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Rocket - unterwegs auf Bangla's Wasserwegen

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Pitcairn, 25.03.2015.

  1. Pitcairn

    Pitcairn Gast

    Pitcairn auf seiner ungewöhnlichen Individualreise quer durch Bangladesch.

    Rocket lautet der Überbegriff für die altgedienten Schaufelradschiffe der Bangladesh Inland Water Transport Corporation (BIWTC), welche die Hauptstadt Dhaka täglich mit Khulna, Barisal, Hularhat und zahlreichen anderen Hafenstädten verbinden. Für Reisende, die beispielsweise die Sunderbans, die riesigen Mangrovenwälder, oder die Ruinen der historischen Moscheenstadt Bagerhat besuchen möchten, sind Fahrten mit den Rockets ideal. Für die knapp 30-stündige Reise von Dhaka nach Kalkutta eignen sich die Schiffe ebenfalls sehr gut. Alle Rocket-Schiffe sind mit Decks erster und zweiter Klasse ausgestattet. Die Mahlzeiten müssen separat bezahlt werden.

    Als ich aus dem Microvan aussteige, ist mir, als ob ich in ein wogendes Menschenmeer geworfen werde. Überall sind Menschen, die dichtgedrängt ihr Gepäck ausladen, unzählige, die unser Gepäck schultern wollen. Wir müssen mit dem Gepäck in die Hafenanlage rein; dafür wird uns ein Obolus abgenommen. Wir zwängen uns zum Quai hindurch. Den Porter dirigiere ich quer den vielen Schiffen entlang zur orangefarbenen Rocket, die ganz hinten vertäut ist. Bereits vor Tagen habe ich mich vorgängig orientiert. Ich bin von Natur aus misstrauisch und achte darauf, dass mein Träger immer in Reichweite bleibt. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Schon mancher Tourist übergab einem Pseudo-Träger allzu sorglos sein Gepäck und sah es nie mehr wieder. Es herrscht hektisches Treiben und wir kämpfen uns durch lärmende Menschenmassen die das Gelände überfluten. Ein Meer schwarzglänzender Köpfe leuchtet im Kunstlicht wie ein rastloser Horizont. Jeder trägt eine Last und es herrscht hektische Betriebsamkeit. Drängelnde Leiber schieben uns vorwärts. Ständig überwinden wir Hindernisse oder stolpern über Ankertrossen. Waren werden angeschleppt und auf die Schiffe und Boote verladen. Wenig später kommen auch die ersten Passagiere an. Unsere Kulis schleppen das Gepäck auf's Oberdeck des achtzigjährigen Schaufelraddampfers hoch. Kabinen der Ersten Klasse erachten wir als gut zahlende Sahibs, N.B. und eine Mamsahib, als kein übertriebenes Privileg. Die Schlafräume werden uns vom Personal zugewiesen und das Gepäck hineingestellt. Jede Kabine verfügt über zwei Einzelbetten, einen Ventilator und ein gemeinsames Waschbecken - für Bangla ein guter Standard.
    Der Kellner nimmt die Bestelllung für das Dinner auf. Die Auswahl ist marginal und wenig inspirierend. Der Haber wird um 20 Uhr serviert. Es ist jetzt bereits gegen 18.00 Uhr und die beiden Passagierschiffe links und rechts der Rocket, machen sich mit lauter Sirene auf ihre vorgegebene Route. Wir reisen mit dem Schaufelrad-Dampfer vom Dhaka-Riverport Sadarghat nach Barisal und in einer weiteren Etappe nach Hularhat. Als ich mich über die Reling bücke, ist plötzlich jeder Zentimeter auf dem Unterdeck besetzt. Einzelpersonen und ganze Familien haben ihre Decken auf dem Boden ausgebreitet und sich gemütlich darauf eingerichtet. Esswaren werden ausgepackt und herumgereicht, Babys krabbeln zwischen den Füssen der Erwachsenen und älteren Geschwistern umher. Die Leute scheint es nicht zu stören, den Fuss oder das Gesäss eines anderen im Gesicht zu haben. Dazwischen versuchen sich Zigaretten- und Obstverkäufer ihren Weg zu bahnen, begleitet von Kindern, die nach betucht aussehenden Reisenden Ausschau halten, um den einen oder anderen Taka zu erbetteln. Mehrere tote Hühner, an den Füssen zu einem Bündel zusammengeschnürt, dienen drei Männern als Kopfkissen.
