Figaro
Moderator
Ersteller
Travel Guide
Insider Mitglied
-
Thread Starter
- #47
Gegen 18 Uhr gehe ich nochmal raus und laufe zu Fuß die knapp zwei Kilometer bis zur Muyenga Road – was sich im Nachhinein beinahe als übler Fehler herausstellen sollte. Ich möchte nur etwas kleines essen und gehe in eine der vielen kleinen Restaurant-Buden.
Zwischendurch versuche ich trotzdem immer wieder, eine Genossin für die Nacht zu akquirieren. Ich chatte mit zwei, drei Girls, eine davon wird schon kommen. Meist braucht es (ab fester Vereinbarung) sowieso zwei bis drei Stunden, bis die Damen der Wahl dann auftauchen – also spätestens gegen 18-19 Uhr sollte man seine Wahl getroffen haben, später trauen sich die Mädels wegen der Curfew nicht mehr raus bzw. bekommen auch kein Boda mehr für den Transport.
Für heute Abend hat der Präsident eine Ansprache an die Nation angekündigt. Alle erwarten das größtmögliche Übel, den totalen Lockdown, wie schon einmal vor ein paar Monaten, für viele Wochen. Die Mädels wollen heute nicht mehr kommen, aus Angst, nicht mehr nach Hause zu dürfen.
An diesem Abend ist draußen die Hölle los, ich habe den Eindruck viel mehr als an einem der anderen Abende, an denen ich hier unterwegs war. Es ist 19:30 und ich bemühe mich seit einer viertel Stunde, ein Boda zurück zum Hotel zu bekommen – nichts zu machen! Alle an mir vorbeifahrenden Bodas sind besetzt, die wenigen „freien“ brausen einfach vorbei und reagieren auf keinerlei Handzeichen. Auch als Figaro ganz entsetzlich flucht, beindruckt das hier niemanden.
Ob es etwas mit der Präsidentenansprache zu tun hat, weiß ich nicht, aber die Vermutung liegt nahe: Jeder will noch heim, bevor der Präsi vielleicht das große Unglück verkündet und einen Lockdown über das Land verhängt – so die Befürchtung, die mir jetzt auch von den Mädels mitgeteilt wird. Kein Girl kommt mehr, der Abend ist sextechnisch gelaufen!
Neben mir lädt ein Boda jemanden ab und ich zögere keine Sekunde, er gehört mir. Er lacht, und ruft für den restlichen Kilometer einen Wahnsinnspreis auf. Angebot und Nachfrage funktioniert wie geschmiert, egal, ich will jetzt heim und den Berg im Dunkeln ganz bestimmt nicht selber hochlaufen.
Die meisten Gäste des Restaurants sind schon weg, nur ein paar Hartgesottene lassen sich vom Präsidenten und seinen tollen Ideen nicht beeindrucken. Ich lasse den Abend auf meiner Terrasse ausklingen und betrinke mich mit Chardonnay aus Südafrika – aus die Maus für heute…
Zwischendurch versuche ich trotzdem immer wieder, eine Genossin für die Nacht zu akquirieren. Ich chatte mit zwei, drei Girls, eine davon wird schon kommen. Meist braucht es (ab fester Vereinbarung) sowieso zwei bis drei Stunden, bis die Damen der Wahl dann auftauchen – also spätestens gegen 18-19 Uhr sollte man seine Wahl getroffen haben, später trauen sich die Mädels wegen der Curfew nicht mehr raus bzw. bekommen auch kein Boda mehr für den Transport.
Für heute Abend hat der Präsident eine Ansprache an die Nation angekündigt. Alle erwarten das größtmögliche Übel, den totalen Lockdown, wie schon einmal vor ein paar Monaten, für viele Wochen. Die Mädels wollen heute nicht mehr kommen, aus Angst, nicht mehr nach Hause zu dürfen.
An diesem Abend ist draußen die Hölle los, ich habe den Eindruck viel mehr als an einem der anderen Abende, an denen ich hier unterwegs war. Es ist 19:30 und ich bemühe mich seit einer viertel Stunde, ein Boda zurück zum Hotel zu bekommen – nichts zu machen! Alle an mir vorbeifahrenden Bodas sind besetzt, die wenigen „freien“ brausen einfach vorbei und reagieren auf keinerlei Handzeichen. Auch als Figaro ganz entsetzlich flucht, beindruckt das hier niemanden.
Ob es etwas mit der Präsidentenansprache zu tun hat, weiß ich nicht, aber die Vermutung liegt nahe: Jeder will noch heim, bevor der Präsi vielleicht das große Unglück verkündet und einen Lockdown über das Land verhängt – so die Befürchtung, die mir jetzt auch von den Mädels mitgeteilt wird. Kein Girl kommt mehr, der Abend ist sextechnisch gelaufen!
Neben mir lädt ein Boda jemanden ab und ich zögere keine Sekunde, er gehört mir. Er lacht, und ruft für den restlichen Kilometer einen Wahnsinnspreis auf. Angebot und Nachfrage funktioniert wie geschmiert, egal, ich will jetzt heim und den Berg im Dunkeln ganz bestimmt nicht selber hochlaufen.
Die meisten Gäste des Restaurants sind schon weg, nur ein paar Hartgesottene lassen sich vom Präsidenten und seinen tollen Ideen nicht beeindrucken. Ich lasse den Abend auf meiner Terrasse ausklingen und betrinke mich mit Chardonnay aus Südafrika – aus die Maus für heute…