Hier mal meine Erfahrung zu dem Thema. Mit Holland kann man die Situation in Thailand eigentlich garnicht vergleichen. Hier läuft das ja offensichtlich total unreguliert ab. In FC wird in alten Wechselbuden jetzt Cannabis & Co verkauft. Selbst im Central Festival, auf den Aktionsflächen, werden Cannabis Pflanzen verkauft. In der Öffentlichkeit Weed Rauchen, darf man ja angeblich nicht. Wird auch wirklich wenig gemacht, aber gerade auf der Walkingstreet riecht es stellenweise schon sehr heftig nach Gras. Gestern ging eine 6er Polizistengruppe an den Konsumenten unbeeindruckt vorbei.
Die Bargirls konsumieren jetzt vor allem Kratom in Form von kaltem Tee. Sie nennen es Special Water oder auf Thai Tom Nak und es muss gekühlt werden. Deshalb haben sie es meist in so Trinkflaschen mit Strohhalm bei sich. Je nach Zubereitung hat das keine Kalorien und wirkt noch appetitstillend. Das passt jetzt natürlich gut, damit die Girls ihre Covid-Kilos runterbekommen. Früher haben sie sich ja immer Whisky reingezogen, damit die Stimmung besser wird. Kratom hat opiatische Wirkung. In größeren Mengen muss man also schon vorsichtig sein. Tom Nak wird von vielen der Cannabis Händler verkauft. 1L für 150 Baht.
Marihuana wird sehr kreativ zubereitet. Es gibt die klassischen Kekse oder Brownies. Aber auch andere Speisen. Ich war mit ner Mädelsgruppe in der Karaoke und wir haben dort Thai Food gegessen. Der ganze Tisch stand voll. Es gab zwei Suppen. Eine Tom Yang und eine "Gemüsesuppe". Als ich schon fast mit dem Essen fertig war, meinten sie ich solle nicht so viel von der Gemüsesuppe essen, da wäre Marihuana drin. Ich habs aber ganz gut vertragen. Aber wenn man solche Orte aufsucht, dann muss man schon etwas aufpassen wenn man kein Special Kraut zu sich nehmen möchte. Gibt ja auch einige Jobs, da werden regelmäßig THC Urinproben gemacht, weil man für Maschinen o.ä. die Verantwortung trägt. Wäre blöd, nach seinem Thailandurlaub seinen Job zu verlieren, weil man eine Gemüsesuppe gegessen hat