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Was machen denn die Nachbarländer für Reformen?

Dänemark hat das zukünftige Renteneintrittsalter bereits per Gesetz auf 70 Jahre hochgesetzt..Anders als in Frankreich muckt da niemand auf.
In Belgien wird es auch konkret: DIe Renten sollen bei Männern bis 2040 um 4,3 % sinken.

Spannend wie es bei uns weitergeht? Irgendwas wird schon kommen. Ich denke das dauert noch 2 bis 3 Jahre.
Ich stelle mir folgende Frage: Kann es bei uns auch zu EInschneidungen oder Kürzungen für Bestandsrentner geben?
Oder werden Reformen nur die zukünftigen Renten betreffen? Irgendwas habe ich Mal über Bestandsschutz gelesen.
 
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Was machen denn die Nachbarländer für Reformen?

Dänemark hat das zukünftige Renteneintrittsalter bereits per Gesetz auf 70 Jahre hochgesetzt..Anders als in Frankreich muckt da niemand auf.
Wir werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.
In Dänemark gibt’s zwei Renten.
Eine Rente vom Staat, die bekommt jeder ab einem Alter von 67 Jahren, und in Zukunft also dann ab 70. Diese wird komplett aus Steuern finanziert und ist für alle gleich hoch.
Und dann gibt’s die Rente in die eingezahlt wurde, hier ist die Höhe abhängig vom Verdienst und von der Anzahl der Jahre für die eingezahlt wurde. Diese Rente bekommt jeder, der dazu berechtigt ist, ab 64, auch in Zukunft!
 
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Früher gab es ja auch bei den Renten Nullrunden, das wäre eine der vielen Möglichkeiten.
alles andere als EInschnitte bei der deutschen Rente würde mich sehr wundern.
Daher absichern ist oberstes Gebot.
 
@Danke FHAC. Das wurde so nicht in Medien dargestellt. Da stand allgemein Rente ab 70 Jahren beschlossen.
Aber ich habe Mal geschaut: die Durchschnittsrente in Dänemark ist 2,194 Euro , die Grundrente ist nach dem Video hier 1.600 Euro.
Und nach dem Video betrifft das nur die von Dir erwähnte steuerliche Rente, ohne die erwähnte Rente wo man eingezahlt hat. Und von verpflichtenden Betriebsrenten ist im Video auch die Rede. Klar ist die dänische Rente auch viel besser als deutsche.

Wahnsinn:

 
Früher gab es ja auch bei den Renten Nullrunden, das wäre eine der vielen Möglichkeiten.
alles andere als EInschnitte bei der deutschen Rente würde mich sehr wundern.
Daher absichern ist oberstes Gebot.
Vielleicht sehen wir das mit den Renten der Babyboomer auch zu pessimistisch?

Fratzscher vom DIW hat schon im Jahr 2016 einen Lösungsansatz aufgezeigt, dessen Früchte
möglicherweise bald zum Tragen kommen werden.

 
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VFratzscher vom DIW hat schon im Jahr 2016 einen Lösungsansatz aufgezeigt, dessen Früchte
möglicherweise bald zum Tragen kommen werden.

... man o man , das ist doch ein seriöses Thema, da kannst Du nicht plötzlich mt solchen Witzen um die Ecke kommen. :coool:
 
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Vielleicht sehen wir das mit den Renten der Babyboomer auch zu pessimistisch?

Fratzscher vom DIW hat schon im Jahr 2016 einen Lösungsansatz aufgezeigt, dessen Früchte
möglicherweise bald zum Tragen kommen werden.


Ja, das hatte er und nicht nur er allein. Wenn es dann aber doch nicht zur gewuenschten Loesung kommt, dann liegt das oft nicht am falschen Loesungsansatz, sondern daran, dass er nicht konsequent genug umgesetzt wurde! Im Uebrigen ist ja noch gar nicht raus, ob er wirklich mit seiner Idee danebenlag. Schliesslich hatte er nichts ueber die Hoehe der Renten gesagt, d.h. es ist mir nicht erinnerlich.
 
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Ich darf ab diesem Jahr 100% mehr Steuern auf meine Rente zahlen als vorher.
Begründung des Finanzbeamten, bin in die kalte Progression gefallen wegen der Rentenerhöhungen.
Die werden noch einige Ostereier für uns versteckt halten.
Das System kollabiert bereits.
Zu viele Leistungsbezieher, die nie etwas einbezahlt haben. 🤮
Piper
 
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Früher gab es ja auch bei den Renten Nullrunden, das wäre eine der vielen Möglichkeiten.
alles andere als EInschnitte bei der deutschen Rente würde mich sehr wundern.
Daher absichern ist oberstes Gebot.
Zwischen echter Nullrunde (= realer Kaufkraftverlust) und weiterer an die Entwicklung der Bruttolöhne gekoppelter Rentenerhöhung (= Teilhabe am Produktivitätsfortschritt, was wir uns nach Meinung ernst zu nehmender Protagonisten eigentlich nicht mehr leisten können) gibt es ja auch noch die Variante, mit den Rentenerhöhungen lediglich den Kaufkraftverlust auszugleichen. Das schlägt eine der Wirtschaftsweisen ja auch vor.
 
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