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Honey me bored. ODER: Wie beschäftigt man seine Frau?

Dieses Thema im Forum "Asienforum allgemein" wurde erstellt von ogeretla, 02.06.2015.

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Dieser Thread wird von 7 Benutzern beobachtet..
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    ogeretla Junior Experte

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    Liebes Forum,

    ich spiele mit dem Gedanken mir von meiner nächsten Asienreise ein Mitbringsel zu gönnen. Ich denke da an eine Frau.

    Jaja hört sich nun erstmal ziemlich menschenverachtend und machomässig an aber wir sind ja hier auch nicht im EMMAforum sondern unter uns.

    Ich bin übrigens gar nicht so menschenverachtend und könnte mir vorstellen "mein" Girl aus SEA dauerhaft hierher zu holen. Das geht realistischerweise nur durch Heirat aber dazu wäre ich ja bereit. Dass es da bürokratische Hürden gibt die zu überwinden wären ist klar, setzen wir mal voraus ich schaffe das (haben andere ja auch) und Mausi ist endlich da... was dann?

    Meines Erachtens (wenn man sich so im Bekanntenkreis mal umguckt) fangen dann die Probleme erst an! Ich kann/will aber meine Bekannten/Freunde nicht persönlich darauf ansprechen, das fände ich unhöflich... drum lieber hier im Forum.

    Ja, Grundkenntnisse in Deutsch müsste durch den A1 vorhanden sein... aber ich denke dieser Kurs ist eher zur Erfüllung der Visumspflichten geeignet. Richtig praktisch anfangen kann man damit noch nix. Also erstmal hier in D weiter Deutschkurse besuchen... dann klappt das nach einiger Zeit hoffentlich auch mit der Sprache. Das ist zwar kein tagesfüllendes Programm, bietet aber zunächst mal einen strukturierten Tagesablauf...

    Gehen wir weiter davon aus dass KEINE Kinder involviert sind (und auch nicht geplant/beabsichtigt), dann muss ja irgendwas passieren damit honey nicht ständig bored ist und 24/7 bespasst werden muss. Bitte nicht falsch verstehen honey soll ja bespasst werden und insb selbst bespassen, aber eben nicht Vollzeit.

    Was also tun? Auf den PH können sich 3 sisters den ganzen Tag damit beschäftigen die 20qm Hütte zu besen und dann behauptten "i take care the house". Die haben dann ja aber zumindest untereinander Ansprache. Ich persönlich könnte mir so eine Konstellation zwar auch gut für mich vorstellen, aber das monogamiegebot im deutschen Eherecht spielt da leider nicht mit... also gut dann nur 1 girl... und das ist dann eben 8-10 Std am Tag mit kochen/putzen/einkaufen nicht ausgelastet.

    Ich habe es nun auch kaum erlebt, dass die Flamme einen VHSKurs für poledance besucht um den abendlichen Jobheimkehrer zu beglücken oder etwa Gitarrenunterricht nimmt um den Göttergatten mit einem Lied vor dem Kamin zu erfreuen... Es muss also ein Job her. Aber auch WENN die angebetete nun in ihrem Land "study" ist/hat... nun den Abschluss kann man höflich gesagt "nicht vergleichen". Bleibt also ein Job ohne Qualifikationsanforderungen (ausser eben deutsch sprechen zu können). Das ist sicher nicht das was honey sich vorgestellt hat als der Traumprinz auf dem weissen Ros vorbeigeritten kam und sie von Ihrer family wegzuholen... und ich denke das führt eben auch zu Spannungen...


