Kenia Kenia: Nairobi, Mombasa, Lamu - 2026

        #1  

Member

Kenia - Eine Liebesgeschichte
Anmerkung der Redaktion: Nicht jeder Tag wird berichtenswert sein, und in den ersten Tagen haben sich die Ereignisse überschlagen. Somit hier eine erste Zusammenfassung und mehr, wenn es relevantes zu berichten gibt.

Tag 1 - 01.01.2026, 08:00, Flughafen Wien: Nun ist es endlich soweit, nach einem arbeitsreichen und im allgemeinen eher bescheidenem Jahr ist der sehnsüchtig erwartete Tag endlich gekommen. Überpünktlich mit Austrian nach Frankfurt, weiter nach effizientem Umstieg mit Lufthansa.

Premium Economy mit einer super Crew, die Damen haben alles richtig gemacht und sich ganz hervorragend gekümmert. Ein freier Nebensitz hat die Reise nochmals angenehmer gemacht. Selbst das Essen war erstaunlich gut, wobei die ich die vegetarische / vegane Snackplatte zum Abendessen nicht ganz verstanden habe. In Nairobi angekommen eine unproblematische Einreise. 37 Minuten von erreichen der Parkposition bis Einstieg ins Taxi - ich war beeindruckt. Zwei Tage vorher musste ich bei Ankunft in Wien aus einer europäischen Metropole eine volle Stunde auf mein Gepäck warten.

Vernünftige Menschen gehen nach so einem Reisetag ins Bett. Aber das wäre doch etwas zu einfach. So traf ich also kurz nach Mitternacht einen Forumskollegen - ich bin mir nicht sicher, ob er an dieser Stelle genannt werden möchte - in der Havana Bar. Unser erstes Treffen, wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Nun war ich doch schon einige Male in Nairobi, habe es aber stets nur als Sprungbrett verwendet, und hatte daher noch nicht viel eigene Erfahrung mit der lokalen Szene. Der erwähnte Kollege kennt die Clubszene weitaus besser und so sind wir nach ein paar Bier und einem Zwischenstop im eher leeren Bavon im Gabeez eingelaufen.

Laufend schöne Damen an unserer Seite floss das Bier in strömen. Die überaus aufmerksame Kellnerin sorgte dafür, dass wir gut versorgt blieben und es wurde gut gefeiert. Dann die Überraschung: Auf meine provokanten Frage, ob der Stripclub ein Hinterzimmer hat, kam ein eindeutiges „JA!“. Tja, dann musste ich es natürlich durchziehen. 3k für das Zimmer (ich hätte verhandeln sollen), 1k für das Mädchen (sie hätte mehr verlangen sollen) und nun kann ich die These Wiederlegen, dass man im Stripclub nicht vögeln kann. Gegen 5:00 Uhr morgens dann das Ende meiner langen 24h auf den Beinen.

Tag 2 - 02.01.
Katerfrühstück bei Java House, eine solide Option mit gutem Kaffee. Meine Verabredung - eine Dame, mit der ich schon länger über Stripchat in Kontakt stand - verspätet sich natürlich eine knappe Stunde. Aber gut, ich bin ja nicht auf der Flucht. Ich habe sie kurzerhand in meine kulturellen Pläne integriert und so deckte sie neben den Kategorien Kultur & Literatur (Karen Blixen) und Natur (Giraffenpark) eben die menschliche Seite ab. Eine sehr schlanke, eher schüchterne aber freundliche und top gepflegte 29 Jährige Dame aus dem fernen Westen Kenias, der man ihre Mutterschaft körperlich kaum ansieht. Zwei soliden Nummern in meinem Hotel später verabschiedete sie sich. Leider ist sie nicht die hellste Kerze und tiefere Konversationen sind unmöglich, daher würde ich nicht nochmal so viel Zeit mit ihr verbringen.

