SIE steht vor mir. Genauso wie ich sie von Skype und verschiedenen Fotos her kenne. 1,50 m kurz, ein kleiner Speckgürtel am Bauch und ein bezauberndes Strahlen im Gesicht.
     
  9. milfflim

    milfflim Rookie

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  10. johnny thai

    johnny thai Senior Member

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    Schön geschrieben, bin dabei.
     
  11. ollithai

    ollithai V.I.P.

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    haste schön lustig beschrieben, beim nennt man das "laufender Meter" :yes:
     
  12. Spori

    Spori Senior Member

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    Na dann los, bin dabei!
     
  13. sprint

    sprint Senior Member

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    Stimmt, laufender Meter trifft die Sache ganz genau. Oder auch Standgebläse. Auf jeden Fall ein verdammt süßes Standgebläse.

    Btw, Fotos wird es von ihr nicht geben. Als sie erfahren hat, dass ich einen Bericht über unseren Urlaub schreiben will, hat sie mich gebeten, keine Fotos von ihr zu verwenden. Das habe ich ihr natürlich versprochen und ich werde mich auch daran halten. Denn nach diesen zwei Wochen ist noch lange nicht Schluss und ich will das nicht durch irgendwelche Kleinigkeiten gefährden.
     
  14. sprint

    sprint Senior Member

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    Kartoffelchips Teil 4

    Noch während ich das Zimmer betrat, kam ihr erster Satz zur Begrüßung: „You are late!“ Ich hatte mir die Begrüßung zwar anders vorgestellt, wie anders wusste ich aber auch selbst nicht. Also war schon ok. Ich hatte meinen Koffer gerade mal abgestellt, als sie wie ein Gummiball auf das Bett hüpfte um mir um den Hals zu fallen. Bei 36 cm Größenunterschied tut das schon Not.
    Auch wenn wir uns erst aus - allerdings über 100 - Skype Gesprächen kannten, fühlte es sich doch verdammt gut an. Wir waren uns sofort unglaublich vertraut. Der erste Kuss ließ mich an den Star Trek Film „Der Aufstand“ denken. So fühlt sich ein perfekter Moment an. Alles läuft in Zeitlupe ab. Bis ich plötzlich ihre Zunge im Mund habe. Wo hat diese Frau nur so küssen gelernt? Zumal ihr erster Freund und Noch-Ehemann bisher ihr einziger Mann war. Und von dem hat sie es bestimmt nicht gelernt. Überhaupt muss ich sagen, dass er ein ziemlicher Volltrottel sein muss, um eine solche Frau zu vernachlässigen. Aber ich bin ihm dankbar dafür, denn sonst hätte ich sie nie kennen gelernt.

    Nach der Begrüßung fiel ich erst einmal fertig aufs Bett. 28 Stunden ohne vernünftigen Schlaf hinterließen ihre Spuren. In der Holzklasse kann ich einfach nicht vernünftig schlafen. Nach ein paar Minuten normaler Gespräche genehmigte ich mir erst einmal eine Dusche. Da wir beide keinen großen Hunger hatten, gingen wir anschließend nur zum KFC neben an. Jetzt die erste Überraschung. Obwohl sie sehr gut englisch und Tagallo spricht, ist sie zu schüchtern um selbst zu bestellen. Irgendwie fühlt sie sich nur in ihrer Muttersprache Bisaya wirklich sicher. Das Mahl war äußerst bescheiden und schon bald darauf lagen wir im Bett und unterhielten uns. Allerdings immer wieder von heißen Küssen unterbrochen. Obwohl es warm genug war um ganz ohne zu schlafen, hatte ich T-Shirt und Slip an. Wir hatten im Vorfeld ausgemacht, es langsam angehen zu lassen. Wenn es mehr als ein One-Night-Stand ist, bin ich auch kein Freund von überstürztem Vorgehen. Doch beim fortgeschrittenen Knutschen hatte ich mich dann immer weiter vor gewagt. Als ich an ihre Nippel ging, hat sich zwar etwas gewehrt, doch es war deutlich zu merken, dass es wirklich nur eine Alibi Abwehr war. Sehr schnell war eindeutig zu hören, dass es ihr gefiel und kurz darauf fiel dann der Satz „I want more!“ Ich fragte dann nochmal nach, aber es war ihr wirklich ernst.
    Das erste Problem war dann aber, das ist stockdunkel war. Und sie wollte kein Licht dabei haben. Das zweite Problem war dann, dass es unbedingt der Missionar sein sollte. Und das ist für mich der blanke Horror. Ich kann mit den Händen nichts anfangen und aus einem unerfindlichen Grund komme ich immer extrem schnell. Dann kam noch dazu, dass ich keinen Finger zum vorfühlen benutzen durfte durfte. Das Ende war jedenfalls, dass ich noch beim Suchen des Eingangs gekommen war. Zum Glück hat sie da aber kein großes Drama draus gemacht.
    Wir haben dann noch eine Weile weiter geredet und dann kam von ihr noch die Frage, was ich ihr den bisher immer nicht sagen wollte. Genauso wie sie auch hatte ich zu einem Thema immer nur geantwortet, dass ich ihr das später während unseres Urlaubs sagen wollte. Ich musste auch jetzt noch überlegen, ob ich gleich am ersten Tag damit rausrücken sollte. Schließlich hatte ich ihr dann doch gestanden, dass ich mich schon Wochen vorher in sie verliebt hatte. Sie kuschelte sich sofort noch enger an mich und gestand mir dann auch, dass sie auch in mich verliebt hatte. Sie wußte nicht, ob ich damals ihren Ausrutscher mit „I love - bye bye“ mitbekommen hatte und war mir recht dankbar, dass ich nicht darauf reagiert hatte.
    Nach einigem Liebesgeflüster und noch mehr Geknutsche begaben wir uns dann endlich zur Ruhe. Die Nacht würde recht kurz werden und ich wollte am nächsten Tag einigermaßen fit sein.
     
