Ich war Anfang letzten Jahres (Februar) in Jakarta.
Sightseeing:
Kota Tua, koloniale Altstadt und Taman Fatahillah-Square sowie diverse Museen, wobei ich die alle nicht besonders beeindruckend fand (am besten noch das Museum Bahari Jakarta am ehemaligen Hafen). Die ehemaligen Grachten und kolonialen Gebäude alleine haben mich als Architektur- und Geschichtsinteressierten aber ausreichend beeindruckt. Man kann durchaus mal einen Tag durch die ganze Altstadt, auch die Nebenstraßen wandern.
Monumen Nasional (Monas) : Nette Aussicht, kann man machen. Achtung: Du wirst das Ziel dutzender....hunderter Fotoanfragen umherwandernder Schulklassen sein. Gleich um die Ecke ist auch die größte Moschee Jakartas, die Masjid Istiqlal und auf der anderen Straßenseite die Katedral Santa Perawan Maria Diangkat ke Surga, eine hübsche gotische Kathedrale.
Dann war ich noch im Taman Mini Indonesia Indah, eine Art Themenpark in dem von allen Provinzen Indonesiens die typische Architektur und kulturelle Gegenstände als Pavillons aufgebaut wurden.
Wenn du etwas Strandfeeling in Jakarta willst, entweder Ancol Beach (der Strand ist nicht besonders schön, quasi das Äquivalent zum Pattaya Beach) oder Aloha Pasir Putih im PIK2.
Was sonst noch? Das Chinesenviertel Glodok fand ich eher unterwältigend, gerade wenn man Bangkoks Chinatown kennt. Für einen Abend zum Essen gehen ists ok.
Shopping Malls: Am besten fand ich die Central Park Mall, kommt den großen Malls Bangkoks schon sehr nahe.
Nachtleben: Ich hörte, Blok M sei mal eine der interessanteren Adressen gewesen. Mittlerweile eher nicht mehr, aber man kann dort ganz hervorragendes Streetfood essen.
Ansonsten war ich auch in den eher "dreckigen" Gegenden: Lokasari Square, hab mir da ein paar Streetwalker angeschaut, war aber nichts dabei, was ich mit ins Bett nehmen wollen würde. Wirkte auch alles sehr shady teilweise. Dasselbe dachte ich mir auch im Komplek Kota Indah, eine Art Gebäudekomplex mit U-förmiger Privatstraße, voller Bars und Clubs in den Erdgeschossen. Bin da mal durchspaziert, hab mich vor Ort aber nicht besonders lange aufgehalten. An Möglichkeiten, seinen Lörres irgendwo reinzustecken, hat einem aber nicht gemangelt. Qualität aber wiederum zweifelhaft.
Zu guter Letzt war ich im Nachtclub des Shangri-La-Hotels. Tja, typische Baratmosphäre mit Live-Musik, ein paar älteren Expats und dutzenden Freelancern. Hab mir ein paar Cocktails bestellt, der Musik gelauscht und bin wieder abgezogen. Ein paar der Damen waren aber ganz ansprechend.
P.S: Fahre niemals, nie, nie Taxi. Die Staus dort sind mörderisch und jeden Tag wirst du den totalen Verkehrskollaps erleben. Ich habe mich dort ausschließlich mit Grab-Scootern von A nach B bewegt.