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Mombasa, Kenia, Fallstricke & Stolpersteine

Dieses Thema im Forum "Grubis Info-Ecke" wurde erstellt von Grubert, 11.01.2013.

  1. Grubert

    Grubert V.I.P.
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    Davon gibt es kleine und größere. Wo anfangen... der dickste Hund war eigentlich, dass es mir absolut nicht bewusst war, dass Kenia ein in weiten Teilen muslimisches Land ist, vor allem an der Küste. In Mombasa sind etwa 80% Muslime. Die sind alle ganz friedlich und nett. Nur, mit Sex und solchen Sachen haben die nicht wirklich was am Hut, ich meine nicht in der Öffentlichkeit oder wenigstens in einer freizügigen Diskussion. Daraus folgt, dass, wie ich eingangs auch (nicht umsonst) fett gewarnt habe, dass Sex Spielzeug aller Art wie Dildos, Vibratoren usw. nicht nur verpönt, sondern auch verboten sind. Das gilt in gleichem Maße für Pornographie im weitesten Sinne. CDs mit sexuellem Inhalt, Pornovids, oder Gedrucktes in der Art sind also ebenfalls verboten.

    Ich selber hatte meine übliche Ausrüstung dabei, die neben etwa 10 DVDs mit harten Pornostreifen auch eine Menge Sexspielzeug umfasste. Bei der Einreise wurde ich nicht gefilzt, Glück gehabt. Man sollte sich aber nicht darauf verlassen, da werden des Öfteren mal Koffer geöffnet. Bewusst wurde mir die Problematik erst durch 2 Kumpel, die ich vor Ort kennen lernte und die schon seit langen Jahren nach Kenia fahren. Die erzählten dann Geschichten von einsitzenden Muzungus, erwischt von der Provinzpolizei und verraten von irgendwelchen Hühnern, die das dicke Geld witterten. Leider ist es Tatsache, dass man sehr vorsichtig sein sollte. Wenn ein Mädel und ihr Onkel von der Polizei nebst 2 Kollegen meinen, da ist einer, der Geld dabei hat, könnten die schon mal in die Versuchung geraten, ein oder 2 kenianische Jahresgehälter (pro Nase) nebenher zu verdienen. Die klopfen dann an die Tür und finden etwas. Auch von untergeschobenen Joints war die Rede.

    Also nicht zu viel Kohle zeigen, besser ist es, man macht auf cheap. Für mich kam letzter Rat im Grunde zu spät, aber von dem ganzen Pornozeugs habe ich mich zuletzt lieber getrennt. Ich bin eher nicht ängstlich, aber Warnungen in den Wind schlagen kann man sich als Newbie in einem unbekannten Land nicht erlauben. Denn die Variante mit den 1000 oder 2000 Euro, die man mal eben loswerden kann bei den korrupten Bullen, ist noch die harmlosere Variante. Deutlich schlimmer ist es, nicht zahlen zu können (bar und auf der Stelle, der Hotelsafe macht aber erst morgens auf), oder auf stur zu schalten und zu meinen, auf der Polizeiwache wird sich schon alles aufklären. Tut es nicht. Im Gegenteil, nun sind es nicht mehr 3 Polizisten, jetzt sind es 7 oder so, die was verdienen wollen. Da fängt’s dann an kritisch zu werden. Also “mit blauem Auge davongekommen” schrieb ich, das bezieht sich nur auf den Materialverlust, sonst ist mir diesbezüglich nichts passiert.
    Am besten man erzählt den Mädels erst gar nicht wie lange man bleibt, wo man hinfährt usw. Je weniger die wissen, desto besser. Und noch mal, wie gesagt, cheap ist besser.

    Übrigens, das alles bezieht sich nicht auf Reizwäsche, Dessous usw., dagegen kann niemand etwas haben.
    Nächstes Thema: Taxifahrer. Die meisten sind ok und versuchen höchstens, einem einen zu hohen Fahrpreis abzuhandeln. Das Aushandeln des Preises VOR der Fahrt ist unabdingbar, denn ansonsten wird JEDER Fahrer nach Ankunft einen Mondpreis verlangen. Am besten, man greift auf die Fahrer zurück, die vor dem eigenen Hotel stehen, denn die kennt man und würde sie wieder erkennen, das glauben die zumindest. Einmal hatte ich richtig Stress mit so einem Arsch:
    Ich fuhr vom Casaurina mit einem Huhn nach Mombasa, ins Casablanca. Ich suchte einen Fahrer, der es für 1000 (beide Wege) machte und dazu noch 2 oder 3 Stunden vor dem Casablanca warten sollte. Ich wurde gleich mit dem ersten handelseinig, der hatte zwar zuerst 2000 verlangt, dann aber, als er sah, dass ich in Richtung der anderen Taxis gehen wollte, zugestimmt. Also klar und deutlich die Bedingungen wiederholt: 1000 für beide Wege, incl. Wartezeit. Die Wartezeit ist nie ein Problem, die Jungs warten eh den ganzen Tag, und das meist vergebens. Also machen die lieber so eine Tour für 1000, als gar nichts zu verdienen. Zudem kostet die einfache Fahrt auch nur 800, s.d. unterm Strich doch was hängen bleibt.

