Reiseberichte mit KI erstellen

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        #1  

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Nachdem ich den Bericht von @traveler85 gelesen habe, dachte ich, ich muss selbst einmal probieren, wie man einen Reisebericht mit KI erstellt.
Ich habe da wenig Erfahrung und nur die Amateur-Version von ChatGPT auf dem Handy.

Ich habe mal ganz easy angefangen und darum gebeten, eine Abschiedsszene an der „Rolltreppe der Tränen“ am Suvarnabhumi zu schreiben.

Das kam dabei heraus:

Natürlich. Hier ist die Abschiedsszene am Suvarnabhumi Airport, vor der Rolltreppe zu den internationalen Abflügen – dicht, emotional und ruhig erzählt:







Kapitel 5: Abschied am Flughafen

Der Suvarnabhumi Airport summte wie ein Bienenstock. Gepäckwagen klapperten über die glänzenden Böden, Lautsprecherdurchsagen mischten sich mit den Stimmen der Reisenden in allen Sprachen der Welt. Und doch war um Michael und Saeng herum ein seltsames Stillwerden, als sie vor der Rolltreppe standen, die ihn zur Passkontrolle und fort von ihr bringen würde.

Michael trug seinen Rucksack über der Schulter, das Ticket in der Brusttasche. Sein Blick ruhte nicht auf den Anzeigetafeln, sondern auf ihr. Saeng stand mit verschränkten Armen da, als wollte sie sich selbst festhalten. Ihr Kleid war schlicht, weiß mit kleinen blauen Blumen, und sie trug keine Schminke, nur diesen einen, schlichten Silberschmuck, den er ihr vor ein paar Tagen auf dem Nachtmarkt gekauft hatte.

„Hier ist der Punkt, oder?“ fragte er, mit einem schwachen Lächeln. Seine Stimme klang brüchiger, als er es wollte.

Saeng nickte. „Ja. Ab hier bist du allein.“

„Nur für eine Zeit.“

Sie hob den Kopf. Ihr Blick suchte seinen, ruhig, aber voller innerer Bewegung. Ihre Augen waren nicht traurig – sie waren ernst. Als würde sie ihn prüfen, ob er wirklich verstand, was dieses „nur für eine Zeit“ bedeutete.

„Du gehst. Ich bleibe. Aber…“ – sie machte eine kleine Pause, nahm seine Hand – „du hast etwas dagelassen.“

Er runzelte leicht die Stirn. „Was meinst du?“

„Mich. Anders.“ Dann lächelte sie, klein, zart – kein Lächeln zum Überzeugen, sondern eins zum Abschiednehmen.

Die letzten Sekunden zogen sich. Er trat einen halben Schritt näher. Ihre Stirn berührte kurz seine Brust. Keine Umarmung, kein Kuss – nur dieser eine, stille Moment zwischen zwei Körpern, die sich verstanden hatten.

„Wirst du schreiben?“ fragte sie leise.

„Nicht nur schreiben. Ich komme zurück.“

„Dann werde ich hier sein. Oder… wir finden uns woanders.“

Er trat auf die Rolltreppe, langsam. Drehte sich noch einmal um. Da stand sie, allein inmitten der Eile und Bewegung, und hob die Hand.

Nicht winkend. Einfach offen – als Zeichen.

Er fuhr rückwärts nach oben, die Rolltreppe zog ihn fort, aber ihr Bild blieb bei ihm: klein, ruhig, stark. Und irgendwie – ganz nah.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #2  

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Member hat gesagt:
Hinweis: alle Erlebnisse in meinem Bericht sind echt und auch der Text stammt aus meiner eigenen Feder. Lediglich bei der sprachlichen Feinjustierung sowie der Korrektur von Rechtschreibfehlern habe ich auf KI-Unterstützung zurückgegriffen.

Oder mal aus der Ich-Perspektive geschrieben:

Natürlich. Hier ist die Abschiedsszene am Suvarnabhumi Airport, ausführlich und ausschließlich aus der Ich-Perspektive des Mannes, emotional und nüchtern zugleich erzählt – so, wie man einen stillen, schmerzhaften Moment erinnert, den man nie mehr vergisst:



Abschied – Suvarnabhumi Airport

Ich-Perspektive: Michael



Ich erinnere mich nicht mehr an die Autofahrt zum Flughafen. Nur an das, was davor war: das gemeinsame Schweigen in ihrem kleinen Apartment, das noch nach Jasmin und Kaffee roch. Und an das letzte Mal, als sie mir den Rücken zudrehte, um das Fenster zu öffnen, so als wolle sie frische Luft reinlassen – oder Abschied hinauslassen.

