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Die Formel 1: Diskussionen über die Rennen, die Fahrer: Ergebnisse, Kalender, Übertragungszeiten

        #1  
M

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Der Fred ist fuer alle die gedacht die sich fuer die Formel 1 interessieren

Beitraege a la "Formel 1 ist scheisse" oder "Formel 1 interessiert mich nicht" koennen diejenigen woanders absondern

Als ersten Diskussionspunkt bringe ich mal Lewis Hamilton zur Sprache, gerade hat er 91 Siege errungen, genauso viele wie MS zu seiner Zeit erfahren hat und es ist ja nur noch eine Frage von wenigen Wochen bis er sowohl diesen als auch den WM Titel Rekord uebertroffen, bzw. letzteres eingestellt hat.
Zurueck treten wird LH sicher nicht, denn zwischen den Zeilen by Sky F1 UK konnte man raus hoeren das er ueber die naechsten 12 Monate sprach in Sachen Weiterentwicklung.

Kann man das nach Eurer Meinung vergleichen oder nicht?

Es wird ja immer noch Ayrton Senna mit in den Ring geworfen als den GOAT
 
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        #2  
M

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Du kannst das Zeitrad nicht zurückdrehen. Vergleiche zwischen den einzelnen Fahrern in unterschiedlichen Epochen sind unseriös.

Wenn ich ehrlich sein will, MSCH war nie mein freund und nach dem Manöver in Monaco musste ich Keke recht geben.

MSCH ist (war) ein

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        #3  
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Member hat gesagt:
Als ersten Diskussionspunkt bringe ich mal Lewis Hamilton zur Sprache, gerade hat er 91 Siege errungen, genauso viele wie MS zu seiner Zeit erfahren hat und es ist ja nur noch eine Frage von wenigen Wochen bis er sowohl diesen als auch den WM Titel Rekord uebertroffen, bzw. letzteres eingestellt hat.

Ja so ist das nun mal, nichts ist für die Ewigkeit.
Ich muss aber auch sagen das diese Rekordfahrer die Sache langweilig machen. Man weiß immer schon vorher wer gewinnt. Gähn.
 
 
        #4  
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Ich bin Fan der Formel 1 seit den 70ern. Zu meinen besonderen Heros gehörten u.a. Rindt, Lauda, Senner aber auch Coulthard, Montoya und Kimi. Um nur einige zu nennen. MSC fand ich Anfangs toll, als er aber so verbissen fuhr, dass es unfair wurde, hat sich meine Begeisterung für MSC abgekühlt.

In dieser Zeit gab es die unterschiedlichsten Regeländerungen, natürlich auch an den Autos und Motoren. Wer bekam nicht eine Gänsehaut, wenn er das erste Mal so einen Boliden life gesehen, und vor allem gehört hat.

Was mich aber in letzter Zeit völlig abtörnt ist die Remote Controll des sogenannten "Fahrers".
Hier mal ein Beispiel:

Boxenfunk im Wortlaut: So hat Hamilton auf seine Sotschi-Strafe reagiert

Ohne Instruktionen am Funk sind die Fahrer hilflos wie 2 Monate alte Babys. Das gehört abgestellt.

Ich wünsche mir, dass der Fahrer zu seiner Box funken kann, die Box aber nicht zum Fahrer. Kommunikation Box zum Fahrer über Boxentafeln.
Nur die Rennleitung sollte zum Fahrer, bzw zu allen Fahreren funken können.
 
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        #5  
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Ich gebe @alwaro Recht bezüglich der Vergleiche von Fahrern unterschiedlicher Perioden - das ist schlichtweg nicht möglich, lediglich ein Gedankenspiel, das man je nach Sympathie immer für seinen Lieblingsfahrer entschieden wissen will, so sehr man sich auch um Objektivität bemüht.

