Rundreise Genesungskur gegen das Afrika-Virus

bambam

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Quelle: Afrika Virus - akute Ansteckungsgefahr

Also wie kommts, daß ich wieder mal nach Asien reise? Zuerst waren da herrliche Bilder der Halong Bucht in Vietnam, wie zum Beispiel diese.

Desweiteren habe ich diese Reportage über den Reunification Express gesehen, der mich auch neugierig auf dieses Land macht.



Und dann war da noch ein anderes Video, die drei wilden von der Insel ausTopGear. Die zeigten halt wieder einmal, wie man sich im Ausland vielleicht nicht unbedingt benehmen sollte. Ich bekomm den Link abergerade nicht werbefrei hin. Ist ja eh nur Spaß.

Was soll das werden hier? Ein paar Infos für Nachurlauber, und jede Menge Bilder. Für die einen zur Inspiration, und für die schon dort gewesenen zur Auffrischung des Kopfkinos.
Aber erstmal gehts nach Bangkok
Der Flug:
Hinzu Prag - Zürich - Bangkok, Abflug am Samstag Nachmittag, Ankunft in Bangkok am nächsten Vormittag
Heimzu dann Samstag am späten Abend, über München, und Sonntag früh/vormittag wieder in Prag.
Das ganze mit Swiss und Lufthansa für 650 Eus, denke das ist fair.
 
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Flug und Einreise liefen erfreulich unproblematisch ab. Leben ist leiden soll Buddha einmal gesagt haben. Vermutlich isser auch Holzklasse geflogen.
Vorsicht vor der KI von Google, hatte mir für die Fahrt vom Susibum zu meinem Hotel nen Spickzettel gemacht.

Naja, mein Hotel ist eher an der Asoke, also bin ich wieder eine Station zurück gefahren. Zimmer grob einräumen, duschen und dann wollt ich mal auf die Piste. Aber es regnet gerade wie aus Eimern, ich werde sehen.

Zwei Nächte habe ich das Arte gebucht, auch hier gibts nix zu meckern.
 
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Nur zwei Tage Bangkok erstmal, da heißt es auch ein wenig Gas geben. Über das Liebesleben in Vietnam gibt es ja gemischte Efahrungen.

Kasalong BJ-Bar, hier werkeln ausschließlich Muttis. Wer hier zum Schuß kommen will braucht ein kräftiges Kopfkino. Los gehts ab 800 Baht, geht man weiter haut einem auch niemand die Rübe vom Körper.

Nächste Station war das Tulip. Nach Meinung der Kollegen vom ISG werkeln hier die ganz großen Ferkels. Angeblich gibt es da nichts, was es nicht gibt, und noch ein wenig mehr.
Die Gebührenverordnung: fürs Zimmer sind 400 Baht fällig, und für die Lady 1500.
Wie man sich denken kann sind auch hier sind die Mädels nicht unbedingt Schönheitsköniginnen, dafür sind aber zwei Schuß pro Sitzung, Anal oder ein Besuch der Zunge in Regionen wo sonst nie die Sonne scheint keine Frage. Ich selbst hab hier ein Stündchen verbracht und würde sagen: "Weder Empfehlung noch Warnung! Vielleicht eher: kann man mal machen.

Was ich unbedingt einmal ausprobieren wollte war eine Nuru-Massage. In De hatte ich mich schon mal an dem Thema versucht, aber die Ergebnisse endeten meist in Geldverbrennung. Aus dem Inet kam dann die Info, wer sowas plant geht am besten zu den "Japan-Massagen". Meine Wahl fiel dann auf die Kokoro-Massage.
Auf dem Weg dorthin kam ich noch an u.a. an einer anderen Massage vorbei, sorry der Name ist weg, hier wollte Mamasan 3000 Baht für eine Nuru-Massage. Nach ihrem Satz: "give me the money then I'll show you the girls" fand ich es besser grinsend weiter zu ziehen.
Kokoro-Massage, für Nuru waren nur zwei Girls verfügbar, ich wählte das was lächelte. Und es war kein Fehler! In der folgenden anderthalb Stunde erlebte ich nur schönes. Die "Behandlung" begann auf einem Subeke-Stuhl, schon sagenhaft was ein Stuhl mit geteilter Sitzfläche alles an Möglichkeiten bietet.:mrgreen:
Weiter gings dann auf der Luftmatraze. Während der gesamten Sitzung kümmert sich das Mädel darum, daß man einen Dauerständer hat, immer wieder mit rutscht und gleitet sie über die empfänglichen Stellen des Mannes. der anschließende Akt ist dann mehr Nebensache. 4000 Baht hab ich für die 90 Minuten gelöhnt, ein stolzer Preis für eine Massage, aber ich habe keinen Baht bereut.
Beim flanieren durch Bangkok, Soi Cowboy, Nana Plaza und der Sukhumvit stand ich auf einmal vor der Wood-Bar.
Anders als einem hier auf diesem Bild von der Page des Ladens vermittelt wird, findet man auch hier keine zehner Eisen. Entscheidet man sich für einen Einkehrschwenk in dieses Etablissement, folgt einem die Mamasan und ihre Künstlerinnen. Zwei Kategorien Girls, ich hab keine Ahnung wo da die Kriterien liegen. Die Preise sind 800 oder 1000 Baht für den oralen Spaß, vom Hocker gehauen hat mich keines der Girls. Aber der Neugierde wegen wählte ich eine Künstlerin, daß Aussehen in Richtung "Erfahrung" gehend. Fazit: War ganz nett, mach ich vielleicht wieder mal.
 
