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Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ...

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Stalker, 15.04.2008.

  1. Stalker

    Stalker Senior Member

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    Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ...

    1. Auf zu neuen Ufern

    Seit Januar sind nur 5 Monate vergangen. Und trotzdem stehe ich nun auf dem neuen Hauptbahnhof in Berlin und warte auf meinen Zug nach Frankfurt.

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    Es sollte eine Fahrt des Abschieds werden. Abschied von Su. Ich hatte viel investiert. Emotional und auch finanziell. Die Chance ein Auskommen jenseits der Barszene zu finden, war vor 5 Monaten da gewesen und ich glaubte, eine noch bessere Zukunftsperspektive für Su realisieren zu können. Dieser Plan scheiterte letzten Endes. Und ich wurde das Gefühl nicht los, dass Su sich letzten Endes dieses zuzuschreiben hatte. Es war für mich an der Zeit die Segel neu zu setzen und ich hatte die Absicht mich wieder auf andere Dinge zu konzentrieren. Ob mir das gelingen würde wenn sie mit ihren Rehaugen dann vor mir steht - ich weiß nicht, ich weiß nicht.

    Mein Weg würde mich diesmal nicht direkt zu Su nach BKK und an die Suk führen, sondern zuerst nach Pattaya. Hier war ich mittlerweile 2 Jahre lang nicht mehr gewesen. Mein Basecamp wollte ich in Zentralpattaya an der Soi 7 aufschlagen. Ein Forenmitglied hatte mir das „Flipper House“ Hotel in der Soi 7 empfohlen, dass ich dann auch für damals günstige 13 € pro Tag buchte (heute sind es 16 €).

    Habe mir gerade bei Rossmann im Bahnhof noch eine 21er Packung Kondome gekauft - Marke Fromms. Die Kassiererin musterte mich und mein Gepäck ziemlich keck. „Wohin geht denn die Reise?“ fragte sie mich. „Nach Thailand natürlich, was dachten Sie denn!“ Gelächter und ich empfahl mich Richtung Bahnsteig.
    Die Zugfahrt verlief ohne Probleme. Smalltalk mit einer Großfamilie aus Texas (Eltern, Kinder und Großeltern), die sich mit mir ausgiebig über Deutschland, Berlin und die Fußball WM unterhielten. Die Leute waren natürlich zur Fußball-WM angereist und meinten höflich, dass Deutschland bestimmt Weltmeister wird.

    Als ich dann endlich in der TG923 saß, wurde meine Vorfreude dadurch gestört, dass mein MP3-Player (vollgepackt mit Taxi, Tai Oratai, Jintara, Bird u.ä.) seinen Dienst stur verweigerte. Die netten Stewardessen konnten dies aber schnell vergessen machen. Schon die auf Thai vorgetragenen Sicherheitshinweise stimmen auf den Urlaub ein. Ich bin im Bezug auf Thailand kein kritischer Mensch, weiß zwar, dass dort vieles nicht in Ordnung ist, aber wer oder was ist schon perfekt. Wem es nicht gefällt muss ja nicht hinfahren oder dort leben. Neben mir saß ein Typ namens Mike, Schwimmlehrer aus der Koblenzer Ecke. Sein Vater hatte vor Jahrzehnten eines des ersten Hotels in Nordpattaya eröffnet, es inzwischen jedoch gegen ein Condo mit mehreren Wohnungen eingetauscht. Mike fuhr nun das 5. Mal nach Pattaya und wollte es sich auch so richtig gut gehen lassen.

    Er würde vom Flughafen aus mit einem Minibus abgeholt werden, wenn ich Bock hätte mitzufahren, könnte man sich den Fahrpreis teilen. Da hatte ich natürlich nichts dagegen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.01.2010
  2. Stalker

    Stalker Senior Member

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    2. Aen und Larn

    2. Aen und Larn

    Ankunft in Bangkok. Fühle mich großartig. Gepäck wird aufgenommen und in der Ankunftshalle wartet schon Mikes Fahrer nebst Mikes Flamme vom letzen Urlaub und Mike sieht’s mit gemischten Gefühlen. Noch etwas Geld am ATM ziehen und dann zum Auto. Die Fahrt nach Pattaya findet bei starkem Regen statt. Mikes Mätresse - ihr Name ist On - bemerkt, dass es in Pattaya jeden Tag so regnet. Hab zwar nicht vor ständig am Strand herumzuliegen, aber so richtig fröhlich stimmt mich das auch nicht.

    Bin dann weiter am Plaudern mit Mike, als dieser mir den ersten bitteren Stoß versetzt. Ich berichte ihm von meinem in letzter Minute getätigten Kondomkauf. Nachdem er mir vorher noch erklärt hat, dass es in Pattaya mit die höchste HIV-Rate Thailands gibt, versichert er mir nun glaubhaft lieber auf Kondome zu verzichten. Da er ja keine Mädels aus den Bierbars oder Gogos mitnehme, sondern sich immer eine Urlaubsbekanntschaft in den Discotheken sucht, sollte das ja wohl auch kein Problem sein. Ich versuche ihn auf mögliche Gefahren dieser Sichtweise aufmerksam zu machen und erreiche immerhin ein Überlegen seinerseits. Da aber On gesund ist, gäbe es keine Probleme…

    Nachdem Mike und On in Naklua abgesetzt wurden, bringt mich der Fahrer in die Soi 7. Im Flipper House werden die Eincheckformalitäten schnell erledigt. Endlich angekommen. Ich richte mich häuslich ein, dusche ausgiebig und verstaue erst einmal ein paar Süßigkeiten für Su’s Nichten und Neffen im Kühlschrank.

    Das Hotel überzeugt mich. Zimmer und Bad sehr sauber, regelbare, wenn auch etwas laute Klimaanlage - nicht weiter schlimm da diese in der Nacht immer aus sein wird, was kann man für 13 € mehr erwarten und ich komme auf Grund der zentralen Lage überall gut hin.

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    Flipper House Soi 7

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    Das Duschen war sehr belebend und so beschließe ich - es ist inzwischen 17.00 Uhr - den neuen Susi-Club zu besuchen. Ich kann mich noch dunkel an die Wegbeschreibung erinnern und laufe den gesamten Weg von der Soi 7 die Second Road entlang, bis ich endlich am Easy Rider abbiegend wie beschrieben den Club finde. Ansprechendes Ambiente, recht gemütlich, aber außer zwei netten Ladies, die sich sofort um mein Wohl kümmern ist sonst niemand anwesend. Nach zwei Bieren, zwei Drinks für die Mädels und Inspektion der vorbildlichen Sanitäranlagen fallen mir die Kondome ein, die ich vorsorglich mitgenommen habe.

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    Nun heißt es schon eine erste Entscheidung zu fällen. Die Beiden gefallen mir recht gut und ich entscheide mich für die Kleinere. Günstigerweise ist das ST-Hotel ja gleich nebenan. Nachdem ein bisschen gekuschelt wurde muss ich feststellen, dass meine so erfolgreich gekauften Kondome doch etwas knapp sind. Steht ja auch groß 52 mm drauf. Wo war ich denn mit meinen Gedanken. Aen bemüht sich sichtlich, hat aber auch mit der Schuhanziehermethode keinen Erfolg. Glücklicherweise hat auch sie Kondome bei sich, die sich aber nach wenigen Augenblicken auch als ungeeignet herausstellen.

    Fängt schon gut an, auch Aen ist etwas verstört, hat aber die tolle Idee hier im Hotel Kondome zu erwerben. Die Kosten zwar 120 Baht, aber passen wenigstens. Es fängt girlfriendsexlike an, möchte aber die etwas härtere Tour fahren und stoße sie dementsprechend, kleiner Kondomtest muss schon sein. Es dauert längere Zeit bis ich heftig in ihr komme. Als ich mich zurückziehe ist die Spitze des Kondoms blutig. Aen macht einen sehr bestürzten Eindruck. Da ich aber schon öfter dieses „Glück“ hatte (der Leser erinnert sich), bin ich nicht wirklich schockiert. Meine Frag ob alles ok sei, beantwortet Aen mit Kopfnicken. Na dann ist es ja gut.

    Nach diesem Erlebnis brauch ich jedoch weitere Biere im Susi. Inzwischen ist ein Redakteur (Klaus?) vom „Hallo-Magazin“ eingetroffen. Wir führen ein kurzes Gespräch. Werde morgen am 20. wieder hier sein, um die deutsche Mannschaft gegen Ecuador spielen zu sehen. Es werden noch ein paar Leute mehr erwartet, so dass es ein lustiger Abend werden könnte.

    Währenddessen schmiegt sich Aen an mich und versucht wahrscheinlich das gerade Erlebte zu verdrängen. Mr. Hallo hat gerade ein Schnitzel verdrückt und auch ich bin richtig hungrig geworden. Ich verabschiede, mich laufe zur Soi 2 und lass mich dann per Bahtbus für 10 Baht bis zur Walking Street fahren.

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    Das verdrücken einiger Gai-Sate macht mich nicht wirklich satt, auch wenn die Erdnusssauce vorzüglich ist. Bin trotz der hervorragenden Thai-Küche ein richtiger Pizza-Freak…

    So schlendere ich gemütlich die Straße entlang bis ich zum „Ciao“ einem italienischen Restaurant komme, in dem ich schon vor Jahren sehr gut gegessen habe. Nach dem Essen soll man(n) rauchen oder eine Frau gebrauchen…. Irgendwie bin ich noch nicht so richtig ausgelastet gewesen und möchte noch etwas Entspannendes vorm Schlafengehen. Kurze Zeit später sitze ich im Sabai Land und starre gebannt in das Aquarium.

    Mein Blick bleibt schließlich an der Nr.127 hängen. Ich lasse mir Larn an meinen Tisch rufen und nach anfänglichem Smalltalk begeben wir uns auf eines der Zimmer. Das Zimmer selbst hat schon bessere Tage gesehen, schreit nach Renovierung.