    Sodele, nun hab ich geschrieben wie ich das sehe und mir denke (man steckt ja nicht drin). Würde mich freuen hier von membern die sowas selbst gemacht haben / machen zu lesen wie es tats ist und was man da so machen kann, dass das harmonisch läuft. Hoffentlich ist da jemand mutig und selbstkritisch genug um hier nun nicht den hoshi zu machen...


    rgds
    o
     
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    bkk Krung Thep
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    Das kommt wohl in erster Linie auf dich selbst an. Wenn honey für immer bleiben soll, dann kommt nach 2 oder 3 Jahren ein Job in Frage. Oder falls Nachwuchs kommt, dann hat sich das Thema sowieso erledigt.
    Aber du hast schon recht, eine Aufgabe braucht sie, sonst fällt ihr irgendwann die Decke auf den Kopf oder dir fliegt etwas an derselbigen...
    Die Filipinas sind ja eigentlich gewohnt ständig Freude, Kollegen oder Family um sich zu haben.
    Hast du in dieser Richtung was zu bieten? Ich glaube das größte Problem für unsere Ladys ist das sie die Freunde und Familie vermissen, wenn dieses Vakuum erst gar nicht entsteht, dann wird vieles leichter.
     
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    Glupperer Experte

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    @ ogeretla
    Ich habe Verständnis für Dich, dass Du mit nunmehr 39 eine Verbindung anstrebst.
    Ganz besonderes Verständnis habe ich natürlich auch, dass es nicht unbedingt eine gleichaltrige Gretel aus DACH sein muss.

    Leider steht nun im Raum, dass Du in Deinem Alter wohl noch ein paar Jahre arbeiten musst.
    So ist eben ein Zusammenleben in DACH nur über eine Eheschließung möglich.

    Du wirst ein Frauchen ehelichen, die sich ein Leben in DACH total anders vorgestellt hat.
    Die Zeiten der Vollbeschäftigung sind vorbei und von einem Job als Kloreinigerin hat sie sicher nicht geträumt.

    Das Freizeitangebot für Thai-Püppies ist ebenfalls nicht überragend.
    Bleiben Treffen mit anderen von Langerweile Geplagten, zum Kartenspielen, Saufen und dem Gedankenaustausch aller Möglichkeiten, die es auch hier zum schnellen “Geldverdienen“ gibt.

    Liebesglück und Zufriedenheit nützen sich dabei sehr schnell ab.
    Was bleibt, ist nur noch Frust für beide.

    Ich selber kenne kaum eine glückliche Verbindung einer Thai mit einem Farang außerhalb Thailands.
    Kann Dir deshalb nur abraten!
    Aber vielleicht schaffst Du es

    Ich wünsche Dir viel Glück dabei!
     
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    Siggi477 Senior Experte

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    Halbtagsjob bei Starbucks im Hotel oder ähnliches. Nachmittags Deutschkurs. Vorteil, Frau hat eigenes Einkommen, eine Aufgabe und lernt sowohl auf Arbeit als auch in der Schule Freunde kennen. Durch das Einkommen kann sie Schule und Freizeitaktivitäten mit Freunden betreiben.
     
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    ogeretla Junior Experte

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    thnx. Well "für immer" ist natürlich eine lange Zeit, das verspricht man sich zwar idR aber lass uns mal hier die Bezeichnung "dauerhaft" wählen... da hält man sich ja noch die Tür einen Spalt weit offen :). Wie geschrieben Nachwuchs schließe ich aus (wird auch nicht unbeabsichtigt passieren, dafür ist gesorgt).

    zu 1) Job erst nach 2-3 Jahren? Dachte der Aufenthaltstitel den sie auf Grund der Familienzusammenführung bekommt berechtigt zur "sofortigen" Arbeitsaufnahme...

    zu 2) Ja "family and friends" sind auf den PH halt 24h drumherum. Deutscher Freundeskreis muss ja aber auch idR arbeiten gehen und steht "tagsüber" eben nicht zum Bespassen zur Verfügung. Ferner ist durch den 20 jährigen Alters- und den Kulturunterschied ein "Verpflanzen" in den hier gewachsenen Freundeskreis (meiner Meinung nach, habs ja nicht ausprobiert) sicher nicht soooo easy. Klar wenn man "zusammen" irgendwo auftaucht ist alles dufte, aber ob die Kleine alleine die min. 20 Jahre älteren weiblichen Freunde/Hausfrauen so easy als "Tantchen" akzeptiert (UND umgekehrt!)?

