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Pitcairns Reise 2012 - Teil 16 - Phils/Manila: Chin. Friedhof, Intramuros, Essen

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Pitcairn, 03.09.2012.

  1. Pitcairn

    Pitcairn Gast

    Spass im Krematorium / Chinesischer Friedhof
    Es mag pietätlos wirken, einen Friedhof als Sehenswürdigkeit zu berücksichtigen.
    Trotzdem habe ich rund um den Globus solche Gottesäcker vermehrt besucht: Vom Piratenfriedhof auf der Ile de Saint Marie auf Madagaskar über die Katakomben in Rom bis hin zum Prominenten-Friedhof La Recoleta in Buenos Aires in Argentinien, wo wichtige Persönlichkeiten wie u.a. Evita Péron in prachtvollen Grabstätten ihre ewige Ruhe gefunden haben. In Sagada, Nordluzon gibt es die hängenden Särge. In Manila, ist uns als besonderes Highlight die Totenstadt – der Chinesische Friedhof - in Erinnerung geblieben.

    Selten haben wir so etwas Groteskes gesehen. Hier geht es weniger um bestimmte Persönlichkeiten, sondern vielmehr um die Eigenart der Anlage. Während den Vorabklärungen versicherte uns ein Taxifahrer, dass Touristen jetzt bei der zuständigen Behörde eine Besuchsbewilligung einholen müssen. Ich glaubte kein Wort, alles Quatsch! Und wenn doch, dann motiviere ich zuerst den Pförtner mit ein paar Pesos. Wir quälen uns mit dem Jeepney von der Ermita eine gute Stunde durch den Stossverkehr Richtung Blumentritt zum Stadtteil Santa Cruz. Der Smog ist zum Durchschneiden dick. Die Dachhöhe in diesen Sammelttransportmitteln ist auf Filipino-Halbportionen ausgerichtet; bei jeder Bodenwelle bekomme ich einen Schlag auf die Rübe. Ein Helm sollte hier in Metro Manila zur Standartausstattung eines jeden Langschweins gehören.

    Irgendwann stehen wir vor dem Südeingang. Sofort sind willige Guides zur Stelle. Sie wittern leichten Verdienst und wollen uns für die sagenhafte Summe von PHP 500, eine Stunde durch die Anlage führen. Schon wenn ich die Bezeichnung Guide oder Tour höre, läuten bei mir die Ohren. Da bahnt sich meist nichts Gutes an. Grundsätzlich lehnen wir solche Bevormundungen ab und gehen lieber alleine auf Entdeckungstour. Nicht einbezogen sind Höhlenbesichtigungen und Treckings. In der Dritten Welt ist oft alles schlecht oder gar nicht ausgeschildert. Da kannst du lange nach gelben Wanderwegweisern Ausschau halten.

    Wir haben unsere eigene Philosophie zu exploren, wir sind nicht scheu, permanent Leute auszusprechen, und uns wenn nötig nach dem Weg zu erkundigen. Wir schätzen den permanenten Kontakt mit den Leuten und erleben manchmal die unglaublichsten Geschichten. Wir benötigen niemanden, der uns ein Ohr abkaut und erst noch Geld für seine Labberei verlangt. Das meiste kannst du ohnehin im Lonely Planet oder im Routard nachlesen. Diese Informationen sind besser und verlässlicher. Auch im Internet findet der interessierte Traveller Infos zuhauf. Vorbereitungsarbeit ist untrennbar mit dem Reisen verbunden und macht allein den halben Spass aus.

    Die Gesamtanlage ist 54 Hektaren gross. Das entspricht zirka 50 Fussballfeldern. Eine Oase der Ruhe im Moloch Metro Manila. Eine Stunde würde bei unserer Besichtigungsphilosophie bei weitem nicht ausreichen; da ist ein halber Tag das Mindeste. Hier auf diesem Friedhof findet man die opulentesten Grabmäler auf diesem Globus. Es sind viele wohlhabende Chinesen und Chinoys, die hier ihre letzte Ruhe in Luxus gefunden haben.

