Bayern von nun an Nichtraucherland ?

       #1  
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Ich bin mal gespannt wie ihr von nun an mit eurer neu gewonnenen Freiheit der Volksabstimmung umgeht. Macht das richtige daraus!


cu Sausa
 
 
 
 
       #2  
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Nur weil ein paar fanatische Nichtraucherspinner d a s so wollen, werden viele Existenzen vernichtet. Ich bin auch selbständig und würde mir die Haare raufen, wenn der Staat mir meine Existenz entzieht.

Es werden viele Dorfgaststätten mit Stammtisch schließen und auch viele kleine Kneipen.

Ich gehe seit dem Rauchverbot fast gar nicht mehr in Gaststätten zum Essen. Wir grillen auf der Terasse und wir können rauchen und es ist günstiger.

Denn ich lasse mir von diesem Drecksstaat nicht vorschreiben wo und wann ich rauche. Das ist typisch Deutschland.

Ich habe letzte Woche ein Plakat an einer Kneipe gesehen : "Zahlen mir nun in Zukunft die Nichtraucher die Pacht ???"

Warum kann nicht jeder Gastwirt entscheiden was er will ??????????
 
 
 
 
       #3  
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Warum haben die Betroffenen und auch die Raucher denen es wichtig ist denn dann nicht in größerer Anzahl gegen den Antrag gestimmt?:shock:

Die Schuld jetzt auf die "militanten Nichtraucher" und den Staat abzuwälzen erscheint mir da doch etwas zu einfach.
 
 
 
 
       #4  
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ich hab keine ahnung wie das aus gegangen ist aber wenn ja, seit ihr die schande deutschlands

cu sausa
 
 
 
 
       #5  
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Es kommt ja immer drauf an, wieviele von welchem "Lager " zur Wahl gingen.

Aber der Hohn ist doch , dass nicht jeder Gastwirt soooo entscheiden kann wie er will oder wie es für sein Geschäft am besten ist.

Ob Raucher oder Nichtraucher, jeder könnte dahin gehen wo es ihm am besten gefällt.

Warum immer für jede Kleinigkeit Gesetze?????? Kummerland ?????
 
 
 
 
       #6  
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Offensichtlich gelang es den Initiatoren des Volksentscheids weit besser, ihre Unterstützer zu mobilisieren als der überwiegend von Tabakindustrie und Gastronomie finanzierten Gegenkampagne „Bayern sagt nein“. Es ist auch ein Sieg Davids gegen Goliath: Die Nichtraucher hatten einen Wahlkampf-Etat von etwa 70.000 Euro, die Raucher dank Industrie- und Verbandsspenden mit über 600.000 Euro fast das Zehnfache.

Offen ist aber auch, ob das weiß-blaue Qualmverbot nicht wieder nur auf (Zigaretten)-Papier stehen wird und sich quasi in Rauch auflösen wird: Denn viele bayerische Kommunen haben nie auch nur die leiseste Anstrengung unternommen, schon die bisherigen, weniger strengen Varianten des Rauchverbots durchzusetzen.

http://www.welt.de/politik/deutschl...eidet-sich-fuer-ein-striktes-Rauchverbot.html
 
 
 
 
       #7  
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Es kommt ja immer drauf an, wieviele von welchem "Lager " zur Wahl gingen.

Aber der Hohn ist doch , dass nicht jeder Gastwirt soooo entscheiden kann wie er will oder wie es für sein Geschäft am besten ist.

Ob Raucher oder Nichtraucher, jeder könnte dahin gehen wo es ihm am besten gefällt.

Warum immer für jede Kleinigkeit Gesetze?????? Kummerland ?????
jep ich hab das in stuttgart miterlebt wie viel kneipen dichtgemacht haben seinerzeit.

cu Sausa
 
 
 
 
       #8  
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@Sausa

jede einzelne Kneipe, die schließen muß, da steckt ein einzelnes Schicksal dahinter.

Und wenn man selbständig ist, weiß man was das heißt.

Aber das sehen ja die meisten Spinner nicht. Es soll doch jeder dahin gehen, wo es einem gefällt.

Ist das nicht das einfachste??? Da mußte für viele Euronen so ein Volksentscheid gemacht werden. Was wir ja auch wieder bezahlen.

Es könnte alles viel einfacher sein, aber......in Kummerland wird alles teuer mit Gesetzen gemacht.

Ist aber kein Problem, denn wir Steuerzahler finanzieren diesen Hype :hehe:

Es macht Spaß hier Steuern zu zahlen:ironie:
 
 
 
 
       #9  
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ich hab nich nachgefragt aber nach den gesetzen in bw war der laden leer..es wurden nur pizzas abgeholt selbst zum schwabentag wo es die pizza zum halben preis gab. der laden war dicht! an dem mittwoch war da kein platz zu finden

cu sausa
 
 
 
 
       #10  
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einen monat später stand der itakker zum verkauf.....


cu Sausa
 
 
 
 
       #11  
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seid ihr nun bayern oder weichwürste?

cu Sausa
 
 
 
 
       #12  
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Armes Bayern, armes Deutschland.
Freiheit hatte hierzulande noch niemals einen Wert an sich.
DAS ist typisch deutsch.
 
