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Eure Einschätzung - Bauingenieur mit Auslandsaufenthalt in Bangkok Juli - September

       #41  
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Se euphorisch würde ich das nicht sehen. Auf den ersten Blick ist ein beruflicher Aufenthalt in BKK natürlich verlockend.
Das Klima um die Zeit ist aber ziemlich heftig. Über 30 Grad und 95% Luftfeuchtigkeit fast jeden Tag sind schon belastend. Was man auch
nicht vergessen sollte, ist die unterschiedliche Mentalität der Thais. Das könnte im Job schon schwierig werden.
Ich bin ja auch beruflich öfters mal in China. Mehrere Monate möchte ich aber nicht da sein, weil die Chinesen doch charakterlich sehr schwierig sind.

Wenn du es dir zutraust, mach es einfach. Auslandserfahrungen sammeln schadet normalerweise nicht. ;-)
 
 
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       #43  
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kannst du dir, wenn du es so willst,
alle Stunde eine andere in dein Condo kommen lassen. Und das 5 Jahre lang, ohne zu wiederholen.

Und wenn Du das streßfrei schaffst, dann wähle ich Dich zum Bundeskanzler!

Übrigens: mach das ja wenn Du die Gelegenheit dazu hast!!! Bangkok ist geil.

Und gib mir dann bitte ein paar Insidertipps.
 
 
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       #44  
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1) Lerne mindestens 1 deutsches Volkslied textsicher zu singen. Du möchtest nicht in sangesfreudig alkoholisierter Abendrunde mit einheimischen Kollegen auf 'Alle meine Entchen' zurückgreifen, wenn du aufgefordert wirst, mal ein typisch deutsches Lied zu schmettern. Egal ob es das 'Steigerlied' oder 'Die Gedanken sind frei' ist - Hauptsache du kannst auch eine interessante Geschichte dazu erzählen. Irgendwann kommt im beruflichen Umfeld immer der Moment, wo von dir erwartet wird, dass du auch Kulturbotschafter deines Landes bist. Sonst hast du schnell bei den lokalen Kollegen ein Image als Arbeitsroboter.

2) Egal in welchem Land du bist, halte dich nur für die Dauer eines Projektes dort auf. Laufe nicht in Gefahr, beruflich abgehängt zu werden und dann in Deutschland mit veraltetem Wissen dazustehen.

3) Respekt ist nicht nur ein Wort, sondern eine Geisteshaltung (und auch ein oft nützlicher Türöffner).

4) Unterlasse alles, wodurch du dich erpreßbar machen könntest (z.B. kiffen oder ähnliches...).

5) Gewöhne dich nicht allzu sehr an die Tarife der Internetprovider in SOA und an die Geschwindigkeit, sonst wirst du nach der Rückkehr nur noch über den Breitbandausbau und die arschteuren Zugangstarife bei uns lästern.
 
 
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       #45  
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Das wichtigste wurde ja schon mehrfach genannt, einfach machen! Hätte ich mal was vernünftiges gelernt...... zu spät. Ich an deiner Stelle würde mich hier einlesen und ggf. fragen. Vor Ort würde ich private Hobbies nicht an die große Glocke hängen. Mach es alleine. Im Job muss man seriös auftreten, also nicht unbedingt Soi Cowboy oder Nana erwähnen. Als erstes würde ich aber mal die Kollegen vor Ort fragen, was sie denn so mit ihrer Freizeit in Bangkok machen. Diese Insidertipps kannst du ja hier auch teilen. Gerade auch weil sicher noch einiges geschlossen sein wird. Ich wünsche dir eine gute Zeit und schöne Erlebnisse. Viel Spaß
 
 
 
 
 
       #47  
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Respekt ist nicht nur ein Wort, sondern eine Geisteshaltung
Absolut korrekt, leider etwas, was vielen abgeht. Wer das immanent in sich verwurzelt hat, der bringt mit Sicherheit auch die entsprechende soziale Kompetenz mit. In der Summe ist es genau das, was du als Türöffner bezeichnet hast, gerade bei den Thais mit ihrem hohen Maß an emotionaler Intelligenz. 🙏
 
 
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       #48  
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Ich würde an deiner Stelle auch keine Sekunde zögern und es sofort machen.

