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Pitcairns Reise 2012 - Teil 05 - Auf dem Weg zur Insel der Glückseligen

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Pitcairn, 02.09.2012.

  1. Pitcairn

    Pitcairn Gast


    Auf dem Weg zur Insel der Glückseligen
    Dieses Mal habe ich meinen Body den Kuwait Airways anvertraut.
    Ein langer Flug mit drei Stopover inkl. eines Flugzeugwechsels, mal abgesehen von Start und Landung. Der Abflug ab Genf erfolgt verspätet. In Frankfurt wird einmal nicht gestreikt, dafür herrschen schlechte Wetterbedingungen und die Landung ist zuerst nicht möglich. Zum Glück haben wir eine Zeitreserve in Kuwait zum Umsteigen eingeplant. Genau die brauchen wir, um die Verspätung zu kompensieren und den Anschlussflug nach Bangkok und weiter nach Manila noch knapp zu erwischen. Einmal mehr hat sich mein langjähriges Reiseprinzip bewährt, bei einem Stopover mit Flugzeugwechsel im Mindesten 3 Std. einzukalkulieren. Über kürzere Umsteigezeiten lasse ich nicht mit mir reden. Zuviel habe ich in all den Reisejahren diesbezüglich erlebt. Ich bin travel-approved und buche meine Billigflüge im Internet immer selbst. Im Notfall muss ich mich dann unter Kostenfolge selber um meine Anschlussflüge kümmern. Nur bei Mehrfachdestinationen mit Gabelflügen, Sidesteps und verschiedenen Aircarrier, bemühe ich mein angestammtes Reisebüro. Irgendwann wird es auch eine Software geben, die mir vollständig eigenes Handeln ermöglicht. Ich mag es nicht, auf Dritte angewiesen zu sein, und insbesondere beim Reisen schon gar nicht.

    Bei verpasstem Anschluss hätten wir in Kuwait übernachten müssen und wären mit ein bis zwei Tage Verspätung weitergeflogen. Ich bin vor fünf Jahren ausgerechnet während des Ramadans in Dubai gestrandet. Es ist echt mühsam, wenn man tagsüber überhaupt nichts zu trinken und zu futtern kriegt. So was passiert dir natürlich bei einem Direktflug nie. Ich erinnere mich an die Siebziger-Jahre, als ich mit der Aeroflot von Bangkok herkommend, mal im Winter wegen eines verpassten Anschlussfluges im Moskauer Flughafen strandete. Die Tupolew ab Bangkok hatte wegen eines Triebwerkschadens, sage und schreibe sechzehn Stunden Verspätung.
    Die Fluggesellschaft übernahm die Übernachtungskosten, brachte uns mit einem Bus ins Hotel und bezahlte die Verpflegung. Ich übernachtete gratis im besten Hotel auf meiner ganzen mehrmonatigen Backpacker-Reise.

    Bei der Ankunft in Moskau war mein Anschlussflug längstens weg. Es war kalter Krieg, der Eiserne Vorhang intakt, ich hatte kein Visum und durfte in Moskau nicht raus. Erst am zweiten Tag gab es endlich eine Ausweichoption. "Der nächste Flug nach Rom oder Stockholm geht in drei Tagen; oder möchten Sie lieber nach London ausweichen?“, frage mich kaltlächelnd die blonde Groundhostess. "London wäre morgen Mittag dran." Ich wollte nach neun Monaten Asien liebend gerne wieder eine anständige Pizza futtern, aber gedachte nicht, mir hier im ungenügend beheizten Transit im T-Shirt den Arsch abzufrieren und eine Lungenentzündung holen. So vermittelte ich der guten Frau "Njet Stockholm, njet Rom“! "Na dann wohl London!?“ konterte sie. Und so entschied ich mich für Fried Beans, Ham and Eggs in good ol‘ England. Übrigens, Zürich war nie ein Thema gewesen, denn diese Destination war damals nicht im Tarifprogramm der Aeroflot.