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Neuer Tag, neues Glück. Am Vormittag zog es mich zu Analisas Massage. Dortiges Highlight soll der "Melktable" sein. Voraussetzung, man wählt zwei Girls die ja dazu auch braucht. In meinem Kopfkino stellte ich mir das ganz nett vor, so von oben und unten bearbeitet zu werden.

Anhang anzeigen 1758070426360.png
Foto von der Homepage​
In der Realität sollte ich dann für den Gummiverzicht beim französischen nochmal 500 Baht zulegen. Fazit der Geschichte ohne weitere Details: Geld verbrannt.

Mittagessen dann in einer Bar vor der Lolita BJ-Bar. Was ich da sah, war alles andere als einladend.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde die Gegend Patpong2 erwähnt, also nix wie hin. Die Gegend ist schon bissel strong aber denoch friedlich. Nach einem Rundgang zog es mich in die Meet the World.
Tür verschlossen, geklingelt, Einlass gewährt. Grund, um einen anderen Gast kümmerten sich gerade drei Girls auf einem der Sofas.

Sorry, bus ist da.
 
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Meet the World: Ich setze mich also auf ein sofa daneben, soviele sinds ja nicht, und zu mir gesellt sich ein mittelschweres aber denoch junges Girl. Drinks bestellt=Kleid ausgezogen. Jetzt kommt noch ein kleiner Fickfloh vorbei und auch sie ist nach der Getränkebestellung naggisch. Die zwei funzen gut und kümmern sich hervorragend um mich, während am Nebensofa hart gehämmert wird. Irgendwann dann kommt ein Gummi daher und ich nehme den Fickfloh doggy auf dem Sofa. Ein wunderschöner kleiner Arsch, ein vollständig tätowierter Rücken, das andere Girl was mir schön die Eier massiert und dann dieses doch trashige Ambiente, die Girls gewinnen den Kampf schnell.

Eine seriöse Massage hier, das Abendessen da, die Zeit vergeht angenehm. Mit Hilfe der Kraft spezieller Medizin fühle ich mich wieder kräftig genug für neue Aufgaben. Über Line hatte ich am Vormittag Kontakt mit der Cheffin der Sky Massage aufgenommen.

Das am Vormittag auserwählte Girl paßte prima, aber Cheffin legte es drauf an mir einen Dreier zu verkaufen. Naja was soll ich sagen, natürlich habe ich mich breit schlagen lassen. Und habe es nicht bereut! Mit schlankernden Knien und einem Grinsen im Gesicht verließ ich den Salon. Jetzt nur noch ins Bett! Morgen gehts nach Hanoi.
 
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Ab jetzt wirds Sche**e. In der Nacht wache ich auf und habe Schmerzen im Brust und Bauchbereich. Ist nichts neues für mich, meine Rückenprobleme schlagen durch. Und normal ist nach einer halben Stunde die Sache auch vergessen. Aber es wird eher schlimmer als besser und als der Wecker klingelt bin ich wie gerädert. Ich packe meine Klamotten und schleppe mich zum Flughafen. Heute gehts mit Vietnam Airlines nach Hanoi.

Im Internet wird auf vielen Seiten die Geschichte mit der Einreise nach Vietnam als easy dargestellt. Für einen normalen Urlaub benötigen Deutsche nicht mal ein Visum oder andersweitige E-Papiere. Allerdings benötigt man ein Rückreiseticket! Es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten dies zu händeln, onward Ticket, ein Busticket oder ein Flexticket. Das einzige kostengünstige Flexticket gab es von Vietjet, aber das wurde im Buchungsprozess auch immer teurer, so das ich irgendwann abbrach. Bombige Bewertungen haben sie noch dazu.