 
 
 
       #13  
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Armes Bayern, armes Deutschland.
Freiheit hatte hierzulande noch niemals einen Wert an sich.
DAS ist typisch deutsch.
Klar, und in Thailand ist alles besser :ironie:
Rauchen im Lumphini-Park verboten, 2000 Baht Strafe
Rauchen in der Außengastronomie verboten, also überall, wo gegessen wird! :yes:

Bisher durfte ich mir von den Rauchern stets anhören: Wenn es dir nicht passt, dass gequalmt wird, dann bleib doch zu Hause. In Bayern weht ab jetzt ein anderer Wind: wem das Rauchverbot nicht passt, kann gerne zu Hause bleiben.

Ob alle Wirte gegen das Rauchverbot sind, darf gerne angezweifelt werden. Der Aufwand, eine Gaststätte zu renovieren, in der stark geraucht wird, ist immens hoch! Und vielleicht sehnt sich so mancher Wirt und mancher Kellner nach einem rauchfreien Arbeitsplatz.

Sehr interessant war für mich ein kurzzeitiger Einsatz auf der Baustelle eines Kraftwerks in Italien. Dort war auf der ganzen Baustelle Rauchverbot, und nur an zwei ausgewiesenen Plätzen durfte in den Pausen geraucht werden. Der Bauleiter, selbst starker Raucher, gab mir zu verstehen, dass er diese Regelung gut findet! Weil er so eben weniger raucht.

Liebe Raucher, ihr werdet euch langfristig einschränken müssen. Die Zeiten, in denen die Nichtraucher sich widerstandslos zupesten ließen, sind vorbei! Aber auch davon geht die Welt nicht unter, denn ihr habt die Freiheit, mit dem Rauchen jederzeit aufzuhören. Nichtraucher haben aber nicht die Möglichkeit, das Atmen einzustellen! Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Belästigung und Einschränkung des Wohlbefindens euer Qualm für die Nichtraucher bedeutet! Rauchen in der Öffentlichkeit ist krass gelebter Egoismus und eine Rücksichtslosigkeit, so habe ich das immer schon empfunden, denn ich habe immer darunter gelitten. In Gaststätten gehe ich deshalb schon lange nicht mehr, da in Köln noch die Raucherfraktion das Sagen hat.

Das bayrische Votum spricht eine klare Sprache: 61% waren für und 39% gegen das Rauchverbot, und das trotz des wesentlich höheren Werbeetats der Tabaklobby!
 
 
 
 
       #14  
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Dann drehen wir den Spies doch mal rum:

Sind denn alle Raucher bereit die daraus resultierenden Krankheiten bzw. die Versorgung selbst zu bezahlen und damit nicht der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen???
 
 
 
 
       #15  
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@sabai11: Ach, bitte nicht diese moralische Gesundheitsdiskussion! Angeblich sparen die Raucher den Krankenkassen sogar Geld. Denn sie sterben früher :ironie:
 
 
 
 
       #16  
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Hab ich...


Armes Bayern, armes Deutschland.
Freiheit hatte hierzulande noch niemals einen Wert an sich.
DAS ist typisch deutsch.
Das Schlimme ist, dass wir Schweizer von den Deutschen vielfach inspiriert werden mit euren Gesetzen. Ich hoffe, dass wir nie in die EU kommen, dann wirds nur noch schlimmer.
Aber lassen wir die Politik, es bringt ja sowieso nichts...
 
 
 
 
       #17  
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Liebe Raucher, ihr werdet euch langfristig einschränken müssen. Die Zeiten, in denen die Nichtraucher sich widerstandslos zupesten ließen, sind vorbei! Aber auch davon geht die Welt nicht unter, denn ihr habt die Freiheit, mit dem Rauchen jederzeit aufzuhören. Nichtraucher haben aber nicht die Möglichkeit, das Atmen einzustellen! Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Belästigung und Einschränkung des Wohlbefindens euer Qualm für die Nichtraucher bedeutet! Rauchen in der Öffentlichkeit ist krass gelebter Egoismus und eine Rücksichtslosigkeit, so habe ich das immer schon empfunden, denn ich habe immer darunter gelitten. In Gaststätten gehe ich deshalb schon lange nicht mehr, da in Köln noch die Raucherfraktion das Sagen hat.
:tu:
Zumal wir(Nichtraucher) uns ja seit ewigen Zeiten einer Minderheit gebeugt haben.:hehe:

Aus dem Tabak-Atlas geht auch hervor, dass in Deutschland 37,4 Prozent der Männer rauchen. Damit liegt die Bundesrepublik knapp vor anderen westeuropäischen Ländern wie Frankreich (36,6 Prozent), Spanien (36,4), Großbritannien (36,7) und Italien (32,8). In Österreich (46,4 Prozent) und nahezu allen osteuropäischen Ländern liegt der Raucheranteil unter Männern dagegen durchweg über 40 Prozent. Unter den deutschen Frauen befinden sich knapp 26 Prozent Raucherinnen, womit Deutschland im europäischen Mittelfeld liegt.