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    Larn

    Dafür sind die Qualitäten von Larn außergewöhnlich. Sie ist 27 hat einen wunderschönen Körper, der alleine schon wert ist die Strapazen dieser Reise auf sich zu nehmen. Ich habe auf Anhieb 1.600 Baht bezahlt. Ein Bekannter hatte schon von den - für mich neuen - Modalitäten berichtet. Früher handelte man den Preis für den Sex mit der Lady separat aus, diese Zeiten sind vorbei. Stelle ihr zur Perfomanceaufbesserung aber einen netten Tip in Aussicht. Larn ist ein Profi beim massieren, in der Wanne, auf der Matratze. So stelle ich mir eine richtige Bodymassage vor. Das vor nicht einmal 3 Stunden mit Aen erlebte „Abenteuer“ ist schon fast verdrängt. Larn ist dann auch auf dem großen Bett sehr aktiv und schafft es sehr gekonnt mich zur Ekstase zu treiben. Ich rede nicht um den heißen Brei herum. Der einzige Grund für mich, hier in regelmäßigen Abständen nach Pattaya ohne meine Familie herzukommen, ist diese nun wieder erlebte Art von käuflichem Sex, den ich sonst nirgendwo in dieser illusionären und schier perfekten Art genießen kann.

    Wissend das es zu viel ist, gebe ich Larn einen Tip von 1.000 Baht, war mir jeden Satang wert. Wieder draußen auf der Second Road setze ich mich noch für ein paar Drinks an eine Bierbar. Beobachte einen Kathoy bei seinen akrobatischen Verrenkungen, gebe ihm 100 Baht und lasse diesen ersten Tag so gemütlich ausklingen.

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    Werde aus meinen Nacht/Tagträumen durch ein Handyklingeln geweckt. Es ist Mike. Er will sich morgen mit mir am Susi treffen, um auch das Spiel zu sehen. Ich erzähle ihm kurz von der Body Massage - kennt er noch nicht - na dann wird es ja Zeit, vielleicht morgen nach dem Spiel.

    Lasse mich dann vom Bahtbus kurz vor der Soi 7 absetzen und fotografiere noch ein paar Mädels die aus Promotiongründen auf einem Pickup die Beach Road runterrollen.

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    Biege in den Soi 7 ab und laufe, einen kurzen Blick hineinwerfend, an der eher unscheinbaren „Goldfinger“ Agogo vorbei. Stehe nicht so auf die High End Gogos in der Walking Street. Wenn ich eine Lady aus der Gogo hole, dann eher aus diesen kleineren unscheinbaren. Ich vermute, dass ich einen Ersatz für die ehemalige Kitten Agogo in Naklua gefunden habe. Und diese Vermutung wird sich bestätigen.
    Unter nicht unerheblichen Schwierigkeiten an den Bars der Soi 7 vorbeilaufend betrete ich mein Hotel und bemerke, dass gleich links neben dem Hotel die Didi Bar ist. Nach kurzem Überlegen entscheide ich mich jedoch erst einmal für heute Schluss zu machen. Auch in den restlichen Tagen schaffe ich es irgendwie nicht mehr, mich an die Didi-Bar zu setzen.

    Als ich im Zimmer angekommen bin zappe ich nach dem Duschen noch etwas durch die Kanäle und sehe auf einem Thaisender die voll synchronisierte Thaifassung des Fernsehfilms „Die Flut“ über die Ereignisse in Hamburg mit allem was in der deutschen TV-Landschaft Rang und Namen hat. Schlafe dann irgendwann zufrieden ein.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.01.2010
  3. pablovsk

    pablovsk Junior Member

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    schön, wieder ein Bericht von Stalker :)
     
  4. Stalker

    Stalker Senior Member

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    Jaja, die Sittenwächter bei Photobucket ... hab jetzt das "pornografische" Material wo anders abgelegt. Mal sehen wie lange es hier zu sehen ist.

    Stalker

    PS.: Danke für die Nachricht....
     
  5. Stalker

    Stalker Senior Member

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    3. Kaey und Pokkie

    3. Kaey und Pokkie

    Nach einer traumlosen Nacht wache ich auf. Realisiere sehr langsam wo ich mich befinde und bin darüber doch sehr zufrieden. Ich widerstehe einem spontanen Drang Su anzurufen. Ihr gehört der zweite Teil dieses Urlaubs. Gehe erst einmal ausgiebig duschen. Anschließend wird die Lage auf dem Flur gecheckt. Zwei Zimmermädchen sorgen dafür, dass nächtliche Schlachtfelder wieder in einen zivilisierten Zustand gesetzt werden. Ich begrüße die Beiden mit einem strahlenden Sawadee Kruph und übergebe einen 100 Bahtschein mit der Bitte, mir immer ein paar Extra-Handtücher zur Verfügung zu stellen.

    Nachdem das erledigt ist hinterlasse ich auf meinem Bett noch die obligatorischen 20 Baht, bevor ich in der Lobby zum Frühstück hinunterfahre. Abgesehen von einem Pärchen bin ich der einzige Gast um diese Zeit. Dafür sind die Hotelangestellten umso freundlicher. Erste Bewährungsprobe für Kundenfreundlichkeit ist mein etwas extravagantes Frühstück. Cornflakes, Milch und Ananassaft … nun gut, aber der Fruchtcocktail gehört nicht zu den Angeboten die beim Frühstück enthalten sind und muss extra bezahlt werden. Ich finde das sehr schade, da ich weder Omeletts noch Speck am frühen Morgen mag. Kurze Rücksprache mit der etwas streng dreinblickenden Frau Oberkellnerin und ich bekomme mein Frühstück wie gewünscht. Test bestanden Note 1.

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    Frühstück in der Lobby

    Entspannung pur - die Zeit mal nicht als Entwicklungshelfer, sondern als Soischleicher genießen. Sichtlich zufrieden lege ich mir einen kleinen Tagesplan zurecht, bevor durch die Soi 7 schleiche. Erstmal ein bisschen einkaufen im Family Mart gegenüber, dann Mails abrufen im Internet-Cafe, nach einem Shop mit MP3-Playern Ausschau halten, die Bierbars in der Soi 7 nach einer geeigneten Nachmittagspartnerin abgrasen und abends dann im Susi-Club das Fußballspiel sehen. Im Family Mart kaufe ich nach langem Studieren der Verpackungen und konstanten rumglucksen der Verkäuferin drei Packungen Kondome mit angeblich 54mm Nominalbreite, das müsste „gerade so“ klappen. Und da ich schon einmal im Kaufrausch bin lasse ich noch ein paar preiswerte Zahnbürsten auf den Verkaufstresen purzeln.

    Auch hier ist alles Easy-Going, ganz anders als in der oft recht kalten Servicewüste Deutschland. Mitunter lässt in Thailand ja die Kompetenz des Verkaufspersonals zu wünschen übrig, oder man ist lediglich bereit Waren, die man derzeit im Geschäft hat, zu verkaufen, dies wird aber allemal durch Freundlichkeit wieder wettgemacht.

    Zahnbürsten und Kondome werden schnell im Hotel verstaut (ein Packung bleibt als eiserne Reserve am Mann) und anschließend gehe ich auf I-Net-Cafe-Suche. Es ist erst 11.00 Uhr, zwei Cafes an denen ich vorbeikomme sind noch geschlossen. Bei einem Reisebüro werde ich dann fündig. Die Verbindungsgeschwindigkeit könnte besser sein, aber Mails abrufen verläuft problemlos.

    Eine junge Lady betritt das Office. Bauchfrei, Piercing im Bauchnabel, geschätzte Anfang 20 - eine typische Pattayagöre. Sie pflanzt sich auf den Stuhl neben mich und wuselt in Ihrem Hotmail-Account herum. Als draußen drei Kerle vorbeikommen gibt’s ein großes Hallo, es handelt sich wohl um „Bekannte“, Grimassen werden geschnitten, Sprüche geklopft, bleibt aber alles in einer lustigen, unverkrampften Atmosphäre. Die Typen gehen zum Strand. Wir kommen ins Gespräch, Ihr Name sei Kaey und sie arbeite gleich gegenüber in der Eagle Bar. Ich frage, ob sie mit mir mitkommt um...

    ich kann nicht ausreden, die Kleine sprudelt wie ein Wasserfall, sie würde ja gerne, aber kein Bum Bum, sie hätte gerade ihre Periode (das scheint mich zu verfolgen - kommt aber noch besser, ihr werdet schon sehen)

    … mir einen Shop in dem ich preiswert einen MP3-Player kaufen kann zu zeigen!!! „What ???? MPZAM???“ - achso, verlegendes, ungespieltes Lächeln, klar ist kein Problem. Erst jetzt bemerke ich, dass ihr einer der vorderen Backenzähne fehlt, selten bei den Girls, haben doch meistens perfekte Zähne.

    Wenn ich Bock hab, kann ich ja später an ihrer Bar vorbeischauen, sie wird mir dann schon den Weg zeigen. Da will ich also bei der Hitze durch Pattaya latschen um einen MP3-Player zu kaufen, na ok aber vorher brauch ich noch eine 200 Baht Fußmassage.

    Diese ist perfekt und die Masseurin ein echter Profi. Als sie mir die Waden massiert, ich die Muskeln ihrer Oberarme, ihr Lächeln und ihre sich im Massagetakt bewegenden Brüste so vor mir sehe, bekommen ich eine Erektion. Sie ist geschätzte Ende 30, attraktiv, bemerkt natürlich meine körperliche Veränderung (little Chang is watching YOU) und wird doch etwas verlegen (man, der muss es aber nötig haben). Sie fragt mich dann doch mit strahlendem Lächeln, ob ich nicht eine Oilmassage haben möchte – und ich Idiot höre nicht auf die Signale meines Körpers, sondern vertröste sie auf ein anderes Mal. Die Fußmassage kostet mich dann mit Tip 400 Baht, ich kann erst nach einem Griff ins Gemächt wieder halbwegs beulenfrei das Massagestudio verlassen.

    Nun trolle ich mich schließlich an die Bar. Kaey ist in ein „Vier gewinnt“-Spiel mit einem Engländer vertieft und bemerkt mich zunächst gar nicht. Ich bestelle mir einen Nam Manao, woraufhin eine ältere Lady aktiviert wird, im hinteren Teil der Bar verschwindet und 5 Minuten später mit dem besten Nam Manao zurückkehrt den ich in meinen bisherigen knapp 15 Jahren Thailand-Urlauben - ohne Soi 6 - Erfahrung - genießen konnte.

