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Und dann war alles anders ... (reloaded)

Dieses Thema im Forum "Stories" wurde erstellt von awita, 25.09.2016.

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Dieser Thread wird von 71 Benutzern beobachtet..
  1. awita

    awita Moderator
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    Vorwort

    Einige Member erinnern sich vielleicht noch an die Geschichte von Malte und Nele-Imke, die ich vor einiger Zeit im Rahmen von "Onkels Märchenstunde" begonnen hatte.
    Ohne zu Beginn auch nur den Hauch einer Idee zu haben, wie die Geschichte verlaufen oder enden könnte, entstand sie aus einer Laune heraus als eine Art "Running Gag", der mit Beteiligung und Unterstützung vieler Member mehr und mehr Gestalt annahm.

    Leider und schändlicherweise habe ich sie aber nie zu Ende gebracht. Zwar hatte ich mich zwei oder drei Mal an die Fortsetzung gemacht, aber irgendwie nie mehr richtig den Faden gefunden. Zeitmangel kam hinzu, irgendwann hatte ich die Geschichte dann aus dem Fokus verloren und immer mal wieder an eine Fortsetzung gedacht, wenn treue Leser mich daran erinnerten, dass da ja noch was offen ist.

    Allerdings musste ich einsehen, dass die Story doch einige Schwächen und Fehler hat, die zum Teil so erheblich sind, dass ich den Erzählfaden nicht aufnehmen und die Geschichte schlüssig fortsetzen kann.

    Ich habe mich daher entschlossen die Geschichte komplett zu überarbeiten, statt einfach die alte Geschichte krampfhaft zu einem vermutlich vermurksten Ende zu entwickeln.

    Dabei ging es nicht darum eine neue oder andere Geschichte zu schreiben, sondern primär darum die Logik-Fehler und inhaltlichen Probleme zu lösen, die eine schlüssige Fortsetzung behinderten.
    Die Protagonisten und grundlegende Handlung habe ich so weit wie möglich unangetastet gelassen.
    Einen Großteil der Passagen konnte ich weitgehend unverändert übernehmen, andere nur mit kleineren und größeren Korrekturen. Es gibt aber auch völlig neue Passagen, die in der ursprünglichen Fassung gar nicht vorkamen, so dass vielleicht auch die Leser, die Malte und Nele-Imke schon kennen, Spaß daran haben, nochmal mitzulesen.

    Insgesamt sind die Änderungen doch so umfangreich, dass die Geschichte nicht einfach durch editieren der alten Posts aktualisiert werden kann.
    Die neue Fassung einfach en bloc in einem eigenen Thread zu veröffentlichen, wäre auch doof, da dann die vielen teilweise sehr lustigen Kommentare verloren gingen, welche die Geschichte begleitet, beeinflusst und dadurch geformt und inspiriert haben.
    Die Erlebnisse von Malte und Nele-Imke waren ja von Anfang an als Community-Spaß gedacht, der -wie ich finde- durch die aktive Beteiligung der Member und deren Kommentare erst die eigentliche Würze bekommen hat.
    Die Geschichte selbst und damit mein Beitrag als Autor sind da nur ein Teil des Ganzen, weshalb es schade und unfair wäre, die Beiträge der anderen Beteiligten in der überarbeiteten Version einfach unter den Teppich zu kehren.

    Mit freundlicher und tatkräftiger Unterstützung der TAF-Mods wird daher die neue Version hier als neuer Thread von Anfang an gestartet.

    Die Aktualisierung wird step-by-step geschehen, indem ich die alten Posts, sofern das möglich ist, einen nach dem anderen aktualisiere und die Mods diese anschließend inklusive der dazugehörenden Kommentare in diesen Thread verschieben.

    So kann ich neue Passagen nahtlos einfügen und auch Leser, die neu einsteigen, haben die Möglichkeit sich zu beteiligen und eigene Kommentare zum jeweiligen Kontext/Geschehen abzugeben.

    Ich hoffe jedenfalls, dass euch die neue Version auch/noch gefällt und wünsche viel Spaß!
     
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  2. talueng

    talueng TTC Flip-Flop Experte

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    Na dann leg mal los.
     
  3. awita

    awita Moderator
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    Die folgende Geschichte ist nicht die meine, sondern die meines Nachbarn, den ich eigentlich kaum kenne. Irgendwie hatte er erfahren, dass ich ein Asien-Fan bin und bereits mehrfach in Thailand war. Eines Tages sprach er mich darauf an und erzählte mir von seiner ersten Reise ins Land des Lächelns.