Weiter also zum Abendprogramm: Der hier im Forum erwähnte Mwendas Pub wurde angesteuert. Für ca. 700m und 2min Fahrt ein Uber zu nehmen ist skurril, aber der Fußweg hätte mich durch den Straßenstrich hinter dem Stanley geführt und dort bin ich schonmal unvernünftigerweise (und sehr betrunken) schwach geworden. Diesmal siegte also die Vernunft. Zurück zum Thema: Mwendas. Eine coole local Bar, nicht voll, für Aufriss eher nicht ideal, aber für ein paar Bier definitiv empfehlenswert. Rauchen kann man hier nur auf der Straße, aber für jeden Zigarettengang setze sich eine Kellnerin an unseren Tisch und bewachte die Getränke. Als ein sehr betrunkener Local uns zu aufdringlich wurde wurde er prompt rausgeschmissen.

Nach ein paar Runden also die Entscheidung: Weiterzug ins Gabeez, war ja super am Vorabend. Und so kam es auch wieder, einige lustige Stunden, diesmal etwas weniger Eskalation und nur bis 2 Uhr.

Tag 3 - 03.01.
Katerlunch bei Java House. Meine Verabredung diesmal eine sehr schlanke Mitte 20jährige die ich vergangenen März schon einmal genießen durfte. Verspätung 1,5h und dann kam sie auch noch erkältet an. Schnell war mir also klar, dass ich sie nicht ins Hotel mitnehmen werde. Trotzdem besuchten wir gemeinsam das Helipad vom KICC und saßen relativ lange dort oben, genossen die Aussicht und unterhielten uns.

Der Abend begann früh, gegen 18:00 traf ich einen einheimischen Kollegen. Er ist es gewohnt mit Europäern zu arbeiten und war somit minutengenau pünktlich, im Gegensatz zu meinen unverschämten 4 Minuten Verspätung. Hier scheint Wien an mir abgefärbt zu haben.

Eingeleitet wurde der Abend in der Black Samurai Lounge, lange bevor dort nennenswert etwas los war. Für unsere Gespräche hat es aber gepasst. Interessant dann der Umzug: Seine Freunde und Kollegen (die ebenfalls in meiner Branche tätig sind) waren in ihrer Stammbar in Karen, ein Uber brachte uns hin, ich würde sie niemals wieder finden. Ein Hinterzimmer einer Hinterhofbar, echt cool, ein Foto angehängt. Hier gab es Khat und warmen Whiskey aus Plastikbechern. Beim zweiten Anlauf wurde dann für mich ein kaltes Tusker gefunden.
Anhang anzeigen IMG_3287.jpg

Irgendwann dann der Geistesblitz: Gabeez!
Zeitgleiches Eintreffen mit bereits erwähntem Forumskollegen, die Mädels waren schnell da, das Bier lief zügig runter. Ich wollte die Nacht eigentlich kurz halten um am Nächsten Tag nicht zu verkatert reisen zu müssen. Das hat jedenfalls nicht gut geklappt.

Vom Gabeez Umzug ins Bavon. Diesmal sehr gut besucht mit ganz extremen Liveshows. Jeder von uns ein Mädchen auf dem Schoß, und nur wenige Meter vor uns zwei Damen die sich auf einem Tisch gegenseitig aggressiv beglückten. Definitiv eine der skurrileren Situationen meines Lebens.

Für einen kurzen Moment kam die Vernunft zurück, ich breche also auf. Nur um direkt gegenüber vom Bavon den Straßendamen in die Arme zu laufen. Mein Uber war schon bestellt, ihr Angebot für 1k inkl. Zimmer war aber überzeugend und so ging es noch auf einen kurzen Abstecher in den ersten Stock. Danach noch ein bisschen mit ihren Kolleginnen auf der Straße gequatscht, die waren durchaus sehr lustig. Nairobi fertig, ich bin fertig, nun kann der Urlaub beginnen.

Tag 4 - 04.01.
Unspektakulär wie geplant. Uber zum Flughafen, Kenya Airways nach Mombasa, Fahrer vom Hotel, direkt ins Yuls für Prawn Curry und 6 Cider gefolgt vom Absacker an der Hotelbar.