Ich hoffe, mein Heimflugticket wird akzeptiert und bin zeitiger als ich muß am Susibum. So kann ich notfalls noch irgendeinen Flug vor Ort buchen. Die Mädels beim Check Inn nehmen wie erwartet die Sache auch sehr genau, zum Glück habe ich alles ausgedruckt. Ich denke, die haben sich mit den Angaben bei der Lufthansa eingeloggt und das Ticket überprüft.

Der Flug nach Hanoi dann problemlos. Eine längere Schlange an der Immi, aber es ging zügig, kurzer Abgleich zwischen Passbild und Gesicht, schon gabs den Stempel.

Geld am Automaten geholt, die Höchstsumme liegt bei drei Millionen Dong. Klingt viel, sind aber keine einhundert Euro.
 
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Am Airport Hanoi ist man nicht zwingend auf die Taximafia angewiesen. Es gibt einen Bus der auch nicht viel langsamer sein soll. Als ich aus dem Airport herauskomme, fährt er gerade los, ich winke, er bremst ab und öffnet die Tür - feiner Kerl. Die Fahrtkosten belaufen sich wohl auf nen Euro zwanzig.
Endhaltestelle ist der Bahnhof von Hanoi. Da ich eh später mit dem Zug fahren wollte und auch einen Besuch der Trainstreet geplant hatte, buchte ich das Hotel Tru by Hilten gegenüber vom Bahnhof. Dort eingecheckt und hoch ins Zimmer gefahren und dann bin ich einfach aufs Bett gefallen. Trotz ein oder zwei sechshunderter Ibus tat mir immer noch alles weh und ich war völlig fertig. Den Wecker gestellt und erstmal ne Runde gepennt.

Der Wecker klingelt und ich fühle mich nicht wirklich besser. Trotzdem schleppe ich mich zur Trainstreet um mir dort ein sehr eigenartiges Spektakel anzuschauen. Gegen Abend fahren dort einige Züge durch einen nicht ganz so breiten "Weg". Rechts und links sind Cafes und Restaurants.
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Nach diesem Spektakel gehts dann zurück ins Tru by Hilton.
Ganz kurz was zum Hotel, muß man nicht haben! Bleibt man wie ich nur eine Nacht, kann man mit diesem Zimmerchen durchaus leben. Allerdings ist auf auf dem Flur irgendein elektrisches Gerät welches mit einer netten warmweichen Melodie immer und immer wieder auf sich hinweist. Ich vermute mal den Lift. Aber so viele Zimmer gibts auf der Etage gar nicht, daß da laufend jemand kommt und geht?
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Ausblick aus dem Hotel
Ich wache am Morgen auf und fühle mich erneut wie gerädert. Nach dem Frühstück holt mich der Fahrer ab, um mich nach Halong zu bringen. Wir fahren nur zwei andere Hotels an, dann gehts los. Kaum aus Hanoi raus, gehts auch mächtig vorwärts. Anfangs eine drei- später eine zweispurige Autobahn, beide tadellos.
Am Gebäude der Kreuzfahrtreederei angekommen geht alles seinen "sozialistischen Gang" und wenig später sind wir mit dem Schnellboot unterwegs zu unserem Schiff.
Das Schiff hat keine zwanzig Kabinen, für mich ist die Ausstattung aber der Wahnsinn.
Den Tip für die Buchung bekam ich von @Good, vielen Dank nochmal dafür. Nach dem Mittagessen bin ich wieder sowas von totmüde, daß ich auf weitere Tagesaktivitäten verzichten muß. Auch die Schmerzen in Brust und Bauch werden nicht weniger, ich befürchte mir nen ordentlichen Virus eingefangen zu haben.
 
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Ich hoffe, das trübt nicht die Urlaubsfreude. Wünsche dir bei schönem Wetter eine ganz tolle Tour. Aber Schmerzen in der Brust? Ich hoffe mal, die strahlen nicht aus in den Arm oder in den Kiefer. Dann solltest du auch mal an das Herz denken.🤷‍♂️
Pssst.

Um es kurz zu nehmen, viel habe ich von der schönen Fahrt nicht mitbekommen, ich lag nur auf meinem Bett. In der zweiten Nacht schwitzte ich das komplette Doppelbett einmal durch. Immer wenn es zu feucht wurde, wanderte ich halt einen dreiviertel Meter weiter. Na endlich, mein Körper reagiert. Am nächsten Morgen ging es mir wirklich etwas besser. Bevor wir das Schiff verließen, buchte ich noch das Posh Boutique Hotel in Hanoi für eine Nacht. Es wird hier im TAF lobend erwähnt.
 
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