    Was ich hörte, war eine einzigartige Geschichte und ich bat ihn sie im Forum zu teilen.

    Leider scheute er die Anmeldung in einem Forum für Sexreisen, da seine Lebensgefährtin den Computer ebenfalls nutzte und er von ihr nicht erwischt werden wollte. Sie hätte sicher kein Verständnis dafür gehabt, dass er sich in einem solchen Forum anmeldete und beteiligte.
    Ganz sicher aber hätte sie kein Verständnis für die Geschichte selbst gehabt, denn bäte man sie die Geschichte zu erzählen, erzählte sie sicher eine andere Geschichte - und zwar eine ganz andere.

    Überzeugt hat ihn letztlich mein Angebot die Geschichte mit meinem Account zu veröffentlichen und die Versicherung, dass es sich um eine geschlossene Community erfahrener Asien-Profis handelt.
    Seine Freundin würde also nie davon erfahren und möglicherweise könnte sich ein Member finden, der einen guten Rat für ihn hat, was er nun tun könnte.

    Ich war nicht selbst dabei, aber mein Nachbar schwört, dass es sich genau so zugetragen hat...
    :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
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  4. awita

    awita Moderator
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    Hallo, ich bin der Malte, 27 Jahre alt und lebe in der Nähe von Hamburg.

    Ich weiß gar nicht so genau, wo ich den Mut hernehme mit so etwas an die Öffentlichkeit zu gehen, aber die Eindrücke einer völlig fremden Welt fesseln noch immer meine Gedanken und bestimmen meinen Alltag, obwohl wir jetzt schon einige Wochen wieder daheim sind.
    Auch wenn das Erlebte außergewöhnlich war, habe ich die Hoffnung, dass es vielleicht doch einen unter euch gibt, der vielleicht Ähnliches erlebt hat, mit der Aufarbeitung schon weiter als ich und bereit ist, sich mit mir auszutauschen und mir Rat zu geben.

    Mit meiner Lebensgefährtin kann ich mich in diesem Fall leider nicht austauschen.
    Das macht es mir zusätzlich schwer, denn bisher waren wir Seelenverwandte, konnten stets über alles sprechen und meist konnte sie mir mit ihrer Lebenserfahrung helfen meine Gedanken zu ordnen und die Dinge im rechten Licht zu sehen.

    Meine Lebensgefährtin! Vor Thailand wusste ich genau was damit gemeint war. Vor Thailand war alles klar und einfach.
    Sprach ich da von meiner Lebensgefährtin, benutzte ich dieses Wort nur, wenn ich wusste, dass mein Gegenüber sie nicht namentlich kannte. Für mich hatte dieses Wort jedoch nur eine Bedeutung und war wie selbstverständlich mit diesem einen besonderen Menschen verbunden, meiner Gefährtin in meinem Leben.
    Schon kurz nachdem wir uns kennenlernten, hatte sich alles wie selbstverständlich gefügt. Wir führten eine harmonische Beziehung, alles war perfekt. Wohlhabend waren wir nie, aber wir sind beide berufstätig und ohne finanzielle Sorgen für die Zukunft. Die Kinder würden bald eigene Wege gehen und wir würden zu zweit gemeinsam und glücklich alt werden, bis der Herr einen von uns zu sich rief.

    So würde mein Leben aussehen. Dessen war ich mir sicher. Konnte man sich mehr wünschen? Konnte es Besseres geben? Wir konnten uns glücklich nennen, daran gab es keine Zweifel. Nicht für mich und nicht für sie.
    Ja, vor Thailand war alles klar - und einfach.

    Heute klingt in meinen Ohren schon das Wort merkwürdig: Lebensgefährtin.
    Was genau soll das sein? Und viel wichtiger: Wer soll das sein – und was ist Leben? Wer bin ich überhaupt? Ich erkenne mich selbst kaum wieder.
    Wenn ich heute an den Malte zurückdenke, der vor nicht einmal acht Wochen genau hier auf dieser Couch saß, ist mir, als denke ich an jemand völlig anderen. An jemanden, den ich nicht kenne und der jemanden wie mich niemals hätte kennen wollen.
    Daher muss es auch jener Malte sein, der mit der Erzählung seiner Geschichte beginnt, die irgendwann zu unserer wurde und schließlich irgendwie auch meine Geschichte ist. Auch wenn ich bis heute nicht weiß, wann und wie genau sich alles verändert hat.

    Ihr seht schon: Heute ist nicht mehr alles klar. Eigentlich ist gar nichts klar – und einfach schon gar nicht.