    Die Eagle-Beer-Bar ist ansonsten eine typische offene Bar. Die anwesenden Damen haben ihren Somphanee-Zenith alle zum größten Teil überschritten. Wahrscheinlich kommen die - hauptsächlich englischen - Gäste wegen des preiswerten Biers und der Freundlichkeit der Girls, wegen derer Attraktivität eher nicht.

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    ... da können sich die Tommys schmerzfrei an der Bar und an den Steintischen die Kante geben

    Nur drei Ladies liegen optisch über dem Durchschnitt. Da ist die schon erwähnte Kaey, eine weiteres Girl, die sich die ganze Zeit in unflätiger Weise - höre eigentlich nur Fuck off und Fuck you - mit einem anderen Typen unterhält und schließlich noch eine ca. 30jährige Ying im hinteren Bereich der Bar. Nicht superschlank, aber mit einem freundlichen Lächeln und sehr fraulicher Ausstrahlung.

    Endlich bemerkt Kaey mich, zeigt zu mir rüber und versucht dem Engländer klarzumachen, dass ich schon mit ihr verabredet bin. Das stimmt zwar nicht hundertprozentig, sehe aber, dass sie die Unterhaltung mit ihrem Mitspieler schnell abbrechen will. Der Typ kommt mir Ihr zusammen zu mir herüber - na prima - hat eine 5 Tage Bart. Seine ehemals blonden, halblangen Haare sind fettig. Er trägt eine schwarze Trainingshose, angegraute, weiße Socken in Sandalen und ein schwarzes T-Shirt. Stellt sich als Bob vor, reicht mir die Hand. Jedes Wort trägt alkoholische Ausdünstungen in meine Richtung. Bob erklärt mir, dass er das Spiel mit Kaey nach seinen Regeln spielen möchte. Gewinnt sie gibt’s 1.000 Baht, verliert sie, soll’s einen „Fuck for freee“ geben.

    Das wird nix werden Bob, die hat ihre Tage … er sieht mich wie ein Volltrottel aus seinen wässrigen Augen an. Man sieht förmlich wie die von mir gerade geäußerte Bemerkung ihren Weg von den behaarten Ohren zum Gehirn (oder was noch davon übrig ist) nimmt. In diesem Augenblick fängt der Rohrspatz - die dritte halbwegs attraktive Lady - an seine Kanonaden auf ihr neues Ziel (Bob) abzuschießen. Ich habe aber nicht viel Mitleid mit Bob. Ihr Name ist Mae und sie gefällt sich momentan darin fast jeden blöd anzumachen der an der Bar vorbeiläuft ohne mindestens ein Bier zu trinken. Kaey zieht mich zu Seite und erklärt mir, dass sie keine Ahnung habe, wo ich den MP3-Player kaufen könnte, ihre Freundin Pokkie kenne sich aber besser aus, ob Pokkie mir den Weg nicht zeigen könnte. Auch eine tolle Art einen Korb zu bekommen, wahrscheinlich liegt mein Sex-Apeal noch weiter unter dem meines „Freundes“ Bobby. Frauen haben ja über Jahrtausende einen Blick dafür entwickelt, welcher Mann mehr Potenz und soziale Absicherung bietet - hier bin ich auch nur dritte Wahl.

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    Kaey und Pokkie

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    Kaeys Bauch

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    Pokkie

    Aber das Blatt wendet sich noch. Erster Glückstreffer. Pokkie ist die Lady, die mir vorhin schon aufgefallen war. Kaey erklärt ihr die Situation. Pokkie möchte gerne mitkommen, muss aber noch kurz den Cashier vertreten. Die Zeit habe ich dann auch noch. Für Kaey gibt es da noch ein Problem. Sie fragt mich ob ich für sie auch die Barfine zahlen kann, damit sie Bob entkommen kann, der langsam das Interesse an der Unterhaltung mit der Bad-Mouth-Mae verliert.

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    Bad Mouth Mae - für ihr Mundwerk braucht sie einen Waffenschein

    Dieser MP3-Kauf scheint nicht preiswert zu werden, aber ich willige trotzdem ein und nehme Kaey und Pokkie ins Schlepptau - man ist ja schließlich Qualitätstourist und sollte sich gerade in der Low Season seiner Verantwortung zur Unterstützung der hiesigen Tourismusbranche nicht entziehen. Bob haut mir noch anerkennend auf die Schulter und wünscht mir viel Spaß.

    Mit dem Bahtbus fahren wir durch die Gegend und landen schließlich an einem größeren Kaufhaus - aber nicht Mikes Shopping Mall. Kaey faselt immer irgendwelches Zeug von Schuhen die sie braucht, ist schon eine kleine Nervensäge. Ich setze sie auf die ToDo-Liste und erkläre, dass sie sich spätestens nach der Nummer mit mir neue Schuhe kaufen kann, ich aber jetzt weder Zeit noch Bock habe, ihr diesbezüglich zuzuhören. Pokkie muss darüber herzhaft lachen, so ruhig wie ich annahm ist sie zum Glück auch nicht. Sie schmiert mir Honig ins Maul, mag die Deutschen, findet die Engländer nicht so toll, weil jedes dritte Wort bei denen Fuck lautet, hat aber selber einen Aussie als Freund, der aber momentan nicht gut auf sie zu sprechen ist, da er herausbekommen hat, das sie wieder an der Bar arbeitet, obwohl er monatlich Geld schickt…. Blah, blah, blah … halte meinen Mund und genieße es einfach mit auf Low-Level fahrendem Hirn, Pattaya auf mich wirken zu lassen.
    In einer Pause in der die Girls mal Luft zum atmen holen müssen, oute ich mich gleich als Mia-Noi-Gestörter, um glaubhaft zu machen, für weitere Sponsorengeschäfte nicht zur Verfügung zu stehen.

    Nachdem ich mit Pokkies Hilfe und Kaeys nervenden Kommentaren schließlich doch einen Player nebst Aktivlautsprechern gekauft habe, gehen wir hinunter ins Erdgeschoß und essen erst einmal Mittag. Das Thai-Essen ist recht gut und verhältnismäßig billig. Kaey bestellt sich Fisch, Pokkie Gen Dschai-mäßig KhaoPad-Gung und ich esse gebackenes Hühnerfleisch mit Cashnewnuts. Ich frage Pokkie, ob sie nach dem Essen noch zu mir kommt, würde ihr gerne etwas Tolles zeigen. Sie diskutiert das erstmal mit Kaey, da ICH Kaey ja zugelaufen??? bin, und will abchecken ob sie nicht sauer ist, mit mir zu gehen. Aber Kaey hat ja ihre Tage, ist satt, der Engländer ist weg, kein Problem, sie hing heute sowieso an der Bar nur aus Langeweile herum.

    Im Hotel verabschieden wir uns von Kaey (geb ihr noch 200 Baht für neue Schuhe - wobei sie mir dann theatralisch um den Hals fällt) und dann befördere ich sie aus dem Zimmer und überlege mir dabei, wie ich gleich die Pokkie durch die Matratze rammeln werde…

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    Gleich geht’s los…

    Pokkie ist 31 hat einen nicht mehr ganz taufrischen Body, ist aber wunderbar zärtlich, nimmt sich Zeit. Eine richtige Mami zum Kuscheln, die mich gekonnt in der gemeinsamen Zeit zweimal zum Höhepunkt treibt, auch mit den Kondomen gibt’s DIESMAL keine Probleme.

    Sie will gerne bei mir bleiben. Ich habe aber am Abend die Verabredung mit Mike und möchte eigentlich auch keine LT haben. Das habe ich in der nächsten Woche in BKK jeden Tag mit Su. Hab mir vorgenommen nachts allein zu schlafen und die Girls nach der Action auszuchecken.

    Nach 3 schönen Stunden mit Pokkie verabschiede ich sie mit 1.000 Baht und sie bittet mich, doch in den nächsten Tagen an der Eagle Bar wieder vorbeizukommen - dazu kommt es schneller als ich denke. Es ist noch Zeit, diesmal also alten und neuen MP3-Player eingesteckt und im I-Net-Cafe die Musik umkopiert. Zurück im Hotel will ich einen Boxencheck machen und bemerke dabei, dass eine Feder der Batteriehaltungen abgebrochen ist. Muss ich wohl am nächsten Tag noch einmal mit Pokkie zu diesem Store fahren.

    Gegen 19.45 Uhr düse ich diesmal per Bahtbus Richtung Kreisel und treffe dort schließlich auch Mike und ON!!! Wir marschieren Richtung Susi-Club. Aen die draußen vor dem Club sitzt, winkt mir schon von weitem zu. Im Club setzen wir uns aufs rechte rote Sofa. Langsam füllt sich die Bar. Jede Menge Bekannte aus der realen und bisher nur aus der Forenwelt, sind anwesend. Es wird über vieles gesprochen man tauscht sich aus. Hat sich unter dem Gegenüber mitunter etwas anderes vorgestellt, ist aber doch angenehm überrascht. Ich trinke einiges, Aen die sich noch anfangs an mich kuschelt begreift schnell, dass heute „Männergespräche“ geführt werden und zieht sich zurück, um später nur beim Getränkenachschub aufzutauchen.

    Nebenbei gewinnen die Deutschen 3:0, sehe die Tore aber immer nur in der Wiederholung.

    Irgendwann schütteln wir uns alle die Hände und ich gehe leicht wankenden Schrittes Richtung Second Road zurück. Mike will sich zwar noch einmal mit mir Treffen, um ein paar Gogos oder vielleicht doch noch zur Body Massage zu gehen, aber daraus wird nichts. Höre nichts mehr von ihm, die On wird ihn wohl gut im Griff haben.

    Beach Road Ecke Soi 7 steige ich aus, mache dann einen kurzen Stopp an der Eagle Bar. Kaey und Pokkie sind nicht mehr da, die Nachtschicht hat übernommen. Die Mädels sind aber im Vergleich zur Tagesschicht auch keine Ferraris...

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    Eagle Bar-Girls - Was nutzt Dir ein Stunner, wenn keine Stimmung aufkommt - durch die Bank alles nette Girls.

