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Die Reise fuehrte fast immer direkt an der Beachroad entlang. Die schon in Nordmalaysia feststellbare Erosion der Golfkueste erreicht wohl im Raume Narathiwat/Pattani ihre hoechsten Werte. Der schoene Kueste hier steht eine
richtige Tracht Pruegel von den Wellen tagein, tagaus entgegen...und gar keiner schert sich darum!
Bei Panare habe ich Rast gemacht, erfreute mich an dem tollen Wetter und fuellte den weggeschmolzenen Eisbestand in meiner Kuehlkiste wieder auf.
Der Beach bei Panare sieht so aus:
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Die tollsten Beaches wechselten sich im Verlauf der Fahrt ab mit S-Draht Verhauen, sandsackgeschuetzten MG-Nestern sowie Fischerdoerfern, die harmloser gar nicht aussehen koennten:
Die Strassen hier in der Provinz sind generell von recht guter Qualitaet und man kaeme zuegig voran, wenn nicht immer wieder nette Ansichten der tollen Straende und des Geschehens am Ufer einen zu einem Zwangsstop verpflichten wuerden.
Auf der gesamten Strecke verlaufen die Straende fast im rechten Winkel zur hereinrollenden Duenung und das sorgt fuer weitere Erosion entlang der Kueste. Thailand schrumpft hier taeglich! Die Strassen selbst sind wenig befahren, nur gelegentlich begegnet einem eines dieser thaitypischen Dreiraedern mit denen meist der Fang der Nacht von den Fischern zum Markt gebracht wird.
Um euch einen kleinen Eindruck zu geben von dem was ich meine, haenge ich hier nun noch ein paar dort geschossene Kurzvideos an:
Was von dieser einst praechtigen Uferallee uebrig blieb, das war nicht mehr viel! Die Baumstuempfe im Wasser des unteren Videos zeigen den ehemaligen seeseitigen Strassenrand eindrucksvoll.
Fuer mich hiess das nun eine Umfahrung zu finden und noerdlich dieser schadhaften Stelle meine Beachtour fortzusetzen, denn einer der Highlights, das Kap sollte ja noch folgen!
Hier ist im gesamten Bereich die vorherrschende Glaubensrichtung der Islam. Etliche Moscheen am Wegesrand und Frauen mit Kopftuch sprechen eine unmissverstaendliche Sprache. Die Leute hier sind aber genau so freundlich, wie das in anderen Teilen Thailands ist! Lediglich die Optik auf den Strassen differiert ein wenig.
Zu verschiedenen Tageszeiten hoert man den Vorbeter (Muezzin) einer Moschee zum Gebet rufen, leider ist mir da auf thailaendischem Grund keine gute Aufnahme geglueckt, aber von dieser hier (100 KM Luftlinie suedlich aufgenommen) koennt ihr einen ganz guten ersten Eindruck davon bekommen:
Die deutlich spuerbare Militaer- und Polizeipraesenz in der gesamten Region fuehrte zu sogenannten Antiterror-Strassensperren. Ob diese etwas taugen, das wage ich zu bezweifeln. Es rollen des Nachts keine Panzer mehr ueber die Strassen, so wie noch vor wenigen Monaten - aber konzentrierte Kommandoeinsaetze mit Massenhausdurchsuchungen in "verdaechtigen" Fischersiedlungen gehoeren hier zur Tagesordnung.
So sieht eine Strassensperre aus der Sicht eines Autofahrers aus:
Video nicht mehr vorhanden
Die wunderschoene Halbinsel Ta Chi, welche dominant auf jeder Pattanikarte in einem Bogen weit in den Golf hinausragt, ist gesaeumt von menschenleeren Straenden und einigen kleinen Miniansiedlungen. Ziegen meckern jeden an, der diese Idylle stoert, aber die Straende sind von allerfeinster Gueteklasse!
Am Ende der Halbinsel befindet sich das Cape Ta Chi und in der seeabgewandten Seite duempeln friedlich die Fischerboote an einem fast verlassen wirkenden Strand. Lediglich eine Handvoll Wachen beobachteten mein Treiben und waren sichtlich erleichtert, als ich diesen Naturhafen wieder verliess.
Der weitere Verlauf der Golftour Nord verlief dann fast in einem Zug. zu viele Tage sind beim Chillout in Narathiwat draufgegangen. Aber ab Pattani wird es eh ein wenig "normaler". Je naeher man sich Songkhla naehert, desto weniger Militaersperren auf den Strassen. die Beaches werden etwas schmuddeliger und die Wellenhoehe laesst spuerbar nach.
Mit zunehmender Touristendichte erlahmte auch in mir das weitere verlangen, die Beaches naeher zu erkunden oder dort Zeit zu verbringen. Zu sehr wiedert es mich an, wenn fliegende Haendler, Souvenir- oder gar Touranbieter mit Fotokladde ihre Services zu Dooftourikursen andrehen wollen.
Hat Samila, der nette Strand bei Songhkla war aber, wie fast immer ein Pflichtstopover, denn das Essen schmeckt hier am Beach hervorragend, und ich werde noch nicht mit Surat Thani- oder gar Hua Hin-Preisen konfrontiert.
Weiter ging es entlang eines relativ schmalen und mir wenig zusagenden Beaches ueber die Strasse 408 noerdlich weiter den Golf entlang. Meist verlaeuft die 408 weniger als einen Kilometer vom Ufer entfernt im Land - aber oft laedt eine direkte Uferstrasse ein, diese Alternative zu waehlen.
Zahllose Fischerdoerfer und kleine Gemeinden gibt es in dieser Gegend, der Sand ist fein aber grob verunreinigt von angespueltem Muell. Stand gibt es hier ohne Ende, aber er wirkt halt sehr verkommen. Weiter suedlich, bei den moslemischen Provinzen war das bei Weitem sauberer! Hier denkt man wohl das Buddha die Sauereien an der Umwelt wieder richtet!
Irgendwann, es war etwas windiger, bereits noerdlich von der Stadt Nakhon Si Thammarat flogen mir Schneeflocken entgegen und ich staunte wohl sehr.
Das waren keine Schneeflocken, das waren kleine Plastikschnipsel! Die Uebeltaeter hatte ich schnell ausfindig gemacht:
Hie gab es eine Muelldeponie, aus der Arbeiterinnen per Hand und Spaten Plastiktueten und Folien herausfischten, diese in Troegen durch Herumstapfen mit nackten Fuessen wuschen und dann in ueberdimensionalen Kaefigen dem Seewind aussetzten und so trockneten. Recycling auf Thai! Es stank hier bestialisch!
Auch waren die meeresnahen Gewaesser der Fischerdoerfer entlang der Kueste, suedoestlich von Don Sak dann in einem solch desolaten Zustand, ich schaeme mich fast, das hier aufzuzeigen:
Direkt noerdlich von hier befinden sich mit Koh Samui, Koh Phangan und dem Ang Thong Marine Nationalpark ein paar schwerverdienende Touristenmagnete, die sich ueber angeschwemmten Muell bei noerdlichen Stroemungen bestimmt nicht so dolle freuen!
Das Wetter wurde zusehends mieser und dicke Quellwolken verhiessen nichts Gutes! Inseln im Golf habe ich bishar gar nicht beruecksichtigt und so entschloss ich mich fuer einen Quicktrip nach Samui.
Gesagt-getan befand ich mich schon kurz spaeter an Bord der Faehre:
Je nach Inselwetter am Folgetag waren bis maximal 3 Naechte Aufenthalt geplant.
Passieren konnte mir auf dem Seelenverkaeufer gar nichts, denn Hunderte von Moenchen waren mit an Bord. Nach dem Deboarding habe ich sie dann noch einmal in ellenlanger Schlange gesehen und auch fotografieren koennen.
Samui, viele kennen die Insel - und etliche davon waeren sehr enttaeuscht. Der Airport, der Tsunami in der Andamansee, die Reiseveranstalter....nach Schuldigen braucht man nicht zu fahnden, es gibt massig davon. Schwule, Perverse und Homosextouristen kommen nun hierhin - es wimmelt in Chaweng und Lamai, den ehemaligen Prunkbeaches nur so von Kathoeys und die Beaches....naja...bei gescheitem Wetter sind sie sicher besser als die in Emden Aussenhafen oder am Rhein-Hernekanal, aber mein Ding sind diese Oelsardinenliegestuhlbatterien und Sonnenschirwaelder nicht! Hier will ich auch gar nicht uebernachten, denn die Freierpreise hier zahlen Globetrottel von Meier's Gnaden oder Neckermaenner vielleicht - ich schlafe lieber fuer weniger, als deren reine Vermittlungsgebuehr - aber nicht schlechter, nur halt nicht neben den Puffs, Gaybars und Kathoeydancebuden.
Jooooerg N und seine Aldishoppercliquen sollen sich hier wohlfuehlen, vor mir sind solche "entwickelten Straende" jedenfalls sicher
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Unterkunft finde ich in der Maenamgegend, hier ist die Welt noch nicht so kaputt und man hat ein touristisches Thaidorf vor sich, aber mit den Amenities von 7Elevens und billigem, leckeren Thaiessen. Lasst den Cordon Bleu Mampfern ihre "entwickelten Straende", meine kleine und bescheidenere Welt kostete mich immer schon nur Fragmente der Geldmengen, welche diese Jungs verpulvern, ich mache eben dafuer lieber Dutzende von Reisen je Jahr und gebe letztendlich nicht mehr dafuer her.
