Ein Platz an der Sonne - Homeoffice weltweit

        #201  

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Zum Thema Selbstdisziplin, kann ich noch sagen, dass das bei mir überhaupt kein Problem war. Ich trinke auch gerne mal einen und genieße den Aufenthalt in einer GogoBar. Vor Beginn der Reise habe ich mir vorgenommen, nicht mehr als 2 Mal die Woche Alkohol zu trinken. Mache ich in Dach auch so. Und am Ende war ich 1-2 mal die Woche weg. Wenn man vorher weiß, dass man auch zum Arbeiten her kommt und nicht für Urlaub sollte das problemlos möglich sein, mit minimaler Selbstdisziplin. Und die Mittagspause mit nem Kaffee am Strand zu verbringen, da besteht nun wirklich keine Gefahr. Ganz im Gegenteil, das kann ich unbedingt empfehlen.

Als Arbeitnehmer stelle ich es mir aber doch noch schwerer vor.
 
 
        #202  

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Hier reden mir zu viele Blinde von der Farbe. Leute ohne Plan faseln von "Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung" und zerreden eine exzellente Idee.

Zum Thema Arbeiten für deutschen Arbeitgeber von Thailand aus empfehle ich die Lektüre des DBA Deutschland -Thailand vom 26.07.1968, Artikel 14.

Kurz gesagt, es ist sehr viel möglich, wenn der Arbeitgeber dies mitmacht. Die steuerliche Situation sollte individuell von einem spezialisierten Steuerberater geprüft werden. Am einfachsten ist die 183-Tage-Regel.
 
 
        #203  

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Homeoffice lokal, global ist die zukunft ohne frage.

Die AG müssen liefern..(Z.b u.a .Salesforce ceo interviewartikel heute in der welt)

Nur eben nicht in deutschland mit seinen reglementierten , vielschichtigen, komplexen arbeitsmarkt im kapitalismus rheinischer prägung.

Wo sind die stellungnahmen und positionspapieren von BR, Tarifvereinen, lokal und bundespolitk?

Die eu lässt es ja zu, sonst würden AG in irland z.b das ja nicht bereits anbieten.... (180 tage im ausland)
 
 
        #204  

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Member hat gesagt:
Homeoffice lokal, global ist die zukunft ohne frage.

Die AG müssen liefern..(Z.b u.a .Salesforce ceo interviewartikel heute in der welt)

Nur eben nicht in deutschland mit seinen reglementierten , vielschichtigen, komplexen arbeitsmarkt im kapitalismus rheinischer prägung.

Wo sind die stellungnahmen und positionspapieren von BR, Tarifvereinen, lokal und bundespolitk?

Die eu lässt es ja zu, sonst würden AG in irland z.b das ja nicht bereits anbieten.... (180 tage im ausland)
Liefern muss derjenige der etwas verändern will!
Möchte man diesen Lifestyle leben muss man in aller erster Instanz erstmal selber liefern!
Reglementiert, vielschichtig und komplex ist hier nicht das Problem! Das Problem ist, wie so oft, die mangelnde Eigeninitiative bzw. der WIRKLICHE Wunsch etwas ändern zu wollen, was mit sich bringt das dann auch Taten folgen müssen.... "ich würde ja gerne..." Ja dann mach doch mal! Ich höre sowas so oft! Alle wollen immer alles, nur bloß nichts für tuen wollen....
Ist ja unbequem, könnte ja auch mal bedeuten die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes zu verlassen.

Man möchte so leben und arbeiten? Nur zu!

Jeder der wie oben beschrieben agiert will es nämlich nicht (wirklich)! Sonst würde er nämlich was ändern in seinem Leben!
Es wird doch keiner gezwungen in seinem Job zu arbeiten. Wenn man was anderes machen möchte sollte man es tun. Wenn man das nicht tut, dann ist der Umkehrschluß nunmal (leider) dass derjenige es nicht anders haben möchte! Denn sonst würde er mal aus dem Quark kommen...

"Ja, aber mein AG ermöglicht mir diese Form der Arbeit nicht!" Ja sorry, dann ist das der falsche AG für dich! Punkt! Was willst du da noch???? Würde ein Manuel Neuer seinem Verein treu bleiben wenn er nur noch als Stürmer eingesetzt wird? Wohl kaum! Der Mann will im Tor stehen....

Jeder der diese Konsequenzen nicht zieht (Jobwechsel, Arbeitgeberwechsel, Umorientierung, u.U. eigenes Business) der scheint doch zufrieden zu sein da wo er jetzt ist! Denn ansonsten, richtig! würde man was ändern! Mir wäre die Lebenszeit zu schade etwas zu tun was mir nicht die Möglichkeiten bietet die ich erwarte von meinem Leben...!

Man könnte auch sagen "Man lebt nur einmal!" Auch das ist Blödsinn! Man lebt jeden Tag, aber man stirbt nur einmal!!!! (Einfach mal drüber nachdenken, ist ein kleiner aber feiner Unterschied!)

Und genau so sollte man auch leben und die Zeit bzw. jeden Tag bestmöglich nutzen, damit man später auch behaupten kann (wenigstens) gelebt zu haben! ;)
 
 
        #205  

Member

Wahre Worte @fax. Ich habe über die Jahre dutzende Typen kennengelernt, die alle gerne in Thailand arbeiten und leben wollen. ABER natürlich hat die Entlohnung hier dem in Deutschland erzielten Gehalt zu entsprechen. Was ist Arbeitslosenversicherung? Und natürlich die Rente!
Wenn man den Schritt nach Asien wagt muß man sich einfach im klaren sein, daß man nicht nur das "langweilige" Leben in Deutschland eintauscht, sondern auch eine Vorteile wie das soziale Netz dort. Arbeitslosenversicherung oder eine vergleichbare staatliche Rente gibt es weder in Thailand noch in anderen Südostasiatischen Ländern. Man muss für sich selbst (vor)sorgen.
Es sei denn man gehört zu den, immer weniger werdenden, Glücklichen, die über einen multinationalen Konzern mit einem Expatpackage nach Thailand entsand werden. Nachteil nach 2 bis 3 Jahren wird man dann meist in ein anderes Land versetzt.

Alternativ kann man sich als "lokaler" Expat bei einem der Multis (e.g. Siemens, SAP, BMW, Bayer..) bewerben. Allerdings dann zu lokalen Bedingungen ohne rundum glücklich Package. Ein dem lokalen Markt angepasstes Gehalt keine Rente und keine Sozialversicherung.

Die andere Möglichkeit ist selbständig auszuwandern wie es @fax macht. Diese Option bringt die größten Freiheiten birgt aber auch die größten Risiken.
Diese Option beinhaltet auch die Möglichkeit eine eigene Firma aufzubauen.

Der Vorteil dieser geschilderten Optionen ist, im Gegensatz zu der Option des digitalen Nomaden, daß sie als umsetzbar sind im Einklang mit den Thai Gesetzen.
 
 
        #206  

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Member hat gesagt:
Liefern muss derjenige der etwas verändern will!
Möchte man diesen Lifestyle leben muss man in aller erster Instanz erstmal selber liefern!
Reglementiert, vielschichtig und komplex ist hier nicht das Problem! Das Problem ist, wie so oft, die mangelnde Eigeninitiative bzw. der WIRKLICHE Wunsch etwas ändern zu wollen, was mit sich bringt das dann auch Taten folgen müssen.... "ich würde ja gerne..." Ja dann mach doch mal! Ich höre sowas so oft! Alle wollen immer alles, nur bloß nichts für tuen wollen....
Ist ja unbequem, könnte ja auch mal bedeuten die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes zu verlassen.

Man möchte so leben und arbeiten? Nur zu!

Jeder der wie oben beschrieben agiert will es nämlich nicht (wirklich)! Sonst würde er nämlich was ändern in seinem Leben!
Es wird doch keiner gezwungen in seinem Job zu arbeiten. Wenn man was anderes machen möchte sollte man es tun. Wenn man das nicht tut, dann ist der Umkehrschluß nunmal (leider) dass derjenige es nicht anders haben möchte! Denn sonst würde er mal aus dem Quark kommen...

"Ja, aber mein AG ermöglicht mir diese Form der Arbeit nicht!" Ja sorry, dann ist das der falsche AG für dich! Punkt! Was willst du da noch???? Würde ein Manuel Neuer seinem Verein treu bleiben wenn er nur noch als Stürmer eingesetzt wird? Wohl kaum! Der Mann will im Tor stehen....

Jeder der diese Konsequenzen nicht zieht (Jobwechsel, Arbeitgeberwechsel, Umorientierung, u.U. eigenes Business) der scheint doch zufrieden zu sein da wo er jetzt ist! Denn ansonsten, richtig! würde man was ändern! Mir wäre die Lebenszeit zu schade etwas zu tun was mir nicht die Möglichkeiten bietet die ich erwarte von meinem Leben...!

Man könnte auch sagen "Man lebt nur einmal!" Auch das ist Blödsinn! Man lebt jeden Tag, aber man stirbt nur einmal!!!! (Einfach mal drüber nachdenken, ist ein kleiner aber feiner Unterschied!)

Und genau so sollte man auch leben und die Zeit bzw. jeden Tag bestmöglich nutzen, damit man später auch behaupten kann (wenigstens) gelebt zu haben! ;)
Sehr wahre Worte, aber als ü60 noch einen anderen Job in Deutschland zu finden und damit ins Ausland zu gehen, ist leider schwierig und für ein eigenes Business in Thailand fehlt mir noch die zündende Idee.
 
 
        #207  

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@Hardy641 ja das mag alles richtig sein was du schreibst, hat aber mit dem eigentlichen Gedanken des Themas nichts zu tun.

Es geht hier ja um Homeoffice. Also jemand ist irgendwo auf der Welt in einem Arbeitsverhältnis und fährt jetzt nicht mehr ins sein Büro sondern arbeitet von seinem Condo in Thailand aus.

Und @fax schreibt ja auch wenn dein AG das nicht erlaubt oder anbietet soll man sich einen anderen AG suchen.

Die Hürden eine Firma in Thailand zu gründen sind einfach viel zu hoch. Als sie das Gesetzt auf den Weg gebracht haben hatte natürlich niemand den heutigen Arbeitsmarkt auf dem Plan.

Mal angenommen Paule programmiert erfolgreich Apps. Er macht das schon seit ein paar Jahre in Deutschland und lebt davon.

Jetzt möchte er das von Thailand aus machen. Dazu benötigt er einen Computer, ein Handy und Internet. Wo zum Teufel soll er denn dort 1 Mio Baht investieren? Reicht das überhaupt oder wie hoch ist die Summe?
Und wozu benötigt er Eine(?) Angestellte und warum muss seine Firma eine thailändische Mehrheitsbeteiligung haben?

Das ist doch komplett krank und an jeder Realität vorbei.

Wie gesagt wir reden hier über Home(OFFICE) also arbeiten die man am Schreibtisch ausführt und bei der es eine Person notwendig ist.
 
 
        #208  

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@Kelle da hast du natürlich Recht. Es ist halt nur so, daß Stand heute Thailand solche Tätigkeiten zumindest offiziell nicht gestattet.

Ich habe die (legalen) Möglichkeiten die Thailand offeriert einfach einmal zusammengefasst.

Die Gründung einer Firma war auch nicht als Vehikel zur Legalisierung einer Home-Office Tätigkeit gedacht.

Thailand war noch nie ein Land, das ausländische Arbeitskräfte gewollt hat. Denke das wird sich so schnell auch nicht ändern.
 
 
        #209  

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Member hat gesagt:
Weil dieser Thread ja auch ein Info Thread für alle Member sein soll die sich mit dem Thema beschäftigen und das nicht nur auf Thailand begrenzt, schlage ich vor, dass wir versuchen diesen Thread auch wieder etwas offener und informativer zu gestalten.

Das geht in Thailand nicht, das ist verboten, das war es damals schon..... das wissen jetzt glaube ich alle!
 
 
        #210  

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Member hat gesagt:
Die Gründung einer Firma war auch nicht als Vehikel zur Legalisierung einer Home-Office Tätigkeit gedacht.
Ja und ich hatte aufgezeigt das der Gedanke eigentlich komplett falsch ist:

Mal angenommen Paule programmiert erfolgreich Apps. Er macht das schon seit ein paar Jahre in Deutschland und lebt davon.

Jetzt möchte er das von Thailand aus machen. Dazu benötigt er einen Computer, ein Handy und Internet. Wo zum Teufel soll er denn dort 1 Mio Baht investieren? Reicht das überhaupt oder wie hoch ist die Summe?
Und wozu benötigt er Eine(?) Angestellte und warum muss seine Firma eine thailändische Mehrheitsbeteiligung haben?

Nach deiner Idee müsste @Honolulubernd kündigen und müsste dann eine Firma in Thailand gründen. Wo besteht der Sinn darin?

Member hat gesagt:
Thailand war noch nie ein Land, das ausländische Arbeitskräfte gewollt hat. Denke das wird sich so schnell auch nicht ändern.
Es kommen doch gar keine Arbeitskräfte nach Thailand beim Homeoffice. Die arbeiten nicht IN Thailand sondern von Thailand aus.
 
 
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