    Das Reisen hierzulande ist noch das ursprüngliche Unterwegssein, wie ich es gerne mag. Kontakte mit der Bevölkerung sind garantiert. Doch auch in Bangladesch wird heutzutage das Leben immer mehr von der vermeintlichen Abhängigkeit zum Smartphone dominiert. Mit der Angewohnheit der Leute, sich permanent mit der Tastatur zu beschäftigen, geht zunehmend zwischenmenschlicher Kontakt verloren. Cellularphone – Fluch oder Segen?
    Ich winke auf dem Nachbarschiff einer Ammu mit Kleinkind zu und werfe, wie an sonst an einer westlichen Hochzeit Brauch, zielgenau ein paar Bonbons hinüber. Ich habe immer welche dabei, um Kinder damit zu bestechen und das Eis aufzubrechen. Für 100 Taka gibt es hierzulande 100 Bonbons und das reicht meist für drei Tage. Oft verteile ich welche, wenn wir eine Schule oder eine abgelegene Dorfgemeinschaft besuchen. Die freundliche Antwort der Mutter kommt postwendend in Form einer daher schwirrenden Orange, die ich auffange. Der Kontakt ist hergestellt und wir verständigen uns durch Zurufe und Handzeichen. Der Kontakt ist hergestellt und
    Mit einer Stunde Verspätung werden die Ankertaue gelichtet und die Rocket dockt ab. Es ist dunkle Nacht und wir gehen auf grosse Fahrt. Gern würde ich tagsüber reisen, doch es gibt keine andere Alternative. Entweder wir fahren mit dem Kahn nachts oder gar nicht. Vom erhöhten Frontdeck sehen wir die Lichter der Schiffe im Hafen immer kleiner werden. Meine Emotionen machen sich wie schon so oft, auf einen Ausflug in die Filmgeschichte. Agathe-Christie-Feeling kommt auf, als wir in der 1. Klasse zu Tische sitzen und das Dinner einnehmen. In etwa so, dürfte es früher gewesen sein. In meinen Gedanken revupassiert Peter Ustinov als Inspektor Poirot im Streifen Tod auf dem Nil. Doch heutzutage existiert keine Atmosphäre gesellschaftlicher Steifheit mehr, angefangen vom Dresscode bis hin zum persönlichen Lakaien. Früher hatten Angehörige einer besseren Gesellschaft, immer noch ihren eigenen Lakai dabei. Der Speiseraum ist hell und lang; die verschiedenen Tische sind mit schneeweissen Tischtüchern gedeckt. Die Betreuung besorgen Kellnern in weissen Jacken, die in einer gehobenen Gesellschaft von Tuten und Blasen keinerlei Ahnung haben.
    Mir soll's recht sein, dadurch ist alles ungezwungen und ich kann meine Trekkingsandalen anbehalten, denn die schwarzen Lackschuhe habe ich zuhause vergessen. Als ich zum Essen gebeten werde, ist alles schon serviert und lauwarm.
    Auf dem Tisch finde ich Reis, Linsen, Rühreier, Huhn, wie vor zwei Stunden bereits choisiert. Die Auswahl an Speisen ist extrem marginal.
    Nach der einfachen Verpflegung exploren wir das Unterdeck und den Maschinenraum. Einst waren Rockets die schnellste Verbindung auf den Wasserwegen. Heute gibt es schnellere und bessere Transportmöglichkeiten, doch eine Fahrt mit Übernachtung kann nichts ersetzen. Das Gefühl jetzt und hier an Bord zu sein ist erhebend. Raddampfer gehören zum Kulturerbe der Bengalen und romantischer und stilvoller kann man auf den hiesigen Gewässern nicht reisen.
    Als Berlin 1936 die Olympischen Sommerspiele ausrichtete, absolvierte die Austrich ihre Jungfernfahrt; das ist verdammt lange her. Hierzulande sind drei Grössen von Schaufelraddampfer unterwegs. Die Schiffe wurden alle während des British-Raj in den 1930er-Jahren in Indien gebaut. Ohne Briten gäbe es heute hier keine solchen Schiffe. 1996 erfolgte die Umrüstung von Dampf auf Diesel. Unter der Bezeichnung Big Rocket fahren die beiden Schwesterschiffe Mashud und Austrich, unter Medium fallen die Lepcha und Turn und als Small Rocket ist noch die Shella unterwegs.
    Die Kabinen der nostalgischen Paddlewheeler sind zu bestimmten Jahreszeiten gut ausgebucht und es empfiehlt sich, die Reservation spätestens drei Wochen vor der Reise vorzunehmen. Auf unserer Fahrt legen wir nach Dhaka in den Flusshäfen Chandpur, Barisal, Jhalokathè, Kankhali, Hularhat an. Die Wasserstrassen zwischen Dhaka und Hularhat tragen unterschiedliche Namen wie Buriganga, Sitalakka, Padma, Kirtonkhola, Sugandha, Gabkhaen, Kocha und Boleshar. Ich teile mit Tofu-Schämpu eine Kabine.

