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Zollkontrolle bei Einreise nach D

Dieses Thema im Forum "Pattaya- und Thailandforum" wurde erstellt von Morassi, 28.02.2014.

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Dieser Thread wird von 4 Benutzern beobachtet..
  1. Morassi

    Morassi Senior Member

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    Als ich vor kurzem von einer Kurzreise nach Thailand aus Bangkok kommend am Münchener Flughafen gelandet bin wurde ich beim Verlassen des geschlossenen Bereichs zu einer Kontrolle aufgefordert. Soweit so gut - oder weniger gut weil so etwas einfach nervend ist.

    Auf meine Frage weshalb gerade ich zur Kontrolle gebeten wurde erklärte der Beamte dies sei eine stichprobenartigen Routinekontrolle. Es wurden auch vor und nach mir einige Reisende zur Kontrolle gebeten, also dürfte das auch zutreffend gewesen sein.

    Es wurden recht ausführlich Koffer, Trolley, Laptoptasche und sonstige Gepäckstücke untersucht. Als der Beamte eine Digitalkamera in meinem Handgepäcktrolley fand forderte er mich auf ihm die Bilder darauf zu zeigen. Ich fragte ob etwas Konkretes gegen mich vorliegen würde was verneint wurde. Weiterhin teilte ich dem Beamten mit dass ich nicht damit einverstanden bin dass meine privaten Bilder angesehen werden und fragte ob dies überhaupt ohne Anfangsverdacht erlaubt sei was er bejahte: schließlich seien Bilder genauso viel oder genauso wenig privat wie die Durchsuchung der übrigen Reiseutensilien.

    Da ich hierzu eine vollkommen andere Betrachtungsweise habe und meine Privatsphäre sehr stark verletzt sehe habe ich mich wegen dieses Vorgangs an das Münchner Hauptzollamt gewendet mit der Bitte mir mitzuteilen ob der Beamte hier richtig bzw. ihm Rahmen seiner Befugnisse gehandelt hat.

    Folgende Antwort habe ich (auszugsweise) erhalten:

    "Zollkontrollen finden grundsätzlich risikoorientiert und ohne Ansehen der Person nach § 1 u. 10 Zollverwaltungsgesetz (ZollVG) und Art. 13 Zollkodex statt. Neben der Erhebung der Einfuhrabgaben sichert die Zollverwaltung auch die Einhaltung der gemeinschaftlichen oder nationalen Vorschriften, die das Verbringen von Waren in den, durch den und aus dem Geltungsbereich dieses Gesetzes verbieten oder beschränken (Verbote und Beschränkungen). Dazu zählt u. a. auch die Bekämpfung der Kinderpornographie, wobei nach der Risikoanalyse hier regelmäßig Reisende aus Thailand einschlägig vorbelastet sind. Ich möchte Sie bitten, die Notwendigkeit Ihrer Zollkontrolle vor diesem Hintergrund zu sehen, um sie danach ganz objektiv und unvoreingenommen bewerten zu können."

    :bang:

    Ich finde es schlicht und ergreifend ungeheuerlich wenn man sich als unbescholtener Bürger dieses Landes als potentieller Straftäter und Kinderschänder verdächtigen lassen muss - nur weil man gelegentlich nach Thailand reist. Was wäre der nächste Schritt? Regelmäßige Hausdurchsuchungen, Leibesvisitationen, Komplettüberwachung sämtlicher Kommunikationswege (wird wahrscheinlich sowieso stattfinden)?


    Weiter wurde geschrieben dass ich zum Zeitpunkt der Kontrolle zwar meine grundsätzlichen, rechtlichen Bedenken wegen des Eingriffs in meine Privatsphäre geäußert, einer Einsichtnahme auf die auf meiner Kamera gespeicherten Bilder allerdings nicht eindeutig widersprochen hätte und dass man sich im Nachhinein ausdrücklich entschuldigen möchte soweit hier gglfs. ein Missverständnis vorlag.

