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Wo hingehen mit einer kleinen Pension?

        #1.081  
M

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Member hat gesagt:
Du meinst im Ruhestand?
Keine Ahnung, aber ich wüsste auch nicht warum.
Die geringste Beamtenpension liegt bei ca 2.000 € pro Monat, davon können bei vorzeitigem Ruhestand maximal 11 % abgezogen werden. So zumindest mein Wissensstand.
Wie der TO da auf 1.200 € kommt ist mir ein Rätsel.
Das wäre zu schön Brutto Pension von mind. 2000€ hätte ich gerne. 1
Habe mich erkundigt bei PV.
Ca Netto 1200€ geht nach Durchrechnungszeit, als Jünger Hatt Mann nicht viel Verdient.
 
 
        #1.082  
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Member hat gesagt:
Das wäre zu schön Brutto Pension von mind. 2000€ hätte ich gerne. 1
Habe mich erkundigt bei PV.
Ca Netto 1200€ geht nach Durchrechnungszeit, als Jünger Hatt Mann nicht viel Verdient.
Und das als Beamter in Österreich? Kaum zu glauben. Da musst du aber sehr weit unter dem Durchschnitt verdient haben.
Selbst bei nur 1.500 € Bruttopension bleiben ja knapp 1.400 € Netto übrig.
Dann würde ich mir echt überlegen ob es nicht sinnvoller ist etwas länger zu arbeiten.
 
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        #1.083  
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Member hat gesagt:
Was ist den mit dem Thema Inflation? Die ganzen Gelddruckorgien der Zentralbanken bleiben sicher nicht ohne Wirkung. Welche Kaufkraft haben 1200€ in 7 Jahren? Vielleicht nur noch die Hälfte? Was dann?
Die angestrebte Zielinflation liegt bei 2%, lass sie bis 3% laufen, dann sind wir von einer Verdopplung der Preise innerhalb sieben Jahren immer noch meilenweit entfernt. Ich kenne jetzt die österreichischen Verhältnisse nicht, aber in Deutschland steigt die Rente in den nächsten 13 Jahren im Schnitt um 2% jährlich. Das federt schon das Meiste an Inflation ab.
 
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        #1.084  
M

Member

Ohne die wirklichen (ehrlichen) Gründe für eine Auswanderung zu kennen, ist die Beurteilung des Budgets nicht seriös.
Ich habe selbst in meinem Bekanntenkreis jemanden, der mit Mitte 50 und einer eigentlich ordentlichen Rente mehr als 10 Jahre in Südamerika gelebt hat. Heute ist er wieder daheim in Deutschland, lebt in einer kleinen Mietwohnung, fährt viel Rad, alles ok.
Die Gründe, warum es nicht dauerhaft funktioniert hat sind einleuchtend. Zuerst das Land als Touri erlebt, alles super.

Dann als Expat im Prinzip so weiter gelebt, viel Party, viele Mädels, alles top. Dafür musste dann aber neben der Rente immer auch etwas vom Ersparten (Hausverkauf Anteil) weggenommen werden. Nach einiger Zeit dann in eine günstigere und ruhigere Ecke umgezogen. War aber auch nicht das Richtige, also wieder zurück und die restliche Kohle verbraten.

Meiner Meinung nach hat die ganze Sache nicht funktioniert, weil die Erwartungen nicht gepasst haben und die Umstände am Ende eine Disziplin erfordert hätten, die man ganz einfach nicht aufbringen wollte/konnte.
Ich hab ihn dann am Frankfurter Flughafen abgeholt, das ganze Hab und Gut in einem mittleren Koffer. Wir haben uns dann später Mal über die ganze Sache in Ruhe unterhalten, weil ich auch wissen wollte was schief lief. Unterm Strich war seine Begründung:

"Mit einer Dose Bier in der Hand auf dem Balkon zu sitzen und auf das Ende zu warten hätte ich auch hier in Deutschland gekonnt. Aber dort war die Verlockung einfach viel zu groß es jeden Tag krachen zu lassen. Alles war relativ billig aber die Masse macht es dann".
 
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        #1.085  
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Member hat gesagt:
Gründe für eine Auswanderung
Steht für mich in der Wichtigkeits- Rangliste noch vor dem Budget.

Member hat gesagt:
Zuerst das Land als Touri erlebt
Wer mit der Auswanderung einfach seine bisherige Touri-Erlebnisse weiterführen will, hat schon verloren.

