Kenia Mtwapa stirbt .. !?

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Im März war ich für drei Wochen in Mtwapa. Dabei habe ich festgestellt, dass sich Mtwapa im Vergleich zu früheren Zeiten verändert hat. Vielleicht ist das nur mein subjektiver Eindruck – deshalb würde mich interessieren, wie andere das sehen.


Was mir besonders aufgefallen ist: Es sind deutlich weniger Malaya unterwegs als früher. Vor allem abends in den bekannten Locations ist es schwierig geworden, überhaupt eine passende Bekanntschaft zu machen – wenn, dann oft nur mit Glück und Zufall. Die Zeiten, in denen man aus vielen auswählen konnte, scheinen vorbei zu sein. Heute gilt eher: Man nimmt, was sich ergibt und schraubt seine (optischen) Ansprüche deutlich runter.


Ein paar konkrete Beispiele:


Im Eagles Nest war eigentlich jeden Tag „Wurstparty“. Ein paar Wazungu mit ihren Freundinnen, dazu vielleicht eine Handvoll der üblichen Gesichter – viele davon kennt man schon, hatte man schon oder will man nicht mehr. Neue Mädels sieht man kaum. Dazu kommt, dass das Eagles Nest extrem langweilig geworden ist. Seit Jahren läuft das gleiche Programm: Beim Karaoke immer die gleichen Sänger*innen, bei den Bands weiß man schon vorher, welcher Song als nächstes kommt. Selbst an Eventtagen war der Laden höchstens zu 70 % gefüllt. Es war problemlos möglich, noch um 21 Uhr einen Platz zu bekommen – früher undenkbar, weil vieles von Girls besetzt war.
Die Neueste Unart im Nest ist, dass der deutsche Besitzer sich einfallen lassen hat, dass man keine Flaschen mehr einlagern lassen kann. Ergo, ich trinke meine 2 Bier und bin weg. Sonst habe ich gerne mal auch mit den anwesenden Mädels zusammen aus meiner Flasche getrunken und sie haben sich gefreut. Nächsten Tag bzw. übernächsten gabs dann eine neue Flasche. Da keine Mädels da sind, kauf ich auch keine Flasche und nehme sie dann mit ins Apartment. Komische GEschäftspolitik.
Das Essen ist auch zu vernachlässigen. Manchmal erhält man eine so mickrige Portion, dass man den Laden hungrig wieder verlässt.


Ähnlich sieht es im Casaurina aus. Der stärkste Tag ist der Sonntag mit der Bam-Bam-Show. Dann sind vielleicht um die 30 Girls da, von denen aber etwa 20 zum festen Inventar gehören und eher uninteressant sind. Neue Gesichter sind selten, und dass mal echte „Stunner“ dabei sind, kommt so gut wie gar nicht vor. Anwesende Stunner, u. a. die HArdcore Nutte Becky, sind so arrogant, dass man kotzen möchte und sich jegliche Lust auf Sex trotz grandioser Optik sofort einstellen.
Klar, man findet schon jemanden – aber große Ansprüche sollte man nicht haben. Samstags ab etwa 1 Uhr kann es etwas voller werden, aber die anderen Tage – selbst der Mittwoch mit Pool Bam-Bam – waren ziemlich tot.


Am krassesten fand ich die Veränderung im Safari Inn. Früher musste man an Eventtagen wie Dienstag und Freitag schon gegen 19:30 Uhr da sein, um überhaupt noch einen Platz zu bekommen. Ich erinnere mich, dass dort immer viele Malaya waren und man wirklich Auswahl hatte. Jetzt: vielleicht zehn Frauen, meist deutlich über 30, und auch hier immer wieder die gleichen Gesichter. Ansonsten ein Publikum jenseits der 60, oft mit ihren „Freundinnen“. Seitdem das Safari Inn nicht mehr unter Rudis Leitung ist, haben sich die Preise erhöht, die Portionen sind kleiner geworden und das Essen hat nachgelassen. Insgesamt wirkt der Laden auf dem absteigenden Ast. Auch die Bands spielen immer das gleiche Programm in der gleichen Reihenfolge. Früher war die Tanzfläche voll – jetzt oft komplett leer.


Im Big Tree ebenfalls das gleiche Bild: immer die gleichen Gesichter, insgesamt eher leer. Viele Männer mit ihrer Urlaubsfreundin. Der Service wird schlechter, während die Preise steigen – Liegen kosten inzwischen 1000 KES, immerhin mit Verzehr. Aber wenn nur einmal pro Stunde eine Kellnerin vorbeikommt, bringt das wenig. Auf eine Cola wartet man dann auch mal 20 Minuten, obwohl kaum Betrieb ist.


