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Steuergeschenke

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Bereich" wurde erstellt von Delitant, 14.03.2007.

  1. Delitant

    Delitant Gast

    Angesichts einer Politik, von der nur Leute profitieren, die über 80000 Euro im Jahr verdienen, muss man sich wohl über gar nichts mehr wundern, und erst recht nicht, über die Einstellung des Verfahrens gegen Ackermann und Konsorte.Da werden schamlos und in einer bisher unbekannten Dreistigkeit, mehrstellige Millionensummen abgesaugt, wofür man, gegen die Zahlung eines Taschengeldes, dann nicht mehr belangt wird.
    Immerhin ging es dabei ja auch nur um Lappalien, wie Veruntreuung und Vorteilnahmen, eine Form von Bestechung also.
    Aber der Ackermann lebt ja auch nicht, wie die Rentner, Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger dies tun, über seine Verhältnisse.
    Der Ackermann lebt "über unsere" Verhältnisse.

    Mittlerweile haben nicht einmal mehr die Sozialdemokraten Stumpfschmerzen, sondern beteiligen sich an der Regierung frei nach dem Motto: “Amputationen sind zwar grausam, aber man fühlt sich hinterher um so leichter !“

    Wo ein Sozialabbau betrieben wird, von dem nur ohnehin schon Privilegierte profitieren, weil deren Bonus damit gegenfinanziert wird, in dem man den kleinen Leuten an ihre sauer ersparten Rücklagen geht, liegt es natürlich auf der Hand, dass jetzt endlich "Schluss mit Lustig" sein muss. Also nix mehr, mit wohlig und entzückt, an der sozialen Hängematte kleben. Schluss endlich, mit Sex-Orgien in 5 sternigen Pattaya-Hotels, Lobsterfressen und Champusschlürfen auf Kosten der Rentenkassen, oder gar mit Soziknete.

    Wasser, Zwieback (ersatzweise Khao niau/ Klebreis) und Onanieren sind jetzt angesagt. Weniger ist halt mehr, und ein gesundes Abspecken senkt zudem auch noch den Cholesterinspiegel, welches wiederum unsere Krankenkassen schätzen würden.

    Da in Deutschland grob geschätzt jährlich etwa 75 Mrd. Euro an Steuern hinterzogen werden (die Putzfrauen noch gar nicht mit eingerechnet), und man jetzt die Verantwortlichen hierfür auch noch großzügig beschenkt, indem man die Steuern senkt, möchte man annehmen, dass man neuerdings wohl einen Gen-Defekt nachweisen muss, um Politiker werden zu können.
    Wenn die Staatskassen leer sind, muss man natürlich runter mit den Einnahmen.
    Nach dieser Logik, gehe ich morgen zu meinem Boss und sage:
    "He, Chef! Ich kann meine Miete nicht mehr bezahlen. Kannst du mir bitte meinen Lohn senken?"

    Meines Erachtens sollten die Steuern erst mal bezahlt werden, bevor man sie senkt.
    Kaum vorstellbar, was sich unser Staat wohl alles leisten könnte, wenn
    allein die FDP ihre Mitglieder dazu auffordern würde, mal ein halbes Jahr auf Steuerhinterziehung zu verzichten.

    Wenn man, wie die jetzige Bundesregierung, sein Hirn in eine Bildzeitung eingewickelt hat, und nur jene Bürger begünstigt, die etwas abgeben könnten, ohne dafür wirklich auf etwas verzichten zu müssen, muss man sich fragen, wann man wohl uns kleinen Wichsern auch noch eine Schwanzsteuer aufbürdet ?

    Vorsorglich habe ich meinen schon sicher in TH angelegt.:lol:
     
  2. walhalla

    walhalla V.I.P.

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    essen
    hast leider recht..............



    mal sehen wann ich meinen schwanz nach los bewegen kann????

    dafür fehlt leider noch der nötige euro...aber so wie es aussieht......na mal schauen........



    gruss rudi..............und spiel nicht zu viel mit deinem vorruheschwanz........... :mrgreen: :mrgreen:



    gruss rudi
     
  3. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    Na ja, das kann man so und so sehen. Die "Steuergeschenke" sind tlw. dringend notwendig um die Unternehmen halbwegs rentabel zu halten. Zumindest im Mittelstand. Wir kämpfen mit dem Weltmarkt und haben die höchsten Kosten sowie die unproduktivsten Mitarbeiter. Das geht nicht mehr lange gut. Ich für meinen Teil werden die "Steuergeschenke" in zusätzliche Mitarbeiter investieren. Da hat die Firma was davon. Und was hab ich davon? Ich persönlich? Nichts! Da mein Gehalt wie jedes andere auch normal besteuert ist...
     
