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Dieses Thema im Forum "Asienforum allgemein" wurde erstellt von klaus77, 07.10.2012.

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Dieser Thread wird von 1 Benutzern beobachtet.
  1. klaus77

    klaus77 Rookie

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  2. Grubert

    Grubert V.I.P.
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    Mann muss sich doch nur die Paläste ansehen, die er sich hinsetzt, nebendran die mit Strandgut zusammengezimmerten Hütten der Bauarbeiter, um zu ahnen, wie der Mann drauf ist. Wer selbst wie eine fette Made im Speck lebt, Milliarden hat und sein eigenes Volk hungers verrecken lässt, ist kein Mensch sondern etwas, für das es kaum eine Vokabel gibt.
     
  3. klaus77

    klaus77 Rookie

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    Faszinierend daran ist, dass es so jemand schafft, sein System über Jahrzehnte zu erhalten und sogar zu festigen. Die Leute, die ihn an der Macht halten, also Polizei, Militär, Geheimdienste etc. leben ja nun nicht alle wie die Könige. Die unteren Ränge meine ich. Die Hunderttausende, die mit Waffen ausgestattet sind und die ja letztlich ihre eigenen Leute in Schach halten. Ich meine, die sehen doch, dass es nebenan in Thailand irgendwie besser und gerechter zugeht. Sonderbar, dass die nicht aufstehen und ne Revolution starten.

    Bekommt man davon als Touri, bzw. als Langzeit-Touri etwas mit? Und wenn ja, wie fühlt sich das an?
     
  4. eintakter

    eintakter Junior Experte

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    bekommst du eigentlich nix mit als touri. fakt ist halt dass die alten khmer rouge in den dörfern immer noch das sagen haben. und hier stützt sich das system selbst. sie helfen den oberen weil sie ansonsten auch ihre kleine macht abgeben müssten und evtl wegen der alten zeiten einiges befürchten müssten. also weiter wie bisher, dazu korruption ohne ende und ein volk ohne bildung. also wer sollte was gegen die wichser unternehmen? im moment seh ich für die zukunft dieses landes echt schwarz.
     
  5. bkk

    bkk Krung Thep

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    Habe noch nie etwas von diesem Mann gehohrt. Solange es keine wertvollen Rohstoffe zu holen gibt oder Atomwaffen im Spiel sind, interessiert sowas im Westen kaum jemanden bzw wird nicht oder nur ganz wenig in den Medien darüber berichtet, jedenfalls solange kein Bürgerkrieg ausbricht.
    Mich würde interessieren, wie die dort lebenden Expats damit umgehen, bzw darüber denken.
     
  6. NHT

    NHT Gast

    Ich würde für meinen Teil das Land vorerst meiden!
    Er hat alles das Volk hat nichts und dann kommen wir Touris mit für deren Verhältnisse jeder Menge Kohle in der Tasche!

    Nö nö das passt nicht zusammen, mir zu heikel zu gefährlich!
    Wäre für mich ne tickende Zeitbombe, wenn sie das denn nicht schon lange ist!
     
  7. klaus77

    klaus77 Rookie

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    @NHT

    Sehe ich eigentlich genau so. Andererseits gibt es ja hier im Forum einige, die schön häufiger dort waren und denen nix passiert ist, bzw. denen auch nix weiter aufgefallen ist. Wahrscheinlich sind die Gangster in Cambodia schlau genug, sich in Siem Reap und Sihanoukville zurück zu halten...
     
  8. elke

    elke Gast

    "Igitt Kambodscha.. Mein Fernseher hat mir gesagt, daß da voll der Diktator herrscht. Das ist mir zu gefährlich, da reise ich nicht hin. Wenn der Herscher des Landes ein Arschloch ist sind ja auch alle Bewohner irre Massenmörder."

    Kommt mal runter Jungs. Reisen kann den Horizont erweitern, versuchts mal...
     
  9. eintakter

    eintakter Junior Experte

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    @elke, sehr richtig. @nht, grad dann sollte man sen geld dorthin tragen. glaub mir, die leute dort brauchen es ;)
    macht mal halblang, unter berücksichtigung normaler verhaltensregeln ist cambo nicht unsicherer als jedes andere dritte-welt land auch. ich war oft dort, mehr als mal zwei dollar fuer den netten korrupten bullen von nebenan musst ich nie abdrücken. und auch das laesst sch vermeiden... wenn ihr mal dort seid und ein wenig abseits touristischer pfade werdet ihr so nette menschen kennenlernen wie selten in der welt!
     
  10. Grubert

    Grubert V.I.P.
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    Sehe ich auch so, die Frage ist, was will man da. Mal sehen und kennenlernen, ok, vor allem die Tempel in Siem Reap, unter spaßtechnischen Gesichtspunkten kann man sich die Reise allerdings sparen. Gefährlich war es bis vor 10 Jahren richtig, mittlerweile ist es besser geworden. Trotzdem unberechenbar.
     
  11. NHT

    NHT Gast

    Unberechenbar!
    Danke Grubert, du bringst es auf den Punkt!

    All denen die dort Urlaub machen wollen, ich tu es nicht, wùnsche ich viel Spass und kommt auch wieder zurück, gesund, lebendig an einem Stück.

    Nein kein Sarkassmus, ehrlich und aufrichtig von mir gemeint!
     
  12. Beach'n'Sun

    Beach'n'Sun Senior Member

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    Ist leider irgendwie so. Je weiter südlich, wärmer und wunderschön ein Land, desto mehr Bananenrepublik. Keine Ahnung warum das so ist, sieht man aber sogar hier bei uns in Europa.
     