    Mache mir da halt meine Gedanken und drum frag ich halt wie macht Ihr das...
     
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    ogeretla Junior Experte

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    Vielen Dank!
    Ja genau in die Richtung gehen ja meine Befürchtungen drum würde ich mal gerne hören wie das "in echt" abläuft.
    Ich gehe ja an das "Projekt" auch ergebnisoffen dran und bin daher über positive als auch negative Berichte Dankbar...

    Danke auch an Siggi477. Ja "Halbtagsjob" mit "Halbtagsschule" hat tas den Reitz, dass Mausi relativ schnell selbst Kontakte knüpfen kann... wobei auch ein Starbucksjob ohne gescheite Deutschkenntnisse wohl nicht zu bekommen sein wird. Somit bleibt am Anfang eben der Deutschkurs... und da "hört" man eben auch, dass durch den enge Kontakt mit anderen "mail order brides" da das eigene goodgirl schnell auf gaaanz dumme Gedanken gebracht werden kann.

    Ich kenne Fälle in denen explizit KEIN Kontakt zu anderen Pinay/Thailadies mehr aufgenommen wird...
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.06.2015
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    Jackpot Senior Experte

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    Also – ob sich das Mädel langweilt, hängt auch sehr stark von ihr selbst ab, wie aufgeschlossen, kontaktfreudig und lernfähig sie ist.

    Also meine Ex-USLT (Thai) war insgesamt fünfmal jeweils für drei Monate bei mir und ich hatte eigentlich nie den Eindruck, dass ihr boring war.

    LG Jack
     
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    Bavaria Junior Experte
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    Ich habe das Programm bereits durchgezogen und lebe seit über einem Jahr verheiratet mit einer Thai und unseren zwei Kindern auf dem Land in Oberbayern. Hatte mir das ganze NIE und NIMMER vogenommen. Im Gegenteil. Ich las eifrieg hier im TAF vor meinem zweiten Patty-Trip und war mir eigentlich ganz sicher, das Sex und Liebe zwei paar Stiefel sind und ich das bestimmt auseinander halten kann. Wir sind mit unserem Familieneben glücklich. Undl langweilig wird es meiner Frau mit unseren Kindern und dem Deutsch lernen bestimmt nicht. Wie gesagt - alles nicht geplant. Aber wenn es jemand wirklich planen möchte, gebe ich ihm gerne aus meiner Erfahrung Tipps, auf was er nach meinem Dafürhalten achten sollte.

    Eindringlich warnend muss ich offen vorausschicken, dass für einen Großteil der Leser und Member hier ein so geartetes Projekt nicht geeignet ist. Ich hatte mehr Glück wie Verstand und habe sorgfältig jeden Schritt geplant und wirklich schwer dafür gearbeitet. Auch ich habe noch ständig ein Signal aus der Hose, welches mir klarmachen möchte, dass das mit der Treue ja nicht ganz so wichtig sei. Und fasziniert bin ich von dem Paysex-Geschäft immer noch - gerade wie es sich in Thailand darstellt! Diesen Schalter legt man ganz schwer um, wenn man sich erst einmal sowie geradezu selbstverständlich unter den bosen Buben bewegt. Also Finger weg von solchen Projekten und erst gar nicht gezielt suchen. Hat es dann dennoch gefunkt, so kann ich folgende Punkte zur Beachtung empfehlen. Meine ganz persönliche Sichtweise. You can like it, make it or leave it.

