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Ladyboy darf nicht in die Schweiz..........

Dieses Thema im Forum "Angeles- und Philippinenforum" wurde erstellt von Rabarbero, 30.08.2012.

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Dieser Thread wird von 1 Benutzern beobachtet.
  1. Rabarbero

    Rabarbero Der Guardian

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    Aus einer Schweizer Tageszeitung von Heute Nachmittag

    Verliebt wandert der Blick von André Stalder (53) über den Bildschirm. Auf dem Monitor seines Laptops strahlt Partnerin Reigne (24, früherer Name: Reginald).

    Verliebt wandert der Blick von André Stalder (53) über den Bildschirm. Auf dem Monitor seines Laptops strahlt Partnerin Reigne (24, früherer Name Reginald). Die grosse Liebe des Fabrikarbeiters aus Niederwil SG ist zum Greifen nahe und doch über 10'000 Kilometer entfernt. Denn Ladyboy Reigne sitzt ohne Visum in der philippinischen Hauptstadt Manila fest. Kommt deswegen seit Monaten nicht zum Schatz in die Schweiz.
    Rückblick: Im Sommer 2011 macht sich Stalder im Internet auf die Suche nach einer Partnerin. Schnell ist ihm klar, dass es ein Ladyboy (oben Frau, unten Mann) sein soll. Schon im August findet er die Richtige.
    An Weihnachten geht es nach Manila. «Wir waren uns sofort sympathisch. Hatten wunder­bare Tage, haben so viel gelacht», sagt der Single, der früher mit einer Schweizerin verheiratet war. «Das hielt zwar zehn Jahre, war aber nichts», sagt Stalder ganz offen.


    Viel besser läuft es in Manila. Am Ende der zweiwöchigen Reise hält Stalder um Reignes Hand an. Sie sagt Ja! Er verspricht, sie schon bald in die Schweiz zu holen. Denn nur hier darf das Paar offiziell zu Mann und Frau werden. André Stalder wird wehmütig: «Ich vermisse sie so sehr. Unsere Liebe ist etwas ganz Besonderes. Sie darf von den Behörden nicht kaputt gemacht werden.»
    Auf den Philippinen werden Ladyboys nicht anerkannt, sie werden geächtet. Hochzeit ausgeschlossen! «Da müsste die Schweiz doch liberaler sein», denkt sich Stalder und macht sich nach seiner Rückkehr im Januar sofort an die Arbeit, organisiert Papiere. Was folgt, ist eine Odyssee durch den Behörden-Dschungel. Stalder ist frustriert: «Weder das Schweizer Konsulat noch das EDA halfen. Sie machten unterschiedliche oder gar keine Angaben. Bis heute liegt kein Visum vor. Mein Ladyboy darf nicht in die Schweiz. Das geht an die Substanz.» Und ans Portemonnaie!
    Damit sich seine Zukünftige als echte Frau richtig wohl­fühlt, spendierte ihr Stalder kurz nach dem Kennenlernen eine Brustoperation. «5000 Franken habe ich bezahlt. Aus der eigenen ­Tasche», so Stalder.
    Seitdem wandern monatlich hart verdiente Franken nach ­Manila. Stalder rechnet nach: Total schon mehr als 10 000 Franken! «Das Konsulat besteht auf Barzahlung. Deswegen habe ich Reigne für die Visumsanträge immer Geld überwiesen. Aber irgendwie kam das nie an», so Stalder. Im Konsulat will man Reigne aber noch gar nie gesehen haben.
    Sie selber meldet sich täglich per Internet beim Verlobten. Mal erzählt sie, nach dem Abheben habe man das Geld geraubt. Mal spülte es die Flut weg. Dann soll ein falscher Honorarkonsul damit verschwunden sein.
    Nimmt der Ladyboy den verliebten Schweizer nur aus? André Stalder widerspricht energisch: «Auch aus Konsulatskreisen wird unterstellt, dass sie eine Betrügerin ist. Aber das glaube ich nicht.» Er klickt durch seine Lieblingsfotos. «Wenn ich sie betrachte, kann ich ihr Glauben schenken. ­Augen lügen nicht.»


    Ich bin doch sehr überrascht: seine ist anderst!!
     
  2. General79

    General79 Moderator

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    die ist doch nicht 24 :hehe:
     
  4. jodltrio

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    Dramen sind das! Dramen!
     