    Hat jemand von Euch bereits ähnliche Erfahrungen gemacht und / oder sich gegen eine solche Behandlung gewehrt?

    Über qualifizierte Informationen, Ratschläge und Meinungen würden ich mich freuen.


    Ergänzend möchte ich vorsorglich noch hinzufügen dass nichts beanstandet wurde ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 28.02.2014
  2. Klettermaxe

    Klettermaxe Member

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    Hallo
    Ich kann deinen Unmut wirklich verstehen. Langsam wird man hierzulande wirklich in seiner Privatsphäre mehr und mehr beschnitten. Selbst wenn der Beamte im unrecht ist hat er recht. Bin im April auch unten u fliege wie du ab München. Ich kenn mich hier zu wenig aus, hoffe aber, dass das eine od andere Forenmitglied uns mit Rat u Tat zu Seite stehen kann damit solche Sachen in Zukunft vermieden werden können. Man wird ja noch ein paar Fotos von den Bekanntschaften knipsen duerfen.
     
  3. frank69

    frank69 Womanizer

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    Komplettüberwachung DEINES Geldverkehrs !! :bang:

    Um meiner "Besten" mal wieder eine kleine Freude zu machen buchte ich bei einen örtlichen Reisebürö
    "Karneval in Venedig" :mrgreen:

    Ein kleines gemütliches Wochenende zu zweit...

    Als ich meine Reiseunterlagen erhielt machte ich folgende Entdeckung...:shock:

    "Seit Dezember 2011 ist es in Italien Touristen mit Staatbürgerschaft von „innerhalb des
    europäischen Wirtschaftsraumes“ – somit auch Österreichern –
    NICHT mehr erlaubt, Beträge von mehr als 999,99 Euro mit Bargeld zu bezahlen."

    Dachte da hat sich wohl ein Tippfehler eingeschlichen (sollte wohl 9999 Euro bedeuten).
    Also mal gegoogelt...KEIN Tippfehler !!

    Was BITTE wenn wer keine Kreditkarte besitzt ODER besitzen möchte !!??

    Ich zahle am liebsten cash !! "Nur Bares ist wahres !!" :tu:
    Habe so meine Gründe dafür...

    Sind die gleichen warum ich mein Facebook Konto "gelöscht" habe oder auch nur (anonyme) Wertkartenhandys benutze.
    Ich mag auch keine "Kundenkarten" oder "Vorteilscards". Alles nur unnütze Dinge die täglich fleissig Daten sammeln...

    1984-big-brother-is-watching-you.jpg, Zollkontrolle bei Einreise nach D, 1

























    Plant die "EU" in Zukunft ein Bargeldverbot? Warum? Ein Schelm wer böses denkt....:roll:

    sawasdee frank69
     
  4. awita

    awita Moderator
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    Ich weiß nicht, ob das Vorgehen des Beamten rechtlich einwandfrei ist, aber darauf würde ich es ohnehin nicht ankommen lassen.
    Bei mir geht es zwar mehr um geschäftliche Unterlagen auf dem Lappy, aber ich habe es mir auch angewöhnt USB-Sticks, Speicherkarten, (einfach jede Datei) immer nur verschlüsselt mit mir zu führen.
    Da erübrigt sich dann jegliche Diskussion, ob er das darf oder nicht, von vornherein.
     
  5. mizuu

    mizuu Gast

    Das hängt in Italien aber mit dem Geldwäschegesetzt zusammen, da war mal was vor einigen Jahren.
     
  6. xdrive

    xdrive Gast

    Hier lege ich Dir mal ein weiteres Zitat aus so nem Schreiben des Zolls in ähnlicher Angelegenheit bei, dass ich auf die Schnelle im Internet finden konnte:
    Bist also augenscheinlich kein Einzelfall.
    Wie und ob Du als "besonderer Umstand" erkannt worden bist und das die Zollbeamten dann dazu veranlasst haben, sich Deine Cam mal genauer anzuschauen, dazu kann ich nichts sagen.
    Wie und wie stark Du gegen diese Cam-"Durchsuchung" gewehrt hast, kann ich auch nicht beurteilen. Im Zweifel macht so eine strikte Ablehnung Deinerseits gegen das Zeigen Deiner Urlaubsbilder auf Deiner Cam die Zollbeamten auch u.U. noch mißtrauischer und begründen dann erst Recht so einen "Anfangsverdacht"...
    Du kannst dann sogar noch froh sein, dass sie nicht auch noch Deinen laptop samt Festplatte mit allen Bildern genauer "untersucht" haben.