Allerdings hat hier im Forum wohl kaum jemand eigene Erfahrungen, wie das Arbeitsleben sowie der Arbeitsalltag in Thailand und im speziellen in Bangkok aussieht.

Auch meine Erfahrungen lassen sich nur bedingt auf deine Situation übertragen:

Ich hab letztes Jahr ca. 2 Monate am Stück in Bangkok verbracht. Ich bin selbstständig und musste dementsprechend auch täglich oder zumindest von Mo.-Fr. arbeiten.
Die ersten zwei Wochen hab ich mitten im Geschehen in Asoke gewohnt. Die Anfangszeit war wie immer berauschend. Ich hab natürlich sämtliche Möglichkeiten ausgekostet.
Nach gut 1,5 Wochen war dann aber die Luft raus. Das Verkehrschaos, die Staus, die heiße, feuchte sowie dreckige Luft und überfüllten Züge waren anstrengend und nervig.

Deshalb hab ich mir westlich des Chao Phrayas in der Nähe der BTS Station Saphan Taksin ein schönes Condo gesucht.
Dort war es etwas ruhiger und man hat mehr vom Leben der Thais mitbekommen. Rund um Asoke, Nana und Siam lebt man ja zu großen Teilen in der Touristenblase.
Einerseits war ich froh, in einer ruhigeren Gegend zu wohnen, andererseits war es dort auch relativ langweilig. Aber das ist wohl in der jeder Stadt der Welt so, wenn man unter der Woche einem geregelten Alltag nachgehen muss.

Die Wochenenden hingegen waren natürlich wieder voller Action. Frauentechnisch wirst du als junger Expat bestimmt keine Probleme haben. Du wirst mit Sicherheit viele (normale) Frauen kennenlernen können, die auch umsonst mit dir in die Kiste steigen. In Bangkok hab ich mit Tinder gute Erfahrungen gemacht.

Ich will dein Vorhaben mit Sicherheit nicht schlecht reden, zumal es ja in erster Linie um eine berufliche Chance geht.
Aber die meisten Kommentare sind aus der Sicht von Urlaubern oder Pensionären geschrieben, die keine Verpflichtungen haben.
Wenn man aber einen normalen Alltag in Bangkok hat und jeden Tag in endlosen Staus steht oder schwitzend am Bahnsteig der BTS auf den Zug wartet, gibt es bestimmt den ein oder anderen Punkt, den man an Bangkok nicht mögen kann, der einem bei einem kurzen Aufenthalt nicht auffällt.
 
 
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       #51  
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@Hibl geh nochmals in mein Post rein. Da habe ich einen Ausschnitt des Posts von KingPing zitiert. Und in dem Zitat klicke bitte auf das letzte Wort “Daddy” das da braun und fett angezeigt wird.
 
 
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       #53  
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Wenn man aber einen normalen Alltag in Bangkok hat und jeden Tag in endlosen Staus steht oder schwitzend am Bahnsteig der BTS auf den Zug wartet, gibt es bestimmt den ein oder anderen Punkt, den man an Bangkok nicht mögen kann, der einem bei einem kurzen Aufenthalt nicht auffällt.
Ich weiss ja nicht wie die heutige Jugend tickt. Aber wenn mir mit 34 Jahren ein Job in einer Weltstadt in SOA für 6 Monate angeboten worden wäre..ich hätte niemanden gefragt, sondern gepackt. Egal wie laut oder schmutzig die Stadt ist..
 
