Also Ende Oktober war ich stehen geblieben. November war nichts Ungewöhnliches,
Arbeit war ja auch genug für mich und soweit alles zufriedenstellend.
Am 4. Dezember hat die jüngere Tochter Geburtstag gehabt, ihren 16.
Da habe ich mal gemerkt wie lange ich wohl schon hier in diesem Dorf verkehre.
Da kamen einige ihrer ehemaligen und auch noch jetzigen Schulfreundinnen an,
die meisten habe ich zuletzt 4 Jahre vorher gesehen, als noch noch brav und sittsam
in ihren Schuluniformen den 12. Geburtstag der Tochter mit gefeiert hatten
Als ich jetzt mal so einen Blick in das Zimmer geworfen haben, wo die alle durcheinander
kicherten, war ich einen Moment im Glauben bin in Pattaya lol..
Die haben sich alle zu teils äußerst ansehnlichen Weibschen entwickelt, eine ist auch
schon Mutter, da merkt alter Mann mal wie die Zeit davon rennt.
Im Dezember war ansonsten auch wirklich nichts los, leider habe ich mich auch nicht so recht
auf dem Laufenden gehalten, sonst hätte ich die enorme Steigerung des Reis Preises abfangen
können durch Vorrats Käufe. Na ja Pech gehabt, wie andere auch.
Man muss sich mal vorstellen in einem Land wie Thailand, da steigt der Preis des wichtigsten
Grundnahrungsmittels innerhalb sehr kurzer Zeit um weit über das Doppelte. Zum Vergleich,
der 15 kg Sack kostete im Dezember 200 baht, im Februar 460 baht die gleiche Sorte.
Das ist schon der Hammer, die Tageslöhne aber gleich wie seit Jahren.
Nach einem mehr oder weniger feucht, fröhlichen Jahreswechsel, leider waren meine Franzosen
nicht erschienen, schon im Vorstadium des Abends mau lach.. haben wir dann den Januar begonnen.
Wie gesagt ich habe nahezu jeden Tag mir die Finger wund geschrieben im Internet,
da war auch alles arbeitsmässig nicht in Ordnung.
Mitte Januar ergab sich das ein an geheirateter Mann aus der Familie der Kinder,
irgendwie Kontakt hat zu einem Bustoffhändler in Bangkok. Dieser wiederum stammt aus
Nakhon Phanom, eine Provinz die südlich Nong Khai liegt, also finsterster Isaan, direkt
am Mekong.
Nun jedenfalls war die Idee, dort diese Baumpflanzen direkt zu ziehen, so das die Kundschaft
sich die enorm langen Anfahrtswege nach hier spart. Bei den Spritpreisen auch wirklich
eine gewaltig Ersparnis, selbst wenn die Pflanzen da dann das Doppelte kosten.
Auch in Buri Am und anderen Isaan Provinzen derzeit praktiziert, kann sich keiner ja mehr
An- und Rückfahrts Wege von über 1000km leisten.
So war ich meine Frau los, die älteste Tochter machte das Gleiche ja bereits schon in Buri Am
und ich hier gemütlich mit den beiden anderen Kindern gelebt, war echt herrlich lach...
Zwischenzeitlich habe ich ja mal einen Pattaya Ausflug gemacht, per Moped, also nichts gegen
die Fahrt, war super. Aber ansonsten mag ich dazu nur sagen, wäre ich nicht gefahren hätte
ich mir fast 10 000 baht gespart.
So machen wir mal kurz nen Schnitt oder Klappe wie es beim Film heißt. Also Februar diesen
Jahres sind wir, der Monat wo ich Geburtstag habe und feststellen musste bin doch älter als
ich immer dachte lol..
Februar habe ich auch den Auftraggeber gewechselt, was noch sehr böse Folgen haben sollte,
werde zu gegebener Zeit berichten.
tk