    Ich möchte aber nicht vorgreifen, sondern euch endlich erzählen, was passiert ist und hoffe, dass mir der ein oder andere von euch einen Rat geben kann.

    Zunächst muss ich uns natürlich vorstellen, damit ihr nicht denkt, wir wären irgendwie pervers oder asozial.

    Wir hatten einen guten und lauteren Grund nach Thailand zu reisen.


     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
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  5. awita

    awita Moderator
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    Wir, das sind Nele-Imke und ich.

    Kennengelernt hatten wir uns vor zwei Jahren und 3 Monaten in der Kindertagesstätte. Ich bin im pädagogisch-sozialen Bereich tätig und hatte die Nachschulbetreuung der älteren Kinder übernommen.
    Jannik, ihr Jüngster (mittlerweise ja unser Jüngster) war damals 16 Jahre alt und in eben dieser, meiner Gruppe. Man könnte also fast sagen, dass er uns verkuppelt hat (hahahaha ... kleiner Scherz. Nele-Imke kann da gar nicht drüber lachen. Sie mag das Wort "verkuppeln" nicht, aber ich muss bei dem Gedanken immer insgeheim schmunzeln).

    Ich will mich nicht als Frauenheld hinstellen, kann aber ohne Hochmut sagen, dass ich bei Frauen sehr gut ankomme. Das fing eigentlich schon in der Schule an und zieht sich wie ein roter Faden bis heute.

    Auch in der Kindertagesstätte gibt es praktisch keine Kollegin, mit der ich nicht befreundet bin und auch zu den Müttern meiner Schützlinge hatte ich immer einen guten Draht.
    Haben sie etwas auf dem Herzen, bedrücken sie Probleme oder brauchen sie einfach nur jemanden zum Reden, wenden sie sich an mich, denn bei mir finden sie immer ein verständnisvolles Ohr und, falls nötig, auch eine starke Schulter zum Anlehnen und Weinen.

    Oft schmeicheln sie mir, dass es "Männer wie mich nicht oft gibt" und sie oft gar nicht wüssten, was sie ohne mich täten. Das ist mir schon manchmal unangenehm, ja fast peinlich. Aber wenn man ehrlich ist, schmeichelt es dem Ego natürlich schon.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
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  6. awita

    awita Moderator
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    Das ist jetzt selbstverständlich alles Vergangenheit, seit ich in Nele-Imke, meine Seelenverwandte, traf und mit ihr die Lebenspartnerschaft einging.
    Nicht, dass Nele-Imke eifersüchtig ist. Das hat sie als selbstbewusste und erfahrene Frau nicht nötig. Sie findet es nur unangebracht, dass ein Mann in fester Beziehung zu engen Kontakt zu anderen Frauen hat. Das könnte von Außenstehenden missverstanden oder gar als anstößig angesehen werden, was sie als seine Partnerin in Verlegenheit bringen könnte. Ich hatte das so zunächst gar nicht realisiert, aber sie hat natürlich recht.
    Unsere Freunde und Bekannten können das natürlich nicht immer richtig einschätzen und bevor man ins Gerede kommt, ist es sicher klüger jeden Anschein zu vermeiden.

    Intime Beziehungen hatten sich daraus vor Nele-Imke ohnehin nicht ergeben. Es hatte irgendwie nie richtig gefunkt. Selbst Nele-Imke konnte es erst gar nicht glauben, dass ich mit keiner der vielen Frauen intim war, die mir so offensichtlich zugeneigt waren. Sie meinte aber auch, dass es schon gut ist auf die Richtige zu warten. Nele-Imke war sich auch sehr schnell sicher, dass ich der Richtige für sie war.

    Auch mit ihr hatte alles mit freundschaftlichen und vertrauensvollen Gesprächen begonnen, die dann sehr bald intensiver, persönlicher, ja man kann fast sagen, intimer wurden. Schließlich entwickelte sich daraus eine sehr tief gehende und ehrliche Beziehung.

    Sie war eher die Aktivere zu Anfang unserer Gemeinsamkeit. Erst ging es mir fast etwas zu schnell, aber heute bin ich froh, dass sie so forsch war.
    Sie hatte sich das vermutlich in ihrem Beruf angeeignet, wo es schon mal hoch her geht und ständig Entscheidungen getroffen und beherzt angepackt werden muss. Sie arbeitet Teilzeit als Sekretärin im Büro unserer Gemeinde. Damals war es natürlich nur ihre Gemeinde, aber ich wurde dort sehr herzlich aufgenommen.
    Ich hatte immer ein ganz anderes Bild von dem Beruf der Sekretärin, bis Nele-Imke mich aufklärte.
    Ohne sie geht da ja praktisch gar nichts. Wenn ich das manchmal höre, was sie dort alles um die Ohren hat, da kann ich nur sagen: Respekt, wie sie neben dem Vollzeit-Job als Hausfrau und Mutter noch einen 20-Stunden Teilzeit-Job schultert. Auch wenn die beiden mittlerweile 18 (Jannik) und 21 (Robin) Jahre alt sind, ein Zuckerschlecken war es ganz sicher nicht, die zwei Kinder allein durchzubringen.

