Real Story Eine kleine Geschichte aus Gambia

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Member hat gesagt:
Ich bin dem PrĂ€sidenten auch relativ Nahe gekommen. đŸ€Š
Ich sass im Taxi, Strasse gesperrt...
Er in einem der vielen schwarzen Karossen die an uns vorbei gerauscht sind. 🙃

Super Stories von dir 👍
Danke.

Witzig, genau das ist mir auch einmal passiert. Ich war im Taxi auf der KĂŒstenstraße unterwegs zum Supermarkt, etwas fĂŒrs FrĂŒhstĂŒck einkaufen. Damals wohnte ich bei einem Deutschen zu Hause, der eine Kneipe in Kerr Serign hatte. (*)
Zuerst kam ein Jeep oder sowas mit viel Radau auf dem Dach. Danach sind alle Autos sofort von der Straße runter gefahren. Dann dauerte es bestimmt noch 15 - 20 min, bis die Wagenkolonne des PrĂ€sidenten vorbei kam, dann durften alle weiterfahren.

Die andere Gelegenheit war, als ich mit Baratou am Strip abends zum Essen war. Das war da an der Ecke, wo jetzt lt. Google Maps das Hard Rock CafĂ© ist. FrĂŒher war das ein libanesisches Restaurant, Ali Baba?? Dort war die ganze Zeit der Teufel los, mit Polizei und MilitĂ€r auf der Straße, die zu den Hotels am Meer runter fĂŒhrt.
Der PrÀsident, also Yahya Jammeh, sollte dort angeblich zu einer Konferenz mit mehreren westafrikanischen Staatschefs ins Hotel Kairaba eingeladen haben. Das war damals wohl das Tophotel dort. Deshalb also der ganze Aufriss.

Nach dem Essen dachte ich mir, das schaue ich mir doch mal aus der NĂ€he an. Die Straße war nicht gesperrt, trotz der vielen UniformtrĂ€ger ĂŒberall. Als ich mit meiner Maus an der Hand an einem der Jeeps vorbei ging, hat mir der Typ da drin sogar den Daumen hoch gezeigt. Ich dachte, die sind ja locker drauf. Daraufhin habe ich mal einen der Soldaten angequatscht, der auf der Pritsche eines Pick-Ups neben einem schweren MG stand. Er war zwar nicht sehr gesprĂ€chig, aber auch nicht unfreundlich.

Am Eingang vom Kairaba, nachdem das bisher so gut gelaufen war, dachte ich, Frechheit siegt, und wir sind da einfach durch marschiert. Den Uniformierten am Tor kurz zugenickt, das war's. Sieht man mir ja nicht an der Nasenspitze an, ob ich da Gast bin oder nicht. Gleich dahinter war ein großes flaches GebĂ€ude. Eine TĂŒr stand offen, und im Licht da drinnen konnte man eine grĂ¶ĂŸere Ansammlung von Menschen sitzen sehen. Das musste die Konferenz sein. Also frech auf die TĂŒr zugesteuert, da wurden wir aber von einem Offizier angehalten. Er war ganz höflich, aber klare Ansage, wir dĂŒrften da nicht rein. Ok, bis dahin also und nicht weiter.
Immerhin hat er mir bestĂ€tigt, dass der PrĂ€sident und seine GĂ€ste da drinnen waren. So konnte ich wenigstens von draußen mal einen Blick auf die Bande erlauchte Gesellschaft werfen.


*) Zu dem könnte ich auch noch etwas schreiben, er hat mir u. a. eine irre Geschichte aus seinem Leben erzÀhlt.
 
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        #12  

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Also dann noch etwas zu Bernd, dem deutschen Expat, den ich in seiner Kneipe kennengelernt habe. Das muss 2007/2008 gewesen sein. Er betrieb zusammen mit seiner Frau 'Rosie's 777', ein kleines Restaurant mit Bar in Kerr Serign, auf der Landseite der KĂŒstenstraße. Dort war ich mehr oder weniger zufĂ€llig gelandet, einige Blocks entfernt vom Strip. Ich war spĂ€t abends in meinem Appartment angekommen, rundherum alles ziemlich dunkel, nur die Straße runter noch Licht.
Ein Treffpunkt vor allem fĂŒr europĂ€ische Expats. Normale Touristen verirrten sich wohl eher selten dahin. Ich fand's dort ganz angenehm, das Essen war ok, und man fand jemanden zum quatschen. Vor allem freitagabends brummte der Laden. Da gab es den 'Friday Special', ein gĂŒnstiges Hauptgericht wie HĂŒhnchen mit Pommes fĂŒr 90 Dalasi. Da waren damals keine 3 Euro.