Auch bin ich kein Freund von Superlativen, es gab und gibt unzweifelhaft einige Fahrer, die über herausragende Talente hinter dem Steuer verfügen. Aber so Attribute wie "Bester Fahrer aller Zeiten" halte ich für absoluten Humbuck. Es gehört viel Talent und Arbeit dazu, über lange Zeit zu dominieren, ein Fahrzeug muss optimal auf den jeweiligen Fahrer abgestimmt werden, und da hat nicht nur der Fahrer, sondern einige andere im Team einen entscheidenden Beitrag und wenn Fahrer und Mechaniker nicht perfekt harmonieren, ein Händchen für einander haben, dann wird es auch nichts trotz überragendem Talent. Der beste Fahrer (den es per sé nicht gibt) ist nur so gut wie das Schwächste Glied im Team. Den absolut "Besten" könnnte man nur krönen, wenn es ansonsten absolut gleiche Bedingungen gäbe, was unmöglich ist. Abstimmung des Fahrzeugs auf Fahrer und auf die jeweilige Strecke, Reifenwahl, Tagesform, exakt identische Windverhältnisse, Überholsituationen, Grip, etc. alles Faktoren, die eine große Rolle spielen und wie bei jeder Sache spielt auch das Glück und der Zufall ein erheblichen Beitrag und nicht zuletzt die Konkurrenzsituation unter den Teams.

Ich behaupte mal, die letzten Jahre musste man nicht der beste Fahrer sein, um in einem Mercedes Weltmeister zu werden, das Team war insgesamt derart überlegen, dass andere keine Chance hatten, egal wie gut sie als Fahrer waren. Oft sind es Kleinigkeiten, die einen guten Lauf eines Teams beenden, ein Fahrer hat mehr Glück und kann länger auf solche einer Welle reiten, bei dem anderen, endet die Serie ohne sein Zutun früher und ihm fehlen in der Statistik dann ein paar Siege. Ist der Lauf zuende, dann wird herumexperimentiert, versucht zu erkunden, woran es hakt und je länger das dauert, desto tiefer geht es abwärts, bis gar nichts mehr passt (s. Ferrari derzeit). Der Fahrer ist nur ein kleines, aber sehr wichtiges Rädchen. Vermutlich wäre bei Mercedes auch Verstappen schon Weltmeister geworden oder auch Vettel noch einmal - wer weiß das schon ...

Lewis ist ein großartiger Fahrer, keine Frage, und er ist über die Jahre menschlich sehr gewachsen und reifer geworden und hat so für mich sehr an Sympathie gewonnen und ich empfinde Hochachtung für ihn, gönne ihm seinen großartigen Erfolg. In seinen Anfängen konnte ich ihn nicht ausstehen, er hat gegen alles und jeden gewettert, anderen nicht den Erfolg gegönnt, konnte seine Wut selten unter Kontrolle halten, war von Ehrgeiz zerfressen und hat wild unfair um sich geschossen. Heute kommt er als guter Teamplayer und fairer Wettbewerber rüber. Ich kann da natürlich daneben liegen, aber so ist mein Eindruck von der Berichterstattung und Interviews mit ihm. Ob er größer oder kleiner als Schumi, Senna oder wer auch immer ist - kann man nicht objektiv sagen. Jeder hat im Sport seinen Favoriten, mit dem er mitfiebert und der ist für einen der Größte und das ist gut so. Der Spaß und die Begeisterung für den Sport zählt!
 
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        #6  
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Member hat gesagt:
Ich wünsche mir, dass der Fahrer zu seiner Box funken kann, die Box aber nicht zum Fahrer.
Mit der Ausnahme, wann er zur Box soll.
 
 
        #7  
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Member hat gesagt:
Mit der Ausnahme, wann er zur Box soll.

Stell dir mal vor ne App auf deinem Phone sagt dass du JETZT scheissen musst. Wär das nicht geil?

Niki Lauda, Jochen Rindt(RIP) -sind in meiner Zeit gross geworden in der der Fahrer entschieden hat was er tun muss. Der Wettbewerb war viel mehr Fahrerabhängig. Und daher gab es keine Robtoter sondern Männer die danach nicht ins Fitnesscenter abgetaucht sind , sondern Partys gefeiert haben mit den Groupies als Belohnung dass du noch dabei bist
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        #9  
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Member hat gesagt:
MSC fand ich Anfangs toll, als er aber so verbissen fuhr, dass es unfair wurde, hat sich meine Begeisterung für MSC abgekühlt.
Schuhmacher als Mensch kann durchaus als Vorbild durchgehen. Er war ja bekannt für sein soziales Engagement. Wer es nicht weiss: Nach der Flutkatastrophe 2004 in Indonesien und Thailand spendete Schuhmacher 10 Millionen Dollar.
Ich fand den toll, auch als Rennfahrer. Unfair? Das ist halt Formel 1 und kein Kindergeburtstag..
 
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        #10  
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Ich mochte ihn auch @gabbiano.

Mir ist die Formel 1 mittlerweile zu sehr reguliert. Ständig neue Regeln und Ideen.
 
 
        #11  
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Mein absoluter "Liebling" war natürlich Gian-Claudio Giuseppe «Clay» Regazzoni. Immerhin 5 Siege und einmal Vizeweltmeister. Leider 1980 schwerer Unfall in Long Beach und Querschnittgelämt. Er fuhr dann mit einer Handschaltvorrichtung unter anderem Paris - Dakar. Am 15. Dezember starb er bei einem Autounfall in Italien..laut Polizei war er zu schnell unterwegs. :mrgreen:
 
 
        #12  
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So ham mer' angefangen: Formel V, ein VW Motor mit nem Rohrchassis. Nix Elektronik, nicht mal nen Blinker. Man konnte sich das ganze selbst zusammenbauen. Meiner hatte 5000.-DM gekostet plus Eigenschrauberei, weniger wie ein neuer BMW 1600 damals.
Niki Lauda, Helmut Marko, Keke Rosberg .... war es die Einstiegsklasse. Mit dem 1300-er Motor 60 PS waren die Bestzeiten auf der Nordschleife unter 10 min möglich. Da tust dich auch heute noch schwer mit nem fetten BMW oder Audio da schneller zu sein. Es gab aber auch viele die's nicht überlebten oder schwer verletzt aus den Karossen gezogen worden. Die Schule hat hart gemacht.
Die Go-Kart kids von heute wie Vettel oder Hamilton mussten in ihren Anfangsjahren viel weniger riskieren und konnten Fehler machen ohne körperlich bestraft zu werden.

Und was hat die Formel V gekillt? Die Tuner die immer mehr Spezialteile homologiert haben wollten und die Autos damit als Nachwuchsklasse unerschwinglich machten. Es waren dann ein paar wenige Autos generell vorne und das sonstige Volk hatte Spass am fahren, konnte aber nicht mehr mitmischen. Und die Zuschauer langweilten sich. 1982 wars dann vorbei.

Wird's der F 1 ähnlich ergehen?
 
 
        #13  
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Also was Dominanz angeht, die gab es schon frueher

Williams's Fahrer Weltmeister 80'er und 90'er
Alan Jones 1980
Keke Rosberg 1982
Nelson Piquet 1987
Nigel Mansell 1992
Alain Prost 1993
Damon Hill 1996
Jacques Villeneuve 1997

McLaren hat1988 z. B. hat 15 von 16 Rennen gewonnen
Stellten die Fahrer Weltmeister 1984 mit 0.5 Punkten durch den viel erwaehnten Niki Lauda, dazu noch 1985, 86, 88, 89, 90, 91, 98 und 99, mit Prost, Sennan, Haekkinnen, dann war erstmal lange Schluss bis 2008, mit einem gewissen Lewis Hamilton, denn dann kam

Ferrari mit M. Schumacher von 2000 bis einschliesslich 2004 und noch Kimi Raikkoenen nochmal 2007

Ein gut gefahrenes/taktiertes Rennen wird nie langweilig fuer mich.

Ich kann mich noch dunkel an den Haussender von Schumacher erinnern. Das Gesabbel von Heiko Wasser und den Ebel Clown konnte man sich nicht antun. Die hatten alle nasse Hoeschen wenn Schumi gewonnen hatte.
Irgendwie konnte man in D nichts von Langeweile verspuehren wenn MS zig mal gewonnen hatte, das nannte sich Schumi Mania oder so.

Auch das jeder Fahrer mit dem besten Auto gewinnen muesste kann ich nicht bestaetigen. Das derzeit staerkeste Auto ist klar und deutlich der Mercedes, aber wo ist Behle? Ich meine Bottas? Der muesste Hamilton sowas auf die Pelle ruecken das der sich nur noch im Kreis dreht.
Genauso war es mit Partese im "Ueber" Williams 1992, oder Damon Hill 1993, oder mit Barrichello, Irvine im Ferrari.

Was der "Mut" angeht, na ja, auch der (oft zurecht) viel geruehmte Lauda ist in Fuji 1976 waehrend dem Rennen ausgestiegen weil er Angst hatte, weil es zu gefaehrlich war.

Mut haben alle die Rennsport auf dem Niveau betreiben, von Ascari bis Hamilton, da muss man nicht auf die Macho Tube druecken wie "damals waren wir noch Kerle".

