Real Story Und es gibt sie doch: MIA

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Vor fast 15 Jahren bin ich vom Thailand-Virus angefallen und fest vereinnahmt worden.
Zugegebenermassen gab es anfangs nur einen Grund für meine Thailandreisen: Sex mit den damals für mich unbekannten und exotischen Asiatinnen.
Im ersten Jahr waren es zwei Wochen.
Im zweiten zwei und drei Wochen.
Ab dem dritten Jahr flog ich regelmässig mindestens drei Mal nach Bangkok, das zudem immer das Endziel blieb (ich war noch nie in Pattaya).
Mein Revier war die Sukhumvit zwischen
Soi 1 und Soi 35. Keine Agogos, keine Discos oder Clubs.
Eher kleine Restaurants oder offene Bars, von denen aus ich das Leben beobachten und daran teilnehmen konnte.

Und ich "wurde gefunden" - regelmässig.

In meinem Stammhotel, dem Sawasdee in der Soi 8 (ganz passend ein typisches Sextouri-Hotel) gingen meine "Finderinnen" ein und aus. Waren sie zu Beginn ziemlich jung, wurden sie mit den Jahren älter - etwa doppelt so schnell wie ich.

Während des Tages begann ich, die Stadt zu entdecken und meine Hass-Liebe zu ihr zu entwickeln. Da ich am liebsten zu Fuss unterwegs bin und an einem Tag bis zu
25 km ohne Probleme gehen kann, konnte ich Krung Thep aus unzähligen Perspektiven erleben.
Wegen dieser speziellen Sichtweisen liebe ich die Stadt. Wegen des Lärms, der Hektik, des Gestanks und Zerfalls hasse ich sie.

Meine Besuche wurden fast zur Routine.
Aber wie jeder Süchtige war auch ich immer auf der Suche nach mehr.
Ich dehnte meine Wege mit immer längeren Reisen ins Land aus und erlebte ein neues, mir vorher unbekanntes Thailand.

Im Gegenzug wurden die fast täglichen sexuellen Aktivitäten immer schaler und unbefriedigender.
Das Land löste langsam die Frauen ab.




 
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       #2  
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Schön das es mit diesem Thread geklappt hat.:borat2:
 
 
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       #3  
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bin schon auf mehr gespannt.....
 
 
 
 
       #4  
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2013 erfolgten meine ersten Reisen in den Isaan.
Während die Erste im Januar eher enttäuschte - trocken, staubig, trostlos und flächendeckend braun - packte mich die Grossartigkeit der Landschaften im August ganz anders.

Hatte ich mir früher immer vorgestellt und ausgemalt, meinen Lebensabend irgendwo am Meer unter Palmen zu verbringen, wurde dieses Bild nun durch wogende Reisfelder in diesem ganz speziellen Grün ersetzt.

Meine Kurz- und Kürzestbeziehungen in Thailand waren inzwischen mehr Pflicht als Kür. Immer das gleiche oder ähnliche Anwerbeprozedere, immer der gleiche oder ähnliche Ablauf und vor allem ein immer schlechterer Nachgeschmack nach absolviertem Programm.
Ich war anscheinend älter geworden.

Mehr und mehr begann ich mich nach mehr zu sehnen. Mehr Nähe, mehr Gefühle, mehr Inhalt.
Dass ich mir dies mit einer Thai-Frau wünschte, lag auf der Hand. Zu sehr war der Wunsch nach einem Leben in Thailand in meinem Denken verankert.

Dating-Seiten waren für mich immer ein Grund zur Belustigung. Arme Männer, die sowas nötig hatten und nich im Stande waren, auf direktem Weg eine Beziehung zu finden...

Ende 2013 meldete ich mich bei ThaiLoveLink an.
 
 
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       #5  
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Wahnsinn!
Von den Reaktionen auf das Einstellen meines Profils wurde ich schier erschlagen.

Eine unüberschaubare Anzahl thailändischer Frauen wollte mich kennen lernen, mich treffen, mit mir Sex haben, mich heiraten und mir Kinder schenken - und zwar sofort!

Eine ganz neue Landkarte Thailands und vor allem des Isaan formte sich in meinem Kopf.

Die Ernüchterung folgte auf dem Fuss.
Wie sollte ich jemals aus dieser Fülle hübscher Gesichter, vorsichtig zur Schau gestellter Körperteile sowie unzähliger Längen-, Höhen- und anderer Masse genau DIEJENIGE herausfinden?

Damit, und man möge mir glauben, begann eine echt harte Arbeit.

Über die gesamte Vorweihnachtszeit, die Festtage und bis weit ins Neue Jahr war ich beschäftigt.
Ich knüpfte erste Kontakte.
Ich stellte und beantwortete Fragen.
Ich führte erste zaghafte Chats.
Und ich verwarf eine Option nach der andere.

Wohl kamen immer wieder neue Gesichter hinzu. Aber der "Pool" schrumpfte durch mein strenges Selektionieren kontinuierlich.