Mit Bernd habe ich mich ein paar Mal unterhalten, und fĂŒr meinen nĂ€chsten Besuch schlug er mir vor, bei ihm zu wohnen. Er hatte ein 180 qm Appartment um die Ecke, ein Zimmer dauervermietet, eins war noch frei. Das habe ich dann gemacht, fĂŒr 10 € die Nacht mit Familienanschluss.

Bei einer dieser Gelegenheiten, ich glaube nach dem FrĂŒhstĂŒck, hat er mir dann etwas von seiner Lebensgeschichte erzĂ€hlt. Ziemlich irre und man muss auch nicht alles glauben, aber immerhin unterhaltsam.

Bernds Familie kam soweit ich weiß aus der NĂ€he von Trier. Irgendwie hatte es ihn zur französischen Fremdenlegion verschlagen. Auch keine ĂŒbliche Lebensplanung, da muss schon irgendetwas schrĂ€g gelaufen sein.
Seine Einheit war in Nordafrika eingesetzt, hab vergessen wo. Eines Tages wurde ein Trupp unter FĂŒhrung eines Offiziers in ein Dorf geschickt, wo sich angeblich irgendwelche Rebellen/Terroristen aufhalten sollten. Auftrag: SĂ€uberung.
Im Dorf war aber keiner mehr, nur eine alte Frau und ein kleines Kind. Der Offizier befahl deren Liquidierung. Dadurch kam es zu Streitigkeiten zwischen dem und seinen Leuten, die das nicht wollten. Die Sache eskalierte soweit, dass Bernd den Offizier im Streit erschossen hat. Die Gruppe hat ihn erstmal gedeckt, aber musste dadurch natĂŒrlich fliehen.

In Frankreich wurde er deshalb zum Tode verureilt, und er konnte natĂŒrlich nicht zurĂŒck nach Europa. SpĂ€ter heiratete er eine Französin - oder war er damals schon mit der verheiratet? Ich weiß nicht mehr. Deren Familie hatte einigen Einfluss in Frankreich, und nach Jahren wurde er schließlich rehabilitiert. Dadurch konnte er schließlich wieder nach Hause zurĂŒck.

Soweit die Geschichte. Wie gesagt, davon kann jeder halten, was er will. Aber bei einem Kaffee am FrĂŒhstĂŒckstisch irgendwo in Afrika ganz lustig.
 
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        #13  

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SpÀter kam Bernd dann wieder als Expat nach Gambia. Dort traf er auch seine neue Frau, Rosie, Afrikanerin. Die war eigentlich ganz umgÀnglich, aber bei denen zu Hause habe ich auch die andere Seite der MÀdels kennengelernt.

Ich saß mit Bernd im Wohnzimmer. Außer Rosie war noch die Freundin des anderen Deutschen anwesend, der das dauervermietete Zimmer hatte. Er Reporter und immer lange beruflich unterwegs, so auch zu der Zeit, sie auch eine Einheimische.
Es gab eine Diskussion zwischen Rosie und der anderen, irgendwas mit WĂ€schewaschen oder etwas Ă€hnlich trivialem. Das ganze eskalierte dann aber, und zwar dermaßen wie ich es live noch nie erlebt hatte.
Die Diskussion wurde immer lauter und heftiger, und schließlich schrien die beiden sich minutenlang so an, dass ich das schlimmste befĂŒrchtete. Es blieb dann zum GlĂŒck bei Worten. Die beiden waren aber wie Löwinnen, die sich im Stehen anbrĂŒllen, und man zeitweise befĂŒrchten musste, dass sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen.

