Die DFB Mannschaft

@eintakter
Das Konzept der Identifikation mit der Nationalmannschaft ist ueberholt. Genau wie Markenloyalitaet durch Markenleasing ad absurdum gefuehrt wird, sind Wettbewerbe - globale wie nationale - von Sport-Kommerz-Teams keine identitaetsstiftenden oder -unterstuetzenden Events mehr und sollten auch nicht so gesehen werden. Sie scheinen aber tief sitzende gruppendynamische Beduerfnisse zu bedienen. Ich finde das echt faszinierend. Es wird immer behauptet, es ginge um die sportliche Leistung, aber dann sollte es keinen Unterschied machen, ob ich mir das Spiel live anschaue oder nur eine Aufzeichnung davon. Die sportliche Leistung ist in beiden Faellen gleich, aber im zweiten Fall ist die Spannung dahin. Wenn jemand auf ein Team gewettet hat, kann ich das ja verstehen. Da geht es um einen persoenlichen Einsatz. Aber was bedeutet es, wenn ich mich ohne solchen persoenlichen Einsatz durch ein Sport-Kommerz-Event emotionalisieren lasse?

Ich schaue mir gern ein gutes Fussballspiel an, gern auch als Konserve. Ich fiebere mit keinem Team mit. Das bessere soll gewinnen. Fuer mich ist das wie mit einem Schlittenhunderennen. Da steckt unheimlich viel Arbeit in der Zusammenstellung des Hundeteams, das richtige Team fuer die Rennstrecke auszuwaehlen und das koennen Eingeweite trefflich kommentieren. Mich da irgendwie identifizieren zu muessen, kaeme mir da auch nicht in den Sinn.
 
es geht um Fan einer Mannschaft sein, und da möchte ich mich schon etwas identifizieren! Und das kann ich mich mit diesem islamistischen Subjekt halt mal gar nicht... Den sportlichen Aspekt achte ich sehr wohl, zB die meisten meiner englischen Freunde hier hab ich seit dem gemeinsamen Ansehen des Spiels England gegen Deutschland WM 2021, das D sang und klanglos verlor damals.
WM 2021???

Deutschland - England??

Deutschland sang und klanglos verloren??

3x falsch
 
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Ich kann es nicht beweisen, aber ich habe das Gefühl, dass beim Umgang mit Rüdiger auch seine Hautfarbe eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

@eintakter
Das Konzept der Identifikation mit der Nationalmannschaft ist ueberholt. Genau wie Markenloyalitaet durch Markenleasing ad absurdum gefuehrt wird, sind Wettbewerbe - globale wie nationale - von Sport-Kommerz-Teams keine identitaetsstiftenden oder -unterstuetzenden Events mehr und sollten auch nicht so gesehen werden. Sie scheinen aber tief sitzende gruppendynamische Beduerfnisse zu bedienen. Ich finde das echt faszinierend. Es wird immer behauptet, es ginge um die sportliche Leistung, aber dann sollte es keinen Unterschied machen, ob ich mir das Spiel live anschaue oder nur eine Aufzeichnung davon. Die sportliche Leistung ist in beiden Faellen gleich, aber im zweiten Fall ist die Spannung dahin. Wenn jemand auf ein Team gewettet hat, kann ich das ja verstehen. Da geht es um einen persoenlichen Einsatz. Aber was bedeutet es, wenn ich mich ohne solchen persoenlichen Einsatz durch ein Sport-Kommerz-Event emotionalisieren lasse?

Ich schaue mir gern ein gutes Fussballspiel an, gern auch als Konserve. Ich fiebere mit keinem Team mit. Das bessere soll gewinnen. Fuer mich ist das wie mit einem Schlittenhunderennen. Da steckt unheimlich viel Arbeit in der Zusammenstellung des Hundeteams, das richtige Team fuer die Rennstrecke auszuwaehlen und das koennen Eingeweite trefflich kommentieren. Mich da irgendwie identifizieren zu muessen, kaeme mir da auch nicht in den Sinn.
Rational gesehen hast Du Recht.
Ich bin ja nun auch ein eher nüchterner Beobachter der Welt. Im Fußball versuche ich, mir einen Rest menschlicher Emotionalität zu bewahren. Der Sport bezieht seinen Reiz für mich aus der Spannung, ob das von mir favorisierte Team gewinnt.
Dazu gehört ein Mindestmaß an Identifikation, woraus immer man die auch ableitet. Vermutlich stecken da die von Dir genannten gruppendynamischen Befürfnisse dahinter, so irrational die bei logischer Betrachtung auch sein mögen.
 
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Es läuft scheinbar für einige zu ruhig bei der Nationalmannschaft anders kann ich mir dieses hochgespielte Rüdiger Video nicht erklären. Wen interessiert es ob er ein Bayern Trikot unterschreibt oder nicht? Eigentlich nur die Medien die damit Stimmung machen können.
 
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mit Sicherheit. Aber er fordert es mit seinen Benehmen auch heraus


aber ist er sich zu fein, es zu unterschreiben? Alle Hemden unterschreibt der Vogel, bloss das Bayern Hemd nicht. Ist Affig und passt zu dem
Vielleicht mag er Bayern nicht? Soll es ja geben.
 
Natürlich hat sich die Welt verändert. Und es hat sich die Gesellschaft verändert. Religion wird im Regelfalle über das Elternhaus mitgegeben - in einem Alter, in dem der Mensch selbst keinerlei Eigenverständnis dafür hat. Dafür sollte man meines Erachtens niemanden kritisieren. Auch diejenigen nicht, die sich irgendwann gegen jede Religion entscheiden.

Eine Identifikation mit dem Team, mit dem Land für das man aufläuft sollte schon gegeben sein. Ich denke nur dann wird es auch eine erfolgreiche Teamleistung geben.

Und - hat er wirklich alle anderen Hemden unterschrieben (nur Bayern nicht)?

Mal etwas positives: Ich freue mich immer, wenn ich Rudi Völler in Interviews oder bei der PK höre. Ein Riesengewinn für den DFB-Auftritt, finde ich.

Gruss,

Merlin
 
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das ist für mich kein Argument,es nicht zu unterschreiben.
Er ist nicht als Vetreter von Bayern München da, wird nicht von dem Verein bezahlt. Warum soll er also alles unterschreiben was ihm hingehalten wird?

Noch klarer wird es vielleicht für dich, wenn ihm ein Barca oder Athletico Trikot hingehalten wird.

Hätte er sich jetzt geweigert ein Trikot der Nationalmannschaft zu unterschreiben kann ich den Aufschrei verstehen, aber so ist das für mich einfach nur ein Thema was keines ist und was einen unbeliebten Spieler zur Klickgenerierung nutzt.
 
Aber er fordert es mit seinen Benehmen auch heraus
Das meine ich ja. Einen weißen Spieler, der sich so benimmt, hätte der DFB wahrscheinlich längst rausgeschmissen.

Er ist nicht als Vetreter von Bayern München da, wird nicht von dem Verein bezahlt. Warum soll er also alles unterschreiben was ihm hingehalten wird?
Das mag tatsächlich andere Gründe gehabt haben. Kann er ja bei Gelegenheit erklären.
Der ehemalige Nationalspieler Kevin Behrens hat auch einmal ein Nationaltrikot nicht unterschrieben, das ihm nicht zusagte.
 
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