    Zuallererst sollte man sich überlegen, ob man mit einem Mädel aus dem horizontalen Gewerbe klarkommen kann. Respektive kann man ihre Vergangenheit als (Teilzeit)Prostituierte genauso tolerieren wie die Dame unsere häufige Eigenschaft als Freier. Können beide dies mit ja beantworten, so macht das die Suche leichter. Ich unterselle hier ohne jegliche Nachweise und ohne die Mädels diskriminieren zu wollen, dass das Bildungsniveau doch tendenziell etwas geringer ausfällt als bei anderen Damen mit Beruf oder Stiudienabshluss. Wer auch nur geringe Zweifel hat, mit den VergangenheitEN umgehen zu können, sollte so ein Vorhaben lassen. Es bleibt ihm dann lediglich der schwer zugänglichere Markt der Damen ohne "Vorbelastung".

    Ein weiterer Faktor ist der Umstand seiner eigenen Standfestigkeit zur Vergangenheit der Frau und auch seiner eigenen gegenüber der Gesellschaft hier in DACH. Je offensiver und selbstverständlicher man damit offen umgehen kann, umso mehr hält man die Leute ruhig. Streitet man erst gar nicht ab, dass man seine Frau nicht im Kloster kennengelernt hat, ist dies der einfachste Weg. Selbst auf dem als konservativ betrachteten oberbayerischen Land trifft man dann auf ganz wenige, die die Vergangheit einem negativ anlasten. Gerede und Getratsche entsteht erst gar nicht, wenn man zu seiner Frau zu 100 % steht und man den Leuten auf diese Art und Weise den Wind aus den Segeln nimmt. Wer dazu nicht den A.... in der Hose hat, kommt für dieses Projekt nicht in Frage!

    Auf das Bildungsniveau der künftigen Dame sollte großer Wert gelegt werden. Durch meine obige unbelegte Arbeitshypothese ergibt sich bei den Damen aus dem horizontalen Gewerbe doch eher häufiger ein Zielkonflikt. Dieser ist aber nicht unbedingt unlösbar, denke man bspw. an die Studentin aus BKK, die man am Wochenende an der Beachroad in patty antrifft oder auch die Hotelrezeptionistin, die sich gerne mal nach Feierabend ihr Einkommen aufbessert. Zum enen ist es wesentlich effektiver, eine Dame mit guten Englischkenntnissen kennenzulernen und einender einzuschätzen. Zum andere - und da sind wir bei der Eingangsfrage des TO ogeretla - kann sie sich wesentlich schneller bilden und beschäftigen als beispielsweise eine Dame, die erst noch die romanische Schrift erlernen muss. Damit will ich sagen, dass die eigentliche Beschäftigung der Dame in DACH für lange Zeit in Bildung und Schulbildung bestehen sollte. Dafür benötigt sie den entsprechenden geistigen Level. Ausnahmen wird es immer geben aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau mit Studienabschluss in SOA hier besser prädistiniert ist als eine deutlich geringer qualifizierte Dame ist nicht von der Hand zu weisen. Mit Leerlauf, ohne berufliche Tätigkeit oder ohne familiäre Herausforderung mit Kindern werden wohl viele Frauen unglücklich.

    Ein ganz wichtiger Faktor ist die Fähigkeit der Frau, unsere westlichen Vorstellungen von Ehe und Familie auch zu begreifen und umzusetzen. Wenn ich das ganze - so wie der TO es vorhat - als Projekt angehe, dann setze ich diesen Parameter. Im wesentlichen bedeutet dies, dass der Stellenwert der eigenen Ehe bzw. eigenen Familie absoluten Vorrang hat und ihre Herkunftsfamlie eine untergeordnete Stelle einzunehmen hat. Insbesondere finanzielle Transferleistungen von DACH aus sind absolutes tabu. Sie MUSS bereit sein, dies zu verstehen oder zumindest zu tolerieren, es umzusetzen und sich auch vertraglich zu diesem Punkt zu binden (Ehevertrag). Hat eine Dame die Möglichkeit aufgrund ihrer familiären Konstellation nicht oder hat sie eine auch nur latent vorhandene andere Sichtweise, kommt sie für dieses Projekt nicht in Frage!