  5. Merlin234

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    Genau!!!:yes:
     
  6. cheeriomissticky

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    was it das denn?? Sachen gibt's, tztztz...
     
  7. Camaro63

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    Na ist doch nett vom Blick, er gibt dem armen vom Staat und Behörden im Stich gelassenen geistig wohl etwas minderbemittelten eine Plattform um sein Elend in die Welt hinauszutragen.... Also meine Kaffeepause war heute so amüsant wie schon lange nicht mehr. :ironie:
     
  8. michaleo

    michaleo Senior Member

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    Ich bemitleide die "Blick"-Reaktion mehr als André Stalder.

    Sie machen sich mit der Themenwahl viel lächerlicher als das Opfer, das auch zum "Blick"- Opfer wurde. :mrgreen:
     
  9. bimbo

    bimbo Junior Experte

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    Habe die Story heute Abend auch gelesen. Kaum kennengelernt will der André Stalder schon heiraten.

    Ueber die Philippinen weiss er vermutlich noch wenig und über die Gefahren die da lauern.

    Ich finde die Schweizer Botschaft handelt richtig.
     
  10. Blackmicha

    Blackmicha V.I.P.

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    das ORIGINAL

    18.jpg, Ladyboy darf nicht in die Schweiz.........., 1

    Geld geraubt , von Flut weggespült , falscher Konsul : kennt man irgendwie !
     
  11. bambooze

    bambooze Senior Member

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    Dass der Typ so richtig ausgenutzt und abgezockt wird, dürfte wohl den meisten hier klar sein, auch wenn der noch so sehr an die große Liebe glaubt.

    Was mir aber weniger einleuchtet, ist die Haltung der Schweizer Botschaft in Manila. Es sollte doch eigentlich nicht deren Hauptaufgabe sein die Landsleute vor ihrer eigenen Dummheit zu schützen.
    Sonst müssten ja noch deutlich mehr Fiancee-Visa und FZV-Visa abgelehnt werden, weil es genauso viele Damen gibt die eine Langnase nur zu ihrem eigenen Vorteil heiraten, eben um ihn auszunehmen.
    Es sollte auch nicht sein, daß eine Botschaft kategorisch ein Visum für einen Ladyboy ablehnt, weil das einzig und allein eine Angelegenheit der Beteiligten ist.
    Es könnte auch echte Liebe dahinterstehen (was im genannten Beispiel wohl nicht sehr glaubhaft ist) und somit sollte die sexuelle Gesinnung der beiden kein Hindernis sein, sofern alle anderen üblichen Voraussetzungen fürs Visum gegeben sind.
    Das Argument der von ihm bezahlten Brustvergrößerung ist natürlich Schwachsinn, vermutlich wurde da wieder mal jedes Wort des Beteiligten von einem Reporter passend gedreht für eine entsprechende Berichterstattung.
    Es müssten selbstverständlich alle anderen Dinge geregelt sein, wie es für "normale Heterobeziehungen" auch erforderlich ist.

    Nun, ich kenne mich nicht mit den Gesetzen in der Schweiz aus: Ladyboys werden vermutlich offiziell als Homosexuelle gerechnet, und ob die beiden in der Schweiz legal eine Ehe schließen könnten, entzieht sich daher meiner Kenntnis.
    Wenn das nicht geht, kann er natürlich nur irgendein Besuchervisum (wie Schengen) beantragen, welches vermutlich aufgrund angezweifelter Rückreisewilligkeit abgelehnt wird.

    Also, wie gesagt, in diesem Fall dürfte es das beste für diesen André Stalder sein, wenn seine Beziehung verhindert wird. Aber generell finde ich die Ablehnung fragwürdig.
     
  12. Chianti

    Chianti Rookie

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    Wenn du mal genauer liest, hat der LB es nie mit dem Geld und Papieren bis zur Botschaft geschaft. Wurde immer vorher "Beraubt"....
    Der LB will nur die Kohle, nicht in die Schweiz!
     