    Mitternacht ist schon vorbei, mein Darm weist illoyale Tendenzen auf und drängt mich in den Wachzustand. In der Koje neben mir pennt Tofu-Schämpu im eigens mitgebrachten Schlafanzug mit Gurkenaufdruck. Er träumt wohl von Tofuschnitzel, Sojawürstchen, hausgemachter Guacamole, Milchreis und Hummus und all dieser befremdenden Vegetariernahrung, die in einer anständigen Schweizer Volksernährung keinen Platz finden. Igitt!
    Vorsichtig erhebe ich mich von der harten Matratze, schlüpfe direkt in die bereitgelegten Adiletten. Dann entriegle ich möglichst lautlos die Kabinentüre und öffne sie einen Spalt; Licht dringt herein. Die Taschenlampe kann ich somit ausschalten. Die Luft ist rein - draussen auf dem Korridor hält sich kein einziges Touristenschwein auf. Trotz islamischer Gesellschafts- und Sittenordnung, wage ich es und husche einzig mit Odlo-Unterhosen und T-Shirt bekleidet, mit der Flüssigseife und Tempo-Taschentüchern in der rechten Hand, durch die Oberklasse zur rettenden Gemeinschaftstoilette am anderen Ende des Ganges entgegen. Es wird mir wohl kein entsetzter Muselmane begegnen.
    Auf diesen nächtlichen Challenge bin ich vorbereitet, denn ich habe mir schon vor dem Zubettgehen darüber Gedanken gemacht und die beiden Gemeinschaftstoiletten einer kritischen Prüfung unterzogen. Es gibt zwei Toiletten-Duschräume mit westlichen Sitzklos und es sind zweierlei Wasserqualitäten verfügbar. Einerseits sauberes Frischwasser zum Händewaschen und Duschen, andererseits schmutziges Flusswasser zum Spülen. Neben der Toilette befindet sich ein Plastikeimer mit Wasserhahn zum Nachfüllen, falls mal die Automatik ausfallen sollte. Der mit einem billigen Linoleum belegte Boden ist permanent nass und auch die Sitzbrille scheint von einem nächtlichen Prostatiker bei einem Parkinsonanfall vollgepisst worden zu sein. Es gibt Leute die lernen es nie und können die WC-Brille beim Urinieren nicht nach oben klappen. Dem Plastikeimer entnehme ich ein paar Schöpfkellen Wasser und leere es über den Sitzrand und trockne mit einem Papiertaschentuch nach. Jetzt drängt die Zeit und ich entledige mich des türkisfarbenen Herrenslips der westlichen Qualitätsmarke Odlo (ohne Eingriff) und hänge ihn an einem gesicherten Ort etwas höher. Die Flüssigseife habe ich schon vorher auf dem Händewaschbecken abgestellt und spritzbereit geöffnet. Während ich mich konzentriere und meiner Natur hingebe, können meine verschlafenen Augen vor mir lange, schwarze, behaarte Beine ausmachen, die sich langsam aus einer breiten Ritze heraustasten. Schon bald gelangt eine ausgewachsene Kreuzspinne, mit Körpermass so gross wie eine Männerhand, in meinen Blickwinkel.
    Sie schält sich gerade zitternd aus ihrem Ruheplatz in der Wand, orientiert sich, stolziert runter auf den schmierigen Boden, hält kurz inne, um für ihre weitere Bewegungsrichtung zu sondieren. Letztlich nimmt sie direkten Kurs auf meine blau-weissen Adiletten in welchen nach wie vor meine Füsse stecken. Doch einen gliederfüssigen Streichelzoo hier auf dieser elenden Knarke brauche ich nicht. Am allerliebsten mag ich solche Viecher in Formalin eingelegt. In Windeseile greife ich nach einer Schöpfkelle voller Wasser und werfe einen Schwall in Richtung Spinne. Das haarige Krabbeltier realisiert die Erschütterung und hält einen Moment im Ziellauf inne. Das verschafft mir ein paar Sekunden Zeit, aufzustehen und meinen Arsch abzuspülen. Hastig greife ich nach dem aufgehängten, türkisfarbenen Herrenslip und ziehe ihn mir über den ungetrockneten Hintern und stürze dann wie vom Teufel geritten aus dem Klo. Ein Strahl warmen Resturins rinnt noch den linken Unterschenkel runter und hinterlässt auf dem Funktionsstoff einen dunklen Fleck. Jetzt wäre mir ein Urinbeutel aus dem Altersheim gerade recht. Draussen knalle ich mit einer Frau zusammen, die wegen ihrer dunklen Burka in der Dunkelheit nicht auszumachen ist und reisse ihr fast den Schleier vom Gesicht. Als sie mich Sekunden später halbnackt im Herrenslip realisiert, geht ein markiger Aufschrei durchs ganze Oberdeck. Mit grossen Sätzen rette ich mich in die Kabine zurück, knalle die Türe zu und schliesse ab - gerettet! Tofu-Schämpu pennt immer noch friedlich. Müssen denn Vegetarier weniger pissen? Mit dem Ärmel wische ich mir den Schweiss aus dem Konterfei und entscheide, im Verlauf der Nacht nicht mehr zu trinken, um nicht noch einmal diese Stätte des Entsetzens aufsuchen zu müssen. Lieber verrichte ich mein Geschäft über die Reling, während mir 300 dunkle Augenpaare interessiert zugucken.