  4. cyberbeno4

    cyberbeno4 V.I.P.

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    .......und trotzdem holen wir jahr für jahr den titel des exportweltmeisters.
    wie ist das möglich ???
     
  5. Delitant

    Delitant Gast

    @Sabai

    Es geht vor allem um den kriminellen Missbrauch, der ungeahndet bleibt. Große Konzerne erpressen den Staat mit dem Gespenst von Abwanderung und Arbeitsplatzabbau. Subventionsgelder werden oft maßlos verschwendet, werden als persönliche Geschenke gehandhabt, und sogar dafür eingesetzt Produktionen ins Ausland zu verlagern.
    Wenn man dafür Sorge trägt, dass die Steuern proportional zum Gewinn wirklich bezahlt werden, kann man sie auch dementsprechend senken.

    Jeder kleine Schalterbeamte verliert postwendend seinen Job, wenn es auffällt, dass er sich, auch nur für wenige Stunden, 2-3 Euro aus der Kasse ausleiht (z.B. für ein Frühstück, weil er seine Geldbörse zu hause vergessen hat).
    Jene Leute aber die den Staat um Millionen betrügen, gelten als ungemein clever und werden hofiert.

    Die kriminelle Privatisierung von Profit und die kriminelle Verstaatlichung
    von Verlusten ist schon lange ein lukratives Geschäft ganzer Wirtschaftszweige geworden.

    Die Kohl-Area hat das noch erheblich forciert, und gerade sie hat einen unbeschreiblichen Werteverlust bei uns eingeleitet.

    So darf man z.B. vermuten, dass etwa 20% der Arbeitssuchenden in der BRD Scheinarbeitslose sind, die mit Eigentümern von Firmen in engen verwandschaftlichen Beziehungen stehen.
    Der größte Missbrauch dabei geht nicht wirklich von Bedürftigen aus, sondern von Kleinbetrieblern oder Mittelständlern, die z.B. ihre Frauen, oder andere Familienmitglieder, mit einem respektablen Salär einstellen, um denen nach einiger Zeit wieder zu kündigen, damit sie wenigstens mit deren Arbeitslosenunterstützung das Benzin für den Zweit- und Drittwagen bezahlen können.

    So werden auch Investitionsprämien in Millardenhöhe erschwindelt und Subventionen verkommen zu volkswirtschaftlich sinnlosen Schenkungen an Privatleute, oder zu Etats zur Korruption von Wählern.
    Das alles zählt nicht einmal zum organisierten Verbrechen, sondern ist lediglich alltägliche Wirtschaftskriminalität, und Bestandteil einer maroden Politik, in der sich mittelbar, nahezu jeder unserer Volksvertreter als Lobbyist von einst legalen Institutionen ausweißt, die längst mafiös unterwandert und vom Mob gefressen, zu kriminellen Vereinigungen mutierten.
    Man denke dabei nur mal an die Vorgänge um die Neue Heimat, oder an das alte Bundesgesundheitsamt.

    Ich sehe dabei sehr wohl Zusammenhänge zwischen der Unverschämtheit, mit der sich politische Parteien zunehmend über dem Gesetz wähnen, und dem wachsenden Selbstwertgefühl von wirtschaftskriminellen Vereinigungen.
    Parteien berufen sich unentwegt auf ethische Werte. Da sie diesen aber im politischen Alltag, wie auch mit ihren sonstigen Ansprüchen nicht gerecht werden, führt das automatisch zu einer Degradierung der beschworenen Programme und Zielsetzungen.
    Die Feierlichkeit mit der Moral gepredigt wird, steht dabei in zynischem Widerspruch zum wirklichen Handeln.
    Da solches Handeln nicht gerade vertrauensbildend ist, verwundert es nicht, dass die Tugenden von vielen nur noch als antiquierte Schwächen, oder als ausgemachter Snobismus empfunden wird, und nur noch von denen zelebriert werden, die zu blöde sind, um zu betrügen, oder es sich leisten können, weil sie daran verdienen, wie die z.B. unsere Kirchen.
     