  13. bambooze

    bambooze Senior Member

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    Sorry, das hab ich wohl überlesen. Damit ist meine Äußerung über die Schweizer Botschaft natürlich in diesem speziellen Fall für den A...
    Man kanns aber auch ganz allgemein sehen. Wer weiss wie die Botschaft reagieren würde wenn Reigne tatsächlich ein Visum beantragt. Letztendlich betrifft mich dieses Thema nicht und kann mir auch egal sein.
    Nachdem die Story nun in einer Schweizer Zeitung veröffentlich wurde, wird die Schweizer Botschaft diese(n) Reigne nun bestimmt in ganz Manila suchen und ih(m)(r) das Visum hinterhertragen.
    Vielleicht ist ih(m)(r) bei der letzten Überschwemmung auch noch der Reisepass weggeschwommen :)
     
  14. bimbo

    bimbo Junior Experte

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    Die Schweizer Botschaften müssen mit der Visa erteilung streng sein denn die Scheidungsraten sind hoch aus diversen Gründen.

    Die Thais bleiben dann meist im Land und lassen sich finanziell von den Sozialämtern (sprich Steuergelder) unterstützen.
     
  15. Chianti

    Chianti Rookie

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  16. Word

    Word Gast

    wie kommst du denn darauf, das sie von steuergeldern unterstützt werden?

    sie bekommen ganz normal unterhalt vom ex.

    WORD
     
  17. bimbo

    bimbo Junior Experte

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    Der Ex hat meist zuwenig Geld und da muss dann halt wohl oder übel das Schweizer Sozialamt einspringen (mit unseren Steuergeldern)
     
  18. General79

    General79 Moderator

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    Solange ein Partner-/in aus Philippinen/Thailand (oder sonstige Drittstatten) in der Schweiz den Aufenthaltstitel 'B' besitzt, wird es für sie/ihn sehr problematisch Sozialgelder oder sonstige Leistungen vom Staat zu beziehen. Grundsätzlich ist dafür der Ehegatte-/in aufzukommen. Ein Zusammenleben im selben Haushalt und gemeinsamer Wohnsitz ist dafür in den ersten 5 Jahre ebenfalls Voraussetzung. Wenn sie nicht mehr zusammen wohnen, aus welchen Gründen auch immer (Scheinehe, Streit etc.), erfüllt der Partner-/in die Auflagen für einen Aufenthaltstitel in der Schweiz nicht mehr. Durch das Migrationsamt wird der Aufenthaltsstatus entzogen.

    Bevor er/sie Gelder vom Staat bekommt, ist der gültige Aufenthaltstitel längst abgelaufen und verpflichtet, die Schweiz (oder ganzer Schengenraum) zu verlassen. Nun ist das Problem in der Schweiz, dass man unzählige Rechtsmittel erheben kann und so ein Wegweisungsentscheid unter Umständen Jahre dauern kann. So kann es eventuell unter Ausnahmebedingungen vorkommen, dass eine Person, ohne gültigen Aufenthaltstitel in der Schweiz, Sozialgelder, Fürsorge etc. beziehen kann. Aber da sprechen wir von einem minimalen Betrag, damit niemand in der Schweiz verhungern muss.

    Jedes Jahr wird die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung 'B' während den ersten 5 Jahren durch das Migrationsamt neu beurteilt. Grundsätzlich nur eine kurze Formsache, aber in der Zwischenzeit wurden die Zügel etwas enger geschnallt. Wenn z.B. ein Ehepartner-/in nach einem Jahr Ehe kriminell wird, bedarf es unterdessen nicht mehr allzu viel, und eine Bewilliung wird nicht mehr verlängert. Das heisst soviel, dass er/sie aus einem Drittstaat (Visumspflichtig) das Land verlassen muss.
    Das eine massiv härtere Linie gefahren wird, hat das Schweizer Volk u.a. auch der Ausschaffungsinitiative zu verdanken :tu::bravo:, welche die Behörden verstärkt unter Druck gesetzt hat, dass kriminelle Ausländer schneller das Land verlassen müssen.

    Erst nach 5 Jahren kann er/sie den Antrag auf eine Niederlassung 'C' stellen, und danach sieht die Sache etwas anders aus betreffend Gelder vom Staat zu beziehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.2012
  19. Word

    Word Gast

    sollte der ex zuwenig geld haben / verdienen, so erfüllt er ja schon gar nicht die auflagen vom migrationsamt, um seine kleine in die schweiz holen zu dürfen.

    WORD
     
  20. tahjong

    tahjong V.I.P.

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    @general #18 :bravo:Super geschrieben, da kann man nichts mehr dazu fügen. Bist Du nebenbei noch Jurist :iro2: