Thailand I Pickup you



Beretis ab der BTS-Station Chit Lom ist der Brandgeruch wahrnehmbar und wir immer stärker, bis man dann irgendwann vor der verkohlten Ruine des Central World steht.

Die Straßen sind soweit wieder sauber, allerdings war die flankierende Infrastruktur noch ziemlich im Eimer: demolierte Telefonzellen, eingeschlagene Fensterscheiben, Brandspuren auf der Straße, etc.
Und dazu der extreme Brandgeruch.

Allerdings geht das Leben im Rahmen der Möglichkeiten normal weiter: die Straßenhändler hatten schon wieder ihre Stände aufgebaut und versuchen, vom Brandruinen-Torismus zu profitieren. Der Thai wäre nicht Thai :wink0:

Straßenhändler

CW Südseite

CW Westseite

Eine weitere Brandruine, östlich der Rama I.

Auf dem Rückweg zum Hotel ging ich auf zwei Bier in den Biergarten und schaute einfach mal, was da heute so geboten wurde :roll:. Die Damen haben sich auch direkt auf mich gestürzt und ich musste mich sputen, dass ich halbwegs rechtzeitig wieder im Hotel war. Schließlich sollte es ja heute noch nach Pattaya gehen...

Und ich staunte nicht schlecht, als mich Ploy (mit etwas Verspätung) in der Hotel-Tiefgarage abholte.


Mir fiel der Kiefer runter, als sich dieses zierliche Mäuschen am Steuer dieses Ungetüms sah. Das Bild ist etwas verwackelt, da ich die Kamera kaum aus der Tasche bekam. Noch erstaunter war ich zu sehen, dass sie dieses Ding auch wirklich beherrschte: selbst rückwärts Einparken - kein Problem :tu:

Kurz nach der Abfahrt tauschten wir die Plätze. Ploy war froh, "mal nicht fahren zu müssen" :confused:
Laut eigener Beschreibung ist sie im Transportwesen tätig und befördert mit ihrem Fahrzeug Waren und Personen quer durch's Land. Klang erstmal etwas ungewöhnlich und kurzzeitig dachte ich, dass das eine "neue Masche" ist. Ich beschloss aber, das Hirn abzuschalten, es so hinzunehmen und die gemeinsame Zeit zu genießen.

Pattaya, wir kommen...
 


bisserl OT:

der Job hat mich momentan voll im Würgegriff...

Bericht zu schreiben ist echt zeitaufwändig (Hut ab vor allen Schreiberlingen). Ich kann leider nicht so schnell weitermachen, wie ich vorgelegt hatte.

'Tschuld'schung
 


Die Fahrt verlief super entspannt. Wir unterhielten uns über Buddha und die Welt, hörten laut Musik und hatten einfach nur jede Menge Spaß. Vor der Abfahrt hatte Ploy offenbar so ziemlich alle Ablagefächer des Wagens mit Knabberzeug, Getränken und Obst vollgepackt, sodass ich mich dank des erstklassigen Bordservice rundherum wohlfühlte.

Ich hatte im Pattaya Bay Resort im Vorfeld unsere Ankunft telefonisch angekündigt. Als wir dort ankamen, inspizierte ich das Zimmer und buchte das Deluxe für 1.600 B. Sicher, die 42m² sind eigentlich zu groß – und `ne Küchenzeile mit Spüle und Mikrowelle brauche ich im Urlaub eigentlich nicht. Da reicht ein Wasserkocher :yes: Mir war einfach danach…


Direkt nach der Ankunft verabredete ich uns mit Member Klappstuhl - inklusive der Mädels.




Wir nahmen einen Happen im Green Bottle in der Second Road zu uns: mai aroy. Die Stimmung war anfangs etwas anstrengend aber nach und nach wurden wir lockerer. Und spätestens als wir auf der WS aufschlugen war es schon fast ausgelassen ;)


Wir zogen durch verschiedene Gogo’s , konnten uns aber nicht so recht dafür begeistern. Mal war die Musik einfach nur grottig, dann waren es die Mädels… Einmal hat es in einer Gogo gestunken, als läge eine Leiche hinterm Tresen.