    Längst habe ich mich wieder zur Ruhe gebettet; die monotonen, leichten Schwingungen des Dieselmotors wiegen mich zurück in den Schlaf. Als ich zu nachtschlafener Zeit um 3 AM aufwache ist alles ruhig, das Surren hat aufgehört und das Schiff vibriert nicht mehr; dann höre ich plötzlich die Ankerketten rasseln. Der Kahn geht auf Reede und wird in der Strömung fixiert - der Antrieb ist defekt und der Diesel schweigt. Dann dringt ein stundenlanges, permanentes Klopfen und Hämmern durch's Schiff. Die Geräusche gelangen vom Maschinenraum im Unterdeck bis zu uns rauf in die Erste Klasse. Die Reparatur dauert bis um 7.15 Uhr, dann springt der Diesel wieder an, die Anker werden gelichtet, die Schaufelräder beginnen langsam zu drehen und die Fahrt geht weiter. Mit ein paar Stunden Verspätung - was solls - treffen wir in Barisal ein. Unser ortskundiger Begleiter ist nicht an Bord, doch ich kann ihn telefonisch erreichen und die Verspätung mitteilen. Nach der Ankunft nehmen wir uns gleich zwei AUTO (Ausgesprochen: Otto). Darunter wird hierzulande eine grosse Elektro-Rickshaw verstanden. Diese praktischen Wägelchen, werden nebst den CNG, für den Nahverkehr eingesetzt.

    Das vermeintlich beste Hotel in der Stadt präsentiert sich unter jedem Hund - die Bettwäsche ist schmutzig, da lag mindestens schon einmal ein Kanake drin. Aber was soll's, wir sind in Bengalen. Da hilft kein Fluchen und Reklamieren, unsere empfindliche, dekadente Art wird hier nicht verstanden. Am besten nimmst du deinen eigenen Schlafsack mit, dann hast du das Problem hierzulande von vorneweg erschlagen. Visit Bangladesh bevor the tourists come. Erst jetzt weiss ich, was damit im tieferen Sinn gemeint ist.

    Shanda-Flusslandschaft
    Trotz guter Fettpolsterung, tut mir mein Hintern weh. Die Strasse ist schlecht und wir sind nach dem Einchecken mit zwei Piaggio Apé losgefahren. Es dauert eine volle Stunde, bis wir die Shanda Riveraine, ein Fluss- und Kanalsystem, erreichen, das im entfernteren Sinne in etwa an das Mekong-Delta in Vietnam erinnert. Aus gutem Grund wird wegen der zahlreichen Wasserwege auch ganz Bangladesch Riveraine-Country genannt. Wir wechseln in ein gechartertes Boot und tuckern los. Zahlreiche Ziegeleien säumen die Wasserwege. Das Rohmaterial für die Brennöfen, der Lehm, wird direkt am Ufer abgebaut. Extra-Miggu kann's nicht lassen, reisst sich die Kleider vom Leib, springt ins Wasser und schwimmt zu den Arbeitern rüber, um selber mit anzupacken. Eine tolle Idee, die Leute sind völlig perplex, dass ein Sahib sich zu ihnen rüber bequemt, Witze macht und gleich noch selber anpackt. Das ist eben Extra-Miggu wie er leibt und lebt - sein Spitzname kommt nicht von ungefähr; immer für eine Überraschung und eine Sonderaktion gut. Kein einfacher, aber ein toller Reisekamerad mit hoher Empathie und Ethik. Da könnte sich mancher Tourist eine Scheibe abschneiden. Von diesem spontanen Tun inspiriert, folgt ihm später Tofu-Schämpu, der es allerdings beim Baden belässt. Die restlichen Leute bevorzugen das Trockene. Immer wieder begegnen wir anderen, ausnahmslos von Männern gesteuerten Booten. Bangladesch ist eine reine Männerwelt, wie eben islamische Welten sind und die Aktivitäten der Frauen beschränken sich auf Tätigkeiten zuhause und rund um die Familie. Niemals siehst du eine Frau ein Boot steuern, auf dem Markt Gemüse verkaufen oder sonst am Wirtschaftsleben teilnehmen. Irgendwie hat mich diese islamische Welt nie ganz vereinnahmt, obschon sie mich immer fasziniert hat und ich solche Länder schon seit 40 Jahren bereise. Die Männer hier dürfen mehrere Frauen haben, das nennt man Polygamie. In der Schweiz dürfen Männer nur eine Frau haben, das nennt man Monotonie. Die glücklichsten sind aber wohl diejenigen, die keine Frau haben und ein paar Mal pro Woche ins Bordell gehen.
    Damit hat sich's und du kannst dich auf deine Hobbies und Freunde konzentrieren. Was willst du noch mehr?