  13. eddie11

    eddie11 Experte

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    Das mit der Sicherheit ist eben so eine Sache. Da kannst Du 10 Mal nach Cambo fahren und Dich nächtens in PP an der Riverside total sicher fühlen...und beim 11. Mal wirst Du ausgeraubt - oder eben auch nicht. Will sagen: das Gefühl täuscht einen. Unsicher fühlt man sich u.U. erst, wenn man schon in einer unmittelbar bedrohlichen Lage ist - dann ist es zu spät, was dagegen zu unternehmen.

    Dennoch sollte man die Kirche im Dorf lassen. Statisitsch gesehen ist es in Cambo z.B. wahrscheinlicher, am Volks-Feiertag "Pchum Ben" bei einem Verkehrsunfall zu sterben... (hab da m.E. 2010 in der Zeitung von ca. 100 Toten gelesen - nein, ich meine nicht die ca. 348 Toten der Massenpanik auf der Brücke einen Monat später beim Bon Om Thook Festival)

    Muss letztlich jeder selber wissen, welches Risiko er eingeht. Ich hatte zuerst Schiss und war dann sehr froh, dieses Land mit seinen freundlichen Einwohnern mittlerweile zwei Mal besucht zu haben - Hun Sen hin oder her.

    Übrigens finde ich auch, dass so ein Despot gar nicht so viel Macht über mich haben sollte, meine Urlaubspläne zu durchkreuzen. Daher habe ich seinerzeit auch trotz George W. die USA bereist :ironie:
     
  14. awita

    awita Moderator
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    Sehr geil! :yes:
     
  15. Alfons

    Alfons Junior Experte

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    @Beach`n`Sun #12
    Das kann man durchaus so sehen.
    @eddie11 #13
    Das ganze Leben als solches ist schon ein Risiko. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Letzte Woche ist ein netter Nachbar von mir im Garten von der Leiter gefallen und hat sich mehrere Knochen gebrochen. Das war aber nicht in Cambo. Es geht nirgends so dumm zu, wie auf der Welt. Damit möchte ich allerdings die Warnungen im Forum über Cambo nicht abqualifizieren.
     
  16. klaus77

    klaus77 Rookie

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    Hmmm, gefährlich kann es überall werden, das ist klar. Verkehrsunfälle passieren, Leute werden überfallen und Blumentöpfe fallen auf Köpfe. Traurig aber wahr.
    Mir ging es ursprünglich um die Frage, ob man ein brutales, menschenverachtendes Regime dadurch bestätigen sollte, dass man ein solches Land besucht und seinen Spass hat - was Spass auch immer bedeutet. Oder müsste man nicht eigentlich sagen, danke lass mal, das will ich nicht unterstützen?

    Klar ist, wenn man hinfährt, unterstützt man natürlich auch die einfachen Leute, die Taxifahrer, die Gastro-Leute etc. Denen hilft es wenig, wenn man zuhause bleibt.
    Ich frage mich, wie die Leute sich so fühlen. Das werden die einem natürlich nie erzählen und die kulturelle Barriere ist zu gross als das man die Gefühlslage der Leute erahnen könnte als Westler.

    Stellt euch doch mal vor, hier bei uns würde Merkel anordnen, dass Spiegel-Journalisten eingeknastet und abgemurkst werden und dass jeder, der sagt, dass er das Scheiße findet, gleich miterledigt wird.
    Ich meine, es gab ja mal Zeiten, da war es ganz ähnlich hier in D. Allerdings gab es damals keine Weltöffentlichkeit, kein Internet etc.
    Die Leute im Cambo-Land wissen ja woahl, dass es nicht überall so brutal zugeht....

    Alles total irre!?!
     
  17. eintakter

    eintakter Junior Experte

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    die meisten leute in cambo haben erstmal das problem wo sie die dollar für die nächsten tage herbekommen, was passiert wenn jemand krank wird und usw... da ist politik erstmal zweitrangig. und dass es nen rest der welt gibt wissen die meisten nur vom hörensagen...
     
  18. Onkel

    Onkel Gast

    Genau so schaut's aus.
     
  19. eddie11

    eddie11 Experte

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    Kann mich eintakter nur anschließen. Ich formuliere das gerne so, dass man in Cambo den "Überlebenskampf" deutlicher spürt, als bei uns. In DACH haben die meisten ein geregeltes Einkommen und alles ist gesichert - für den Rest gibt es den Sozialstaat, keiner muss hungern.
    In Cambo leben viele Menschen "ungeregelt" in den Tag hinein, es gibt keine Zukunftsperspektive.

    Als ich in der Low Season in SR meinen TukTuk-Fahrer fragte, was er denn macht, wenn er mal keinen Customer abbekommt, sagte er mit einem Lächeln: auch gut, dann habe ich einen freien Tag und kann schwimmen gehen. Ich denke mal, dass er nur ungern zu viele unfreiwillige freie Tage hat.
    (Hintergrund: in SR warten die TukTuks am morgen darauf, für einen kompletten Tag gemietet zu werden, um die Touris in Angkor von Tempel zu Tempel zu fahren).
    Und in den Tempeln warten die vielen Nippes-Verkäufer. Da wird jeden Tag aufs Neue hart um die Dollars gekämpft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.10.2012
  20. Grubert

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    Und auf dem Land ist's noch mal härter, da gibt's keine Touris.