    Selbstverständlich helfe ich ihr so viel wie ich kann im Hauhalt, denn die Haushaltshilfe kommt nur 2 mal die Woche für ein paar Stunden. Öfter können wir uns das nicht leisten, weil wir noch einige Schulden abzahlen müssen, die Nele-Imkes Ex-Mann ihr hinterlassen hat.

    Gut, dass ich den nie kennengelernt habe. Ich glaube, dass ich bei ihm vielleicht meine gute Kinderstube vergessen hätte. Möglicherweise wäre eine Begegnung mit ihm gar handgreiflich geworden. Ohne eine Ohrfeige wäre er wohl kaum davongekommen, denn Nele-Imkes Ehe glich einem wahren Martyrium.
    Was sie mir darüber nach und nach anvertraute, ist einfach unfassbar. Die ganze Hausarbeit und Kindererziehung blieb an ihr hängen, da der Herr wohl der Meinung war, es würde ausreichen, wenn er den ganzen Tag arbeiten ginge und die Haus- und Erziehungsarbeit komplett bei Nele-Imke ablud. Der soll nicht mal gewusst haben, wie die Waschmaschine funktioniert. Unglaublich.

    Zum Dank hat er sie zu guter Letzt auch noch mit einer Prostituierten betrogen, weil die ihm seine abartigen Sexpraktiken nicht verweigern konnte. Nele-Imke hat die natürlich, wie es jede anständige Frau getan hätte, strikt abgelehnt.
    Sie hat daran immer noch zu knapsen und kann auch heute manchmal einfach keine Intimität ertragen. Das kann ich gut verstehen, bei dem was sie mit ihrem Ex alles durchgemacht hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.09.2016
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  7. awita

    awita Moderator
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    Aber ich schweife ab.

    Ich wollte euch nur kurz einen Einblick verschaffen damit ihr seht, dass wir ganz normal sind, obwohl wir in Thailand waren.
    Etwas heikel war natürlich, dass wir keine Idee hatten, was wir unseren Gemeindefreunden und Bekannten erzählen sollten. Das Problem kennt ihr bestimmt alle und mich würde schon interessieren, welche Alibis ihr da so habt. Aber jetzt im Nachhinein ist es auch egal, denn verheimlichen lies es sich am Ende ohnehin nicht.
    Aber das konnten wir ja damals nicht wissen und haben allen davon erzählt, wie sehr wir uns auf Badeurlaub in Sri Lanka freuten. Das schien uns eine gute Idee und es hatte auch niemand Verdacht geschöpft. Sri Lanka ist ja fast genauso wie Thailand und man kann in etwa das Gleiche erzählen.

    Natürlich hatten wir ein schlechtes Gewissen unsere Freunde anzuschwindeln und umso peinlicher war es natürlich, als wir nachher beichten mussten. Aber Nele-Imke hatte schon recht gehabt.
    Wie hätte man erklären sollen, was zwei anständige Gemeindemitglieder in Thailand wollen? Die sind ja auch nicht blöd, haben sicher auch die ein oder andere Reportage gesehen und wissen so gut wie wir, was da teilweise los ist.

    Uns fiel die Entscheidung tatsächlich nach Thailand zu reisen auch nicht ganz leicht, aber wie gesagt: Es gab einen guten Grund dafür.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
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  8. awita

    awita Moderator
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    Leider verstarb kürzlich Nele-Imkes Vater Wolfgang viel zu früh mit nur 68 Jahren.
    Ihre Mutter hatte sie bereits mit 17, also vor 29 Jahren, durch einen Autounfall verloren.

    Als Einzelkind hatte sie eine sehr enge Bindung zu ihrem Vater gehabt. Hinzu kam, dass es auch keine anderen Verwandte gab, die ihr in dieser schweren Zeit zur Seite stehen konnten und so versuchte ich so gut wie möglich für sie da zu sein. Jannik und Robin sind natürlich noch zu unreif, um ihr da wirklich beistehen zu können.