  15. ollithai

    ollithai V.I.P.

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    Natürlich schade, daß es keine pics gibt, aber muß man aktzeptieren.
     
  16. sprint

    sprint Senior Member

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    Kartoffelchips Teil 5

    Recht lange hielt diese Ruhe aber nicht. Schon relativ früh klingelte der Wecker und es ging weiter nach Bohol. Mit dem Shuttle ging es zum Terminal 2. Erschüttert war ich nur über die 10 kg Freigepäck, die bei der Philippine Airlines auf allen Inlandsflügen Standard sind. Gemeinsam hatten wir 28 Kilo, also immerhin ein Extra von 1600 Peso auf jedem Flug.
    Der Flug an sich war gut und einigermaßen pünktlich. Darin mindestens zwei Nächte blieben, war der Transfer von und zum Flughafen Tagbilaran inklusive. Vor dem Abflug hatten wir eine SMS an das Hotel geschickt und der Fahrer stand auch rechtzeitig mit einem Schild am Ausgang. Nach einer guten halben Stunde Fahrt kamen wir dann beim „Native Dream Resort“ auf Palau, einer kleinen Insel neben Bohol, an. Wie das „Native“ im Namen schon angedeutet, ist das Hotel vollständig aus natürlichen Materialien gebaut. Um einen geschwungenem Pool mit Whirlpool und Kinderbecken waren jeweils aus zwei Zimmern bestehende Bambushäuschen platziert. Das Zimmer war einfach aber schön eingerichtet und so weit wie möglich aus Bambus gebaut. Die beiden Schiebetüren zur Veranda waren einseitig verspiegelt und für den Abend waren innen verschiebbare Sichtblenden angebracht.
    Den Nachmittag und Abend verbrachten wir am Pool oder im Bett. Einerseits waren wir noch müde von der kurzen ersten Nacht, zum anderen wollten wir unseren ersten Sex nachholen. Doch der endete wieder im gleichen Chaos wie am Vorabend. Aber auch dieses Mal war es für sie kein Problem und kein Grund, sich zu beschweren.