Die drei Abende mit Klappstuhl verliefen zwar meist sehr ähnlich, ich fand sie allerdings allesamt sehr unterhaltsam. Familie Nixus war meist recht früh im Bett :efant:
 


...Die Mädels waren untereinander vielleicht etwas zurückhaltend, aber sonst alles im Rahmen der Erwartungen, wenn zwei solche Spaßmaschinen aufeinander treffen. :hehe:

:tu:

Nächstes Mal lassen wir die Mädels daheim... :yes:

Und nicht dass Du denkst, dass das, was bald im Bericht erwähnt wird Dauerprogramm wäre :ironie: Ich denke, dass es morgen weitergeht.

Hotel- und Restaurantberichte müssen warten. Ich hab bis zum 26. ziemlich viel an der Backe.
 


Taj, wie Klappstuhl schon geschrieben hat und wie es momentan in einem anderen Thread wiedermal festgestellt wird: jeder hat ein unterschiedliches Jagd- und Beutschema und andere Vorstellungen von der Urlaubsgestaltung.

Jeden Abend bis in die Puppen um die Häuser ziehen und/oder saufen ist nicht mein Ding. Das kann ich auch nachmittags machen. :saufen:

Wenn ich mich gut aufgehoben fühle und mit dem „Gesamtpaket“ zufrieden bin, binde ich mich gerne (und fast von alleine) für ein paar Tage. Wenn meine innere Unruhe zu groß wird und ich das Gefühl habe, was zu verpassen oder sobald mir irgendwas an dem Hasen dauerhaft auf die Nerven geht (z.B. ewiges TV glotzen oder Telefon-Gedaddel), heißts „auschecken“.

Mit Ploy war ich eine knappe Woche gemeinsam unterwegs…
 


Als Resultat meines vorangegangenen Aufenthaltes im März/April habe ich über mich herausgefunden, dass mich „Niederlagen“ beim Jagen so dermaßen runterziehen, dass ich mich am liebsten im Zimmer verkriechen möchte. War und ist schon seltsam, als mir aufging, dass es für mich nicht ohne weiteres möglich ist, ein Butterfly zu sein, der jeden Tag eine oder mehrere Blumen anfliegt.
Ich finde es immer wieder spannend und meist auch hocherotisch, eine neue Blume anzufliegen und von ihr zu naschen. Wenn ich dann einen Hasen gefunden habe, der quasi „blind“ weiß/ahnt/versteht, was ich gerne mag und es auch sonst passt, bleibe ich lieber in sicheren Gewässern, als jeden Tag einem anderen Blümchen zu erklären, wie ich den Honig gerne hätte. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Damen ja garnicht drauf stehen, wenn die Lieferung (erheblich) länger auf sich warten lässt und sie mal erheblich als neuneinhalb Minuten arbeiten müssen


Nachmittags war ich mit Ploy in Jomtien. Bis wir nachmittags aus den Federn kamen, war nicht mehr an großartiges Ausflugsprogramm zu denken. Ich hatte auch ehrlich gesagt keine große Lust drauf, die knappe Woche mit irgendwelchen Ausflügen vollzustopfen. Zumal es ja noch nach Hua Hin gehen sollte… Um also die Erholung nicht zu vernachlässigen, räkelten wir uns bis zum Sonnenuntergang auf den Liegestühlen, aßen Unmengen Seafood und wechselten auf den Stoffwechsel-Modus „Haare wachsen lassen“.


Abends ging es mit Klappstuhl in ein kleines, aber feines Restaurant in der Soi Postoffice. Von außen völlig unscheinbar und hätte uns niemand gezielt reingeführt, wäre ich nie auf die Idee gekommen, da rein zu gehen. Danke Klappstuhl – die sehen mich wieder!