Bernd hielt sich da komplett raus, ich sowieso. Wir saßen ganz still, und haben uns nicht mal getraut, zum Kaffee oder der Zigarette zu greifen, bis die beiden sich wieder eingekriegt hatten. Atmen ging gerade so. So Ă€hnlich wie wenn man im Busch ganz ruhig hinter einem Baum hockt, und hofft, dass die Raubtiere davor nicht auf einen aufmerksam werden.

Ein anderes Mal erzĂ€hlte Bernd mir von einem Nebenverdienst, den er sich durch seine Besuche zu Hause in Deutschland verschaffte. Dort kaufte er 2 oder 3 ausrangierte kleine Fensterbusse, die aber noch fuhren. In Gambia waren die als Buschtaxi, sog. Gelli-Gelli, sehr gefragt, und er konnte sie mit Gewinn verkaufen. Dazu ist er mit denen mit ein paar Bekannten runter nach Spanien, rĂŒber nach Marokko, und dann noch durch die westliche Sahara ĂŒber den Senegal bis nach Gambia gefahren.
Das klang alles sehr abenteuerlich. Als er mich fragte, ob ich auch Lust zu so einer Tour hĂ€tte, war das schon ziemlich verlockend. Ich hab's dann auf mangelnde Zeit geschoben, dass das nicht ginge. Letztlich war ich wohl zu feige fĂŒr sowas.
 
        #14  

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Member hat gesagt:
Als er mich fragte, ob ich auch Lust zu so einer Tour hĂ€tte, war das schon ziemlich verlockend. Ich hab's dann auf mangelnde Zeit geschoben, dass das nicht ginge. Letztlich war ich wohl zu feige fĂŒr sowas.

Das ist echt Schade.De Tour ist geil aber ungefÀhrlich.
Nur teuer beim senegalesischen Zoll und Polizei ,außerhalb des Senegals wirst du kaum abgezockt.
Aber oft bist du lange alleine auf der Piste Richtung Mauretanien.

Die Weiber auch MĂ€nner kenne ich so ,genau wie du schreibst ,viel LĂ€rm um nichts.
Mein Kumpel im Senegal sagt immer ,vor den Schwarzen brauchst du keine Angst haben ,
sind alles bellende Hunde ,schau ihnen in den Augen ,auch wenn sie noch so bellen ,du wirst sehen ,
die ziehen den SChwanz ein.
 
        #15  

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Member hat gesagt:
Dort kaufte er 2 oder 3 ausrangierte kleine Fensterbusse, die aber noch fuhren.
Habe ich in den 80-ern mit Studienkollegen auch 2x gemacht, allerdings nach Kano-Nigeria. HauptsÀchlich waren das Peugeot 504,
die dann dort als Sammeltaxis eingesetzt wurden.
Ich war nur Fahrer - Fahrt und RĂŒckflug waren frei. Damals benötigte man vom ADAC gegen Vorkasse ein Vouchet um die Karre wieder garantiert nach D zurĂŒckzubringen.
Der Punkt war nun, jemand in Nigeria von der Behörde zu kennen, der die Kisten als defekt und verschrottet deklarierte, (gegen Kohle natĂŒrlich)
um die Zahlungen fĂŒr das Vouchet zurĂŒckzubekommen. Ich hatte damals allerdings nix damit zu tun, da ja nur Fahrer. Nebenbei war Kano damals eine friedliche
interreligiöse Stadt!, heute sieht die Friedensreligion bzw. die diversen Ableger der IS das wohl diametral anders:mad: Die Durchquerung der Sahara war zu der Zeit
ĂŒbrigens ebenfalls problemlos, heute wĂŒrde ich das ganz bestimmt nicht mehr machen.
 
        #16  

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Zum Abschluss noch etwas zu den MĂ€dels in Gambia. Beim ersten Mal, als ich bei Bernd wohnte, war ich noch mit Baratou zusammen. Das lief alles eigentlich ganz smooth, auch mit Rosie verstand sie sich ganz gut. Als ich ihr danach mein nĂ€chstes Kommen per Email ankĂŒndigte, bekam ich zur Antwort, dass sie zu der Zeit jemanden im benachbarten Ausland besuchen mĂŒsse, ich weiß nicht mehr wo.