    Für solch ein Projekt muss wirklich ausreihend Zeit zur Verfügung stehen, die man mit dem Partner in Spe verbringen kann. Kurze Urlaubsaufenthalte mit langen Abweseneitszeiten in denen die Frau sich selbst überlassen ist sind Gift für die Beziehung. Auch hier scheitern bereits viele der Leser und Member, weil sie berufstätig sind und es ihnen nicht möglich ist, Monate oder gar Jahre mit der Frau im Alltag in ihrem Land zu leben.

    Man muss finanziell in der Lage sein, zwei Wohnsitze aufrecht zu erhalten. In den wenigsten Fällen wird man wohl Unerschlupf in der Wohnung seiner Angebetenen finden. Zum anderen schreibt ja auch das Aufenthaltsgesetz hinreichend Wohnraum für die Frau, mit der man eine Familienzusammenführung anstrebt, vor.

    Über die kulturellen Unerscheide lassen sich sicher Bände füllen. Man muss hier wirklich mit einer sehr hohen Tolereanzschwelle ausgestattet sein. Nur mal ein paar gedankliche Anstöße hinsichtlich der thailändischen Kultur und Denkweise:
    * die ungeahnte Fähigkeit, Probleme zu verschieben, zu verdrängen und nicht darüber zu sprechen
    * die unbeschwerte Lebensweise mit dem scheinbaren Verlust der Zielsetzungen
    * die Unfähigkeit, Erledigungen schnell, fertig und richtig zu vollziehen
    * die Hörigkeit gegenüber der Familie und das damit verbundene
    * Empfinden, finanziell für diese verpflcihtet zu sein
    * für uns schwer nachvollziehbare Religion
    * die sexuelle Unbeschwertheit
    * der unbeschwerte Umgang mit Resourcen, Lebensmitteln und der Umwelt
    * die schwere Begreifbakeit unserer Mentalität in DACH für Asiaten

    und und und etc. pp. Hier werden im täglichen Leben ganz starke Neven benötigt, denn es ist noch keine deutsche Asiatin vom Himmel gefallen. Hier ist wirklich viel Geduld und Einfühlungsvermögen gefordert.

    Das ist noch keine abschliesende Aufzählung. Aber hier ist ja auch noch nicht alle Tage Abend.Fürs erste soll es das mal hier gewesen sein. Ich werde mich aber gerne wieder zu Wort melden, wenn der Fred hier mal ein bisschen Fahrt aufgenommen hat, was bei dem Thema und der offenen Herangehensweise ja zu erwarten ist
     
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    kelle Moderator
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    @ Bavaria sehr informativer und interessanter Beitrag Danke dafür.

    You can like it, make it or leave it. Den Tipp hätte ich schon früher gebraucht.
     
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    ogeretla Junior Experte

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    @Bavarian: VIELEN DANK und Respekt dafür, dass Du die Vergangenheit Deiner Liebsten so akzeptieren UND verteidigen kannst!

    Nur in dem Punkt, dass der Mark der Damen ohne "Vorbelastung" schwer zugänglich sein soll ist mE eher Deine subjektive Wahrnehmung. Klar nun ist meine pers/berufliche Situation so, dass ich vor Ort eben laaaange Zeit habe, aber auch mit wenig Zeit ist nach meiner Erfahrung durchaus recht einfach möglich ein "goodgirl" zu finden. Diese dann auch idR mit "vernünftiger" Schulbildung und auf den PH sieht das ja mit romanischer Schrift/Englisch eh anders (besser) aus, aber ich habe das ja hier bewusst offen formuliert und freue mich über Deine Ausführungen/Anregungen.
     
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    lahu Junior Experte

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    Ich würde mal sagen es kommt sehr auf Honey an.
    Bring sie für ein paar Monate nach Deutschland oder evtl. sogar für ein Jahr (mit dem ED Visum) und mach den Test. Alles andere sind reine Spekulationen....
     
