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US Dollar kaufen

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Bereich" wurde erstellt von Carradine, 23.12.2013.

  1. Carradine

    Carradine Junior Experte

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    Derzeitig ist der €/$ Wechselkurs aus meiner Sicht (Eurosicht) ganz günstig. Wenn man einigen Experten Glauben schenkt, soll sich das Wechselkursverhältnis im Verlauf des kommenden Jahres zu Ungunsten des Euros verändern. Dazu passt auch, dass der IMF die Wachstumsprognose für die US Wirtschaft angehoben und die FED die Anleiheankäufe leicht zurück gefahren hat.

    Ich bin jetzt zwar nicht der Währungsspekulant, überlege dennoch ein paar Tausend US Dollar zu kaufen. Um mich über die Möglichkeiten des Dollarkaufs zu informieren, habe ich die angebotetenen Wechselkurse einiger Banken und Money changer mit dem tatsächlichen Wechselkurs verglichen. Das Ergebnis ist sehr ernüchternd, sprich die angebotenen Raten sind einfach zu schlecht.

    Habt ihr Hinweise, wie und wo man in Deutschland am günstigsten US Dollar kaufen kann? Eine Anmerkung noch: Ich möchte kein in US Dollar geführtes Bankkonto in Deutschland eröffnen.
     
  2. redweed

    redweed Senior Member

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    Und willst du so ein Konto dann im Ausland eröffnen? Oder willst du Cash?

    Wenn du an sowas glaubst, wäre es aber wohl sinnvoller oder einfacher, gleich in US-Aktien oder in einen US$-Geldmarktfonds zu investieren.
     
  3. Carradine

    Carradine Junior Experte

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    Ich dachte an Cash. Mit Aktien hab ich schon mal viel Blödsinn gemacht. Das hat mich nachhaltig verschreckt.
     
  4. Sorglos9

    Sorglos9 Junior Experte

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    Hallo Carradine,

    wenn Du wirklich jetzt auf fallendem EURO zum US-$ glaubst, kaufe doch gehebelte EUR/US-$-Short-Zertifikate, z.B. mit KO bei 1,75 bis 1,80.

    Das Allzeithoch lag bei rund 1,6039...., das dürfte wohl kaum noch mal wesentlich überboten werden.

    Zum Beispiel: CK1FW8 hat Basis und KO aktuell bei 1,7981 und kostet aktuell 31,33 EUR/Schein, der Hebel liegt bei rund 3,2.

    Natürlich kannst Du Dir auch von mindestens 10 anderen Emittenten je nach Risikoneigung auch andere Scheine raussuchen.

    Ein paar Kenntnisse im Derivatehandel, eine Online-Bank und die Berechtigung so etwas zu handeln solltest Du aber besitzen, letzteres erwirbst Du einfach durch Selbstauskunft gegenüber Deinem Broker, dass Du schon jahrelang mit sowas gehandelt hast..., obs stimmt oder nicht, prüft kein "Schwein".

    Aber: Selbst beim von mir angesprochenem Schein musst Du immer auch im Extremfall mit Totalausfall rechnen...

    Gruß, Sorglos
     
  5. Onkel

    Onkel Gast

    Carradine, du möchtest dein Geld nicht in Unternehmensbeteiligungen investieren, weil du dir an Aktien schon mal die Finger verbrannt hast bzw. meinst, dich in dem Bereich nicht genügend auszukennen und stattdessen möchtest du dich jetzt gerne in Währungsspekulationen versuchen. Kann ich zwar nicht nachvollziehen, weil makroökonomische Rahmenbedingungen noch viel schwieriger zu analysieren und auszuwerten sind als Unternehmensdaten und Währungsprognosen eine noch viel größere Unschärfe besitzen als die Vorhersage künftiger Unternehmensgewinne, aber gut, deine Sache. Bloß eines ist gewiss: Wenn man in Währungen spekulieren will, so tut das kein ernstzunehmender Anleger mit physischem Geld. Entweder, wie es redweed empfohlen hat, erwirbst du Anteile an einem US$-Geldmarktfonds, wo wenigstens laufende Zinsgewinne mit einfließen oder du gehst in Derivate, wie es Sorglos9 angeregt hat.
     