    Nach noch einem weiteren Nam Manao, der mich wieder völlig fit macht laufe ich nun wieder festeren Schrittes zum Flipper House. Schräg gegenüber winken zwei üppige Yings der Dennis Bar. Die Mädels hier haben leuchtende Teufelshörner auf ihren Köpfen. Beglückwünschen mich zum deutschen Sieg. Es hängen zwar überall Englandfahnen herum, Fingernägel sind ebenfalls „englisch“ lackiert, aber auch hier ist die Liebe zu den Engländern nicht groß, was sollen sie auch sonst zu einem Typen aus Tschörmoney sagen.

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    Teufelchen an der Dennis Bar

    Eine ca. 40jährige Barlady kümmert sich rührend um mich und verpasst mir eine Massage nach der anderen. Die Massage, der Nam Manao aus der Eagle Bar und der Spaziergang vorher haben die Wirkung des Alkohols verdrängt und ich gebe dieser Frau, die wahrscheinlich die besten Jahre ihres Lebens in Pattaya weggeworfen hat einen Tip von 500 Baht, bezahle meine Rechung und empfehle mich in mein Hotel.

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    ...nach den 500 Baht ging ihr Grinsen von einem Ohr zum anderen...

    In den folgenden Tagen werde ich von den Ladies der Dennisbar immer wieder mit lautstarken Hallo- und Dschai Dee-Rufen begrüßt. Ich lächele zurück, hab die Bar aber nicht wieder betreten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.01.2010
  6. chau-chu

    chau-chu V.I.P.

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    Das liest und sieht sich einfach klasse. :yes: :D
     
  7. moku

    moku Junior Experte

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    @Stalker

    einfach klasse frei von der leber geschrieben :yes:

    super und danke wieder einmal für deine berichte! :super:

    gruss aus wien
    moku
     
  8. Stalker

    Stalker Senior Member

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    Noch keiner bemerkt oder zu höflich - ich Idiot habe für die Kaey die Barfine bezahlt, obwohl sie angeblich "Day off" wegen ihrer Tage hatte....

    :shock: :shock: :shock:

    Stalker

    PS.: Am Tittenbilderproblem arbeite ich...
     
  9. BAHTMAN

    BAHTMAN V.I.P.

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    Selbständiger IT Supporter
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    Im Schwabenlande
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    Hi Stalker

    Haste noch nicht die PAUL TASTE ??

    @ admins: dann wirds aber höchste Zeit

    Greets

    BAHTMAN

    PS: lechz - ein neuer STALKER - suuper wie immer
     
  10. Paul

    Paul Gast

    @Bathmann
    Die gibt es nur noch für Forensupporter und auch dann nur auf Antrag.
    Aber auch daran arbeitet Stalker. :wink:
     
  11. moku

    moku Junior Experte

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    warum dayoff, die meisten arbeiten auch wenn sie ihre tage haben :hehe:

    manche benützen einen schwamm, die anderen spielen auf hobsa kamm gerade beim duschen usw.
    also was solls
    und du hast sie ja ausgelöst, dass sie von englishman wegkommt, oder?

    gruss moku
     
  12. Stalker

    Stalker Senior Member

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    @Moku

    Hmmm, hab ich andere Erfahrungen gemacht. Su ging grundsätzlich nicht, war aber auch Freelancerin und musste sich nicht für diese Tage barfinen.

    Und meine Pattaya-LT hat immer heftige Unterleibsschmerzen und ist außerdem Gogotänzerin, macht dann meistens frei ....

    Stalker
     
  13. moku

    moku Junior Experte

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    @Stalker

    hast du natürlich gute erfahrung gemacht!

    aber alles ist möglich und leider passiert es auch!

    wichtig ist doch nur das wir uns ihm urlaub wohlfühlen!!

    und nochmal danke für deine super berichte

    gruss moku
     
  14. Stalker

    Stalker Senior Member

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    Danke ...

    Klar passiert das ... ich sehe den Yings auch sehr viel nach ...

    Stalker
     
  15. Stalker

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    4. Nit und Kid

    4. Nit und Kid

    Nach den morgendlichen Hygiene-Ritualen betrete ich am späten Vormittag erneut die sagenumwobene Soi 7, an der mich vor allem die exakt verlegten Pflastersteine der Bürgersteige und der makellose Fahrbahnbelag begeistert.

    Pattaya_2006_063.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 1

    Soi 7 – Blick Richtung Beach Road

    Pattaya_2006_064.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 2

    Soi 7 – Richtung Second Road

    Das leidige Kondomproblem will ich heute Morgen mal in einer Pharmacy angehen. Ein paar Meter Richtung Seconnd Road und ich werde fündig. Hier kostet der Pack nur 45 anstatt 80 Baht (Family Mart), „Other Company, but same Quality“, versichert mir die Apothekerin mit wissendem Blick über ihre Brille hinweg, die Ladies kaufen angeblich nur diese Sorte …. nun gut. Kondome der Marke Body Guard mit einer Nominalbreite von 54 mm, nicht wirklich bequem, aber „wir“ testen das. Anschließend gehe ich wieder zurück ins Hotel, Kondome abgelegt und gleich die defekten MP3-Qualitäts-Lautsprecher eingetütet. Wem das fürwahr umständlich und kompliziert erscheinen mag, dem sage ich, dass es mitunter sehr effektiv ist den Weg zu seinem Basislager auch unter starken Einschränkungen von Motorik uns Gehirntätigkeit zu finden - alles Training. Langsam laufe ich nun Richtung Beachroad und setze mich schließlich an die - was für eine Überraschung - Eagle Bar. Bin ja schließlich seit gestern ein bekannter Stammgast… Pokkie wollte eigentlich an der Bar sein, aber ich treffe nur meinen Freund Bob. Seine Kleidung hat sich nicht verändert. Entweder hat er genau wie Homer Simpson unzählige Hosen und Hemden der gleichen Farbe, oder er schwitzt die Klamotten von gestern und vorgestern …. hmmm, eben Präteritum … erneut voll.

    Er fragt nach „seiner“ Kaey. Die ist nämlich heute nicht zu sehen. Die Story mit dem MP3-Player sorgt bei Ihm erneut für Heiterkeit (ob er weiß was das ist???) und er gefällt sich darin sein stark gerötetes rechtes Augenlied herunterzuziehen und mir seinen gelblichen Augapfel zu zeigen.

    Nach diesem Anblick brauch ich erst einmal meinen Nam Manao und Khun Nammanao - wie ich die Spezialistin zur Herstellung dieses Getränkes nun nenne - begibt sich wieder in den hinteren Bereich der Bar. Die Cashier erklärt mir, dass Pokkie auf jeden Fall heute kommen wird. Hab den Cashier gar nicht danach gefragt – „It seems you miss her …555“. Ich bezahle schon jetzt die Barfine für sie, keine Chance zu einer späteren Gegenwehr für Pokkie.
    Jemand drückt mir von der Seite einen Kuss auf die Wange und gratuliert mir - als offiziellem Stellvertreter Deutschlands an der Eagle Bar in Pattaya - zum Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Ecuador. Es ist Pokkie und sie strahlt mich mit ihren freundlichen Augen an. Mein Freund Bob ist wieder einmal schwer beeindruckt - bin eben ein „Frauenversteher“. Als ich mitteile, dass ich sie bereits vor Check In ausgelöst habe und ihr mein Problem mit den Aktivlautsprechern erkläre, ist sie erfreut und betroffen zugleich und bereit mich zu begleiten.

    Wir klönen an der Bar herum. Pokkie erzählt mir von ihrer Familie, ihrem 6jährigen Sohn, dass sie versucht hat ihren „Freund“ erneut anzurufen. Er hätte auch abgenommen, sich angehört was sie zu sagen hatte, dann aber mit einem kräftigem „Fuck you“ das Gespräch beendet. Ich höre ihr höflich zu. Irgendwann hatte sie ihn einmal gemocht. Sie sind schon über ein Jahr zusammen. Als er nach Hause fuhr überwies er monatlich 5.000 -10.000 Baht, wollte das Pokkie aufhört an der Bar zu arbeiten. Schnell packte sie ihre Sachen und verließ Pattaya, um in ihre Heimat in irgendein Vorzeigedorf in der Nähe von Nong Khai zurückzukehren. Die Lovemachine rief sie ständig an, um zu kontrollieren ob sie nicht vielleicht doch an der Bar arbeitete. Er klingelte täglich zu den unmöglichsten Zeiten an. Morgens um 4.00 Uhr oder Mitternacht, alles kein Problem. War ihr Mobile mal ausgestellt oder sie ging nicht schon nach dem dritten Klingeln ans Telefon, gab es richtig Stress.

    Ihre Sympathie für ihn war schnell verschwunden, sie erduldete den täglichen Telefonterror nur auf Grund der trotzdem regelmäßig eintreffenden Zahlungen. Pokkies Familie gewöhnte sich recht schnell an das problemlos eintreffende Geld, die Ansprüche stiegen, konnten von den Zahlungen nicht mehr gedeckt werden … und Pokkie geht zurück nach Pattaya, so wie es ihr tausende ebenso gesponserte Ladies gleich tun.

    Off Topic….. Man kommt zu der zentralen Frage ob das zu verurteilen ist? In meinen Augen nicht. Wer sich auf die Beziehung zu einer Somphanee (Prostituierten) einlässt, muss mit so einem Verhalten rechnen. Ich persönlich hatte NIE ein Problem damit das meine Bangkok-LT-Mia-Noi weiter im Beer Garden anschaffen ging. Und als sie dann mit dem Job aus eigenem Entschluss aufhörte hat, hab ich mich für sie gefreut. Wenn das Geld wieder einmal sehr knapp sein sollte und auch mein finanzieller Rahmen für sie ausgeschöpft ist, kann es vielleicht zu einer Rückkehr an die Suk kommen …. wer weiß das schon - up to her. ….. Off Topic - Ende

    Gut, zurück zu Pokkie, die mir immer noch ihre Beziehungsprobleme schildert ….
    Pokkie will nachher gleich ihr Account checken. Vielleicht hat ihr Boyfriend trotzdem noch etwas überwiesen - die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir fahren also zum Store, um tauschen die Lautsprecher um.