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    harry771 Junior Experte

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    Hmm...wo anfangen...
    # auf jeden Fall vor der Umsetzung Deines "Plans" Aufklärung über die Realität, D ist KEIN Paradies und du hast KEINEN Goldesel zuhause
    #möglichst schnell nach Ankunft zum Integrationskurs (min. 9 Monate) anmelden, egal ob Pflicht oder nicht. Vorteile: Deutsch lernen, ein paar Hintergrundinfos über Deutschland kennenlernen, Beschäftigung, Gleichgesinnte, gut für Aufenthaltserlaubnis etc.
    # möglichst verhindern, dass deine Süße ausschließlich Kontakt zu " Freunden" der selben Nationalität hat, kann gut passieren, dass die sich gegenseitig aufwiegeln, zocken oder dergl. ( da hab ich selbst Glück gehabt)
    # eigenes regelmäßiges Taschengeld auf eigenes Konto mit Bankkarte
    # Job suchen, anfangs (während des Kurses) natürlich nur ein paar Stunden/Woche, hierbei eher Hotel/Restaurants und Küchen oder so, bloß keine Putzjobs!!!!
    # möglichst früh und oft zur Eigenständigkeit "drängen", z.B. einmal mit zum Arzt, Bank, Bus, dann selbst machen lassen. Das fördert das gute Gefühl von "ICH kann das"
    # Ruhe bewahren und Geduld haben

    just my few cents....


    Wünsche Dir viel Glück dabei!!!!!!!!!!!!!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.06.2015
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    Jackpot Senior Experte

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    @harry771

    :guterbeitrag:

    Wo kann ich unterschreiben?

    LG Jack
     
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    ogeretla Junior Experte

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    Ja, aber: Wurde ja oben schonmal erwähnt "mehrmals Monateweise hier"... für mich wäre das aber bei "nur 3 Monate" anders und ich könnte eine langweilige Phase persönlich viel besser durchstehen wenn ich wüsste das ist nur für eine begrenzte Zeit... ich denke die PERSPEKTIVE auf eine "unlangweiligere" Zeit muss gegeben sein. Oder denke ich da zu deutsch und die gemeine Asiatin lebt eh mehr nur im hier rund jetzt?

    @harry771, DANKE! Was ist am Putzjob denn schlimmer als als Küchenhilfe? UND: DARF die Kleine denn mit dem Heirats-Aufenthaltstitel arbeiten? (wurde ja oben mal was anderes gesagt)
     
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    Jackpot Senior Experte

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    Ja - sie erhält mit der Aufenthaltserlaubnis auch eine unbeschränkte Arbeitserlaubnis - Gleichwohl sollte im ersten Jahr der Integrationskurs vorrangig sein.

    Auch ich würde zunächst mal einen "Testaufenthalt" machen, bevor ich die endgültige Familienzusammenführung planen würde.

    LG Jack
     
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    BkkAndy Rookie
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    Ich kann die Ausführungen von Bavaria zu 100% unterschreiben.
    Ich bin selber schon seit 15 Jahren mit einer Thai verheiratet und wir leben ausschließlich hier in Deutschland (von Urlaub mal abgesehen)
    Es ist ein sehr langer Weg den man gehen muß um sich halbwegs gegenseitig zu Verstehen, aber es gibt immer wieder Momente in denen die Mentalitätsunterschiede eine schier unüberwindbare Hürde darzustellen scheint. Mit viel Verständniss und Einfühlungsvermögen kann man aber alle Hindernisse umsegeln. Wichtig ist, wie harry 771 bereits gesagt hat, so schnell wie möglich die Eigenständigkeit fördern. Mit dem thailändischen Freundeskreis in Deutschland habe ich allerdings bislang nur positive Erfahrungen gemacht.