    Aufgrund des Jetlag und unseres Bedürfnisses, sich auszutauschen war auch diese Nacht nicht von besonders viel Schlaf gekennzeichnet, so dass wir um kurz nach acht noch schliefen, als wir plötzlich unsanft geweckt wurden. Zuerst stellten wir nur fest, dass der Strom ausgefallen war. Dann wunderte ich mich noch, wer hier so ein Lärm produziert und gleichzeitig am Bett wackelt bis wir mit Schrecken feststellen mussten, dass das ein ausgewachsenes Erdbeben war. Wenn man sowas noch nie mit erlebt hat, ist es im ersten Moment schwer zu erfassen. R. klammerte sich an mich und ich war nur kurz am überlegen ob wir drinnen bleiben sollten. Die Holzbauten hätten vermutlich noch viel mehr ausgehalten, aber da wir natürlich nicht wissen konnten, wie lang und wie stark das Beben werden würde, rief ich ihr nur kurz zu, dass sie rausgehen sollte. Als wir dann aber vor der Hütte standen, war schon fast wieder alles vorbei. Im Pool schwappen die Wellen etwa 30 cm über den Rand hinaus. Das Wackeln hatte aufgehört und zusammen mit den anderen Gästen standen wir nur herum und versuchten, das Erlebte zu bearbeiten. R. zitterte am ganzen Körper und so konnte ich als großer Beschützer auftreten. Ich umarmte und streichelte sie und redete beruhigend auf sle ein.
    Als der klar wurde, dass das Schlimmste überstanden war, ging ich erst einmal in unser Zimmer zurück um eventuelle Schäden zu begutachten. Doch es waren nur die Toilettenartikel über dem Waschbecken heruntergefallen. Das Duschgel in der wackligen Seifenschale war aber stehen geblieben. Wieder draußen, hörten wir dann, dass in einem anderen Zimmer nur ein paar Spiegel von der Wand gefallen waren. Der Strom war zwar noch nicht wieder da und würde vermutlich auch nicht so schnell wieder kommen. Was macht man dann in einer solchen Situation? Frühstücken! Dafür, dass das mein erstes Erdbeben war, war ich erstaunlich ruhig geblieben (Die daheim spürbaren Ausläufer vom Erdbeben in Friaul in den Siebzigern und das künstliche in den Universal Studios zählen natürlich nicht). Aber da die Küche mit Gas lief, war das Kochen kein Problem.

    Nach dem Frühstück kamen wir mit ein paar Spaniern ins Gespräch, die für den Tag einen Ausflug zu den Chocolate Hills geplant hatten und uns fragten, ob wir uns nicht anschließen wollten. Nachdem das auch ein Grund war, überhaupt Bohol ausgesucht zu haben, nahmen wir natürlich an. Mit etwas Verspätung, da der Fahrer erst einmal die Lage erkunden wollte, ging es dann los. Schnell stellte sich aber heraus, dass das doch nicht so einfach werden würde. Bis auf eine Tankstelle in Tagbilaran waren alle anderen geschlossen und auch die geplante Route konnte nicht befahren werden.
    Über eine längere Strecke kamen wir dann doch noch zu den Hills. Es wurde aber ein ganz anderer Ausflug als geplant. Der Weg zum Aussichtspunkt war geschlossen und so sahen wir deutlich mehr zerstörte Häuser als Hügel. Auch das geplante Essen auf einem floating Restaurant auf dem Loboc River fiel leider aus. Die durchfahrenden Gebiete sahen aber alle nicht so schlimm aus wie die Bilder, die in den nächsten Tagen in Zeitungen und Nachrichten zu sehen waren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.11.2013
  17. sprint

    sprint Senior Member

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    Das Native Dream Resort
    P1000022.jpg, Kartoffelchips mit Eis, 1

    Ein paar Hills
    IGP2360.jpg, Kartoffelchips mit Eis, 2

    IGP2372.jpg, Kartoffelchips mit Eis, 3

    Da ist meine Holde dann doch noch mit drauf
    IGP2375.jpg, Kartoffelchips mit Eis, 4
     
  18. sprint

    sprint Senior Member

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    Da wir vor dem Ausflug nur wußten, dass das Beben eine Stärke von 7,2 hatte, aber nicht, wo das Epizentrum war, sind wir ungewollt zu Katastrophentouristen geworden.

    IGP2362.jpg, Kartoffelchips mit Eis, 1

    IGP2369.jpg, Kartoffelchips mit Eis, 2

    IGP2383.jpg, Kartoffelchips mit Eis, 3
     
  19. Santos

    Santos Der Fotograf

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    Tja, dieses Jahr muss die Bevölkerung auf den Phils schon wirklich viel durchmachen.

    Toller Bericht, aufgelockert mit Bildern. Gefällt mir sehr gut :wink: .
     