  6. ollithai

    ollithai V.I.P.

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    Ich bin jetzt auch nicht der Währungsspekulant, habe aber in den frühern Jahren auch mit dem Dollar spekuliert, indem ich mir Traveller-Reiseschecks in Dollar, einmal sogar in Japanische Yen gekauft hatte.

    Natürlich zahlt man erstmal 1% Versicherungspauschale und das Geld wird auch nicht verzinst. Beim Umtausch in Thailand bekommst du aber einen besseren Kurs wie bei Bargeld. In den Phlippinen dagegen bekommt man bei Bargeld einen besseren Kurs.


    Und jetzt noch eine kleine Anektode zum Umtausch von Reise-Traveller-Schecks:

    In Thailand gab es nie Probleme Traveller-Reisescheck umzutauschen, teilweise sogar ohne Reisepaß,
    aber

    in den Philippinen

    DM-Reise-Schecks konnte man nur bei der PNB umtauschen, Dollar-Reise-Schecks nur bei der Allied-Bank, Bargeld über Kreditkarte nur über die Equitable-Bank. Das mußte man erst mal lernen.

    Eine Bank in der Mabini-Street hatte einen relativ günstigen Wechsel-Kurs für Traveller-Schecks, den ich eine Woche später nochmal nutzen wollte. Wo ich das 2te Mal umtauschen wollte, sagten sie zu mir: "Geht bei uns nicht!" . "Doch " sagte ich,"habt ihr doch letzte Woche auch gemacht". "Letzte Woche schon, aber diese Woche nicht !"

    Und das Tauschen von Traveller-Scheck in Yen mit einem deutschen Paß war auch nicht möglich :ironie:, habe sie dann später in Thailand getauscht.

     
  7. Carradine

    Carradine Junior Experte

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    Danke an alle für eure Tips. Ich hab an euren Antworten gemerkt, dass ich wohl zu wenig Wissen über die Thematik habe. Daher werde ich wohl von meinem Plan Abstand nehmen.

    Leider kann man mit meiner Fachrichtung an keinem Markt spekulieren. :cry:
     
  8. Sorglos9

    Sorglos9 Junior Experte

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    Jeder ab IQ 100 kann spekulieren!

    Du wolltest mehrere 1000 US-$ kaufen, also hast Du auch Geld. Eine Spekulation in mittel- bis langfristig steigende Zinsen macht meines Erachtens mehr Sinn.

    Bei Interesse mehr per PN.

    Gruß, Sorglos
     
  9. Onkel

    Onkel Gast

    An Zinsspekulationen kann man sich aber genauso die Finger verbrennen wie an Währungsspekulationen.

    Jetzt schaue ich mir den Satz nochmal an und komme zu dem Schluss, dass er ziemlich hohl ist. Man kann sich natürlich an JEDER Spekulation die Finger verbrennen; das ist nunmal das Wesen einer Spekulation. Gerade am Terminmarkt, wo wir eigentlich ein "Nullsummenspiel" vorfinden.

    Ich wollte auf etwas anderes hinaus und zwar: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man es ganz sein lassen oder sich zuerst einmal in die Materie einarbeiten.

    Ganz allgemein denke ich, ein Engagement in Währungen, Zinsen oder Edelmetallen sollte man nur eingehen, wenn man weiß, was man tut. 2010 und im Spätjahr 2011, als die Umlaufrendite unter 2% lag, hieß es allerorten: "Tiefer kann's doch gar nicht mehr gehen" ... und? Wo stehen wir heute? Bei 1,6% und im Tief waren wir sogar unter 1%. Angenommen wir bekommen keine japanischen Verhältnisse und angenommen, es gilt der Grunsatz, dass sich die Geschichte immer wiederholt, müssten irgendwann die Zinsen wieder anfangen zu steigen. Aber wann? Mittelfristig 3 bis 5 Jahre? Sehr riskante Wette. Langfristig 10 Jahre? Ja, keine Kunst, das voraus zu sagen, aber wenn du darauf bereits heute wetten willst, ist das Timing entscheidend, sonst fressen die Aufgelder deinen Gewinn auf. Ich sage nicht, dass da keine Chancen drin liegen, aber ich würde es niemandem empfehlen, der sich nicht auskennt.