 
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       #54  
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Ich weiss ja nicht wie die heutige Jugend tickt. Aber wenn mir mit 34 Jahren ein Job in einer Weltstadt in SOA für 6 Monate angeboten worden wäre..ich hätte niemanden gefragt, sondern gepackt.
Meine damalige Freundin aus Devote Gespielin und ich hatten in Augsburg eine junge Untermieterin. Die arbeitete in der Stadtsparkasse und hat ein Jobangebot bekommen für eine Stelle in Singapur. Sie hat abgelehnt, sie wolle lieber "daheim" bleiben. Okay, aber die war auch noch religiotisch verstrahlt, also eine jungfräuliche Betschwester, die ihren Bibelkreis Singapur vorgezogen hat. Nun gut, wegen unserer lautstarken Spiele hat sie es gerade mal 3 Wochen bei uns ausgehalten. :lach:
 
 
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       #55  
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Ich weiss ja nicht wie die heutige Jugend tickt. Aber wenn mir mit 34 Jahren ein Job in einer Weltstadt in SOA für 6 Monate angeboten worden wäre..ich hätte niemanden gefragt, sondern gepackt. Egal wie laut oder schmutzig die Stadt ist..
Die heutige Jugend, so scheint es mir, ist ungeduldiger geworden, alles muss jetzt und gestern funktionieren.
@insearchofxxx hat es ja angesprochen, arbeiten in Bkk ist kein Ponyhof, auch im Rest von TH nicht, dazu kommt dann noch die Mentalitaet. Sollte der junge Expat dann noch die "jetzt kommt der Landvogt und ich zeigs jetzt den unterentwickelten Thais wie es laeuft" Einstellung haben, dann wirds schwierig.
Die meisten die hier im Fred von Bkk schwaermen kennen die Stadt aus ihrem 14 Tage, 3 Wochen Urlaub, wo sie bis, keine Ahnung wieviel Uhr, in der Seich liegen, mit der Perle in der Mall schlendern, usw.
Im Urlaub ist es lustig sich taeglich mit gestammeltem ThingLisch zu befassen, wenn Du hier arbeitest und dann noch im Sicherheitsrelevanten Bereich wie Bau, nicht menr lustig.

Nehmt mal die rosarote Urlaubsbrille wieder ab.
Zwar ist Bkk eine tolle Stadt, aber arbeiten ist hier kein Vergnuegen, sondern ARBEIT, sogar noch haerter hier, als in DACH. Die Arbeitgeber zahlen die hohen Gehaelter nicht zum Verguegen des Expats, sondern damit was dabei rauskommt.
 
 
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       #56  
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Die heutige Jugend, so scheint es mir, ist ungeduldiger geworden, alles muss jetzt und gestern funktionieren.
@insearchofxxx hat es ja angesprochen, arbeiten in Bkk ist kein Ponyhof, auch im Rest von TH nicht, dazu kommt dann noch die Mentalitaet. Sollte der junge Expat dann noch die "jetzt kommt der Landvogt und ich zeigs jetzt den unterentwickelten Thais wie es laeuft" Einstellung haben, dann wirds schwierig.
Die meisten die hier im Fred von Bkk schwaermen kennen die Stadt aus ihrem 14 Tage, 3 Wochen Urlaub, wo sie bis, keine Ahnung wieviel Uhr, in der Seich liegen, mit der Perle in der Mall schlendern, usw.
Im Urlaub ist es lustig sich taeglich mit gestammeltem ThingLisch zu befassen, wenn Du hier arbeitest und dann noch im Sicherheitsrelevanten Bereich wie Bau, nicht menr lustig.