Abgesehen von der menschlichen Tragödie sind auch die ökonomischen Schäden des Tabakkonsums beträchtlich: Behandlungskosten, verlorene Produktivität und Umweltschäden kosteten die Volkswirtschaften der Welt jährlich rund 500 Milliarden Dollar, schätzen die Experten. Darin enthalten sind auch Steuerausfälle, denn Zigaretten gehören zu den meistgeschmuggelten Konsumgütern überhaupt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,645021,00.html


Ich habe es sogar oft in der Vergangenheit erlebt, dass die Raucher, die vor die Türe zum Rauchen mussten, draußen auch viel Spaß hatten und viel eher unkompliziert unter ihren "Leidensgenossen und-genossinnen" Verbindungen geknüpft haben, als wenn sie in ihrem Dunstkreis gesessen hätten.

Nach ner Zeit spielt sich alles ein und später kräht kein Hahn nach. Wer als kleiner Kneipenbesitzer nun dadurch in eine finanzielle Schräglage rutscht, der wird oftmals eh schon lange Zeit vorher mit einem Bein am Rande der Pleite gestanden haben.

Wenn ich sehe wie häufig Kneipen eröffnet und nach kurzer Zeit wieder geschlossen werden, dann denke ich mal, dass es erstens ein Überangebot an Kneipen gibt und dass sich einige Existenzgründer auch oftmals blauäugig in ihr "Abenteuer" stürzen.
 
 
 
 
       #18  


Das Schlimme ist, dass wir Schweizer von den Deutschen vielfach inspiriert werden mit euren Gesetzen. Ich hoffe, dass wir nie in die EU kommen, dann wirds nur noch schlimmer.
Aber lassen wir die Politik, es bringt ja sowieso nichts...
Diese ganze Bewegung kommt aus den USA, wo sogar das Rauchen auf der Strasse als asozial gilt und der Raucher allgemein als charakterschwacher Prolet abgestempelt wird. Diese Scheiße breitet sich über die ganze Welt aus und auch die liberale, von mir sehr geschätzte, Schweiz, wird sich dem internationalen Trend irgendwann beugen. Ich könnte kotzen!

Nichts bekommen diese regierenden Deppen sämtlicher Länder gemeinsam hin, nur bei der Hexenjagd gegen Raucher, da sind sie sich alle einig. Regulierung der Kapitalmärkte, atomare Abrüstung, Welthunger, Kimaerwärmung, Umwelschutz: für nichts gibt es eine globale Lösung, aber lustige Sprüche auf Zigarettenschachteln drucken und Raucher tyrannisieren, da nicken sie alle einvernehmlich. Wie die Lemminge rennen alle diesem Trend hinterher und auf die Freiheit wird geschissen. Das ist nichts anderes, als billiger Aktionismus, während die wirklich wichtigen Probleme ungelöst bleiben und die dumme Herde applaudiert. Es ist traurig, einfach nur traurig...
 
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       #19  


Es werden viele Dorfgaststätten mit Stammtisch schließen und auch viele kleine Kneipen.

Ich gehe seit dem Rauchverbot fast gar nicht mehr in Gaststätten zum Essen. Wir grillen auf der Terasse und wir können rauchen und es ist günstiger.

Denn ich lasse mir von diesem Drecksstaat nicht vorschreiben wo und wann ich rauche. Das ist typisch Deutschland.

Ich habe letzte Woche ein Plakat an einer Kneipe gesehen : "Zahlen mir nun in Zukunft die Nichtraucher die Pacht ???"

Warum kann nicht jeder Gastwirt entscheiden was er will ??????????

schon sehr polemisch

aber, ich werde nun öfter in mene lieblingsbar gehen - sie ist nun rauchfrei!!!

ganz ehrlich, wir mussten bis jetzt den gestank ertragen. waren da noch welche neureichen idioten mit zigarren - einfach fürchterlich

für die raucher als vergleich
seid ihr bereit, leute mit extremem fussschweiss in geschlossenen räumen zu akzeptieren?

ich habe aber meine liebe mühe mit unsinnigen rauchverboten. werkhallen wo geschliffen, geschweisst und produziert wird - da ist ein rauchverbot fehl am platze

zitat: Denn ich lasse mir von diesem Drecksstaat nicht vorschreiben wo und wann ich rauche. Das ist typisch Deutschland. zitat ende
bez. wann ich mir die füsse wasche

frage:
wieviele bars in bkk (soi cowboy, shukumvit und nana) mussten schliessen, wegen des rauchverbotes?

selbe frage gilt für italien und bis vor kurzem auch den kanton tessin in der schweiz.

ich und ich gehöre offenbar zur mehrheit, geniesse einen rauchfreien aufenthalt. man wird mich ganz klar öfters in kneipen und restaurants sehen
 
 
 
 
       #20  


nein larry

die schweiz hat das schon. zu mindest kt. zürich, ich glaube ab 1. juli

und wie schon erwähnt, die latinischen schweizer, wie auch die macho italiener haben das schon eine weile

und es funktioniert
 
 
 
 
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