    Magen und Darm rebellieren, auf mein Gesicht legt sich ein grüner Schatten. Das Huhn in Garam Masala vom Vortag ist meinem Magen nicht gut bekommen und ich fühle mich zunehmend unwohl. Die anderen Reisekumpels haben das gleiche gegessen, spüren jedoch keinerlei negativen Auswirkungen. Es muss wohl an den Gewürzen liegen, die mein Magen anfänglich nicht verträgt; er benötigt mehr Assimilationszeit. Eine Minute ohne Krämpfe erscheint mir als das grösstmögliche Gefühl. Der Tag neigt sich zu Ende und es war nicht mein bester. Die ganze Bootsfahrt über bin ich mehr oder weniger inaktiv auf einem Plastikstuhl gesessen und habe das Geschehen um mich herum teilnahmslos beobachtet – fast wie auf einer organisierten Gruppenreise. Noch einmal muss ich eine Stunde Rückfahrt auf holpriger Strasse nach Barisal erdulden. Jedes noch so kleine Schlagloch setzt mir arg zu und die hektische Fahrweise des Kulis am Steuer verstärkt meine Leidenszeit. Das permanente Beschleunigen, Abbremsen, ruckartige Ausweichen ist fast nicht auszuhalten. Verschiedene Male bin ich nahe dazu geneigt, den Fahrer anzuhalten, um mich zu übergeben. Ich atme frische Luft in die Tiefen meiner Lungen. Das hilft und der Brechreiz reduziert sich. Im Hotel fehlt ein Aufzug und ich schleppe mich zwei Stockwerke hoch Richtung Zimmer. Auf wenige Distanz zur Zimmertüre verliere ich die letzte Kontrolle, mein Darm explodiert, die Scheisse füllt mir den Funktions-Herrenslip, es wird warm um meinen Hintern wie weiland vor über 60 Jahren zu Säuglingszeiten; dann läuft mir die flüssige Kacke innen die Hosenbeine runter, kommt unten raus und ergiesst sich über meine Adiletten. Oberpeinlich, genau das versuchte ich zu verhindern, doch ich habe keine Oberhand mehr und bin völlig hilflos. So dürfte es in späteren Jahren wieder im Pflegeheim sein. Doch zumindest habe ich die Option, meine Altenjahre auf den Philippinen in unserer Residenz zu verbringen. Auf der Veranda im Rattan-Lehnstuhl zu sitzen, auf die grünen Reisfelder um mich herum zu blicken und dabei in die Hosen zu kacken, ist doch für ein bevorstehendes Greisenalter eine ganz nette Perspektive. Vielliebchen versichert mir eine Pflege bis zur letzten Stunde, und ich glaube ihr. Noch nie hat sie mich in den letzten 15 Jahren beschissen oder angelogen.
    In kleinen Schritten ziehe ich meine Beine Richtung Zimmertüre, schliesse auf, schlürfe weiter ins Badezimmer bis zum rettenden Griff nach der Dusche.
    Eine neue Herausforderung meldet sich sofort an; der Wasserdruck zu gering und ich vermag der Brause nur ein dünnes, kraftloses Rinnsal zu entlocken. Für die erste Grobreinigung vergeht endlos lange Zeit. Dann entledige ich mich meiner Kleider und mache mich ans Körperschruppen, Duschen, Putzen und Kleiderwaschen. Einen Dhobi zu rufen getraue ich mich nicht. Mit umwickelten Badetuch reinige ich peinlich berührt den Zimmereingang. Zumindest hat es vom Hotelpersonal niemand bemerkt und ich kann eigenhändig Ordnung schaffen.
    Wäscheleine, Klips und flüssiges Handwaschmittel gehören seit jeher zum Überlebenskit in meinem Rucksack und ich bin einmal mehr froh darüber. Mein Tipp an den angehende Bangla-Traveller: Du machst nichts falsch, wenn du genügend Flüssigwaschmittel und Flüssigduschseife einpackst. Das Zeugs ist hier schwer zu bekommen. Die mehrfach frisch gewaschenen Kleider hänge ich unter den Deckenventilator und lasse ihn die ganze Nacht volle Pulle laufen. Dann decke ich mich zu und versuche trotz dem beissenden Kotgeruch ein paar Mützen Schlaf zu ergattern.
    Das sind die weniger erfreulichen Momente eines langen Travellerlebens.
    Noch immer sind mir die wertvollen Belehrungen von Tofu-Schämpu vom vergangenen Nachmittag in den Ohren, der mich informierte, dass Vegetarier mehr als doppelt so viel scheissen wie Fleischesser; im europäischen Durchschnitt 300 bis 400 Gramm pro Sitzung. Das soll daran liegen, dass sie mehr Ballaststoffe zu sich nehmen, die unverdaulich sind. Von wegen Sitzung?! Stehend und im freien Fall! Doch am eigenen Praxisbeispiel wurde mir unfreiwillig bewiesen, dass der Kot von Fleischfresser mehr stinkt, weil beim Abbau tierischer Eiweisse chemische Stoffe entstehen, die für den unangenehmen Geruch von Scheisse sorgen. Als Vegetarier durch die Welt zu wandeln, kann in wenigen bestimmten Situationen vorteilhafter sein. Vermutungsweise kann man die Grünfresser nach dem Ableben auch besser entsorgen, weil man sie auf den Kompost schmeisst. Als Dank für die wertvollen Informationen, werde ich Tofu-Schämpu zum Geburtstag eine fleischfressende Pflanz schenken. Mhhh.
    Extra-Miggu klopft bereits frühmorgens um 4.00 Uhr vorsorglich an meine Zimmertüre um sich nach meinem Gesundheitszustand zu erkundigen. Wirklich nett, dass sich jemand um mich kümmert. Ein Grund mehr, nicht alleine unterwegs zu sein. Es geht mir besser. Ich habe die Imodium-Keule in Doppelladung eingeworfen und dürfte vermutungsweise meinen Darm unter Kontrolle kriegen. Nicht auszudenken, wenn ich in diesem Land den öffentlichen Toiletten nachspringen müsste. Ich habe schon welche inspiziert. Nein, das darf nicht sein. Auf den Darm gehört ein Pfropfen drauf! Doch die Story geht später noch weiter. So leicht sollte ich nicht davonkommen. Wartet ab, liebe Lesende.