Die wahren Heros liegen naemlich unter der Erde weil sie jaemmerlich verbrannt, oder am Rauch erstickt sind wie Elio de Angelis 1986 bei Testfahrten weil kein verdammter Streckenposten anwesend war.
Haette Senna sterben muessen? Waehrscheinlich nicht wenn es die Sicherheit wie heute gegeben haette, wie z. B. das die Raeder nicht mehr so einfach davon fliegen koennen, oder der ehrlicherweise haessliche Halo.
Oder den Feuerunfall von Gerhard Berger 1989 durch die "Mutkurve" Tamburello? Da kam man garnicht auf den Gedanken da eine Schikane einzubauen, da musste erst 5 Jahre spaeter einer drann glauben von dem man dachte dem passiert nie was

Trotzdem so viel fuer die Sicherheit getan wird gibts immer noch freak Unfaelle wie der von Anthoine Hubert in der F 2 letztes Jahr oder von Jules Bianchi 2014 in Suzuka, ich hoffe das stillt die Blutlust der "Wir waren noch Kerle" Gemeinde

"Echte Kerle" wie der bescheuerte Hans Heyer, der 1977 einfach in die Startaufstellung fuhr, das brauchte damals genauso keiner wie das heute nienand braucht.

Der Sport ist seit den 80'ern athletischer geworden, ein dicklicher Mansell haette heutzutage keine Chance nehr, die Fahrer muessen heute bis 5 G im Auto aushalten.

Koennte man die Rennen spannender machen?

Schaun'mer mal was 2022 bringt wenn der ground effect wieder zurueck kommt um die sogenannte "dirty air" in den Griff zu bekommen und somit naeher an den Vordermann zu kommen. Dazu kommt das die Reifen groesser werden, viele Teile des Autos standatisiert werden und es ein budget Limit gibt.
 
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        #14  
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Member hat gesagt:
"...es waren noch Kerle"
..das bezieht sich rein auf den Spass der um die Rennscene damals herrschte. Heute wird jeder der mittelmässigen bis Top Fahrer von den Betreuern abgeschirmt. Zugang in die Boxenarea nur nach Polizeilichem Führungszeugnis. Dinner im Burgverlies der Campervans mit privatem Chef.

Während der F 1 Rennen auf der Nürburgring Nordschleife hat das Volk sich in kleinen Beizen rund um den Ring getroffen und die Fahrer mit ihren Groupies waren auch dort - unabgeschirmt.
Heute ist alles klinisch rein: weit weg von der Action. Da hast du am TV einen besseren Platz denn am Ring.
 
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        #15  
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Member hat gesagt:
..das bezieht sich rein auf den Spass der um die Rennscene damals herrschte. Heute wird jeder der mittelmässigen bis Top Fahrer von den Betreuern abgeschirmt. Zugang in die Boxenarea nur nach Polizeilichem Führungszeugnis. Dinner im Burgverlies der Campervans mit privatem Chef.

Während der F 1 Rennen auf der Nürburgring Nordschleife hat das Volk sich in kleinen Beizen rund um den Ring getroffen und die Fahrer mit ihren Groupies waren auch dort - unabgeschirmt.
Heute ist alles klinisch rein: weit weg von der Action. Da hast du am TV einen besseren Platz denn am Ring.

Das sich das verschlimmert hat, liegt an der Zeit in der wir leben. Den recht mittelmaessigen Latifi "kennt" heute jeder durch IG, facebook, etc. Stell Dir mal vor was da los waere sie wuerden die Boxengasse, den paddock fuer jeden aufmachen, die Fahrer wuerden ja erdrueckt werden, weil jeder Hansel was von denen will.
In den 80'ern gab es sporadisch Formel 1 Uebertragungen in der ARD und im ZDF mit Kommentatoren aus dem Reich der Ahnungslosen. Fuer die meisten Leute war die Formel 3, 2 und 1 damals eine mathematische Gleichung.

Damals in den 80'ern waren vielleicht 1 Million Zuschauer bei ARD und ZDF, zu Schumi Hochzeiten bei seinem Haussender RTL 10 Millionen.

Das hat sich zu einem riesen Geschaeft entwickelt und der Trend laesst sich nicht wieder zurueck drehen.
Die Gehaelter der Fahrer sind ins astronomische gestiegen. Senna bekam 1993 1 Million $ pro Rennen. Hamilton bekommt 54 Millionen im Jahr. Die Mechaniker damals in den 70'ern bekamen ne Flasch Bier (uebetrieben) und heute liegen wir bei 5,000 pro Rennen pro Mann fuer die Reifenwechsler und fuer die sonstigen Mechaniker 70,000 pro Jahr, die Ingenieure natuerlich noch mehr.
 
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