    Und meine persönliche Meinung dazu: Grundsätzlich finde ich das vollkommen richtig, dass sich noch vermehrter um das Thema Kinderpornographie" gekümmert wird. Denn es gibt sicherlich viele Touris in LOS, die sich dort mit live-gemachten pics ihrer extrem verwerflichen und zurecht strafbaren Neigung nachgehen.
    Dass im Zusammenhang mit dieser "Fahndung" auch ggf. unbescholtene Bürger mal in das Netz gehen und ihre privaten Fotos zeigen müssen, ist im individuellen Fall zwar ggf. beklagenswert aber m.E. grundsätzlich hinnehmbar.
    Wer nichts (moralisch oder strafbestandsmäßig) "Verwerfliches" in seiner Cam oder in seinem laptop hat, sollte damit leben können.

    At least: Bei Einreisen in die USA ist das zoll-mäßige Durchsuchen von laptops und Co. zwar noch eher selten (auf die absolute Anzahl dieser "Durchsuchungen" besehen!) aber prinzipiell ganz üblich/normal.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.02.2014
  7. xdrive

    xdrive Gast

    Das hier mal auf die USA bezogen.
    Da musst Du ggf. aber komplett die Hose runterlassen und dem dortigen Zollbeamten Dein password sagen, wenn er Deinen Hinweis auf "geschäftliches und deswegen mit password geschützt" nicht Glauben schenken möchte.

    Und extrem weitergesponnen... Flunkert man dem US-Zöllner dann noch ggf. vor, dass man das password vergessen hätte, obwohl man sich eigentlich sehr gut daran erinnert (etwas komplizierter Sachverhalt!; zugegeben!), hat man sich da ganz schnell strafbar gemacht. Und das würde dann sehr unangenehm werden...
     
  8. awita

    awita Moderator
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    Kein Problem.
    Genau für solche Fälle gibt es zB. "Hidden Container", wie sie bei TrueCrypt heißen.
    Er kriegt sein Passwort, ist glücklich und gesehen hat er trotzdem nichts. :mrgreen:
     
  9. awita

    awita Moderator
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    Der Zweck heiligt also die Mittel?

    Das sehe ich völlig anders.
    Wenn der Staat in die Privatsphäre seiner Bürger eindringt, muss er dafür meines Erachtens im Einzelfall einen sehr guten Grund haben.
    Das Argument "wer nichts zu verbergen hat, kann auch alles offenlegen" zieht da überhaupt nicht.
    Es gibt 1000 Möglichkeiten, wie man gegen Kinderpornographie weitaus effektiver vorgehen kann. Sollen die halt ihre Hausaufgaben machen bevor sie in die Privatspähre ihrer Bürger eindringen.
    (Ein erster Schritt wäre ja schon mal, wenn sich die Vertreter der Legislative darüber einig wären, dass man pädophile Mitarbeiter nicht vor anstehenden Ermittlungen warnt. :ironie:)
    Mit einer Reise nach Thailand einen Anfangsverdacht zu begründen ist jedenfalls ein Witz. Von mir hätte der garantiert kein Passwort bekommen und ich möchte den Richter sehen, der die Herausgabe mit dem Anfangsverdacht verfügen solll.
     