    Barisal - Hularhat – Mongla
    " Al-hamdu li-llah rabbi l-alimin. Gott ist gross! Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Gott. Eilt zum Gebet, eilt zur Rettung, eilt zum Seelenheil. Gepriesen sei dir Gott, und Lob sei Dir, und gesegnet sei Dein Name, und hoch erhaben ist Deine Herrschaft. Dich allein flehen wir um Hilfe an. Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Eilt zum Gebet, eilt zum Seelenheil!"
    Das sind die Worte des Muezzin, der seine Gläubigen um 04.45 Uhr durch das Megaphone in arabischer Sprache zum Gebet in die Moschee ruft. Extra-Miggu hat mich zwar geweckt und ich habe noch ein wenig weitergedöst. Jetzt fallen mir fast die Löffel ab. Einen Wecker brauchen wir während der ganzen Reise nicht. Es ist überall gleich. Wir beginnen somit gezwungenermassen den Tag gleichgeschaltet mit der Bevölkerung im Namen Allahs mit dem Adhan.

    Um 05.30 Uhr starten wir mit zwei Elektro-Rickshaws vom Hotel zum Flusshafen.
    Das Verkehrsaufkommen ist bereits beachtlich und wir haben keine Mühe, zwei Fahrzeuge heranzuwinken. In kurzer Zeit knattern wir in Richtung des nicht weit entfernten Flusshafens. In Dhaka konnten wir keine herrenlosen Hunde ausmachen, hier in Barisal ist das anders. Die streunenden Strassenköter machen sich zum Frühstück über den herumliegenden Abfall her. Einige menschliche Körper liegen langgestreckt am Strassenrand, ohne Unterlage und Abdeckung.
    Ein Mann kauert auf der Treppe und putzt sich die Zähne. Eine Frau wäscht sich die Haare in der Abflussrinne, daneben baut jemand einen Fruchtstand auf. Ein Bündel Mensch aus Haut und Knochen schmachtet an einer Strassenabbiegung, ruft uns etwas zu. Ich gerate in optische Bedrängnis, doch schon sind wir vorbei. Aus den Augen, aus dem Sinn. "Maf kar do. - Vergib mir!"
    Hier haben viele Hunger und möchten den Tag mit etwas im Magen beginnen. Alle sind arm, können weder lesen noch schreiben. Nichts deutet auf eine Welt hin, die ich kenne. Bangla sucks.