    Bald brach über dem Scheremetjewo die Nacht herein. In der schlechtbeheizten Transithalle setzte ich mich auf den Boden und lehnte an eine Wand, wie so viele andere Touristen, die das gleiche Schicksal ereilt hatte. Ein Mädchen, schätzungsweise neun bis zehn Jahre alt, interessierte sich für meine Reiseliteratur.
    Wir kamen ins Gespräch. Sie sprach fliessend Russisch, ich fliessend Englisch.
    Die Kommunikation in unterschiedlichen Sprachen war kein Problem, wie überall auf der Welt. Wir schlugen die Zeit tot, indem sie mich in Russisch unterrichtete. Alle Wörter und ihre Bedeutung trug ich in phonetischer Form in mein kariertes Notizheft ein. Noch heute habe ich immer ein solches in meinem Daypack. Damals keimte erstmals der Gedanke zu einer Reise von Bern nach Wladiwostok. Es sollte noch fünfzehn Jahre dauern, bis ich in der Transsib sass.


    Ich staunte anderntags nicht schlecht. In der Iljuschin-Maschine nach London gab es eine Erste Klasse. Irgendwie passte das nicht zur damaligen politischen Philosophie. Eine klassenlose Gesellschaft, aber trotzdem zwei Klassen im staatlichen Jet. In der ehemaligen Sowjetunion wurde halt die Nomenklatura immer gehätschelt. "Schau mal, die haben noch Trägervorrichtungen für Bomben dran“, sagte mir ein unrasierter Traveller beim Einsteigen. Was für eine Kacke. Man kann die Kommunisten auch dümmer machen als sie es ohnehin schon sind. Ich konnte nichts erkennen. Es ist ja auch hirnrissig anzunehmen, ein Verkehrsflugzeug könne mit Bomben bestückt werden. Ich trödelte, stieg als letzter die Gangway rauf und meine Taktik ging voll auf; die Economy war rammelvoll mit bärtigen Westjunkeys in Latzhosen, karierten Hemden – die meisten auf Cold Turkey. Nicht ein einziger Sitzplatz mehr, trotz Einsteigekarte mit Sitznummer. Ich und meine Begleitung wurden höflich gebeten, gnädigst in der First Class Platz zu nehmen. Mit einem gequälten Gesicht liess ich meine Lenden in einen bequemen Sessel fallen. Wir wollen ja nicht gerade euphorisch werden und den Leuten aus taktischen Gründen ihre Schuldgefühle belassen. "We are not able sitting together with our friends.“ Ich wollte doch unbedingt weiter über Trägervorrichtungen für Bomben diskutieren.

    Nach dem Start und Ausschalten der Sicherheitsauflagen, kommt die gute Tante bereits mit einem silbernen eisgefüllten Eimer mit Krimsekt und einer Dose schwarzen Kaviar und Toast vorbei. Ich erinnere mich noch, als ob es erst gestern gewesen wäre. Nein, nicht an den Kaviar, sondern an die endlos langen schönen Beine dieser Air-Hostess, wie man damals die fliegenden Serviertöchter noch zu nennen pflegte. Heute heissen sie Flight Attendant und machen noch immer den gleichen Scheiss-Job und werden von Jahr zu Jahr schlechter bezahlt. Dieses Angebot liess ich mir nicht zweimal unterbreiten; die Party zu Lasten der Sozialisten-Airline begann. Ich bin schliesslich ein politischer Mensch und die Kommunisten will ich schädigen so viel ich kann. Ich lag voll auf der Wellenlänge von US-Senator Joseph McCarthy. Heute nach vierzig Jahren darf ich zögerlich gestehen, dass ich in Heathrow meine heile Mühe hatte, die Flugzeugtreppe runterzusteigen; ich hatte dem Krimsekt allzu stark zugesprochen. Mit meinem Sitznachbar aus Irland, hatte ich mich im Jet näher bekannt gemacht; er half mir freundlicherweise die mobile Gangway runterzusteigen. Fingerdocks waren damals noch nicht stark verbreitet. Busse karrten die Reisenden zu den Terminals.