Sowas hier bekommt man fuer 350 Baht/Nacht, wenn man weiss wo man suchen muss:
Eine blitzeblanke Accommodation mit Aircon, Kabelfernseher, Dusche/WC und allem, was mir so vorschwebte! Wochenpreise sind mit Discounts versehen, Monatspreise verhandelbar - aber auf dem Inselchen bleibe ich noch nichtmals, wenn man mich dafuer bezahlt!
Warum fragt ihr euch sicher - aber es gibt Gruende dafuer: Erstens ist die Kriminalitaetsrate hier besonders hinsichtlich Gewaltkriminalitaet exponentiell gewachsen und Zweitens ist sie einfach uebervoll mit Pauschalos aller Nationen. Auch hier gibt es die allerorts so beliebten Russenjeeps, die ruecksichtslos, alle Fahrstreifen benutzend und groelend auf der Ringstrasse den anderen zeigen wollen, wer hier das Sagen auf den Strassen hat. Dann gibt es sturztrunkene Mopedpiloten, die den Passanten erst wahrnehmen wenn sie ihre zerkratzten Koerper wieder von der Strasse sammeln, nachdem sie den Passanten umgemaeht hatten. Preise sind denen anderer Tourimagneten angepasst - Juchuu!!! Es gibt sogar McDonalds jauchzen viele!
Das Wetter blieb auch am Folgetag lausig, die Insel machte einen Eindruck auf mich wie ein alter unter der Sohle klebender Kaugummi. Die Vorzeigebeaches waren zwar fast frei von Leuten aber uebersaet mit Kronkorken, Zigarettenkippen und anderm Unrat wie Sonnenschirmchen und Strandliegen. Ein Nieselregen frischte in halbstuendigen Intervallen auf und begrub alle Hoffnung auf eine Fortsetzung der Relax- oder Chilloutphasen am Strand.
Ab Mae Nam sahen die Beaches zwar ertraeglich aus und sorgten nicht mehr fuer ein saeuerliches Aufstossen, aber das Wetter.....
Hier die Aussicht auf Koh Phangan, auch dort Regen:
Planaenderung ist angesagt, Abfahrt von hier fuer morgen frueh gescheduled
Werde auch fuer die Zukunft dieses Eiland sang-, klang- und kampflos gerne und freiwillig den Neckermaennern als Reservat zugestehen. Die Thai hier sind oft mit Beutelratten-Charakteristiken versehen und schroepfen die Pauschalos bis zum Kotzen. Gut so...mit Denen koennen sie es kuenftig auch gerne weitertreiben.
Selbst die schoenen Blumen lassen angesichts dieses Mistregens den Kopf haengen:
Den aufkeimenden Frust bekaempfe ich aber erfolgreich mit einem Besuch des immervollen Reggaepubs, denn dort ist die Stimmung nicht wetterabhaengig und die Preise sind irgendwie noch akzeptabel.
Davon schreibe ich dann aber in meinem naechsten Part!
Huebsche Kaeferinnen gab und gibt es im Raggaepub nach wie vor!
Aber der Pub selber stellt sich auf einmal dem Betrachter in ganz anderer Aufmachung dar. Keine winschiefe Bretterbude mehr, wie noch vor 12 Jahren - auch kein mittelpraechtiges Kneipchen mehr, wie noch um die Jahrtausendwende. Hier hat man nun "Erlebnisgastromie" erschaffen und in der Peripherie findet man nach wie vor die Beerbars mit den Girlies und Mopeds 4 Rent.
Der Reggaepub spielt nun auch Techno, Trance und Housemukke...nur manchmal noch erschallt ein Bob Marley oder andere Klassiker dieses Genres, wohl fuer die Oldies unter den Gaesten und um den Titel der Kneipe nicht ganz Ad Acta legen zu muessen.
Hier im Reggaepub flatterten schon seit Urzeiten unzaehlige paarungswillige Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts umher. Wohl nicht nur wegen dringlich notwendiger Aufstockung des siamesischen Genpools - sondern in allererster Linie wegen der zu erwartenden Tantiemen, sollte denen ein maennlicher Besucher "auf den Leim" gehen.
Es sind ausschliesslich "Freiberuflerinnen" hier taetig, was dem Gedraenge und der Auswahl aber ueberhaupt keinen Abbruch tut. P4P-Freunde finden hier eine bessere Auswahl als an den meisten Bars der Insel!
Unermuedlich reiben sich die Leiber auf der Piste aneinander und beim Abtanzen landet schon 'mal versehentlich eine Hand auf einem fremden Popo oder einer Brust , was hier aber nicht zwingend als unsittlich eingestuft wird.