    Wolfgang hatte zwar schon seit Jahren Beschwerden, deretwegen er auch öfter in Südeuropa wegen des Klimas auf Kur war. Dennoch, 68 ist doch kein Alter. Aber man kann es nicht ändern, die Wege des Herrn sind nun mal unergründlich.

    Das Erbe fiel jedoch erstaunlich gering aus. Nicht, dass wir darauf spekuliert hatten. Schon mal gar nicht in einem solchen Moment, wenn der Herr gerade einen geliebten Menschen zu sich gerufen hatte, aber Nele-Imke hätte, danach gefragt, wohl doch ein größeres Erbe erwartet.
    Wolfgang hatte eine sehr auskömmliche Rente und lebte nicht auf großem Fuß. Trotzdem waren ein paar tausend Euro auf einem Sparbuch und die Erinnerung an ihn alles was Nele-Imke blieb. In seiner Wohung fand sich nichts, was für Nele-Imke ideellen Wert gehabt hätte, so dass nach der Wohnungsauflösung lediglich noch der Laptop von Wolfgang übrig geblieben war.
    Das Geld auf dem Sparbuch reichte dann auch für die Beisetzung, die wirklich schön und würdevoll war. Natürlich waren alle Gemeindemitglieder erschienen, um Wolfgang das letzte Geleit zu geben.

    So war am Ende, nachdem alle Kosten beglichen waren, die sein Tod aufgeworfen hatte, von Wolfgang wirklich nur sein Laptop geblieben und eben dieser Laptop enthielt den Grund für unsere Reise.

    Hätten wir vorher gewusst, was uns da erwartet, hätte es vielleicht auch eine weniger aufwendige Bestattung getan, aber im Nachhinein ist man ja bekanntlich immer schlauer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
  9. awita

    awita Moderator
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    Auf dem Laptop waren Bilder, die Wolfgang mit einer jungen, vielleicht 20-jährigen, Asiatin zeigten. Mein erster Gedanke war, dass Wolfgang als Sextourist in Asien war.
    Ich war so überrascht, dass ich diesen Gedanken, ohne darüber nachzudenken, laut aussprach. Nele-Imke war verständlicherweise außer sich und beschimpfte mich wie in Rage.
    Wie ich so etwas nur denken konnte. Er wäre in seinem ganzen Leben noch nicht in Asien und ganz sicher kein Perverser gewesen. Er hatte sie als Kind auch nie angefasst. Natürlich schämte ich mich so etwas über einen Toten und dann auch noch über Wofgang überhaupt gedacht zu haben. Warum konnte ich auch meinen Mund nicht halten. Das war mir natürlich sehr peinlich und Nele-Imke war kaum zu beruhigen, obwohl ich mich ehrlich und mehrfach entschuldigte.

    Ich kannte Wolfgang ja auch und wusste, dass er ein herzensguter, liebenswerter Mensch war. Ich war mit ihm immer sehr gut klargekommen und konnte mir Wolfgang als Sextourist, der geifernd und gierend nach kleinen Mädchen durch Asien streift, auch nicht vorstellen.

    Zudem war ich mir sicher, dass man das irgendwie gemerkt hätte. Wolfgang war voll in die Gemeinde und Gesellschaft integriert, hochanständig, freundlich und nett zu jedermann. Da war nicht mal der Hauch von Perversion oder Abartigkeit.
    Das Einzige, was Wolfgang überhaupt mit Asien zu tun hatte, war seine Vorliebe für scharfes Essen. Er hatte immer gern China- und Thai-Restaurants besucht, aber das machten normale Leute schließlich auch. Wir waren ja selbst ein paar mal mit.

    Irgendwann konnte ich Nele-Imke beruhigen, aber wirklich einen Reim auf das Ganze konnten wir uns dennoch nicht machen.

    Aus den E-Mails erfuhren wir, dass das Mädchen Pong Teerak hieß und offenbar ein sehr inniges Verhältnis zu Wolfgang hatte. Das Englisch war sehr einfach und teilweise war es gar kein richtiges Englisch. Vieles konnte man aber mit etwas Fantasie dennoch verstehen. Wir wussten nicht mal, dass Wolfgang überhaupt englisch sprach.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
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  10. awita

    awita Moderator
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    Offenbar kannten sich die beiden schon länger, denn sie freute sich immer, wenn er einen Besuch ankündigte und vermisste ihn sehr, wenn er wieder abreisen musste. Er musste also doch schon mal in Asien gewesen. Sogar mehrfach.