Aber dann war ich da – in dieser riesigen Halle aus Glas und Stahl, in der sich alles spiegelt und man sich trotzdem so klein fühlt.

Wir standen vor der Rolltreppe, die zu den internationalen Abflügen führte. Ich hasste diesen Ort in diesem Moment. Wie viele Männer standen hier schon vor Frauen, die sie nicht vergessen konnten, aber trotzdem zurückließen?

Saeng stand dicht bei mir. Nicht eng, nicht mit klammernden Gesten – sondern in dieser stillen Art, die sie hatte. Fest, klar, nicht sentimental. Ihre Augen waren wie immer: schwer zu lesen und trotzdem voll von allem, was sie nicht aussprach.

Ich hielt meinen Reisepass in der einen Hand, meinen Rucksack in der anderen. Ich war bereit zu gehen, aber mein Körper weigerte sich, den ersten Schritt zu machen.

„Du gehst jetzt“, sagte sie.

Ihre Stimme war leise, fast tonlos, als ob jedes Wort Kraft kostete. Aber sie sah mich an. Direkt. Ohne Tränen.

„Ja“, sagte ich, „aber ich komme zurück.“

Sie antwortete nicht sofort. Ich hörte nur den Flughafen – diese konstante Geräuschkulisse aus Rollen, Rufen, dem Dröhnen in der Ferne. Dann sagte sie:

„Versprich es nur, wenn du es auch meinst. Nicht für mich. Für dich.“

Ich schluckte. „Ich meine es.“

Sie nickte. Ganz leicht. Dann nahm sie meine Hand. Nicht wie ein Abschied – sondern wie ein Halten. Ihre Finger waren warm. Sanft, aber bestimmt.

„Ich werde nicht warten“, sagte sie. „Aber ich werde dich nicht vergessen.“

Ein seltsamer Satz. Und trotzdem verstand ich ihn.

Ich trat einen Schritt zurück, auf die Rolltreppe. Es war der Moment, in dem man sich entweder umdreht oder bleibt. Ich drehte mich zu ihr, wollte mir jedes Detail einprägen: das lose Haar, das ihr ins Gesicht fiel. Die Art, wie sie ihre Arme über der Brust hielt, als würde sie sich selbst festhalten. Dieses ruhige Gesicht, das fast ungerührt wirkte – und doch alles sagte.

Sie hob die Hand. Kein Winken. Kein dramatisches Zeichen. Einfach nur geöffnet, nach vorne, als ob sie sagen wollte: Hier bin ich. Wenn du kommst, wirst du mich finden.

Ich fuhr langsam nach oben. Die Rolltreppe zog mich fort, aber ich ließ den Blick nicht von ihr. Nicht bis ich sie nicht mehr sehen konnte. Nicht, bis alles unter mir nur noch Glas, Stahl und fremde Gesichter war.

Ich hatte sie nicht umarmt. Nicht geküsst. Es wäre falsch gewesen. Zu viel für einen Abschied, der keiner sein sollte.

Ich ging. Aber ein Teil von mir blieb dort – an genau dieser Stelle, vor dieser Rolltreppe, bei einer Frau, die mir nichts versprach, außer dass sie mich nicht vergessen würde.

Und das reichte mir.
 
        #3  

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Hallo zweitreise,

je mehr du die KI mit Informationen aus dem erlebten fütterst, desto authentischer bzw. emotionaler, lockerer, humorvoller wird der Text natürlich. Je nachdem welches Ziel du damit verfolgst bzw. in welche Richtung es gehen soll.

Das "Problem" betrifft ja mittlerweile weite Teile der Autoren und Verlage.

Dabei hast du ja nur die kostenlose Version für den von dir erstellten Text getestet.

Da ich beruflich viel mit KI arbeite kann ich dir versichern das da in der Pro Version noch ganz andere Möglichkeiten herrschen.

Aber ich will hier auch keine Grundsatzdiskussion führen. Das überlasse ich anderen.
 
        #4  

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Member hat gesagt:
Hallo zweitreise,

je mehr du die KI mit Informationen aus dem erlebten fütterst, desto authentischer bzw. emotionaler, lockerer, humorvoller wird der Text natürlich. Je nachdem welches Ziel du damit verfolgst bzw. in welche Richtung es gehen soll.