    Auf dem Hinweg während der etwa 20 min natürlich schön einen blasen lassen auf dem Rücksitz, darum hatte ich das Mädel ja mitgenommen, denn eigentlich ist es ja “Holz in den Wald tragen”, wenn man eine Tusse mit ins Casablanca nimmt. Da wimmelt es ja nur so von Chicks. Kurz vor dem Ziel Hose rauf, Gürtel zu, alles klar. Der Fahrer wartete unten im Casa, ich gab ihm noch ein Bier aus.

    Nach etwa 2 oder 3 h ging’s zurück, blastechnisch “same procedure as last time”. Allerdings fing der Fahrer unterwegs an zu diskutieren, ich müsse ihm 2000 zahlen, meinte er. Ich fiel aus allen Wolken, und meinte, wie bitte? Auch meine Freundin bestätigte, dass 1000 ausgemacht waren. Das sei aber zuwenig, meinte er. Ich sagte ihm, ich würde 1000 zahlen und keinen Shilling mehr. Da fuhr er scharf links ran und hielt an. Ich machte die Tür auf, stieg aus und ging in Richtung Mtwapa. Es war ein paar hundert Meter vor der Brücke nach Mtwapa. Mitten in der Nacht, wirklich ungünstig, das Ganze. Kein Weißer würde hier um die Uhrzeit längslaufen. Ich war aber entschlossen, machte meine (silbernen) Ketten ab und steckte sie in die Hosentasche.

    Nach ein paar Schritten lief ich zurück zum Wagen und fragte meine Freundin, ob sie mitkomme. Den Fahrer fragte ich, was er nun machen wolle, ob er mich abrippen wolle, und ich hätte keine Angst und würde lieber laufen, als mich von ihm ausnehmen zu lassen. Viele Schwarze werden uns im Grunde hassen, aber mit dem Hand anlegen, das ist so eine Sache. Es gibt drakonische Strafen dafür, Minenbergwerk und so. Mein Huhn redete auch noch auf ihn ein, schließlich meinte er ok, ich solle einsteigen. Vor dem Casaurina habe ich ihm den 1000er aufs Autodach geknallt und bin verschwunden. Ich brauchte erstmal ein Bier auf ex. Mann, war ich sauer. Ich habe, im Nachhinein, trotzdem falsch reagiert. Denn anstelle mich auf so ein Abenteuer einzulassen (ich wäre tatsächlich gelaufen), hätte ich lieber anscheinend einwilligen, und später trotzdem nicht mehr bezahlen sollen. Immerhin, ist gut gegangen, und dieser Penner ging leer aus. Ich hätte ihm noch 200 Tip gegeben, das entfiel natürlich.

    Tipp für das Casaurina: Niemals die Taxen nehmen, die direkt vor dem Ausgang stehen, das sind die Abripper (war bei mir auch so). Lieber die 15 m zu Straße gehen, dort kommen einem schon viele Fahrer entgegen und versuchen einen an Land zu ziehen. Dann am besten einen nehmen, den man kennt.

    Das waren im Grunde so die gröbsten Sachen, vor denen ich warnen möchte. Wenn man dann noch die kleineren Ratschläge beherzigt, die im laufenden Text zu finden sind, kann eigentlich nicht mehr so viel schief gehen. Na sicher, wir sind in Afrika, und wenn das obligate Lehrgeld, dass man überall als Newbie zahlt, irgendwo etwas höher ausfällt und etwas unverhoffter kassiert wird, dann hier. Wenn Ihr aber die Tipps beherzigt, die Augen aufhaltet und das Hirn eingeschaltet lasst, wird’s so schlimm schon nicht kommen.

    Ach ja, ich könnte an der Stelle noch mal erzählen, wie ich es mit den Mädels auf dem Zimmer halte... das mache ich zwar überall so, hier erscheint es aber besonders wichtig. Gebt den Mädels keine Gelegenheit Euch groß zu beklauen, und es wird nichts passieren!