    Sie schien auf dem Lande zu leben, denn Sie und ihre Mutter hatten offenbar Schweine und Büffel. Wo genau, war aber nicht herauszulesen. Oft schrieb sie von der Mutter, der es wohl schon länger nicht gut ging.
    Sie war offenbar Friseurin, denn wir konnten herauslesen, dass sie früher bei einem Barbier gearbeitet hatte, was sie aber aufgeben musste um ihre Mutter zu pflegen. Nebenbei lernte sie Deutsch, um dann irgendwann nach Deutschland zu ihm zu kommen. Der Mutter ging wohl sehr schlecht und Pong bereitete sich bereits auf den Fall der Fälle vor, wenn sie allein sein würde.

    Wolfgang fand das wohl gut und unterstützte sie dabei. Er hatte dafür extra ein Konto bei einer amerikanischen Western Union Bank eingerichtet und ihr regelmäßig etwas Geld geschickt. Nicht viel, lediglich ein paar hundert Euro jeden Monat.

    So kannte ich Wolfgang. Er war immer sehr hilfsbereit. Wenn jemand in Not war, war er da. Und das arme Mädchen war ganz offensichtlich in Not. Sie schien ein sehr anständiges Mädchen zu sein, die es sicher nicht leicht hatte und sich trotzdem so aufopferungsvoll um ihre kranke Mutter kümmerte. Nur wie Wolfgang dazu passte, erschloß sich uns partout nicht.

    Was hatte Wolfgang mit Asien zu tun? Alles was uns einfiel, war das Thai-Restaurant, dass er häufig besuchte und so gingen wir dort essen, um zu fragen, ob dort vielleicht jemand das Mädchen kannte.
    Leider ohne Erfolg. Lediglich eine Bedienung meinte, dass das Mädchen einer ehemaligen Kollegin ähnlich sieht. Die arbeitete aber schon lange nicht mehr dort und war auch um einiges älter, so dass sie es sicher nicht sein könne.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
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  11. awita

    awita Moderator
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    Natürlich ließ uns das Rätsel auch die folgenden Tage nicht los und so wurde es praktisch zu unserer Hauptbeschäftigung am Feierabend, die Korrespondenz zwischen Wolfgang und dem Fräulein Teerak nach Hinweisen zu durchforsten.
    Nele-Imke fiel auf, dass das Mädchen Wolfgang oft Pumpui nannte:
    "Das klingt fast wie Papa, findest du nicht?“

    Da fiel es uns wie Schuppen vor die Augen und wir erinnerten uns and die Worte der Kellnerin:
    “Sie sieht einer ältern, ehemaligen Kellnerin ähnlich, die aber schon lange nicht mehr dort arbeitet.“

    Logisch, die Kellnerin ist zurück nach Thailand gegangen. Sie muss es sein, die dort gerade im Sterben liegt und von ihrer Tochter gepflegt wird.
    Von der Tochter, der man auf den Bildern deutlich ansieht, wie innig ihr Verhältnis zu Wolfgang ist.
    Von der Tochter, die Wolfgang liebevoll 'Pumpui' nennt, was schon zu sehr nach 'Papa' klingt, als dass man die Ähnlichkeit im Wortstamm noch als Zufall abtun könnte.

    Ist das möglich? Konnte das wirklich sein? Das würde ja bedeuten, dass Wolfgang der Vater des Mädchens war – und das Nele-Imke eine Halbschwester in Thailand hatte.

    Aber wie sollte das möglich sein? Hatte Wolfgang sich tatsächlich mit der Kellnerin eingelassen und vielleicht sogar Nele-Imkes Mutter betrogen? Das wiederum war kaum denkbar. Das hätte Wolfgang niemals getan.
    Der Gedanke war noch absurder als der, dass er sich als Sextouri in Asien an kleinen Mädchen vergreift. Wenn aber unsere Vermutung zutraf, dass das Mädchen etwa 20 Jahre alt war, wäre Nele-Imkes Mutter bei der Zeugung schon acht oder neun Jahre tot und Wolfgang ebenso lange allein und einsam gewesen.

    Sich vorzustellen, dass er sich dann mit einer Thai-Kellnerin einließ, fiel nicht mehr schwer und machte durchaus Sinn.

    Aber warum hatte er das geheim gehalten? Warum wusste niemand davon?
    Vielleicht hatte die Kellnerin ihn ja verlassen und ist nach Thailand zurückgekehrt, ohne ihm von dem Kind zu erzählen. Dann wusste er es selbst vielleicht auch erst seit Kurzem und wollte seine Tochter erst richtig kennenlernen, bevor er sie nach Deutschland holte und Nele-Imke vorstellte. Das hatte er ja vor, soviel wussten wir. Warum sonst sollte er das Mädchen herholen, wenn nicht deshalb?