    Pattaya_2006_025.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 3

    Pattaya_2006_026.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 4

    Immer zu angezogene oder nackte Frauen zu fotografieren ist langweilig und so muss diesmal wieder etwas Obst herhalten…

    Der Umtausch der Lautsprecher ist problemloser als das Wiederfinden des Shops, in dem ich sie erstanden habe. Da ich die Abhängigkeit von Batterien eher doof finde, wäre ein Netzteil zum batterielosen Betrieb toll. Der Staff schickt uns hinunter in die Elektro- und Haushaltsgeräteabteilung.

    Ich suche nach dem Netzteil und beobachte Pokkie, wie sie sich näher mit den Reiskochtöpfen befasst. Sie muss sich gelegentlich so ein Teil kaufen, ihr alter Topf sei schon fast kaputt. Das gesuchte Netzteil ist nicht zu finden, stattdessen wird mir ein Universalnetzteil angeboten, was mehr kosten soll, als die gesamten Lautsprecher. Ich lehne dankend ab. Inzwischen hat Pokkie ihr Account gecheckt, sage und schreibe - holla 58!!! Baht auf dem Konto, da lässt sich kein Kochtopf von kaufen.

    Wir gehen wieder zusammen essen und irgendwann liegt Pokkie am Nachmittag wieder im Bett meines Hotelzimmers. Wir schlafen erneut miteinander, Pokkie weiß nun was ich mag, sehr passiv genieße ich wie sie mich reitet, als ich merke, dass sie immer geiler wird lege ich meine Hände auf ihren Rücken und bremse ihre Auf- und Abbewegungen bis fast zum Stillstand ab.

    Sie hat zwar keine Modellfigur, aber handwerklich gibt es eine 2+ - wie das auch anders gehen kann erfahrt ihr ein paar Zeilen später - übrigens ich mag große Warzenvorhöfe

    Sie versucht dagegen anzukämpfen, umschließt mit ihrer Vagina meinen Schwanz so fest wie es geht. Ich gebe sie erneut frei und stoße in rhythmischer Anpassung ihrer Bewegungen mit voller Kraft in sie hinein. Pokkie schaukelt sich in ihrer Lust immer höher, unter normalen Umständen wäre ich schon gekommen, aber wir sind ja hier beim Sport. ich umklammere sie erneut, drehe sie auf den Rücken und missioniere mit allem was ich habe … es dauert nicht lange Pokkie scheint vor mir zu kommen, presst sich wie von Sinnen gegen meine Lenden bis auch ich explodiere. Sie bleibt sinnlich mit dem Lächeln einer antiken Göttin auf dem Rücken liegen und sieht mich mit verträumtem Blick an. Das ist schlecht. Ich brauche hier keine LT. Wollte lieber Everybodys-Darling sein. Ich erkläre Pokkie, dass ich sie nicht noch einmal mit ins Hotel nehmen werde, da gäbe es so eine 3-Tage-Regel, wenn das so weitergeht muss ich vielleicht noch meine Pläne ändern.

    Pokkie hat Verständnis für meine Situation ist gar nicht sauer. Wir bleiben einfach liegen und quatschen weiter über Gott und die Welt, hören Musik. Nach einer Zeitlang werde ich wieder geil und wir eröffnen eine zweite Runde. Habe mir da aber wohl zuviel vorgenommen, werde einfach nicht fertig und plötzlich habe ich so ein eigenartiges Gefühl … Knall der Gummi hat seinen Geist aufgegeben. Das Kondom sieht aus, wie nach einem ADAC-Crashtest, Pokkie fällt vor Lachen fast vom Bett. Als wir uns geduscht und angezogen haben gibt sie mir einen Kuß auf den Mund, sieht mir fest in die Augen. Keine Angst Stalker, ich bin gesund, keinerlei Probleme. Es scheint, dass sie von ihrer Aussage überzeugt ist.
    Pokkie bekommt 1.000 Baht für ihr Mühen. „Willst Du mich am Freitag zum Big Buhda begleiten?“, sie ist hocherfreut und nickt, „aber kein Bumbum!“. Die Mundwinkel senken sich etwas hinunter, aber sie nickt trotzdem. Dann steht ja noch Kaey auf der ToDo-Liste. Kaey kann ruhig auch mitkommen, danach will ich mir ihr Nabelpiercing im Hotel genauer ansehen. Pokkie verspricht sich um das Date zu kümmern und geht. Warum habe ich sie eigentlich nicht nach einem Dreier mit Kaey gefragt? Ein Dreier in Pattaya sollte noch drin sein, aber die Kombination Kaey, Pokkie verwerfe ich wieder.

    Ich schaue Deutsche Welle-TV und begebe mich - endlich einmal in Shorts - gegen 16.30 Uhr zum Strand. Als ich an der Goldfinger Agogo vorbeikomme frage ich nach der Anzahl der Tänzerinnen. Im Moment ist nur eine Lady da, aber ab 18.00 Uhr werden es ein paar mehr sein … SUPER!!! Am Strand bezahle ich für Stuhl und Schirm 30 Baht. Am Horizont regnet es. Der Himmel ist bedeckt, aber hier fällt kein Tropfen herab.

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    Meine Aufmerksamkeit wird auf zwei junge Girls gelenkt, die in Ufernähe nach Muscheln suchen und diese in eine Plastikflasche füllen. „Euer Abendessen?“ „Nein, nur zum Spaß, wir haben heute frei, arbeiten sonst an der Atlantis?-Bar (Namen vergessen).“

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    Zwei nette Mädels, wie würde wohl manches Fräulein in Deutschland auf meine Kontaktaufnahme und meine Fotos reagieren - sicher am deutschen Ostseestrand trifft man seltener muschelsuchende Barladies, die in mir vielleicht eine potentiellen Kunden sehen, aber letzten sind die Yings um Klassen freundlicher. Wir kommen ins plaudern. Ich spendiere beiden eine Cola. Sie meinen, dass es toll wäre, wenn ich morgen einmal an ihrer Bar vorbeischauen würde. Ich verspreche nichts, und habe am nächsten Tag auch schon den Namen der Bar vergessen.

    Es ist schon etwas dunkel als ich zur Soi 7 zurückkehre. An der Eaglebar hat die Besatzung schon gewechselt. Ich erkenne einige Girls von gestern, winke, winke, gehe aber weiter.
    An der letzten Bar des Barkomplexes wird meine Aufmerksamkeit auf eine nett aussehende Ying mit blauem T-Shirt gezogen. Ich betrete die Foxey-Bar.

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    Teile der Foxey-Bar-Besatzung

    Die Ying heißt Nit ist 22 Jahre jung und veranstaltet mit Gesicht und Zunge eine Zungenzirkusnummer zwischen Clownerie und Erotik. Die Kleine bestellt sich unverschämt einen Barcadi Breezer für 160 Baht. Ja, denke ich mir, genau das richtige kleine Luder, bevor ich mich von den Gogotanten in der Goldfinger fressen lasse.

    Ich löse Nit aus, bevor diese weitere Barcadi Breezer bestellen kann. Diesmal nimmt der Security-Typ die Eincheckformalitäten super genau. 5 Minuten später stehe ich mit Nit unter meiner Dusche. Sie ergattert eine der Zahnbürsten als Souvenir und benutzt sie nach dem Putzen als Haarhalter unter der Dusche. Was sie mit ihrem Mund in der Bar angedeutet hat, wird mir nun gleich hier unter der Dusche präsentiert. Für Oral-Fanatiker sicher genau das Richtige … gehöre nicht dazu, weiß ihre Anstrengungen aber zu würdigen.

    Die Action ist Durchschnitt, nix besonderes. Glücklicherweise komme ich relativ schnell, muss keine Angst haben zum Wiederholungstäter zu werden.

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    Pattaya_2006_039.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 10

    Nit

    Mit den jüngeren Girls werde ich irgendwie nicht richtig warm. Vielleicht liegt es auch an meiner derzeitigen Grundeinstellung (maximal -10 Jahre, als 60jähriger sehe ich das dann vielleicht anders) - keine Ahnung. Aber die Yings zwischen 27-35 liegen mir doch irgendwie mehr. Ich gebe Nit 700 Baht. Zurück an ihrer Bar wird noch etwas Smalltalk getrieben. Inzwischen ist es 22.00 Uhr. Die richtige Zeit in die Gogo zu gehen. Ich verabschiede mich von Nit und ihren Kameradinnen und laufe, unter erheblichen Schwierigkeiten voran zu kommen, zur Beachroad hinunter. Ständig versuchen mich die Girls in die Bars zu ziehen, springen mir in den Weg, kreischen ständig „Hello Sexyman, you are welcome!“ bis man es langsam selbst anfängt zu glauben.

    Endlich erreiche ich die Gogo. Ziemlich finster, kleiner als die Kitten Agogo in Naklua. Irgendwie muss ich an eine Geschichte in Khon Khaen denken, die einige Jahre zurückliegt (Bericht Vom Sextourist zum Liebeskasper hier im Forum). Am hinteren Ende der Gogo sitzt ein weiterer Farang, der ziemlich ausdruckslos auf die Bühne schaut. Vier Mädels sind am Tanzen ca. 6 weitere Damen sind in der Gogo verteilt. Eine Ying mit strahlendem Lächeln und etwas unreiner Haut begrüßt mich. Auf ihrem Namensschild steht Koy. Ich bestelle ein Bier und sehe den Mädels beim Tanzen zu. Absolut tote Hose. Zwei neue - nicht mehr ganz junge Maids betreten die Bühne, die können aber im Vergleich zum davor gezeigten richtig Tanzen. Die eine Ying, schlank - schon fast dürr, Zungenpiercing mit Namen Sai windet sich an der Stange wie eine Schlange. Die zweite Lady, mit einem großen Bauchtatoo, schönen großen, aber natürlichen Brüsten (zwei Silicon Sisters hab ich auch schon ausgemacht) weiß auch ihren Körper nach allen Regeln der Kunst zu bewegen. Selbst die anderen jüngeren Yings sehen den beiden zu. Vielleicht um noch etwas zu lernen.