Das war schon merkwĂŒrdig und auch schade, hat mich aber nicht von meinem Besuch abgehalten. Zumal da in Rosie's 777 eine neue schnucklige Bedienung arbeitete, Alima, 24. Auch von ihr gibt's hier irgendwo ein Foto. Die saß zufĂ€llig gleich am ersten Abend nach meiner RĂŒckkehr dort in der Kneipe auf meinem Schoß. Keine Ahnung, wie das nun wieder passiert war. :dog:
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Rosie ihre Finger dabei im Spiel hatte. Schließlich hatte ich die Sache mit Baratou gleich brĂŒhwarm erzĂ€hlt.

So wurde Alima nun zu meiner SLT. Allerdings passierte noch was schrÀges. Gleich am nÀchsten Tag ging ich mit Alima zur Voodoo Beach Bar, etwas chillen. Da wo ich Baratou als Azubi kennengelernt hatte. Blöde Idee? Aber die war ja nicht da, sondern im Ausland. So hatte sie es mir geschrieben.
Wir hatten es uns gerade auf den LiegestĂŒhlen bequem gemacht, wer steht da vor uns? .... Ach du Sch..... Wenn Blicke töten könnten..
Immerhin gab's kein Geschrei oder Àhnliches. Kurzer unfreundlicher Meinungsaustasch, aber Worte waren da sinnlos. Der Drops war gelutscht.
Alima wollte ganz schnell weg, und so kam es dann auch. Damit war das Kapitel Baratou final abgeschlossen.

Das Kapitel Alima hatte gerade erst angefangen. Sie war etwas crazy, obwohl ich nicht mehr genau weiß, was da los war. Sie war aber auch lieb und sexy, und so lief das eigentlich ganz gut mit uns. Sie musste nachmittags um 4 in der Kneipe anfangen, so hatte ich reichlich Tages- und Abendfreizeit. Nach Feierabend nahm ich sie mit, oder sie kam zu mir zu Bernds Appartment, und blieb da bis zum nĂ€chsten Tag.

Allerdings war da am nĂ€chsten oder ĂŒbernĂ€chsten Tag noch eine andere Bedienung bei Bernd, alter Verwalter. Die war auf der Zehnerskala etwa eine 8,5. Aber da ging nix mehr. Zu spĂ€t. Wenn ich die MĂ€dels getauscht hĂ€tte, hĂ€tte ich garantiert nicht bei Bernd zu Hause bleiben können. Das hĂ€tte einen RiesenĂ€rger gegeben, und die Kneipe hĂ€tte ich mir auch abschminken können. Das war es mir nicht wert.

Mit Bernd war ich ab und zu abends weg. Ich glaube, der war ganz froh, dass er mal mit jemand anderem als den ĂŒblichen Typen dort reden konnte. Mal hatten wir einen Skatabend in der Kneipe eines anderen Expats, oder wir waren im Brittania an der Hauptstraße einen verlöten und Nutten gucken. Nur gucken! An dem Abend waren wir beide blau, aber als ich Bernd zum Auto wanken sah, hab ich ihn gefragt, ob ich fahren soll. Ich war wohl etwas weniger blau. Immerhin habe ich es unfallfrei bis zu ihm in den Hof geschafft. War ein lustiger Abend.
 
        #17  

Member

Schöne und interessante Stories, danke fĂŒrs Teilen.

BezĂŒglich Bananen gegen Aids, oder auch ungewollte Schwangerschaft, denke ich schon, dass es hilft. Die richtige Antwort auf die Frage, ob vor oder nach dem Sex, sollte dann lauten "anstatt" 😉.

Beste GrĂŒĂŸe
 
        #18  

Member

Ganz ohne Stress geht's praktisch nie, so auch bei Alima. Wir waren an einem ihrer Arbeitstage mittags unterwegs in Serekunda. Sie wollte zum Friseur, neue Haarteile kaufen. Das ist so ein Ding bei den schwarzen MÀdels, das machen viele, wenn sie es sich leisten können.
Bei jungen MĂ€dchen sehen z. B. kleine Zöpfchen, die in alle Richtungen stehen, ja noch sĂŒĂŸ aus. Je Ă€lter sie dann werden, desto unzufriedener werden sie wohl mit ihren Krusselhaaren. Da kommt dann sowas, oder gleich eine PerĂŒcke.