    Je mehr wir darüber nachdachten, desto mehr Sinn ergab alles. Es passte alles zusammen und war auch die einzige Möglichkeit, wie die wenigen Informationen, die wir hatten, überhaupt zusammen passten.
    Warum sonst sollte Wolfgang für die medizinische Versorgung der Mutter aufkommen, warum sonst sollte er das Mädchen zu sich holen wollen?

    Nele-Imke war wie elektrisiert. Ihr Leben lang hatte sie gedacht, dass sie außer ihrem Vater keine Verwandten hatte und nun, nachdem Wolfgang gerade gegangen war, war da eine Halbschwester.

    Nele-Imke sprach es nicht laut aus, aber ich konnte ihr ansehen, dass ihr der Gedanke an ein Wunder sicher durch den Kopf ging.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
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  12. awita

    awita Moderator
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    Viele Informationen hatten wir zwar nicht, aber Nele-Imke war nun fest entschlossen ihre Halbschwester zu suchen. Möglicherweise war ihre Mutter bereits verstorben und sie brauchte Hilfe. Oder die Mutter lebte noch und benötigte dringend Medikamente.
    Fakt war, dass Nele-Imkes Schwester so oder so ganz sicher dringend Hilfe benötigte. Schließlich lag es schon über 2 Monate zurück, dass Wolfgang von uns gegangen war und Pong keine Antwort mehr bekam. Wir versuchten es natürlich direkt, aber Pongs E-Mail-Adresse funktionierte bereits nicht mehr.

    Unser einziger Anhaltspunkt waren ihre letzten E-Mails, in denen sie fast verzweifelt fragte, warum er nichts mehr von ihr wissen wollte und was sie falsch gemacht hätte. Sie weinte viel und wusste nicht, wie sie sich allein um ihre kranke Mutter kümmern sollte. Sie hätte nun keine andere Wahl und müsste wieder in einen Ort namens Pattaya ziehen und versuchen ihre alte Stelle bei dem Barbier wiederzubekommen.

    Pattaya sah im Internet eigentlich recht nett aus. Eine typische Touristenhochburg. Langer Strand, viele Hotels und Geschäfte. Nachdem wir Pong gefunden hatten, konnten wir dort sicher noch etwas Urlaub mit ihr machen, um sie etwas kennenzulernen.

    Allerdings schien es dort auch einen Rotlichtbezirk zu geben, aber das war ja in Thailand auch nicht anders zu erwarten und von dem konnten wir uns ja gut fernhalten. Wolfgang hätte ohnehin nie zugelassen, dass seine Tochter sich dort aufhält und außerdem wussten wir, dass sie in der Fußgängerzone arbeitet.

    So viele Friseursalons konnte es dort ja nicht geben. Maximal ein Dutzend, vielleicht auch ein paar mehr, wenn größere Hotelanlagen eventuell hauseigene Salons hatten. Zur Not würden wir sie einfach alle abklappern und nach Pong fragen.

    Nele-Imke bat mich gleich am nächsten Tag die Reise zu buchen. Ihr war so ziemlich alles egal, wenn nur der Flug möglichst bald gehen und das Hotel möglichst dicht bei der Fußgängerzone lag.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
  13. awita

    awita Moderator
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    Ich bestand aber darauf, dass sie mich begleitete. Ich konnte ja als Mann nicht allein in ein Reisebüro gehen und eine Thailand-Reise buchen. Peinlicher geht es dann ja kaum noch.
    Die Dame dort hatte so schon merkwürdig geguckt und wollte uns partout irgendeine Insel andrehen, die
    natürlich alle teurer waren.
    Das war dann doch etwas zu durchschaubar. Nicht mit uns. Auf so eine plumpe Masche wären wir auch nicht reingefallen, wenn wir eine Wahl gehabt hätten. Als sie uns dann auch noch so eine Thai-Airline aufschwatzen wollte, obwohl die deutsche Air Berlin nur wenig teurer war, reichte es Nele-Imke endgültig.


    Nachdem sie die Reisebüro-Tante ordentlich zusammengestaucht hatte, ging es dann plötzlich ganz einfach. Der Flug ging schon am nächsten Tag und es gab auch noch ein Zimmer in einem kleinen aber sauberen Hotel, dass auch noch direkt in einer Nebenstrasse der Fußgängerzone lag. Besser ging es nicht.