    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück
     
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    harry771 Junior Experte

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    aus eigener Erfahrung (und von anderen:( Kochen oder beim Kochen helfen ist nicht so unterwürfig wie für andere Putzen

    Meine Frau hatte das "Heiratsvisum", aus dem nach der Hochzeit ein Aufenthaltstitel mit Erwerbserlaubnis wurde (steht dann so auf der eID-Karte)
     
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    Siggi477 Senior Experte

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    Also ich denke mal Arbeiten geht in der Tat schneller als erst nach 2-3 Jahren. Hotels heuern sehr einfach Ausländer an, die Arbeit im Service ist natürlich kein Zuckerschlecken aber nicht so doof wie Putzen oder so angestrengend wie z.B. Zimmermädchen. Nach dem Integrationskurs sollte auf jeden Fall eine Anstellung möglich sein.

    Falls die auserwählte Filipina ist und irgendeinen Bachelor Studienabschluss hast, kannst du das hier anerkennen lassen zum Deutschen Abitur. Damit stehen ihr dann alle Türen offen, sei es für eine Ausbildung oder ein erneutes Studium.

    Kann dir aus eigener Erfahrung nur raten eine zunehmen die ein gewisses Bildungslevel hat, sowohl akademisch (macht ihr leichter sich nochmal fortzubilden bzw. Sprache zu lernen) als auch was die Lebenserfahrung betrifft, dass sie nicht total naiv daher kommt.

    Die Frau muss eins raffen: Sie wird die nächsten, mindestens 20-30 Jahre hier leben. In Deutschland musst du die Sprache können, musst für dein Geld arbeiten gehen und dieses auch zusammen halten können. Musst dich auf eine neue Kultur einlassen können. Wenn du ihr das klar machen kannst, sehe ich gute Chancen.
     
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    ogeretla Junior Experte

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    ... manomann und ich entschuldige mich im Eingangspost noch für meine "menschenverachtende" Ausdrucksweise... aber für den Rest, thnx :-*
     
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    bkk Krung Thep
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    Wie lange es dauert bis deine Kleine ins Arbeitsleben integriert werden kann ist wohl schwer vorauszusagen. Kommt halt darauf an wie schnell sie deutsch lernt. Auch als Putzfrau im Hotel läuft ohne Kommunikationsmöglichkeiten wenig, mal ganz abgesehen davon das sie als Filipina wohl noch nie etwas von westlichen Hygienestandarts und div Vorschriften gehört hat. ( Ist nicht abwertend gemeint)
    Das sind alles Dinge die man lernen kann, egal ob das jetzt ein Jahr oder drei Jahre dauert.
    Das größere Problem sehe ich in eurem Alter. Sie ist erst 19 Jahre alt? Dann ist sie quasi noch ein Teenager und denkt, lebt und fühlt vermutlich auch entsprechend. 20 Jahre Altersunterschied müssen nicht unbedingt ein Problem sein, aber bei einer Konstellation von zB 50 - 30 macht der Unterschied doch weniger aus.
    Als ich meine Maus das erste mal nach Dach geholt habe war sie 27 oder 28 Jahre alt, ich selbst bin 17 Jahre älter. Wir haben uns so manchen Spruch anhören müssen ( auch weil ich wegen ihr meine Frau in Deutschland verlassen habe ).
    Mir hat das weniger ausgemacht als ihr, sie hat doch sehr darunter gelitten.
    Heute lebt sie mit unserem Sohn in Bangkok, ich selbst bin ca 4-5 Monate im Jahr vor Ort. Damit kommen wir super klar.
    An deiner Stelle würde ich sie erstmal für 2 oder 3 Monate rüberholen und sehen wie sich die Sache weiterentwickelt, bzw wie sie mit der westlichen Mentalität klar kommt.
    Vor allen Dingen mach ihr klar das sie nicht das große Los gezogen hat, sondern das du sie lediglich beim Start in ein neues Leben unterstützt. Rede die Dinge in D ruhig schlechter als sie wirklich sind. Wenn sie dann immer noch gewillt ist das Risiko einzugehen, dann hol sie erstmal mit einem Besuchervisa.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.06.2015