  6. Delitant

    Delitant Gast

    Kleiner Nachtrag noch, hinsichtlich einer psycho-sozialen Komponente dabei:

    Die Chefetagen unserer Parteien und Konzerne sind Anschauungsmaterial für eine Sucht, die sich nach materieller oder politischer Macht verzehrt.
    Es gibt erfolgreiche Geschäftsleute, die auf jede Lebensqualität verzichten, nur um noch reicher zu werden, als sie es ohnehin schon sind.
    Sie machen jeden Tag zu einem 24 Stundenalptraum, obwohl sie genau wissen, dass sie nichts mit ins Grab nehmen können.
    Sie betreiben nicht ein Geschäft, sie sind von einem Geschäft getrieben, das genauso gesundheitsschädlich ist wie Heroin und ebenso demoralisierend.

    Wie wir alle wissen, gibt es Politiker, die sich mit einer Wut an ihre Ämter krallen, die nur noch in den Kategorien psychiatrischer Diagnosen zu erklären ist.
    Dienstwagen, VIP-Treatment und zwei Mann Begleitschutz sind ihnen zur Droge geworden. Erstaunlicherweise werden die Sucht nach Geld oder Macht und der damit verbundene Verlust an Humanität allseits als Leistung gefeiert und nicht als Symptom einer ernsten Krankheit erkannt.
     
  7. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    Da gebe ich Dir natürlich Recht. Grundsätzlich gehe ich immer davon aus dass alles korrekt bzw. legal abläuft. Alles andere steht eh nicht zur Diskussion.
    Meine Vorstellung ist eine ganz einfache, allerdings sicherlich nicht durchsetzbar: Runter mit den Steuern, Streichung aller Subventionen, Streichung aller Sonderabschreibungen und damit Vereinfachung des Steuerrechts. Damit wäre vielen geholfen. Vor allem müßte man sich nicht nahezu blind auf eine Horde von Steuerberatern verlassen sondern könnte mehr selbst entscheiden.

    Für meinen Geschmack sollte der Übereifer besser auf die Überprüfung der Unternehmen und, wie Du schon angesprochen hast, des privaten Umfeldes eingesetzt werden. Es kann für mich nicht sein dass eine Unternehmergattin aus dem eigenen Unternehmen arbeitslos wird... Auf solch einen Gedanken würde ich niemals kommen. Ich bin halt zu ehrlich...
    Nur sehe ich leider keine wirkliche Lösung. An die Moral des einzelnen zu appelieren wird wohl nichts bringen...
     
  8. Delitant

    Delitant Gast

    Die letzte Steuerreform sollte angeblich auf ein Bierdeckelformat hinauslaufen.
    Was dann zur Vereinfachung kam, waren hunderte weitere Schlupflöcher, sodass eine Präambel nachgeschoben werden musste, die umfangreicher war, als das ganze modifizierte Steuerrecht selbst.

    Wenn man solche Realitätsbezüge bei Privatpersonen ausmachen muss,
    gelten diese als Psychose, und man schützt die Gesellschaft und den davon befallenen Menschen vor sich selbst, indem man ihn mit einer Zwangseinweisung belegt.

    Kann sich noch jemand von Euch an den Blaumilchkanal von Ephrain Kishon erinnern ?

    Deutsches Steuerrecht ist nahezu identisch, und Realsatire pur.


    Gruß,

    Henk
     
  9. hualahn

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    nicht nur bei uns hier:(Quelle:Thaipage.ch)
    17.03.07 - Mehrwertsteuererhöhung im Gespräch
    Im kommenden Monat will das Finanzministerium über eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer entscheiden. In Thailand heisst sie VAT und steht derzeit bei 7 Prozent. Während der Wirtschaftskrise war die Steuer 1997 auf 10 Prozent angehoben worden. Die Chuan-Leekpai-Regierung senkte sie im Jahr 1999 auf 7 Prozent, um so die Wirtschaft anzukurbeln. Volkswirte plädieren für eine Anhebung auf 10 Prozent, weil Thailands Mehrwertsteuer derzeit im Vergleich zu der in anderen asiatischen Staaten sehr niedrig sei und der Staat für seine künftigen Ausgaben mehr Einnahmen brauche. Eine Erhöhung um einen Prozentpunkt würde im Jahr 40 bis 50 Milliarden Baht mehr in die Staatskasse.
     
  10. salas

    salas V.I.P.

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  11. hualahn

    hualahn Junior Experte

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    @Admin,
    bitte lösche meinen kommentar(Zitat aus Thaipage.ch), hab erst grad gesehen, dass die ja ganz streng :yes: sind mit rauskopieren usw.
    gruss
    Hua