Finanztips für Langzeit Reisende oder Leute die ggf. Auswandern wollen

  • Ersteller
        #11  

Member

Member hat gesagt:
Anstatt über YouTube-Videos zu diskutieren, könnte man aus diesem Thread doch mal was Sinnvolles machen. Es gibt im Forum etliche Threads, wohin und ob Rentner mit geringer Rente auswandern können.

Nun soll es tatsächlich auch Leute geben, die auch als Rentner sehr gut verdienen, ohne zu arbeiten. Es wäre mal interessant zu wissen, wie man in diesem Fall durch Auswandern die erhebliche Steuerlast in D reduzieren kann. Ich rede hier als Beispiel von einer monatlichen Rente von etwa 10.000 Euro.
wenn jemand, der im Ruhestand mutmasslich monatlich 10K steuerpflichtige Einnahmen hat, hier um Rat wegen Steuern fragen muss, macht er gehörig was falsch.
 
        #12  

Member

Member hat gesagt:
wenn jemand, der im Ruhestand mutmasslich monatlich 10K steuerpflichtige Einnahmen hat, hier um Rat wegen Steuern fragen muss, macht er gehörig was falsch.
Kansst du das auch begründen? Ich denke mal, das jemand der als Rentner so hohe Einnahmen hat, in seinem Leben einiges richtig gemacht hat.
Die Einnahmen speisen sich ja in den seltensten Fällen nur aus einer Quelle, sondern aus mehreren. Ich nenne hier als Beispiel mal GRV, PRV, Mieteinnahmen und Kapitaleinkünfte.
Diese werden ja in Deutschland bekanntermassen nicht gleich versteuert. Es geht halt einfach darum, die vorhandenen Einnahmen so zu verteilen, das man weniger Steuern zahlt.

Wenn man ins richtige Land auswandert, kann das durchaus hilfreich sein. Ich nenne hier als Beispiel einfach mal Dubai.
 
        #13  

Member

Member hat gesagt:
wenn jemand, der im Ruhestand mutmasslich monatlich 10K steuerpflichtige Einnahmen hat, hier um Rat wegen Steuern fragen muss, macht er gehörig was falsch.
Ich würde ja sagen, wenn einer über 10k Einnahmen hat ohne zu arbeiten, hat er zunächst mal viel richtig gemacht. Das muss aus meiner Sicht nicht heißen, dass er bereits einen kompletten Plan hat, wie er seine Finanzsituation im Alter optimiert. Und wenn doch, dann darf er ihn hier gerne teilen.
 
        #14  

Member

Es gibt doch genug Länder die jemanden mit Geld gern aufnehmen (Golden Visa oder Aufenthaltsgenehmigung) und steuerliche Vorteile bieten.
Aber will ich da wohnen? Oftmals sind dort ausländische Einkünfte komplett steuerfrei.
Willst du im Alter auf den Bahamas abhängen? 3-4000 Dollar für nen Bungalow bezahlen plus selbiges Geld als Taschengeld für Verpflegung etc? Und all das um 1000 Dollar Steuern zu sparen?

Wäre nicht mein Ding.
 
        #15  

Member

Member hat gesagt:
Es gibt doch genug Länder die jemanden mit Geld gern aufnehmen (Golden Visa oder Aufenthaltsgenehmigung) und steuerliche Vorteile bieten.
Aber will ich da wohnen? Oftmals sind dort ausländische Einkünfte komplett steuerfrei.
Willst du im Alter auf den Bahamas abhängen? 3-4000 Dollar für nen Bungalow bezahlen plus selbiges Geld als Taschengeld für Verpflegung etc? Und all das um 1000 Dollar Steuern zu sparen?

Wäre nicht mein Ding.
Da hast du schon Recht. Ich denke eher, es geht darum ein Land zu finden, das sowohl steuerlich günstig ist als auch genügend weibliche Angebote bietet.
Nehmen wir einfach mal die Kapitalerträge. Da werden uns 25% KEST fällig. Das kann schon mal ein fünfstelliger Betrag jährlich sein. In anderen Ländern
ist das z.T. deutlich weniger. Aktien lassen sich problemlos auf ein Depot im Ausland transferieren.
 
        #18  

Member

Member hat gesagt:
Da hast du schon Recht. Ich denke eher, es geht darum ein Land zu finden, das sowohl steuerlich günstig ist als auch genügend weibliche Angebote bietet.
Nehmen wir einfach mal die Kapitalerträge. Da werden uns 25% KEST fällig. Das kann schon mal ein fünfstelliger Betrag jährlich sein. In anderen Ländern
ist das z.T. deutlich weniger. Aktien lassen sich problemlos auf ein Depot im Ausland transferieren.
25% klingt erstmal viel, das relativiert sich aber, zumindest bei mir:
30% Teilfreistellung bei ETFs, also effektiv ~18% bei ETFs.
Nur auf den Gewinn. Stammen 50% aus Einzahlungen und 50% aus Rendite ~9% (der Entnahme).
War es kein ausschüttender ETF hat man von den ~9% bereits einen Teil als Vorabpauschale bezahlt.

Bei 10.000€ KEST habe ich also deutlich > 110.000€ aus dem ETF entnommen.

Dazu kommt, dass Mieteinnahmen aus Immobilien in Deutschland, sowieso in Deutschland steuerpflichtig sind. Um der Steuerpflicht zu entgehen, müsste ich die Immobilien verkaufen und im Ausland welche kaufen.
Member hat gesagt:
Das wird nur sehr wenige betreffen. Wenn mir mehr als 1% der Allianz gehören würde, hätte ich definitiv ausgesorgt. :mrgreen:
Da wurde letztes Jahr noch ein Satz hinzugefügt. U.U. kann also bereits ab 500.000€ eine Wegzugbesteuerung stattfinden.
a) innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Veräußerung im Sinne des Satzes 1 unmittelbar oder mittelbar mindestens 1 Prozent der ausgegebenen Investmentanteile gehalten hat oder
b) im Zeitpunkt der Veräußerung im Sinne des Satzes 1 unmittelbar oder mittelbar Investmentanteile an dem Investmentfonds hält, deren Anschaffungskosten mindestens 500 000 Euro betragen.
 
        #19  

Member

Es gibt genügend Angebote von z.B. Wochenend-Workshops in ganz Europa für Leute die sich mit dem Thema Wegzug/Auswanderung/ steuerliche Aspekte befassen wollen.
Das sind dann nicht die YouTube Blogger die Klicks brauchen sondern erfahrene Leute (Juristen/Steuerberater), die sich auch mit den Gegebenheiten der jeweiligen Zielländer auskennen. Die Kette der Dienstleistungen ist dort umfassend von der Planung bis hin zur Kontoeröffnung vor Ort.

Wer ernsthaft interessiert ist kann sich dort schlau machen lassen und wer eh alles besser weiss und beratungsresistent ist der macht sein Ding halt selbst.
Die Sache mit dem Wegzug wird eh immer komplizierter weil die Leute mit Weitsicht schon agieren oder bereits ihre Kohle in Sicherheit gebracht haben. Die „warten wir mal ab“ Mentalität funktioniert nicht mehr.
 
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