  10. xdrive

    xdrive Gast

    Die Firma, die dahinter steckt, ist doch in der USA beheimatet oder?!
    Seit dem NSA-Skandal und dem daraus bekanntgewordenen engen Zusammenarbeit zwischen US-amerikanischen Software-/Netzbetreiber-Firmen und der NSA wäre ich ich da etwas vorsichtiger... ;)
    Nicht dass die dortigen Regierungsstellen zu dieser Firma auch schon über engere Kontakte verfügen und für dieses "Problem" auch schon Hilfestellung seitens der Firma bekommen haben... :)


    Wie funzt denn das genau?
    Ein Ordner/ne Datei ist durch ein password geschützt... Gibt man das password ein, ist aber die Datei/der Ordner dann augenscheinlich leer?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.02.2014
  11. Bleissy

    Bleissy Rookie

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    ich finde es ansich auch sch.......
    aber du machst dir da gedanken um sachen die du nicht oder nur mit extrem viel geld ändern kannst
    du wirst schlicht keinen staatsanwalt oder richter finden der in deinem sinn entscheidet egal ob du im recht bist oder nicht ....... prizipiell machen die mit dir was sie wollen DIE RECHTSLAGE IST DA EGAL
    schuld sind wir weil wir diese menschen die dafür zuständig sind immer und immer wiederwählen

    wenn man kinderschänder wenn sie denn mal erwischt werden ihr leben lang wegsperren würde müsste man sich auch nicht ständig wieder mit diesem abschaum rumschlagen ....... programme zur vorsorge und prävention sind für solch kranke menschen DIE SICH OFT AUCH HELFEN LASSEN WOLLEN auch sehr sehr dünn gesäht und es giebt viele pädos die sich nichts zuschulden kommen lassen ihr leben lang

    P.S.:nur mal vorsorglich ich liebe kinder aber sicher nicht auf diese art
     
  12. xdrive

    xdrive Gast

    Sorry aber erachte ich als ne typische Stammtisch-Parole.
    Wie willst Du bspw. den imho asozialen Typen beikommen, die in LOS vor Ort ihre dreckigen Kinderporno-Fotos/Videos live machen/drehen und dann als Biedermann wieder hierhin zurückreisen?
    Und komm mir jetzt bitte nicht mit ("noch verbesserter") Zusammenarbeit der deutschen Polizei mit den jeweiligen Behörden dort vor Ort...
     
  13. Falschparker

    Falschparker Senior Member

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    Die freiwillige Herausgabe von Datenträgern und dem Einverständnis für deren Einsicht durch den Zollbeamten stellt grundsätzlich kein Grundrechtseingriff dar. Allerdings könne man durchaus darüber streiten, in wie fern Freiwilligkeit hier noch freiwillig ist, wenn ein Beamter in Uniform durch Nachfragen auf die Freiwilligkeit abziehlt, und der Betroffene dabei denkt, dass er "eh keine Chance" hat. Hier wäre ein Verfassungsrechtler der richtige Ansprechpartner.

    Grundsätzlich darf der Beamte eben genau diese Fragen stellen, ob der Betroffene mit diesem oder jenem einverstanden ist. Dies macht es dem Beamten immer einfach, insbesondere bei freiwillig durchgeführten Durchsuchungen. Freiwilligkeit meint eben einen Grundrechtsverzicht, solange nicht andere Rechtsnormen tangiert sind. Aber wie gesagt, fraglich ist halt, in wie Fern dann noch Freiwilligkeit besteht...

    Ist hier aber ausdrücklich widersprochen worden, ist eine Durchsicht nur bei Verdacht, und dann nur eine grobe Durchsicht durch den Beamten gem. §110 StPO zulässig. Allerdings kenne ich die Zollvorschriften nicht. Ggfs. müsste man auch mal dort nachgucken und nachlesen...
     
  14. xdrive

    xdrive Gast

    Sorry aber jetzt wird es hier total hanebüchen.
    Noch leben wir hier in D in einem Rechtsstaat!

    Dem hiesigen TE steht sehr wohl der Rechtsweg wegen dieser "Durchsuchung" der Cam offen.
    Und sollte der betr. Zöllner keinerlei Rechtsgrundllage dazu gehabt haben, wird das Gericht auch entsprechend zugunsten des TE entscheiden.
     