    Überhaupt sollte man erst einmal wissen, was für Geld das ist, mit dem Carradine spekulieren will. Ist es Spielgeld? Oder tut es ihm weh, wenn's weg ist? Welchen Zeithorizont fasst er ins Auge? Welche Renditeerwartungen hat er? Und welche Risiken ist er bereit, dafür einzugehen? Bevor man das nicht weiß, sollte man sich mit Empfehlungen zurück halten. just my 2 cent.
     
  10. Carradine

    Carradine Junior Experte

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    Das zur Verfügung stehende Geld brauche ich derzeitig nicht. Ich bin allerdings vom Risikotyp eher jemand, der einen Totalverlust möglichst nicht möchte. Meine Renditeerwartungen sind so, das Geldentwertung durch Inflation sowie Kaufkraftverlust des Euros in Nicht-Euroland ausgeglichen werden. Was zugegebener Maßen schwer vorhersagbar ist. Jedenfalls der Teil, bei dem die Renditeerwartung in Abhängigkeit der Währungsentwicklung steht. Meine Nulllinie befindet sich bei 1€ = 1,35$.

    Aber wie bereits geschrieben, ich kenne mich zu wenig aus in diesem Metier und werde so lange wie dieser Zustand anhält die Finger davon lassen.

    Danke noch mal für eure Inputs.
     
  11. Onkel

    Onkel Gast

    Nun, ein Totalverlust beim Ankauf von US$ dürfte nahezu ausgeschlossen sein. Allerdings: Was verstehst du unter "Nicht-Euroland"? Ich verstehe dich jetzt so, dass du den Euro, den du im Urlaub, z.B. in Thailand ausgeben willst, gegen mögliche Kursverluste absichern willst. Ist das richtig? Wenn ja, dann darfst du den Euro aber nicht gegen den Dollar hedgen, sondern musst das gegen THB tun, denn was würde es dir nützen, wenn der Euro z.B. in drei Jahren bei 1,50 USD und bei 40 THB stehen würde? Da wäre z.B. der Kauf einer thailändischen Staatsanleihe die bessere Strategie.

    Inflation ist übrigens im Moment weder in Amiland noch in Europa ein Thema. Wenn du wirklich Angst vor Inflation hast, bringt es nichts, den einen bedruckten Papierschnipsel gegen einen anderen bedruckten Papierfetzen auszutauschen. Da musst du dann schon in Inflation absichernde Sachwerte investieren, also z.B. Gold, Immobilien oder Aktien.

    Also: Wenn du dich gegen einen Währungsverfall des Euro gegenüber Baht und gegen mögliche Kaufkraftverluste in Thailand absichern willst, könntest du beide Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem du z.B. Anteile an einem thailänischen Immobilienfonds kaufst.

    Ich kann dir noch sagen, was ich tue, falls es dich interessiert: Meine persönliche Situation ist so, dass ich ab Spätjahr 2014 vermutlich immer ein halbes Jahr in SOA weilen werden. Nun habe ich mich natürlich auch mit der Frage beschäftigt, ob es denn nicht sinnvoll sei, einen Teil meiner Euros heute schon in die entsprechenden Länder zu transferieren und dort, in welcher Form auch immer, anzulegen (natürlich relativ liquide, weil ich das Geld ja Stück für Stück ausgeben will). Ich kam dann zu dem Schluss, dass ich vermutlich am besten damit fahre, mein Geld im Euro zu belassen, da der Euro auf lange Sicht (10 Jahre und mehr) immer stärker sein wird als ein Baht oder Peso. Jedenfalls fallen mir keine ernsthaften Gründe ein, die gegen diese Annahme sprechen.