Tag 5 - 05.01.
So sitze ich nun also am Pool im Kahama, arbeite und tippe diese Zeilen. Meine Goodgirl Bekanntschaft vom letzten Trip hat sich für den Nachmittag angekündigt und ich werde sehen, ob ich anknüpfen kann, wo wir aufgehört haben. Wenn nicht, dann bietet Mombasa ja ausreichend Alternativen.

Nachtrag am frühen Abend: Natürlich hat sie ihren Ausweis vergessen und außerdem ihre Tage. Es wurde also ein Spaziergang am Strand und ein Mittagessen, und ich schaue heute mal, was im Bigtree so geht.
 
        #2  

Member

Der gestrige Ausflug ins Big Tree war schnell erfolgreich. Es war nicht viel los, mir persönlich ist das auch Recht so. So hat es nicht lange gedauert bis sich Emma, eine sehr zierliche 24 Jährige aus Uganda zu mir bewegte. Ich fand sie sehr lustig, somit durfte sie sich zu mir setzen. Sie war aber hart an der Grenze zwischen lustig und mir eigentlich etwas zu crazy. Nach ein paar Bier das Risiko eingegangen und der Aufbruch ins Hotel.

Es folgte eine gute Nummer. Ich gab ihr danach 3k, sie verlangte 4k, somit wurden es dann eben 4k. Ich begleitete sie zum Boda, auf dem Weg wurde sie dann doch schon etwas nervig, ich habe sie dann einfach hochgehoben und ein Stück zur Straße getragen - zum Glück war sie sehr leicht, haha.

Zusammenfassend wurde es zum Glück nicht dramatisch, aber nochmal muss ich ihr jetzt auch nicht zwingend begegnen.
 
        #3  

Member

4 K für einen schnellen Fick ist schon ne Ansage für Mombasa. Was verdient so eine normale Angestellte nochmal im Monat bei einer 5-Tagewoche und 10-Stundentag? Wenn ich mich richtig erinnere, dann sind das zwischen 15-20 K bzw. ca. 100 Kenianische Schilling pro Stunde. Dann sind 4.000 Kenianische Schilling für ein bisschen FickyFicky mit Zeitaufwand 2-3 Stunden (?) aber ein sehr fürstliches Salär. Faktor 20 (1.000 % !) mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #4  

Member

Member hat gesagt:
4 K für einen schnellen Fick ist schon ne Ansage für Mombasa. Was verdient so eine normale Angestellte nochmal im Monat bei einer 5-Tagewoche und 10-Stundentag? Wenn ich mich richtig erinnere, dann sind das zwischen 15-20K K. Dann sind 4 K für ein bisschen FickyFicky mit Zeitaufwand 2-3 Stunden (?) aber ein sehr fürstliches Salär!

Ja gut, da hast du natürlich Recht. Aber 3k gebe ich immer, tut mir nicht weh, und wenn der weitere tausender Drama abwendet dann ist er mir das wert. Bei dieser Dame hat mich mein Judgement etwas im Stich gelassen.
 
        #5  

Member

Member hat gesagt:
4 K für einen schnellen Fick ist schon ne Ansage für Mombasa. Was verdient so eine normale Angestellte nochmal im Monat bei einer 5-Tagewoche und 10-Stundentag? Wenn ich mich richtig erinnere, dann sind das zwischen 15-20K K. Dann sind 4 K für ein bisschen FickyFicky mit Zeitaufwand 2-3 Stunden (?) aber ein sehr fürstliches Salär!
Klar. Sie ist ja damit durchgekommen und wird das auch weiter fortsetzen.
 
