Cebu - Magellan auf den Spuren (Phils)

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LAPU-LAPU & MACTAN (VISAYAS/Philippines)

text & fotos © 2006 by abstinent

Mactan Island ist Cebu vorgelagert. Dreh- und Angelpunkt der touristischen Industrie und anderer Aktivitäten in dieser Region, welche man die Visayas nennt.

Die Visayas sind eine Inselgruppe in etwa in der geographischen Mitte der Philippinen. Wie viele Regionen haben die Visayas eine eigene Sprache, das hier gesprochene Bisayas oder Visayas ist die zweitwichtigste einheimische Sprache neben dem Tagalog.
Die meisten der zahlreichen Touristen kommen direkt mit dem Flugzeug her, denn der neue Airport auf Mactan hat mit einem Hauptrunway von stattlichen 10,827 feet die notwendigen Abmessungen um auch grosse Ferienflieger aufnehmen zu können.
Von hier können dann andere paradiesische Inseln angeflogen oder mit Fähren angefahren werden. Mehrmals täglich wird Cebu / Mactan international Airport von Manila aus bedient.
Von dem hier existierenden Angebot an Superhotels und Resorts machen in erster Linie Koreaner und Japaner Gebrauch.

Ich selbst kam mit einer der zahlreichen Seelenverkäufer (Fähren) von der Insel Leyte her, und wählte die Strecke Hilongos - Cebu. Fähren sind in den Phils recht preiswert, aber ein besonderes Sicherheitsbedürfnis vermögen diese nicht zu erfüllen:



An Bord (hier noch ohne Passagiere abgebildet) herrschte ein buntes Treiben, und die 7 stündige Überfahrt glich später einer 7 stündigen Party auf dem von mir gewählten 1st Class Touristendeck:



Leider waren die Akkus meiner Digicam erschöpft, und
von dem Tondena-Gelage mit Livemusik gibt es ausser meinen schönen Erinnerungen daran keine Aufzeichnungen mehr.


Lapu-Lapu ist die größte Kommune auf Mactan, und sie hat die Ausmasse einer richtigen Stadt, wäre da nicht das übermächtige Cebu in kürzester Entfernung, so hätte Lapu-Lapu einen wesentlich höheren Bekanntheitsgrad. Mactan selbst ist in der Höhe Lapu-Lapus durch 2 Brücken mit dem Festland (nähe Cebu-City) verbunden.



Lapu-Lapu ist eine sehr geschichtsträchtige Stadt, und hier kommt der wiederaufkeimende Nationalstolz der über Jahrhunderte unterdrückten und missionierten Pinoys (so nennt man Philippinos) zu einer neuen Blüte.

Lapu-Lapu ist der Name des Einheimischen gewesen, der dem Leben des Portugiesen Ferdinand Magellan am 27. April im Jahre 1521 A.D. ein gewaltsames Ende setzte.
Magellan, der 1. Weltumsegler war in spanischen Diensten unterwegs und hatte bereits mit seiner Unterwerfungs- und Missionierungsarbeit begonnen.
Die exakte Story diesbezüglich könnt ihr hier nachlesen:





ungültiger Link entfernt


Der Häuptling Mactans namens Lapu-Lapu war also der erste Pinoy, der sich der Unterwerfung durch die Europäer widersetzte!

Magellan's Landing stand also unbedingt auch auf meiner Liste der
"Things-to-do-and-see",
und so liess ich mich von meinem "Anemone Resort" genannten Beach & Tauchresort für eine Handvoll Pesos dorthin bringen:








so sieht die Inschrift des Monuments im Zoom aus:



Häuptling oder auch König Lapu-Lapu wird heute gern heroisiert dargestellt. "Seine" Statue zeigt einen übergrossen, muskelbepackten Krieger. Das die gefallenen Spanier und Portugiesen (also auch Magellan) von den Einheimischen schlichtweg in kannibalistischer Manier verzehrt worden sind, das verschweigen Geschichtsbücher der Neuzeit gerne, warum eigentlich?



Eine etwas abgegriffene Gedenkplatte erinnert an die Geschehnisse damals:



Eingehender Besichtigung des Parks folgend, begebe ich mich in den Trubel des Marktes, in dessen Peripherie sich auch die Ticketdealer der Schiffsgesellschaften eingenistet haben. Von hier kommt man prima auf alle Inseln der Umgebung, und täglich fahren Dutzende von Booten üeberall hin. Fährengesellschaften öffnen und schließen Linien nach Gusto, und zuverlässige Informationen gibt es nur vor Ort. Reiseführer bieten zwar grobe Anhaltspunkte, aber seit der Drucklegung selbst der allerneuesten Auflage bis heute sind wieder etliche Verbindungen weggefallen, und neue hinzugekommen.
Vorzeitige Buchungen über Agenten in Angeles, Manila etc. sind mit Vorsicht zu geniessen, denn die haben oftmals nur ihre Kommissionen im Sinn und wissen gar nicht über die Situation vor Ort Bescheid.
So hier sehen die Fährticketverkaufsstände in Lapu-Lapu aus:



Der Markt hier bietet ein reichhaltiges Angebot an ortsüblichen Lebensmitteln und aber auch ungewöhnliche Auslagen dar. Man kann handgearbeitete Gitarren kaufen und auch so etwas hier:



Das sind "Cigarillios", sie sind rauchbar aber haben einen etwas eigentümlichen Geschmack. Erstklassig eigenen sie sich aber zum Vertreiben der Stechmücken beim abendlichen Sonnenuntergangs-Chillout in der Hängematte am Strand. :yes:


 
        #2  

Member

interessieren euch noch mehr pics von dieser gegend asiens?

ciao

abstinent
 
        #3  

Member

jo, absti,

mach mal weiter so. Für soetwas bin ich immer zu haben. :mrgreen:
 
        #4  

Member

Member hat gesagt:
interessieren euch noch mehr pics von dieser gegend asiens?

ciao

abstinent

klar :super: , mach nur weiter , ist sehr interessant :yes:


Gruss Ivano
 
        #5  

Member

Ja Absti, mach mal weiter! :super:

Gruß von Franki.
 
        #6  

Member

Pics von Angeles wären auch nicht schlecht... :hehe:
 
        #7  

Member

:tu: Logo, immer her mit den Pics :tu:
 
        #8  

Member

ok jungs, gebt mir ein paar tage zeit, dann ergaenze ich das hier um weitere fotos und kurzcomments aus den visayas.

ciao

abstinent
 
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