Gäste lese Limitierung!

Vielleicht eine Spritze gegen HIV

  • Ersteller
        #61  

Member

Offenbar wurde das Thema verschoben?
 
        #64  

Member

Ok, ein Forum Gesundheit finde ich auch ganz gut, da sollte dann auch alles hin, von wegen Diabetes und so.
 
        #65  

Member

Member hat gesagt:
Ok, ein Forum Gesundheit finde ich auch ganz gut, da sollte dann auch alles hin, von wegen Diabetes und so.

Ich habe bisher die ersten 20 Seiten aus dem OffTopic durchgekämmt ... sollte ich was vergessen/übersehen haben -> bitte PN an mich
 
        #66  

Member

Wieviele von euch ficken eigentlich ohne Gummi ohne Prep? Habt ihr schon mal von wem gehört der mal HIV in Thailand oder Angeles bekommen hat?
 
        #67  

Member

Member hat gesagt:
Habt ihr schon mal von wem gehört der mal HIV in Thailand oder Angeles bekommen hat?
Ja, die Tochter einer Bekannten ist HIV positiv. Nicht im Milieu, ist aber egal. Anstecken kann man sich überall.
 
        #68  

Member

Member hat gesagt:
Wieviele von euch ficken eigentlich ohne Gummi ohne Prep?

Vielleicht etwas differenzierter. Wer HIV-positiv ist und in kontrollierter Behandlung seine Medizin nimmt, der wird so eingestellt, dass die Viruslast weit unterhalb der Nachweisgrenze liegt. In dem Fall ist GV ohne Gummi absolut kein Problem, weil keine Infektionsgefahr besteht. Das dürfte wohl innerhalb von Beziehungen oder bei sehr vertrauten Partnern der Fall sein.

Ohne Gummi und ohne Prep ist für mich ein No Go.

Member hat gesagt:
Habt ihr schon mal von wem gehört der mal HIV in Thailand oder Angeles bekommen hat?

Glücklicherweise noch nicht.
 
        #69  

Member

Schließe mich dem Vorredner zu 100 % an. Ich beginne immer 2 Tage vor dem Urlaub mit Prep und Ende zwei Tage danach.
Alles andere ist in meinen Augen zu gefährlich, bin nebenbei auch sterilisiert.
 
        #70  

Member

Dieser Beitrag ist rein informativ!

So, mal etwas Neues von der HIV-Front. Mit mRNA ist der Biomedizin ja in Bezug auf RNA-Viren und Impfungen ja dank BionTech ein gewaltiger Durchbruch gelungen. Wahrscheinlich wird es in Zukunft gegen RNA-basierte Viren wie Influenza solche Impfungen geben. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, weil hier die Zulassungsvoraussetzungen extrem verkürzt werden, da hier weder mit Verstärkern, lebenden Bruchstücken oder toten und nicht mehr vermehrungsfähigen Viren experimentiert werden muss, sondern lediglich eine Information übertragen wird.

Auch in der Krebsforschung spielen mRNA-basierte Impfungen eine Rolle:


Ein kurzer Abriss für Neueinsteiger in diesen Thread. Was sind RNA-Viren und was ist ein mRNA-Impfstoff?

Vorab: Eine Impfung gegen RNA-Viren ist keine Gen-Therapie. Gen-Therapie wäre es, wenn hier die DNA verändert würde. Die DNA liegt aber nicht in der Zellhülle, sondern im Zellkern. mRNA-Impfungen spielen sich aber ausschließlich in der Zellhülle ab.

mRNA-Viren sind Viren, die in eine Zellhülle eindringen und sich mittels reverser Transkriptase reproduzieren. Vereinfacht gesagt wird hier die Information einer Zelle umgeschrieben. Am Anfang steht eine Sequenzierung eines RNA-Virus. Damit wird die DNA eines Virus analysiert. Gesucht wird hier nach besonders typischen und möglichst arm an Varianten, also quasi-statischen Bruchstücken. Bekanntestes Beispiel sind hier wohl die Spike-Proteine von Covid. Diese Sequenz wird isoliert und mittels Nanolipiden als Träger- und Übermittlungssubstanz als Impfstoff produziert. So wird ein Bruchteile der eigentlichen Virusinformation übertragen und mittels reverser Transkriptase reproduziert und ohne die sonst typischen Krankheitsverläufe vom Immunsystem erkannt, bekämpft und gemerkt.

HIV sind RNA-basierte Viren. Das aktuelle und seit Jahrzehnten bestehende Problem ist, dass im Körper quasi Reservoire bestehen, in denen HIV persistent vorhanden ist.

Aktuell ist es möglich, durch geeignete Medikation HIV kontrolliert zu unterdrücken und die Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze zu halten. Für HIV-positive Menschen bedeutet das, dass sie ein quasi-normales Leben ohne Einschränkung führen können. Der Nachteil ist, dass sie lebenslang auf eine dauerhafte Medikation angewiesen sind. Wie alle Medikamente gibt es auch bei dieser beständigen Medikation Nebenwirkungen, beispielsweise die negative Auswirkung auf die Knochendichte, weshalb eine beständige Kontrolle und Supplementierung mit Vitamin D notwendig ist.

Wird die Medikation abgesetzt, werden die persistenten HI-Viren wieder aktiv und die Viruslast wächst. Aktuell scheint es hier einen Durchbruch gegeben zu haben, mittels spezieller mRNA die Reservoire der persistenten HI-Viren sichtbar zu machen. Sollte es gelingen, hier entsprechend aktive zu werden, um die persistenten Viren zu neutralisieren, wird HIV endgültig heilbar sein.

Das entsprechende Fachpaper für den Interessierten gibt es hier:

 
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