    Mit der Subway ging es eine Stunde in Londons Zentrum. Ich, Pitcairn aus Zwitschgerländ, mitten im Winter immer noch im T-Shirt und in Teva-Trekking-Sandalen der ersten Generation, die Leute dachten wohl, ich sei nicht ganz dicht. In einer Sofortaktion beschaffte ich mir zu allererst Turnschuhe und warme Klamotten, suchte dann ein gutbeheiztes Dormitory, deponierte meinen Rucksack und haute mir anschliessend zwei Nächte in Tiffanys Pseudo-Tropfsteinhöhle mit bestem Sound um die Ohren; tagsüber legte ich mich aufs Ohr. Wie wenn es gestern gewesen wäre, erinnere ich mich noch an den trendigen Sound von Smokie, K.C. and the Sunshine Band, Rose Royce, Tina Charles, Biddu Orchestra etc. Es ist eigenartig, aber alle meine Reisen auf dem Erdenrund kann ich mit Musik assoziieren.

    Von Swinging London gings dann all the way long mit dem Zug nach Hause in die Schweiz. Damals gabs nicht einmal die Vision eines Eurotunnels und alle Züge wurden auf Schiffe über den Ärmelkanal verladen.

    Doch ich hinke meiner aktuellen Erzählung hinterher; zurück in die Gegenwart. Ich bin doch auf dem Weg zur Insel der Glückseligen auf den Philippinen. Das Flugzeug war eine abgenutzte, vermeintlich fast aus den Fugen krachende A340. Die Sitze, völlig ausgeleiert, aber immerhin mit genügender Beinfreiheit. Die stählerne Kiste gierte beim Rollen, dass Outsidern angst und bange wurde. Ich bin mir aber sicher, dass keine wirkliche Gefahr bestand, denn mein Schutzengel schwebte wie immer über mir. Was asiatische Kleinportionen weniger beachten, für mich aber umso wichtiger ist – ich habe genügend Beinfreiheit und kann passabel sitzen. Meine Thrombosenbeine danken es mir, denn die ganze Reise von Tür zur Tür wird total 41 Stunden dauern. Auf unserer Anreise wird der Jet in Genf, Frankfurt, Kuwait, Bangkok starten bis wir in Manila landen. Bei jedem Flugzeugstart geht eine Huldigung an Allah über die Monitore: "Allah-u-Akbar" vernehmen die Gläubigen über die Bildschirme. Die fliegenden Serviertöchter und Kellner aus verschiedenen Nationen sind ausserordentlich freundlich und aufmerksam – da könnte die Crew von manch westlicher Airline eine Scheibe davon abschneiden.

    Das Essen kann erwartungsgemäss in die Kategorie knapp geniessbar eingestuft werden: Butter aus Neuseeland, Konfitüre aus Italien, Orangensaft aus der Türkei, die Semmel weich und ohne Herkunftsangabe. Dem mit Alufolie überdeckten Hauptmenü gebe ich zum wiederholten Male keine Chance und lehne dankend ab. Langsam verstehe ich, warum zahlreiche Passagiere vor dem Essen noch ein Gebt sprechen. Trotz freundlichem Service, möchte ich doch lieber nicht gleich übertreiben. Leider kommt mir wieder der Hummer Thermidor von Mutti in den Sinn. So habe ich mich zögerlich der wenigen Butter und der weichen Semmel zugewandt und liess den Rest stehen. Wir befinden uns in einem Moslemflieger und serviert wird Essen, welches mit den islamischen Glaubensvorschriften des Korans konform ist. Auf der kleinen Menukarte wird zur Beruhigung speziell vermerkt: All meats are Halal and all meals are free of alcohol and porc products.