  15. awita

    awita Moderator
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    Ja, ist sie, aber das muss an sich noch nicht soviel heißen.
    Der Quellcode ist öffentlich und bisher hat noch niemand ein Hintertürchen gefunden. Aber grundsätzlich würde ich mich auch nicht 100%ig darauf verlassen, dass die NSA da nicht rankommt. Andererseits bin ich auch nicht E. Snowden und wir reden hier vom Zoll und Routineuntersuchungen. Dafür wird es reichen; auch in den USA.

    Das ist eigentlich ein ganz einfaches Prinzip. In einem verschlüsselten Container wird einfach ein weiterer (kleinerer) angelegt, der ein anderes Passwort bekommt. Je nachdem, welches Passwort eingegeben wird, wird der äußere oder innere (versteckte) Container geöffnet. Der Äußere muss dabei nicht leer sein. Er sollte sogar nicht mal leer sein, schließlich muss man glaubhaft machen können, dass der für etwas "Geheimes" gedacht und verschlüsselt ist.
    Auch wenn der äußere Container geöffnet wurde, gibt es dort keinen Hinweis darauf, dass noch ein versteckter Container vorhanden ist und somit kann das auch niemand nachweisen und wäre mit dem Passwort für den äußeren Container glücklich.
     
  16. gabbiano

    gabbiano V.I.P.

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    Ich finde das völlig in Ordnung. Jeder der jetzt ausruft weiss ganz genau was in Sachen Kinderprostitution in Thailand abgeht. Sich aufzuregen wenn man dann selber einmal kontrolliert wird ist einfach scheinheilig. Oder sieht man einem Pädophilen seine Neigung an? Wie anders als mit Stichkontrollen soll man diesen am Zoll auf die Schliche kommen?

    In D haben sie ja kürzlich einen erwischt, von dem man das kaum erwartet hätte..
     
  17. Asiadragon

    Asiadragon Experte

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    Die USA ist ja auch das non plus ultra, was Datenschutz anbelangt...:ironie:
     
  18. awita

    awita Moderator
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    Was hat das mit Stammtisch zu tun? Für mich klingt "Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Privatsphäre" sehr viel mehr nach Stammtischparole.
    Um diese "Biedermänner" geht es dabei aber auch gar nicht so sehr. Viel effektiver ist tatsächlich die von dir belächelte Zusammenarbeit mit Behörden vor Ort. Siehe das jüngste Beispiel mit diesem Kinderpornoanbieter aus Kanada. Solche Seiten muss man z.B. austrocknen und die Daten auswerten. Nicht jeder Kunde hat dort solche Beziehungen wie ein Hr. Edathy.
    Wenn z.B. eine Kreditkartennr. in solchen Daten gefunden wird, nenne ich das einen sehr begründeten Anfangsverdacht und dann brauchen die sich von mir aus auch nicht zurückzuhalten.
    Ich würde auch diese alberne Grauzone zwischen strafbaren und nicht strafbaren Nacktfotos von fremden Kindern abschaffen. Ich sehe keinen vernünftigen Grund, warum jemand Bilder von nicht oder leicht bekleideten Kindern besitzen sollte, mit denen er in keiner nachvollziehbaren Verbindung steht.
    Würde man das intensivieren, bzw. verschärfen, wäre man schon einen ganzen Schritt weiter und das ist allemal effektiver als stichprobenartig GigiCams von Urlaubern zu kontrollieren. Letztlich ist es doch so, dass jeder, der nicht ganz vertrottelt ist und Kinderpornos einführen will, die entweder sowieso verschlüsselt, in eine Cloud hochlädt, oder sonstwie "sicher" transportiert.
    Wenn jemand so dämlich ist und seine Kinderpornos auf der DigiCam durch den Zoll schmuggelt, dann fällt der garantiert anderweitig viel eher auf, bzw. ist in der Vergangenheit schon aufgefallen.