Ich will mich gar nicht beklagen – ich hatte in 19 Tagen zehn verschiedene Malaya. Oft habe ich vormittags vor dem Juice Shop und nachmittags im Zaipa gesessen und dort bzw. auf der Straße mehr oder weniger erfolgreich „gefischt“. Trotzdem sehe ich einen klaren Veränderungsprozess: Es sind weniger Girls unterwegs, und neue kommen scheinbar kaum noch nach. In den Locations trifft man hauptsächlich die bekannten Hardcore-Malaya.


Mein Eindruck ist, dass vielen Frauen das Geld oder auch die Lust fehlt, sich jeden Abend in Bars oder Clubs zu setzen, ohne zu wissen, ob sich etwas ergibt. Der „Wow-Effekt“ ist selten geworden.


Angesagt ist aktuell wohl das Al Capone in Nyali. Ich war einmal Mal freitags und samstags dort – geschätzt jeweils um die 2500 Gäste, viele attraktive Frauen. Allerdings wirkt es nicht wie ein typischer Pickup-Spot. Viele Gruppen mit Männern und Frauen, einzelne Frauen oder Frauengruppen eher selten. Es ist schwer zu sondieren, welche Damen ein Geschäft für die Nacht suchen. Daher habe ich dort auch nicht proaktiv Frauen angesprochen und war dort nicht erfolgreich.


Ich möchte mit diesem Bericht Mtwapa nicht schlechtreden - ich bin nach wie vor gerne dort. Ich hatte insgesamt eine gute Zeit - was aber vermutlich daran liegt, dass ich mir im Laufe der Zeit ein Pool an malaya aufgebaut habe, auf die ich zurückgreifen kann. Dennoch, für mich fühlt es sich so an, als würde sich Mtwapa gerade verändern – und nicht unbedingt zum Positiven. Es gibt einen deutlichen wazungu Überschuss. Die malaya können wählen - in früheren Zeiten war es umgekehrt!
Das malaya Business verlagert sich meiner Meinung nach ausschließlich auf Tinder. Hier findet man viele attraktive Girls - allerdings fehlt mir das Face-to-Face kennenlernen, bzw. die Jagd nach einem attraktiven Mädel.

Was sind Eure Erfahrung und Meinungen? Ist euch eine Veränderung auch aufgefallen?
 
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        #2  

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Gut geschrieben mein bisher unbekannter Freund.
Ich werde sehen was ich im Mai/Juni aus Mtwapa zu berichten habe.

Bei meinem ersten Kenya Besuch im Mai 25 war ich überwiegend in Mombasa unterwegs. Rückblickend betrachtet kann ich zumindest für Mombasa deine Eindrücke nur bedingt teilen. Ich war&bin ja auch noch ein newbie mit wenig Erfahrung.

Im November letzten Jahres bei meiner 2ten Kenya Reise war ich die letzten 10Tage erstmalig in mtwapa & da war ein Trubel der nicht zu unterschätzen war. Oft im Safari Inn, Eagles Nest&ja auch im big tree&dem Casaurina war es manchmal verdammt schwer einen freien Platz zu ergattern wenn man an stoßtagen ein wenig zu spät kam.

Viele der Girls steigen auch auf das online business um, da sie schlicht weg kein bock mehr haben ihre pussy für 3k zu verkaufen&seien wir ehrlich, 3k ist nicht besonders viel, auch für die girls dort nicht.
 
        #3  

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Member hat gesagt:
Das malaya Business verlagert sich meiner Meinung nach ausschließlich auf Tinder. Hier findet man viele attraktive Girls - allerdings fehlt mir das Face-to-Face kennenlernen, bzw. die Jagd nach einem attraktiven Mädel.
Ausschließlich würde ich nicht sagen. Man kann immer noch "jagen" und wird auch leicht fündig. Aber den Trend zu Dating-Seiten sehe ich auch. Daher bringen auch viele Männer ihre "Freundin" ins Casaurina gleich mit.
Die angeln sich vorher eine auf Tinder oder Badoo und gehen dann mit ihr ins Big Tree, Eagles Nest, Sadari Inn oder Casaurina.

Letztens hab ich einen Jüngeren (geschätzt um die 30) ins Big Tree kommen sehen am frühen Abend. Der hat 20 Minuten lang am Handy getippt und dann kam vom Parkplatz sein Date. Die Frauen, die im Big Tree an den Tischen auf Kundschaft warteten, haben ihn überhaupt nicht interessiert. Ähnliches habe ich im Eagles Nest erlebt, wo einer fast verzweifelt ist, weil sein Online-Date eine Stunde afrikatypisch Verspätung hatte. Auch der hatte kein Auge für die wenigen anwesenden Frauen, weil er seine Wahl vorher schon auf Dating Portalen getroffen hatte. So ändern sich die Zeiten.

Deine Frage/Feststellung, dass Mtwapa stirbt, würde ich persönlich mit einem klaren Nein beantworten. Für mich bietet Mtwapa immer noch das vielleicht beste Preis-Leistungsverhältnis und das beste Gesamtpaket in Afrika.
 
        #4  

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Vor allem besteht ja Kenya nicht nur aus Mtwapa.
Selbst ich als Dino mit 72 war in den letzten Jahren fast durchgehend mit st's, lt's und slt's zwischen 20 und 25 zusammen. Da waren auch models dabei, die dann ein wenig mehr kosten, wenn es zu teuer wird, steige ich halt aus.
Neben den Frauen, mit denen ich zusammen war, gab es noch x Kontakte, die ich gar nicht treffen konnte.
Als ich vor etwa einem Jahr mal wieder im Causarina war, wurde ich ständig angebaggert und jeder Mzungu, der 3 Minuten alleine sass, wurde auch angemacht.
Kenya ist voll von willigen Frauen aller Alters-und Gewichtsklassen, die einen Mzungu suchen, der ihnen finanziell unter die Arme greift.
Und sie bieten aus meiner Sicht mit den besten Sex an, wenn ich ihn mit vielen anderen Ländern vergleiche.
Ich weiss, es geht hier um Mtwapa, manchmal hilft es, den eigenen Horizont zu erweitern.
LG Piper
 
        #5  

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Member hat gesagt:
Als ich vor etwa einem Jahr

Richtig. Vor 1 Jahr war es auch noch anders.
Darum schrieb ich ja auch über die aktuelle Situation.
Andere wazungu berichteten, dass dieser beschriebene Trend bereits seit Dezember wahrzunehmen war.


Member hat gesagt:
Vor allem besteht ja Kenya nicht nur aus Mtwapa.

Ich habe aber über Mtwapa berichtet.
 
        #6  

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Member hat gesagt:
Dennoch, für mich fühlt es sich so an, als würde sich Mtwapa gerade verändern – und nicht unbedingt zum Positiven
Aber ehrlich - was erwartest du?
Es kommen immer mehr Pattayaner, welche auch ihre Gewohnheiten von dort mit bringen.
Malay online bestellen - so wie auf TF. Super! Die Malay passen sich an....
Das ist eine Veränderung, die die veränderten Gäste mitbringen und fordern...
 
        #7  

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Member hat gesagt:
Richtig. Vor 1 Jahr war es auch noch anders.
Darum schrieb ich ja auch über die aktuelle Situation.
Andere wazungu berichteten, dass dieser beschriebene Trend bereits seit Dezember wahrzunehmen war.




Ich habe aber über Mtwapa berichtet.
Habe ich schon verstanden.
Interessant wird es wohl, wenn auf Grund der unsicheren Weltlage und drohender Treibstoffknappheit viele erstmal gar nicht mehr in die von uns bevorzugten Länder fliegen und die Entwicklung erstmal abwarten, so wie auch ich gerade.
Das Hinkommen ist ja derzeit noch gut möglich, das Zurückkommen könnte in 2 bis 3 Monaten schon mal zum Problem werden.
Dann wird sich der Markt in Mtwapa imo wieder verändern.
Habe schon so viele Krisen durch und vieles, was totgesagt wurde lebt immer noch weiter.
Mir tun nur die Wixer leid, die für ein Video ein paar Tausend bobs schicken.

Piper
 
        #8  

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Member hat gesagt:
Malay online bestellen

Dem ist wohl so und damit verändert sich Mtwapa und stirbt in seiner gewohnten Weise.
Das ursprüngliche Ziel, ein girl in einer Bar kennenzulernen, kann man nicht mehr folgen.
Ohne Tinder wirds eng.

Ist man auf Tinder unterwegs, bieten die Mädels den Tastenwichsern ihre Dienste online an. Viele zahlen dafür, wie mir Eine in ihrem Mpesa zeigte.

Erst haben die Dödels Pattaya kaputt gemacht, nun ist Mtwapa dran.

Ein Newbie erzählte mir, er zahle 5k für ne ST. Ist vielleicht die Ausnahme, dennoch werden solche Preise aber auf Tinder aufgerufen.

Ich bin dennoch im Durchschnitt mit 2,5k auf meine Kosten gekommen.
 
        #9  

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Es ist wohl vor allem ein Problem der Masse unserer Art von Touristen.
Würden sich die Touristen nicht alle auf einen kleinen Ort konzentrieren sondern auf mehr Orte verteilen
wären die Probleme kleiner. Viele schimpfen hier darüber, das immer mehr online passiert.
Aber was machen wir? Exakt wir suchen Online die besten Ziele zum billigen ficken und wundern uns wie sich die Orte unter der Touristenlast verändern.

Wer will, dass alles beim alten bleibt, der muss darauf achten das der Ort nicht mehr empfohlen wird.
Ist natürlich die Lösung, die wir hier alle nicht wollen.
So viele Orte werden zerstört durch Ewähnung im Internet.
 
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        #10  

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"Malaya" was ist das bitte? Eine bestimmte Volksgruppe? Gibt ja verschiedene in Kenia. 🇰🇪
Google konnte mir auch nicht helfen. 🤔
 
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