    Zu den üblichen Fluginformationen auf dem Monitor wie Distance to Destination, Time of Arrival etc., wird immer wieder auch die Gebetsrichtung zur Kaaba, dem schwarzen heiligen Würfel in Mekka, angezeigt. Wegen den prekären Platzverhältnissen in der Economy ist es allerdings den Gläubigen nicht möglich, ihre mitgebrachten Gebetsteppiche auszurollen. Was in der Business- und First Class abgelaufen ist, entzieht sich meinen Kenntnissen. Hinzu kommt, dass der Jet in grosser Anzahl mit rückkehrenden philippinischen Contractworkers mit christlichem Glauben, besetzt war. Diese verdingen sich oft für längeren Zeitraum in den Emiraten und senden harte Devisen back home für ihre Love ones. Es ist oft ihre einzige Möglichkeit etwas Geld zu verdienen. Die Arbeitsbedingungen grenzen oft nahe an Sklavenhaltung.

    Das Preis-Leistungsverhältnis für den Langstreckenflug stimmt bestens.
    Ich bin überzeugter Langzeit- und Budgettraveller, und da muss es einfach immer preiswert sein. Ich erwarte einen Transport von A nach B für wenig Geld und nicht ein Quäntchen mehr. Wenns möglich wäre, würde ich sogar in der Cargo Klasse reisen, wie früher auf den Frachtschiffen. Je billiger und einfacher der Transport, umso besser die Erlebnisse. Für CHF 800 bis 1000 (je nach Jahreszeit) ein Longterm-Ticket Genf - Manila hin und zurück, 30 Kg Freigepäck in der Economy, 7 Kg Handcarry, 12 Monate Gültigkeit (!!!), das ist preislich zumindest eine Sensation. Vor dreissig Jahren habe ich dafür über CHF 2000 auf den Tisch geknallt. Da soll mal einer noch behaupten, früher sei alles besser gewesen.


    Bei Flugverspätungen mit knappen Umsteigezeiten ist die zentrale Frage immer, ob das Baggage noch rechtzeitig umgeladen werden konnte. Diesbezüglich habe ich in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche einschlägige Erfahrungen gemacht. Geplante Rundreisen und Trekkings konnten nicht rechtzeitig beginnen und Aufenthalte mussten unfreiwillig verlängert werden, weil die Rucksäcke noch nicht eingetroffen waren. Ich glaube, dass der allerschlimmste Flugverkehrs-Knotenpunkt in dieser Hinsicht, Charles de Gaulle in Paris ist. Der Name ist eigentlich eine Beleidigung für einen solch grossen Staatsmann. Charly – es tut mir leid, dass man dir posthum so etwas angetan hat. Mit dir hätte deine Nation Dien Bien Phu nicht verloren oder es hätte das Dilemma gar nie gegeben. Aber vielleicht spricht dich der Ratzinger in Rom bei nächstbester Gelegenheit einmal heilig- das wäre dann eine angemessene Balance für die angetane Schmach.

    Anbetracht der widrigen Umstände in Paris, lohnt es sich, das Gepäck aus- und am neuen Terminal wieder einzuchecken. Wer von der Schweiz kommt, nimmt ohnehin den TGV bis Paris und gönnt sich vorher zwei Nächte in der Buddha-Bar in der Nähe des Elysee-Palastes. Dort gibt es Chillout vom Allerfeinsten. Auf der Rückreise kannst du das Gepäck von der Ferndestination direkt in die Schweiz einchecken. Geht das Gepäck verlustig, ist das völlig egal. Du macht nach der Ankunft eine Verlustmeldung und spätestens nach ein paar Tagen folgt dir der Rucksack nach und wird franko Domizil an deine Haustüre geliefert. Oft ist etwas kaputt gegangen. Halleluja, du darfst frohlocken! Eine Gurtschnalle ist entzwei, vielleicht ein Rad abgerissen, die Sicherheitsschlösser aufgebrochen oder das starke Segeltuch aufgeschlitzt. Null problemo! Das ist die beste Gelegenheit, zu Lasten Dritter dein Gepäck zu sanieren, zu erneuern und fehlende abgenutzte Klamotten mit neuwertigen zu ersetzen. Wertsachen hast du ohnehin nicht im Gepäck. Oder bist du vielleicht so blöd? Für den Schaden und Verluste kommt die Versicherung der letzttransportierenden Gesellschaft auf. Also, wenn du zum Beispiel mit der Lufthansa nach einem Langstreckenflug in Frankfurt landest und mit der Swiss nach Zürich weiterfliegst, ist die Swiss für den Schaden haftbar, wenn er in der Schweiz festgestellt wird. Übersteigt der Schaden eine bestimmte Haftungslimite, übernimmt deine Reise- oder Haushaltsversicherung die Differenz. Pech gehabt, wenn du keine solche abgeschlossen hast.