    Der Typ am Ende der Gogo glotzt nicht mal mehr auf die Bühne. Das Getanze findet nur für mich statt. Die Tatoolady schafft es nicht nur - wie schon oft erlebt - in die Spiegel zu schauen, um sich beim Tanzen zu beobachten, sondern stellt hin und wieder Blickkontakt zu mir her. Sie steht kurz davor auf die ToDoListe gesetzt zu werden. Ich frage Koy, ob es hier einen Shorttime-Room gibt, sicher, upstairs, Barfine ist 500 Baht, aber Shorttime nur 1 Stunde, da ja so viele Customer in den ST-Room wollen. Wer? Frage ich. Es bleibt dabei. Die Lady mit dem Zungenpiercing kommt von der Bühne. Ich ordere einen Drink für sie und bitte darum mir 1000 Baht in 100er Scheine umzutauschen. Als sie zurückkommt bekommt sie gleich einen davon. For what??? Tip for Dancing. Sie macht einen Wai. Die Mädels haben registriert was ich getan habe und werden munter. So ein Motivationsschub kann schon Wunder wirken. Manch einer lässt Pingpong-Bälle hüpfen, ich stecke lieber Kohle in den Tanga.

    Mein Bauchtatoo steigt von der Bühne. Nettes Lächeln, makellose Zähne, kräftiger Händedruck, feste Brüste … ihr Name ist Kid und jetzt steht sie auf der ToDo-Liste. Auch Kid bekommt einen Ladydrink der 95 Baht kostet (nicht wie der Breezer von Nit für 160 Baht). Wir albern herum. Ich stelle fest, dass ich auf jeden Fall morgen wieder kommen werde, um eine Lady mitzunehmen, doch heute habe ich mich schon verausgabt. Jede der Ladys bekommt ihren Tip und ich habe meinen Spaß. Plötzlich stellt Sai mir eine Frage. Was mit mir los sei, komme hierher mit meinem Geld und will jede Ficken oder was??? Oh, das haut mich etwas um, wollte einfach nur nett sein. Kid versucht sie zu beschwichtigen, aber Sais Laune ist dahin, vielleicht dachte sie, dass meine Wahl auf sie fällt, keine Ahnung. Sie räumt das Feld. Kid sagt mir das Sai manchmal etwas crazy ist, soll mir nichts draus machen.
    Kid und Sai sind hier die Omas. 35 und 34 Jahre alt. Kid hat vorher in der „Whats up Agogo“ in Südpattaya Soi 15 gearbeitet. Sai kommt aus der Walking Street. Beides langjährige Profis, die nun mit den jungen Girls in der „großen“ Gogos nicht mehr mithalten können. Aber hier noch auf Ihre Kohle kommen.

    Pattaya_2006_092.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 11

    v.l.n.r. Koy, Sai, Noy,Mae ,Kid (ganz hinten am Spiegel), naja keine Gogo mit Ferrari-Yings, bin eben kein Stunner-Penetrierer, eher barmherziger Altyingverwöhner

    Kid scheint verblüffend ehrlich zu sein. Nicht mehr die Jüngste , aber genau mein Typ. Kein sinnfreies Gelaber und Gehabe. Ich verspreche am nächsten Tag wiederzukommen, zahle neben den verteilten Tips ca. 900 Baht und trolle mich nach Hause.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.01.2010
  16. Stalker

    Stalker Senior Member

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    5. Jaang, Noy und Koy....

    5. Jaang, Noy und Koy - leider keine Kid….

    Und täglich grüßt das Murmeltier …. war ein toller Film. Wusste eigentlich nicht das mir etwas Ähnliches passiert. Bin gerade beim Aufladen des MP3-Players mittels beigefügten Ladegeräts, als mir das Ding durch die kraftlosen Finger gleitet, gen gefliesten Badezimmerfußboden stürzt und dort in mehrere Teile zerplatzt. Da kann ich leider schlecht auf Garantie und Kulanz hoffen, Schade eigentlich. Nach dem Frühstück gehe ich dann etwas missgelaunt zu Eagle Bar.

    Pokkie ist schon da. Khun Nammanoa verschwindet nach einem kurzen Nicken meinerseits in den hinteren Teil und kommt wenig später mit meinem Spezialgetränk zurück. Dies ist mir diesmal 100 Baht Extra-Tip wert. Auch Kaey ist heute wieder da und begrüßt mich ebenfalls. Ihr periodisch wiederkehrendes „Problem“ ist überwunden und schon hat sie heute Nachmittag ein Date mit einem Customer, der sie schon mehrmals auslöste. Es kann sein, dass sie morgen nicht zum Buhda mitkommen kann. Up to her, nach dem gestrigen Ritt mit Nit bin ich sowieso nicht mehr auf diese Art Gören sonderlich geil.

    Als ich Pokkie von meiner Zerstörungswut am Morgen erzähle, kann sie das gar nicht glauben. Inzwischen kenne ich den Weg zu dem Store, hab da aber noch etwas im Hinterkopf und deswegen muss Pokkie mit. Ich bezahle erneut die 200 Baht Barfine und Kaey versteigt sich zu der Frage ob ich denn schon die Mia Noi gewechselt habe. Pokkie lächelt, ich schweige. Wir schlendern zur Beach Road … „Nachher bring ich dich zurück zur Bar.“ „Ja, ich weiß“ antwortet sie.
    Wieder stehe ich in der untersten Etage in der Elektroabteilung, wieder wühle ich nach einem Netzteil (immer noch nix), wieder beobachte ich wie Pokkie tief in Gedanken vor den Reiskochtöpfen steht.

    Ich spreche Pokkie an und reiße sie aus ihren Tagträumen, so dass sie zusammenfährt. „Kannst Du mir einen guten und preiswerten Reiskochtopf empfehlen? Meine Frau braucht noch einen, dann kann ich sie überraschen!“ Klar kann sie, das Teil das sie heute und gestern begutachtet hat ist ihrer Meinung nach genau das Richtige. Kostet 690 Baht. Ok, ist gekauft. Staff kommt, nimmt meine Kohle macht einen artigen Wai und schon habe ich den Topf, bei dem sich Pokkie seit zwei Tagen überlegt, ob sie sich das kaufen kann, bzw. wie sich mich zum Erwerb bewegen kann. An der Bar bekommt sie 2.000 Baht. Muss mindestens 40 Ladydrinks im Monat verkaufen. Für jeden Drink gibt es 25 Baht. In der Low Season ist das natürlich nicht so einfach, aber sie kommt schon klar.

    „Hast Du Hunger Stalker?“, nein hab ich noch nicht, möchte zurück zur Soi 7. Ok, Pokkie will erneut den ATM checken. Langsam kommt der Urlaub mir wie eine LP mit Sprung vor, na wenigstens gibt es verschiedene Girls. Der Aussie hat sich gestern gemeldet und endgültig Schluß gemacht, ihr aber noch einmal 5.000 Baht überwiesen. Das Geld ist nun endlich angekommen. Sie hebt alles ab. „Stalker ich muss zum Goldgeschäft, hab dort meine Kette verpfändet, besser ich bezahle sie jetzt.“ Nach der Aktion im Goldgeschäft bleiben ihr noch 1300 Baht. Auf der Rückfahrt zur Soi 7 mach ich mir schon längst bewusste Dinge klar. 5.000 sind hier im Urlaub ein für mich ausreichender Tagessatz. Oft hab ich am Ende noch Geld übrig. Für den Einen Tagesatz, für Andere Monatsverdienst. Wenn Pokkie gut am Start ist, kommt sie so auf 8.000-10.000 Baht im Monat - ohne Sponsor. Klar, es gibt die Ladys die 50-60K oder mehr jeden Monat verdienen, mehrere Sponsoren haben, aber das ist genau das andere extrem zu den Beachroadschwutten, die sich schon über 500 Baht wie die Schneekönigin über eine Winternacht am Südpool freuen.

    Der Topf ist für Dich - ungläubiger Blick - meine Frau hat schon drei Stück von Dingern. Pokkie macht einen tiefen Wai und drückt mir ihren Kopf an die Schulter. Zurück an der Bar trinke ich zuviel Bier, scherze mit den Mädels herum und finde einen neuen Freund. Er ist Spanier, denke ich jedenfalls … unsere Unterhaltung beginnt englisch, ein paar Brocken spanisch und schließlich fragt er mich, ob wir uns nicht auf deutsch unterhalten wollen. Seine Mutter ist Deutsche und er hat 12 Jahre in Deutschland gelebt. Das Leben kann so schön sein, warmes Wetter, eine supernette Pokkie, gekühltes Bier. Als der Sancho geht kommt er mir vor wie ein alter Companero.

    Pokkie widmet sich wieder in vollem Umfang meinem Wohl. Sie hofft, dass ich sie noch einmal mitnehme. Hab aber heute noch Gogotime - und zweimal reicht auch. Inzwischen hat unsere Reistopfshopping-Tour die Runde gemacht. Selbst Bad-Mouth-Mae ist heute richtig gut drauf - ist sie ja eigentlich meistens, das Gepöbel ist nur ihre Art mit diesem Job hier klarzukommen.

    Inzwischen hab ich Hunger bekommen. Will mal runter zu Beachroad etwas essen gehen. Verabschiede mich von einer traurigen Pokkie, „Vergiss nicht morgen um 10.00 Uhr hier - wir wollen zum Big Buhda.“, das bringt sie wieder zum Strahlen. Rutsche vom Hocker herunter und muss einen Augenblick balancieren. „Bist Du ok, Stalker?“ „Mau nitnoi“.
    Gehe runter zur Beach Road, biege rechts ab und noch einmal rechts in die Center und laufe wieder Richtung Second Road. Dann geht’s in die schmale Soi zurück die mich wieder an die Soi 7 führt. Hier entdecke ich das „Cosa Nostra“. Das Cosa Nostra liegt in Sichtweite der Eagle Bar, warum hab ich das nicht gesehen, bin einfach im Kreis gelaufen. Cosa Nostra - ja, warum heute nicht mal wieder italienisch - der 04.07. - an dem ich kurzzeitig gegen Italia-Pizza-Pasta allergisch wurde - ist noch weit entfernt. Die Küche ist sehr gut, die Aircon kühlt mich ab und auch das Glas Rotwein verhindert nicht meine Recreation.

