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Rückkehr nach Bangkok
Am nächsten Morgen sitzen wir schweigend am Frühstückstisch. Ich kann mich gerade noch beherrschen, nicht loszuheulen. Ich reise eine Stunde vor ihr ab und bin fast erleichtert, als das unerträgliche Warten auf den Minibus vorüber ist. Ein letzter tiefer Blick in die Augen, ich steige ein, der Bus fährt los. Sobald sie außer Sichtweite ist, rollen mir die Tränen über die Wangen. Vertreibung aus dem Paradies...
Schließlich fange ich mich wieder. Ich stelle fest, wie nobel doch manche Resorts sind, in denen der Bus weitere Reisende aufnimmt. Aber gegen die romantische Hütte am Strand hätte ich nicht tauschen wollen! Mit zwei Schwedinnen komme ich in ein nettes Gespräch. Die sind nur für 10 Tage nach Koh Chang und waren die meiste Zeit in ihrem (schönen) Resort. Die haben nicht mal Bang Bao gesehen, aber fast den doppelten Preis bezahlt wie ich für meine drei Wochen!
Am Pier ist mal wieder zu sehen, dass die Thais in jeder unmöglichen Lage schlafen können. Nach dem Übersetzen geht es weiter im großen und sehr bequemen V.I.P.-Bus nach Bangkok. Ich lenke mich ab mit einer interessanten Unterhaltung mit meinem Sitznachbarn. Er ist ein junger Amerikaner auf Weltreise und ist sehr nett.
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Diesmal will ich an der Sukhumvit wohnen, aber verpasse den Ausstieg und lande in der Khaosan Road. Da will ich aber nun gar nicht hin! Ein Taxi zur Sukhumvit ist nicht leicht zu bekommen, denn die meisten Fahrer winken bei Nennung des Ziels nur ab oder verlangen einen Wucherpreis. Schließlich finde ich einen, der mich für 300 Baht fährt, und ich sehe den Grund für die Ablehnung seiner Kollegen: Verkehrsstau ohne Ende. Über zwei Stunden bin ich in diesem rollenden Kühlschrank unterwegs, aber der Fahrer ist sehr freundlich. Ich bewundere seine Geduld und er tut mir ein wenig leid.
Als ich mein genaues Fahrziel nenne, Sukhumvit Soi 3, macht er mich darauf aufmerksam, dass in dem Viertel fast nur Araber wohnen. Ich glaube ihm nicht und denke, der will von einem anderen Hotel Provision kassieren. Falsch gedacht: er hatte recht. In dem per Reiseführer ausgesuchten, ausgebuchten und überteuerten Hotel und in der ganzen Soi sind überwiegend Araber und arabische Geschäfte. Ich fühle mich äußerst unwohl und mache mich zu Fuß auf den Weg zur Soi 4, wo ich in einer Seitengasse ein sehr nettes Kleinhotel finde, das White Orchid Inn.
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Am nächsten Morgen sitzen wir schweigend am Frühstückstisch. Ich kann mich gerade noch beherrschen, nicht loszuheulen. Ich reise eine Stunde vor ihr ab und bin fast erleichtert, als das unerträgliche Warten auf den Minibus vorüber ist. Ein letzter tiefer Blick in die Augen, ich steige ein, der Bus fährt los. Sobald sie außer Sichtweite ist, rollen mir die Tränen über die Wangen. Vertreibung aus dem Paradies...
Schließlich fange ich mich wieder. Ich stelle fest, wie nobel doch manche Resorts sind, in denen der Bus weitere Reisende aufnimmt. Aber gegen die romantische Hütte am Strand hätte ich nicht tauschen wollen! Mit zwei Schwedinnen komme ich in ein nettes Gespräch. Die sind nur für 10 Tage nach Koh Chang und waren die meiste Zeit in ihrem (schönen) Resort. Die haben nicht mal Bang Bao gesehen, aber fast den doppelten Preis bezahlt wie ich für meine drei Wochen!
Am Pier ist mal wieder zu sehen, dass die Thais in jeder unmöglichen Lage schlafen können. Nach dem Übersetzen geht es weiter im großen und sehr bequemen V.I.P.-Bus nach Bangkok. Ich lenke mich ab mit einer interessanten Unterhaltung mit meinem Sitznachbarn. Er ist ein junger Amerikaner auf Weltreise und ist sehr nett.
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Diesmal will ich an der Sukhumvit wohnen, aber verpasse den Ausstieg und lande in der Khaosan Road. Da will ich aber nun gar nicht hin! Ein Taxi zur Sukhumvit ist nicht leicht zu bekommen, denn die meisten Fahrer winken bei Nennung des Ziels nur ab oder verlangen einen Wucherpreis. Schließlich finde ich einen, der mich für 300 Baht fährt, und ich sehe den Grund für die Ablehnung seiner Kollegen: Verkehrsstau ohne Ende. Über zwei Stunden bin ich in diesem rollenden Kühlschrank unterwegs, aber der Fahrer ist sehr freundlich. Ich bewundere seine Geduld und er tut mir ein wenig leid.
Als ich mein genaues Fahrziel nenne, Sukhumvit Soi 3, macht er mich darauf aufmerksam, dass in dem Viertel fast nur Araber wohnen. Ich glaube ihm nicht und denke, der will von einem anderen Hotel Provision kassieren. Falsch gedacht: er hatte recht. In dem per Reiseführer ausgesuchten, ausgebuchten und überteuerten Hotel und in der ganzen Soi sind überwiegend Araber und arabische Geschäfte. Ich fühle mich äußerst unwohl und mache mich zu Fuß auf den Weg zur Soi 4, wo ich in einer Seitengasse ein sehr nettes Kleinhotel finde, das White Orchid Inn.
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