    Die Ankunft der Rocket verspätet sich mehr als eine Stunde und wir vertreiben uns die Zeit mit Warten, Tee trinken und mit den Leuten herumalbern. Überall wird unsere Reisegruppe hierzulande zur Attraktion. Unzählige Male werden wir über unser Herkunftsland gefragt, wie lange wir in Bangladesch zu bleiben gedenken, ob wir verheiratet sind, Kinder haben und welcher Religion wir angehören. Standardfragen, die Unwissende in der Dritten Welt eben immer stellen. Umso grösser ist das Erstaunen, als Tofu-Schämpu auf den Stockzähnen lächelnd verkündet, dass er keiner Religion angehöre. Ich sehe blankes Entsetzen in den Augen einiger Leute und kann Gedanken lesen: "Der arme Mann wird direkt in die Hölle wandern."
    Im Islam ist der Tod mit dem Leben gleichgestellt. Er bedeutet nicht das Ende, sondern einen Neuanfang. Der Mensch wechselt von einem anstrengenden Dasein in ein beständiges. Es ist eine Reise in die ewige Glückseligkeit und zur ursprünglichen Heimat. Die Seele tritt in die Barzach ein. Entsprechend seinen Wohltaten und Freveln, wird er dort empfangen und kann in einem würdigen Zustand bis zum Tag des Jüngsten Gerichts verweilen. Dann entscheidet sich, wo die Seele die Ewigkeit verbringt. Wer über keine Religion verfügt ist dem Verderben ausgeliefert - armer Tofu-Schämpu.
    Der Schaufelraddampfer Lepcha – ein wenig kleiner als die Austrich - ist mittlerweile eingetroffen und macht sich an, am Pier anzudocken. Die Trossen werden an den Pollern festgemacht, die Gangway ausgefahren und an Bord warten Passagiere ungeduldig um ausgeschifft zu werden. An Land hofft eine Anzahl Porter auf Aufträge, um das schwere Gepäck der Reisenden aus dem Schiff zu bergen.
    Bald sind alle Passagiere - es sind nicht viele - an Land und ich dirigiere meinen eigenen Träger mit dem Gepäck ins Schiff und dann aufs Sonnendeck in die Erste Klasse.
    Irgendwie ist es mir immer peinlich, wenn ein dürrer, kleiner Mann meinen 20 Kilogramm Rucksack schleppen soll, derweil ich nur mit leichtem Daypack und umgehängter Kamera neben ihm herflaniere. Ich empfinde es sogar als dekadent, Geld dafür zu zahlen, dass mein Gepäck getragen wird. In der Tat habe ich ein Gesundheitsproblem, und es hilft mir stark, wenn ich keine schweren Lasten tragen muss. Doch hierzulande und in allen Teilen der Dritten Welt, verdienen viele Männer als Träger ihr Geld und ernähren damit ihre Familien. Also ist es besser, die Schose aus diesem Blickwinkel her zu betrachten.
    Wir sind heute nur tagsüber unterwegs, leisten uns aber dennoch eine abschliessbare Kabine zur Gepäckaufbewahrung. Wer Bedarf hat, kann sich dort auch hinknallen und etwas relaxen. Extra-Miggu ist der erste, der seine Storzen dort langstreckt. Eine Weiterreise wäre auch mit dem Fahrzeug möglich gewesen, doch diese Schifffahrt habe ich mir ausbedungen, um die Wasser-Landschaft tagsüber betrachten zu können. Die letzte Fahrt mit der Rocket fand mehrheitlich während der Dunkelheit statt. Ich bin schliesslich unterwegs um etwas zu sehen und zu erleben.
    Genausowenig reise ich nachts mit dem Zug. Jetzt beginnen die Schaufelräder zu drehen und die Lepcha legt stampfend ab. Wir sitzen bei gutem Wetter und ruhigem Seegang auf dem oberen Frontdeck und geniessen die Reise.
    An uns zieht die Flusslandschaft vorbei. Das ist allerbeste Erholungstherapie. Das einzige was mir fehlt ist eine volle Pulle Johnny Walker Blacklabel.
    Gelegentlich schickt Varanasi eine halbverkohlte Leiche auf grosse Flussfahrt und wir sehen sie, wenn sie vorher unterwegs nicht von Geiern verzehrt wurde, hier nach Tagen in Richtung Gangesdelta vorbeischwimmen. Gerade jetzt kommt wieder so ein halbverkohlter und angefressener Leichnam stillschweigend daher. Der Body wurde in der heiligen Stadt in Indien zur Kremation eingecheckt, aber die Piselotten reichten nicht für genügend Brennholz aus. Vermutlich war es einmal eine Frau, aber so genau kann ich es nicht mehr eruieren. Das Gesicht ist weggepickt und von Schmeissfliegen umschwirrt, die Extremitäten sind abgefallen und der Körper schwimmt unter Wasser. Krähen kreisen über dem Treibfleisch. Aus der Erde sind wir genommen, zu Erde sollen wir wieder werden, Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub und manchmal müssen wir zuerst noch den nassen Umweg über das Gangesdelta machen.