Das "Problem" betrifft ja mittlerweile weite Teile der Autoren und Verlage.

Dabei hast du ja nur die kostenlose Version für den von dir erstellten Text getestet.

Da ich beruflich viel mit KI arbeite kann ich dir versichern das da in der Pro Version noch ganz andere Möglichkeiten herrschen.

Aber ich will hier auch keine Grundsatzdiskussion führen. Das überlasse ich anderen.
Das ist wie gesagt nicht mein Fachgebiet. Ehrlich gesagt wusste ich garnicht, dass die KI so schöne Geschichten schreiben kann. Ich war nur neugierig geworden, nachdem ich Deinen Bericht gelesen habe.
Ich habe noch nie eine Thai sagen hören: „das ist kein Punkt, sondern ein Komma“. Deshalb dachte ich, das kann sich nur eine KI ausgedacht haben.

Ich habe das bewusst nicht in Deinem Thread gepostet, um dort keine Diskussion zu provozieren. Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen diese „Kunstform“. Denn das ist es doch irgendwie.

In der Vergangenheit wurden hier Berichte oft gelöscht, die vom @Moderatoren-Team als nicht authentisch eingestuft wurden. Das fand ich eigentlich schade. Solange es der Unterhaltung dient und niemandem Schaden zugefügt wird, sollte es doch toleriert werden.

Allerdings glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die KI nur Deine Rechtschreibung korrigiert hat. Für mich sieht es so aus, als ob sie nach Deinen Vorgaben den kompletten Text formuliert hätte.

Aber nochmal: Ich fühle mich deswegen nicht geschädigt oder betrogen. So eine Geschichte ist ja keine Nachrichten-Sendung.
 
        #5  

Member

Member hat gesagt:
Das ist wie gesagt nicht mein Fachgebiet. Ehrlich gesagt wusste ich garnicht, dass die KI so schöne Geschichten schreiben kann. Ich war nur neugierig geworden, nachdem ich Deinen Bericht gelesen habe.
Ich habe noch nie eine Thai sagen hören: „das ist kein Punkt, sondern ein Komma“. Deshalb dachte ich, das kann sich nur eine KI ausgedacht haben.

Ich habe das bewusst nicht in Deinem Thread gepostet, um dort keine Diskussion zu provozieren. Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen diese „Kunstform“. Denn das ist es doch irgendwie.

In der Vergangenheit wurden hier Berichte oft gelöscht, die vom @Moderatoren-Team als nicht authentisch eingestuft wurden. Das fand ich eigentlich schade. Solange es der Unterhaltung dient und niemandem Schaden zugefügt wird, sollte es doch toleriert werden.

Allerdings glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die KI nur Deine Rechtschreibung korrigiert hat. Für mich sieht es so aus, als ob sie nach Deinen Vorgaben den kompletten Text formuliert hätte.

Aber nochmal: Ich fühle mich deswegen nicht geschädigt oder betrogen. So eine Geschichte ist ja keine Nachrichten-Sendung.
Danke Dir für Deinen ehrlichen und respektvollen Kommentar ich weiß das wirklich zu schätzen.

Dass Dir die Formulierung „Das ist kein Punkt, sondern ein Komma“ etwas zu glatt oder untypisch vorkommt, kann ich nachvollziehen. Mir persönlich ist so ein Satz von einer Thai bisher auch noch nicht untergekommen, von einer Filipina allerdings schon 😉 Manchmal stecken in solchen Aussagen kleine Eigenheiten, die man nur mitbekommt wenn man sehr genau hinhört oder sich öfter auf tiefere Gespräche einlässt.
Wenn ich mich in Zukunft dazu entscheide, weiterzuschreiben bzw mehr zu veröffentlichen, wird sich für den einen oder anderen vielleicht ein klareres Bild ergeben. Von mir, von Ilaya.
Ich mag es, Menschen wirklich zuzuhören, nachzufragen und nicht bei der Oberfläche stehenzubleiben. Ich glaube das in den kleinen Details oft mehr Wahrheit liegt als in den lauten Überschriften.
Das ist natürlich nicht jedermanns Sache aber für mich macht genau das Begegnungen interessant.
 