Member hat gesagt:
Erwartungen nicht gepasst
Durch das Einholen von sämtlichen Informationen über Land, Leute, Kultur, Klima usw. usw. sowie eine umfassende Planung und Vorbereitung werden die Erwartungen fast automatisch auf ein passendes Mass gestutzt.

Auswandern ist wie jedes Projekt, das jemand beruflich oder privat in Angriff nimmt - mit dem grossen Unterschied, dass weder Vorgesetzte noch Mitarbeiter oder auch Freunde und Familie zur moralischen und praktischen Unterstützung bereitstehen.
 
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        #1.086  
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Member hat gesagt:
Die angestrebte Zielinflation liegt bei 2%, lass sie bis 3% laufen, dann sind wir von einer Verdopplung der Preise innerhalb sieben Jahren immer noch meilenweit entfernt. Ich kenne jetzt die österreichischen Verhältnisse nicht, aber in Deutschland steigt die Rente in den nächsten 13 Jahren im Schnitt um 2% jährlich. Das federt schon das Meiste an Inflation ab.
Die Staaten weltweit sind bis auf wenige Ausnahmen alle hoffnungslos überschuldet. Selbst in wirschaftlichen Boomphasen gelingt es max. ne "schwarze Null" an Neuverschuldung zu erreichen, von Schuldenabzahlung ist generell nie die Rede. Grosse Teile der Staatseinnahmen werden zur Zinstilgung verwendet. Die Inflation ist für Staaten der wichtigste Faktor die ganzen Schulden zu managen. Pauschal kann man sagen je höher die Differenz zwischen realer Inflation und den von staatlichen Stellen gemeldeten Zahlen, desto einfacher das Schuldenmanagement. Unternehmen wie z.B. Shadowstats.com die die Inflation nach den Kriterien bewerten die noch vor 20 Jahren galten kommen regelmässig auf Inflationsraten die deutlich über den offiziellen Angaben liegen, (aktuell bei 12% Inflation!)
Die Inflation bei Vermögenswerten also Immobilien, Aktien usw. sind in all den Statisiken gar nicht aufgeführt.

Grössere finanzielle Rücklagen, Maßnahmen zum Kaufkrafterhalt dieser, sind neben der zu erwartenden Rente also wichtige Punkte die zu berücksichtigen sind.
Ich will gewiss niemanden davon abhalten auszuwandern, halte den Punkt aber für extrem wichtig, da man im Alter evtl. nicht mehr in der Lage ist flexibel auf unerwartete Probleme zu reagieren.
 
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        #1.087  
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Member hat gesagt:
Die angestrebte Zielinflation liegt bei 2%, lass sie bis 3% laufen, dann sind wir von einer Verdopplung der Preise innerhalb sieben Jahren immer noch meilenweit entfernt. Ich kenne jetzt die österreichischen Verhältnisse nicht, aber in Deutschland steigt die Rente in den nächsten 13 Jahren im Schnitt um 2% jährlich. Das federt schon das Meiste an Inflation ab.
Das kann so eintreten. Aber die Gewissheit, mit der Du hier die Rentensteigerung für die nächsten 13 Jahre vorhersagst, sowie der feste Glaube, die Zentralbanken könnten dauerhaft die Inflationsrate begrenzen (ohne mit drastischen Zinserhöhungen die überschuldeten Staaten in den Ruin zu treiben) grenzt schon ein wenig an Naivität*. Ich bete, dass Du Recht hast, aber verlassen würde ich mich nicht darauf. Ich bereite mich lieber auf unterschiedliche Szenarien vor (inklusive best case und worst case).

*Allerdings muss ich einräumen, dass meine Tochter Wirtschaftswissenschaften studiert und ihr VWL-Professor das Gleiche erzählt wie Du. Ich sag ihr immer, von dem soll sie sich fernhalten 😂😂😂
 
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        #1.088  
M

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Member hat gesagt:
Was ist den mit dem Thema Inflation? Die ganzen Gelddruckorgien der Zentralbanken bleiben sicher nicht ohne Wirkung. Welche Kaufkraft haben 1200€ in 7 Jahren? Vielleicht nur noch die Hälfte? Was dann?
Vielleicht einfach mal locker bleiben. Wer sich immern nur den worst case vorstellt, wird irgendwann paranoid..
 
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        #1.089  
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Member hat gesagt:
Steht für mich in der Wichtigkeits- Rangliste noch vor dem Budget.


Wer mit der Auswanderung einfach seine bisherige Touri-Erlebnisse weiterführen will, hat schon verloren.