    "Wir werden, Inschallah, in 45 Minuten in Manila landen“, schepperte es aus dem Bordlautsprecher. Eine Stunde später stehen wir im Ninoy Aquino International Airport am Baggage-Claim. Grosse Erleichterung macht sich breit, als unsere zwei Gepäckstücke mit je 31 Kg, davon allein nahezu 10 Kg Toblerone als humanitäre Hilfslieferung für die lieben Verwandten, anrollen.


    Mein guter, schwarz-grüner Reiserucksack lässt sich auch als Reisetasche benutzen. Er gehört zur dritten Entwicklungsgeneration und hat mich in den letzten 16 Jahren nach unzähligen Destinationen begleitet hat. Ein Meisterwerk der Platzeinteilung, wasserabstossend, Fassungsvermögen 70 Liter, was eigentlich immer viel zu viel war. Nur wenn Vielliebchen dabei ist, brauche ich mehr Platz – typisch Frau, da machen auch Schlitzaugen keine Ausnahme. Unglaublich, was da immer unabdinglich auf die Reise eingepackt werden muss. Mein Rucksack muss ein erfahrener, sicher männlicher Traveller, entwickelt haben. Kein Daypack zum Aufzippen, welches ohnehin stets irgendwann auf einem Baggage Claim abgerissen worden wäre, sondern fest aufgenähte Taschen. Auf der Rückseite ein Fach für die Tragegurten, das ich auch für die Beherbergung meiner umfassenden Literatur benutzen kann. Durch das zunehmende literarische Angebot von E-Books wird dieser Vorteil jedoch zunehmend obsolet. Alle Reisverschlüsse lassen sich mit kleinen Vorhängeschlössern abschliessen. Das ist manchmal praktisch und vor allem eine grosse psychologische Bremse bei Entwendungen. Aufgebrochene Vorhängeschlösser sind für die Versicherung ein klares Indiz für Diebstahl. Er sieht nach wie vor neuwertig aus, denn ich habe das gute Stück stets gepflegt wie das beste Teil von mir. Schon mein Grossvater (väterlicherseits) - ein Auslandschweizer aus Achen - war damit unterwegs und Grossmutter – ürsprünglich eine Von Battenfeld - hat mir das Ding auf ihrem Sterbebett zu einem günstigen Preis verkauft J. Es handelt sich um ein Qualitätsprodukt der Marke Madden aus Boulder Colorado, USA. Wo nötig nachgenäht, ordentlich geflickt, gebürstet, gewaschen, imprägniert – wir haben beschlossen, zusammen alt zu werden. Die Fabrik hat längstens dich gemacht – kein Wunder bei dieser Qualität mit Lifetime-Garanty. Rollen hat er keine, die nächste Generation werde ich nicht mehr schaffen; meine Rest-Lebens- und Reisezeit beträgt statistisch gesehen noch gerade mal 20 Jahre. Pitcairn

     
  2. sgni

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    hab mir allen ernstes ne pizza aufgebacken und es mir gemütlich gemacht. man merkt du liest gerne, didaktik und analyse sind dir keine fremdworte