    Am besten ist es, sie an der Reception registrieren zu lassen. Oder Ersatzweise ihre ID, zusammen mit ihrer (evtl. vorhandenen) Handtasche und ihrer Kleidung, auch dem Mobil, in einen Koffer, bevorzugt Hartschale mit Nummernschloss, zu deponieren. Ich mache das immer so. Gemault wird eigentlich nie. Nicht vergessen, das Handy auszumachen, das Klingeln kann nerven. Ich schmeiß die Sachen, die ich nicht mehr brauche in der Nacht, ebenfalls in meinen großen Koffer und schließe ab. Also habe ich höchstens noch die Digicam da liegen, und auf die pass ich auf. Das Mädel müsste also in der Nacht erstmal den Koffer aufbringen, denn nackt wird sie kaum türmen. Wie gesagt, ich mache das seit langen Jahren immer und überall so, geklaut hat mir noch keine was, mit einer klitzekleinen Ausnahme: Auf Cuba hat mir eine Schlampe mein Eau de Toilette abgegriffen, aus dem Bad. Die Kubis sind bekannt dafür, dass sie klauen, was nicht niet- und nagelfest ist. Ist so was wie ein Kavaliersdelikt bei denen.

    In dem Zusammenhang fällt mir ein, ein dickes Ding ist mir doch noch passiert, am letzten Tag bzw. kurz vor dem Auschecken.

    Diese junge Dame hier hatte ich noch früh morgens, an meinem letzten Tag, so gegen 0500 Uhr aus dem Casaurina gezogen. Ich hatte, anstatt auf etwas Bewährtes zu setzen, noch eine ganz nette Nummer mit der Bläserin oben gemacht. Aber anstatt dies als Abschlussnummer zu werten und es gut sein zu lassen, ich hatte ja noch ein paar Stunden Zeit bis zum Weckerklingeln (das Kofferpacken ist bei mir genormt und dauert exakt 30 Minuten), musste ich ja unbedingt noch mal los und einen Absacker nehmen. In Form einiger Biere, und in Form eben dieser jungen Dame hier, bei der man schon daran, wie sie auf dem Bett sitzt und diskutiert, merken kann, dass etwas nicht stimmt mit ihr. Ich bin also so mit ihr im Bad, und es ist alles bestens, geduscht haben wir schon, ich mache gerade etwas Wassersport mit ihr (passiv), da hält sie mittendrin, da, wo es am schönsten ist, inne und meint zu mir: Ja, wenn Du so was willst, dann musst Du aber 10.000 zahlen!!! Ich dachte mich verhört zu haben. Nein, sie wollte tatsächlich 10.000, zwei fette Monatsgehälter in Kenia, dafür, was andere Chicks ohne groß nachzudenken immer mitgespielt hatten. Selbstverständlich ohne irgendwelche Forderungen zu stellen. Ich sagte zu ihr, sie könne ihr Pipi ja mal in kleine Fläschchen abfüllen und in Mtwapa auf dem Markt verkaufen, mal sehen, wie viel sie dafür erziele. Nein, 10.000! OK sagte ich zu ihr, die, wenn ich nicht so in Zeitdruck gewesen wäre, sofort achtkantig rausgeflogen wäre, du bekommst von mir, weil ich gut gelaunt bin, 2000, Du musst mich nur noch kurz zum Spritzen bringen, mein Flieger nach Nairobi geht bald, ich checke eh in 60 Minuten hier aus. Alles klar. Mittendrin, wir liegen auf dem Bett und ich lasse mir einen blasen, fängt die wieder an zu diskutieren! Da reichte es mir. Ich habe ihr gesagt, du gehst jetzt nach Hause, und zwar ohne Geld. Da fing die an rumzuschreien, wo ihre 2000 wären, usw.


    Nachdem ich sie ein paar Mal vor die Alternative gestellt hatte, jetzt sofort freiwillig und ohne Geld zu gehen, oder von mir achtkantig ohne Geld rausgeworfen zu werden, entschied sie sich für die 2. Variante. Ich nahm also ihre Klamotten, pfefferte sie auf den Flur und kegelte sie achtkantig nackt hinterher, was mir einen Kratzer am Hals einbrachte, aber egal. Wo sind wir denn. Sie zog sich unter Fluchen im Flur an und drohte, sie würde mit der Polizei wiederkommen. Mach mal Schatzi, dachte ich, ich bin hier schneller weg, als Du gucken kannst. So war’s denn auch. Das Taxi kam, und ich war weg.
    Mensch, da fällt mir ja noch was ein, im Zusammenhang Airport und Filzen. Auf dem Rückweg musste ich in Mombasa einen Koffer öffnen, so was ist mir zeitlebens noch nicht passiert. Der Grund war aber harmlos, man hatte beim Durchleuchten (ja, wird alles geröntgt vor dem Einchecken) die Kabel meiner Digicams nicht einordnen können und wollte das mal als Original sehen. Zum Glück hatte ich nichts mehr, weswegen ich Ärger hätte bekommen können, s.o. Ein kurzer Blick in die Tüte mit den Kabeln, und ich konnte den Koffer wieder schließen.