Durch das Einholen von sämtlichen Informationen über Land, Leute, Kultur, Klima usw. usw. sowie eine umfassende Planung und Vorbereitung werden die Erwartungen fast automatisch auf ein passendes Mass gestutzt.

Auswandern ist wie jedes Projekt, das jemand beruflich oder privat in Angriff nimmt - mit dem grossen Unterschied, dass weder Vorgesetzte noch Mitarbeiter oder auch Freunde und Familie zur moralischen und praktischen Unterstützung bereitstehen.
Ich seh das ja ähnlich wie Du. Aber glaubst Du, der TO hätte diese Frage hier gestellt, wenn er sich alle diese Dinge vorher durchdacht hätte?
 
 
        #1.090  
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War bisher noch nicht in SOA, habe aber in der Karibik und Südamerika einige Expats gesehen die es genauso locker gesehen haben wie du und doch von der Realität eingeholt worden sind.
 
 
        #1.091  
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Member hat gesagt:
Aber glaubst Du, der TO hätte diese Frage hier gestellt
Kaum.

Ich habe in den vergangenen zwei Jahren ziemlich engen Kontakt und viel guten Austausch mit drei Auswanderungswilligen gehabt.

Zu Beginn standen bei allen fast ausschliesslich die Finanzspekte im Vordergrund - und enorm viele Emotionen.

Zwei davon haben unterdessen den Gedanken ans Auswandern aufgegeben - zum Glück. Der Dritte hat mit der ernsthaften Planung begonnen.
 
 
        #1.092  
M

Member

Kann jemand was zur Besteuerung von Kapitalerträgen sagen?

Der ein oder andere Rentner bzw. Auswanderer wird vielleicht noch privat vorgesorgt haben, indem er sein Geld am Kapitalmarkt (Aktien usw.) angelegt hat.
Wenn man nun nach Thailand auswandert, stellen sich mir folgende Fragen:

1. Kann man das Depot bei seiner deutschen Bank behalten?

2. Wenn ich Aktien verkaufe und Gewinne erziele, wird ja in der Regel die Kapitalertragssteuer automatisch von der Bank ans Finanzamt abgeführt.

Wie läuft das, wenn man nicht mehr in DE steuerpflichtig ist?
 
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        #1.093  
M

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Member hat gesagt:
Kann jemand was zur Besteuerung von Kapitalerträgen sagen? ........
Wegen etwaiger Nebenwirkungen bei der Auswanderung fragen Sie Ihren Steuerberater oder Apotheker.
 
 
        #1.094  
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Member hat gesagt:
Kann jemand was zur Besteuerung von Kapitalerträgen sagen?

Der ein oder andere Rentner bzw. Auswanderer wird vielleicht noch privat vorgesorgt haben, indem er sein Geld am Kapitalmarkt (Aktien usw.) angelegt hat.
Wenn man nun nach Thailand auswandert, stellen sich mir folgende Fragen:

1. Kann man das Depot bei seiner deutschen Bank behalten?

2. Wenn ich Aktien verkaufe und Gewinne erziele, wird ja in der Regel die Kapitalertragssteuer automatisch von der Bank ans Finanzamt abgeführt.

Wie läuft das, wenn man nicht mehr in DE steuerpflichtig ist?
Hängt vom Zeitpunkt der Auswanderung ab. Wenn du zum 31.12. bereits abgemeldet bist und dann im neuem Jahr in Thailand deine Gewinne realisierst sind sie steuerfrei, also ohne Abgeltungssteuer. Meldest du dich erst ab. 1.1.22 ab bist du noch das ganze Jahr 22 steuerpflichtig.
Die meisten deutschen Banken kündigen ihren Kunden bei Nicht-eu-Auswanderung. Gegebenenfalls mit deiner Bank abklären, das du nicht mehr in D steuerpflichtig bist und das keine Abgeltungssteuer abgeführt wird. Notfalls Depotübertag auf andere Bank, das kann sich je nach zu realisierenden Gewinnen richtig lohnen.
 
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        #1.095  
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Member hat gesagt:
Notfalls Depotübertag auf andere Bank, das kann sich je nach zu realisierenden Gewinnen richtig lohnen.
Und genau an dieser Stelle würde ich zuerst viel lesen, denn der Übertrag kann viel kosten. Ein Wechsel innerhalb Deutschland ist übrigens kostenlos, aber ins Ausland kann es teuer werden,vor allem in die Schweiz 😉
 
 

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