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Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Bereich" wurde erstellt von Skywalker, 04.03.2011.

  1. Skywalker

    Skywalker V.I.P.

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    Wer seine Urlaubskasse mal mit einer Samenspende aufbessern möchte, sollte sich das gut überlegen:


    Ein Mann erfüllte mit seinem Samen den Babywunsch eines lesbischen Paares. Nun soll er Unterhalt zahlen. Eine Gesetzeslücke kommt der Mutter zugute.

    ...Klaus Schröder ist nämlich schon früher einmal Vater geworden. Vor etwa fünf Jahren hatte er seinen Samen gespendet. Er hatte damit geholfen, den Kinderwunsch eines lesbischen Paares zu erfüllen. Ein Junge wurde geboren. Der Erzeuger bekam für seine Dienstleistung kein Geld, aber durch die Samenspende sollten ihm auch keine finanziellen Nachteile entstehen. So war es zwischen Schröder und den beiden Frauen verabredet.

    Doch vor gut einem Jahr kam das Paar auf die Idee, Unterhalt für den heute drei Jahre alten David zu fordern. Der Lehrer soll seine Einkünfte offenlegen, damit die Höhe der Ansprüche errechnet werden kann. Klaus Schröder fühlt sich hinters Licht geführt. Auch wenn er kinderlieb ist und seinen Sohn David mag, weigert er sich, für ihn zu zahlen.

    Die Abmachungen spielen erstmal keine Rolle

    Nach Lage der Dinge steht dem deutschen Rechtssystem deshalb das erste Gerichtsverfahren bevor, in dem ein Samenspender auf Unterhalt verklagt wird. Schröders Chancen sind allerdings nicht sehr gut. Denn sobald er offiziell als Vater festgestellt wird - woran es nach dem jetzigen Stand kaum Zweifel gibt -, muss der Beamte wohl für David aufkommen. Was er vor vier Jahren mit der Mutter und der sogenannten Co-Mutter ausgemacht hat, spielt erst einmal keine Rolle.

    Dem Frauenpaar kommt in diesem Fall das Familienrecht zugute, welches dem Kindeswohl hohes Gewicht beimisst. Schon seit Jahrzehnten verlangen Juristen und Mediziner, die Gesetze bei Fällen von "Verwendung von Fremdsamen" der medizinischen und gesellschaftlichen Entwicklung anzupassen. Bisher stoßen sie jedoch unter Politikern auf wenig Bereitschaft, etwas zu ändern.

    Jährlich kommen in Deutschland schätzungsweise ein paar tausend Kinder nach Samenspenden zur Welt. Eine exakte Zahl gibt es nicht, weil viele Befruchtungen ohne offizielle Hilfe durchgeführt werden. Die Mütter sind Singles oder Frauen, deren männliche Partner keine Kinder bekommen können - oder eben Frauen in lesbischen Partnerschaften.

    Die rechtliche Situation ist für alle Betroffenen unbefriedigend. Samenspender wie Schröder haben damit zu rechnen, nachträglich in die Verantwortung für das Kind gezogen zu werden. Frauen, die Samen von fremden Spendern empfangen haben, müssen unter Umständen befürchten, dass die genetischen Väter Anspruch auf die Kinder erheben. Mediziner und Samenbanken wiederum drohen Regresse, wenn sie den Samenspender nicht richtig über die rechtlichen Konsequenzen aufgeklärt haben.

    Alles geschah, wie vor der Samenspende verabredet

    Klaus Schröder las im Dezember 2005 im "Journal Frankfurt" eine Kleinanzeige, in der ein lesbisches Paar einen Samenspender suchte. Er hatte schon damals einen Wunsch nach Kindern, aber nach einigen gescheiterten Beziehungen glaubte der Endvierziger nicht mehr, eigenen Nachwuchs bekommen zu können.

    Schröder traf sich 2006 dreimal mit den beiden Frauen, einer Lehrerin und einer Krankenpflegerin. Die drei waren sich sympathisch. Am 24. Juni 2006 gab er der späteren Mutter in deren Wohnung erstmals einen Becher mit seinem Sperma. Es klappte nicht gleich beim ersten Versuch. Viermal musste Schröder in den folgenden Wochen die Prozedur wiederholen, dann war die Lehrerin schwanger.

    Im März 2007 kam David zur Welt. Klaus Schröder sagt, er habe sich "sehr darüber gefreut", wenn auch zunächst "mit angezogener Handbremse". Er hatte nämlich erfahren, dass das Paar zwischenzeitlich einen zweiten Spender bemüht hatte. Dann aber ergab ein Test, dass der andere nicht der Erzeuger sein konnte.

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,748204,00.html
     
  2. drischer

    drischer Junior Member

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    AW: Teure Spende

    Ich bin der größte Friedensonkel,,,

    aber die beiden Damen gehören links und rechts eine gehörig gescheuert oder zumindest übers knie gelegt...Aber schuld ist der gute Mann letztendlich selber,,,denn man wisse Trau nie einer Frau,oder du bist geleimt....in diesem Sinne,,,
     
  3. Canari

    Canari Junior Member

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    Die familienrechtlichen Bestimmungen im Bürgerlichen Gesetzbuch sind noch weitgehend auf dem Stand des ursprünglichen Inkrafttretens am 1. Januar 1900.
     
  4. sabai11

    sabai11 der Gourmet

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    AW: Teure Spende

    Selber schuld. Er hätte sich rechtzeitig informieren müssen.
     
  5. azimli74

    azimli74 Junior Rookie

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    06.02.2011
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    AW: Teure Spende

    dumm gelaufen
    fazit: hände weg von sowas