    Es wäre grundlegend fehlgeplant und wenig gespart, in der normalen Deckklasse zu reisen. Der Kontakt mit allen Passagieren an Bord ist gewährleistet und wir können jederzeit und überall hin. Andererseits dürfen Passagiere aus der Deckklasse nicht zu uns hochkommen. Eine Ordnung, die ich als Sahib bei diesen Menschenmassen jederzeit begrüsse. Nebst unserer Jamaat ist Carol die einzige Kaukasierin auf dem Oberdeck. Sie stammt aus Brighton, UK und ist alleine unterwegs. Ihr Ehemann unterrichtet hier in Bangladesch. Ferner reisen einige bengalische Geschäftsleute mit ihren Frauen und Gefolge mit. Auffallend ist, dass die Schwiegermutter bei solchen Familien immer dabei ist. Dank besserer Bildung ist zumindest eine sehr einfache Konversation mit diesen Männern in Englisch möglich. Bei den Frauen hapert es, da hat man bei der Bildung gespart. Sie werden durch diesem Umstand praktisch ihrer sozialen Kontakte beraubt. Ist das bewusst gewollt oder einfach Bestandteil der hiesigen Kultur? Eine Suffragette würde dazu eine andere Antwort bereithalten als ein Ethnologieprofessor; darum lasse ich die Antwort offen. Sollen sich meine Lesenden selber einen Reim darauf machen. Glücklich bin ich über diese Situation selber nicht. Ich beziehe Frauen gerne in Diskussionen ein, schätze ihre Gesellschaft, solange sie ihre Emotionen unter Kontrolle halten. Ich vertrage nur einfach dieses Trotzen, Lärmen und Eingeschnapptsein nicht. Das Leben ist so viel eintöniger, wenn keine Frauen Teil davon sind. Wichtig ist, dass man sie dosiert geniesst und, falls nötig, bei Überdruss jederzeit wieder wegschicken kann. Ich sehe wie du lächelst, lieber Leser, und den Kopf schüttelst. Aber ja, natürlich bin ich ein Macho! Gegen Mittag erreichen wir Hularhat, unsere Enddestination. Ein Microvan mit ortskundigem Begleiter ist vorbestellt und wartet pünktlich am Pier. Auf dem Weg nach Mongla frönen wir der Kultur und besichtigen in Cheouria, zirka zwei Kilometer von Kustia entfernt, den Schrein des Philosophen und Fakirs Lalon Shah, der wie ein Magnet auf die Gläubigen wirkt. Ohne direkten religiösen Bezug, zieht der inzwischen zur Pilgerstätte gewordene Schrein Moslems und Hindus aus allen Teilen des Landes an. Jedes Jahr pilgern unzählige Verehrer hierher und huldigen einem Mann, der von sich selbst sagte: "Fragen Leute, ob der Fakir Lalon ein Hindu oder ein Moslem ist, sagt, dass er selbst nicht weiss, wer oder was er ist." Der Weg führt uns weiter zur Neun-Dom-Mosche. Ein besuchenswerter Bau, aber sicher kein Must. Umso imposanter und sehenswerter ist die 1459 erstellte Shait Gumbad Moschee mit 77 Kuppeln; sie gilt als grösste Mosche des Landes. Doch Hand aufs Herz, das sind drei interessante Kulturgüter die man gerne auf dem Weg nach Mongla mitnimmt. Aber dafür extra anzureisen ist nicht zwingend nötig. Wir übernachten im Hotel Paschur, einer Regierungsunterkunft. Die Zimmer sind schlecht unterhalten, viel ist kaputt und das Nachtessen ungeniessbar. Wir lassen alles wieder abräumen und entscheiden uns für die mitgebrachten Früchte; das Morgenessen annullieren wir. Essen können wir auch nach dem Ablegen auf unserem Schiff.

    Pitcairn, seit 40 Jahren auf der endlosen Reise.

    Pitcairn hat mit seinem vierköpfigen Reiseteam Bangladesch in den Monaten Oktober - Dezember 2014 individuell bereist. Der Bericht ist ein Auszug aus der über zweihundertseitigen Globalversion Ein Land im fortgeschrittenen Zerfall. Die Publikation im Forum wird in den kommenden Monaten erfolgen.

















     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.03.2015
  2. Alex204

    Alex204 Senior Member

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    Schlumpfhausen
    Allein dein Name ist schon Garant für außergewönliche Berichte mit unverblümter Ehrlichkeit und Sequenzen zum totlachen.
     
  3. Sorglos9

    Sorglos9 Junior Experte

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    726
    Danke erhalten:
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    Ort:
    Norddeutschland
    Hi Pitcairn, auch ich lese alle Deine Berichte über Bangla... interessiert mit.

    Eine Frage: Wäre es nicht besser, all Deine Bangla-Berichte in einem Thema zusammenzufassen als für jeden Bericht ein neues Thema zu eröffnen?

    Du könntest Deinen Thread ja bspw. dann "Pitcairns Bangla" oder so ähnlich nennen...

    Zumindest ich verliere hier sonst so langsam den Überblick.

    Gruß, Sorglos
     
  4. Pitcairn

    Pitcairn Gast



    Servus Sorglos
    Danke für deine Anregung. Der noch schlusszubereinigende Gesamtbericht dürfte insgesamt 220 Seiten umfassen - und wird de facto, also schon das Volumen eines kleines Taschenbuches annehmen. Zurzeit arbeite ich in Anlehnung an meine Tagebucherfassungen täglich an der Fertigstellung.
    Ich achte auf einen modularen Aufbau. Die einzelnen Themen können somit voneinander losgelöst gelesen werden. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass ich zu jedem Publikationsmodul auch das entsprechende Bildmaterial einfügen kann und die Leserschaft nicht länger warten muss. Eingegangene Privatnachrichten zeigen, dass sich scheinbar bereits Leute mit dem Gedanken auseinandersetzen, ebenfalls nach Bangladesch zu reisen und über topaktuelle Informationen dankbar sind.
    Deinem und dem Wunsch weiterer Forenmitglieder werde ich gerne nachkommen, und den Gesamtbericht "Ein Land im fortgeschrittenen Zerfall" nach der Fertigstellung in einem Guss vollständig ins Forum einzustellen. Ich reise in zehn Tagen ab auf eine längere Mission nach Madagaskar und vermute, dass ich den avisierten Gesamtbericht über Bangladesch erst nach der Rückkehr aus dem Indischen Ozean schaffen werde.
    Ich Danke dir und allen Interessierten für das Verständnis und die Geduld.
    Greetz
    Pitcairn