Nehmt mal die rosarote Urlaubsbrille wieder ab.
Zwar ist Bkk eine tolle Stadt, aber arbeiten ist hier kein Vergnuegen, sondern ARBEIT, sogar noch haerter hier, als in DACH. Die Arbeitgeber zahlen die hohen Gehaelter nicht zum Verguegen des Expats, sondern damit was dabei rauskommt.
Ich stimme dem uneingeschränkt zu. Würde dem TO trotzdem raten es zu machen.
Ich kenne aus der Vergangenheit einige Beispiele:
Mein Cousin ( ein bodenständiger Sauerländer) hatte als junger Braumeister die Chance nach Buenos Aires zu geben und dort eine Brauerei mit aufzubauen. Er hat sich vor ca 20 Jahren dagegen entschieden und wartet bis heute auf eine zweite Chance, die vermutlich auch nicht mehr kommen wird....
Einen jungen englischen Architekten habe ich vor knapp 15 Jahren auf den Philippinen kennen gelernt. Er war sozusagen das Vorauskommado um die neue Mall in Angeles City mit zu planen.
Der war mit der Situation komplett überfordert, war schon Mittags in den Bars zu finden. Von dort aus hat er teils auch seinen Bürokram erledigt. Der musste letztendlich ausgetauscht werden.
Wer so etwas macht muss sich darüber im klaren sein warum er auserwählt wurde und was von ihm erwartet wird. Mit etwas Mut und Selbstdisziplin wird's dann schon. Ob's die richtige Entscheidung war weiß man vorher meistens nicht.
Ich selbst hatte als junger Mann die Wahl zwischen einem Hotel auf Bali und einem deutschen Forschungsschiff in der Arktis.
Damals lockte mich die Sonne und das Geld auf Bali. Zurückblickend muss ich sagen, der Job auf dem Schiff wäre vernünftiger gewesen. Aber wer ist als junger Mensch schon immer vernünftig?
Mit knapp 50 Jahren bekam ich nochmals ein Angebot aus Australien. Ich hätte dort eine private Kochschule leiten können. 10 Jahre früher hätte ich es wahrscheinlich gemacht, aber wenn man auf die 50 zu geht und eine Familie zu versorgen hat, dann sieht man manches anders, ist nicht mehr so Risikofreudig und weiß das zu schätzen was man hat.
 
 
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       #57  
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Ich rate ihm ja auch nicht ab, warne nur davon zuviel von den Urlaubsimpressionen von denen hier im Fred geschrieben wird mitzunehmen.
 
 
 
 
       #58  
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Nakhon Si Thammarat/ Thailand
Ich bin davon ausgegangen, dass ihm durchaus bewusst ist, dass ihn sein AG nicht auf einen
mehrmonatigen Urlaub schickt. Meinen Vor-Schreibern gebe ich vollkommen Recht, Urlaub und Arbeit
sind zwei völlig verschiedene Stiefel. Dieser Spruch stimmt zuhause, potenziert sich aber mehrfach im Ausland.
Mir wurde in jungen Jahren eine Stelle als Sous-Chef auf dem Passagierclipper "Seacloud" angeboten,
ich war damals gerade verheiratet (21), meine Frau hätte auch einen vertrag als Service-Kraft bekommen.
Alles lag unterschriftsbereit in Hamburg bei der Reederei. Meine Frau hat damals Angst bekommen, ich musste mich entscheiden.
Ich hatte mich für die Frau entschieden, im Rückblick die völlig falsche Wahl.
Darum meine Ansage: machen!
Und die 3-6 Monate sind ja keine Ewigkeit.
 
 
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       #59  
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Nehmt mal die rosarote Urlaubsbrille wieder ab.
Zwar ist Bkk eine tolle Stadt, aber arbeiten ist hier kein Vergnuegen, sondern ARBEIT, sogar noch haerter hier, als in DACH. Die Arbeitgeber zahlen die hohen Gehaelter nicht zum Verguegen des Expats, sondern damit was dabei rauskommt.
Einem Bauinginieur traue ich durchaus zu, dass er weiss, was es heisst im Ausland zu arbeiten. Da muss man nicht 100% geben sondern 120. Mir zum Beispiel wäre es völlig egal was da in Sachen Freizeitbeschäftigung abgeht. Vielmehr würde mich das Projekt interessieren an dem ich arbeiten würde.
 
 
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       #60  
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Einem Bauinginieur traue ich durchaus zu, dass er weiss, was es heisst im Ausland zu arbeiten. Da muss man nicht 100% geben sondern 120. Mir zum Beispiel wäre es völlig egal was da in Sachen Freizeitbeschäftigung abgeht. Vielmehr würde mich das Projekt interessieren an dem ich arbeiten würde.
Auch ein Ingenieur hats schwoer wenn die Verlockungen locken :mrgreen:
 
 
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