        #8  

Member

Es ist zwar nichts spektakuläres, aber ein kleines Zwischenupdate für Interessierte:

Tag 6 - 06.01.
Der Tag wurde großteils am Pool verbracht. Irgendwann kam natürlich der Hunger und es zog mich in das beliebte Lokal Char Choma.
Ein sehr großes Lokal, mehr eine Art beach club mit Pool und Livemusik. Mehr Einheimische als Europäer. In einer Theke kann man sich verschiedenstes Fleisch und Seafood aussuchen sowie die Zubereitungsart definieren. Ich entschied mich für Calamari gegrillt sowie Lambchops. Service war gut - sogar so gut, dass eine Kellnerin, die nicht für mich zuständig war, mich recht offensiv anflirtete und mir ihre Nummer zusteckte. Im Laufe meiner kurzen Zeit dort kam sie dann noch mehrmals, um zu erfragen, ob ich ihr eh schon geschrieben habe....
Weil kürzlich in der Preisdebatte irgendwo die typische Wochenarbeitszeit erwähnt wurde. Diese Dame scheint dort immer zwischen 10 und 12 Stunden pro Tag zu arbeiten.
Anhang anzeigen IMG_3406.JPG
Tag 7 - 07.01.
Nachdem ich die vergangenen Jahre hauptsächlich in Bamburi verbracht habe wollte ich diesen Nachmittag mit meinem goodgirl (hat immer noch ihre Tage...), das in Mtwapa wohnt, ebendort verbringen. Wir trafen uns schon früh im Moorings. Fand ich nett dort, aber jetzt nicht für einen ganzen Tag.

Wir fuhren mit dem Boda ihres Vertrauens also zur Crab Den. Was ein toller Spot. Tolle Aussichten, super entspannte Atmosphäre, viel Privatsphäre. Mir hat es sehr gut gefallen und wir saßen bis in die Dunkelheit. Wortwörtlich, denn nach Sonnenuntergang war der Strom weg. Somit dann auch relativ schnell alle anderen Gäste und die meisten Mitarbeiter. Das Essen (fritierte Calamari und Chips) war ok, nicht schlecht, nichts herausragendes. Bezahlt werden konnte nur Cash, ich weiss nicht ob das die Regel ist, oder die Konsequenz des Stromausfalls. Interessant: Es wird auch ein Zimmer vermietet. Sicher ein Ort um morgens aufzuwachen.
Anhang anzeigen IMG_3450.JPG
Anschließend brachte ich sie noch nach Hause (sehr abgelegen in Mtwapa) und ich wurde von der Familie ins Haus eingeladen. Sehr spannend zu sehen, wie eine "normale" Familie so lebt. Der arme kleine Bruder wurde losgeschickt, um mir eine Limonade zu holen, ich wurde genötigt, diese zu trinken, der Boda Fahrer musste draußen auf mich warten. Was tut man nicht alles, um höflich zu sein. Die Rückfahrt zum Kahama durch die Nacht auf dem Boda empfand ich als abenteuerlich, genau mein Ding, aber vielleicht nicht für jeden empfehlenswert. Ich roch anschließend als wäre ich selbst ein Auspuff.

Neu für mich: Wie so oft saß ich noch auf ein Bier in der Bar vom Kahama, öffnet der Security das Tor und lässt eine Dame eintreten, die Zielsicher zur Bar marschiert. Ich als einziger Gast das einzig potenzielle Opfer, bat sie sich mir an. Sowas passiert im Kahama ja normalerweise nicht. Eine andere hätte dabei erfolgreich sein können, diese war mir persönlich aber zu alt und hatte mir zu viel Bauch. Somit trottete sie wieder raus in die Nacht, und ich in mein Bett.
 
        #9  

Member

Hallo @geo505.

Ich habe kein Problem wenn du meinen Namen erwähnst.

Der Abend im Bavon ist wirklich, sagen wir mal eskaliert. Dafür das wir nur ein kleines Abschluss wegbierchen trinken wollten.

Dass die Mädels sich da vor unseren Augen den 20cm Umschnalldildo reingerammt haben war ein netter Abschluss, und zeitgleich doch etwas Crazy.

Ich wünsche dir noch viel Spaß auf der weiteren Reise, bis zum nächsten Mal

Ps: nach den entspannenden Abenden habe ich erstmal eine kleine Pause gebraucht 😂

-ABO-
 
  • Standard Pattaya Afrika Afrika Phillipinen Phillipinen Amerika Amerika Blank
    Oben Unten