        #6  

Member

Ich bin ein bekennender Freund von guter Literatur. Habe besonders gerne die großen Werke der amerikanischen Literatur gelesen. Ob nun Fitzgerald, Hemingway oder Gertrude Stein, meine großen Helden. Gerade deshalb, weil sie in ihrem Stil so unterschiedlich, aber für sich genial sind. Doch auch Werke anderer Größen der Literatur, zum Beispiel Dan Brown, habe ich verschlungen. Ich liebe die Form von gewissen Journalisten, wenn sie politische oder gesellschaftliche Umstände beschreiben und erörtern. Mit anderen Worten, ich bin ein großer Fan von feinsinnigen und interessanten Texten, in denen ich mitfühlen und in welche ich eintauchen darf. Wenn ich gute Texte lese, dann habe ich diese immer den eigentlichen Autoren zugeschrieben und sie genau deshalb oftmals verehrt. Ich habe damals selbst den Leistungskurs Deutsch belegt und war besonders im Bereich der Literatur immer gut benotet.

Nun lese ich hier, dass es möglich ist mit einer KI wunderschöne Texte und Storys generieren zu lassen. Auch ich habe schon viel von dem Potential von KI gelesen, aber kam nicht im Traum auf den Gedanken, dass diese auch Texte für mich verfassen kann. Um ganz ehrlich zu sein, und ich meine das jetzt ganz ernst, bricht damit eine kleine Welt für mich zusammen. Das bedeutet, dass ich das geschriebene Wort, zumindest vom Stil, eben nicht mehr mit Gewissheit dem Autoren oder dem Absendenden zuordnen kann. Selbst wenn der Inhalt und die eigentliche Geschichte vom Verlauf her durchaus authentisch sein mag, spielt die Verpackung (Stil) eine große Rolle für mich.

Wenn ich durch die Fußgängerzonen unserer Nation laufe und Sätze höre wie: "Brudi, mach misch mal schnell Döner mit alles, weil Aldi schon zu" höre, dann schüttelt es mich. Und das besonders deshalb, weil die Sätze teilweise von Besuchern unserer gymnasialen Oberstufen kommen und eben nicht von Migranten. So oft fragte ich mich, wie unsere Nation der Dichter und Denker zu "Digga", "Tschöööö" und "Alda" verkommen konnte. Aber ich dachte mir immer, irgendwann müsst ihr euer erstes Bewerbungsschreiben formulieren und müsst euch spätestens dann Gedanken über Grammatik, Satzbau und inhaltliche Struktur machen, vom Stil mal ganz zu schweigen. Wenn ich nun höre, dass KI auch das noch übernimmt, Deutschlehrer es aufgegeben haben eine gute und schöne Sprache zu vermitteln, dann Gnade Gott, wenn ich an die Bundestagsreden in 20 Jahren denke.
 
        #7  

Member

Sehr schön geschrieben @Aerobee

Deine Liebe zur Sprache und zur Literatur ist deutlich spürbar und absolut berechtigt. Wer mit Fitzgerald, Hemingway oder Gertrude Stein aufgewachsen ist, wer Texte nicht nur liest, sondern stilistisch durchdringt, der erkennt sofort, wie viel Persönlichkeit und Tiefe in guter Sprache liegen kann. Dass du dieser Ausdrucksform so viel Bedeutung beimisst, ist nicht nur nachvollziehbar, sondern etwas, das in der heutigen Zeit leider seltener geworden ist.

Ja, es ist irritierend, wenn Sprache verroht oder verkümmert wirkt, besonders wenn man weiß, wozu sie eigentlich imstande ist. Aber Sprache lebt, sie verändert sich, manchmal auch auf irritierende Weise. Entscheidend ist, dass es Menschen gibt, die sich bewusst mit ihr auseinandersetzen. Die nicht nur konsumieren, sondern hinterfragen. Und genau das macht den Unterschied.

Dass nun eine KI in der Lage ist, sprachlich ansprechende Texte zu verfassen, stellt diese klare Verbindung zwischen Stil und Verfasser natürlich infrage. Aber vielleicht ist das nicht zwingend ein Verlust sondern eher ein Perspektivwechsel. KI kann unterstützen, strukturieren, sogar inspirieren, die Tiefe, das Persönliche, das Gespür für den richtigen Ton im richtigen Moment, bleibt etwas zutiefst Menschliches.