    Es konnte losgehen....
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2016
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  14. TenBaseT

    TenBaseT Senior Member

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    Na dann bin ich mal auf die Auflösung des Rätsels gespannt. Und übrigens, längere Berichte sind wir ja von dir gewohnt. Und die sind kein bisschen langweilig:tu:
     
  15. Nixus_Minimax

    Nixus_Minimax super gwapo

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    Oh Mann, Awita... Du kennst Leute...

    Der Malte und die Nele-Imke haben da ja offenbar ganzschön was auf sich genommen, um Nele-Imkes Halbschwester und deren kranke Mutter zu finden. Ich finde das total selbstlos und kann mich da richtig gut hineinversetzen. Und auch, warum der Malte bei seinen Kolleginnen so gut ankommt. Und auch die Nele-Imke scheint ja eine ganz Liebe zu sein. So selbstlos...

    Die Nele-Imke kann sich ja richtig glücklich schätzen, dass sie so einen verständnisvollen Typen wie den Malte kennengelernt hat, der ihre schwere Lage als alleinerziehende Mutter so gut versteht und sie so lieb umsorgt. Mann, Mann, Mann (ich konnte grade nicht anders - ich weiß, ich bin dem Patriarchat total verfallen)...

    Ich bin echt schon total gespannt, was die Beiden auf sich genommen haben und ob sie Nele-Imkes Halbschwester und deren kranke Mutter finden und womöglich auch noch helfen konnten.

    Fußball find' ich übrigens echt blöd! Nicht nur, weil Du die Geschichte von Malte und Nele-Imke nicht weiter erzählen kannst, sondern auch, weil das so ein chauvinistischer, brutaler Sport ist. Ich finde z.B. rhythmische Sportgymnastik am Besten. Die mit den Bändern ist schon toll - mit Keulen find' ich's allerdings am Allerbesten.

    Aber leider bin ich ja als Mann auf diese schöne Welt gekommen... Meine Exfrau hat immer gesagt, dass ich mich nicht so toll bewegen könnte.

    Hoffentlich triffst Du den Malte bald wieder, damit diese spannende Geschichte weitererzählt werden kann. Ich glaub' ich brauch' erstmal einen Pfefferminztee...
     
  16. Alex204

    Alex204 Senior Member

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    awita
    Es ist tragisch was manche Leute in ihrem harten und entbehrungsreichen Leben sich noch zusätzlich aufbürden müssen. Wenn du mir die Adresse von Malte posten könntest wäre super. Mein Frau würde dann den Zweien in Thailand ein paar schöne Norweger-Pullover stricken. Ich habe von ihr auch schon 8 Stück und trage sie jeden Tag. Die Frauen vom Lesezirkel den meine Frau jeden Donnerstag bei uns macht habe ich die Pullover auch schon Vorgeführt und sie finden die Teile wunderschön, besonders die Blumen und die Herzschen.
    Ich könnte auch eine Collegte in unserem Männerhilfskurs machen wo mich meine Frau, gutherzig wie sie ist um mir zu helfen, immer hinschickt ( kann ich nur jeden empfehlen, meine Frau sagt mein Testosteron gesteuertes Macho-gehabe hätte sich schon etwas gebessert und in zwei, drei Jahren bin ich ein perfekter Gentleman ).
    Es freud mich zu lesen das Nele-Imke anscheinend eine starke Frau ist obwohl doch Frauen so zerbrechliche , zartfühlende Wesen sind. Die Welt braucht mehr Nele-Imke. Malte hat genauso viel Glück wie ich.
     
  17. awita

    awita Moderator
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    @Alex204 & Nixus_Minimax
    Malte hat sich riesig über euer Verständnis gefreut. Er war erst etwas unsicher, ob die Member hier im Forum für ihn überhaupt die richtigen Ansprechpartner sind. Aber nun ist er sehr erfreut und "innerlich entspannt", dass ihr ähnliche Intereesen wie er habt.
    Er bekommt übrigens Rabatt auf ein Emma-Abo, falls jemand Interesse hat.
     
  18. riva

    riva Freier Hedonist

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    Ein Kommentar aus der Gegenwart. Schön, dass du mal wieder schreibst!
     
  19. awita

    awita Moderator
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    @riva
    Thanks. Das ist letztlich dem sozialen Druck geschuldet. :mrgreen:
    Ich kann nur jeden warnen, der eine Geschichte anfängt: Halbe Sachen werden hier im TAF nicht geduldet. :geparkt:
     
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  20. Yodrak

    Yodrak Administrator
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    Nein, das Datum der Beiträge ist angepasst worden, damit ihr chronologisch richtig in der überarbeiteten Version posten könnt.
     
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