    Draußen an Steintischen der benachbarten Thongjan Bar sehe ich ein recht junges, ziemlich hell geschminktes Girl setzen. Erinnert mich an die Mädels mit den großen Augen in japanischen Mangas. Wir stellen Blickkontakt her. Neben ihr sitzt ein zweites Girl, auch nett anzusehen, aber keine Mangacartoonlady. Nach dem Essen geselle ich mich zu den beiden herüber. Der Name des Cartoongirls ist Jaang, 20 Jahre alt, seit fünf Tagen an der Bar - wie mir Aen versichert (ja schon wieder eine Aen, wie die aus dem Susi - man sollte die Namen die einem die Mädels nennen, eh nicht ernst nehmen - sind oft falsch). Ich will es noch einmal mit einem jungen Girl versuchen und Jaang gefällt mir sehr gut. Ich bin der erste Farang versichert mir Aen. Weiß nicht so recht ob ich mich darüber freuen oder es glauben soll. Es ist mir aber auch egal. Ich lasse mir aber ihre ID-Card zeigen, 2528 ok das passt.

    Die Eagle Bar sehe ich nicht, als ich mit Jaang direkt darauf zulaufe. Aber das Stalker-Geschrei der Foxey Ladys ist nicht zu überhören. Komme heute Abend zum Fußball rufe ich den Girls hinüber. Nit ist nicht zu sehen. Zum Glück bleiben mir dann im Zimmer unangenehme Erlebnisse erspart. Jaang weiß genau was sie tut. Hat auch schon eine 2jährige Tochter, die man ihrem Körper aber nicht ansieht. Zärtlicher Sex und extrem leidenschaftliche Küsse. Sie saugt mir fast die Lippen und die Zunge aus dem Gesicht. So ein Leichtgewicht hat auch seine Vorteile, kann sie mühelos hin und her bewegen wie ich möchte. Eine 1A-Vorstellung die mir 1.000 Baht wert ist.

    Pattaya_2006_042.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 1

    Inzwischen ist es 18.00 Uhr. Bringe Jaang zurück an ihre Bar. Wir trinken noch etwas, dann verabschiede ich mich. Mach ein Foto von Jaang und Aen. Ich soll es ihnen schicken. E-Mail hat Jaang keine, aber sie gibt mir die Adresse der Bar per Post mit (die Mamasan muss schreiben, da sie nicht genug Englisch kann). Als ich später nach Bangkok komme ist die Adresse verloren. Und ein knappes Jahr später arbeitet sie schon nicht mehr an der Bar…

    Pattaya_2006_049.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 2

    Jaang und Aen von der Thongjan Bar

    Ich gehe zum Strand, an dem schon die ersten Stühle zusammengeräumt werden. Blicke aufs Meer hinaus, denke über vieles nach, bin sehr glücklich hier und werde wohl immer wieder zurückkommen. Ein Leben ohne Thailandurlaube - nicht mehr vorstellbar.

    Der Staff der Goldfinger winkt mir zu. „Ich komme erst 23.00 Uhr zu Euch rüber - will Kid wieder sehen.“ „ Da hast Du Pech gehabt Stalker, Kid hat sich selbst gebarfined, ihre Schwester sei krank und kann nicht auf ihren Sohn aufpassen ….“ Scheiße. Werde aber trotzdem vorbeikommen. Als ich draußen vor der Goldfinger mit dem Staff quatsche, kommt ein junger, gutaussehender Typ vorbei, muskulös, Anfang 20, Südeuropäer. Der Staff legt sofort auf „Welcome“ um. Auch ich hebe meinen Daumen. Schon hat sie ihn am Schlawittchen und will ihn in die Gogo zerren. Er hat jedoch noch etwas vor (höflich), ist von dem pushenden Staff abgetörnt (real), fragt mich aber ob der Laden gut läuft und was ich dafür bezahlt hab. Oh man, da hält der mich wohl für den Besitzer. Ich oute mich als langjähriger Freund und Sponsor (war gestern das erste Mal in dem Laden) des Clubs, der jedoch keinerlei Anteile am Business hat. Noch ein bisschen Smalltalk und dann geht der Typ des Weges. Immer wieder toll in welch lockerer Atmosphäre man hier Leute aus verschiedensten Nationen kennen lernen kann.

    Laufe die Soi 7 zurück zur „Foxey Lady“. Nit ist auch da. Sie will mich versöhnlich stimmen und bestellt keine Barcadi Breezer. Die Mädels der Foxey Bar sind gut drauf und zeigen ein paar coole . Poolqueues, Hocker, Stalker an allem kann getanzt werden. Inzwischen besiegen die Italiener Tschechien mit 2:0. Damit platz der Traum des alten Karel. Wird langsam Zeit zur Goldfinger zu ziehen. Der Cashier fragt mich ob ich Nit barfine, ich lehne ab. Nit hat ihren Depri, keiner kann sie leiden, alle denken sie ist ein Bad Girl. Mache ihr klar, dass ihre freche Kodderschnauze vielleicht nicht immer überall gut ankommt. Am nächsten Tag - meinem letzten Tag in Pattya - sehe ich Nit nicht mehr, sie ist mit einem Costumer unterwegs.

    Pattaya_2006_045.jpg, Liebe, Lust und Schmerz - Thailand Juni 2006 ..., 3

    Foxeys - Nit links

    Schließlich lande ich wieder in der Goldfinger. Ca. Acht Farangs sitzen als Gäste verstreut umher. Gäste? Weit gefehlt, vier von den Gästen sind Freunde des englischen Inhabers und trollen sich nach wenigen Minuten mit diesem nach draußen. Koy und Sai sind wieder zur Stelle und versuchen mir Kid aus dem Hirn zu treiben. Sai entschuldigt sich für ihre Anmache von gestern Abend. Angeblich gab es vor kurzen einen Typen der ähnliches wie ich abgezogen hat, später im Hotel hatte eines der Mädels nichts mehr zu lachen gehabt. Wieder will ich mir von Sai 1.000 Baht wechseln lassen. Diesmal klappt es nicht. Sie gibt mir einen 500er und fünf 100er Scheine. Inzwischen bin ich noch auf ein zweites Girl aufmerksam geworden. Ihr Name ist Noy, etwas üppiger und in zehn Jahren bestimmt fett. Aber jetzt mit 23 noch ganz ordentlich. Koy mit ihren 27 hat auch etwas. Kopfmäßig könnte ich die Beiden für heute Abend als Kid-Substitution barfinen, wenn ich mich da mal nicht übernehme - irgendwann fällt „ER“ vielleicht schwarz ab. Inzwischen Verteile ich die Tips, als ich versehentlich in der Dunkelheit des Clubs einer Lady names Dew 500 Baht anstatt der 100 in den Tanga stecke, macht mich Sai gleich darauf aufmerksam. Sai gibt mir das Geld zurück …. Dew kuckt böse, aber Sai erklärt das der Stalker es wie gestern machen will „share“ …. Dew ist trotzdem sauer und verzieht sich.
    Ok … sie hat sich was verdient, ich frage Sai ob sie morgen an meinem letzten Tag in Patty zusammen vielleicht mit Kid mitkommen will. Ein Abschlussdreier. Natürlich, Kid sei ihre allerbestesteste Freundin - Sai sagt nicht nein.

    Anschließend wende ich Noy und Koy meine Aufmerksamkeit zu. Sind beide befreundet, ich tendiere dazu, die auch gestern extrem nette Koy mitzunehmen. Koy fragt, ob ich nicht Lust auf einen Dreier hätte. Nun, sie waren jung und ich hatte das Geld. Und wenn man(n) von einem scheinbar so eingespielten und harmonischen Team so ein Angebot bekommt, kann ich nur noch schwach werden. Wer Bock auf so etwas hat, sollte sich immer eine Braut nach seiner Fasson aussuchen und diese dann die etwaige Partnerin auswählen lassen. Hatte selbst schon den Fehler gemacht, dass ich beide auswählte, was dann mit Parkeinlagen im Bad der jeweils inaktiven Lady endete. Die Variante „Me and my Friend make you happy“ ist da auf jeden Fall vorzuziehen, auch wenn die zweite Ying solo nicht 100% ins Beuteschema passen sollte. Wir einigen uns auf 1.000 Baht pro Ying für die ST.

    Überhaupt bin ich immer der Meinung, dass es besser ist das erwartete Dienstleistungsspektrum vor der eigentlichen Leistung abzuklopfen. Da können unter Umständen auch mal Kompromisse gemacht werden („Bitte nicht in den Po….“), aber bestimmte Eckpunkte sind Pflicht. Koy und Noy sind sich dann erfreut im Klaren darüber, das sie heute fällig sind. Ich will die Beide gleich barfinen, so können sie sich das Tanzen sparen. Bevor es dazu kommt, erscheint jedoch mein Freund Bob von der Eagle Bar im Club. Sai und die Anderen kennen ihn. Nicht gerade ein Sympathiebolzen. Hat drei Beebar-Girls und einen Kathoy im Schlepptau, sind alle schon ziemlich besoffen. Die eine Tussie setzt sich auf die Stufen, die vom Tanzpodest herunterführen. Als eines der Girls von der Bühne runter will gibt’s etwas Stress. Schade das Kid nicht da ist, meint Sai, ihr Vater ist Thaiboxer und Trainer gewesen und hat seiner Tochter auch ein paar Dinge beigebracht. Wenn’s mal Stress gibt, dann muss Kid ran. Die Situation beruhigt sich. Inzwischen sabbert Bob seine Sprüche in das Ohr des Staff, diese versucht dem Geruch seines Atems zu entkommen und ist kurz davor vom Hocker zu stürzen.

    Die Rolling Stones schreien nach „Satisfaction“ das ist die Stunde von Bob. Er klettert aufs Podest und fängt an Gogogirl zu spielen. Seine Sandalen mit Socken sehen schon heiß aus, plötzlich holt er seinen Schwanz raus und wickelt ihn um die Gogostange. Koy tut so als ob sie Kotzen muss. Seine drei oder vier? Torten sind völlig aus dem Häuschen. Irgendwann ist das alles vorbei und irgendwann verschwindet Bob samt Anhang. Sai poliert die Stange. Ich löse die Girls aus und ab geht’s ins Hotel.