Aber wie so oft kommt es auf die Perspektive an. Wenn man sich im Schreiben weiterentwickeln möchte, kann KI ein sehr hilfreiches Werkzeug sein. Sie ersetzt nicht die eigene Stimme, aber sie kann dabei unterstützen, den Ausdruck zu schärfen, stilistische Alternativen aufzuzeigen oder Strukturen klarer zu machen. Gerade für Menschen, die unsicher im Formulieren sind, kann das eine echte Hilfe sein und manchmal sogar der erste Schritt dazu, selbst Freude am Schreiben zu entdecken.

Statt also das Ende guter Sprache zu befürchten, könnte es auch der Anfang sein: für mehr Bewusstsein, mehr Auseinandersetzung und vielleicht auch mehr Mut, selbst zu schreiben.
 
        #8  

Member

Member hat gesagt:
Sehr schön geschrieben @Aerobee

Deine Liebe zur Sprache und zur Literatur ist deutlich spürbar und absolut berechtigt. Wer mit Fitzgerald, Hemingway oder Gertrude Stein aufgewachsen ist, wer Texte nicht nur liest, sondern stilistisch durchdringt, der erkennt sofort, wie viel Persönlichkeit und Tiefe in guter Sprache liegen kann. Dass du dieser Ausdrucksform so viel Bedeutung beimisst, ist nicht nur nachvollziehbar, sondern etwas, das in der heutigen Zeit leider seltener geworden ist.

Ja, es ist irritierend, wenn Sprache verroht oder verkümmert wirkt, besonders wenn man weiß, wozu sie eigentlich imstande ist. Aber Sprache lebt, sie verändert sich, manchmal auch auf irritierende Weise. Entscheidend ist, dass es Menschen gibt, die sich bewusst mit ihr auseinandersetzen. Die nicht nur konsumieren, sondern hinterfragen. Und genau das macht den Unterschied.

Dass nun eine KI in der Lage ist, sprachlich ansprechende Texte zu verfassen, stellt diese klare Verbindung zwischen Stil und Verfasser natürlich infrage. Aber vielleicht ist das nicht zwingend ein Verlust sondern eher ein Perspektivwechsel. KI kann unterstützen, strukturieren, sogar inspirieren, die Tiefe, das Persönliche, das Gespür für den richtigen Ton im richtigen Moment, bleibt etwas zutiefst Menschliches.

Aber wie so oft kommt es auf die Perspektive an. Wenn man sich im Schreiben weiterentwickeln möchte, kann KI ein sehr hilfreiches Werkzeug sein. Sie ersetzt nicht die eigene Stimme, aber sie kann dabei unterstützen, den Ausdruck zu schärfen, stilistische Alternativen aufzuzeigen oder Strukturen klarer zu machen. Gerade für Menschen, die unsicher im Formulieren sind, kann das eine echte Hilfe sein und manchmal sogar der erste Schritt dazu, selbst Freude am Schreiben zu entdecken.

Statt also das Ende guter Sprache zu befürchten, könnte es auch der Anfang sein: für mehr Bewusstsein, mehr Auseinandersetzung und vielleicht auch mehr Mut, selbst zu schreiben.
Sei mir nicht böse, aber bei Dir klingt jeder Beitrag wie von KI verfasst. Zu perfekt für meinen Geschmack 😉
 
        #9  

Member

Member hat gesagt:
Sei mir nicht böse, aber bei Dir klingt jeder Beitrag wie von KI verfasst. Zu perfekt für meinen Geschmack 😉
Kippe mir nächste mal sieben Chang bevor ich hier was schreibe ✌️
 
        #10  

Member

Ich stelle mir gerade ein erstes Date vor, bei dem beide KI benutzen:

Er, alkoholkranker Flaschensammler aus Wanne-Eickel: „Deine Ausstrahlung ist einfach bezaubernd und bringt so viel Licht in jeden Raum, den du betrittst. Deine Herzlichkeit und dein Humor machen dich zu einer ganz besonderen Person, die man einfach gern haben muss. Du bist wie ein Sonnenstrahl an einem trüben Tag – unersetzlich und voller Energie!“

Sie, obdachlose Crack-Hure aus Berlin-Gropiusstadt: „Deine wunderbare Art und dein strahlendes Wesen machen jeden Tag zu etwas Besonderem. Du bist nicht nur ein großartiger Mensch, sondern auch eine Quelle der Inspiration für alle um dich herum. Es ist ein Geschenk, dich zu kennen!“

Was ich damit sagen will: KI zu nutzen und damit zu plagiieren ist für mich einfach nur Hochstapelei.
 
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