    Sehr viel effektiver stelle ich mir z.B. eine kleine Gruppe verdeckter Ermittler in den HotSpots vor Ort vor, die konkrete Hinweise an die Behörden hier melden. Die haben ja immerhin mindestens 12 Stunden Vorlauf.
    Das kostet nur Geld und das will vermutl. keiner bezahlen. Ist ja auch einfacher, so zu tun, als ob und den Urlaubern pauschal auf den Geist zu gehen.
     
  19. xdrive

    xdrive Gast

    Jeep.

    Andererseits sind wir Deutschen auch sehr scheinheilig. Bestimmte Grundrechtseingriffe, wie sie in den USA so üblich sind, wollen/tolerieren wir hier gar nicht. Nehmen aber allzugerne deren Erkenntisse aus dieser "Drecksarbeit", um unsere nationale Sicherheit verbessern zu können.
     
  20. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    Das ist ja deine Ansicht, aber Pädophilie zieht sich durch alle Gesellschaftschichten und Berufe und ist, just my 2 cent, eine Erkrankung die unter Strafe steht.

    @Morassi: Du hast gefragt, wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Mir ist es nach einem Urlaub in Thailand in Berlin passiert, dass ich rausgezogen wurde. Allerdings handelte es sich um zwei Herren in Zivil, die mir ihre Dienstausweise gezeigt hatten. Sie haben mich direkt nach "verbotenen Substanzen" gefragt und meine Nachfrage ergab, dass sie wohl nach Ergänzungs-Produkten der Body-Builder Szene suchten. Ich hatte Negative dabei und auf den Bildern gab es Kinder zu sehen. Der Beamte fragte, ob er sich die Bilder ansehen könne Ich habe es denen gestattet und habe erklärt, dass es sich um die Tochter (gerade mal ein paar Monate alt) meines besten Freundes Phi Thong handelte. Sie haben sich meine Taschen angeguckt, CD's mit Musik und Software (Panthip Plaza :mrgreen:) hat sie nicht interessiert.

    Vielleicht noch eine Anmerkung zum Routing: BKK-AMS (CI) - TXL (KLM)

    In Amsterdam bin ich mal in eine Zollkontrolle gekommen und man hat meine Taschen durchwühlt. Dabei hatte ich etwa 20 DVD's (Pornos und Musik). Die Pornos haben sie überhaupt nicht interessiert, aber die DVD's haben sie sich genau angesehen.

    Dialog:

    "Wissen Sie, dass es sich hier um Raubkopien handelt?"

    "Das sollen Raubkopien sein? *erstaunt*, die habe ich in Bangkok in einer Shopping Mall gekauft und der Preis war nur geringfügig niedriger als auf hiesigen Flohmärkten. Bloß, dass man diese Videos hier nicht bekommt."

    "Was haben sie dafür bezahlt?"

    "Knapp 300 Baht für eine DVD. Woran hätte ich erkennen können, dass es sich um eine Raubkopie handelt?"

    Das wusste ich nicht und es hat mich interessiert. Dass ich als Opfer dastand, hat er mir wohl abgenommen.

    "Sehen sie diese DVD? Da brauche ich nicht nachzuschauen ob es sich um eine Raubkopie handelt. Der Film läuft diesen Monat erst in Holland an."

    "Oops!"

    Aber dann hat er mir detailliert erklärt, wie eine Raubkopie von einem Original zu unterscheiden ist. Das war ein interessanter Exkurs, wenngleich ich das Meiste heute wieder vergessen habe. Im Endeffekt habe ich Glück gehabt. Die DVD's wurden eingezogen und ich bin so noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.

    In Perth wurde ich, weil ich aus Thailand kam, vom Zoll rausgezogen. Die hatten Interesse an meiner Visitenkartenmappe und wollten zu einigen Karten sogar Details wissen. Gefilzt haben die mich bis aufs Arschloch, wollten wissen, wie lange ich in Perth bleibe und was ich vorhabe. Ich wolle lediglich eine Freundin besuchen, konnte denen ja schlecht auf die Nase binden, dass ich sie ihrem australischen Stecher unter dem Arsch wegklauen wollte.:mrgreen: