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"Thai-Recht", praktiziertes Wunschdenken oder Illu

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Delitant, 05.03.2007.

  1. Delitant

    Delitant Gast

    Verkehrsrecht in Thailand

    Jüngst, und in den frühen Abendstunden des 2.3.2007 machten wir uns von Petchabun aus auf, um im ca.50 km weiter gelegenen Lom Sak die Eltern meiner Jintana zu besuchen.
    Etwa auf halber Strecke, wir hatten die Ortschaft Nang Ngua gerade hinter uns gelassen, machte ich vor uns auf der linken Kriechspur, ein recht gemächlich vorankommendes Moped aus, und setzte den Blinker meiner neuen Honda Wave, um dieses Fahrzeug auf der sonst freien Straße, zu überholen.
    Kurz bevor ich diesen Vorgang jedoch abschließen konnte, steuerte die Fahrerin des 5-6m links vor mir befindlichen Fahrzeuges ohne den Blinker zu setzen (für den es ohnehin viel zu spät gewesen wäre), plötzlich selbstbewusst nach rechts, um dort in eine Seitenstraße abzuzweigen.
    Ein Ausweichen war von meiner Position heraus unmöglich, so konnte ich gerade noch die Bremse ziehen (getreten habe ich sie natürlich auch) und versuchen, seitlich versetzt, den unvermeidlichen Aufprall etwas abzuschwächen.
    So krachte es dann auch postwendend, und wir verließen unsere sicher geglaubte Sitzposition, um sie mit dem Asphalt des Straßenbelages zu vertauschen.

    Ich hatte ohnehin vor ein wenig abzunehmen und mich von einem Teil meines Fettgewebes zu trennen.
    Wie sich alsbald herausstellte, ist diese Methode zwar etwas ruppig, aber zweifellos ungemein effektiv.
    So konnte ich, wie in einer Zeitlupensimulation dabei zusehen, wie sich die Haut meines Unterarmes, sowie das darunter befindliche Gewebe, als hingebungsvoller Abrieb dem Straßenbelag als Futter andiente.

    Wenn man die Straße küsst, muss man somit dazu nicht zwingend den Helm abnehmen und die Lippen spitzen. Die symbiotische Nähe ist allgegenwärtig, und findet auch ohne dem reichhaltig statt.

    Als die Welt rings um mich her wieder zu mir kam, erhaschte ich zuerst einen kurzen Blick auf unseren Pudel Willi, der aber als ich nach ihm rief, paradoxerweise, wie von Furien gehetzt, das Weite suchte. Er hatte während unserer Fahrt, wie so oft brav in seinem Körbchen vor mir gesessen, bis zu unserem unbeholfenen Stunt.

    Jetzt kam mir "seltsamerweise" auch meine Frau Jintana in den Sinn, und ich orientierte mich halbkreisförmig, mit einer gespenstischen inneren Ruhe ausgestattet, um unheilsschwanger die nähere Umgebung nach ihr abzusuchen.
    Wenige Meter hinter mir vernahm ich dann auch ein Stöhnen.

    Jin lag mit zerrissener Jeansjacke halb auf dem Grünstreifen, und die Tränen standen ihr im schmerzverzerrten, aber immer noch ansehnlichen Gesicht. “Djepp phuat maak, djepp phuat khaa (starke Schmerzen im Bein)!“stammelte sie fortlaufend, geschockt und völlig benommen.

    Die ersten, obligatorischen und blutrünstigen anmutenden Schaulustigen stellten sich ein.

    Ich rappelte mich hoch, um zu meiner Süßen zu kommen, und wirklich, ich stand wenn auch blutend, aber noch völlig schmerzfrei, zittrig auf meinen zerschlissenen Beinen.

    Äußerlich war bei Jin, bis auf eine kleine Schwellung, am linken, inneren Fußgelenk und ein paar unwesentliche, kleinere Hautabschürfungen keine Verletzung auszumachen. Aber zum Aufstehen war sie nicht zu bewegen, und sie jammerte zum Steinerweichen in einer Tour, die wir jetzt nicht mehr wie geplant fortsetzen konnten.

    Der Wagen von der Ambulanz war Groteskerweise mit einer Schnelligkeit zur Stelle, als wenn er bereits auf uns gewartet hätte.

    Ich gab einigen Leuten ein paar Anweisungen, den Hund betreffend. Jin hatte man bereits routiniert schon wenige Augenblicke später in das Innere des Krankenwagens verfrachtet, und ich humpelte jetzt dazu.

    Eine mörderische, wohlweislich kaum durch unseren Zustand zu rechtfertigende Höllenfahrt begann. Mit großem Lallü Lallaa flogen wir mehr, als wir fuhren, dem Long Pajaban (Krankenhaus) Richtung Petchabun entgegen, währenddessen unser Sanitäter provisorisch, aber ebenso gekonnt, wie zweckdienlich unsere blutenden Wunden versorgte.

    Der Fahrer preschte drauflos, als ging es darum, die ihm fehlenden Punkte für die WM von Freitod-Akrobaten gut zumachen.
    Außer meiner Jin, die auf eine Tragbahre fixiert war, konnten ich und der uns beigestellte junge Mann, nirgends einen Halt finden. So schossen wir dann auch bei der ersten heftigen Vollbremsung, wie Torpedos durchs Wageninnere und ich landete beschwingt, passgenau auf dem lädierten Fußgelenk meiner Liebsten, deren Augen, nebst ihren Schmerzenslauten, ich noch nie zuvor eine solch bitter-böse Anklageschrift habe verlesen sehen.

    Fortsetzung folgt.....
     
  2. walhalla

    walhalla V.I.P.

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    essen
    also als erstes wünsch ich euch mal eine gute besserung..........

    aber so klasse und doch recht lustig wie du das umschreibst....au man......einfach klasse geschrieben...........


    gruss und gute besserung.....rudi :byee:
     
  3. kalli

    kalli V.I.P.

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    bei mir zuhause ...
    Re: "Thai-Recht", praktiziertes Wunschdenken oder

    :D henk

    einmal kurz gehupt vorm überholen,
    dann hätte sie dich vielleicht registriert ... :hehe:

    klar war sie schuld, aber wenn sie behauptet
    sie hätte geblinkt, steht aussage gegen aussage!

    eines hab ich in TH gelernt beim fahren,
    man muss immer mit allem rechnen ... :mrgreen:


    gute besserung ... :wink:
     
  4. abstinent

    abstinent V.I.P.

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    SOA-Langzeitzigeuner (heute hier, morgen da!)
    @ henk

    richte ihr viele liebe gruesse auch von theptida aus :D

    ...and keep us informed

    ciao

    abstinent
     
  5. SINGHA

    SINGHA Senior Experte

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    :roll: so schnell kanns passieren...... :? sei froh ist es nicht schlimmer gekommen.....man darf ja gar nicht dran denken was alles noch hätte passieren können....LIVE TO RIDE....RIDE TO LIVE.....GUTE BESSERUNG !!!!!

    GRUSS SINGHA
     
  6. Delitant

    Delitant Gast

    Danke Euch für die lieben Grüße.

    Übrigens Kalli, ich kenne den Verkehr hier wie meine zugenähte Westentasche.So fahre ich seit 11 J. in TH ebenso gewalt- wie unfallfrei, und wie ich glaubte nur, weil ich mich dafür mit ein paar Antennen, vergleichbar etwa mit dem 7.(Blöd-)Sinn ausgestattet sah.

    So oft wie hier gehupt wird, hätte diese lebensmüde Schlafwandlerin das auch nicht gerallt, und wohl eher den Blähungen des in Straßennähe angesiedelten Nutzviehs zugeordnet.
    Trotzdem, wer hupt schon bei jedem mickrigen Überholvorgang ?
    Zudem wird die besagte Kriechspur auch von Fußgängern, Geisterfahrern und zum Ficknik genutzt.Ich werde aber ab sofort den "Kriechdienst" verweigern.

    Wenn der Hund nicht geschi.... hätte, wäre das sein Hase gewesen, den er da verdaute.

    Trotzdem hast Du natürlich recht.
    Man muss hier mit allem rechnen, aber man vermag ein solches natürlich nicht.Da soll es schon Leute gegeben haben, die brav an einer auf rot geschalteten Ampel gewartet haben, und dann fällt denen ein Flugzeug auf den Kopp.
    Und es sollen sogar schon Menschen beim Schlittschuhlaufen auf einer Bananenschale ausgerutscht sein.


    :hehe:

    Gruß,

    Henk

    P.S:Wir alle hier, haben wohl schon mal abgerieben, mein Humor ist dabei
    aber Gottseidank noch nicht auf der besagten Strecke geblieben. :wirr:
     
  7. Guest

    Guest Gast

    @Henk

    Trotz allem. Gute Besserung und in Zukunft mehr Glück auf der Strasse.
     
  8. tanaikwam

    tanaikwam Senior Member

    Registriert seit:
    31.12.2006
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    285
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    Beruf:
    Nichtstuer
    Ort:
    Sa Kaeo / Thailand
    @Delitant

    Hoffe auch um baldige Gesundung der lieben Frau.

    Ich habe jahrelang gegenüber eines Lompak gewohnt, Unmengen von Unfallfahrzeugen standen dort zu Abholung durch den Besitzer oder die Hinterbliebenen .. abgesehen was ich vor allem auf dem Moped vom Verkehr auf der Hauptstrasse mitbekommen habe :D

    Aber sag was ist mit dem Pudel Willi ? hoffe doch der ist wieder da ?

    tk
     
  9. Delitant

    Delitant Gast

    Fortsetzung:

    Minuten später waren wir am Ziel und ich empfand eine gewisse Dankbarkeit dafür, dem Tod noch mal von der Fliehkraft geregelten Schippe springen zu dürfen.
    Meine Süße wurde alsbald in die Röntgenabteilung geschoben, die von ihrer Joggingpartnerin
    geleitet wurde, ich folgte ihr hinkend nach. Seltsamerweise nahm von meinen Wunden keiner auch nur die geringste Notiz, obwohl ich wie Frankensteins Neffe aussah.
    Das Pflegepersonal glaubte wahrscheinlich, ich hätte mich an ihren Blutkonserven vergangen, oder im Ketchup gesuhlt.
    Den Röntgenbildern war deutlich zu entnehmen, dass das Waden-, wie auch das Schienbein im Fußgelenkbereich gebrochen war und plattiert werden musste. Es stand also eine OP mit anschließendem Krankenhausaufenthalt bevor.

    Die OP verlief, wie nicht anders zu erwarten, glatter als der Bruch selbst, denn die Ärzte in TH machen fürwahr einen guten Schnitt. Sie haben durch die Häufigkeit von Unfällen erhebliche Routine und sehen ihr Einkommen somit bestens gesichert.

    Wir machten also für 800 Bath täglich ein Einzelzimmer fest, dass hier durchaus mit einem mittelklassigen Hotelzimmer zu vergleichen ist.
    Abgesehen davon, dass die ganze Zeit über meine eigenen Wunden unversorgt blieben, lief alles wie am Schnürchen und wurde von Jins nächst jüngerer Schwester, die selbst Leiterin der Ambulanz der städtischen Klinik in Lom Sak ist, gesteuert.

    Mittlerweile hatte sich auch der Rest der Familie, mit einem dazugehörigen Anwalt eingefunden, der mit mir zusammen am nächsten Morgen, nebst einem befreundeten, höheren Polizeioffizier, zur zuständigen Polizeidienststelle fahren wollte, um dort alles Protokollarische zu tätigen.
    Er versicherte mir, dass ich nichts zu befürchten hätte, da er und seine Reputation schon alles zum Guten richten würde.
    Nach einer Nacht, in der ich wegen meiner Selbstbehandlung und Jins Schmerzen kaum Schlaf gefunden hatte, erschien der Gute nun auch, wie verabredet pünktlich um 9.00 Uhr.
    Wir fuhren los und lasen zwischendurch noch den befreundeten Polizisten auf, der sich als sehr freundlich erwies. Somit wähnte ich mich jetzt auf das Prächtigste präpariert, und konnte selbstbewusst zur Klärung des Unfallherganges schreiten.
    Dieser schien ohnehin zweifelsfrei klar, und ich war mir zudem auch keinerlei Schuld bewusst.

    Wie aber der weitere Verlauf zeigen sollte, gilt es hier in Thailand einem gewissen Selbstverständnis zu huldigen, welches beinhaltet, dass es tunlichst zu vermeiden ist, dem Bürger des Landes der Freien, einem Ausländer gegenüber mit Schuldzuweisungen zu beladen.
    So wurde der Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners, ebenfalls eine kleinere Honda, fixiert und ich anschließend gefragt, ob ich mit dessen Begleichung einverstanden wäre ?
    Nun fiel es mir wie Schuppen in Größe von Lagerhallen von den Augen, was hier gespielt werden sollte, und mein Horizont verfinsterte sich postwendend, so als sollte es gleich glühende Kacke regnen.
    Ich erwiderte also, dass ich keineswegs verstünde warum ich einen Schaden, wenngleich auch in geringer Höhe, begleichen sollte, den ich nachweislich gar nicht verursacht hatte, und erhielt von dem Beamten, unter Zustimmung des Familienanwaltes meiner Jin, zur Antwort, dass ich als Falang, das Thai-Recht (Grod Mai) eben nicht verstehen würde.
    Ich wusste meinerseits nun zu vermelden, dass diese Form von Schadensregulierung wohl eher darauf rückschließen lässt, dass es ein Solches überhaupt nicht gäbe, worauf man sich äußerst
    empört zeigte und der Tanai (Anwalt) mir ans aufgewühlte Herzchen legte, diesem Frevel zu entsagen und besser zu schweigen. Er bemühte dann sein Tolasapp Mütüü (Handy), mit dem er die Familie meiner Frau zur Unterstützung rief, um meine Läuterung herbeizuführen.
    Wahrscheinlich habe ich die Welt noch nie richtig verstanden, nun aber mit Sicherheit erst recht nicht mehr, und obendrein war ich wohl auch noch mit dem nackten Hintern in ein geheiligtes Tabu gesprungen, für das man mich jetzt allseits schmähte.

    20 Min. später fanden sich zwei der Schwestern meiner Liebsten ein, sprachen mit ihrem Cousin (dem Anwalt) und wandten sich dann mit der Bitte an mich, ich möge mich doch kompatibeler gestalten, es wäre alles bestens geregelt, und es liefe doch alles in meinem Sinne.
    Ich gab an, dass es genau das nicht täte, und mein Verstand sähe sich in seiner Winzigkeit außer Stande zu begreifen, für einen Verkehrsunfall aufkommen zu müssen, den ich nicht verschuldet hätte. Zudem könne der Sachverhalt ja wohl unmöglich schon hinreichend geklärt sein, da bisher nicht einmal meine Frau dazu zeugenvernehmlich gehört wurde.
    Nun hieß es plötzlich auch noch, die Unfallgegnerin habe doch aber angeben, den Blinker gesetzt zu haben, bevor sie uns über den Haufen fuhr. „Na, unter diesen Umständen trifft mich natürlich die volle Schuld, ich gestehe!“, kam nun dazu sarkastisch von mir zurück, wobei ich bitter-böse auflachte. Letzteres wurde jedoch von allen Umstehenden geschickt ignoriert, und meine Aussage mit größtem Eifer abgenickt.
    Wenn ich nicht bezahle, würden es die Familienangehörigen für mich tun. Die Reparatur des Mopeds würde ohnehin die 1000 Bath-Grenze nicht überschreiten. Außerdem würde aus dem bereits aufgesetzten Protokoll hervorgehen, dass keinen von uns eine besondere Schuld trifft.

    „Und wer bezahlt jetzt die Krankenhausrechnung meiner Jin ?“ erdreistete ich mich zu fragen.
    Was man damit beantwortete, dass es darum ja gar nicht gehen würde, weil das völlig irrelevant sei.

    Na, wunderbar ! Alles klar, alles bestens ! Das würde, nach souveräner Landessitte, letztendlich an mir als Falang hängen bleiben, da die dem Motorrad zugehörigen Standard- bzw. Pflichtversicherungen nur 15000 Bath für eine Behandlung umfassen würde.
    Da aber auch, der mir beigestellte Rechtsbeistand das so für die beste Lösung hielt, unterschrieb ich, wenn auch unter Protest, das mir vorgelegte Schriftstück, während mir wutschnaubend der heiße Dampf aus den Nasenlöchern kochte, um somit auch meinen eigenen fahrbaren Untersatz ausgehändigt zu bekommen.

    Die Reparaturkosten des gegnerischen Unfallfahrzeugs, incl. des unsrigen, kostete mickrige 380 Bath.
    Was mich jetzt der ganze fragwürdige Spaß und das an mir praktizierte Exempel im Weiteren noch kosten wird, steht noch aus und wird später nachgereicht.

    Wir alle scheuen zwar das Messer,
    doch Scherereien sind nicht besser.

    So kann man sich, auch ohne besondere Phantasiebegabung unschwer ausmalen, was mir das an Letzterem, ohne die von mir beschriebenen Beziehungen und meiner Sprachkenntnis eingebracht hätte.

    Gruß,

    Henk


    @Buci

    Freue mich besonders über deine guten Wünsche, und sähe es
    davon ableitend gerne, wenn wir uns hier in Zukunft unvoreingenommener
    begegnen könnten.

    Somit auch an dich liebe Grüße,

    Henk
     
  10. Delitant

    Delitant Gast

    @Tanaikwarm

    Danke der Nachfrage unseren Hund betreffend.Hätte das sonst ganz vergessen lobend zu erwähnen.

    Unser Willi wurde uns von Unfallhelfern etwa 1 Std. später zum Krankenhaus gebracht.
    Er wies lediglich eine kleine Bisswunde auf, die ihm wohl als Fremder & Eindringling von der ortsansässigen Hundemafia beigebracht wurde.

    Er war überglücklich, als ich ihn in Empfang nehmen konnte.
    Wenigstens er kümmerte sich fürsorglich um meine Verletzungen,
    indem er diese mit seiner Zunge großflächig säuberte.
    (Er ist jetzt für die Zeit des Klinikaufenthaltes bei unseren Nachbarn untergebracht)

    Toi, Toi, Toi ! Bisher ist noch keine, der sonst hier bei Schürfwunden üblichen Infektionen aufgeflammt.

    liebe Grüße auch an Dich,

    Henk
     
  11. Sostengo

    Sostengo Experte

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    Das liest sich ja sehr abenteuerlich und zeigt, dass man auch nach 11 Jahren Thailand immer noch "der Farang" ist.

    Aber Hauptsache ist natürlich, dass es Euch gutgeht und Deine Frau sprichwörtlich bald wieder auf die Beine kommt.
     
  12. thaied

    thaied V.I.P.

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    Angesichts deiner berechtigten Wut traue ich mich kaum zu fragen, was denn aus der Unfallgegnerin wurde.

    Ist sie auch im Krankenhaus gelandet, oder hat sie als Verursacher - wie so oft - nichts abbekommen?

    Gute Besserung
    Ed
     
  13. Delitant

    Delitant Gast

    @Thaied

    Ein paar kleine Hautabschürfungen haben sie auf der Wache in erhebliches Jammern und Wehklagen versetzt, bis ich dem, mein zerschundendes Knie und meinen rechten Unterarm entgegen zu halten wusste.

    Wenn ich ein Auto gefahren hätte, wären sie und ihre Tochter jetzt bei Bhudda und ich vielleicht im Knast.

    Gruß,

    Henk
     
  14. Capitan

    Capitan V.I.P.

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    Ich krieg das Kotzen, wenn ich das lese!

    Da wird man, mehr oder weniger, auf der Strasse umgefahren und muss auch noch zahlen dafuer!

    Nicht einmal in der dominikanischen Republik, wo noch wirklich vieles im Argen liegt, laeuft das so beschissen ab!

    Gottseidank sind deine Knochen einigermassen heil geblieben und in ein paar wochen kannst wieder drueber lachen.

    Denk ich an die unzaehligen Verkehrstoten hier auf Phuket, allein 19 auslaendische Urlauber im Januar, und das dies JEDEM treffen kann, faehrt einer noch so vorsichtig, wird mir uebel!
     
  15. cyberbeno4

    cyberbeno4 V.I.P.

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    das ist man immer, egal wie lange du da bist.




    mir auch. konsequenz kann nur sein, finger weg von allem was weniger als 4 räder hat.

    yep, unglaublich, aber tit. gott sei dank ist es noch einigermassen glimpflich abgelaufen, gute besserung.
     
  16. UweFFM

    UweFFM Junior Experte

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    Erstmal gute Besserung und kümmere dich auch um deine Verletzungen. Infektionen können tükisch sein, gerade an Gelenken.

    Schräge Entscheidungen, wo Opfer auch noch blechen dürfen gibts leider auch in D. Das durfte/ musste ich schon zweimal erleben. :evil:

    Also ich freue mich auf meinen nächsten LOS Urlaub incl. Biketour.
    Da wird schon nix passieren, ich hab ein Amulett. 8)
     
  17. SINGHA

    SINGHA Senior Experte

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    Khun Delitant......na da würd ich aber mal gehörig deine frau + famillie zusammenscheissen .....vonwegen lieber cousin..(anwalt) und befreundeter höherer polizeioffizier...... :bh:

    geht ja wohl gar nicht oder was.....????'

    keinen satang hätte diese hurenmafia von mir bekommen.!!!

    dieses gesindel wäre für mich gestorben... :skip: ... :tu: !!!

    ein weiterer beweis das THAILAND eines der rassistischsten länder dieser scheiss weltkugel ist....... :moon:

    singha
     
  18. salas

    salas V.I.P.

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    Ein Farang ohne Beziehungen wäre um ein vielfaches zur Kasse gebeten worden.
    Da der Unfallbeteiligte (Delitant) aber seine Connections hatte,wurde eine "Mischrechnung" erstellt welche dem "Thaistyle" am besten dient auch wenn es nach unserem (westlichem) Empfinden sehr ärgerlich ist. :evil:

    Gute Besserung den Unfallbeteiligten.

    N.b.so extrem wie Singha schreibt würde ich es nicht angehen.
    Gibt sicher mal eine Möglichkeit,bei anderer Gelegenheit es "zurückzuzahlen" :twisted: .
     
  19. SINGHA

    SINGHA Senior Experte

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    ok habs extrem geschrieben.....aber es ist meine einstellung...den korrupten cops gegenüber....für mich gilt schon lange nur noch ...A.C.A.B. ....sorry.... :moon:

    singha
     
  20. Delitant

    Delitant Gast

    Glück im Unglück.Es wird oft schwärzer gemalt, als es gegessen wird.
    :hehe:

    Die Kosten sind wider erwarten sehr gering ausgefallen.
    Die OP für die doppelseitige Plattierung meiner Maus, nebst einem 4 tägigen Klinikaufenthalt wurden von der Versicherung abgedeckt.Somit blieben lediglich 2400 Bath für 3 weitere Tage Einzelzimmer zu begleichen.

    Seit gestern morgen sind wir wieder zu hause, und ich
    muss jetzt den Haushalt schmeißen, während meine Süße mich ziemlich ungehalten rum dirigiert und mich von einer Ecke zur anderen scheucht.Ihr fehlt nur noch eine Fernbedienung
    für mich.
    Außerdem hat sie immer noch Schmerzen und somit eine ungewohnt schlechte Laune, die mich an den Rand der Verzweifelung bringt.Muss mich sehr am Riemen reißen, um ihr Überleben zu gewährleisten.

    Aber immer noch besser, als im Krankenhaus, wo sich
    täglich im "Einzelzimmer" die Besucher stapelten (bis zu 12 Personen gleichzeitig, und davon 5 Kleinkinder).
    Es gibt Momente, da möchte man alle Bilder von der Wand
    reißen, sein Notebook in die Kloschüssel rein treten, Mink-Vasen randvoll scheißen und mit dem Kopf vor die Wand rennen, nur um nicht völlig durchzudrehen.

    Nebenbei bemerkt, wenn ich ein lod jon (PKW) gefahren hätte, wären die beiden Unfallverursacherinnen jetzt wohl bei Buddha, und ich wahrscheinlich im Thai-Knast.Infolgedessen werde ich mir das noch 3 mal überlegen auf ein Auto umzusteigen.Mir geht dabei ungeheurer die Düse, denn es wäre das allerletzte für mich, am Tod eines
    anderen Menschen beteiligt zu sein.
    Auf dem Moped sehe ich allerdings dagegen das eigene Leben erheblich gefährdeter.Es ist schier unglaublich, wer alles hier am Straßenverkehr teilnimmt, und auf welche Weise man dies tut.

    "Who shaved all this Monkeys, and set them on a motorbike ?"
    Wäre wohl der rechte Name für einen neuen Thread zu dem Thema.

    Offensichtlich fühlt sich ein Thai erst dann fahruntüchtig, wenn er am Boden liegt und sich festhalten muss, oder Nachts wider Erwarten den Lichtschalter von seiner Karre findet.

    Schreibt mal was über die diesbezüglichen Kardinalfehler, die euch hier dabei schon begegnet sind.
    Was mich auch interessiert ist, wie Ihr persönlich zu der Frage :"Auto oder Moped"steht?

    Danke, Euch übrigens noch mal für die guten Wünsche und Eure Anteilnahme.