Philippinen-Frage Krankenhaus Behandlung im Notfall wie sicherstellen

MrNoname

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War in den letzten 12 Jahren schon unzählige Male auf den Philippinen, im September werde ich jetzt langfristig nach BGC ziehen. Ein wichtiger Punkt ist mir die Gesundheitsversorgung da ich hier schon schlechte Erfahrungen machen musste in China etc.

In den Philippinen gilt grundsätzlich erstmal keine Kohle keine Behandlung. Jetzt die Frage wie kann ich sicherstellen im Notfall, Unfall, bewusstlos… in einem privaten Krankenhaus mit allen notwendigen Mittel behandelt zu werden wenn ich nicht ansprechbar bin.

Jemand Erfahrung wie man das handhaben kann, gerne auch Erfahrungsberichte wie in solchen Situation verfahren wurde.
 
Schwieriges Thema, da Du immer auf die Hilfe anderer angewiesen bist, wenn Du das Bewusstsein verloren hast. Du brauchst also gute Engel.

Aber, wenn Du in BGC lebst, wird Deine Wahl vermutlich das St.Luke sein. Du kannst zumindest mal bei denen vorbei schauen und Dich für den Fall der Fälle informieren und Deine persönlichen Daten abgeben. Die kontaktieren dann im Fall der Fälle Deine Versicherung und holen die Deckungszusage ein. Die lassen Dich dann nicht einfach sterben.

Ich hatte mal einen ähnlichen Fall im Makati Med, war aber ab und an immer wieder bei Bewusstsein. Ich war nicht registriert und für die Deckungszusage blieb keine Zeit. Ich konnte dann per Kreditkarte die Anzahlung von 4.000 EUR leisten. Aber ohne die Hilfe einiger guter philippinischer Freunde hätte ich das alles nicht geschafft und ich würde vermutlich heute noch auf die clearance warten, das Krankenhaus nach paar Tagen wieder verlassen zu dürfen. Die ärztliche Betreuung war aber sehr gut.
 
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medizinische Grundversorgung (wie gut und wie genau lassen wir mal dahingestellt) wirst du immer bekommen, abnippeln lassen sie dich üblicherweise im Krankenhaus nicht! ;)
Desweiteren wird deine persönliche Habe gecheckt, sprich was du in den Taschen hast, selbst in Deutschland. Eben um zu wissen wer du bist, Ausweiß, um jemanden zu verständigen etc.
Es spricht nichts dagegen ne Art Visitenkarte mit der Überschrift "emergency contact" in der Geldbörse zu haben.
Desweiteren gibt es internationale Krankenkassen die ne Kreditkarte ausstellen. Diese bringt dir an nem ATM gar nichts, denn du bekommst nichts.
Sie dienen allein dazu etwaige Rechnungen zu begleichen, eben damit man nicht in Vorleistung gehen muss. Auf diesen Karten ist das auch beschrieben bzw. eindeutig gekennzeichnet. Größere Hospitals kennen diese Vorgehensweise, in irgendeinem Kaff beim Dorf Doc wäre ich mir da nicht so sicher.

Ist man nicht ansprechbar kann das hospital die Karte nutzen und der Betrag wird geblockt, und man klärt das hinterher mit der Versicherung.
Wacht man nicht mehr auf, denn isses auch egal.. :)

Ist einem so eine Absicherung wichtig :
Ich hätte ne auffällige (laminierte) Visitenkarte mit orange oder rotem Rahmen und fett "emergency contact" stehts bei mir, sie werden sie finden!
Darauf ein "please call Mr. blabla usw" und alles ist gut.
 
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Ich habe auch immer einen Zettel in meinem Geldbeutel auf dem in englisch steht, dass ich bei der xyz-Versicherung, Tel. +49 xyz privat versichert bin und die Versicherung weltweit ohne Limits gilt. Zusätzlich steht da noch, dass ich genug Kohle habe, um die Kosten auch selbst zahlen zu können. Außerdem stecken eh immer zwei oder drei Kreditkarten im Geldbeutel, was diese Aussage untermauert. Und da die ja sowieso deine Sachen durchsuchen, werden sie auf den Zettel und die Kreditkarten stoßen. Das sollte reichen, dass sie mit der Behandlung loslegen.
 
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Ich habe einen Zettel (selbst am PC erstellt), auf dem ich meine Ärzte, meine Versicherung, mein Hotel (ich buche ja schon vorher), meine Krankheiten und meine Medis angegeben habe (sind ja ein paar mehr bei mir). Ferner benötige ich mein Schlafapnoe-Gerät...

Wenn mein Portemonnaie noch am Mann ist, habe ich also theoretisch eine Chance.

Wenn man nur wenige Wehwehchen hat, kann man sich im Internet auch eine Notfallkarte (Emergency Card) bestellen.
 
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