  20. sprint

    sprint Senior Member

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    Kartoffelchips Teil 6

    Nach der Rückkehr ins Hotel blieb für den Moment nur der Pool. Der Strom war noch immer weg und in den Zimmern wurde es immer heißer. Somit war auch Sex nicht zu denken. Immerhin konnte ich sie so dazu überreden, auch in den Pool zu gehen und es mit Schwimmen zu versuchen. Sie hatte zwar mal von ihrem Vater schwimmen gelernt, es aber nie wieder angewandt und somit wieder verlernt.
    Leider meldete sich bei ihr die Allergie gegen Huhn, Eier, Eggplant und Ananas wieder, was zu Bläschen an der Unterlippe führte. Mit Küssen war es dann mehr oder weniger vorbei, vor allem wenn Ich nicht perfekt rasiert war - mach das mal mit kalten Wasser. Zum Glück hielt sie das aber nicht davon ab, in den nächsten Tagen ihre sehr guten Blaskünste anzuwenden. Das war auch gut so, denn am nächsten Tag ging noch ihre Ampel auf rot.
    Diesen Mittwoch verbrachten wir hauptsächlich mit nichts tun, bis am frühen Nachmittag der Strom endlich wieder kam. Wir machten dann noch einen kurzen Ausflug nach Tagbilaran, um Kleinigkeiten, u.a. Kartoffelchips und Root Beer einzukaufen. Schon komisch, hier in Deutschland gibt es Root Beer nur sündhaft teuer im Versand und da bekomme ich es im Supermarkt. Am Abend gab es dann noch einen unvergleichlich guten Blowjob, bevor wir daran gingen, versäumten Schlaf nachzuholen.
    Am Donnerstag wollte eigentlich an den Strand, aber leider regnete es mit kleinen Pausen fast den ganzen Tag. So war ich nachmittags nur noch einmal kurz in Tagbilaran, um für sie Allergietabletten und Binden zu besorgen. Die waren zwar die falschen, was zum Glück aber nicht mein Fehler war. Nach meiner Rückkehr kam es dann aber endlich zum Thread-Titel. Nachdem die Kühlung ja wieder funktionierte, holten wir eine Portion Eiscreme und aßen Kartoffelchips dazu. Sie hatte mir das früher schon erzählt, dass sie das gerne aß, konnte mir aber nicht vorstellen dass das schmeckt. Aber Überraschung, das schmeckt wirklich! Die Kombination aus süß und salzig - einfach geil. Das Eis sollte aber nicht zu süß sein.
    Den Abend haben wir dann wieder im Bett verbracht. Viel reden und kuscheln. Leider hätte ich gerne mehr getan als nur ihren Nippeln zu lutschen, doch das war im Moment leider nicht drin. Was wirklich schade war, denn sie ist wirklich leicht erregbar. Ich brauchte nur kurz an ihren Ohrläppchen zu lutschen und schon gab es Gänsehaut pur. Und etwas saugen und knabbern an ihren Nippeln reichte schon, um hörbare Erfolge zu erzielen. Na ja, auch diese Tage würden mal vergehen.

    Am Freitag hieß es wieder früh aufstehen. Um kurz nach sechs wurden wir zum Flughafen nach Tagbilaran gebracht. Gegen halb acht sollte unser Flug nach Manila gehen und dann am frühen Nachmittag weiter nach Kalibo. Das einzige Flugzeug, das aber um diese Zeit kam, war eine Transportmaschine der Luftwaffe mit Hilfsgütern für die Erdbebenopfer. Unsere Maschine kann über zwei Stunden später. Ok, auch kein Problem. So waren wir dann gegen elf in Manila. Dort wollten wir nur kurz in die Mall of Asia und da wir sowieso das Terminal wechseln mussten, konnten wir das so einigermaßen verbinden.
    Womit wir beim nächsten Fehler wären. Um möglichst schnell weiterzukommen, hatten wir ein Prepaid Taxi genommen. Das rentiert sich aber nur, wenn der Fahrer eines metered Taxis den Umweg über AC nimmt. Somit haben wir etwa den zwei bis dreifachen Preis bezahlt. Ok, wieder was gelernt. Wir also in die Mall, einen Inhalator und etwas Spielzeug für das Kind einer Freundin gekauft und da wir schon mal da waren, noch eine Brille für Sie. Wie sich herausstellte, ist sie weitsichtig und sah mich jetzt das aller erste Mal wirklich scharf. Dass sie trotzdem nicht flüchtete, rechne ich ihr hoch an! :D Dann haben wir noch kurz was gegessen und sind mit einem normalen Taxi zum Terminal 3 gefahren.
    Um 13:45 Uhr sollte eigentlich Abflug sein, um 13:15 Uhr etwa waren wir am Flughafen. Das Gate war aber schon zu, die Maschine schon weg. Nach Auskunft eines Mitarbeiters ging zwar um 16:20 Uhr noch eine Maschine, wir brauchten aber ein neues Ticket. Ohne große Diskussion, also rein freiwillig, schaffte er es aber dann doch, uns kostenlos auf den anderen Flug umzubuchen und hinterher konnten wir sogar erfreut feststellen, dass auch das Gepäck, das inzwischen ja irgendwo am Flughafen stand, es auf den selben Flug geschafft hatte. Also haben wir nur kurz im Hotel angerufen um die geänderte Abholung zu organisieren und konnten dann in aller Ruhe auf den Flug warten.