Nach bald sechs Wochen wich die anfängliche Euphorie einer zunehmenden Enttäuschung.
Alle erfolgversprechenden "Projekte" endeten an irgend einer von mir selbst aufgestellten Hürde.

Ich war kurz davor, aufzugeben.
Und dann kam sie.

Ich nenne sie hier MIA.
 
 
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       #6  
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bin dabei ;)
 
 
 
 
       #7  
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MIA = Meine Ist Anders?
Lese gerne mit
 
 
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       #9  
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       #10  
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alles
ich persönlich habe nur MIA's , so oder so , Abo !
 
 
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       #11  
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Interessanter Bericht.
Danke. Auch ich bin gerne weiter dabei...
 
 
 
 
       #12  
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Das fängt gut an. Vielen Dank & gerne dabei!

Gruß

sharky
 
 
 
 
       #13  
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Schön geschrieben-lese gerne mit!
 
 
 
 
       #14  
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Ich lese auch mit!
 
 
 
 
       #15  
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Ich kann heute nicht mehr sagen, weshalb es gerade bei diesem Profil so laut und vernehmlich BAMM machte.
War es ihr Gesicht mit dem offenen Lachen oder eher ihre schüchterne, unbeholfene und so gar nicht übliche Art, sich zu präsentieren?

Egal.

Ich nahm Kontakt auf.
Und bald stellte ich fest, dass sie selbst überhaupt nicht daran glaubte, auf diesem Weg überhaupt etwas erreichen zu können. Bei TLL hatte sie sich nur angemeldet, um ihre Schwestern und Freundinnen zum Schweigen zu bringen.

Die beiden Gründe für ihre Skepsis lagen auf der Hand, waren für mich jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht ersichtlich, denn:

Sie schummelte.

Grosszügig zog sie beim Alter zehn Jahre ab und wurde 35.
Ebenso grosszügig fügte sie diese zehn Jahre als zehn Zentimeter ihrer Grösse hinzu und wurde damit stolze 1.46.

Beides waren Angaben, die ich innerlich zuerst akzeptieren musste.
35 Jahre schien mir eigentlich zu jung für eine dauerhafte und meine wahrscheinlich letzte Beziehung.
Ich finde allzu grosse Altersunterschiede eher nicht gut. Ich will Mann sein, nicht Vater.
Genau gleich, aber umgekehrt, ging es mir mit der Grösse.
146 cm waren doch schon sehr klein.
(In der nächsten Zeit fragte ich oft klein gewachsenen Frauen, die mir auffielen, nach ihrer Grösse. Alle waren grösser...).

Es begann eine wunderschöne Zeit.
Wir lernten uns kennen, kamen uns näher und erlebten eine wachsende gegenseitige Zuneigung - hinweg über 10'000 km.

Die Vorfreude auf ein erstes persönliches Treffen stieg, das Warten darauf wurde immer schwerer.
 
 
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       #16  
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Sieben endlose Monate mussten wir mit anfänglich zwei langen Telefonaten wöchentlich, später fast täglichen Line-Videochats überbrücken.
Es war eine schöne, schlimme Zeit.

Unsere sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten wurden stetig besser. MIA besuchte auf mein Anraten einen Englisch-Konversationskurs, der - wohl aus Eigennutzen - sogar von ihrem Arbeitgeber bezahlt wurde.

In dieser Zeit erhielt ich stückweise Einblick in ihren Lebenslauf.

Dazu kopiere ich hier der Vollständigkeit halber einen Teil meines Beitrags aus einem anderen Thread.

MIA stammt aus einer Familie mit
7 Kindern, die allerdings altersmässig weit auseinander liegen. Deshalb blieb sie als Zweitjüngste nach dem Tod des Vaters (und Ernährers) allein mit Mutter und Schwester zurück.
Die Behausung etwas ausserhalb von Kalasin war mehr als bescheiden.
Die Mutter brachte sich und die Mädels durch, indem sie zuhause eine kulinarische Spezialität herstellte und an Garküchen lieferte.

Beim Tod der Mutter war MIA 22, ihre Schwester 19. Beide arbeiteten für wenig Geld in einem kleinen Fertigungsbetrieb und hatten diesen Job gründlich satt.
Mit den Ersparnissen der Mutter (sie ist nicht mehr sicher ob 6000 oder 8000 Baht) stiegen die beiden in einen Bus nach Bangkok und fanden dort eine ähnliche schlechtbezahlte Beschäftigung.

Im Gegensatz zur Perspektivlosigkeit von Kalasin war hier jedoch die Ramkhamhaeng, eine "offene" Universität, in der Nähe.
Beide wurden aufgenommen und bildeten sich (natürlich neben ihrer Arbeit) als Buchhalterinnen aus. Während der ganzen Zeit wohnten sie zusammen in einem Loch von Zimmer für 2500 Baht.

Beide fanden dann Jobs in grösserenHandelsfirmen.