    Die extravagantesten, zum Teil zweistöckigen Grabmausoleen (schreibt man die Mehrzahl so?) und Grabtempel finden sich in der Millionaire´s Row und den Little Beverly Hills. Einige haben ein Vermögen gekostet und werden vielleicht auch deshalb rund um die Uhr bewacht. Briefkästen, Radio- und Fernsehantennen gehören noch zum schlichteren Inventar. Weiteren praktischen Nutzen für die Besucher und die wenigen ständigen Bewohner liefern Elektroanschlüsse, Kalt- und Warmwasserversorgung, Klimaanlagen, Küchen, Bäder und Kühlschränke. Prächtiger ausgestattete Grabvillen können über gepflegte Gärten mit Koi-Karpfchenteich oder Swimmingpool verfügen. Wendeltreppen führen zu Balkons im zweiten Stock. Häufig sind Boden, Wände und Decken mit feinem Marmor ausgelegt. Ein Mausoleum ist ganz aus rostfreiem Stahl gefertigt. Buntglasfenster, Goldblattverzierungen, Kristallleuchter oder chinesische Statuen und Bilder sind weitere schmückende Elemente. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Sarkophage der Verstorbenen. Meistens sind es zwei Grabstätten, über ihnen befinden sich häufig grössere Porträts der Toten. Grössere Ruhestätten werden von Hauswarten permanent betreut, die in direkt angegliederten Wohnungen vor Ort wohnen. Wachhunde sind nicht selten und man geht ihnen besser aus dem Weg.


    Wir spazieren gemütlich durch die Anlagen und verweilen verschiedentlich zu einem Gespräch, wenn Leute im Aussenbereich arbeiten. An einer Weggabelung befindet sich ein schöner chinesischer Tempel und nebenan eine Cafeteria für die Hauswarte und Besuchenden; sie dient auch als zentraler Treffpunkt. Einige Gäste sitzen herum, Konsumzwang scheint man nicht zu kennen. Wir bestellen Kape 3+1 und versuchen uns an die Leute heranzutasten. Gegenüber der Cafeteria befindet sich eine mehrstöckige Urnenanlage. Der Hauswart gibt uns auf Distanz mit einem Zeichen zu verstehen, dass wir bei ihm reinschauen sollen; offensichtlich braucht er etwas Abwechslung. Er ist Herrscher über hunderte von Urnen mit Beigaben, die er uns stolz bei einem Rundgang zeigt. Gerne nehmen wir sein Angebot an, für uns den chinesischen Tempel zu öffnen; das schafft Gelegenheit zur einem privaten Fotoshooting.

    Anschliessend folgt der Krematoriumsrundgang. Der Glückspilz hat einen Zweitjob, ist dort ebenfalls in Teilzeit angestellt und hat überall Zugang. Heute wurden in der Einäscherungshalle keine Leichen angeliefert und der Zeitpunkt ist gerade recht, um einen Augenschein zu nehmen. Es riecht wie auf einem alten Frachtschiff, denn die beiden Öfen werden mit Diesel betrieben. Das ist mir lieber als der süsse Leichengeruch. Zwischen den beiden Einfahrschienen steht ein Billardtisch. Zwei Männer sind gerade in ein Spiel konzentriert. Präsent und jederzeit einsatzbereit, wie es sich gehört – allerdings auf philippinische Art. Was solls - Zielerreichung ist bei der Arbeit angesagt - egal auf welche Art.