    Dazu kam das Problem, dass ich das Geld in diesen Ländern nur in festverzinsliche Anlagen hätte stecken können, da ich von anderen Märkten in Thailand oder auf den Philippinen keine Ahnung habe. Und wenn ich meiner eigenen Regel (s.o.), dass man sein Geld nicht in Dinge investieren soll, von denen man nichts versteht, treu bleiben möchte, kann ich mir keine Aktien thailänischer oder philippinischer Unternehmen kaufen. Also nehme ich lieber jetzt noch die Hausse in Deutschland mit und tausche den Euro erst dann um, wenn ich es muss. Da kann es mir dann auch egal sein, wenn der Euro in fünf Jahren tatsächlich wieder unter 40 THB stehen sollte.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.12.2013
  12. redweed

    redweed Senior Member

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    Ist auch besser so. Auch die Profis fahren zu rund 50% ein. :hehe:

    Sicheren Gewinn gibt's nur mit Insiderwissen, sprich nur für mehr oder weniger Kriminelle. Alles andere ist in gewissen Rahmen ein Glücksspiel. Für die Zukunft hat nämlich niemand eine sichere Prognose.
     
  13. Onkel

    Onkel Gast

    Red doch keinen Stuss. Seit wann sind Unternehmensbeteiligungen ein Glücksspiel? Unser gesamter Wohlstand baut auf der Stärke der heimischen Wirtschaft auf. Das war so, das ist so und das wird (zumindest auf absehbare Zeit) immer so bleiben.
     
  14. Carradine

    Carradine Junior Experte

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    Im Grunde geht es genau darum. Das meiste meines Geldes ist hier in Deutschland (Berlin) in Immobilien investiert und daher nicht kurzfristig für andere Investments verfügbar. Das Geld welches ich derzeitig auf Tagesgeldkonten habe und dort derzeitig an Wert verliert, ist mein Geld was ich z.B. für Urlaub in SEA ausgebe. Ich bin jedes Jahr für ca. 3 Monate in SEA und möchte wie du richtig verstanden hast, dieses Geld gegen mögliche Kursverluste gegenüner THB und PHP absichern. Insofern sind deine Hinweise hilfreich. Danke dafür.
     
  15. Onkel

    Onkel Gast

    Dann würde ich dir raten, das Geld auf dem Tagesgeldkonto wenigstens in Festgelder mit unterschiedlichen Laufzeiten aufzusplitten. Das ist zwar, insbesondere unter Brücksichtung des ZAST-Abzugs, immer noch Geldvernichtung, aber wenigstens besser, als die kümmerlichen 1,4%, die du derzeit für Tagesgeld bekommst. Du brauchst ja nicht jedes Jahr den ganzen Betrag, also verteile doch je 20% auf die Laufzeit 1 Jahr zu 1,7%, 2 Jahre zu 2,0%, 3 Jahre zu 2,1%, 4 Jahre zu 2,3% und 5 Jahre zu 2,5%. Das ist besser, als wenn es die nächsten 5 Jahre auf dem Tagesgeldkonto herum liegt. Selbst wenn die Zinsen wieder steigen sollten, so schnell steigen sie nicht und auch nicht gleich so stark, dass die Rechnung negativ ausfallen würde.

    Und vielleicht eröffnest du in deinem nächsten Urlaub ein Konto in Thailand und legst einen Teil davon in Baht an. Dann hast du eine gesunde Mischung und bist in alle Richtungen gut aufgestellt. Zieht der Euro weiter an, kannst du froh sein, einen Teil in Deutschland behalten zu haben. Zieht der Baht wieder an, freust du dich über das Geld auf dem Thaikonto. Je nach persönlicher Erwartung variierst du halt die Gewichtung.

    Ich habe mein Urlaubsgeld im Moment zum Glück noch in 4-Prozentern stecken, die ab 2015 Jahr für Jahr fällig werden (und das längerfristige in Aktien). Das sichert mir den Werterhalt bzw. eine entsprechende Rendite und ich brauche über eine Absicherung zum Baht nicht weiter nachzudenken.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.12.2013
  16. Carradine

    Carradine Junior Experte

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    Ein Konto in Thailand zu eröffnen, hatte ich mir auch schon überlegt. Werds vielleicht mal angehen im kommenden März.
    Für mich als Unwissenden hinsichtlich Aktien- und Währungsmarkt bleibt dann wohl nur, dass Geld auf Festgeldkonten zu lagern. Das entspricht auch meiner persönlichen Risikoklasse.

    Vielen Dank. Schöne Weihnachten.