Unterdessen war MIA 45 und hatte sich zur Büro-Cheffe hoch gearbeitet.
Sie verdiente mit Zulagen an die 30'000 Baht und wohnte immer noch mit ihrer Schwester zusammen in einem nicht viel besseren Schlag.

Alles absolut unspektakulär, obschon die erste Zeit im Moloch Bangkok mit viel Verzweiflung und Tränen verbunden gewesen sein muss.

Übrigens haben alle Geschwister eine ähnliche Story hinter sich.
Keine(r) ist reich geworden.
Aber alle haben ihren Platz im Leben gefunden.
Ein Leben anfangs "untendurch" und immer mit Arbeit verbunden.
 
 
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       #17  
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Interessanter Bericht!
Lese gerne weiter...
 
 
 
 
       #18  
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Der August und damit der Termin meiner nächsten Thailandreise rückte näher.

Für mich waren es knapp drei Wochen Ferien. Für sie sah es schlechter aus, da sie im thailändischen Arbeitssystem "gefangen" war.
1 Tag Ferien pro Monat, die jedoch kaum am Stück bezogen werden können.
Dazu kamen 16 offizielle Feiertage, die sie - auch wenn sie auf das Wochenende fielen - einziehen konnte.
28 Tage tönt nicht schlecht.
In Wahrheit verhelfen Wochenenden, kombiniert mit Feiertagen und einer kleinen Brücke zu einer maximalen Abwesenheitsdauer von fünf oder sechs Tagen.

Sei's drum.

Für die Zeit in Bangkok wollte ich ihr natürlich meine Absteige - die im Übrigen für meine früher übliche Art Aufenthalt genau richtig war - nicht zumuten.
Da das Hotel nicht zu weit weg von ihrem Arbeitsort in Ploenchit sein sollte, fiel meine Wahl auf das Novotel.

Für die fünf Tage Ferien, die sie ihrem Chef abringen konnte, buchte ich einen Bungalow im KC Grande in Koh Chang, einschliesslich natürlich der Flüge nach Trat.

Selten habe ich einen Flug ZRH - BKK mit dermassen gemischten Gefühlen und vor allem absolut schlaflos hinter mich gebracht.

Aber irgendwann war auch diese Tortur vorbei, und nach einer gefühlt aussergewöhnlich langsamen Immi stand ich in der Ankunftshalle und hielt Ausschau.

Jedoch:

Nichts
 
 
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       #19  
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Aber irgendwann war auch diese Tortur vorbei, und nach einer gefühlt aussergewöhnlich langsamen Immi stand ich in der Ankunftshalle und hielt Ausschau.
Jedoch:

Nichts
Welcome to Thailand.....:schweiz:....kommt hin und wieder vor...:roll:

ABO...:tu:
 
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       #20  
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Dabei hatten wir ihren Warteort lang und breit besprochen!

Und dann sah ich aus der vordersten Reihe der Menschenmenge, die hinter der Abschrankung warteten, ein zaghaftes Winken.
Ich fokussierte meinen Blick auf diese Stelle

und dann sah ich sie.

Sie war winzig.

Zum ersten Mal wurde ich mit diesen unglaublichen 136 cm Frau konfrontiert.

Genau so zaghaft wie sie winkte ich zurück. Und dieses Winken entfesselte einen Tornado.
Ohne sich gross zu bücken, schlüpfte sie unter der Abschrankung durch, sprintete 30 Meter durch die Halle und sprang mich an.

Stumm und erstarrt standen wir eine Weile da, bevor ich sie vorsichtig abstellte.

Sobald sie wieder festen Boden unter den Füssen hatte, war auch die Schleuse geöffnet.

"What you think I am ugly or not you can love me or not wow you are so big where go today I am so happy can see you now I like you so much I think I cry for sure"

Und damit brach sie in Tränen aus.

Überwältigt von diesem Gefühlserguss und dem Wortschwall, den ich sowieso nur zur Hälfte verstand, zog ich sie zu einer nahen Bank, wo wir uns erstmal hinsetzten.

Bald hatte sie sich gefasst und zog aus ihrer Tasche 3 Geschenkpakete.
"I buy for you, you like or not? Look now".
Zum Vorschein kamen 5 Slips, die tatsächlich meiner Grösse entsprachen sowie 2 farbige Polyesterhemden. Brrr, da war allerdings noch Verbesserungspotential.
Doch sie hing dermassen gespannt an meinen Lippen, dass ich die Geschenke euphorisch lobte und dies auf die ängstlichen Nachfragen auch mehrmals bestätigte.

Geschenke: erledigt

Ich: "We go?"

MIA: "Want sit down with you a little bit".

Und der erste diskrete Hinweis mit dem Holzhammer:

"Want sit down with you forever"

So sassen wir zehn Minuten da, schwiegen, berührten uns ein bisschen und schauten uns an.

Plötzlich sprang sie auf.

"Now we go sister"

Wie bitte?

Wie bitte?
 
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