    Zur Kremation werden die Leichen im Totenkleid aus dem Sarg genommen und auf die Einfahrlade gelegt. Klappe auf und rein! Ade schnöde Welt! Der Sarg als solcher wird nicht verbrannt. Vielleicht verkaufen ihn die Schlitzohren immer wieder aufs NeueJ. Nach dem Einfahren wird nach zwei Stunden an der Fussklappe des Ofens die Asche herausgekratzt. Metallteile, sofern vorhanden, werden entfernt, bevor die Asche entnommen wird. Dies komme allerdings sehr selten vor, weiss der Hauswart zu berichten. Ich schliesse daraus, dass Patienten in den Philippinen noch wenig künstliche Gelenke eingesetzt bekommen. Bei uns in der Schweiz ist ein Krematorium fast schon eine Klempnergarage. Metall wird mit einem Magneten aus der Asche geholt. Warum ich das weiss? Ich habe eine Affinität zu Bestattungsvorgängen, Friedhöfen und Krematorien und besichtige alle die ich kann, N.B. auch in westlichen Ländern. Hier im Chinesischen Friedhof, wird In einer separaten Knochenmühle die Asche noch gleichmässig feingemahlen und anschliessend in die Urne abgefüllt, bevor sie die Angehörigen ausgehändigt erhalten. Kremationen gibt es nur gegen Barzahlung. Die Verbrennung kommt auf PHP 12‘000 zu stehen (2012), d.h. ca. CHF 270. Für die Urne fallen weitere PHP 2500 (CHF 55) an. Für diese Summe gibt es schöne Ausführungen in Keramik.

    Ich entscheide mich für einen schönen Aschebehälter im Stil eines chinesischen Tempels, muss aber den Hauswart noch auf etwas später vertrösten. Kremationsaufträge können für alle zahlenden Kunden ausgeführt werden, Bestattungen auf dem Friedhof sind jedoch nur für Chinesen und Chinoys möglich. Parzellen werden immer gekauft. Für die Kremation ist ein Termin zu vereinbaren. Leichen dürfen nicht einfach mit dem Taxi angeliefert werden, obschon dies auf den Philippinen nicht unbedingt so aussergewöhnlich wäre. Sicher sind schon welche ohne Avisierung mit dem Auto, der Leichnam auf dem Rücksitz festgebunden, vorgefahren, sonst würde er wohl nicht ausdrücklich darauf hinweisen. Ich kann das Lachen nicht mehr zurückhalten und pruste laut los. Schlimmstenfalls muss man einfach in der Schlange warten, bis die liebe Schwiegermutter zum Verkohlen an der Reihe ist. Religion ist kein Kriterium und spielt für die Weiterverarbeitung keine Rolle. Am Southgate verweilen wir noch eine halbe Stunde bei den Securityguards und lassen uns die genauen Kontaktkoordinaten geben. Man weiss ja nie, wann wir eine Leiche anliefern müssen. Wir werden den Kadaver im Bus transportieren; das kommt billiger als mit dem Taxi
    J.

    .
    Grüne Lunge in Manila: Intramuros und Rizal Park/Luneta
    Die wichtige historische Verteidigungsanlage Intramuros mit dem Fort Santiago geht auf die spanische Zeit zurück. Aus strategisch günstiger Lage, wurde von dort aus die Manila Bay militärisch kontrolliert. Zahlreiche Gegner haben sich im Verlaufe der Jahrhunderte erfolglos die Zähne ausgebissen. Besonders gefürchtet waren die unter dem Meeresspiegel angelegten Kerkerzellen. Bei Hochwasser bekamen die Gefangenen nicht nur kalte Füsse, sondern das Wasser stand ihnen im wahrsten Sinn des Wortes bis zum Hals und sie mussten oft vorzeitig ihr Leben lassen. Selbst der philippinische Nationalheld, ich meine hiermit nicht den Boxweltmeister im Weltergewicht Manny Pacqiao, sondern Dr. José Rizal, verbrachte seine letzten Tage vor der Exekution in diesen berüchtigten Zellen.

    Der Festungswall ist einer der wenigen historischen Bauten, die in Manila noch einigermassen intakt sind und für Besucher offen stehen. Sonst wurde im 2. Weltkrieg praktisch alles von den Japanern zusammengebombt. Haben diese eigentlich Kriegsreparationszahlungen an die Philippinen geleistet? Wahrscheinlich hat die erlauchte Politik die Kröten irgendwo versickern lassen.