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    ... da kommen die zwei....

    Nach den Eincheckformalitäten beginnen wir die Action unter der Dusche, hier verliert Noy ihr Nasenpiercing ... jammert über die 60 Baht die es gekostet hat, wir finden es aber wieder....

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    Kurz vorm Actionstart….

    Die Beiden legen erst einmal eine sexshowreife Lesbenshow hin, wo mir beim Anblick schon das Horn schwillt. Gefolgt wird das von einem gemeinsamen Konzert, wobei sich aber die virtuosen Künstlerinnen um das Instrument streiten, schließlich einen Kompromiss finden, bei denen dann gleichzeitig oben an der Spitze und an den Projektilbehältern gesaugt werden kann. Geht wild weiter, viele Stellungswechsel mit beidseitigen Aktivitäten. Während ich Noy in der Doggystellung nehme, bemüht sich Koy gleichzeitig mich durch eine gekonnte Hodenmassage zu stimulieren, drückt mein ganzes Gemächt mit zusätzlicher Wucht in Noy hinein und lässt sich anschließend – bei unveränderter Stellung – von Noy mit einem gekonnten, ungefakten Cunnilingus verwöhnen, da kann ich mich nicht mehr zurückhalten…

    Nach einer Ruhepause schlüpfen die Beiden dann in die Rolle von agilen Rittmeisterinnen, wollen, dass ich nur noch passiv zur Verfügung stehe und bringen mich schließlich erneut zur Explosion … komme mir besonders beim zweiten Mal ziemlich benutzt vor ….

    Die ganze Sache ist bis hierhin der absolute Höhepunkt des Urlaubs und ich schicke die beiden dann nach 3 Stunden und einem Kahlschlag meiner 54mm-Vorräte mit jeweils 1.500 Baht in den verdienten Feierabend.

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    ... und sind schon wieder weg (Nasenpiercing ist wieder drin)…

    Werde ich morgen endlich Kid wiedersehen, wie wird die Tour mit Pokkie zum Big Buhda, treffe ich Kaey noch, was macht der MP3-Player??? Fragen über Fragen…
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.01.2010
  17. Franky49

    Franky49 Experte

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    Einfach klasse deine Storys :yes:
     
  18. Paul

    Paul Gast

    Re: 5. Jaang, Noy und Koy....

    @Stalker

    Ja der Goldfinger.
    2007 in einen Boy-Gogo umgewandelt und 2008 geschlossen.
     
  19. Stalker

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    Der gut informierte Paul. Meine derzeitige LT hat das Ding vor der Boy-Umstellung als Mamasan mitabgewickelt...

    Aber dazu in späteren Threads....

    Stalker
     
  20. Stalker

    Stalker Senior Member

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    6. Mit Pookie zum Big Buhda

    6. Mit Pookie zum Big Buhda

    Ein neuer Tag, die Sonne lacht ein breites Lachen und nach dem Frühstück erneuere ich erst einmal die Bargeldreserve. Anschließend führt mich der Weg zur Pharmacy, um die Kondombestände aufzustocken.

    Um 12.00 Uhr habe ich mich an der Eagle Bar mit Pokkie verabredet. Keine Ahnung warum ich genau in der Mittagshitze mit ihr zum Big Buhda möchte.
    An der Eagle Bar werde ich inzwischen wie ein alter Bekannter begrüßt. Erfrischungstücher werden mir über das schweißnasse Gesicht getupft und eine Schale mit Erdnüssen steht auch vor mir. Das war am ersten Tag nicht der Fall und ist nach meiner Beobachtung auch nicht mehr generell so üblich. So bilde ich mir schon etwas auf meine "Nüsschen" ein. Pokkie springt mir freudestrahlend entgegen. Sie hat jede Menge CDs in den Händen. Bevor ich sie fragen kann was es damit auf sich hat, wird’s mir auch schon von zwei Herren im gesetzteren Alter erklärt. Die Musik an der Bar ist völlig indiskutabel. Vor allem gäbe es keine Bee Gees. Die Hawaihemden der zwei Jungs passen auf jeden Fall mehr zu „California Dreaming“ als die Typen selbst.

    Pokkie hat sogar eine Bee-Gees-CD gefunden. Leider ist diese total zerkratzt und setzt während der Wiedergabe ständig aus. Die äußerst sachlich vorgetragene Kritik wird am Ende von Pokkie mit „If you want hear, then you buy new CD!“ deeskaliert.
    Pokkie teilt mir nun mit, dass Kaey eine LT-Costumer hat, deshalb nicht mitkommen kann, mir aber Grüße bestellt und hofft mich wieder einmal zu sehen - Mai son dschai, I dont care … es ist mir egal.

    Zeit die Barfine zu bezahlen …. nein Stalker ist nicht nötig, hab heute meinen freien Tag. Wir gehen zur Beach Road um nach einem Taxi Ausschau zu halten. Schnell erklärt sich einer der Bahtbusfahrer bereit, unser Privatchauffeur bei diesem Trip zu sein. Für die gesamte Tour inklusive Stopp am Buhda Hill und Viewpoint, sowi anschließender Rückfahrt zur Soi 7 werden 350 Baht von Pokkie ausgehandelt. Sie sagt mir, dass dieser Preis nicht besonders günstig ist, ich habe aber keine Lust hier auf der lauschigen Beach Road zu stehen und noch 10 andere Fahrer anzusprechen, um dann vielleicht 1-2 Euro zu sparen.

    Bevor das Ziel angesteuert wird, geht es erst einmal zu einem Stand an dem Blumen und Blumenkränze für solche Anlässe verkauft werden. Pokkie kauft sich hier einiges, ohne mich dabei zu vergessen und mir auch ein paar Lotusblumen und eine Blütenkette mitzubringen.

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    Pokkie mit Blumen

    Der Buhda Hill ist schnell erreicht. Auf der linken Seite vor der Treppe die zu der übergroßen Statue führt gibt es noch einige Stände und eine kleinere Halle, in der ein Mönch sitzt und in der es auch auf einem Altar zahlreiche Artefakte anzusehen gibt. Pokkie begibt sich zum Beten in die Halle. Ein kleiner Shop bietet „Mönchseimer“ mit „Waren des täglichen Bedarfs“ zum Kauf an - kommt mir vor wie eine kleine Marketender-Ausstattung.

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    Marketendereimer für die Mönche

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    Ob das ein geeignetes T-Shirt ist...

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    Wir beginnen in der prallen Sonne zur großen Buhdafigur emporzusteigen. Es ist so heiß, dass mir der Schweiß in die Augen läuft und dort ein unangenehmes Brennen verursacht. „Indianer kennen keinen Schmerz“, trotzdem nestelt Pokkie ein Kleenex aus ihrer Tasche, und sorgt dafür, dass ich mindestens eine Minute schweißfrei bin.

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    Diese Widrigkeiten nehme ich aber gern in Kauf. Sehe Pokkie bei Ihren buhdistischen Ritualen zu und bin irgendwie froh hier triefend diese Horizonterweiterungen fernab unserer abendländischen Kultur genießen zu können. Es war eine gute Entscheidung hierher zu kommen und nicht die zwei Wochen ausschließlich im Luftkurort Bangkok zuzubringen.

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    Nachdem ich Pokkie genügend Zeit für ihre innere Einkehr gelassen habe, bringt sie mich zum Viewpoint. Der Himmel hat sich inzwischen etwas bezogen, trotzdem habe ich einen schönen Ausblick auf die Pattaya Bay. Eines der Ferngläser missbrauche ich als Hilfsstativ für eine Panoramaaufnahme - die später aus mehreren Fotos zusammengesetzt ein tolles Bild ergibt. Am Viewpoint befindet sich auch ein kleiner Royal-Navy-Posten. Weiterer interessanter Punkt ist das Denkmal des Begründers der Royal-Thai-Navy. Einer der vielen Söhne des Chulalongkorns (Rama V), der seine Ausbildung in der Royal Navy Englands genossen hat - so kann ich es jedenfalls auf der hier angebrachten Gedenktafel lesen und ein bisschen dem bisher zu kurz gekommenen Qualitätstourismus frönen.

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    Am Viewpoint

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    Wir genießen anschließend noch zwei leckere Eiscafes. Der Verkaufsstand ist ein umgebauter VW-Bus der ersten Generationen und erinnert mich an die fahrende Cocktailbar, die immer schräg gegenüber vom Biergarten am Parkhotel in der Sukhumvit Soi 7 in BKK steht. So muss ich unweigerlich an BKK, Su und an den Biergarten denken. Schließlich läuft bereits der letzte Tag in Pattaya. Pokkie eröffnet mir, dass sie morgen nach Nong Khai in ihre Heimat will. Sie wird dann am nächsten Tag nach Bangkok fahren und von Mo Chit aus, den Bus nach Nong Khai nehmen. Ich biete ihr an, mit mir zusammen nach BKK zu kommen, da ich ja auch am nächsten Tag abreise. Darüber ist sie natürlich hoch erfreut. Der ständig lächelnde Bahtbusfahrer bringt uns zurück zur Soi 7.

    An der Eagle Bar nehme ich noch zwei Frühnachmittagsbiere zu mir. Verlasse dann mit Pokkie die Bar. Am Hotel trennen sich unsere Wege. Ich weiß, dass sie auch „for free“ mit mir gehen würde (natürlich nur mittelbar). Ich mag Pokkie, sie ist lieb und scheint auch nicht so völlig abgedreht zu sein wie andere Bräute … aber ich bin emotional mehr als ausgelastet. Darüber habe ich sie nie im Zweifel gelassen. Trotzdem scheint es ihr weh zu tun. „Another Time, another Life …“ aber ich spare mir auch diese Art von Floskeln. Vielleicht wäre es für sie besser gewesen, wenn ich ihr nicht angeboten hätte mit mir zusammen nach BKK zu kommen. Morgen um 11.00 Uhr soll sie hier am Hotel sein. Ein Kuss von ihr der nur meine Wange findet und ich gehe ohne mich noch einmal umzusehen ins Hotel.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.01.2010