Wie nicht anders zu erwarten, dauerte die Aktion ewig. Dann schleppte sie mich noch zu irgendwelchen Leuten, bei denen sie wohl gewohnt hat. Ich habe es als Einblick in den afrikanischen Alltag verbucht, wusste aber nicht wirklich, was ich da sollte.
Zwischendurch habe ich Alima immer mal wieder gesagt, dass sie sich beeilen muss, sonst schafft sie es nicht rechtzeitig zur Arbeit. Aber was ist schon Zeit in Afrika. Alles andere ist wichtiger, als irgendwo pĂŒnktlich anzukommen.

So kam es wie es kommen musste, wir waren mit dem Taxi eine gute halbe Std zu spÀt in der Kneipe, ich fuhr gleich weiter zu Bernds Appartment. Kurz danach stand Alima vor mir im Zimmer: Rosie hatte sie rausgeschmissen. Das war nicht das erste Mal, dass sie zu spÀt kam, und da hatte es Rosie gereicht.

NatĂŒrlich habe ich gleich versucht, Rosie umzustimmen, aber die war echt sauer. Nichts zu machen.

Etwas spĂ€ter habe ich dann nochmal mit Bernd und Rosie gesprochen. Sagte, dass ich mich mitverantwortlich fĂŒhle, wenn Alima ihren Job verliert, weil sie mit mir unterwegs war. Außerdem könnte ich dann auch nicht mehr bei ihnen wohnen, weil ich mich deswegen schlecht fĂŒhlen wĂŒrde. Das war natĂŒrlich ziemlich ĂŒbertrieben. In Wirklichkeit fĂŒhlte ich mich nicht wirklich verantwortlich, wollte aber fĂŒr Alima tun was möglich war.
Anyway, viel Gerede hin und her, und es sah lange auch nicht wirklich gut aus fĂŒr Alimas Job. Ich vermute, dass Bernd dann nochmal mit seiner Frau geredet hat, und dass letztlich meine quasi-Erpressung dazu gefĂŒhrt hat, dass Rosie dann doch nachgegeben hat.

Auch wenn danach erstmal alles wieder in Ordnung schien - ich bin sicher, dass es irgendwann nach meiner Abreise wieder geknallt hat.

Aber davon bekam ich nichts mehr mit. Das war mein bisher letzter Besuch in Gambia. Mich hat's danach erstmal mehr Richtung SOA gezogen. Mit Bernd hatte ich noch sporadisch Kontakt. Sein Plan war, nicht auf Dauer in Gambia zu bleiben, sondern mit Rosie an die KĂŒste im SĂŒden Marokkos zu ziehen. U. a., weil es dort keine Malaria gibt.
Daraus wurde aber nichts. Als ich das letzte Mal mit Bernd Kontakt hatte, waren sie zurĂŒck in D. Bernd brauchte eine Dialyse wegen seiner Nieren. Beim nĂ€chsten Mal konnte ich ihn nicht mehr erreichen. Sein FB Account existiert noch, aber kein Update mehr seit 2015.
Ich fĂŒrchte, er hat's nicht geschafft.

Manchmal war er sein bester Kunde in seiner eigenen Kneipe. Whisky-Cola war sein Ding. Rosie hat oft mit ihm geschimpft deshalb, aber was willst du machen. Vielleicht hatte er seinem Körper zu viel zugemutet. Ich hoffe, es geht ihm besser, da wo er jetzt ist.
 
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        #19  

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Solche Storys,wie die von Bernd gehen unter die Haut, ich bin gerade in Gambia, und lese hier gerne mit.
 
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        #20  

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Member hat gesagt:
Die war auf der Zehnerskala etwa eine 8,5. Aber da ging nix mehr. Zu spÀt. Wenn ich die MÀdels getauscht hÀtte, hÀtte ich garantiert nicht bei Bernd zu Hause bleiben können.
Es kommt darauf an ,Alina war wieviel auf der Scala ?
Dann erst recht bei Bernd gewohnt.
Member hat gesagt:
die Kneipe hÀtte ich mir auch abschminken können. Das war es mir nicht wert.
Wenn sie zuviel Streiten fliegen sie raus und damit das nicht passiert hÀttest du beide einpacken sollen.
Das hÀtte es dir wWert sein sollen :coool:
 
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