    In der extrem hektischen Landesmetropole empfinde ich Intramuros als willkommene grüne Lunge.

    Der Spaziergang auf der Festungsmauer ist ein Genuss und der Tourist wird mit schöner Aussicht, unter anderem auf die Kloake Pasig River, belohnt.
    Auf dem Rückweg machen wir Halt im Rizal-Park, im Volksmund Luneta genannt. Eine riesige Grünfläche in Metro Manila. Sie unterteilt sich in zwei Teile: in einen Park mit Spazierwegen und zweitens, in eine Art Mehrzweckfläche / Allmend. Auf der Freifläche ist gerade ein Event im Gange. Eine riesige Bühne mit Soundequippement ist aufgebaut. Tausende von Leuten wohnen einer Gratisshow von TV-, Film-, und Musikgrössen bei. Mit meiner Körpergrösse habe ich den anatomischen Vorteil, andere Leute um zwei Köpfe zu überragen und freie Sicht zu haben. Nicht aber Vielliebchen mit Körperlänge 162 und flachen Latschen. Eine Verkäuferin verkauft gefrorene Buko-Stangen zu PHP 5 das Stück. Sie stellt uns ihre zwei Styroporboxen als Podest für eine halbe Stunde zur Verfügung. Ein Trinkgeld will sie nicht annehmen. Chapeau, du bist bettelarm und greifst trotzdem nicht sofort nach einem Peso. Solche Leute gibt es in diesem Land nicht viele. Das Spektakel auf der Bühne ist einzigartig und ein Spiegelbild der philippinischen Lebenskultur. Sobald irgendwo Musik ertönt, wird getanzt, mitgesungen und alle Sorgen sind vergessen. Es zählt nur noch das Heute und Jetzt.

    Hungergeplagt - Essen in Manila
    Mein Reisehandbuch schreibt, Barbecue Chicken at Aristocrat: Manilas most famous restaurant still knock out the best barbecue, along with a full roster of Filipino favourites. In den frühen 70er-Jahren frequentierte ich bereits gelegentlich dieses alteingesessene Lokal in Malate. Letztes Jahr war ich auch dort und jetzt gerade wieder. Das Lokal ist mit seinem Grillgockel bekannt und populär geworden. Doch als dieses Mal nach überlangem Warten, mein Essen auf den Tisch kommt, weiss ich bald Bescheid. Im Vergleich zu früher, ist der Haber heute ein mieser Abklatsch der seinerzeitigen kulinarischen Höhenflüge. Mein Vogel kommt lauwarm und ungenügend grilliert auf dem Teller daher. Um die Knochen herum ist das Fleisch sogar noch ganz leicht blutig. Das mag ich bei Angus-Beef aus Australien hinnehmen, nicht aber bei einem Vogel mit Salmonellenrisiko. Das Federviech ist absolut geniessbar, aber das Essen hat nichts mehr mit dem seinerzeitigen Filipino-Favourites gemeinsam, wie es die Werbung noch immer glaubhaft machen will. Es lohnt sich nicht, einen höheren Preis für ein mittelklassiges Essen zu bezahlen. Da gibt es in Malate oder in der Ermita bessere Optionen. Eine davon ist der Emerald Garden am Roxas Boulevard in der Ermita. In wiederkehrender Qualität kommen hier in zwei verschiedenen Lokalen beste chinesische Gerichte zu sehr vernünftigen Preisen auf den Tisch. Eine Kanne Jasmintee ist stets gratis mit dabei. Nun lacht nicht - je heisser das Wetter, umso besser hilft ein heisser Aufguss.