Anschließend gingen wir wieder durch/über/in die WS und vertrieben uns die Zeit in verschiedenen GoGo’s, was aber bei allen anwesenden schnell zu Ermüdungserscheinungen führte.


Es ist einfach nicht meins, mehr oder minder leckeren Mädels bei vermeintlicher Körperpflege zuzuschauen, oder wenn irgendwelche Schaumstoffschläuche zum knallen gebracht werden.

Vielleicht führt mich mal jemand in die Geheimnisse der WS ein – oder wir lassen das nächste Mal einfach die Mädels daheim :lach: :yes:
 


Okay, der 26. ist vorbei und die berufliche Nachlese ist seit heute abgeschlossen.

Jetzt habe ich die notwendige Zeit, weiterzuschreiben... Heute oder morgen
 


Der Abend endete also auf der Walking Street. Familie Klappstuhl wollte noch ein bisschen tanzen und Herr Nixus wollte Frau Nixus mal seinen Minimax zeigen :ornp: – worauf sich Frau Nixus sichtlich freute. :mrgreen:

Also: ab, ins Hotel und unter die Dusche… weiter kamen wir erstmal nicht. Wir seiften uns gegenseitig genüsslich ein, spülten alles ab und weil’s so schön war: seiften wir uns grade wieder ein. Die Duschkabine war zwar nicht so groß, dass wir hätten Polka tanzen können, aber es war genug Platz für zwei triefendnasse Menschen - und Ploy war klatschnass – auch innen.
 



Ich spare mir die Details… ich schwebte im Himmel.

Ich frage mich im Prinzip seit ich diesen Körper das erste Mal nackt sah, ob diese zwei phantastischen (altmodisch mit „ph“) Brüste komplett echt sind. Die sind so fest, dass sie nur ein klitzekleines bisschen hängen. Sie haben zwar ziemlich kräftige Nippel aber sehen so wunderbar lecker aus. Ich wünsche Euch, dass ich nächstes mal ein paar Bilder mache.
Da sie also kaum merklich hängen fragte ich mich, ob sie vielleicht „ausgestopft“ sein könnten. Obacht, Outing: Keine Ahnung, wie sich Silikontitten anfühlen. Aber wenn sie sich so anfühlen würden, dann jederzeit gerne!

Ich hatte das in einem der ersten Gespräche Klappstuhl gegenüber laut vermutet und begab mich von diesem Moment an auf die Suche nach Beweisen. Bislang ohne die Spur eines Erfolges – ganz im Gegenteil: dieses wundervolle Gefühl hat sich in mein Wohlfühl- und Langzeitgedächtnis eingebrannt.

 


Tags drauf brachen wir gegen 09:30 Uhr auf, um gegen Mittag Collin und Yo im Woraburi in Bangkok abzuholen. Fachmännisch wurden die Passagiere eingeladen und das Gepäck verstaut. Gute zwei Stunden Fahrzeit: Hua Hin war das Ziel.


Collin schwärmte in den höchsten Tönen von Hua Hin und dass es mir bestimmt gefallen würde und alles so toll ist und die Leute… tja und der abendliche Foodmarket. Es war jetzt das zweite Mal, dass ich dort war. Alleweil langt’s – jetzt reicht es. Es ist einfach nicht meins!
Collin führte mich stolz bei einem Kneipenbesitzer vor, der aufgrund seiner Art einfach nur als Arschkrampe zu bezeichnen ist. Respektlos gegenüber Allem und Jedem!

Ich fand Hua Hin einfach nur anstrengend. Der von Collin ach so gelobte „tolle Strand“ war grau und stinkig, seine Beachkneipe, in der nur besoffene Expats über die dämlichen, thailändischen Reisfeldschlampen hergezogen haben war grenzwertig.

Collin? Was bitte nimmst Du???
 
Menü
Zurück
Oben Unten