    Zu den populären Gerichten auf den Philippinen gehören Lechon, Longganisa, Pork Adobo, Chicken Adobo, Seafood Adobo, Caldereta, Kare-Kare, Sinigang, Rillieno, Pancit Bihon, Pancit Canton, Embutido. Die meisten Gerichte sind spanischen Ursprungs oder zumindest spanisch beeinflusst und mit der fernöstlichen Küche vermischt. Bestimmte Gerichte dürfte eine internationale Karriere versagt bleiben. Die Pinoy-Küche kennt für exzentrische Geschmacksliebhaber auch Eingeweide in Schweineblut gekocht (Dinuguan), gebratene Hühnerfüsse zum Knabbern (Adidas), halbausgebrütete Entenembryos (Ballut), geschnetzelte Wasserbüffelhoden und – Penis. Auch muss der Tourist auf beliebtes Fastfood aus den Gourmetshops von McDonalds, Jolly Bee, Pizza Hut, Shakeys oder Chowking nicht verzichten. Letztere ist das chinesische Gegenstück zur amerikanischen Fastfood-Kette McDonalds. Angeboten wird eine Mischung aus chinesischen und philippinischen Schnellgerichten.



    Hungergeplagte sind im grossen Shoppingzentrum Robinson Plaza in Ermita – Malate gut aufgehoben. Hier findet jeder etwas. Nebst verschiedenen Restaurants, gibt es im 3. Stockwerk einen grossen Foodcourt. Die gesamte kulinarische Bandbreite der philippinischen Küche steht hier fertig gekocht und gegrillt zur Auswahl. Kannst du auf Ambiente verzichten, magst aber gutes Essen, willst dich nur verpflegen und nicht zu viel bezahlen – dann bist du hier bestens aufgehoben. Du kannst allerlei probieren und dir von den zahlreichen Ständen ein preiswertes Menu assortiert zusammenstellen. Ich gönne mir einen Teller Spanferkel mit süsser Pork-Liver-Sauce und Reis und schnurre vor Wohlbefinden wie ein Kater, den man zusammen mit dem Sahnetopf alleine gelassen hat. Als Nachspeise hole ich mir ein Softeis im McDonalds und den Kaffee gönne ich mir im Starbucks. Alles findet man hier unter einem grossen Dach. Wer von Insel zu Insel reist, bekommt oft auf grösseren Zentralmärkten günstiges und gutes einheimisches Essen.
    Auch die Toro-Toro-Garküchen erfreuen sich grosser Beliebtheit im Lande. Leider wird das Essen hierzulande meist nur lauwarm serviert.

    Pitcairn


















     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.03.2015
  2. TButton

    TButton Rookie

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    Bzgl. Fort ( und Gedenkstätte Dr. Jose Rizal) in Manila kann ich nur zustimmen . Zumal fast zu Fuss erreichbar von Malate/Ermite .

    Zu deiner Frage wegen Grabmausoleen: ein Mausoleum ist schon ein Grab...also Mausoleen reicht


    Festung Fuerza de Santiago

    Im Kerker der Festung Fuerza de Santiago, wo Rizal vor seiner Hinrichtung gefangen gehalten wurde, befindet sich heute ein Museum mit Ausstellungsstücken über Leben und Wirken Rizals

    Nachruf von Prof. Virchow

    In Berlin traf Rizal den seinerzeit bedeutendsten Mediziner Europas, Prof. Rudolf Virchow. Der Begründer der Zellular-Pathologie erkannte Rizals Genie und machte ihn zum Mitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Nach der Hinrichtung Rizals schrieb Prof. Virchow einen Nachruf und würdigte das Wirken Rizals.

    Und ein Hinweis auf ein Gedicht von Jose Rizal , das er in Heidelberg geschrieben hat , welches Dich , Pitcairn vielleicht interessiert ...( der Anfang ..) ..

    AN DIE BLUMEN VON HEIDELBERG

    Reist in die Heimat, fremde Blumen,
    die ihr des Wandrers Weg gesäumt,
    reist dorthin, wo er seine Lieben
    beschützt vom blauen Himmel weiss.
    Erzählt vom Pilger in der Ferne,
    der sich nach seiner heimatlichen Erde sehnt.

    ..weiter auf > Jos Rizal in Heidelberg (A las flores de Heidelberg)